Ausrutscher verziehen, aber irgendwie....

Benutzer168389  (36)

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Moment. Nervige Charakterzuege muss man akzeptieren, am Ende sogar lieben können. Da kann man nichts lösen.

Das ist mir klar. Ich meinte die Krisen und Probleme, die man gemeinsam lösen sollte. Ihre Macken mögen mich manchmal nerven, aber ich bin froh darüber und ich finde sie andererseits auch liebenswert.
Und vielleicht ist das das Problem: Vielleicht warst/bist du ihr am Ende einfach zu langweilig? Weiss ja nicht, was der Kollege fuer ein Stecher ist, aber möglich ist da ja viel. :hmm:

Ich sehe hier bei ihr gerade einfach nur eine "Ich habe keinen Bock mehr auf dich"-Suppe garniert mit einem pädagogisch... wertvollen "Ich bin aber zu feige, es dir direkt zu sagen"-Blatt.
Da kann ich nur das wiedergeben, was sie gesagt hat: Er hat eigentlich eine Freundin, ist so gar nicht ihr Fall und er spielt für sie keine Rolle. Ob das nun stimmt oder nicht, kann ich gerade nicht mehr beurteilen.
Ob ich ihr zu langweilig bin/war? Weiß ich nicht. Es kann sehr gut sein, dass ihr die Harmonie langweilig wurde. Ich selbst halte mich nicht für langweilig. Meine Interessen und Leidenschaften sind vielseitig. Ich gehe gerne aus und treffe mich mit meinen Freunden. Dass ich nun nicht jeden Tag Fallschirm springe, tut mir leid.

"Keinen Bock mehr auf dich und bin zu feige, das zu sagen..."
Ich weiß nicht, ob es so ist, glaube aber nicht daran. Dass sie zweifelt, hat sie gesagt und das rückt ein Ende der Beziehung gedanklich nahe. Das weiß ich. Aber wenn sie sich entschieden hätte, wüsste ich es. Eindeutig. So ehrlich wäre sie zu mir. Sollte das wirklich anders sein, kann ich es ihr beim Trennungsgespräch noch immer um die Ohren hauen und ihre eigene Integrität in Frage stellen, aber so weit bin ich nicht.

Es sieht nicht gut aus, ich male mir nichts schön. Aber es hilft mir nicht, jetzt jede Aussage von ihr anzuzweifeln und als verdeckte Hintergedanken hinzustellen.
Ich les hier auch schon seit Tagen mit. Anfangs dachte ich, sie bräuchte einfach nur Zeit, um es zu verarbeiten. Es kann einen denke ich durchaus überrumpeln, wenn man fest von überzeugt ist, nieee fremdzuknutschen oder mehr, und dann plötzlich merkt, dass man gerade jemanden zurück küsst.
Da ist wohl wirklich jeder Mensch anders. Ich kann nur das annehmen und deuten, was sie mir sagt. Wenn sich daraus weitere Bedenken entwickeln oder meinetwegen vorher schon da waren und jetzt ans Licht kommen, kann auch das sein. Ich weiß es eben leider nicht.
Mittlerweile glaube ich, dass ihr tatsächlich gewaltig was in eurer Beziehung fehlt, und sie es erst durch das fremdknutschen realisiert hat. Wenn das so ist, muss sie erstmal für sich herausfinden, ob sie die Beziehung trotzdem weiter führen kann oder nicht. Dafür kann man durchaus auch mal länger brauchen. Ich finde es aber unglaublich, wie sie sich Mittwoch dir gegenüber verhalten hat. Deutlicher hätte sie die (derzeitige?) Ablehnung echt nicht zeigen können... :/
Ihr Verhalten von Mittwoch ist auch für mich indiskutabel. Aber wenn ich auch nur die kleinste Chance für eine Aufwärtsbewegung nutzen möchte, kann ich gerade nur meine Vorwürfe für mich behalten und für einen möglichen Abschiedsauftritt aufsparen.
Ich schließe seit deiner letzten Antwort/ihrer Reaktion auf deine Nachricht nicht mehr aus, dass sie entweder mehr von ihm will oder sogar mehr gelaufen ist, als du weißt. Zumindest wird es derzeit für sie mehr Bedeutung haben, als es für eure Beziehung gut ist.
Sicherlich möglich. Aber auch dann darf ich mich nicht zum Idioten machen und jeden Tag "bitte verlass mich nicht" heulen. Ich muss meine Position stärken. Ich kann in dieser Situation nicht attraktiv sein, wenn ich verzweifelt auftrete.
Ich finde es gut, dass du jetzt Abstand willst und es, taktisch gesehen, sehr klug, dass du auch Dienstag nicht zum Konzert gehst. Ich würde mich frühestens Mittwoch danach melden.
Danke. Ich habe mir das Wochenende darauf als Frist gesetzt. Da bin ich zeitlich flexibler und kann mich für ein Treffen anmelden. Und je nachdem, was sie dann sagt, ziehe ich meine Konsequenzen.


Ich weiß, viele von euch denken, dass es naiv und blöd von mir ist, weiter zu hoffen und Gedanken zu investieren. Vielleicht ist es auch dumm. Vielleicht macht ich mir das alles nur selbst vor. Aber sie ist es mir wert. Ich bin es mir wert. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass ich mein verdammtes Happy End nach all den Jahren verdient habe und ich will es mit ihr erleben und mit niemandem sonst.
Wenn sie das anders sieht, werde ich irgendwann damit umgehen können, aber bis dahin versuche ich alles, was möglich ist. Denn ich will mir am Ende nicht sagen, dass ich nicht alles versucht habe, um meinen persönlichen Glücksfall zu bekommen.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Nee du, dumm ist das nicht, dass du zu hoffen wagst, sondern verständlich!
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich weiß, viele von euch denken, dass es naiv und blöd von mir ist, weiter zu hoffen und Gedanken zu investieren. Vielleicht ist es auch dumm. Vielleicht macht ich mir das alles nur selbst vor. Aber sie ist es mir wert. Ich bin es mir wert. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass ich mein verdammtes Happy End nach all den Jahren verdient habe und ich will es mit ihr erleben und mit niemandem sonst.
Wenn sie das anders sieht, werde ich irgendwann damit umgehen können, aber bis dahin versuche ich alles, was möglich ist. Denn ich will mir am Ende nicht sagen, dass ich nicht alles versucht habe, um meinen persönlichen Glücksfall zu bekommen.

Nein, es ist nicht naiv und blöd. Es ist schon richtig, du willst dir am Ende ja auch nicht selbst vorwerfen müssen, zu schnell die Flinte ins Korn geworfen zu haben. Und, aus meiner Nahbereichs-Emperie kann ich sagen: Mit ca. einem Monat bist du noch gut dabei. Ich habe Trennungen miterlebt, die sich über ein halbes Jahr hinziehen. Das vertieft irgendwann eben den Schmerz. Bei dir ist alles voll im Rahmen, ich finde sogar, dass du die Dinge sehr klar siehst.
 

Benutzer168389  (36)

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Lieb, dass du fragst, reed reed .
Ich gehe ziemlich auf dem Zahnfleisch und laufe rum wie ein Geist...Irgendwie geht es mir wie in dem Lied "ich will nur, dass du weißt...". Sie ist online und schreibt nicht (natürlich, wir haben ja Funkstille). Ich frage mich die ganze Zeit, ob es ihr geht wie mir, ob sie mich vermisst oder ob sie einfach fröhlich weitermacht und innerlich schon frei für den Nächsten ist...

Ich glaube, ich habe es hier mal erwähnt, aber sie hat mir schon zu Beginn unserer Beziehung mal gesagt, dass sie eine Beziehung sofort und ohne Umwege beendet, wenn sie der Ansicht ist, dass es keinen Sinn mehr hat. Und das glaube ich ihr auch. Es ist gerade mein einziger Strohhalm, an den ich mich klammere.

Ich habe auch selbst viel nachgedacht. Dinge, die nicht passen oder stimmen könnten. Ich habe auch Dinge im Sinn, die ich selbst gerne anders hätte.
Ein Gedanke ist auch, dass es sie bei unserer Diskussion so sehr gestört hat, dass ich meinte, alles wäre doch gut. Ist/war es natürlich nicht.
Und trotz der Strohhalme und des Optimismus meiner Freunde befasse ich mich schon jetzt mit Ratgebern, wie man eine Trennung schnellstmöglich verarbeitet. Versuche, nach vorne zu schauen.

Ich konzentriere mich schon ein wenig auf mich. Ich räume meine Wohnung um, mache Sport und arbeite. Aber meine Abende sind gefüllt von Alkohol, der falschen Musik und Angst. Ich habe aber nicht einfach Angst davor, alleine zu sein. Das könnte ich auch so recht gut. Es ist diese eine Person, um die es mir geht. Ich dachte, ich hätte mein "perfektes" Gegenstück gefunden...

Ich hoffe weiter. Die Funkstille ist für mich aber gerade ein Ritt auf Rasierklingen. Ich will sie sehen, hören und ich will wissen, was in ihr vorgeht. Auch wenn ich Angst davor habe, es zu erfahren...
Unsere alten Sprachnachrichten sind dabei keine Hilfe. Ich ertappe mich selbst aber immer wieder dabei, ihre lieben Worte und ihre Stimme zu hören. Vor zwei Wochen war noch alles wie immer...
 
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Benutzer168389  (36)

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So, damit findet diese Geschichte ihr Ende...

Heute Mittag kam eine WhatsApp-Nachricht: "Wir sollten wohl reden..."
Daraufhin haben wir vereinbart, dass ich heute nachmittag zu ihr fahre.
Ich kam rein und sie bot mir einen Kaffee an. Ich lehnte ab und bat darum, das wir uns den Smalltalk sparen mögen. Ich wollte eine klare Antwort, ob sie sich nun von mir trennen will oder nicht. Sie guckte etwas verdutzt und meinte nur, dass ich mich auch setzen könnte. Sie wolle mit mir reden, um zu wissen, wie es mit uns weitergeht. Da wurde ich hellhörig.
Sie meinte, da ich aber gerade eh so in Fahrt sei, solle ich doch anfangen.

Also fing ich an. Ich sagte, ich habe mir ebenfalls Gedanken gemacht und Erkenntnisse für mich gewonnen. Was ich gerne zwischen uns anders hätte, was ich und sie anders machen sollten, damit es wieder besser zwischen uns wird. Ich hatte vier Punkte, die ich reflektiert hatte. Ich sagte ihr aber auch, dass ihr Umgang mit mir unterste Schublade geween sei. Dass sie Mist gebaut hat und nicht umgekehrt, sie mich aber so behandelte, als hätte ich sie betrogen. Sie stimmte dem nur zu und entschuldigte sich dafür. Ich sagte, dass mir nicht in den Kopf will, wie es von so einer Lappalie zu so einem Drama kommen konnte. Und ich betonte erneut, dass ich nicht kapiere, warum sie wegen eines Kusses gleich so aus der Bahn gerät.

Sie meinte daraufhin, dass der Kuss nicht der Grund für ihre Krise sei, weil der Typ ihr nach wie vor egal ist. Der Kuss sei aber der Auslöser für alles weitere gewesen. Sie hat sich eben durch diese Gedanken immer weiter runtergezogen, wie befürchtet.

Dann begann sie mit ihrem Text...
Zitat: "Ich habe mich hin und her gewunden, überlegt, was mir fehlen könnte, warum da dieses Gefühl ist, dass irgendwas Fehlt. Achso, es ist einfach das Gefühl selbst. Ich kann doch nichts dafür, es ist doch mein Gefühl. Ich hasse mich selbst dafür, weil ich wirklich dachte, dass ich endlich den einen Mann fürs Leben gefunden habe."

Darauf ich: "Du hast ja in den letzten Wochen auch genug dafür getan, dass es damit bergab geht."

Ich fragte sie, ob sie meint, dass sich das noch ändert. Sie machte nur große traurige Augen und zuckte mit den Schultern. Dazu habe ich nur gesagt: "Dann finde es halt raus, aber ohne mich." Ich bin aufgestanden und habe meine Sachen zusammengesucht.
Ich sagte ihr, dass ich dachte, eine Frau gefunden zu haben, die zu schätzen weiß, was sie an mir hat und ausnahmsweise nicht darauf spuckt. Dass sie - entgegen ihrer Aussage zu Beginn des Gesprächs - genau weiß, wie es mit uns weitergehen soll, nämlich gar nicht. Und dass sie das schon vor einer halben Stunde hätte haben können.

Meine letzten Worte waren: "Sollte dir doch noch einfallen, was du hier gerade wegwirfst, weißt du, wo du mich findest. Falls nicht, schönes Leben noch."
Dann bin ich durch die Tür und sie blieb schweigend zurück.

Ich weiß, ihr werdet sagen, dass mein Abgang zu kalt und nicht angemessen für eine so schöne Beziehung sei, aber ich musste meiner Wut, meiner Enttäuschung und der Trauer einfach Luft machen. Ich musste ihr zeigen, was sie in den letzten zwei Wochen mit mir gemacht hat. Es ging nicht anders und fühlte sich irgendwie gut an.

Damit ist dieses Kapitel meines Lebens also geschlossen. Eigentlich sollte es viel länger sein...jetzt sitze ich hier. Hände zittern, Kloß im Hals, meine Arme fühlen sich taub an und ich kann immer noch nicht fassen, dass es vorbei sein soll... die bei weitem schönste Liebesgeschichte in meinem Leben (das will was heißen) endet auf so eine beschissene Weise und ohne zufriedenstellenden Grund...
 

Benutzer88035 

Sehr bekannt hier
Auch wenn es als Außenstehende vielleicht absehbar war, tut es mir unheimlich Leid. Ich hätte mir was anderes für euch gewünscht.

Ja, vielleicht mag dein Abgang kalt gewesen sein. Vielleicht war er aber suchauch wirklich mal nötig und sie wacht davon auf.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde dein Verhalten total stark. Ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, dass hier im Forum schon mal jemand alles so klar gesehen hat wie du und dann auch danach gehandelt hat. Viele knicken dann doch ein, schließlich sind ja noch Gefühle da (wie bei dir ja auch) - aber das tut eben nur länger weh.
Du solltest dir wirklich auf die Schulter klopfen. Du hast ihr dir Tür ganz klar offen gelassen, wenn sie noch will, kann sie ankommen. Aber du lässt dich nicht länger hinhalten. Du hast nichts zu bereuen.

Was mir ein bisschen unklar ist - der Gesprächswunsch kam ja von ihr, worüber wollte sie genau reden? Sie war ja nicht weiter als vorher, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer168389  (36)

Ist noch neu hier
Nein. Ich finde, Du hast alles richtig gemacht. Großen Respekt!

Auch wenn es als Außenstehende vielleicht absehbar war, tut es mir unheimlich Leid. Ich hätte mir was anderes für euch gewünscht.

Ja, vielleicht mag dein Abgang kalt gewesen sein. Vielleicht war er aber suchauch wirklich mal nötig und sie wacht davon auf.

Ich finde dein Verhalten total stark. Ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, dass hier im Forum schon mal jemand alles so klar gesehen hat wie ein und dann auch danach gehandelt hat. Viele knicken dann doch ein, schließlich sind ja noch Gefühle da (wie bei dir ja auch) - aber das tut eben nur länger weh.
Du solltest dir wirklich auf die Schulter klopfen.

Danke für den Zuspruch. Mir geht es zwar trotzdem mies, aber es ist schön zu lesen, dass ich nicht ganz falsch gehandelt habe...ich habe mir meine Worte schon lange vorher zurechtgelegt und für mich entschieden, dass ich so oder so nicht alles mit mir machen lassen darf. Es hat mich innerlich zerrissen, weil in mir alles geschrien hat, dass ich betteln soll...

Ich sehe sie leider immer noch als mein ideales Gegenstück, nur bin ich jetzt machtlos und das hat mich wütend gemacht. Ich bin auch wütend darüber, dass sie ihre Gefühle so aktiv erstickt hat. Ich habe es schon vor Wochen kommen sehen und ihr gesagt. Sie meinte damals nur, sie muss trotzdem überlegen, warum der Kuss passiert ist. Heute hat sie dann bestätigt, dass es dafür keinen Grund außer Alkohol gab, aber ihre Gedanken haben sie auf die Dauer runtergezogen. Hilft mir aber alles nichts. Sie will mich nicht, auch wenn sie selbst sieht, dass wir perfekt zusammen passen. Aber ihr Gefühl fehle eben trotzdem...

Du hast ihr dir Tür ganz klar offen gelassen, wenn sie noch will, kann sie ankommen. Aber du lässt dich nicht länger hinhalten. Du hast nichts zu bereuen.
Ich kenne mich selbst sehr gut. Ich würde Luftsprünge machen und jubeln, wenn sie mich zurückwill. Aber in einem kurzen Moment würde ich mich auch fragen, wann es soweit ist, dass schon eine leere Klopapierrolle ihre Gefühle für mich zerstört... Ja, die Tür habe ich bewusst offen gelassen. Ich liebe sie schließlich. Aber daran glauben tue ich nicht. Sie wird sich sehr schnell aufrappeln und weitermachen. Dafür kenne ich sie zu gut.
Generell habe ich irgendwie meinen Glauben verloren. Mein Glaube, dass jeder Mensch sein "Happy End" bekommt. Dass ich es bekomme. Keine Trennung zuvor war so hart wie diese. Nichts vorher hat sich so sehr angefühlt, als würde man mir einen Teil meines Körpers abreißen.

Das Komische ist, dass ich gerade keine Trauer oder Wut verspüre. Ich fühle gerade so gar nichts und das kenne ich nicht von mir...

Was mir ein bisschen unklar ist - der Gesprächswunsch kam ja von ihr, worüber wollte sie genau reden? Sie war ja nicht weiter als vorher, oder?
Doch, sie war weiter als vorher. Sie hat überlegt, was ihr in der Beziehung fehlen könnte. Das Ergebnis: Ihre Gefühle fehlen. Das wollte sie mir sagen.
Lachhaft daran ist nur, dass sie 20 Minuten vorher gesagt hat, dass sie wissen möchte, wie es mit uns weitergeht. Wenn ihr so klar ist, dass ihre Gefühle nicht mehr da sind, dann gibt es nichts mehr zu reden. Das war zumindest meine Schlussfolgerung, also habe ich diesen Abgang hingelegt.
 

Benutzer166786 

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Tut mir wirklich Leid, dass es so ausging! Da hätte ich mich lieber geirrt :frown: Finde auch, dass du mit deinem Abgang nochmal Stärke bewiesen hast. Ich hoffe dir geht's bald wieder besser.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde es auch erschreckend, dass es dann so drastisch verlief. Aber: Gefühle sind leider etwas, dem man nicht mit Logik beikommen kann.

Ich hoffe auch, dass es dir bald besser geht. Dein Abgang war stark! Mach so weiter. :smile:
 

Benutzer168389  (36)

Ist noch neu hier
Danke euch...
Logisch betrachtet weiß ich, dass auch meine Gefühle sich irgendwann verabschieden und ich wieder neue Eindrücke aufsaugen kann...aber nach der Beziehung oder besser nach diesem Ende habe ich irgendwie meinen Glauben verloren, die richtige Partnerin für mich zu finden. Nicht die perfekte sondern die richtige.

Was mir aber gerade mehr Angst macht: Ich fühle nichts. Keine Wut, keine Trauer...da ist gerade einfach nichts. Irgendwie betäubt. Es fühlt sich an wie in so einem Film. Ich bewege mich in Zeitlupe und alles andere rauscht an mir vorbei. Bei der Arbeit bekomme ich meine Aufgaben halbwegs hin, bin aber eher wie ferngesteuert. So ging es mir noch nie. Mal war ich traurig wegen einer Trennung und manchmal wütend. Aber jetzt ist da einfach nichts :cautious:

Ich hoffe selbst, dass das wieder besser wird aber Kopf und Herz sagen mir gerade was anderes.
 
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