auf zwei Arten betrunken

Benutzer110180 

Sorgt für Gesprächsstoff
Als erstes muss ich sagen: Ich betrinke mich nicht jedes zweite Wochenende und ich weiß eigentlich, wann Schluss ist. Nicht das ihr jetzt falsches von mir denkt, okay? ^^

Also wenn, dann trinke ich meistens Bier oder Vodka oder sowas..

Wenn ich ein paar Bier trinke, bin ich so betrunken das man mir beim Laufen helfen muss.
Wenn ich Vodka trinke, fange ich eher an mich zu übergeben aber das ich "lustig, besonders redselig" oder so werde.

Liegt das am Prozent oder gibt es dafür eine Erklärung?
Oder bin ich einfach nur komisch?

Wenn, dann möchte ich nämlich ein bischen "lockerer" werden und nicht während dem ganzen Abend halbtot im Badezimmer verbringen.
Und falls das an dem Prozent liegen sollte, lass ich die Finger von Vodka..
 

Benutzer110265 

Sorgt für Gesprächsstoff
Klar liegt das an den Prozenten, mit Vodka schüttest du dir viel schneller viel mehr Alk rein. Du reiherst dann, weil du mit Vodka schon die Alkmenge von 5 - 6 Bier im Magen haben kannst, bevor du den Alkohol überhaupt merkst.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Drei Gedanken dazu.

1. Du scheinst Alkohol nicht so gut zu vertragen. Daher würde ich sagen: Einfach weniger.

2. Wie wär's mit Wein? Der dreht nicht so schnell und macht auch noch einen kultivierten Eindruck...

3. Die ganz große Disziplin: Locker sein ohne Alk... :zwinker:
 

Benutzer66279 

Sehr bekannt hier
2. Wie wär's mit Wein? Der dreht nicht so schnell und macht auch noch einen kultivierten Eindruck...

Klar, beim Vorsaufen einfach mal nen guten Wein auf machen .. *g*

Außerdem bekommt man von Wein noch wesentlich ekligeren Kater und Kopfschmerzen, weil der viel mehr Fuselalkohole enthält als Vodka/Bier.

Ich persönlich fahre mit Vodka-Mischungen ganz gut. Pur ist das Zeug wirklich tödlich, hab ich mal angetestet, als ich mich spontan entschied, doch noch mit in nen Club zu kommen und schnell 2 oder 3 Kurze Vodka getrunken habe .. das war dann ungefähr so wie nach 3 Bier. :grin:

Versuchs beim nächsten mal einfach mit Vodka+X, also O-Saft (der hat dann gleich noch ein paar Vitamine), Energy oder sonstwas. Ach und trinke vor allem langsam! Damit du deinen Pegel immer unter Kontrolle hast. Und steh öfter mal auf, damit es dir nicht die Beine weg reißt.
Vodka ist unter den Alkoholen übrigens derjenige mit den wenigsten Begleitalkoholen. :smile:
 

Benutzer40590  (42)

Sehr bekannt hier
Als erstes muss ich sagen: Ich betrinke mich nicht jedes zweite Wochenende und ich weiß eigentlich, wann Schluss ist. Nicht das ihr jetzt falsches von mir denkt, okay? ^^
.

Naja, wann Schluss ist anscheinend nicht, wenn Du die genannten Probleme bekommst - aber keine Sorge ich verurteile das sicher nicht. Solang solche Ausfälle die Ausnahmen bleiben gehts ja.

Klar liegt das unter anderem an den Prozenten - immerhin nimmst Du mit einem Pinnchen Vodka schon fast soviel Alkohol auf wie mit einem 0,2 Glas Bier ... Da das Zeug sich zeitverzögert bemerkbar macht, ist die Gefahr das man schon zuviel drin hat bevor man es merkt damit natürlich viel höher.

Aber zumindest bei mir macht es auch einen gravierenden Unterschied was ich trinke ohne die Prozente zu berücksichtigen. Ich denke es ist einfach Erfahrungssache was man trinken kann und wieviel.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Das Problem an Hochprozentigem ist, dass ein Teil davon schon über die Mundschleimhäute aufgenommen wird und ins Blut geht - ergo: Die Leber wird erst mal umgangen, man ist deutlich schneller weg vom Fenster.

Davon ab fände ich es klüger zu lernen auch ohne Alk Spaß zu haben, dann musst du dich nicht locker-saufen.
 

Benutzer84021 

Verbringt hier viel Zeit
Klar, beim Vorsaufen einfach mal nen guten Wein auf machen .. *g*

Außerdem bekommt man von Wein noch wesentlich ekligeren Kater und Kopfschmerzen, weil der viel mehr Fuselalkohole enthält als Vodka/Bier.

Gibt auch im Supermarkt guten Wein, man muss nur die Sorten kennen :smile:

Und Kater gibts hauptsächlich durch alkoholbedingte Dehydrierung, reichlich Wasser dazu und es ist selten ein Problem. Zumindest solange man nicht säuft bis zum kotzen.
 
D

Benutzer

Gast
.... und ich weiß eigentlich, wann Schluss ist.

Also wenn, dann trinke ich meistens Bier oder Vodka oder sowas..
Wenn, dann möchte ich nämlich ein bischen "lockerer" werden und nicht während dem ganzen Abend halbtot im Badezimmer verbringen.
Und falls das an dem Prozent liegen sollte, lass ich die Finger von Vodka..

1.) Deutsch: Wodka, engl., franz., span. slowenisch:: Vodka.

Oder bist du Werbegeschädigt?
("AuVmachen&Gewinnen" ...... "Gewinnvestival" ) :mad:

2.) Widersprichst du Dir selber. Du weisst nicht, wann Schluss ist.

Denn sonst würdest du die Menge kennen, die du brauchst, damit du nur ein wenig "lockerer" wirst. Oder hättest schon etwas Anderes ausprobiert als Alkohol, egal in welcher Dosierung, um "lockerer" zu werden.

Bei Hochprozentigem wird schon eine höhere Dosis aufgenommen, danach verweilt es im Magen und wird - OHNE dass du etwas isst und/oder viel Wasser trinkst, mit einem Schub vom Magen in den Darm befördert.
Das Wasser hat übrigens keine Auswirkungen, wenn jemand den Alkohol nicht verträgt, dann kann er 5 Liter trinken und nur einen Schnaps - das ändert nix.
Wasser und "gutes Essen" haben die Aufgabe, die Zeit hinauszuzögern. Der Magen hat eine "Pforte" und gibt in regelmäßigen Abständen frei, um eine bestimmte Menge in den Darm zu "entlassen". Das geschieht häufiger, wenn er vie arbeitet und Wasser/Nahrung zu sich genommen wird. Somit ist die "Dosis" geringer als bei leerem Magen, es kann nicht so sehr viel Alk auf einmal über die Darmwände aufgenommen werden.

Auch falsch ist, dass der Alk die Leber "umgeht" wenn er im Blutkreislauf ist. Alk wird im Magen Darm und in der Leber erst umgewandelt und wird zu einem Nervengift.

Daher ist die Stimmung, die Gesundheit, der Stoffwechsel (darum wird eine Zigarette oder frische Luft auch wie eine "Keule empfunden") ...alles dass sind Faktoren.

Also, wenn du weisst und merkst, du kannst ihn nicht vertragen - lass ihn weg und lerne, auf andere Art "Locker und Unbefangen" zu werden.

:zwinker:
 

Benutzer101504 

Benutzer gesperrt
Also ich kenne auch 2 Arten von betrunken sein, aber nicht so wie du :zwinker:

Bei mir ist es egal ob ich schnaps oder bier trinke... kommt halt immer drauf an ob man schnell trinkt und /oder durcheinander, dann schlägt es halt etwas härter und schneller an.
Aber bei schnaps und Bier bin ich eher der lustige gut gelaunte Partytyp... das wäre Variante 1

Variante 2 ist bei mir wenn ich Wein oder Sekt trinke und da zu tief ins Glas schaue (bei sekt eher unwahrscheinlich, ist nicht so mein ding)... dabei werde ich je höher der Pegel steigt, einfach nur immer müder und träger und könnte im stehen oder sitzen einschlafen:zwinker:
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Auch falsch ist, dass der Alk die Leber "umgeht" wenn er im Blutkreislauf ist. Alk wird im Magen Darm und in der Leber erst umgewandelt und wird zu einem Nervengift.
Das ist Murks. Erstens ist Alkohol ein Zellgift, kein Nervengift (daher auch Zellschädigungen/erhöhte Tumorgefahr im Mund-/Rachenraum und Magen bei Alkoholikern) und zweitens:

Ethanol wird im gesamten Verdauungstrakt aufgenommen. Dies beginnt in geringem Umfang bereits in der Mundschleimhaut. Das dort resorbierte Ethanol geht direkt in das Blut über und wird damit über den gesamten Körper einschließlich des Gehirns verteilt. Etwa 20 % werden im Magen resorbiert; der Rest im Dünndarm. Der in Magen und Darm aufgenommene Alkohol gelangt zunächst mit dem Blut in die Leber, wo er teilweise abgebaut wird.
Quelle: Wikipedia (und jedes Physiologiebuch)
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Ich gehöre auch zu denen, die nur Bier vertragen und ganz wenig harten Alkohol.

Ich kann problemlos 5, 6 Bier trinken. Dann bin ich lustig, betrunken und am nächsten Tag geht's mir gut.

Trinke ich aber mehr als zwei Cocktails, muss ich mich die ganze Nacht und teils den nächsten Tag noch übergeben. :wuerg: Einmal reichten schon zwei Cocktails, weil einer so viel Schnaps enthielt.

Mich nervt das, weil ich schon gern mal wieder Vodka trinken würde und nicht immer nur Bier, aber besser Bier als Übelkeit.
 
R

Benutzer

Gast
Ich trinke auch keinen harten Alkohol mehr (außer in Cocktails, da vertrag ich ihn seltsamerweise, aber ich trinke auch eher "Mädchencocktails" mit wenig Alkohol drin), da ich von Wodka-O z.B. auch immer kotzen muss und auch die Kontrolle verliere, da gab es schon üble Abstürze. :ashamed:

Mittlerweile trinke ich eigentlich nur noch Sekt, Cidre, Radler oder Weinschorle, damit werde ich angeheitert, aber nie wirklich voll und mir gehts am nächsten Tag gut.
 

Benutzer66279 

Sehr bekannt hier
Gibt auch im Supermarkt guten Wein, man muss nur die Sorten kennen :smile:

Und Kater gibts hauptsächlich durch alkoholbedingte Dehydrierung, reichlich Wasser dazu und es ist selten ein Problem. Zumindest solange man nicht säuft bis zum kotzen.

Das stimmt. Ich trinke vorm Schlafengehen immer noch 1-2 Liter Wasser bzw. Milch und hab eigentlich nie Kater. :grin: Aber die negativen Begleiterscheinungen sollen durch Fusel einfach stärker sein. Kann ich persönlich nicht bestätigen, da ich so was nicht trinke. :/
 

Benutzer40590  (42)

Sehr bekannt hier
Wenn danach geht auf wieviele Arten ich betrunken sein kann ... das sind mehr als 2 und zwar abhängig davon was ich getrunken hab.

Von manchem werd ich schläfrig, anderes dreht mich total auf und bei einigen Sachen werd ich extrem geil ...

Das stimmt. Ich trinke vorm Schlafengehen immer noch 1-2 Liter Wasser bzw. Milch und hab eigentlich nie Kater. :grin: Aber die negativen Begleiterscheinungen sollen durch Fusel einfach stärker sein. Kann ich persönlich nicht bestätigen, da ich so was nicht trinke. :/

Kopfschmerzen hab ich tatsächlich bisher nur bekommen, wenn ich zuviel Wein oder dergleichen getrunken habe - anderes schlägt mir eher auf den Magen (brechen muss ich eigentlich nie) Aber es kommt eh selten vor das ich einen Kater habe :zwinker:
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Ich werde auch auf zwei Arten betrunken. Dazu muss man aber sagen ich trinke immer nur so viel bis ich angetrunken bin und dann ist bei mir Schluss. Kater hatte ich bis jetzt einmal in meinem ganzen Leben.

Trinke ich Wein (ich mag kein Bier) dann merke ich erst gar nichts und bin dann ich so richtig gleichmäßig angetrunken. Das hält viel länger an und ist angenehm. Trinke ich harten Alkohol werd ich erst total hibbelig und merke erst später, dass ich angetrunken bin und es fühlt sich auch nicht so gut an.
 

Benutzer94944 

Meistens hier zu finden
Ich finde, Du stellst (Dir) die falschen Fragen. Es spielt keine Rolle, ob Deine Ausfälle am Alkoholgehalt liegen oder nicht, denn so oder so: es ist zu viel Alkohol für Dich.
Ich verteufele Alkohol auch nicht, will kein Moralapostel sein und Du willst es auch nicht lesen, aber wenn jemand mal ein wenig Alkohol trinkt, um locker zu werden, auch um abzuschalten, o.k..
Wobei ich diese benötigte Form des "locker werdens" bei einer 19 Jährigen schon für bedenklich halte.

Bei Dir kommt noch hinzu, dass Du Dein Trinkverhalten herunterspielst, auch wenn Du Dich nicht jedes zweite Wochenende betrinkst: Es ist mengenmäßig zu viel für Dich, Du wirst auch nicht locker, sondern gehst zu weit, denn Du kannst nach Deinem Alkoholgenuß ja nicht mal mehr selbstständig gehen.
 
D

Benutzer

Gast
Das ist Murks. Erstens ist Alkohol ein Zellgift, kein Nervengift (daher auch Zellschädigungen/erhöhte Tumorgefahr im Mund-/Rachenraum und Magen bei Alkoholikern) und zweitens: Quelle: Wikipedia (und jedes Physiologiebuch)

Ich habe NICHT geschrieben, dass Alkohol NICHT von Magen und Darm oder Mund/Rachen aufgenommen wird. Du hast selbst geschrieben, dass die "Leber erstmal umgangen wird", das ändert nichts daran, dass der Alkohol die Leber "braucht".
Egal, WO der Alkohol aufgenommen wird, er wird IMMER in der LEber umgewandelt um dann seine schädliche Wirkung (Bewusstseins-störungen usw) zu verbreiten.

WAS IST ALKOHOL?

Alkohol ist eine unterdrückende Droge die Körperreaktionen und die Hirntätigkeit beeinträtigt. Alkohol ist ein starkes Nervengift.Alkohol ist ein starkes Zellgift.

Das Erste, was ein Alkoholiker zum Entzug bekommt, sind "Vitaminspritzen" und Vitamine B1 usw. anschließend werden meist die Nerven durchgemessen, da der Alkohol die Kapilarwände der Nerven quasi "auffrisst". Ein Alkoholiker zB hat kaum noch Gefühl in den Füßen, oder aber nur noch Kribbeln in allen Gleidmaßen und hat selbst Trocken noch jahrelang Gleichgewichtsstörungen und extreme psychosomatische Probleme. Diese "Schutzhüllen" der Nerven wachsen nie wieder nach, die Nerven liegen im warsten Sinne des Wortes blank.

Eines ist sicher und das steht in keinem Buch als Nebenwirkung komplett aufgeführt:

Von den Zellen über Nerven, Schleimhäute, und Leber werden ALLE Organe des Körpers geschädigt und zerstört.

Tumore entstehen auch bei Menschen, die keinen Alkohol trinken.
Der Unterschied ist, dass es sich bei Alkoholikern um Krampfadern in Speiseröhre, Wasseransammlungen in Herzbeutel und Bauchraum, sowie Krampfadern im Magen und anderen Organen handelt.
Diese drohen (zB beim Würgen, wenn das erste Glas nicht drin bleiben will!) oder Erbrechen zu platzen und der Mensch verblutet.

Wenn das Entgiftungsorgan des Menschen sich über die Jahre verhärtet und schrumpft kann auch das Blut nur mehr schlecht durchfließen. Es staut zurück, sucht neue Wege, und auf diese Weise bilden sich dann Krampfadern in der Speiseröhre. Und sie werden oftmals des Alkoholikers größtes, weil lebensbedrohendes Problem.


Off-Topic:
Vom Alkohol (C2H5OH) zum Acetaldehyd (C2H4O)

Hauptsächlich erfolgt diese Umwandlung durch das Enzym Alkoholdehydrogenase. Dieses Enzym liegt nur in begrenztem Maße in den Leberzellen vor und kann seine Arbeit auch bei hoher Konzentration nicht beschleunigen. Daher erfolgt der Abbau des Alkohols fast linear mit einer festen Rate zwischen 0,1 und 0,2 Promille pro Stunde.

Für den ersten Schritt stehen dem Körper noch zwei weitere Abbauwege zur Verfügung, die jedoch erst ab rund 1,0 Promille oder bei chronischer Alkoholaufnahme eine Rolle spielen. Zum einen das so genannte Stichwort MEOS, das mikrosomale ethanoloxidierende System, zum anderen die Katalase.

Schritt 2:

Vom Acetaldehyd (C2H4O) zur Essigsäure (C2H3O2)

Das Acetaldehyd ist für den Körper ein noch stärkeres Zellgift als der Alkohol. Es wird daher sofort von dem Enzym Acetaldehyddehydrogenase weiter umgebaut. Im Normalfall geschieht dies mit der gleichen Rate wie in Schritt 1,


Quellen: Aus der Suchtberatung, Entzugsklinik, eigene Erfahrung und den Ärzten, die uns bei der Suchtberatung und Prävention unterstützen.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
das ändert nichts daran, dass der Alkohol die Leber "braucht".
Egal, WO der Alkohol aufgenommen wird, er wird IMMER in der LEber umgewandelt um dann seine schädliche Wirkung (Bewusstseins-störungen usw) zu verbreiten.
..und das ist immer noch murks. Du hast da schlichtweg etwas falsch verstanden:

Das Acetaldehyd ist für den Körper ein noch stärkeres Zellgift als der Alkohol.
Das ist richtig - der 2. Satz wäre aber wichtiger gewesen:

Es wird daher sofort von dem Enzym Acetaldehyddehydrogenase weiter umgebaut.
Das heißt, dass das Acetaldehyd nur ein Zwischenschritt ist, der in der Leber sofort weiter verstoffwechselt wird. Die "Reste", die die Leber nicht packt, machen unter anderem den Kater am nächsten Morgen - deswegen haben Asiaten nach einem Besäufnis auch immer einen Kater jenseits von Gut und Böse, bei denen ist die Acetaldehyddehydrogenase nicht so wirksam. Es hat aber nichts mit dem Gefühl des Betrunken-seins zu tun um das es hier geht.

Das mit dem nicht-neurotoxisch muss ich übrigens zurück nehmen, das hatte ich falsch in Erinnerung.

Das Molekül Ethanol ist sehr klein und mit dem lebenswichtigen Wasser sehr verwandt. Das dürfte mit ein Grund sein, weshalb das eigentliche toxische Prinzip des Alkohols erstaunlicherweise noch immer unbekannt ist1 (Stand: Frühjahr 2002!!). Ethanol wirkt narkotisch, toxisch und ist wegen seiner guten Wasser- und Fettlöslichkeit grosse Gefahr für den gesamten Organismus. Ethanol ist ein Nerven- und Zellgift mit neurotoxischer (Nerven), leber-, pancreaticotoxischer (Bauchspeicheldrüse) und cardiotoxischer (Herz) Wirkung. 70%iges Ethanol wird als sehr wirksames Desinfektionsmittel für Mikroorganismen verwendet. Es wirkt durch seine Osmose und die Denaturierung der Proteine.

Ethanol als kleines, hydrophiles und etwas lipophiles Molekül wird vom Verdauungstrakt sehr leicht aufgenommen. Im Mund/Rachenraum werden nur minimale Mengen aufgenommen, dafür wird aber die Leber umgangen und die Wirkung ist rascher. Die Aufnahmegeschwindigkeit ist von der Konzentration abhängig, je grösser die Konzentration, desto rascher die Aufnahme (Reaktion 1. Ordnung).
http://www.swisseduc.ch/chemie/schwerpunkte/ethanol/docs/ethanol.pdf
 

Benutzer3277 

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Ich habe mit Alk kein Problem. Ich trinke zwar viel, aber langsam und nicht zu hochprozentig. Wein oder Cola-Wodka. Richtig volltrunken war ich schon sehr lange nicht mehr. Ich weiß jetzt wann ich aufhören muss.
 
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