Bahn: Prestigeprojekte

Benutzer11466 

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Es bleibt "lustig"...

Deutsche Bahn hat nicht genug Lokführer - Quereinsteiger gesucht

Wegen des massiven Personalmangels bei der Deutschen Bahn wird es voraussichtlich auch in Zukunft zu Zugausfällen und Verspätungen im laufenden Betrieb kommen. Das Unternehmen will allein in diesem Jahr 2000 neue Lokführer anstellen, bestätigte ein Sprecher dem SPIEGEL. "Wir stellen massiv ein, um unsere Kapazitäten zu erhöhen", sagte der Sprecher.
 

Benutzer35148 

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Erst wird an allen Ecken und Enden gespart wo es nur geht (um überall zu gewinnen), und am Ende fehlt es an allen Ecken und Enden.

Nur die jeweils ausscheidenden und fürstlich entlohnten Vorstände und Aufsichtratsmitglieder sind die Gewinner, aber das sind nur wenige.
Es gibt vor allem Verlierer: die "normalen" Bahnmitarbeiter, und vor allem die Fahrgäste, die alle darunter leiden.

Es ist natürlich nicht nur ein Problem das es so bei der Bahn gibt, denn ähnliche Dinge spielen sich in vielen Firmen ab, vor allem bei auf absolute Gewinnmaximierung ausgerichtete Börsen-notierte Unternehmen...
 

Benutzer3277 

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Es ist natürlich nicht nur ein Problem das es so bei der Bahn gibt, denn ähnliche Dinge spielen sich in vielen Firmen ab, vor allem bei auf absolute Gewinnmaximierung ausgerichtete Börsen-notierte Unternehmen...

Aber bei der Bahn ist es besonders absurd, denn die Politik fordert, dass wegen dem Klimawandel mehr Menschen umsteigen vom Auto in die Bahn. Aber statt die Bahn zu stärken tut man nichts und kriecht stattdessen der mächtigen Autolobby in den Arsch.
 

Benutzer3277 

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Nach dem Ausfall der Städtebahn rund um Dresden gibt es jetzt den nächsten Skandal in Sachsen: Die Mitteldeutsche S-Bahn (DB-Tochter), die fast alle Strecken rund um Leipzig betreibt, kürzt bis Ende Oktober ihre Fahrpläne (Pendelverkehr, Ersatzverkehr u.ä.), weil zu viele Züge repariert werden müssen und es viele Ersatzteile derzeit nicht gibt. "Chaos mit Ansage" titelte das MDR-Fernsehen dazu. :schuettel:
 

Benutzer11466 

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Die Bahnhofsruine wird noch einladender...

Stuttgart 21: Hauptbahnhof der Geduldsproben

In den nächsten sechs Jahren müssen die Bahnkunden mit vielen Provisorien klarkommen. Auf dem Boden des Bonatzbaus sowie in der alten Gleishalle weisen jetzt blaue und rote Klebestreifen den Weg. Der blaue Streifen führt ins Reisezentrum in der alten Verkaufshalle der Landesbank, der rote zu einem Servicecenter, das noch gar nicht fertig ist.
 

Benutzer35148 

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Wie Lucas Congdon immer sagt: es wird erst schlimmer bevor es wieder besser wird!
 

Benutzer3277 

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Mir tun die Bahnkunden in Stuttgart und Umgebung leid, die dieses ganze Chaos jahrelang ertragen müssen. :unsure:
 

Benutzer35148 

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Oh, das wird schon irgendwie fertig werden.
Vielleicht nicht schön (die Sprayer sind schon kräftig dabei den Beton der zukünftigen Umsteigstation Mittnachtstraße zu verunstalten), vielleicht nicht so funktional wie die Verkehrsexperten es sich wünschen (Deutschlandtakt usw.), aber es muss einfach fertig werden.
Mit dem jetzigen Zustand wird niemand glücklich.
Und dann wird man sich eben damit arrangieren müssen.

Es wird, Schrittchen für Schrittchen.
 
2 Woche(n) später

Benutzer11466 

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Und dann wird man sich eben damit arrangieren müssen.
Es ist halt eine Zehnmilliardenpleite mit Ansage. Selbst Nichtstun wäre klüger gewesen als Schrott 21. Für das Geld hätte man im Ländle viele dringend benötigte Strecken aus- und wiederaufbauen können. Es ist eine Schande, daß diejenigen Klein- und Dumpfgeister, die das Fiasko zu verantworten haben, nicht mit ihrem Privatvermögen dafür haften und mal ein paar Jahre gesiebte Luft atmen.

Sehr empfehlenswertes Buch:

Ein Staatskonzern läuft aus dem Ruder – das geplante Desaster der Deutschen Bahn

[Ein Staatskonzern, der], wie der Bundesrechnungshof im Januar 2019 scharf kritisierte, keines, aber auch wirklich keines der Ziele verwirklicht hat, die mit der Bahnreform 1993/94 (also mit der Abschaffung der Deutschen Bundesbahn) hätten verwirklicht werden sollen: etwa Ausbau und Erhalt des Schienennetzes, finanzielle Konsolidierung.

Der stattdessen in über 140 Ländern agiert, einfach so, keine Regierung hat ihn dazu beauftragt, aber dieser imperiale Größenwahn bringt den Bürgern hierzulande nichts – außer Zerfall und Ärger. Der ökonomisch so mies wirtschaftet, dass er, um den Verkehr irgendwie noch aufrechtzuerhalten, ständig nach mehr staatlichen Mitteln ruft. Und sie auch bekommt – ohne an der desaströsen Strategie etwas ändern zu müssen, die dazu geführt hat, dass der Konzern heute mit über 20 Milliarden Euro verschuldet ist. Im Grunde pleite ist.

Der aber seinen Chefs, Vorständen (und Aufsichtsräten) hohe Millionengehälter bezahlt, obwohl die seit Jahrzehnten unverantwortlich handeln und gegen das Aktienrecht verstoßen – eigentlich ein Fall für Gerichte.
 

Benutzer35148 

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Es ist keine Pleite, das Geld wird ja durchaus sichtbar und teilweise nützlich investiert.
Aber es wird kein so leistungsfähiger Bahnhof werden wie es bisher versprochen wurde.
Und bis die vielen dann nicht mehr genutzten Gleise entfernt und der über ein Jahrehundert lang verseuchte Boden saniert ist, und darauf neue Stadtviertel entstehen, werden noch weitere etliche Jahre oder gar Jahrzehnte vergehen.

Stuttgart konzentriert sich im Moment darauf dass der Bahnhof endlich fertig wird.
Mindestens 3 Stadtteile sind durch Bahn-Baustellengruben verwüstet.
Es entsteht auch parallel eine U-Bahn (!) -Anbindung an den Flughafen.
 

Benutzer11466 

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Es ist keine Pleite, das Geld wird ja durchaus sichtbar und teilweise nützlich investiert.
Wir haben offensichtlich unterschiedliche Vorstellungen von Pleite...

10 Milliarden+ für mindestens zehn Jahre Baustelle mitten in der Stadt, einen verbleibenden Rumpf des ehemaligen Bahnhofs, der ohne Seitenflügel einfach grotesk aussieht, massive Kapazitäts- und Betriebseinschränkungen (Dieselloks/-züge dürfen nicht in den Haltepunkt, ob bis dahin alle nach Schuttgart führenden Dieselstrecken 'nen Fahrdraht bekommen, steht in den Sternen, wenn überhaupt nur eingeschränkter Taktfahrplan möglich), ungeklärten Brandschutz sowie ein paar freiwerdende Grundstücke, die die ohnehin schon dichte Bebauung im Kessel nochmal erhöhen - klingt nach 'nem "guten" Plan.

Aber klar: Die Bürgerverächter von CDUCSUFDPSPD haben das Murksprojekt gegen jede Vernunft eingetütet - man muß hoffen, daß das Ding wenigstens im Rahmen seiner Möglichkeiten benutzbar sein wird. Ansonsten blieben nämlich die alten Gleise (für die Bahn wär's besser) und darunter ein milliardenschweres Nichts.

Aber sehen wir es positiv: Die Konjunktur trübt sich ein, die ersten Wirtschafts"weisen" schreien schon nach Investitionsspritzen - wenn amtlich ist, daß Schrott 21 nix taugt, kann Schuttgart ja noch 'nen zweiten Bahnhof bauen...

Ansonsten empfehle ich nochmal das Buch von Herrn Luik - spannende, aber deprimierende Lektüre...
[doublepost=1567353581,1567352918][/doublepost]
Es entsteht auch parallel eine U-Bahn (!) -Anbindung an den Flughafen.
Die hängt aber nun in keiner Weise mit Schrott 21 zusammen. In der Stadt bricht aber die S-Bahn regelmäßig wegen Weichen- oder Stellwerksstörungen zusammen, aktuell stockt sie seit Tagen wegen des Bahnhofsabriß.

S-Bahn und die Strecken in den Schuttgarter Speckgürtel müßten dringend aus- oder wiederaufgebaut werden. Aber da passiert nix - im Zweifelsfalle prozeßhanselt man noch gegen den Ausbau...:kopfwand:

Hermann-Hesse-Bahn: Renninger Klage: Ministerium will Transparenz
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
und darunter ein milliardenschweres Nichts.
Nicht immer Alles so negativ sehen. Zumindest die Champignon-Preise in der Region würden fallen.

Ende der 1960er würde die erste U-Bahn in Köln gebaut. Mit mehreren Abzweigen in alle möglichen Richtungen. Aber nicht alle wurden auch von Linien genutzt. U.A. ein 2km langes Teilstück an der Amsterdamer Straße. Ein damaliger Ratsherr reagierte auf Kritik mit den Worten "Dann soll man halt Champignons dort züchten". Das hat jemand ernst genommen und eine sehr erfolgreiche Champignonzucht dort unten aufgebaut. Die Qualität der Pilze war hervorragend.
Erst 2004, also 30 Jahre später, wurde die Linie dann doch umgesetzt. Mit der Folge, dass die Champignon-Preise kurzfristig anstiegen :grin:
 

Benutzer35148 

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[doublepost=1567353581,1567352918][/doublepost]
Die hängt aber nun in keiner Weise mit Schrott 21 zusammen. In der Stadt bricht aber die S-Bahn regelmäßig wegen Weichen- oder Stellwerksstörungen zusammen, aktuell stockt sie seit Tagen wegen des Bahnhofsabriß.

Der Ausbau der U-Bahn hängt natürlich mit S-21 zusammen.
Zum einen entsteht ein neuer Fern-Bahnhof für die ICE/IC/RE am Flughafen,
in den die U-Bahn mit integriert werden soll.
Zum anderen, wenn die S-Bahn-Linie zum Flughafen wegen der Umbauten und der Anbindung an die Tunnelstrecke gesperrt wird, ist die neue U-Bahn die einzige Bahn, die Menschenmassen zur Messe und zum Flughafen bringen kann.

Ich lese zwar auch nicht alles, aber ein bischen weiss ich auch bescheid.
Und die U-Bahn wird im Gegensatz zur Bahn eher planmäßig fertig. :tongue:

Einige Infos und Pläne gibt es hier:
U6 2. Teilabschnitt

Das neuliche Problem mit der S-Bahn war auch wieder ein schönes Chaos.
Aber ganz ehrlich, wenn die Bahnen im Grunde alle 15minuten fahren sollen, und mal eine ausfällt, ist das doch echt kein Drama.
Außer daß die Züge und Bahnsteige mal voller sind als sonst.
Die Informationen von Bahn und VVS waren dagegen manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Bin davon selber ein bischen geplagt gewesen.

Man muss sich aber auch nicht über jede Kleinigkeit maßlos aufregen...
 

Benutzer11466 

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Der Ausbau der U-Bahn hängt natürlich mit S-21 zusammen.
Es gibt keinen kausalen Zusammenhang. Auch ohne den "geplanten" Fernbahnhof am Flugplätzle/Messe wären deren Anbindung ans U-Bahnnetz sinnvoll. Genauso sinnvoll wäre es allerdings, das Neckartal und dessen Hinterland wieder etwas direkter an den Flughafen und Umland anzubinden. Von Esslingen fuhr die Straßenbahn hoch nach Denkendorf, im Nachbarkaff fuhr die Bahn Richtung Flugplatz - alles weg und keinerlei Anstalten, das - in durchgehender, moderner Form - wieder aufzubauen. Klar, wenn man die Milliarden in Schrott 21 versenkt, kann man sich das nicht leisten...
Zum einen entsteht ein neuer Fern-Bahnhof für die ICE/IC/RE am Flughafen
Der im Vorfeld so schlecht geplant war, daß noch jahrelang nach dem Bahnhofsabriß im Kessel über die Details des Flughafenbahnhofs und dessen Anbindung ans restliche Schienennetz diskutiert wurde - auch darüber, wer diesen "bestgeplanten" Murks bezahlen soll. Ob das letzte Stück der Gäubahn weitergeführt wird oder die Fahr"gäste" zukünftig in S-Vaihingen umsteigen müssen, wenn sie in die Innenstadt wollen, ist nach meinem Kenntnisstand ebenfalls noch immer ungewiß.
Aber ganz ehrlich, wenn die Bahnen im Grunde alle 15minuten fahren sollen, und mal eine ausfällt, ist das doch echt kein Drama.
Maaaal - ja. Ist aber Dauerzustand.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer35148 

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Esslingen hat sich vor langer Zeit für den O-Bus entschieden, aber das ist eine andere Geschichte.
Eine Stadbahn-Anbindung von Ostfildern herunter könnte möglich sein, aber es dürfte eine Herausforderung sein, den Bahnhof Esslingen (im jetzigen Zustand) geeignet anzufahren.

Es wird auch diskutiert, die Bahnstrecke von Ludwigsburg nach Markgröningen zu reaktivieren, entweder als Schnellbus, als "S-Bahn" nach dem Karlsruher Modell, oder als SSB-Stadtbahn (von Remseck her kommend).

Die Schönbuchbahn wird derzeit elektrifiziert (das wurde 2010 angeleiert): Landkreis Böblingen -Elektrifizierung und Ausbau

Ideen für den ÖPNV gibt es viele, auch in anderen Städten.
Es tut sich durchaus etwas.
Nur scheint es mir so: alle wollen den ÖPNV haben, aber sobald es konkret wird, will niemand etwas oder mehr als vor zig Jahren angedacht bezahlen und schon gar nicht die Strecke bzw. Infrastruktur (siehe SSB-Betriebshof Weilimdorf/Hausen) direkt vor dem Haus haben...

Um mal etwas vom Dauerdrama Stuttgart abzulenken...
In den USA sollen an verschiedenen Stellen "Hochgeschwindigkeits"-Strecken gebaut werden, u.a. von Portland (Oregon) nach Vancouver (Canada), in Kalifornien von Los Angeles ins Umland, von Miami nach Tampa und noch andere:
Several High-Speed Train Routes Are Coming to the United States

Hyperloop ist auch eine interessante Idee, aber bis die ersten Serien-"Züge" in den Röhren fahren, wird es auch eine Weile dauern.
 

Benutzer11466 

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Off-Topic:
Esslingen hat sich vor langer Zeit für den O-Bus entschieden, aber das ist eine andere Geschichte.
Allerdings: Die O-Busse kamen mitten im Zweiten Weltkrieg, das Bähnle Richtung Flughafen fuhr bis 1978.
Es wird auch diskutiert, die Bahnstrecke von Ludwigsburg nach Markgröningen zu reaktivieren, entweder als Schnellbus, als "S-Bahn" nach dem Karlsruher Modell, oder als SSB-Stadtbahn (von Remseck her kommend).
Der leider zu spät abgewählte Bürger"meister" von Ludwigsburg hat sich für die blödestmögliche Lösung entschieden (Ende des Beitrags)...

Stadtbahn-Einigung in Ludwigsburg: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Die Schönbuchbahn wird derzeit elektrifiziert
Immerhin.
Nur scheint es mir so: alle wollen den ÖPNV haben, aber sobald es konkret wird, will niemand etwas oder mehr als vor zig Jahren angedacht bezahlen und schon gar nicht die Strecke bzw. Infrastruktur (siehe SSB-Betriebshof Weilimdorf/Hausen) direkt vor dem Haus haben...
Da ist was dran.
Hyperloop ist auch eine interessante Idee
Wohl eher ein Hirngespinst...


Hyperloop – Wikipedia

So richtig rund läuft's bei den beteiligten Unternehmen nicht:

Die öffentlich sichtbaren Aktivitäten der Firma beschränken sich auf die Selbstdarstellung und Anbahnung von Projektstudien zusammen mit Städten und Staaten.

Die vier ehemaligen Manager hatten Hyperloop One nach internen Streitigkeiten verlassen und Anfang 2017 ein eigenes Start-up-Unternehmen gegründet.
 

Benutzer11466 

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Noch ein Auszug aus dem wirklich empfehlenswerten Buch...

Schaden in der Oberleitung

"Es war der 22. Juli 2016. Grube war damals mit Verkehrsminister Dobrindt auf Bahn-Rundreise, um den riesigen Rangierbahnhof Maschen südlich von Hamburg zu besichtigen. Der Tag war angenehm warm, die Stimmung gut. Bis Dobrindt den Journalisten nebenbei erzählte, 'Gewinnmaximierung' stehe bei der Bahn nicht mehr im Vordergrund. Wichtiger sei ein verlässlicher und stabiler Schienenverkehr. Das dürften Millionen von Bahn-Kunden ähnlich sehen. Grube war stocksauer, zeigte das offen, nämlich so: 'Niemand kann die Rückkehr zur Behördenbahn wollen', zischte Grube damals."

Das ist schon bemerkenswert: Der Bahnchef haut ab, weil von ihm, was selbstverständlich für einen Bahnchef sein sollte, Verlässlichkeit und ein ordentlicher Schienenverkehr verlangt werden.

Dass dieser scheinbar so spontane Abgang aber eine lange im Voraus geplante Inszenierung gewesen sein könnte, zeigt sich an mehreren Dingen: Bevor er am Tag seines Gehens die Aufsichtsratssitzung verließ, sorgte Grube in strategisch weiser Voraussicht dafür, dass der Aufsichtsrat, einen "Auflösungsvereinbarung" für ihn beschloss - ihn also finanziell für was auch immer belohnte.


Für mich ist das Unglaublichste an dieser Episode allerdings nicht, daß der Grube vor allem an sich denkt, sondern daß ein CSUler mal ernsthaft was für die Bahn bzw. deren Nutzer tun will...

Auch interessant: In Holland schmeißen sie kein Geld für Lärmschutzwände raus - die Hütten werden abgerissen, die Eigentümer bekommen neue.

WDR-Fernsehen: Güterverkehr-Krise
[doublepost=1567688965,1567675646][/doublepost]Und dieser Hansel aus dem Ländle ist wirklich typisch fürs Nixblickertum der SPD, die beim Bahnhofsabriß fröhlich mitmacht:

S21: Herrmann muss endlich ernsthaft diskutieren! - Martin Rivoir

„Nicht die Kapazitäten des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs sind das Problem für einen erfolgreichen Deutschland-Takt rund um den Verkehrsknoten Stuttgart. Der neue Durchgangsbahnhof schafft hier definitiv die notwendigen Verbesserungen und Möglichkeiten, die mit dem derzeitigen Kopfbahnhof überhaupt nicht machbar wären. Viel wichtiger wäre es aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion, die Zulaufstrecken auszubauen.

Wie d'r Schwob secht: än Siebeng'scheiter. Wenn man die Milliarden für den Bahnhofsabriß raushaut, fehlen sie für den Ausbau der Zulaufstrecken! Umgekehrt: Statt einen U-Haltepunkt für 10 Milliarden zu bauen, hätte man für einen Bruchteil der Kohle den alten Bahnhof ertüchtigen können.

Und wenn man die Wahrheit nicht mehr hören mag, will man sie verbieten...

"Quartalsanfälle des Verkehrsministers bei S21 nicht ignorieren“ - Martin Rivoir

Ministerpräsident Winfried Kretschmann sollte – wie bei anderen verkehrspolitischen Themen auch – seinen Verkehrsminister endlich enger an die Leine nehmen.


Nachtrag: Gerade mal geschaut: Der Herr Rivoir ist Ingenieur... :kopfwand: :kopfwand: Da kann man nur hoffen, nie in die Nähe von Irgendwas zu kommen, an dem er mitgeplant hat.
 
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