Job Ausbildung in der Tasche, aber immernoch unsicher.

Benutzer135396  (24)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey,

ich bin 18 und mache gerade mein Fachabi im Bereich Wirtschaft. Im August beginne ich meine Ausbildung als Bankkauffrau bei der Sparkasse. Ich hab auch schon ein Praktikum gemacht, welches mir gefallen hat und für mich stand immer fest, dass ich einen Beruf machen möchte, bei dem ich viel Kundenkontakt habe und gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Auch die Ausbildungsvergütung ist für mich schon wichtig und die ist dort sehr sehr gut. Von daher habe ich eigentlich kein Grund Zweifel zu haben.

..Ich habe aber Zweifel und mache mir total viele Gedanken.
1. In Mathe hatte ich in der 11ten Klasse eine 3. Nun stehe ich auf 4, da ich keine Nachhilfe mehr habe. Mathe fällt mir richtig schwer und ich bin so sehr am verzweifeln in diesem Fach, dass ich schonmal im Unterricht(!) geweint habe. Es macht mir das Leben also richtig schwer. Manche Themen verstehe ich aber manchmal brauch ich Ewigkeiten und man muss mir etwas bis zu 5 mal erklären bis ich es verstehe. Wenn ich die Aufgaben mit jemandem zusammen machen, erscheint mir alles logisch und ich finde es leicht. Sobald ich vor einer Aufgabe alleine sitze, verzweifle ich und komme gar nicht voran. In dem Fach Rechnungswesen hingegen hab ich überhaupt keine Probleme und mag es sogar sehr!

und 2. Ich wollte immer unbedingt etwas in der Zukunft machen, wo ich meine Sprachen (Englisch & Französisch) anwenden kann und noch besser lernen kann und vor allem wollte ich immer mal ins Ausland.. Englisch und Französisch sind die Fächer, die mir am besten liegen.

Habe ich die falsche Entscheidung getroffen?
Eigentlich steht für mich fest, dass ich die Ausbildung durchziehen will. Aber was kann ich danach machen um meinen Wunsch mit den Sprachen zu verwirklichen? Und kann mir jemand die Zweifel nehmen, was Mathe während der Ausbildung angeht?

Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben das durchzulesen und mir zu antworten :smile:
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Die Bank hätte dich nicht genommen, wenn sie dich und deine Mathefähigkeiten nicht für geeignet halten würden. Falls es Probleme gibt im schulischen Teil der Ausbildung, kann man auch dafür Nachhilfe holen.

Englisch und Französisch kann man auch im Bankwesen gut nutzen schätze ich, wenn es internationale Kunden gibt oder/und wenn du (später) in einer internationalen Bank arbeitest oder ähnliches.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer54458 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann die auch vollkommen beruhigen - bin zwar nicht im Bankenbereich tätig, aber in einem anderen Beruf, in dem ich ständig u.a. mit Zahlen hantiere. Das Mathe in der Schule und die Praxis im Beruf hinterher kann man nicht so vergleichen. Ich war auch mein Leben lang grottig schlecht in Mathe und habe mich gerade so durchgehangelt bis zum Abi, aber in Rechnungswesen und mit dem Mathe in der Berufsschule hatte ich nie Probleme.
Und ich denke auch, dass Du Deine Sprachen bei der Bank hinterher sicher nutzen kannst.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Von unseren Bank-Azubis hab ich bisher immer mitbekommen, dass man Mathe gar nicht so supergut können muss.
Rechnungswesen ist wesentlich wichtiger und das ist der Punkt, wo die meisten Azubis - wenn sie Probleme haben - Probleme haben :zwinker: Also alles gut :smile:

Falls es Probleme gibt im schulischen Teil der Ausbildung, kann man auch dafür Nachhilfe holen.

Jep, und die musst Du nichtmal bezahlen, wenn du dich dann an die Agentur für Arbeit wendest. Allerdings natürlich nur wenns wirklich hapert.
 

Benutzer135396  (24)

Sorgt für Gesprächsstoff
Danke, das hört sich alles schon sehr aufbauend an :smile:
 

Benutzer121323 

Meistens hier zu finden
Im Weiteren, wenn du bei spezifischen Themen/Aufgaben Probleme hast (Mathematik), dann könntest du noch auf Youtube zurückgreiffen. Da du noch gut Englisch kannst, wirst du wohl sehr viele Videos zu verfügung haben. Vielleicht wäre dies ein guter Ersatz für einen Nachhilfelehrer? (Für Übersetzung von Mathematik Begriffe eignet sich Wikipedia sehr gut)

Sprachen wirst du immer brauchen, vor allem in der Geschäftswelt wirst du um Englisch nicht drumherum kommen. Bei internationale Banken ist meistens Englisch die Hauptsprache (Berichte etc.)
 

Benutzer97888 

Verbringt hier viel Zeit
Du kannst auch gleich bei der Agentur für Arbeit oder im Internet schauen welche Weiterbildungen oder Zusatzausbildungen es für deine Ausbildung gibt. Eventuell hilft es dir wenn du siehst wofür du mit deiner Ausbildung den Grundstein legst.

Ich habe nachdem ich mich auf mein Bacherlorstudium festgelegt hatte einen tag das heulende Elend und war mir nicht mehr sicher ob es das richtige ist. Ich habe mich dann wieder beruhigen lassen und das Ende vom Lied ist: Mein Studium hat mir viel Spaß gemacht, ich habe meine Praktika genossen und mit prima Beurteilungen abgeschlossen. Ich bin seit viereinhalb Jahren in meiner fimra glücklich und beende bald mein berufsbegleitendes Masterstudium. Das hat mir übrigens fast noch besser gefallen als mein bachelor. Habe eine verwandte Richtung gewählt und nicht mein ursprüngliches Fach vertieft.

Ein Freundin hat es nach ihrer Ausbildung ähnlich gemacht. ein Jahr gearbeitet und dann eine weitere Ausbildung drauf gesetzt um sich weiter zu entwickeln und im Verdienst zu steigen. Das hat auch prima geklappt.

Heute muss kein Berufsweg mehr ganz gerade sein und es ist toll wenn du einen beruf gefunden hast der dir gefällt. Ihm langfristig eine andere richtug zu geben ist nicht ausgeschlossen.

Ich hoffe ich konnte dich beruhigen ohne dich zu verunsichern. Ich wollte dir lediglich Aufzeigen, dass du alle vernachlässigten Aspekte wie die Sprachen später sicher noch einbringen kannst.

Und mit Mathe musst du dir keine Sorgen machen. Ich kenn viele schulische "Mathelooser" die erfolgreich im kaufmännischen Bereich arbeiten.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren