Auswandern

Benutzer26398 

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Das ist auch nicht der Sinn...
Der Sinn ist, das es einem persönlich deutlich besser geht.
tja leider ist das für einen dt. "Durchschnittsverdiener" nur sehr schwer zu realisieren... zumindest schwerer als für einen kongolesischen Flüchtling der bereits eine Barracke in Transsylvanien mit täglichem Essen und ohne marodierende Soldaten als die Erfüllung ewigen Glücks empfindet.

Ich möchte nochmal betonen, dass es für Hochqualifizierte sehr interessant ist auszuwandern. Selbstverständlich muss man die Sprache sehr gut können und auch das Land und seine Kultur verstehen und lieben.
ja für Hochqualifizierte vielleicht - aber eben nicht für Berufskraftfahrer (was nichts negatives über LKW-Fahrer aussagen soll!).

Und selbst jemand der hochqualifiziert ist wird in Deutschland einen guten Job finden - allerdings ist das Anspruchsdenken dieser Menschen verständlicherweise auch oftmals höher (was eben den möglichen Gang ins Ausland beinhaltet) und auch berechtigt.

Gerade dieses "Soziale System" was wir momentan haben, zerstört alles, was wir uns die letzten Jahrzehnte aufgebaut haben. Aber die Regierung ist leider völlig reformunfähig.
und genau das ist eben Stammtischniveau und hat nichts mit Auswandern an sich zu tun.

Einem Durchschnittsmenschen wird es in keinem anderen Land wesentlich bzw. merklich soviel besser gehen als hier in Deutschland. Ich sehe nicht wo die Vorteile soviel besser sind das sie die damit verbundenen Schwierigkeiten aufwiegen.

Für einen Topverdiener stellt sich die Sache natürlich etwas anders dar (aber darum geht es in dem Thread nicht!). Jemand mit viel Geld ist auf das "soziale System" wie wir es haben nicht unbedingt angewiesen d.h. er kann risikoreicher das Thema "auswandern" angehen.
 

Benutzer74396 

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wohin will er auswandern?

was verspricht er sich davon?

wie stellt er sich das konkret vor?

wie genau hat er schon geplant?

in anderen ländern gibt es auch probleme, sie sind einfach anders gelagert.

ich kann dich gut verstehen, dass du erst mal hier eine gute ausbildung machen willst. du bist auch noch entsprechend jung.

ich überlege mir, zu meinem freund zu gehen für eine weile. aber dadurch habe ich schon beziehungen, er ist von da und kann mich unterstützen. wenn ihr beide neu und fremd seid, wird es schwieriger.
ich habe noch viel vorzubereiten: geld ansparen, sprache besser lernen...dann der ganze papierkram. ich würde noch nicht definitiv auswandern, sondern mal "provisorisch", mit der option, wieder heimkommen zu können.
 

Benutzer26398 

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wohin will er auswandern?

was verspricht er sich davon?

wie stellt er sich das konkret vor?

wie genau hat er schon geplant?

in anderen ländern gibt es auch probleme, sie sind einfach anders gelagert.
genau das sind die entscheidenden Fragen? - und für die Beantwortung dieser Fragen bedarf es mehr als nur einige wenige Sätze auf Stammtischniveau.

Das elementarste dabei ist für mich bspw. das (perfekte) erlernen der neuen Heimatsprache VOR dem auswandern - anderenfalls hat man sich schon von vornherein dafür disqualifiziert ein "besseres Leben" zu führen.
 

Benutzer75282 

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und genau das ist eben Stammtischniveau und hat nichts mit Auswandern an sich zu tun.

Ich könnte das noch genauer ausführen, aber das würde zu lange dauern :zwinker:

Einem Durchschnittsmenschen wird es in keinem anderen Land wesentlich bzw. merklich soviel besser gehen als hier in Deutschland. Ich sehe nicht wo die Vorteile soviel besser sind das sie die damit verbundenen Schwierigkeiten aufwiegen.

Für einen Topverdiener stellt sich die Sache natürlich etwas anders dar (aber darum geht es in dem Thread nicht!). Jemand mit viel Geld ist auf das "soziale System" wie wir es haben nicht unbedingt angewiesen d.h. er kann risikoreicher das Thema "auswandern" angehen.

Kommt eben auf den Einzelnen an. Und Hunderttausende sind da der gleichen Meinung wie ich.
Mir persönlich bedeutet die individuelle Freiheit viel mehr als irgendein soziales Netz.

Aber das ist ja auch eigentlich egal, darum geht es ja hier nicht :zwinker:
 

Benutzer26398 

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Ich könnte das noch genauer ausführen, aber das würde zu lange dauern :zwinker:
mir würde schon genügen wie du das am konkreten Bsp. der Threadstarterin beurteilst und worin du Ansätze für ein besseres Leben in einem anderen Staat siehst bezugnehmend auf die Threadstarterin... ich glaube nicht das das sooo schwer ist.

Off-Topic:

Kommt eben auf den Einzelnen an. Und Hunderttausende sind da der gleichen Meinung wie ich.
Und hunderttausende lesen auch die BILD, und hunderttausende sind auch anderer Meinung, und hunderttausende können eben nur auf Stammtischniveau eingehen...:kopfschue :zwinker:[/QUOTE]


Allgemein wäre es natürlich schön wenn sich die Threadstarterin nochmal meldet und die aufgeworfenen Fragen beantwortet.

Mir scheint der Plan des Freundes der Threadstarterin bisher etwas "unausgegoren" - aber vielleicht könnte sie darauf mal etwas näher eingehen wie weit die Pläne bereits fortgeschritten sind bzw. welche Vorbereitungen bereits getroffen wurden (Sprache erlernen, sich intensiv mit dem Wunschland beschäftigen, einige Urlaube dorthin etc.)
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Sorry, also wie kann man nur so eine s..... erzählen? Durchs Auswandern wird Deutschland auch nicht besser...
Öhm... diese Aussage ist aber auch ziemlich lächerlich :grin:
Durch mein Auswandern möchte ich doch überhaupt nicht, dass es in Deutschland besser wird.
Ich möchte nur meine Lebensziele erfüllen können und sehe dafür kaum eine Möglichkeit in Deutschland, falls die politische und gesellschaftliche Entwicklung nicht plötzlich in den nächsten paar Jahren eine 180°-Wende macht.
Ich bin einfach auf der Suche nach geeigneten Rahmenbedingungen, um mein Leben so leben zu können, wie ich es möchte und eben diese Rahmenbedingungen sind für meine Pläne in Deutschland einfach nicht gegeben und bei der derzeitigen Entwicklung scheint es auch noch immer schlimmer zu werden.

Mir ist bewusst, dass die Rahmenbedingugen für meinen Lebenstraum in den allermeisten anderen Ländern noch deutlich schlechter sind (auch in vielen anderen hochentwickelten Industriestaaten, wie den USA ist das der Fall), aber es gibt auch einige Staaten, in denen zumindest einige meiner Anforderungen deutlich besser efüllt sind, als in Deutschland (z.B. Bildungssystem in den Skandinavischen Länern).

Es ist einfach nur falsch, auszuwandern weil Deutschland ja soo schlecht ist. Auswandern sollte man weil es schon immer ein Lebenstraum war in ein anderes Land zu ziehen, und nicht aus so banalen Gründen wie D geht den bach runter. Ist doch überall das gleiche, die anderen Länder haben genauso ihre Probleme.
Meiner Meinung nach ist es absolut kein banaler Grund, dass in Deutschland die Rahmenbedingungen für ein Leben, wie man es sich vorstellt, keineswegs erfüllt sind und sich auch noch ständig verschlechtern... Mir würde ehrlich gesagt kaum ein triftigerer Grund einfallen, auszuwandern.
 

Benutzer83770  (44)

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Hallo,
ich bin Disponentin in einer Spedition und habe meinem Freund empfohlen sich als Fernfahrer in südliche Ausland zu bewerben. Er fährt nun für ein italienisches Unternehmen und wohnt in Deutschland. Ein Kumpel von mir arbeitet für ein dänisches Unternehmen. Bei beiden sind die Arbeitszeiten und das Gehalt im Vergleich zu unserem Eck in Deutschland wesentlich besser geworden.
Vielleicht wäre das für den Anfang auch was für euch beide.
Gruß
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Sorry, aber wenn ihr im Bezug auf das Auswandern so verschiedene Einstellungen habt, sehe ich für die Beziehung wenig Zukunft. Ist halt so. Extreme Fernbeziehung ist ja auch Mist und ihr scheint ja dann doch grundverschiedene Ansichten für die Zukunft zu haben.
 

Benutzer75282 

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mir würde schon genügen wie du das am konkreten Bsp. der Threadstarterin beurteilst und worin du Ansätze für ein besseres Leben in einem anderen Staat siehst bezugnehmend auf die Threadstarterin... ich glaube nicht das das sooo schwer ist.

Vielleicht ist das nicht ganz deutlich geworden, aber ich würde der TS auch abraten auszuwandern... :zwinker:

Und hunderttausende lesen auch die BILD, und hunderttausende sind auch anderer Meinung, und hunderttausende können eben nur auf Stammtischniveau eingehen...

Unter den Auswanderern sind meines Wissens überwiegend Hochqualifizierte... :zwinker:

Aber damit ich hier nicht als Stammtischredner verstanden werde, liefere ich am besten einige Beispiele:
- Was die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland angeht, so liegen wir nach einem Bericht der World Competitiveness Scoreboard 2005 auf Platz 23. Gesetzlicher Kündigungsschutz, Gewerbsteuer, überreguliertes Arbeitsrecht, Mindestlohn in der Diskussion, EU-Milchqoute, Sozialabgaben statt Steuern, Bürokratie, etc. verschlechtern unsere wettbewerbsfähigkeit.
- Steuern. Eine Studie der 30 OECD-Staaten belegt, dass Deutschland zwar mit seinen Bruttogehältern auf Platz 3 nach Großbritannien und Belgien kommt, aber mit den Nettolöhnen erst auf Platz 11.
- Demokratie. Dazu muss ich wohl nichts sagen. Es gibt keine Volksabstimmungen auf Bundesebene und auf Landesebene sind die Hürden zu hoch.
- Nach der Polizeistatistik 2007 nimmt in Deutschland die Kriminalität zwar ab, die Gewaltstraftaten und Sexualstraftaten steigen hingegen.
- Bildung. Es ist wohl bekannt, dass Deutschland im europäischen Vergleich sehr wenig für Bildung ausgibt. Entsprechende Studien finden sich im Internet. Außerdem bleibt die Elitenförderung und Kleinkinderbetreuung auf der Strecke.

Ich könnte so weiter machen :zwinker:
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Aber damit ich hier nicht als Stammtischredner verstanden werde, liefere ich am besten einige Beispiele:
- Was die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland angeht, so liegen wir nach einem Bericht der World Competitiveness Scoreboard 2005 auf Platz 23. Gesetzlicher Kündigungsschutz, Gewerbsteuer, überreguliertes Arbeitsrecht, Mindestlohn in der Diskussion, EU-Milchqoute, Sozialabgaben statt Steuern, Bürokratie, etc. verschlechtern unsere wettbewerbsfähigkeit.
- Steuern. Eine Studie der 30 OECD-Staaten belegt, dass Deutschland zwar mit seinen Bruttogehältern auf Platz 3 nach Großbritannien und Belgien kommt, aber mit den Nettolöhnen erst auf Platz 11.
- Demokratie. Dazu muss ich wohl nichts sagen. Es gibt keine Volksabstimmungen auf Bundesebene und auf Landesebene sind die Hürden zu hoch.
- Nach der Polizeistatistik 2007 nimmt in Deutschland die Kriminalität zwar ab, die Gewaltstraftaten und Sexualstraftaten steigen hingegen.
- Bildung. Es ist wohl bekannt, dass Deutschland im europäischen Vergleich sehr wenig für Bildung ausgibt. Entsprechende Studien finden sich im Internet. Außerdem bleibt die Elitenförderung und Kleinkinderbetreuung auf der Strecke.

Ich könnte so weiter machen :zwinker:
Eine solche oder ähnliche Liste könntest du allerdings für die meisten Länder aufstellen. :zwinker:
Im übrigen: Von Dingen wie Kündigungsschutz und "überreguliertem" Arbeitsrecht (was immer du damit sagen willst) profitieren die allermeisten Arbeitnehmer. Und die, die sich über die schlimme Bürokratie in Deutschland aufregen, wären in anderen Ländern vermutlich dankbar dafür. :zwinker:
Ein Demokratiedefizit kann ich in Deutschland nicht feststellen. Ja, wir haben das Modell einer größtenteils repräsentativen Demokratie mit nur wenigen plebiszitären Elementen, das macht sie aber nicht zu einer "Demokratie zweiter Klasse", eher im Gegenteil.
Polizeistatistik - da wird nur das wiedergegeben, was angezeigt bzw. aufgeklärt wird. Kann gut sein, daß derzeit einfach mehr bekannt wird und früher die Dunkelziffern noch höher waren. Da müßte man wissen, wie genau solche Zahlen zustandekommen; ich tendiere dazu, bei sowas eher nach dem Motto "glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" zu verfahren.
Steuern und Nettolöhne - auch hier stellt sich die Frage, was bei dieser Statistik gegenübergestellt wurde. Es gibt durchaus Länder, in denen die Nettolöhne höher sind als in Deutschland, weil in vielen Ländern ein größerer Teil der Steuereinnahmen über den Konsum wieder reinkommt, während es in Deutschland gleich am Anfang abgezogen wird. Auch die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten sind zu berücksichtigen; nicht in jedem Land gibt es z.B. so flächendeckend superbillige Discounter wie Aldi, Elektrogeräte sind nach dem, was ich bisher festgestellt habe, im europäischen Vergleich in Deutschland auch sehr günstig...
Bildung, Eliteförderung und Kleinkinderbetreuung - da muß ich dir rechtgeben, da hakt es wirklich.

Fakt ist aber: Als Grund für's Auswandern einfach nur ein pauschales "Deutschland ist so scheiße" anzuführen, wird auf die Dauer nicht glücklich machen, wenn man diesen Plan wirklich durchzieht. Denn, wie gesagt, das ist in anderen Ländern auch nicht anders, im Gegenteil. In vielen Ländern (und damit meine ich jetzt durchaus europäische Länder!) liegt manches im Argen, woran wir in Deutschland nichtmal denken, gerade was z.B. Gesundheitsversorgung oder bauliche und Wohnungsstandards angeht...

Wir leben hier, alles in allem, schon auf einem ziemlich hohen Standard. Natürlich, wer davon träumt, in einem anderen Land zu leben, wer sich WIRKLICH damit auseinandergesetzt hat, wer die Sprache nahezu perfekt beherrscht, wer sich dort um einen Job gekümmert hat, wer bereit ist, als "Ausländer" nochmal neu anzufangen und sich mit der dortigen Bürokratie rumzuschlagen, der soll das gerne tun. Aber bei vielen hat man schon das Gefühl, außer einer unreflektierten "In Deutschland ist alles nicht mehr so, wie's mal war"-Haltung gibt es nicht viele Gründe.

@Threadstarterin: Wie konkret sind denn wirklich seine Pläne? Ist das nur so "ich will mal auswandern", oder hat er schon das Land und den Ort ausgesucht, sich um Stellen beworben, die Sprache gelernt usw...?

Ich denke, wenn einer von beiden wirklich langfristig im Ausland leben will und der andere Deutschland nicht aufgeben will oder kann, dann hat die Beziehung nicht wirklich eine Zukunft, so hart das ist.
 

Benutzer75282 

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Eine solche oder ähnliche Liste könntest du allerdings für die meisten Länder aufstellen.

Klar könnte man das. Kommt immer drauf an, was einem persönlich wichtig ist und in welcher Position man sich befindet (z.B. Arbeitgeber und Arbeitnehmer).

Im übrigen: Von Dingen wie Kündigungsschutz und "überreguliertem" Arbeitsrecht (was immer du damit sagen willst) profitieren die allermeisten Arbeitnehmer. Und die, die sich über die schlimme Bürokratie in Deutschland aufregen, wären in anderen Ländern vermutlich dankbar dafür.

Sicherlich profitieren die Arbeitnehmer davon. Der deutschen Wirtschaft hingegen schadet das ganze Zeug. Ich bin der Ansicht, wer sich diese Rechte nicht in einem Einstellungsgespräch erkämpft, hat sie auch nicht verdient. Der Staat muss keine Mindeststandarts setzen, jeder ist seines Glückes Schmied. Das ist das Prinzip der Leistungsgesellschaft.

Ein Demokratiedefizit kann ich in Deutschland nicht feststellen. Ja, wir haben das Modell einer größtenteils repräsentativen Demokratie mit nur wenigen plebiszitären Elementen, das macht sie aber nicht zu einer "Demokratie zweiter Klasse", eher im Gegenteil.

Ich halte die meisten Staaten der Welt für nicht demokratisch. Das einzige Land, welches wirklich absolut demokratisch ist, ist in meinen Augen die Schweiz.

Polizeistatistik - da wird nur das wiedergegeben, was angezeigt bzw. aufgeklärt wird. Kann gut sein, daß derzeit einfach mehr bekannt wird und früher die Dunkelziffern noch höher waren. Da müßte man wissen, wie genau solche Zahlen zustandekommen; ich tendiere dazu, bei sowas eher nach dem Motto "glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" zu verfahren.

Natürlich muss man jede Untersuchung kritisch betrachten, allerdings würde die Regierung die Statistik ja wohl eher ins positive Verändern, um Erfolge präsentieren zu können.

Steuern und Nettolöhne - auch hier stellt sich die Frage, was bei dieser Statistik gegenübergestellt wurde. Es gibt durchaus Länder, in denen die Nettolöhne höher sind als in Deutschland, weil in vielen Ländern ein größerer Teil der Steuereinnahmen über den Konsum wieder reinkommt, während es in Deutschland gleich am Anfang abgezogen wird. Auch die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten sind zu berücksichtigen; nicht in jedem Land gibt es z.B. so flächendeckend superbillige Discounter wie Aldi, Elektrogeräte sind nach dem, was ich bisher festgestellt habe, im europäischen Vergleich in Deutschland auch sehr günstig...

Das muss von Land zu Land betrachtet werden. Im Ausland sind z.B. Lebensmittel deutlich teurer, der Sprit und genrell Energie sind billiger.

Eigentlich wär die ganze Diskussion ja eher im Politikforum aufgehoben, deswegen höre ich jetzt besser auf, hilft ja der TS nicht :zwinker:
 

Benutzer83529 

Benutzer gesperrt
Interesant finde ich ja immer das die Bürokratie in Deutschland von den meisten als zu star, unflexibel, zu viel etc. wahrgenommen wird.
Meiner Erfahrung nach trügt der Schein da aber gewaltig.
Bei uns hast du wenigstens noch die Chance größtenteils ohne Bestechung und in anehmbarer Zeit an deine Sachen zu kommen.

Das einzige was mich pers. an der Bürokratie in Deutschland stört ist das Arbeitsamt. Aber das geht gewaltig ins Offtopic.

Was für mich einer der wichtigsten Auswanderungsgründe ist, ist der Jugendwahn der in Deutschland herscht. Das ist langsam nicht mehr ertragbar. Hauptsächlich im Berufsleben. Jeder versucht dich wenn du auf die 50 zugehst aus der Firma rauszuwerfen und eingestellst wirst du nicht mehr. Und das betrifft mittlerweile auch den akademischen Bereich. Ich sehe es ja an meinen eigenen Bekannten die als Ing. und ähnliches gearbeitet haben.
Und diesen Trend konnte ich bislang in Nordamerika und Nordeuropa nicht so finden. Nebenbei noch dieser abartige Neid in unserer Gesellschaft.

Aber du must dir beim Auswandern auch über andere Sachen Gedanken machen:
Dein komplettes Umfeld, Familie etc. Es kann sein dass du erst wieder zu einer Beerdigung herkommst, deine Eltern vielleicht nicht mehr wiedersiehst.

Andere Frage: Wo wohnst du denn in Deutschland. Nachdem dein Freund nach Frankreich will. Wäre das eine anehmbare Entfernung für eine Wochenendbeziehung?
 

Benutzer13281 

Kurz vor Sperre
es ist einfach eine komplette Umstellung und nicht so leicht wie viele vielleicht glauben. Man muss sich erstmal mit der neuen Kultur auseinander setzen und gegebenenfalls erstmal die Sprache lernen .
Warum denken alle das es mit auswandern bereits getan ist ? :ratlos:
Dazu gehört mehr als nur ein Traum sondern auch das nötige Kleingeld und gewisse Beziehungen um Fuss fassen zu können.
seh ich genauso. manche stellen sich das alles so einfach vor. ich bin "nur" 450km von zu hause weg gezogen und das war schon die höllle. ok ich war damals 17 also noch ziemlich jung. es war verdammt hart und ich wollten schon 3 mal wieder weg aber nun bin ich schon fast 7 jahre hier und habe hier meinen zukünftigen mann und bekomme ja nun ein baby. aber ich würde so einen großen schritt nie mehr alleine machen. aber ich glaube das kann nur jemand nach empfinden wenn er das selbst durch gemacht hat.

ich denke grad das auswandern ist im moment einfach mode geworden man siehe die ganzen sendungen im fernseh:die auswanderer,goodbye deutschland ect...
aber das das alles lang nicht so toll ist wie sich viele vorstellen zeigt doch die sendung "DIE RÜCKWANDERER" oder??!!
 

Benutzer81046 

Verbringt hier viel Zeit
wir führen schon eine Wochenendbeziehung, weil er die ganze woche auf dem lkw ist. früher ist er international gefahren, und dann auch mehrere wochen am stück nicht nach hause gekommen, hat dann aber die spedition gewechselt und fährt nun nur noch in deutschland.

mir fehlt auch einfach der zugang zu fremden sprachen. naja wie ihr schon gesagt habt, man muss sich zusammensetzen und die karten auf den tisch legen...

sein vater ist franzose und daher wandert seine familie nach frankreich aus

ich such grade nach einer entsendeorganisation um nach dem abi für ein jahr ins ausland zu gehen. muss ja wenigstens handfeste argumente haben wenn ich mit meinem freund diskutiere :tongue:
also es würde mich schon reizen auch andere länder kennen zu lernen. aber nicht ohne deutschland mein heimatland nennen zu können.
naja wir werden sehen
wer weiß vllt schreib ich in 10 jahren wieder in das thema aus portugal :ratlos: :cool1:
 
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