Aufmerksamkeit vs. Bemuttern

Benutzer141323 

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Liebe Männer,

Stellt euch bitte folgendes vor:
Ihr hattet einen richtig anstrengenden, doofen Tag auf Arbeit, eure Lieblingsmannschaft hat verloren und mit eurer Freundin gibt's auch gerade ein Problem, bzw. ihr habt gar keine und hättet gerne mal wieder guten Sex, kriegt aber aus irgendwelchen Gründen keinen. Oder ihr seid körperlich angeschlagen - was auch immer: Es geht euch nicht gut.

Möchtet ihr dann eher Aufmerksamkeit von einer Frau oder lieber einfach eure Ruhe? würde mich total freuen, wenn das hier jeder Mann, der mag, mal für sich beantwortet.

Wir können die Frau ja noch etwas näher benennen (Mutter/ Affäre/ Freundin bzw. Ehefrau / gute Bekannte/ Sexfreundin) - ich denke die Beziehung zu der Frau könnte vllt relevant sein dafür, ob ihr von ihr versorgt/ angesprochen werden möchtet oder nicht.

Was würdet ihr euch wünschen, wie sollte die jeweilige Frau reagieren wenn ihr, ihr mit trauriger und erschöpfter Miene gegenübersteht?


Liebe Mädels, was sind eure Erfahrungen mit euren Männern? Gerne mal betutteln oder ihn lieber in Ruhe lassen?

Ist man gleich "Mama" wenn man nachfragt, ob es dem Herrn der Schöpfung denn gut geht?

Lieb gegrüßt seid ihr vom Hörnchen :smile:
 

Benutzer124816 

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Na ja, das kommt ganz auf die Situation an. Ich hatte zwar noch nie Erektionsprobleme oder Ähnliches, aber in so einer Situation würde ich mich wohl freuen, wenn sich meine Partnerin einfach an mich kuschelt, ohne etwas zu sagen, sondern mich einfach an ihrer Wärme teilhaben lassen würde. Es gibt allerdings Situationen, die ich ausschließlich alleine regeln möchte und wo das Einmischen der Partnerin unerwünscht ist. Zwar wäre ich ihr generell nicht böse, wenn sie die Situation, wo ich allein gelassen werden möchte, verkennen würde, aber manchmal muss man erstmal mit sich selbst klarkommen, bevor man die Partnerin einbeziehen möchte. Nur bei meiner Partnerin oder Familie gelten diese Regeln. Einer Affäre oder Bekannten würde ich niemals etwas anvertrauen, wobei ich sowieso an solchen Frauen kein Interesse habe.
 

Benutzer24402  (34)

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mein freund liebt es sich bemuttern zu lassen, wenn es ihm nicht gut geht. dann gibt es grieskoch, der kopf wird gekrault, er braucht keinen Finger zu rühren und ich rede ihm gut zu. Gott sei dank fordert er das höchstens ein mal im Jahr ein - ist nämlich so gar nicht meine art :smile:
 
G

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Ohne jetzt genau beide Alternativen erlebt zu haben, denk ich, dass mir Ruhe besser tun würde :zwinker:
 

Benutzer72433 

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meiner erfahrung nach ist das bei männern nicht so viel anders als bei frauen: je nach ereignis und ansprechpartner schwankt das zwischen "lass mich bloß in ruhe", "nimm mich schweigend in den arm", "rede mit mir darüber", "lenk mich ab" und allem dazwischen.
 

Benutzer141323 

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Sollte man deshalb dann immer wenigstens einmal nachfragen wenn er bedröppelt guckt oder warten bis er von sich aus nach Hilfe oder ein Gespräch bittet?
 

Benutzer72433 

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fragen würde ich nicht. ich würde nach dem eigenen gefühl handeln (man hat ja meist schon nen eindruck davon was grade angebracht wäre) und entsprechend seiner reaktionen weiter verfahren.

es sei denn natürlich du hast nichts an der hand ausser dass er bedröppelt guckt - dann würde ich natürlich schon mal fragen was los ist und ob man helfen kann.
 
G

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Sollte man deshalb dann immer wenigstens einmal nachfragen wenn er bedröppelt guckt oder warten bis er von sich aus nach Hilfe oder ein Gespräch bittet?

Mich könnte man durchaus fragen, ob ich reden will. Diese Frage bringt mich jedenfalls nicht zum Überkochen :grin:
 

Benutzer101356 

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Ich würde bei allen Menschen, die mir näher stehen und einen geknickten Eindruck machen, erstmal fragen, ob was los ist. So in einem lieb-interessierten, "Du kannst drüber reden, musst aber nicht"-Tonfall. Je nach Person und je nachdem, wie schlimm es wirkt (falls keine klare Antwort kommt) würde ich den Arm um denjenigen legen oder zumindest fragen, ob ich ihn mal drücken sollen. Oder ich biete Schokolade oder so was als Stimmungsaufheller an. Einfach eine kleine Geste, dass es mich interessiert, wie es ihm geht, ich ihn gerne aufmuntern würde und bei Bedarf da bin (ohne zu bedrängen).
Dann merkt man ja schon, wie der andere drauf ist (oder man kennt die Person gut genug) und man könnte etwas Ablenkung schaffen oder sich zurückziehen und Ruhe geben - ganz danach, was der andere braucht.
 

Benutzer141323 

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es sei denn natürlich du hast nichts an der hand ausser dass er bedröppelt guckt - dann würde ich natürlich schon mal fragen was los ist und ob man helfen kann.

Bei meinem aktuellen Fall hab ich tatsächlich keinerlei Anhaltspunkt - aber ich werde es dennoch nicht ansprechen, da ich auch nicht mit ihm zusammen bin sondern wir uns erst ganz frisch kennen und er heute in der Uni traurig drein blickend an mir vorbeigegangen ist. Ich hätte ihm gerne mein Mitgefühl warmherzig gezeigt (für was auch immer) aber ich glaube das ist (noch) nicht angebracht da wir nicht zusammen sind.
 

Benutzer101356 

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Ich hätte ihm gerne mein Mitgefühl warmherzig gezeigt (für was auch immer) aber ich glaube das ist (noch) nicht angebracht da wir nicht zusammen sind.
Naja, du musst ihm ja keine tiefenpsychologische Betreuung aufschwatzen. Du kannst ihm ja einfach das nächste Mal, wenn du ihn siehst, einen Muffin/Schokoriegel/Kaffee oder was auch immer er mag in die Hand drücken und wenn er nach dem Grund fragt, sagen: "Du sahst gestern irgendwie so geknickt aus und ich wollte dich gerne aufmuntern. :smile:"
Das fände ich normales, am Wohlbefinden interessiertes Verhalten, wenn man sich etwas näher kennt. Falls dann irgendwas kommt von ihm "ja, hab grad viel um die Ohren" kannst du ihm auch anbieten, dass er gerne mit dir drüber reden kann, wenn er möchte. Selbst wenn man so ein Angebot oftmals nicht annimmt - ich finde es immer eine sehr liebe Geste.
 

Benutzer137374  (49)

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Ist man gleich "Mama" wenn man nachfragt, ob es dem Herrn der Schöpfung denn gut geht?
Es haengt, wie immer, vom Kontext ab und ist natuerlich individuell verschieden. Ein Mann, der tatsaechlich in seiner Frau seine Mutter sieht, waere mir gruselig. Bezueglich des Themas bin ich extrem. Je weniger ungut es mir geht, desto mehr bevorzuge ich raeumliche und emotionale Distanz. Vor zwei Jahren war ich mal ricthig fies krank (ich weiss bis heute nicht, was das war, da ich kein Arzttyp bin) und ich befuerchte, dass das richtig knapp war hinsichtlich des Weiterlebens. Fuenf Kreuze, dass meine Frau und meine Tochter waehrend der Zeit (die schlimmste Zeit) bei den Schwiegereltern weilten. Ich kann nicht selbst halbtot auch noch die leidenden Gesichter geliebter Menschen um mich ertragen muessen. Ich schaetze eine "Mutter", die meine Waesche waescht, aber ich schaetze keine "Herzmassage", wenn ich krank bin oder warum auch immer Leid ertragen muss.
 

Benutzer135804 

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Liebe Mädels, was sind eure Erfahrungen mit euren Männern? Gerne mal betutteln oder ihn lieber in Ruhe lassen? na so unterschiedlich wie die männer selbst.manche wollten komplett ihre ruhe an solchen tagen und sich nicht mal treffen,sondern eben einfach allein sein (so wie ich dann auch).manch andere haben sich gern mal betüddeln und "bemitleiden" lassen oder sagten sogar,dass sie jetzt natürlich ein besonderes verwöhn-programm wünschen.^^

Ist man gleich "Mama" wenn man nachfragt, ob es dem Herrn der Schöpfung denn gut geht?

nö,sehe ich nicht so.ganz gleich nach wessem befinden ich mich erkundige,ich find das hat nichts,aber auch gar nichts mutti-haftes an sich.man fragt doch bei jedem,dessen befinden einen interessiert und der vllt gerade einen nicht allzu glücklichen eindruck macht,ob alles ok ist.also ich zumindest.ich finds auch ok,wenn man mich das fragt-ich kanns nur nicht ab,wenn mit der fragerei nicht aufgehört wird und immer weiter nachgebohrt...aber das kann mir wie erwähnt ja eh so gut wie nie passieren,da ich an so miesen tagen eben komplett meine ruhe will-und das schließt gespräche über mein befinden ja nun mal aus,die tatsache,das niemand einfach so in meine wohnung kommt und ich an so einem tag eh nicht ans telefon gehe...
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hm... schwierige Frage.
Es gibt durchaus Situationen, in denen ich es sehr angenehm finde, wenn ich mal kurz ein wenig bemitleidet, betüddelt oder in den Arm genommen werde. Nach einem beschissenen Tag kann sich so etwas schon mal ganz gut anfühlen, wenn es denn von der richtigen Frau ausgeht und wirklich ernst gemeint ist. (Nur leider habe ich in solchen Situationen nur äußerst selten die passende Frau greifbar, weil dazu normalerweise schon eine ziemlich große Vertrauensbasis da sein muss.)
Insbesondere nach dem Tod meines Opas gab es da wirklich ein paar reaktionen, die ich sehr angenehm fand. - Egal, ob es nun eine Aussage im Sinne von "Wenn du mich brauchst, kannst du dich wirklich jederzeit melden" war, oder ein sehr nettes Gespräch, das sich zufällig mit einer damaligen Vereinskameradin ergeben hat (und das, obwohl ich diese Frau inzwischen für eine ziemlich unangenehme "Beißzange" halte... :what:).
Aber manchmal will ich dann auch lieber einfach nur meine Ruhe.

Aber wenn die ganz akute Phase von Ärger und Enttäuschung verflogen ist, will ich keine Bauchpinseleien mehr, sondern lieber ehrliches, hilfreiches Feedback. - Selbst wenn das im ersten Moment möglicherweise unangenehm ist, weil Dinge angesprochen werden, die ich nicht wahrhaben will.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kann es so gar nicht ab, wenn ich bemuttert werde - besonders dann nicht, wenn es mir nicht gut geht. Sowas macht mich eher aggressiv und trägt nicht dazu bei, dass es mir besser geht. Ich gehöre da eher zu der Fraktion Männer, die ihren Kampf alleine ausfechten wollen.

Wahrscheinlich sind die Gründe für diese Abneigung biografisch bedingt: Meine älteren Geschwister haben sich immer liebend gern bemuttern lassen und das so richtig exzessiv. Da hätte ich früher schon immer kotzen können, wie man derart unselbständig sein kann. :smile:
 

Benutzer107106 

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Wenn es meinem Mann nicht gut geht hilft am besten:
einen Tee, etwas gutes zu Essen, Nachtisch, PC-Spiele, Filme gucken, Sex.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Liebe Männer,

Stellt euch bitte folgendes vor:
Ihr hattet einen richtig anstrengenden, doofen Tag auf Arbeit, eure Lieblingsmannschaft hat verloren und mit eurer Freundin gibt's auch gerade ein Problem, bzw. ihr habt gar keine und hättet gerne mal wieder guten Sex, kriegt aber aus irgendwelchen Gründen keinen. Oder ihr seid körperlich angeschlagen - was auch immer: Es geht euch nicht gut.

Unrealistische Annahme: Ein Mann, dessen Lieblingsmannschaft gerade verloren hat, denkt an alles mögliche, aber sicher nicht, dass er jetzt gerne guten Sex hätte :confused:....und dann noch ein doofer Tag auf Arbeit und Probleme mit der Freundin. "Sex"? ....also wirklich nicht.

Möchtet ihr dann eher Aufmerksamkeit von einer Frau oder lieber einfach eure Ruhe? würde mich total freuen, wenn das hier jeder Mann, der mag, mal für sich beantwortet.

Definitiv Ruhe und ein Bier!....oder ein Bett und Decke über den Kopf ziehen....oder mit Kumpels in die Kneipe und gemeinsam "leiden".

Wir können die Frau ja noch etwas näher benennen (Mutter/ Affäre/ Freundin bzw. Ehefrau / gute Bekannte/ Sexfreundin) - ich denke die Beziehung zu der Frau könnte vllt relevant sein dafür, ob ihr von ihr versorgt/ angesprochen werden möchtet oder nicht.

Absolut egal in so einer Situation!

Was würdet ihr euch wünschen, wie sollte die jeweilige Frau reagieren wenn ihr, ihr mit trauriger und erschöpfter Miene gegenübersteht?

Empathisches Verständnis zeigen für die Weltuntergangsstimmung....und ansonsten in Ruhe lassen:ichsagnichts:
 

Benutzer72433 

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Bei meinem aktuellen Fall hab ich tatsächlich keinerlei Anhaltspunkt - aber ich werde es dennoch nicht ansprechen, da ich auch nicht mit ihm zusammen bin sondern wir uns erst ganz frisch kennen und er heute in der Uni traurig drein blickend an mir vorbeigegangen ist. Ich hätte ihm gerne mein Mitgefühl warmherzig gezeigt (für was auch immer) aber ich glaube das ist (noch) nicht angebracht da wir nicht zusammen sind.
nun, warmherzig mitgefühl zeigen wäre, bevor man weiß worum es geht, wohl wirklich weniger angebracht. da würd ich doch eher zum "hey, alles ok? du sahst gestern so bedrückt aus" tendieren - wenn es dich denn wirklich interessiert. die frage kann er mit nem höflichkeits-ja beantworten wenn er nicht drüber reden will oder, falls wirklich was war, eben auch mit dir drüber quatschen.
diese wahl sollte man dem gegenüber immer lassen, vor allem wenn man ihn nicht so gut kennt - diese möglichkeit des absolut simplen rückzugs. wenn du ihm mitgefühl zeigst hat er die schon nicht mehr, dann kann er das nurnoch annehmen oder ablehnen... wobei letzteres unhöflich wäre und du evtl. angepisst.
 
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