bachelor an FH oder diplom an Uni?

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Gast
danke erstmal für die vielen antworten :smile2:

mein problem is einfach, dass ich schon ziemlich respekt vor einem unistudium hab und mri nciht sicher bin, ob ich das packe, bzw nicht zu der abbrecherquote gehören will...aber ich denke, ich werd mich einfach bei der agentur für arbeit nochmal beraten lassen...

Dann lasse dich lieber direkt an der Uni/FH beraten! Ich denke, da hast du mehr von :zwinker:
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Der Vergleich hinkt, denn das Diplom (4 Jahre) befindet sich genau zwischen Bachelor (3 Jahre) und Master (5 Jahre)
der zeitfaktor, sollte da nicht der ausschlaggebende sein. denn das von dir genannte sind regelstudienzeiten, die auch mächtig nach hinten los gehen können.

bachelor, jede note, ab der ersten zählt.

im diplom ist mit dem vordiplom ein cut und erst ab dann zählen die noten in die endnote.

ich hab die umstellung bei uns von diplom auf bachelor auch mitbekommen.
was plötzlich in den klausuren los war kann man sich gar nicht vorstellen, die durchfallquoten sind rapide angestiegen, weil viele studenten sich gesagt haben, ne ich geb jetzt lieber nach 30 minuten ab und fall durch, anstatt eine schlechte note zu erhalten. die bleibt ja ewig stehen, ich hab ja keine möglichkeit auf einen verbesserungsversuch.
und eine zeitliche verzögerung des studiums ist automatisch ab dem ersten semester eingetreten.

ich hab mit etlichen leuten gesprochen, die gesagt haben, im diplomstudiengang hätte mich die schlechte note im grundstudium gar nicht gestört, aber so? da hab ich ja quasi keine andere wahl, als abzubrechen und semester dranzuhängen. lieber eine gute note und dafür 2 semester länger.

mein problem is einfach, dass ich schon ziemlich respekt vor einem unistudium hab und mri nciht sicher bin, ob ich das packe, bzw nicht zu der abbrecherquote gehören will...aber ich denke, ich werd mich einfach bei der agentur für arbeit nochmal beraten lassen...
die arge hat da gar keinen plan, dann fahr lieber zu einer uni und einer fh und lasse dich da beraten. aber halte dabei auch im hinterkopf die erzählen gerne viel, wenn der tag lang ist, denn jeder student, bringt denen bares geld über landeszuschüsse in die kassen.
es gibt sätze die gezahlt werden, für jeden studenten der sein studium abschließt, die sätze sind zudem noch unterschiedlich hoch, je nachdem in welcher zeit das studium abgeschlossen wird.

btw.
Komm am besten ja nicht nach Freiberg ^^ es ist hier zwar sehr praxisorientiert ( glaub nicht, das irgentne FH mit den guten Bedingen hier in diesen Breiche mithalten kann ..) allerdings ist hier Mathe usw nicht sehr leicht, bzw generell die Grundlagenfächer und auch das ganze Studium anspruchsvoller als woanders
andere fh, aber gleiches studienfach.
mathe, das totale siebfach, ne freundin von mir hat einfach nur noch gekotzt um den schein zu schaffen und auch bei anderen fächern, gerade grundlagenfächern, hat sie gesagt, man merkt einfach nur, das die proffs einen quasi loswerden wollen.
 

Benutzer18636  (37)

Verbringt hier viel Zeit
@ twinkeling star

ich mach nen ba an eier tfh und uns ist es garnicht möglich länger als die regelstudienzeit zu machen

wir können zwar auch prüfungen durchfallen und dann nochmal machen aber das heißt nicht das wir nen extrasemester machen können/müssen sondern müssen es dann zusätzlich machen


von der industrie hab ich übrigens die info das master höher bewertet wird als diplom was man ja im anschluss zum ba machen kann auch an einer uni

und zu guter letzt würd ich sagen ist ein guter ba besser als nen shclechtes diplom weil man mehr praxisorientiert ist

wenn du von vornherrein denkst das dir uni zu viel ist dann hast du dich doch innerlich schon entschieden! warum willst du jetzt was finden was deine meinung umstimmt?
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Off-Topic:
Klar ist ein Master mehr wert als ein Diplom, nur muss man in den Master-Studiengang erst mal reinkommen. Das schafft gerade mal ein Drittel der Absolventen, soweit ich weiß. Mehr Plätze gibt es nämlich nicht.
Das Diplom steht praktisch zwischen Bachelor und Master.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
@ twinkeling star

ich mach nen ba an eier tfh und uns ist es garnicht möglich länger als die regelstudienzeit zu machen
ich weiß das es möglichkeiten zu einer zwangsex gibt, wenn man zu bestimmten stichtagen nicht eine bestimmte anzahl an ects hat, aber andere möglichkeiten zu einer zwangsex gibt es nicht.
es steht auch nirgendwo, das man fach x, genau zu datum x auch haben muß.
es geht nur um die reine anzahl der ects und die liegt leicht unter der studenplanempfehlung.
sagen wir so, jedes semester sind 4 klausuren angesetzt, dann soll man nach 3 semester ca. 9 klausuren haben, um die nötigen ects aufzuweisen.
damit liegt man aber schon 3 klausuren zurück und das ist gar nicht so leicht, die dann innerhalb von einem semester parallel zum normalem fächerplan aufzuholen. außer die noten sind einem egal.

wir können zwar auch prüfungen durchfallen und dann nochmal machen aber das heißt nicht das wir nen extrasemester machen können/müssen sondern müssen es dann zusätzlich machen
tja und wer schreibt dir vor, das du genau die anderen "neuen" prüfungen auch machen mußt?

von der industrie hab ich übrigens die info das master höher bewertet wird als diplom was man ja im anschluss zum ba machen kann auch an einer uni
hust, die info kommt nicht von der industrie, die industrie hat die vorgaben nur von den unis/fh's etc. übernommen.
das war schon immer so.
und den master kann man auch auf ein diplom aufsatteln (dauert dann in der regel und je nach voraussetzungen 1 jahr)

und zu guter letzt würd ich sagen ist ein guter ba besser als nen shclechtes diplom weil man mehr praxisorientiert ist
der ba an der uni ist nicht mehr und nicht weniger praxisorientiert, als das diplom von der uni. (da keine praxissemester vorgeschrieben sind)
das einzige was sich da ändert, das breite theoretische grundwissen ist nicht vorhanden, weil die straffung der zeit auch in den fächern wiedergegeben wird (da werden dann gerne mal grundlagenfächer ersatzlos weggestrichen).
der ba an der fh ist weniger praxisorientiert, als das diplom von der fh. beim ba gibt es nur noch 1 praxissemester, beim diplom gab es 2.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde auf jeden Fall den Diplomstudiengang wählen.

Das deutsche Diplom hat einen sehr guten Ruf und wird zumindest in den Natur- und Ingenieurswissenschaften keinesfalls mit einem Bachelor, sondern mit einem Master (oftmals sogar einem Master von einer sehr angesehenen Uni) gleichgesetzt.

Ein Bachelor ist gerade in den Natur- und Ingenieurswissenschaften kein berufsqualifizierender Abschluss, sondern nur ein zertifizierter Studienabbruch (sagt sogar die Studienstiftung des deutschen Volkes auf die Frage bis zu welchem Abschluss gefördert wird, weil es heißt, sie fördern bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss).
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Nur auf der Uni, und das ist eben der Nachteil der Uni schon immer gewesen und wirds auch bleiben.
ähm, auch bei den fachhochschulen.
da gibt es genauso gut leute, die ihre 12 oder 13 semester studiert haben, beim diplom.
und beim ba geht es wie oben geschrieben, auch an den fh's genauso. leute die nach dem 4. oder 5. semester noch keinen schwerpunkt angewählt haben und damit quasi noch im "grundstudium" rumdümpeln.

das ist kein uni-spezifisches problem.
 

Benutzer8402 

Verbringt hier viel Zeit
das ist kein uni-spezifisches problem.

Mir wär das Problem nicht bekannt, echt nicht. Das hat dann mit Faulheit zu tun, auf der Uni kommt es vor, weil man in den Prüfungen keinen Platz mehr bekommt (und wiederum gewisse Prüfungen braucht um weiterzukommen, daher das Dilemma) und somit unfrewillig warten muss. Nicht so auf der FH.
 

Benutzer11578 

Verbringt hier viel Zeit
Der Vergleich hinkt, denn das Diplom (4 Jahre) befindet sich genau zwischen Bachelor (3 Jahre) und Master (5 Jahre)

Ich habe nirgendwo behauptet, dass ich meine Wahl von der Dauer des Studiums abhängig machen würde, wenn ich mich entscheiden müsste.

Es liegt schlicht und einfach am international sehr guten Ruf des deutschen Diploms. Es gibt nicht wenige Unternehmen, die sich selbst bei der Wahl zwischen Diplom und Master für die Diplom-Studenten entscheiden.

Es ist gut möglich, dass mittel- oder langfristig sich das ändern könnte. Als Absolvent ist man - nach meinen Erfahrungen mit dem Diplom derzeit deutlich besser bedient als mit Bachelor oder Master.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Mir wär das Problem nicht bekannt, echt nicht. Das hat dann mit Faulheit zu tun, auf der Uni kommt es vor, weil man in den Prüfungen keinen Platz mehr bekommt (und wiederum gewisse Prüfungen braucht um weiterzukommen, daher das Dilemma) und somit unfrewillig warten muss. Nicht so auf der FH.
ich hab noch nie von jemandem gehört, der an der uni keinen platz in einer klausur bekommen hat. zumindest nicht bei diplom.
ebenfalls nicht, das bestimmte vorleistungen erbracht werden müssen, um weitere scheine bestehen zu können.

jedoch, kenn ich die vorleistungen von einer fh. bsp:
rechnerpraktika (prüfungen in word, excel und powerpoint) um informatik schreiben zu dürfen. galt schon während des diploms.
das dumme war, die rechnerpraktika waren platzmäßig unheimlich begrenzt, so das gar nicht jeder im ersten semester reinrutschen konnte.
seit bachelor einführung zusätzlich:
matheeingangstest. grundvoraussetzung um mathe I schreiben zu dürfen, mathe I ist grundvoraussetzung für mathe II.
mathe I wird aber nur im ws angeboten und mathe II nur im ss.
da kann man sich dann selber überlegen, wie das aussieht, wenn man den eingangstest beim ersten anlauf nicht packt.
da hängt man gleich ein ganzes jahr zurück.
 

Benutzer8402 

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ich hab noch nie von jemandem gehört, der an der uni keinen platz in einer klausur bekommen hat. zumindest nicht bei diplom.
ebenfalls nicht, das bestimmte vorleistungen erbracht werden müssen, um weitere scheine bestehen zu können.

Das ist merkwürdig, da scheinen unsere Erfahrungen genau in die entgegengesetzte Richtung zu gehen :zwinker: Ungewöhnlich, ich bin von der FH genau was anderes gewohnt.

Auf der Uni (Juridicum in Wien zumindest, was ich gehört hab und auch andere Unis in Wien) muss man gewisse Teile absolviert haben, um weitere Prüfungen aufnehmen zu können. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben :zwinker: Dann ist warten angesagt.

Auf der FH hab ich einen fixen Zeitplan gehabt und für jede Prüfung 2 Termine, für jeden ist Platz. Das war alles.
 

Benutzer7078 

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@ scheichassis
vergleichst du gerade österreich mit deutschland?

ich denke, da sollte man die ländergrenzen doch auch beachten.
 
G

Benutzer

Gast
Ich glaube an und für sich nicht unbedingt, dass das was mit Uni oder FH zu tun hat, sondern damit, wie die Institution an sich organisiert ist.

Ich studiere auf BA an einer Uni. Durch die geringe Zahl der Studenten (~ 30 pro Jahrgang) ist es auch hier möglich, das Studium in der Regelstudienzeit zu beenden. Es sei denn, man pfeffert die Statistik-Kurse daneben, aber das kann man dann nicht der Uni ankreiden :zwinker:
 

Benutzer18636  (37)

Verbringt hier viel Zeit
ich hab noch nie von jemandem gehört, der an der uni keinen platz in einer klausur bekommen hat. zumindest nicht bei diplom.
ebenfalls nicht, das bestimmte vorleistungen erbracht werden müssen, um weitere scheine bestehen zu können.

jedoch, kenn ich die vorleistungen von einer fh. bsp:
rechnerpraktika (prüfungen in word, excel und powerpoint) um informatik schreiben zu dürfen. galt schon während des diploms.
das dumme war, die rechnerpraktika waren platzmäßig unheimlich begrenzt, so das gar nicht jeder im ersten semester reinrutschen konnte.

ich kenne einige die diplom an uni machen und an prüfungen nicht teilnehmen könenn weil kein platz da ist oder andere scheine fehlen

bei uns an der fh ist es so das alle einen festen plan haben dadurch muss man sich nirgends eintragen oder verpasst was

man muss nicht zu den vorlesungne gehen aber es ist halt besser wenn

dann hat man nach einem semester prüfungszeit dann ferien und danach kann man vor semesterbeginn prüfungen wiederholen
wer da nicht die prüfungen alel geschaft hat kann mit dem dozenten (je nach anzahl aber drittprüfungen sind eher selten) mit dem dozenten ausmachen oder es gibt nen termin in der nächsten prüfungsperiode

außerdem haben wir viele gastdozenten aus der industrie bei uns an der fh die sich anbieten als abschlussarbeit helfer und die auch plätze anbieten

irgendwie macht ihr ba immer nur schlecht dabei habt ihr keine ahnung wie es wirklich abläuft (nach meinem gefühl) diplom und ba ist halt nen bissl was anderes aber es ist beides nicht schlecht
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
irgendwie macht ihr ba immer nur schlecht dabei habt ihr keine ahnung wie es wirklich abläuft (nach meinem gefühl) diplom und ba ist halt nen bissl was anderes aber es ist beides nicht schlecht
aha, man hat also keine ahnung, wenn man diplom studiert, die hochschule gerade auch bachelor umstellt und man kommilitonen aus den bachelor studiengängen kennenlernt.

dann frag ich mich, wo du deine weisheiten über diplom hernimmst?

ich hab ne freundin, die hat als eine der ersten in deutschland auf ba studiert. 3 trimester in den usa angehängt, insgesamt ebenfalls 4 jahre studiert und ist danach von den firmen behandelt worden, als wenn sie "nur" eine ausbildung gemacht hat und nicht ein studium.
selbst heute sieht es bei ihr nicht viel besser aus und das obwohl sie mittlerweile ihren master nebenberuflich für teures geld nachmacht.

vergleiche doch mal den tollen deutschen ba mit dem englischen oder dem amerikanischen.
suche doch mal nach anerkennungen des deutschen ba im ausland, um dann zb im ausland den master zu machen.

und dann stelle das ganze mit dem diplom nochmalig an.
das diplom ist sowohl in deutschland, als auch im ausland ein etablierter status, mit dem man im ausland sehr hoch angesehen ist und auch keine probleme hat einen studienplatz für einen master im ausland zu erhalten.

der deutsche ba ist im gegensatz zu dem ba aus anderen ländern minderwertig. man könnte auch als klassifizierung sagen, deutscher ba, ba aus einem anderen land, diplom, master.
 

Benutzer16280 

Verbringt hier viel Zeit
den spiegelartikel, der hier auch verlinkt wurde, habe ich schon mal gelesen gehabt und da gab es eine statistik, die mihc etwas verwundert hat:
und zwar soll laut dieser die abbrecherquote an der fh ( 39) höher sein als an einer uni(25)und das is ja schon ein unterschied.
aber die begründung??ich hätte es jetzt eher andersrum vermutet...
könnt ihr euch vorstellen, warum mehr leute an der fh abbrechen, wei an einer uni?
 
2 Woche(n) später

Benutzer21122 

Verbringt hier viel Zeit
Vermutich gibt es doch einige Leute, die zweifeln, ob sie überhaupt studiereln sollen (oder objektiv hierfür nicht so geeignet sind). Die landen vermutlich tendenziell eher an einer FH, weil das dortige Studium kürzer und stärker verschuld und (angeblich) anwendungsbezogener ist. Denke mal, dass es gar nicht sowenige gibt, die dann herausfinden, dass das Studieren doch nichts für sie ist, auch nicht an der FH.
 
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