Auszahlung von Überstunden, Beitragsbemessungsgrenze)

Benutzer144477  (35)

Ist noch neu hier
Grüß Gott zusammen,

ich arbeite im öffentlichen Dienst und würde mir gerne meine 200 Überstunden auszahlen lassen. Die Kollegin der Personalstelle meinte, ich solle mir nicht mehr als 30 Stunden / Monat auszahlen lassen, um nicht über die Beitragsbemessungsgrenze zu kommen. Ansonsten würden die Sozialversicherungen nicht mehr gezahlt werden. Was der Nachteil daran sein soll, konnte sie mir jedoch nicht sagen. Im Internet konnte ich auch nichts dazu finden. Daher wäre es schön, wenn mir hier jemand helfen könnte, wo genau der Nachteil daran sein soll, über die Beitragsbemessungsgrenze zu kommen!? Hätte ich dann bspw. noch weniger Netto vom Brutto?

Besten Dank!
 

Benutzer101246 

Verbringt hier viel Zeit
wüsste ich jetz ehrlich gesagt nicht. Prinzipiell wird das gehalt sowieso Pro Jahr berechnet. Wärst du in einem einzelnen Monat zB. gehaltstechnis in einem anderen Lohnsteuersatz, würde das am jahresende über die Lohnsteuererklärung ausgeglichen werden.

An sich ist diese BBG ja nichts schlimmes. Hast du die Grenze erreicht, wird trotz höherem Brutto, nicht mehr Sozialversicherung abgezogen. Man zahlt jedesmal einfach den Höchstsatz weiterhin. Ist bei mir Kranken/Pflegeversicherung z.B, der fall...

Wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht was daran schlimm sein soll?
 
2 Woche(n) später

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Ich glaub das mit der BBG hat sie falsch erklärt, denn Sozialversicherung wird natürlich noch gezahlt. Die BBG sagt nur aus, das für das Einkommen was darüber liegt nicht mehr für die Kranken- / Pflegeversicherung und Arbeitslosen- / Rentenversicherung monatlich berechnet wird.

Allerdings und das ist die Krux gehören Überstundenauszahlungen zu den laufenden gezahltem Arbeitsentgelt und müssen dem Zeitraum zugeordnet werden, in dem sie angefallen sind, hast du also Überstunden aus dem Zeitraum Juli 2014, dann muß die Gehaltsabrechnung für Juli 2014 korrigiert werden, insbesondere dann, wenn du über die BBG kommst.
Deshalb kam wohl von ihr der Vorschlag nicht mehr als 30 Stunden auszahlen zu lassen, weil du dann wahrscheinlich unter die BBG fällst und sie nicht zurück rechnen müssen. Das Rückrechnen ist das korrekte Weg, allerdins auch eine Schweinearbeit.
 
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