Autismus (Asperger Syndrom) - was stellt ihr euch darunter vor?

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Hallo zusammen, da ich in letzter zeit immer wieder Vorurteile und Unkenntnis , bzw. Wissenschaftliche Desinformation festgestellt habe. Interessiert es mich mal was Menschen so über Autisten denken. Welche Vorurteile usw. bei der Diagnose durch die Köpfe der Leute sausen.

Besonders das Thema Leibe und Gefühle , was da gedacht wird interessiert mich.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kenne jemanden mit Asperger, er hat einfach weniger Empathie als andere Menschen; er spürt zB nicht, wenn er Grenzen überschreitet. Außerdem sieht er einem beim Reden oft nicht in die Augen und ist teilweise nicht in der Lage, sein Leben zu organisieren bzw. braucht er nach einer Umstellung sehr lange, und damit zurecht zu kommen
 

Benutzer148460  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann da nur von mir selber erzählen, da ich ein Spektrum im Form vom frühkindlichen Austismus habe/hatte
Ich habe generell keine Vorurteile gegen solche Menschen. Es ist einfach immer, und, vor allem, sehr individuell, je nach Charakter sehr gewöhnungsbedürftig, so zu kommunizieren, dass ein Betroffener das auch versteht...
Ich zum Beispiel verstehe vieles bis das meiste auf Informationsbasis (von Thun Prinzip) und verstand/verstehe den Sarkasmus dahinter selten bis gar nicht. Daher ist es für mich auch eher schwer, Gefühle so zu regulieren, dass man nicht auffällig wirkt (vor allem, wenn man Kritik persönlich nimmt!!)

Bezüglich Kontaktfreudigkeit:
Ein (Voll-)Autist lebt komplett in seiner eigenen Welt und versteht daher nur mit Mühe, was z.B. Kontaktpflege bedeutet. Auch in der Kommunikation kann einer nicht wahrnehmen um was es wirklich geht und bringt einfach das, was er oder sie loswerden will. Bei mir ist das nicht mehr so. Jedoch wenn ich keine Ahnung habe, was ich reden soll (habe Probleme mit Smalltalk, Themen des anderen herausfinden und darauf ansprechen usw.), sprech ich auch niemanden an! Normalerweise auch ok... Nur ich komme dann in eine "Einsamkeits-Depressionsphase" (hat nix mehr mit Autismus zu tun), weil ich ja die Welt, Leute und vlt sogar n Partner finden WILL!

Sry bin sehr abgeschweift... Ist aber auch kein einfaches Thema!

Edit: reed reed
Es stinmt alles, was du gesagt hast! Ist dank dem frühkindlichen Faktor bei mir aber auch kaum noch vorhanden :zwinker:
 
B

Benutzer

Gast
Bin momenten an meiner Masterarbeit, mein Betreuer hat auch Asperger und ich habe ihn sehr gern! Er ist manchmal sehr stur,aber auch sehr sachlich. Wo andere Menschen die Nerven verlieren und eine sachliche Diskussion auf die emotionale Ebene ziehen, bleibt er rational und verletzt dabei schon mal die Gefühle - da sehe ich aber das Problem oft eher bei den anderen Menschen. Er weiss um sein Syndrom Bescheid und auch wenn er nicht immer das Verhalten von Menschen verstehen kann, ist er sich dessen bewusst, dass es existiert. Es hat eben jeder seine Lebenserschwerer, gut finde ich, dass er damit umzugehen weiss und den Leuten auch offen mitteilt, was mit ihm los ist - ohne es als Entschuldigung für Fehlverhalten zu verwenden.

Ich würde sagen, er hat sein Leben sehr gut in den Griff gekriegt, wichtig ist, sich nicht zu verstellen und Dinge anzusprechen, bevor sich die Menschen aus Fehlleitung ihre eigene Meinung bilden. Das hat dann auch einen anderen Touch: "Aha, dieser Mensch hat Asperger, da geben wir uns mal beide Mühe, aufeinander zuzugehen", anstatt: "Was ist denn mit der / dem los?! Da stimmt &%#?$ noch Mal was nicht!"

Eine Exromanze von mir hatte auch Asperger, hatte aber auch gleichzeitig sehr narzisstische Züge. Er hat alle anderen Menschen als hysterische Zeitbomben dargestellt, die sich selbst nicht unter Kontrolle haben, damit hatte ich grosse Mühe. Es hat seine Zeit gebraucht, bis ich realisiert habe, wie sehr er selbst darunter leiden muss. Mir fiel es dennoch schwer, Mitleid mit ihm zu haben...

Hm... das waren mal meine zwei Erfahrungen und ich wüsste sehr gerne mehr darüber!
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Hallo zusammen, da ich in letzter zeit immer wieder Vorurteile und Unkenntnis , bzw. Wissenschaftliche Desinformation festgestellt habe. Interessiert es mich mal was Menschen so über Autisten denken. Welche Vorurteile usw. bei der Diagnose durch die Köpfe der Leute sausen.
Besonders das Thema Leibe und Gefühle , was da gedacht wird interessiert mich.
Eine extrem ausgepraegte Empathiebefreitheit
Relative Gefuehlsarmut, was es das Leid Dritter betrifft
Kommunikationsschwierigkeiten
Ichbezogenheit
 
B

Benutzer

Gast
Zum Thema Liebe und Gefühle: Ich glaube nicht, dass man das so stark von anderen Menschen abgrenzen muss. Jeder verspricht sich von zwischenmenschlichen Kontakten ja etwas Anderes. Bei meinem Betreuer habe ich oft das Gefühl, dass er sich beim gemeinsamen Mittagessen etwas langweilt. Vielleicht täuscht das ja auch... Dennoch ist er kein Einzelgänger, er tauscht sich liebend gern mit seinen etwas nerdigen Kollegen über Sachliches aus. Gefühle hat er natürlich auch, vielleicht tauscht er sich darüber nur lieber mit Gleichgesinnten aus...
 

Benutzer148460  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Zum Thema Liebe und Gefühle: Ich glaube nicht, dass man das so stark von anderen Menschen abgrenzen muss. Jeder verspricht sich von zwischenmenschlichen Kontakten ja etwas Anderes. Bei meinem Betreuer habe ich oft das Gefühl, dass er sich beim gemeinsamen Mittagessen etwas langweilt. Vielleicht täuscht das ja auch... Dennoch ist er kein Einzelgänger, er tauscht sich liebend gern mit seinen etwas nerdigen Kollegen über Sachliches aus. Gefühle hat er natürlich auch, vielleicht tauscht er sich darüber nur lieber mit Gleichgesinnten aus...

Da ist jeder anders
Bin da eher an nem Grat zwischen "ich will alles mit euch reden" und "lasst mich! Ich tu euch nur weh wegen meiner Art"
Hab dazu das Helfersyndrom... Komme eig nur so in Kontakt (abgesehen von gezwungener Kontakt)
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ohne die anderen Beiträge gelesen zu haben:
Asperger ist für mich eine Form der geistigen Behinderung die von kaum merklich bis sehr schwer reichen kann.
Die Betroffenden haben Probleme eigene Emotionen auszudrücken und ihnen fällt es noch schwerer Emotionen anderer zu lesen, gerade wenn es um Körpersprache geht. Sie haben Probleme damit "zwischen den Zeilen" zu lesen und verstehen Sprichwörter meist wörtlich. Viele haben Probleme mit körperlicher Nähe, mögen (ständiges) anfassen nicht und brauchen sichere Rücksichtsorte. Aggressivität kann ein Problem sein, sofern die Menschen eben Probleme haben ihre eigenen Emotionen zu steuern und für andere verständlich auszudrücken. Die allgemeine Intelligenz der Menschen kann von sehr niedrig bis hochbegabt gehen. Hochbegabte haben meistens den Vorteil ihre Defizite durch gezieltes Lernen (Gesten, Bedeutung von Sprichwörter, Handlungsmuster) etwas verbessern zu können.
Soweit ich mit Kindern zu tun hatte, die diagnoistizierte Aspis waren, kann ich sagen, dass ihre Bildung teilweise schwierig ist: Häufig sind starke Inselbegabungen vorhanden, in den Bereichen sind sie dann top, Dinge die sie dann nicht interessieren sind eben leider schlecht und können die Rückschläge dann schwer verarbeiten, was dann wiederum zu Problemen innerhalb der Klasse führt. (Ich hatte im Praktikum einen Jungen der ganz stereotyp im Matheunterricht in der 3. Klasse schon Bruchrechnen konnte, aber nicht mal seinen eigenen Namen schrieb, weil ihn Buchstaben am A vorbeigingen...Den Deutschunterricht störte er fortlaufend und haute mit Absicht die anderen, damit auch diese mit ihren Arbeiten nicht fertig wurden. Ende vom Lied: Er musste in der Zeit entweder raus oder hat Mathe gemacht. Nur lernt man so eben nicht schreiben...)
Erwachsene haben es meistens ja geschafft sich etwas zu arrangieren, haben vllt. einen Schulabschluss und können in ihrer Neigung einen Beruf/ ein Studium ergreifen und dort sicherlich glücklich werden ("Sheldon Cooper Effekt").
Ob man eine Beziehung mit einem Aspi führen kann? Das liegt an dem Menschen, an dem Grad seiner Behinderung, an seiner Agressivität, seinen Fähigkeiten Emotionen auszudrücken und sicherlich auch etwas an seiner allgemeinen Inteligenz, wie natürlich zuletzt am ganzen Charakter. Ich könnte mir persönlich eben keine Beziehung mit einem Menschen vorstellen, der immer wieder Wutausbrüche hat, mich nie versteht, meine Nähe nicht erträgt u.s.w.u.s.f.
 

Benutzer101504 

Benutzer gesperrt
Authismus gibts in vielen Variationen. Mit den einen ist es verdammt schwer umzugehen, da die Betroffenen garnicht auf ihr Umfeld reagieren oder eingehen, außer man hat physiachen Kontakt, was sie oft sehr verstört, wenn sie es nicht von sich aus wollen, ander wie die Varianten des Asperger sind da schon leichter zu handhaben. Bei Asperger fehlt das Verständnis von Gefühlen. Sie gehen instinktiv davon aus, dass die andere Person die gleichen Gefühle hat wie sie selber, egal ob es so ist oder nicht. Genauso kennen sie keine Ironie oder Sarkasmus und glauben was man sagt. In vielen Fällen ist es aber erlernbar, dass Personen mit Asperger dann halt nachfragen, wenn sie nicht wissen ob etwas sarkastisch ist, oder ob die Person gegenüber die gleichen Gefühlsregungen hat. Kommt zwar für nichtwissende etwas Plump rüber, aber man sollte dem offen gegenüberstehen.
Liebe empfinden alle Authisten genauso wie "normalos", nur drücken sie es oft anders aus und das zu ihren eigenen Bedingungrn. Bei Asperger ist es da noch am einfachsten. Mit denen muss man nur halt immer ganz offen reden, dann kann man in Sachen Liebe, Gefühle und Sexualität meist ganz normal mit ihnen umgehen.

Habe einige Authisten in meinem Umfeld. Darunder 2 mit Asperger Syndrom.

Bei Authismus ist einfach nur Geduld, Ehrlichkeit und Offenheit gefragt, dann wirds schon.
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Hallo zusammen, da ich in letzter zeit immer wieder Vorurteile und Unkenntnis , bzw. Wissenschaftliche Desinformation festgestellt habe. Interessiert es mich mal was Menschen so über Autisten denken. Welche Vorurteile usw. bei der Diagnose durch die Köpfe der Leute sausen.
Besonders das Thema Leibe und Gefühle , was da gedacht wird interessiert mich.
Wir koennen da mal einen interessanten Test machen.
Nehmen wir an, ich schriebe:"Ich mag Asperger Betroffene ganz besonders gern, sie sind interessant."
oder ich schriebe stattdessen: "Ich finde Asperger Behindis total scheisse, die nerven."
Was wuerdest Du jeweils fuehlen und entgegnen? Wie wuerde das Deine Einschaetzung meiner Person beeinflussen? Ich betone, dass es hier nicht um meine Meinung sondern um eine Simulation geht.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Wir koennen da mal einen interessanten Test machen.
Nehmen wir an, ich schriebe:"Ich mag Asperger Betroffene ganz besonders gern, sie sind interessant."
oder ich schriebe stattdessen: "Ich finde Asperger Behindis total scheisse, die nerven."
Was wuerdest Du jeweils fuehlen und entgegnen? Wie wuerde das Deine Einschaetzung meiner Person beeinflussen? Ich betone, dass es hier nicht um meine Meinung sondern um eine Simulation geht.
Darum geht es ja gar nicht , ich möchte halt wissen wie die Leute so dazu stehen, wie viele verschieden Ausprägungen die Leute kenne usw.
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Darum geht es ja gar nicht , ich möchte halt wissen wie die Leute so dazu stehen, wie viele verschieden Ausprägungen die Leute kenne usw.

Mich haette einfach Deine Antwort interessiert (man trifft ja auch nicht an jeder Ecke einen Asperger). Dir faellt die Antwort schwer, oder?
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Mich haette einfach Deine Antwort interessiert (man trifft ja auch nicht an jeder Ecke einen Asperger). Dir faellt die Antwort schwer, oder?
Du ich weiß mittlerweile, das viele Menschen das Aspergersyndrom mit vorbehalten sehne und nur negatives sehen oder eben positives und uns damit unter druck setzen. Ich komme ganz gut damit klar wenn die Leute sich durch mich eines anderen belehren lassen.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich stelle mir idR gar nichts unter krankheiten vor,sondern informiere mich über die jeweilige erkrankung umfassend-und hab ich keine ahnung davon,rede ich nicht drüber,sondern stelle fragen,wenn es mich interessiert.
verstehe aber gut,was du meinst und warum dich das aufregt-ich krieg ja auch oft unsinn über ADHS zu hören und geig den leuten dann die meinung,frei nach dem motto "wenn man keine ahnung hat,einfach mal fresse halten!"dummschwätzer kann ich auch nicht ab.solchen würd ich mal von herzen wünschen,dass sie selbst von einen tag auf den anderen unter sowas leiden.mal sehen,wie gut es denen dann ginge..xD
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
ich stelle mir idR gar nichts unter krankheiten vor,sondern informiere mich über die jeweilige erkrankung umfassend-und hab ich keine ahnung davon,rede ich nicht drüber,sondern stelle fragen,wenn es mich interessiert.
verstehe aber gut,was du meinst und warum dich das aufregt-ich krieg ja auch oft unsinn über ADHS zu hören und geig den leuten dann die meinung,frei nach dem motto "wenn man keine ahnung hat,einfach mal fresse halten!"dummschwätzer kann ich auch nicht ab.solchen würd ich mal von herzen wünschen,dass sie selbst von einen tag auf den anderen unter sowas leiden.mal sehen,wie gut es denen dann ginge..xD
Ja das Problem ist, das Wikipedia auch kein sehr schönes Bild vom Aspoergersyndrom gibt, es ist alles viel zu Schwarz Weis und hat keine Nuancen. Ironie , dass ich mich als Aspi über so was beschwere, dass "normale Menschen nur in zwei Richtungen denken könne !
 
K

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Off-Topic:
Ich persönlich finde es etwas problematisch, dass du mal von Asperger, mal von Autismus (übrigens nur mit einem S) sprichst. Geht es dir um Autismus generell, oder nur um den Teilaspekt Asperger? Da gibt es ja schon einen großen Unterschied..
 

Benutzer71335  (53)

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Bei meinem Sohn wird das ja auch schon seit dem Kindergarten vermutete (hatte damals an einer Fragebogenaktion zu Forschungszwecken einer Uni mit ihm teilgenommen und war überrascht was da alles auf ihn zutraf, zumal man das damals kaum kannte) und ich muss sagen falls er tatsächlich Asperger wäre (niemand ist dem bisher genau nachgegangen, aber im Laufe der Entwicklung hat sich die Vermutung eher verstärkt), dann in einer sehr milden Form - er ist für alle erkennbar etwas anders :grin:, Kommunikation joaaa - ist seltsam und sehr gestelzt und anstrengend, aber nicht unmöglich, nur vielleicht nicht so altersgerecht und für den Gesprächspartner überfordernd, aber wenn man ihn kennt gar kein Problem.

Rituale und Genauigkeit ist sowas anderes, da haben wir einen kleinen Sheldon bei uns wohnen- ja das ist anstrengend aber auch zum Teil lustig.:grin:
Ich will noch nicht mal sagen das er nicht alltagstauglich ist, er geht nur anders an Dinge ran und löst sie anders, das wirkt zum Teil extrem umständlich.

Berührungen/Zärtlichkeiten - kann er nachahmen und erlernen und in Situationen für die er es angemessen hält auch bringen, es wirkt halt nicht so gefällig und natürlich und "weich" und das war schon immer so.
Ich glaub es ist schwierig für ihn, ihm entgegengebrachte Zuneigung oder menschliches Interesse wahrzunehmen oder angemessen darauf zu reagieren, er bemerkt es einfach nicht.

Inselbegabung, klar Zahlen und Logik, diese Logik wird aber auch in andere Bereiche reingenommen und angewendet und ist ihm wohl auch bei Sprache insbesondere Grammatik, Versformen, aber auch Musik nützlich (sie klingt bei ihm nur "leblos") so das er vieles abfangen kann, eigemtlich wüsste ich keine wirklichen Schwächen bei ihm, ausser eine bestimmte Form von emotionaler Kreativität.

Aggressionen kann ich fast keine erkennen, eher ganz im Gegenteil. Wobei sich das schon mal entladen kann.

Aber wie gesagt das sind eh eher Vermutungem oder Ansätze bei ihm, die sein Umfeld und er selber inzwischen bei ihm wahrnehmen.
Kenne wissentlich keinen getesteten Asperger.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Ich persönlich finde es etwas problematisch, dass du mal von Asperger, mal von Autismus (übrigens nur mit einem S) sprichst. Geht es dir um Autismus generell, oder nur um den Teilaspekt Asperger? Da gibt es ja schon einen großen Unterschied..
Es geht mir um Beides halt auch beides getrennt !
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich will jetzt nicht alles wiederholen, was schon dasteht. Ich kenne mich ganz gut mit Asperger Autismus im Allgemeinen aus inzwischen, weil ich auch beruflich schon Kontakte hatte und mich da auch sehr gründlich mit beschäftigt habe.
Der Umgang mit dem Einzelnen ist dann ohnehin immer wieder unterschiedlich.

Die Schwierigkeit besteht wohl, gerade in Bezug auf Gefühle, darin, dass viele Menschen gehört haben, als Mensch mit Asperger hätte man "irgendwie ein Problem mit Gefühlen", aber mehr wissen viele dann auch nicht. Noch dazu kommunizieren Menschen mit Asperger einfach Gefühle anders und wirken deshalb auf andere schnell gefühlskalt und so kommt dann so ein falsches Bild zustande, sie könnten gar nicht "normal" fühlen.
Es ist aber im Grunde nichts weiter, als ein Kommunikationsproblem. Menschen mit Asperger und Menschen ohne Asperger kommunizieren einfach unterschiedlich über Gefühle - und ich denke, es ist auch falsch zu sagen, die Asperger würden nur die anderen nicht verstehen, denn es ist umgekehrt genauso. Wenn man nicht lernt, wie der andere Dinge meint, versteht man sich eben gegenseitig nicht oder schlecht, genauso als wenn man zwei verschiedene Sprachen sprechen würde. Verschiedene Sprachen kann man aber lernen.
 
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