Auskotz-Thread

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Die große Grundfrage dabei ist ja, ob sich nur die Konsequenzen nicht funktionierender Beziehungen ändern oder ob sich tatsächlich die Qualität der Beziehungen verändert.

Auf letztere Frage geben die Statistiken keine eindeutige Antwort.

Es wird oft so dargestellt, dass es der Normalfall wäre wenn Menschen in lebenslangen, funktionierenden Beziehungen leben würden, wenn nicht die Kräfte von außen wie der "Werteverfall", die Medien etc. pp. dagegenwirken würden.

Ich glaube nicht, dass das der Normalfall ist und das alle Menschen das könnten. Es ist genausowenig selbstverständlich wie z.B. eine Fremdsprache fließend zu beherrschen. Man muss das lernen, sich dabei bemühen und das immer weiter pflegen.

Aber was die Liebe angeht, gibt es nur Naturtalente und wenn es schief geht dann im Regelfall nur wegen dem anderen oder den ungünstigen Umständen.

Das Problem würde ich aber weder in Musikvideos noch in Hollywood-Liebesschnulzen sehen. Man wird davon ja nicht umprogrammiert und entscheidet hauptsächlich immer noch selbst welches Bild man sich zum Vorbild nimmt.

Das in Ehen oder Eheähnlichen Gemeinschaften Abhängigkeiten entstehen ist völlig normal. Da geht es ja nicht ausschließlich um romantisch verklärte Liebe, sondern man bildet auch völlig sachlich eine Wirtschaftsgemeinschaft. Das können halbwegs ausgeglichene Abhängigkeiten sein, wenn man z.B. eine Wohnung nimmt die sich jeder alleine nicht leisten könnte oder auch ungleichmäßige Abhängigkeiten indem einer von beiden aus dem Berufsleben aussscheidet.

Da kann es dann natürlich sein, dass die Verantwortung logischerweise nicht mit dem Scheitern der Beziehung hinfällig wird, sondern weit darüber hinaus besteht.

Die andere Frage ist ja, ob das Gesetz einfach aus Gutdünken heraus geändert wurde und die hohe Zahl der Scheidungen damit "produziert" hat. Mir persönlich erscheint das nicht so naheliegend, wie der Ansatz, dass sich gesellschaftliche Entwicklungen ergeben haben, die eine Anpassung der Gesetze notwendig gemacht haben.

Sehr bezeichnend ist es übrigens, wenn die eine von "Respekt" redet und jemand anders "Unterordnung" versteht. Ganz offensichtlich geht die Abschaffung klarer Rollenbilder mit einem vermehrten "Kampf" in den Beziehungen einher, in dem die Positionen geklärt werden müssen. Ein respektvoller Umgang auf gleicher Augenhöhe entsteht durch die Abschaffung der Rollenverteilung keineswegs automatisch.

Nicht nur, dass in unserer Gesellschaft materialistische und egoistische Tendenzen auf romantisch verklärte Idealvorstellungen von Liebe stoßen. Es wird oft genug von Liebe erwartet, das sie beides perfekt in sich vereint. Bei mir entsteht oft genug der Eindruck, dass sehr viel Hoffnungen und Erwartungen an die Liebe gestellt werden und eher weniger an die eigenen Taten. Da kann man schon schnell dazu kommen, dass man von "der einen Liebe" enttäuscht sein Glück bei der nächsten "Liebe seines Lebens" versucht, statt sich an die eigene Nase zu fassen.
 
B

Benutzer

Gast
den beitrag find ich saugut!

ich dennke es muss eben beides stimmen:
die politik in der beziehung und das basisgefühl..

ich denke ein basis gefühl muss da sein... liebe
und damit die auch spass macht.. muss die politik und die aus ihr herrührenden gefühle passen..

so ne beziehung ist ein kunstwerk..
das material ist die liebe und die zeit.. und versauen kann man es trotzdem.. und was man in diese angelegenheit mitreinbringt.. ist das, was man davor nicht verschenkt, verloren oder verschandelt hat.. und das was einem die zeit währenddessen so mitgibt.. aber man sollte unterscheiden zwischen den eigenen "erneuerbaren und "fossilen "liebesrohstoffen in einem :grin:

ne schlampe hat weniger von den "fossilen (egal ob m oder w!) :zwinker:
 

Benutzer48397 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo liebe Leute!
Hab mich hier mal einigermaßen durchgearbeitet...
Was mir auffällt ist, dass sich die Männer irgendwie angegriffen fühlen...Das war sicher nicht beabsichtet...Ich habe, genau wie einige von euch schon erwähnt, dass es ja garnicht möglkich sein kann ne gesunde Vorstellung von liebe und Sex zu entwickeln, wenn man Beziehungen führt, wo das eine das Andere ausschließt...Da sind auch die Frauen gemeint...hiermit kritisiere ich niemanden persönlich, sondern...naja...es geht schon fast dahin, dass sich unsere Gessellschaft einfach in diese richtung entwickelt!
Sicher ist es so, dass es nicht unbedingt alle Männer sind, die sich diese in den Medien dargestellten Dinge zu herzen nehmen, allerdings wurde hier auch schon gesagt, dass es die meisten der pubertierenden schon tun.Und wenn ich mir daneben die Pubertierenden Mädchen so anschaue...die lassen sich auch ganzschön von den Medien beeinflussen...Früher gabs diese Probleme einfach nicht, da war garnicht daran zu denken, dass Frauen sich im Fernsehen so geben wie sies heute tun!Emanzipation hin oder her-das geht zu weit!
Und was das schnelle Schlussmachen angeht: Das hat ganz sicher nichts mit unserem Rechtssystem zu tun!Ich rede hier nicht von Ehen!Ich rede davon, dass es heute-Natürlich wieder verallgemeinert, was nicht ausschließen soll, dass es Ausnahmen gibt- üblich ist Beziehungen wegen jedem Mist zu beenden!Wenn ich da zum Beispiel bei meinen Eltern gucke: Die hatte auch Probleme aber da wurde drüber geredet und die sache wurde GEMEINSAM ausgebügelt.Aber heute hab ich öfters das Gefühl, dass es dieses Gemeinsam eher selten gibt.
Und dann noch zu den teilweise echt schon bösen anschuldigungen, ich würde herumhuren:
Klar ist dieses Forum da seine Meinung zu sagen,. und ich akzeptiere diese, wenn sie zum Beispiel in bestimmter Tonart kommen, wie bei Piratin...Wahrscheinlich hast du recht und ich beeinflusse dass tatsächlich zum großen Teil selber...
Allerdings muss ich es mir wohl nicht geben mich von anderen Personen als Schlampe bezeiochnen zu lassen, zumal ihr mich nicht knnt!
Ich sagte ich nehme mich nicht raus aus der Sorte Frau die Sex ohne Verpflichtung betreiben...Das heißt noch lange nicht dass ich rumhure!Ich gehe nicht am WE mit mini und Stiefeln in die Disco um mir irgendeinen Kerl abzuschleppen.Ich betreibe auch keinen sex ohne Gefühle genausowenig wie ONS nur sage ich, dass ich sie akzeptiere.
Allerdings hat man nach drei Jahren Singleleben natürlich das Bedürfnis nach Nähe und klammert sich dann gerne an "Beziehungen" von denen man zwar weiß, dass sie nicht unbedingt der Idealfall sind, aber zumindest etwas...
Also eure Meinungen- gerne auch kritisch- sind bei mir sehr erwünscht.Anschuldungen, die völlig an den Haaren herbei gezogen und zudem unter der Gürtellinie könnt ihr euch echt sparen!
Aber vielen lieben dank für die anderen vielen antworten, die konstruktiv und hilfreich waren!
Ach und ruhig weiterdiskutieren eure meinungen interessieren mich!
 
B

Benutzer

Gast
Ich sagte ich nehme mich nicht raus aus der Sorte Frau die Sex ohne Verpflichtung betreiben...Das heißt noch lange nicht dass ich rumhure!Ich gehe nicht am WE mit mini und Stiefeln in die Disco um mir irgendeinen Kerl abzuschleppen.Ich betreibe auch keinen sex ohne Gefühle genausowenig wie ONS nur sage ich, dass ich sie akzeptiere.
das mit schlampe meinte ich so:

dieses angebliche "ohne verpflichtungen"..
einerseits nichts gegen ons haben und dann doch nicht machen wollen.. mal die konservative.. dann die liberale geben..
versteh mich nicht falsch.. aber passt das alles zusammen? nein

keiner traut sich klar position zu beziehen.. warum?
was macht es in dem einen fall richtig in dem andrenen falsch.. wen keine liebe dabei ist?
geklaute süssigkeiten könne auch gut schmecken...und?

klar muss man heutzutage aufpassen sich nicht die "blösse zu geben nicht "so locker" zu sein.. aber genau da fängt meiner meinung nach die heuchlerei an..

wenn du schon so "ohne verpflichtungen" (was auch immer das heissen soll) ok findets und dann doch meckerst.. das passt nicht..

ich weiss nicht was du tatsächlich machst in deinem leben, also brauchst du das "schlampe" ohne weiteres bestimmt nicht persönlich nehmen..

was ich meine ist: sex und liebe zu trennen ist die liebe und den sex darin abzuwerten.. die diskussion hatte ich hier schon tausendfach.. einige wollen mehr haben.. sind aber inkonsistent.. es geht nicht; trennt man, wertet man die partnerschaft und den sex darin ab.. so ist es...kann keiner was dagegen machen.. auch der nicht dem es nicht gefällt..

so; und deshalb kannst du dir auch überlegen ob du dich, wenn du dich sicherheitshalber so "locker" gibst.. wirklich zu deinen wahren gefühlen stehst.. oder du doch "trickst" um an sex zu bekommen.. der letztenendes deinen liebesbeziehungen oder deiner wahren liebe was klauen...
 
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