Ausbildungsvertrag kündigen?

Benutzer48909 

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So gehts mir übrigens auch gerade... Meine müssen auch raus, aber ich DARF NICHT krank machen, d.h., ich soll gefälligst warten bis ich Urlaub habe (hab ich erst wieder im juli und auch nicht viel, und den hab ich mir fest für meinen schatz aufgespart nicht für dicke backen!)
oder wenn schulferien sind.
Finde ich auch sehr sonderbar und gemein alles...

Das er nicht sagen darf, dass du nicht krank machen darfst ist die eine Seite. Klar hast du das Recht auf deiner Seite, keine Frage.

Aber... ganz ehrlich, ich wäre als Kollegin auch sauer, wenn du erst zweimal weg bist wegen Knie-OP und jetzt wieder wegen der Weisheitszähne... Und das alles in den ersten 5 Monaten. Viel gearbeitet haben kannst du da ja noch nicht wirklich. Wenn es also nicht unbedingt zwingend notwendig ist mit den Weisheitszähnen, weil du Schmerzen hast, dann würde ich damit echt warten und das entweder nächstes Jahr auf AU machen oder eben dieses Jahr in deinem Urlaub.

Du machst dir das Leben sonst nicht unbedingt leichter...
Gerade in sehr kleinen Teams muss man halt manchmal auf sein Recht verzichten um klar zu kommen. Wenn einem das egal ist, wie man mit den Kollegen auskommt, dann kann man natürlich machen, was man will.
 

Benutzer37900 

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Off-Topic:
Nur zur Richtigstellung. Da die Threadstarterin Zahnarztfachangestellte lernt, wird wohl eher die Ärztekammer anstelle der IHK zuständig sein.
 

Benutzer83906 

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Du machst dir das Leben sonst nicht unbedingt leichter...
Gerade in sehr kleinen Teams muss man halt manchmal auf sein Recht verzichten um klar zu kommen. Wenn einem das egal ist, wie man mit den Kollegen auskommt, dann kann man natürlich machen, was man will.

Die machen es sich auch nicht leicht!
3 Ärzte in der Praxis und nur 5 assistenzen, wovon eine nur ausschließlich an der rezeption ist, und meistens immer nur 2-3 wirklich da sind.
Das ist chaos. stress pur!
Wir sind hoffnungslos unterbesetzt, jede helferin ist auf ihren eigenen vorteil aus, die eine hat da was zu tun und kann auf keinen fall länger bleiben oder zusätzlich noch was machen, die andere hat ein kind, die andere will in den urlaub, die andere sieht nicht ein dass aufräumen zu ihren aufgaben gehört.-

Die anderen sind fit, und ich übernehme die zimmer zum vorbereiten in der früh, mache sie meistens abends sauber und zu, desinfiziere die turbinen, reinige die instrumente, räume ein, sterilisiere, assisstiere... wenn ich mehrere sachen kann, und mich wirklich zusammenreisse und auch mal bis zum schluss bleibe, um eine kollegin nicht alleine stehen zu lassen mit all den unerledigten aufgaben, so kann ich doch erwarten, auch wenn ich eine kleine azubi bin, dass die anderen sich auch mühe geben, und nicht auch noch über mich herziehen!
 

Benutzer48909 

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Die Threadstarterin wird so nicht kündigen wollen und können, und dann ist es immer noch am Besten (meiner Meinung nach) sich möglichst anzupassen. Als Azubi hat man es nun einmal nicht immer leicht. Was bringt es ihr, wenn sie sich querstellt und es noch schlimmer wird??? Für sie bringt das keine Besserung.

Ich will nicht abstreiten, dass in der Praxis sicher auch einiges schief läuft im Umgang miteinander. Aber meiner Meinung nach muss man als Azubi, der gerade mal 5 Monate da ist, und davon weniger als 4 Monate gearbeitet hat, auch einfach mal die Zähne zusammen beißen und sich durchschlagen.

Und gerade die Sache mit den Weisheitszähnen würde ich halt als Kollegin ihr nicht besonders hoch anrechnen, wenn sie nicht akute Schmerzen hat und das trotzdem machen lässt. Meistens ist es gerade bei Weisheitszähnen doch so, dass das mal gemacht werden muss, aber nicht zwingend innerhalb der nächsten 2 oder 3 Wochen. Wenn der Laden brennt, was er anscheinend tut und eine Azubine, die wie gesagt eh schon oft krank war, lässt sich dann auch noch wegen sowas krank schreiben, die hätte in meinen Augen auch verloren. Was anderes ist es, wenn sie Schmerzen hat, keine Frage, dass das dann sofort gemacht werden muss.

Ich denke halt, dass dazu, dass es läuft wie es läuft immer auch beide Parteien gehören. Und als Azubi ist man nun einmal die Partei, die sich unterordnen und zurückstecken und eben auch die Aufgaben, die keiner machen will (Putzen, Instrumente säubern etc.) machen muss. Da muss man eben durch... Oder man muss sich eine andere Ausbildungsstelle suchen, nur, ob es da anders läuft... ich wäre mir nicht zu sicher.
 

Benutzer26398 

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Schmusekatze05 schrieb:
Die Threadstarterin wird so nicht kündigen wollen und können, und dann ist es immer noch am Besten (meiner Meinung nach) sich möglichst anzupassen. Als Azubi hat man es nun einmal nicht immer leicht. Was bringt es ihr, wenn sie sich querstellt und es noch schlimmer wird??? Für sie bringt das keine Besserung.
sich kann sie nich so einfach kündigen - einfach deshalb weil die Nachteile für sie überwiegen. Aber das man sich derart anpassen muss wie du schreibst seh ich anders... - soll man sich selbst psychisch kaputt machen?
In der Praxis herrschen wohl echte Missstände vor, die Threadstarterin macht auf mich einen äußerst vernünftigen Eindruck und ich glaube nicht das sie übertreibt.
Offenbar mobben sich die Kolleginnen untereinander und die Threadstarterin, gleichzeitig Azubine scheint in doppelter Hinsicht das schwächste Glied zu sein in dieser Kette.

Das die Praxis eher "ärmlich" geführt wird sieht man wohl auch daran das bereits eine Azubine gekündigt wurde - aus absolut idiotischen Gründen...:kopfschue Warum die andere Kollegin geküdigt hat kann man sich wohl denken - wer kündigt den heutzutage schon einen Arbeitsplatz wenn es nicht gerade Riesenprobleme gibt...
Schmusekatze05 schrieb:
Aber meiner Meinung nach muss man als Azubi, der gerade mal 5 Monate da ist, und davon weniger als 4 Monate gearbeitet hat, auch einfach mal die Zähne zusammen beißen und sich durchschlagen.
Nachdem was die Threadstarterin so schreibt würde ich schon sagen das sie die Zähne zusammenbeißt! Ich würde das wohl nicht mitmachen (können). So ein mieses Arbeitsklima...

Außerdem möchte ich mal wissen was das für Kolleginnen sind die sauer auf die Threadstarterin sind weil sie zweimal operiert wurde! Sicher hat man dann mehr Stress - aber das ganze an der wirklich kranken Mitarbeiterin auszulassen ist mehr als arm... v.a. wenn doch zu sehen ist das die Krankheit/Operation keine "Schauspielerei" seitens der Threadstarterin ist.
Schmusekatze05 schrieb:
Und gerade die Sache mit den Weisheitszähnen würde ich halt als Kollegin ihr nicht besonders hoch anrechnen, wenn sie nicht akute Schmerzen hat und das trotzdem machen lässt. Meistens ist es gerade bei Weisheitszähnen doch so, dass das mal gemacht werden muss, aber nicht zwingend innerhalb der nächsten 2 oder 3 Wochen.
sicher kann man die Entfernung auch etwas verschieben - aber hallo - doch nicht deswegen damit die Abheilung in den Urlaub fällt! Die Urlaubstage sind nicht als Ersatz für Krankheitstage gedacht!:kopfschue

Schmusekatze05 schrieb:
Und als Azubi ist man nun einmal die Partei, die sich unterordnen und zurückstecken und eben auch die Aufgaben, die keiner machen will (Putzen, Instrumente säubern etc.) machen muss. Da muss man eben durch...
sicher ist zu einem gewissen Teil so - man soll ja auch was lernen. Aber hier ist es wohl extrem und wenn du das wirklich alles so in Ordnung findest dann hast du m.M. nach ein sehr altmodisches Verständnis was Ausbildung angeht.

Ich kenne in meinem Umfeld niemanden der während seiner Ausbildungszeit auch nur annähernd das erlebt hat was hier im Thread beschrieben wird.
Es geht hier um Mobbing, dümmliche Unterstellungen, die Threadstarterin wir grundlos unter Druck gesetzt, die Kolleginnen untereinander ausgespielt - das man da als gutmütiger, vernünftiger Mensch nicht wirklich arbeiten möchte ist wohl sehr verständlich.

Normalerweise sind doch ein gutes Arbeitsklima und zufriedene Kollegen ein großes Standbein für den geschäftlichen Erfolg!
 
T

Benutzer

Gast
An den, der sich hier nicht mit mir direkt auseinander setzen möchte, sondern lieber negativ bewertet:
Nein, ich habe die Situation nicht verkannt. Das ist meine Meinung zu dem Thema.

Die Threadstarterin wird so nicht kündigen wollen und können, und dann ist es immer noch am Besten (meiner Meinung nach) sich möglichst anzupassen. Als Azubi hat man es nun einmal nicht immer leicht. Was bringt es ihr, wenn sie sich querstellt und es noch schlimmer wird??? Für sie bringt das keine Besserung.

Ich will nicht abstreiten, dass in der Praxis sicher auch einiges schief läuft im Umgang miteinander. Aber meiner Meinung nach muss man als Azubi, der gerade mal 5 Monate da ist, und davon weniger als 4 Monate gearbeitet hat, auch einfach mal die Zähne zusammen beißen und sich durchschlagen.

Und gerade die Sache mit den Weisheitszähnen würde ich halt als Kollegin ihr nicht besonders hoch anrechnen, wenn sie nicht akute Schmerzen hat und das trotzdem machen lässt. Meistens ist es gerade bei Weisheitszähnen doch so, dass das mal gemacht werden muss, aber nicht zwingend innerhalb der nächsten 2 oder 3 Wochen. Wenn der Laden brennt, was er anscheinend tut und eine Azubine, die wie gesagt eh schon oft krank war, lässt sich dann auch noch wegen sowas krank schreiben, die hätte in meinen Augen auch verloren. Was anderes ist es, wenn sie Schmerzen hat, keine Frage, dass das dann sofort gemacht werden muss.

Ich denke halt, dass dazu, dass es läuft wie es läuft immer auch beide Parteien gehören. Und als Azubi ist man nun einmal die Partei, die sich unterordnen und zurückstecken und eben auch die Aufgaben, die keiner machen will (Putzen, Instrumente säubern etc.) machen muss. Da muss man eben durch... Oder man muss sich eine andere Ausbildungsstelle suchen, nur, ob es da anders läuft... ich wäre mir nicht zu sicher.
Ich sehe das ähnlich, insbesondere in kleinen Teams wiegt es schwer wenn jemand ausfällt und die Mitarbeiter kennen Sie ja kaum und wissen nur das was sie sehen und sind dann eben sauer (insbesondere wenn nach der Krankheit sofort Urlaub ansteht), während Sie krank ist müssen Sie Ihre Arbeit tun.....ob diese Gedankengänge rational sind, sei jetzt mal dahin gestellt.....verstehen kann ich sie aber....

Auch glaube ich, aus den Erfahrungen mit unseren Lehrlingen im Büro, vielen fällt die Umstellung von Schule auf Arbeit schwer. Viele erschrecken sich dann dass sie nicht mehr mit Samthandschuhen angefasst werden, man Ihnen zu Ehren keinen Schrein errichtet und man Sie nicht für den Mittelpunkt der Erde hält.

Da hilft nur eines: Arschbacken zusammenkneifen und ranklotzen und bloß nicht aufgeben, sondern zeigen aus welchem Holz du bist.
 

Benutzer48909 

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sicher ist zu einem gewissen Teil so - man soll ja auch was lernen. Aber hier ist es wohl extrem und wenn du das wirklich alles so in Ordnung findest dann hast du m.M. nach ein sehr altmodisches Verständnis was Ausbildung angeht.

Nein, in Ordnung finde ich das nicht unbedingt, je nachdem, wie schlimm es wirklich ist. Wir kennen hier ja immer nur eine Seite der Geschichte. Das wollte ich damit nicht sagen, dass es, wenn es so ist wie sie es schildert völlig okay ist -> außer das mit dem Weisheitszahn. Da bleibe ich dabei, dass man sowas echt im Urlaub abhandeln kann, wenn man eh öfter mal krank ist.

Aber ich würde halt, solange ich nicht aus der Situation raus kann eben die Zähne zusammen beißen und versuchen mich möglichst gut mit allen zu stellen und möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten -> eben nicht zu spät kommen zum Beispiel, egal, wie schwer es mir aus welchen Gründen auch immer fällt morgens pünktlich da zu sein. Und dazu gehört als Azubi meines Erachtens nach eben, dass man die Arbeiten, die keiner machen will einfach macht, ohne zu murren.
Das mag ein etwas altmodisches Verständnis von Ausbildung sein. Das gebe ich zu, aber ich denke, damit kommt man einigermaßen durch.

Auch glaube ich, aus den Erfahrungen mit unseren Lehrlingen im Büro, vielen fällt die Umstellung von Schule auf Arbeit schwer. Viele erschrecken sich dann dass sie nicht mehr mit Samthandschuhen angefasst werden, man Ihnen zu Ehren keinen Schrein errichtet und man Sie nicht für den Mittelpunkt der Erde hält.

Ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht.
 

Benutzer26398 

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Ich sehe das ähnlich, insbesondere in kleinen Teams wiegt es schwer wenn jemand ausfällt und die Mitarbeiter kennen Sie ja kaum und wissen nur das was sie sehen und sind dann eben sauer (insbesondere wenn nach der Krankheit sofort Urlaub ansteht), während Sie krank ist müssen Sie Ihre Arbeit tun.....ob diese Gedankengänge rational sind, sei jetzt mal dahin gestellt.....verstehen kann ich sie aber....
naja ich kann diese Gedankengänge der Kollegen nicht verstehen - sorry aber wer so denkt ist einfach dumm. Bei meinem Onkel hat sich niemand beschwert als er ein halbe Jahr aufgrund einer Krebserkrankung gefehlt hatte - aber offenbar ist das so schlimm, das man da wieder "mitfühlend" ist - das Ergebnis ist aber da gleiche: - die Kollegen müssen für einen mitarbeiten.
Aber das am kranken Kollegen auszulassen ist doch arm - es kann jeden treffen! - egal ob es sich jetzt um ein kaputtes Knie oder noch schlimmeren Sachen handelt.

Auch glaube ich, aus den Erfahrungen mit unseren Lehrlingen im Büro, vielen fällt die Umstellung von Schule auf Arbeit schwer. Viele erschrecken sich dann dass sie nicht mehr mit Samthandschuhen angefasst werden und man Ihnen zu Ehren keinen Schrein errichtet und man Sie nicht für den Mittelpunkt der Erde hält.
also bitte man braucht die Situation nicht schön zu reden - lies mal die Berichte der Threadstarterin durch - glaube kaum das es so unkollegial, hinterfotzig bei euch zugeht - würde das schon als Mobbing bezeichnen.
Nochmal: Die Threadstarterin hat offenbar keinerlei Probleme mit der Arbeit an sich - nur mit auch m.M. nach miesen Arbeitsumfeld (Fehlplanung, Unterbesetzung, Mobbing usw.)

Es gibt sicher Personen denen die Umstellung nicht leicht fällt - allerdings denke in dem Fall liegt es wohl kaum an der Threadstarterin bzw. an der Umstellung!

Da hilft nur eines: Arschbacken zusammenkneifen und ranklotzen und bloß nicht aufgeben, sondern zeigen aus welchem Holz du bist.
sicher hast du recht aber irgendwann kommt wohl auch der Punkt an dem man sich besser wehrt bzw. sein Recht einfordert! Und ich denke dieser Punkt ist hier wohl erreicht!
 

Benutzer12784  (40)

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Nein, in Ordnung finde ich das nicht unbedingt, je nachdem, wie schlimm es wirklich ist. Wir kennen hier ja immer nur eine Seite der Geschichte. Das wollte ich damit nicht sagen, dass es, wenn es so ist wie sie es schildert völlig okay ist -> außer das mit dem Weisheitszahn. Da bleibe ich dabei, dass man sowas echt im Urlaub abhandeln kann, wenn man eh öfter mal krank ist.

[ironie]Du hast vollkommen Recht, Arbeitnehmer Rechte werden vollkommen überbewertet, und es ist ganz gut wenn man mit Schmerzen oder krank arbeiten geht.
Sie sollte die Zähne wohl drinnlassen, auch wenn sie rausgehören, denn für Operationen und Krankheiten kann man sich ja Urlaub nehmen.
Nicht fürs Leben arbeiten wir, sondern für die Arbeit leben wir.[/ironie]
 

Benutzer26398 

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Aber ich würde halt, solange ich nicht aus der Situation raus kann eben die Zähne zusammen beißen und versuchen mich möglichst gut mit allen zu stellen und möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten -> eben nicht zu spät kommen zum Beispiel, egal, wie schwer es mir aus welchen Gründen auch immer fällt morgens pünktlich da zu sein. Und dazu gehört als Azubi meines Erachtens nach eben, dass man die Arbeiten, die keiner machen will einfach macht, ohne zu murren.
Das mag ein etwas altmodisches Verständnis von Ausbildung sein. Das gebe ich zu, aber ich denke, damit kommt man einigermaßen durch.
wenn es sich wirklich um mobbende Kollegen handelt wird einem diese Verhalten auch nichts nutzen.

Die Kollegen sehen das eher als Bestätigung das ihre "Motzerei" zum Erfolg geführt hat.

Und als schwächstes Glied der Kette (gutmütige Person), ist es nahezu unmöglich sich gegen intriganten Haufen zu wehren - ein Teufelskreis.

Off-Topic:
@Reliant:
verseh deinen Text doch bitte mit Ironietags - ich befürchte sonst das einige hier deinen Text für bare Münze nehmen...
 

Benutzer48909 

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Du hast vollkommen Recht, Arbeitnehmer Rechte werden vollkommen überbewertet, und es ist ganz gut wenn man mit Schmerzen oder krank arbeiten geht.
Das habe ich nicht gesagt. Du legst mir da Worte in den Mund...
Wer krank ist und Schmerzen hat gehört natürlich nach Hause.

Sie sollte die Zähne wohl drinnlassen, auch wenn sie rausgehören, denn für Operationen und Krankheiten kann man sich ja Urlaub nehmen.
Ja, bei Weisheitszähnen sehe ich das so. Die müssen meistens nicht sofort raus, sondern man sollte das mal machen lassen bei Gelegenheit. Wenn jemand nie krank ist, dann habe ich Verständnis, wenn er sich dafür dann ne AU holt. Wenn jemand eh schon ständig krank ist, dann kann er das gerne im Urlaub machen.

wenn es sich wirklich um mobbende Kollegen handelt wird einem diese Verhalten auch nichts nutzen.

Die Kollegen sehen das eher als Bestätigung das ihre "Motzerei" zum Erfolg geführt hat.

Und als schwächstes Glied der Kette (gutmütige Person), ist es nahezu unmöglich sich gegen intriganten Haufen zu wehren - ein Teufelskreis.

Wie gesagt, wenn es wirklich Mobbing ist, dann muss sie sich was anderes suchen. Natürlich ist das nicht in Ordnung.

Aber gerade Azubis fühlen sich (habe ich die Erfahrung gemacht) schnell mal ausgenutzt und schlecht behandelt, weil sie die Arbeitswelt einfach nicht gewohnt sind. Wenn es stressig wird, dann fällt hält mal kein "bitte" und "Danke" sondern ein "mach hin". Damit muss man im Berufsleben (meiner Ansicht nach) umgehen lernen.
 

Benutzer26398 

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Ja, bei Weisheitszähnen sehe ich das so. Die müssen meistens nicht sofort raus, sondern man sollte das mal machen lassen bei Gelegenheit. Wenn jemand nie krank ist, dann habe ich Verständnis, wenn er sich dafür dann ne AU holt. Wenn jemand eh schon ständig krank ist, dann kann er das gerne im Urlaub machen.
nochmal: Urlaubstage sind nicht dafür gedacht um sich von einer Krankheit zu erholen! Egal wie oft man davor krank war. Niemand ist wohl freiwillig krank/verletzt etc.!:kopfschue
So etwas ist keine Rechtfertigung dafür Urlaub zu nehmen.

Nochmal: Ich kann verstehen das die Kollegen natürlich verärgert sind wenn sie mehr arbeiten müssen - allerdings heißt das wohl das sie zuvor nicht vollkommen ausgelastet waren...

Dies PERSÖNLICH zu nehmen und wg. der Fehlzeit den kranken Kollegen anzugehen ist ein ganz "ärmliches" Verhalten...:kopfschue
 

Benutzer82104  (34)

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es gibt immer 2 seiten der medallie...

und die arbeitgeberseite ist halt auch nicht zu verachten:
wir hatten mal ne azubine die STÄNDIG wegen jedem scheiß krank war - ja auch sowas gibts :zwinker:
damit will ich nicht sagen das das bei der TS so ist aber es gibt halt schon unterschiede wie oft jemand wegen was nicht in der arbeit ist...

die anzahl der arbeitsstunden ist meiner meinung nach zB voll ok! gerade im arztbereich gibts kein 8 - 4 :zwinker:
alleine mittwoch nur bis 13 uhr ist mal der oberluxus - unter der woche mittags aushaben ist bei mir seit 3 jahren nicht passiert! :zwinker:


aber ich will natüprlich nicht behaupten das die TS was falsch macht - nur so als anregung :smile:
viel glück!
 

Benutzer26398 

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Wie gesagt, wenn es wirklich Mobbing ist, dann muss sie sich was anderes suchen. Natürlich ist das nicht in Ordnung.
bei uns im Betrieb wird ganz massiv gegen Mobbing vorgegangen - hier wird nicht das Opfer mit Versetzung gestraft sondern der mobbende Kollege!

Man sollte dem Kollegen schon zeigen das sein Verhalten nicht in Ordnung ist!

Aber gerade Azubis fühlen sich (habe ich die Erfahrung gemacht) schnell mal ausgenutzt und schlecht behandelt, weil sie die Arbeitswelt einfach nicht gewohnt sind. Wenn es stressig wird, dann fällt hält mal kein "bitte" und "Danke" sondern ein "mach hin". Damit muss man im Berufsleben (meiner Ansicht nach) umgehen lernen.
natürlich fühlen sich Azubis mal schlecht behandelt - aber in einem angenehmen vertrauensvollen Arbeitsklima lässt sich das lösen. Und "mach hin" sagt bei uns niemand - da wird noch "bitte" und "danke" gesagt.

Bei diesen Kollegen und den Umgangsformen untereinander da "fühlt" man sich nicht ausgenutzt sondern da "wird" man ausgenutzt!

Ich merke es schon - offenbar sind heutzutage Firmen die auf guten kollegialen Umgang und Identifizierung mit dem Arbeitsplatz wert legen in der Minderheit:kopfschue - dabei ist genau das oftmals der Schlüssel zum Erfolg!:smile:
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Ich finde es etwas falsch, der Threadstarterin hier zu raten, dass sie doch einfach mal "die Arschbacken zusammen kneifen" soll. Anscheinend waren hier einige noch nicht in Situationen, in denen man vom Chef und seinen Kollegen gemobbt wird. Dass man, egal was man tut, es grundsätzlich falsch macht.

Gerade in kleinen Betrieben finde ich es besonders schlimm, wenn solche Dinge passieren. Das gehört sich einfach nicht, dass man andere pausenlos runtermacht und dem anderen nicht glaubt, wenn er krank ist.

Ich hab es selbst zweimal mitgemacht und ich wünsche es eigentlich keinem, aber anscheinend sollten manche hier erstmal in diese Situation kommen, damit sie wissen, wie schlimm es für die Threadstarterin ist.

Ich kann die Threadstarterin gut verstehen, dass sie dort weg möchte und das so schnell wie möglich.

Als Rat kann ich nur geben, dass sie sich an ihren Berufsschuldirektor wenden soll. In manchen Schulen hängen dort Stellenangebote von Ausbildungsbetrieben aus.

Und natürlich sollte eine Beschwerde bei der Ärztekammer eingereicht werden, oft kann man damit erreichen, dass dieser Betrieb niemanden mehr ausbilden darf.

Um auf das Weisheitszahnthema zurückzukommen: Ich würde das auch im Urlaub erledigen, aber einfach weil ich mir blöd vorkommen würde, wenn ich deswegen einen Krankenschein nehmen müsste, fals es nicht so reibungslos läuft.
 

Benutzer26398 

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wir hatten mal ne azubine die STÄNDIG wegen jedem scheiß krank war - ja auch sowas gibts :zwinker:
das ist aber wohl etwas anderes wie hier beschrieben - zwei Operationen würd ich nicht als "jeden Scheiß" abtun...

Was mir eben noch dazu einfällt - ne Freundin von mir ist auch Arzhelferin. Und sie sagt das bei ihnen darauf geachtet wird das niemand krank zur Arbeit kommt (dazu zählt bei ihnen wohl auch Kleinigkeiten wie Schnupfen). Angeblich geschieht das wegen dem "sensiblen" Arbeitsbereich "Arztpraxis". Und wenn ich mir das so überlege hat sie recht.
Ich möchte als kranke Person auch nicht zu einem Arzt wo das gesamte Personal kränkelnd zur Arbeit erscheint - ist ja dann auch ein zusätzliches Risiko für mich als kranken Patienten.

Um auf das Weisheitszahnthema zurückzukommen: Ich würde das auch im Urlaub erledigen, aber einfach weil ich mir blöd vorkommen würde, wenn ich deswegen einen Krankenschein nehmen müsste, fals es nicht so reibungslos läuft.
naja bei der Geschichte denk ich auch das man da evtl. ohne Krankenschein auskommt - aber allein die Tatsache das der Chef das in den Urlaub legen möcht wg. möglicher Fehlzeit ist nicht ok.

Fast noch schlimmer find ich allerdings das sich die Threadstarterin offenbar von ihrem (ungeliebten) Chef behandeln lassen "MUSS".:kopfschue Da hätte ich als Patientin und gleichzeitig Angestellte arge Bedenken das er da nicht so "vorsichtig" zu Werke geht - wenn eh schon jede Situation genutzt wird um einem "eine reinzudrücken...":ratlos: :geknickt:
 

Benutzer12784  (40)

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Das habe ich nicht gesagt. Du legst mir da Worte in den Mund...
Wer krank ist und Schmerzen hat gehört natürlich nach Hause.

Ich hätte noch nie davon gehört das man Weisheitszähne rausoperiert wenns nicht einen akuten Grund dafür gibt. Mein Zahnarzt meinte dazu nur, das eine OP erst dann notwendig sei wenns Probleme mit den Zähnen gibt, dann aber sofort.

Ja, bei Weisheitszähnen sehe ich das so. Die müssen meistens nicht sofort raus, sondern man sollte das mal machen lassen bei Gelegenheit. Wenn jemand nie krank ist, dann habe ich Verständnis, wenn er sich dafür dann ne AU holt. Wenn jemand eh schon ständig krank ist, dann kann er das gerne im Urlaub machen.

Ohne Urlaub kriegst dann nen schönen Burn out und bist erst wieder krank. Ausserdem siehe oben, soll bitte ein Arzt entscheiden, wann eine Op notwendig ist, und wann nicht.
Bei dem Betrieb würd ichs sogar sicher im Krankenstand machen.

Aber gerade Azubis fühlen sich (habe ich die Erfahrung gemacht) schnell mal ausgenutzt und schlecht behandelt, weil sie die Arbeitswelt einfach nicht gewohnt sind. Wenn es stressig wird, dann fällt hält mal kein "bitte" und "Danke" sondern ein "mach hin". Damit muss man im Berufsleben (meiner Ansicht nach) umgehen lernen.

"Mach hin" gibts vielleicht in Betrieben mit nem wirklich mießen Arbeitsklima, in einem Normalen Betrieb geht man schon freundlicher miteinander um, und ein Bitte und Danke gehört dazu, wenn der Chef das nicht kann, fehlt ihm die Soziale kompetenz Chef zu sein, und darauf würd ich ihn mal nett hinweisen (oder auch nicht, nett).
 

Benutzer83906 

Verbringt hier viel Zeit
Zu meiner verteidigung- ich habe schon viele praktikas und aushilfejobs gehabt- auch wenn ich erst 17 bin, weiß ich was "arbeiten" heißt!

Es ist nicht so, dass ich hier rumzicke weil ich mich vor dreckigen instrumenten ekle, keinen bock hab morgens früher aufzustehen oder ma auf schminke zu verzichten - so ist das nämlich nicht!

Ich bin dankbar dass ich eine Arbeit habe und hänge mich rein, ich tuhe ALLES was man mir in der arbeit sagt ohne murren und mekern, halte mich aus streits heraus und gehe in die arbeit, obwohl ich schmerzen habe!

Andere in meiner praxis haben auch urlaub nach der krankheit, und bei mir wars so, dass ich dazu gezwungen wurde gerade in dieser woche urlaub zu nehmen, wo ich noch gar nicht im krankenhaus war, bzw., wo nicht feststand, dass ich überhaupt fehlen würde.
Was hätte ich denn da machen sollen? Aus solidarität meinen urlaub kündigen?
Auch wenn ich ihn nicht genommen hätte, wäre ich noch krankgeschrieben gewesen!!!

Meine OP war am Bauch, meine Muskeln wurden durchtrennt, verwachsungen gelöst die mein ganzes verdauungssystem beeinträchtigt haben. - von einem arzt der nicht authorisiert war dies zu tun!
Und er hats verpfuscht! Danach hatte ich nur noch mehr schmerzen und meine kollegen wussten es - sie ham mich dabei erwischt wie ich schmerzmittel genommen habe - ständig! Ich bin nicht ins krankenhaus, weil ich ihnen nicht zur last fallen wollte, und das wissen sie auch, ich habs ihnen gesagt und bewiesen.
Der Arzt hatte es komplett verpfuscht, in der zweiten OP wurde das "wieder gerichtet + blinddarm raus". - Trotzdem habe ich schmerzen und die ärzte finden den grund nicht!
Meinem Freund zu liebe verzichte ich auf Schmerzmittel, hab mich durchgekämpft durch diese Zeit...
Also sagt mir nicht ich sei wehleidig oder hätte mich durch meinen urlaub falsch verhalten- für die kollegen hab ich meine Gesundheit über Bord geschmissen! Und ob ich da so schnell keine Schmerzen mehr haben werde, und ich meine kein kleines Ziepen, sondern richtig, als würde dir jemand eine Faust in den Bauch rammen, sei mal ungeklärt...


Tut mir Leid wenn ich hier etwas "kühl" schreibe.. wollte euch nicht angreifen, sondern mich nur verteidigen.
Was ich bei manchen beiträge lese..... das macht mich nur noch mehr fertig.
Ich bin nicht so eine die nicht mal hart mit anpackt - im gegenteil!
Ich reisse mir wirklich den Arsch auf, beisse die zähne zusammen und bemühe mich es jedem recht zu machen... ich verändere keine tatsachen, ich lüge nicht.:!!
 

Benutzer48909 

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Ich hätte noch nie davon gehört das man Weisheitszähne rausoperiert wenns nicht einen akuten Grund dafür gibt. Mein Zahnarzt meinte dazu nur, das eine OP erst dann notwendig sei wenns Probleme mit den Zähnen gibt, dann aber sofort.
Also bei allen, die ich kenne, da war es so, dass es hieß: Der Zahn liegt quer oder steht nicht gut, der muss bei Gelegenheit mal raus. Alle, die ich kenne haben frühestens in 6 - 8 Wochen nen Termin gehabt. Früher kriegt man bei uns beim Kieferchirurgen auch eigentlich keinen Termin, die sind alle ausgebucht.


Ausserdem siehe oben, soll bitte ein Arzt entscheiden, wann eine Op notwendig ist, und wann nicht.
Ich hab nie was anderes behauptet. Wenn er sagt: Jetzt sofort, los, der muss raus, dann ist es was völlig anderes.


"Mach hin" gibts vielleicht in Betrieben mit nem wirklich mießen Arbeitsklima, in einem Normalen Betrieb geht man schon freundlicher miteinander um, und ein Bitte und Danke gehört dazu, wenn der Chef das nicht kann, fehlt ihm die Soziale kompetenz Chef zu sein, und darauf würd ich ihn mal nett hinweisen (oder auch nicht, nett).
Also wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima, ich kann mich nicht beklagen und auch sonst tut es keiner. Ich find so was auch überhaupt nicht schlimm und sehe da echt das Problem nicht, außer, dass es eben Leute gibt, die einfach zu sensibel sind.
 
T

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naja ich kann diese Gedankengänge der Kollegen nicht verstehen - sorry aber wer so denkt ist einfach dumm. Bei meinem Onkel hat sich niemand beschwert als er ein halbe Jahr aufgrund einer Krebserkrankung gefehlt hatte - aber offenbar ist das so schlimm, das man da wieder "mitfühlend" ist - das Ergebnis ist aber da gleiche: - die Kollegen müssen für einen mitarbeiten.
Aber das am kranken Kollegen auszulassen ist doch arm - es kann jeden treffen! - egal ob es sich jetzt um ein kaputtes Knie oder noch schlimmeren Sachen handelt.

ja aber Sie ist doch gefühlte Vier Tage da, dass die sich das Maul zerreissen ist doch klar wenn man negativ (schuldig oder unschuldig) auffällt....und wenn man schon negative Erfahrungen mit Azubis etc. hat, ist eben schnell der Ofen aus.....


also bitte man braucht die Situation nicht schön zu reden - lies mal die Berichte der Threadstarterin durch - glaube kaum das es so unkollegial, hinterfotzig bei euch zugeht - würde das schon als Mobbing bezeichnen.
Nochmal: Die Threadstarterin hat offenbar keinerlei Probleme mit der Arbeit an sich - nur mit auch m.M. nach miesen Arbeitsumfeld (Fehlplanung, Unterbesetzung, Mobbing usw.)

Ohne die Threadstarterin deskreditieren zu wollen, der Bericht ist sehr subjektiv und wahrscheinlich aus Ärger o.ä. geschrieben worden.

Du hast vollkommen Recht, Arbeitnehmer Rechte werden vollkommen überbewertet, und es ist ganz gut wenn man mit Schmerzen oder krank arbeiten geht.
Sie sollte die Zähne wohl drinnlassen, auch wenn sie rausgehören, denn für Operationen und Krankheiten kann man sich ja Urlaub nehmen.
Nicht fürs Leben arbeiten wir, sondern für die Arbeit leben wir.

man gut das Übertreibung keine Stärke von Dir ist....

Sicherlich sind Arbeitnehmer Rechte sinnvoll aber man sollte auch als Arbeitnehmer Fingerspitzengefühl walten lassen.....wenn ich grad krank war dann cancel ich eben den Urlaub und geb den Kollegen die es nicht waren die Chance zu diesem Zeitpunkt Urlaub zu machen oder verschieb mal nicht ganz so dringende Operationen....

Mal abgesehen davon, ohne Arbeit ist alles nichts

e//
Zu meiner verteidigung- ich habe schon viele praktikas und aushilfejobs gehabt- auch wenn ich erst 17 bin, weiß ich was "arbeiten" heißt!

Es ist nicht so, dass ich hier rumzicke weil ich mich vor dreckigen instrumenten ekle, keinen bock hab morgens früher aufzustehen oder ma auf schminke zu verzichten - so ist das nämlich nicht!

Ich bin dankbar dass ich eine Arbeit habe und hänge mich rein, ich tuhe ALLES was man mir in der arbeit sagt ohne murren und mekern, halte mich aus streits heraus und gehe in die arbeit, obwohl ich schmerzen habe!

Ich glaube Dir das gern, aber ob Dir das Deine Kollegen glauben.....Stress, gepaart mit eventuell vorhandenen negativen Erfahrungen machen eben nicht objektiv.....

....sieh Ihnen mal den etwas schrofferen Ton nach, helfe ungefragt und sei freundlich....sollte sich dann immernoch nix ändern scheint es wohl wirklich nicht an Dir zu liegen und "verpiss" dich da dann ganz schnell :smile:
 
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