Ausbildung | Vermögenswirksame Leistungen

Benutzer35896 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hab heute meinen Ausbildungsvertrag zugeschickt bekommen. :smile:
Darin steht auch, dass ich ggf. einen Antrag auf Vermögenswirksame Leistungen machen kann.
Meine Frage ist, wo und wie genau mach ich das?

Und gibt es noch irgendwelche Zuschüsse für Auszubildende?
Bin beim Ausbildungsbeginn schon 18 und wohne noch bei meinen Eltern.
 

Benutzer61431 

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Erst mal

Glückwunsch!!!! Freut uns sehr!!! :smile:

Doch leider können wir da dir net weiter helfen!!
 

Benutzer18846 

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Dafür musst einen geeigneten Sparvertrag abschließen!

Das kann ein klassischer Bausparvertrag sein, es gibt aber auch alle andere möglichen Formen.

Wenn du diesen Vertrag abgeschlossen hast (bzw deine Eltern, da du noch Minderjährig bist), stellst du bei deinem Arbeitgeber einen Antrag dass die VL auf diesen Vertrag überwiesen werden.
Du musst dann noch festlegen ob du nur die von deinem Arbeitgeber gezahlten VL auf diesen Vertrag haben willst, oder ob du diese aus eigenen Mitteln aufstocken willst.

Dann wird in Zukunft auf deiner Gehaltsabrechnung zusätzlich diese VL auftauchen, die aber weiter unten dann gleich wieder abgezogen werden, denn sie gehen ja auf diesen Sparvertrag.

Der Antrag für deinen Arbeitgeber wird dir in der Regel von dem Sparvertragsanbieter schon mit den Unterlagen mitgegeben, du musst den dann meist nur noch unterschreiben.

Gruß
 

Benutzer12050 

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du gehst einfach zur nächsten sparkasse oder ähnliches und lässt dich mal über bausparverträge oder spezielle vermögensbildende fonds beraten. wenn du einen abshcliesst schicken die das deinem arbeitgeber zu :zwinker:
achja: das sollte man auf jeden fall machen, das sind ein paar euro die die halt zusätzlich bekommst. gehen halt auf den sparvertrag so dass du das geld nciht einfahc ausgeben kannst, ist ja um vermögen zu bilden. bei bausparverträgen hat das in der regel ne laufzeit von 7 jahren bis du da dran kannst. und wenn du dann keine arbeit mehr hast oder so musst du nciht weriter einzahlen, kannst das ganze auch ruhen lassen
 

Benutzer7522  (34)

Sehr bekannt hier
ich hab auch VWL ..

aber mein Ausbilder hat es vom Gehalt abgezogen ohne! einen Anteil zu übernehmen..

teils ist es auch so dass der Arbeitgeber was dazu tut oder ganz bezahlt.. beim letzteren bin ich mir aber nicht sicher *G ..

auf alle Fälle würd ich es machen!

Bei meinem neuen Arbeitgeber kann ich auch zusätzlich was für die Rente machen, dass werd ich auch tun.

vana
 

Benutzer82104  (34)

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Off-Topic:
ok da hast du schon recht - sorry hast recht mein kommentar war eigentlich unnötig :zwinker:
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
im prinzip ist es schnurz piep egal, ob ein arbeitgeber vl zahlt oder nicht. denn jeder arbeitnehner hat das anrecht einen antrag beim arbeitgeber abzugeben und sich den entsprechenden anteil direkt vom gehalt abziehen zu lassen oder eben, wenn der arbeitgeber nicht den vollen anteil zahlt, selber hoch zu stocken.

ein arbeitgeber, der einen teil zahlt ist schön und gut. (sind eben ein paar euro geschenkt).

@ ts
du hast die wahl zwischen einem bausparvertrag und einem fondsparplan, der die bestimmungen zur vl erfüllt (sperrfrist).

ein bausparvertrag ist nicht dazu bestimmt vermögen anzuhäufen, da hier häufig nur ein zinssatz von 1 oder 2 % gezahlt wird.
hierbei geht es eher darum, das man sich ein zinsgünstiges darlehen sichert. wenn du also vorhast irgendwann eigentum zu bauen, kaufen oder zu renovieren, dann macht ein bausparvertrag sinn.

bist du eher auf vermögensbildung aus, dann macht ein fondsparplan mehr sinn. aber vorsicht fonds bergen auch ein risiko.

beim bausparvertrag kann der arbeitgeber bis zu 40 euro monatlich überweisen. falls er weniger zahlt kannst du von deinem eigenen geld aufstocken lassen bis hin zu 40 euro im monat.
bei einem gehalt von weniger als 17.900 zu versteuerndes einkommen für alleinstehende sind die einzahlungen förderungswürdig mit 9 %. das wären bei höchstsummen einzahlung 42 euro die vom staat geschenkt sind.
zusätzlich kannst du jährlich bis zu 512 euro wohnungsbauprämie einzahlen (kann als einmalsumme sein oder auch per dauerauftrag) die nochmalig mit 8,8% gefördert werden. wären also bei 512 euro nochmalig 45 euro. hier gilt eine einkommensgrenze von 25.600 euro für alleinstehende.

aber weder für die vl noch für die wop gilt, das man die höchstsummen einzahlen muß.
man kann auch mehr auf den bausparvertrag einzahlen, aber das mehr wird nciht mehr gefördert.

ein bausparvertrag unterliegt einer sperrfrist von 7 jahren, wenn es um die reine guthabenauszahlung geht. (es ist durchaus möglich auch vorher an das geld zu kommen, allerdings geht damit ein verlust der förderungen einher, sollte also tunlichst vermieden werden).
falls ein darlehen in anspruch genommen werden soll, kann dies auch vor ablauf von 7 jahren erfolgen, hierzu müssen aber andere kriterien erfüllt sein (die schreib ich jetzt nicht, sonst wird das zuviel, bei bedarf kann ichs aber noch erläutern).

beim fondsparplan sind maximal 400 euro förderungswürdig bei einem zu versteuernden einkommen von 17.900 euro für alleinstehende. diese 400 euro werden mit 18% gefördert also 72 euro. eine weitere förderungswürdige möglichkeit gibt es hierbei nicht.
der fondsparplan unterliegt ebenfalls einer sperrfirst von 7 jahren. um an das guthaben zu gelangen.
zu beachten ist hierbei eben, das ein fondsparplan, da aktienorientiert auch ein risiko bergen kann, da muß man dann sitzfleisch aufweisen können. auf lange sicht, sagt man fondssparplänen eine gute wertsteigerung nach.

sowohl für bauspar als auch fondssparplan gilt, das man sie aber durchaus länger als 7 jahre laufen lassen kann.

es gilt also im vorfeld zu überlegen, was ist dein ziel.
abschließen kann man die verträge bei jeder bank.
 

Benutzer56700 

Meistens hier zu finden
Möglichkeiten gibts viele. Aber bedenke dass die 26,59 € die du vermutlich bekommt den Brutto-Betrag darstellt. Nach Abzug der Steuern- und Sozialversicherungsabgaben bleibt somit Netto nur noch in etwa die Hälfte übrig!

Wenn du nun einen Bausparvertrag beantragst, und 40€ mtl. anlegst zahlst du somit ca. 30€ selbst aus deinem Nettoeinkommen. Oft wird das nicht bedacht.

Sinnvoller ist es die VWL über eine "Entgeltumwandlung" in einer Direktversicherung (auch Betriebliche Altersvorsorge genannt) anzulegen, da somit der volle Betrag angelegt wird. Aber das wird erst nach deiner Ausbildung ein Thema sein. Vorher halte ich das nicht für Empfehlenswert, außer du planst jetzt schon in dieser Firma Karriere zu machen.

Ich würde mir ansonsten an deiner Stelle einen Investmentsparplan einrichten wo du monatlich die 26,59€ einzahlst. Laufzeit in etwa 7 Jahre wie oben schon erwähnt. Besonders viel wird allerdings bei diesem geringen Beitrag beim Ablauf nicht herauskommen.

Ein Bausparvertrag ist nach wie vor keine schlechte Alternative, aber bedenke eben oben genanntes.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Möglichkeiten gibts viele. Aber bedenke dass die 26,59 € die du vermutlich bekommt den Brutto-Betrag darstellt. Nach Abzug der Steuern- und Sozialversicherungsabgaben bleibt somit Netto nur noch in etwa die Hälfte übrig!

Wenn du nun einen Bausparvertrag beantragst, und 40€ mtl. anlegst zahlst du somit ca. 30€ selbst aus deinem Nettoeinkommen. Oft wird das nicht bedacht.
das hätte ich dann doch gerne mal erklärt.
vor allem wie du auf 26,59 euro kommst.

eigentlich ist es nämlich genau andersrum.
wenn der arbeitgeber 6 euro zahlt (mal als beispiel) dann zahlt er diese on top. in der steuererklärung werden sie nicht wirksam, auch sozialbeiträge müssen hierfür nicht gezahlt werden.
legt man dann aus eigener tasche nochmal 34 euro oben drauf, die vom arbeitgeber direkt abgezogen werden. werden diese vom brutto abgezogen, somit verringert sich das brutto einkommen und es fallen keine steuern oder sozialversicherungabgaben auf diesen betrag an.

die freiwilligen aufstockungen von vl sind steuer- und sozialversicherungsbegünstigt.

Sinnvoller ist es die VWL über eine "Entgeltumwandlung" in einer Direktversicherung (auch Betriebliche Altersvorsorge genannt) anzulegen, da somit der volle Betrag angelegt wird. Aber das wird erst nach deiner Ausbildung ein Thema sein. Vorher halte ich das nicht für Empfehlenswert, außer du planst jetzt schon in dieser Firma Karriere zu machen.
ob es sinnvoller ist oder nicht, sei mal dahin gestellt. es kommt ja immer darauf an, welches ziel man verfolgt.
eine umwandlung in eine betriebliche altersvorsorge macht aber grundsätzlich auf jeden fall sinn. aber wie du sagst, in einer ausbildung noch nicht, sondern eher danach.
 

Benutzer54458 

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eigentlich ist es nämlich genau andersrum.
wenn der arbeitgeber 6 euro zahlt (mal als beispiel) dann zahlt er diese on top. in der steuererklärung werden sie nicht wirksam, auch sozialbeiträge müssen hierfür nicht gezahlt werden.
legt man dann aus eigener tasche nochmal 34 euro oben drauf, die vom arbeitgeber direkt abgezogen werden. werden diese vom brutto abgezogen, somit verringert sich das brutto einkommen und es fallen keine steuern oder sozialversicherungabgaben auf diesen betrag an.

die freiwilligen aufstockungen von vl sind steuer- und sozialversicherungsbegünstigt.

Nö.
bmwstar481 hat recht.
Die "normalen" Vermögenwirksamen Leistungen, die der Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttogehalt zahlt, sind ganz normales steuer- und sozialversicherungspflichtiges Entgelt für den Arbeitnehmer.
Der Betrag, der vom Arbeitgeber dann z.B. an die Bausparkasse überwiesen wird, wird vom Nettoverdienst abgezogen, nicht vom Bruttoverdienst.

Nachtrag:
Auf die 26,59 Euro kommt er deshalb, weil dass umgerechnet 52 DM entspricht - zwei Drittel der 78 DM, die damals vom Staat maximal gefördert wurden. Viele Arbeitgeber haben diesen Betrag zugeschossen bzw. tun es immer noch.
 

Benutzer23663 

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Stimmt es,dass man sich die VWL vom Arbeitgeber auch aufs Giro- oder Festgeldkonto auszahlen lassen kann?
was würdet ihr denn empfehlen um möglichst viel Geld anzusparen bzw dass nicht viel für steuern etc weggeht??
 

Benutzer18846 

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Stimmt es,dass man sich die VWL vom Arbeitgeber auch aufs Giro- oder Festgeldkonto auszahlen lassen kann?
was würdet ihr denn empfehlen um möglichst viel Geld anzusparen bzw dass nicht viel für steuern etc weggeht??

Nein, wie oben schon geschrieben muss es ein dafür geeigneter Vertrag sein.
Das bedeutet eine gewisse Mindestfestlegung, sonst ist die Förderung durch den Staat unmöglich.

Es handelt sich eben ausdrücklich um eine Leistung die der Bildung von Vermögen dient, nicht um eine Mini-Gehaltsaufstockung.

Wie das Ganze, für einen persönlich, steuerlich am sinnvollsten ist, muss wohl ein Steuerberater im Einzelfall festlegen.
Für den normalen Durchschnittsverdiener jüngeren Alters dürften die derzeitigen Steuerfreibeträge noch kein Problem darstellen.
Um über den Steuerfreibetrag hinauszukommen muss man schon mehr als 15000€ angelegt haben.

Gruß
 

Benutzer82104  (34)

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Stimmt es,dass man sich die VWL vom Arbeitgeber auch aufs Giro- oder Festgeldkonto auszahlen lassen kann?
was würdet ihr denn empfehlen um möglichst viel Geld anzusparen bzw dass nicht viel für steuern etc weggeht??[/QUOTE

nö... es gibt nur genug unfassbar dumme die die 4€ nicht mitnehmen :zwinker:
 
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