Attest vom Arzt - Gebühr?

Benutzer53748 

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Hi ihr Lieben,

ich war heut beim Arzt und bin krank geschrieben. Dies muss ich auch in meinem Prüfungsamt melden, falls ich evtl. länger krank bin und sich der Prüfungszeitraum für meine Abschlussarbeit verlängert.
So und weil die so pingelig sind reicht denen eine "Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung" nicht, da soll drauf stehen "nicht prüfungstauglich". So und meine Ärztin stellt sich quer, sowas gibts nicht (sie solls ja nur handschriftlich drauf schreiben und unterschreiben auf den Schein). Sie sagt, es gäbe noch "richtige Atteste" die dann aber 5 Euro kosten würden... ich will son Ding aber nicht, sondern eben nur diese zwei Wörter da drauf... das kann doch nicht so schwer sein oder?

Kennt ihr diese Situation? Seit wann nehmen Ärzte Gebühren für Atteste und brauche ich das? Ich will wie gesagt nur die normale Bescheinigung nur das statt "arbeitsunfähig" "nicht prüfungstauglich" drauf stehen soll...
 

Benutzer50955 

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Ich war mal in einer ähnlichen Situation und brauchte ein Attest, da ich eine Prüfung gesundheitsbedingt nicht mitschreiben konnte. Es kostete 5 Euro. Mir wurde dabei gesagt, dass Prüfungsämter aus Erfahrung nur diese Bescheinigungen akzeptieren (mit Diagnose).

Diese Gebühr ist schon lange normal für diese Bescheinigung.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Das war schon zu meiner Schulzeit so und ich bilde mir ein, dass ich da sogar mal 10 Euro dafür bezahlt hab.
 

Benutzer53748 

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Ist ja unglaublich... -.-
Meine Mutter hatte jetzt eine geniale Idee: Einfach Zettel "vorschreiben" mit Adresse von mir und dem Arzt und eben einem Satz von wegen "bla aus Krankheitsgründen nicht prüfungstauglich" ^^ Mal sehen ob die sich darauf einlassen.. ich kann doch nicht immer fünf euro zahlen wenn ich krank bin nur wegen nem ollen Zettel... Deutschland dein Bürokratiestaat... prima...
 

Benutzer50955 

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Ich verstehe dein Problem nicht so ganz: Du möchtest eine Dienstleistung haben, und Dienstleistungen kosten nunmal Geld. So wie ein Führungszeugnis oder eine beglaubigte Kopie.

Anders gefragt: Warum sollten anderen Beitragszahler diese Dienstleistung subventionieren? Irgendwer zahlt am Ende immer. Warum nicht der, der diese Leistung auch nutzt?
 

Benutzer53748 

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Eine "normale" Krankschreibung kostet doch auch nichts! Ich verstehe nicht warum man für zwei banale Wörter und eine Signatur so einen Heck-Meck machen muss... ich mein.. ne Dienstleistung wäre in meinen Augen zumindest was anderes... ich zahle ja auch nichts für ne Beratung in der Apotheke oder ähnliches. Und da steckt für mich mehr "Service" drin als in so einer Unterschrift.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Du brauchst diesen Wisch ja auch nicht immer, wenn du krank bist. Sondern eben nur, wenns um eine Prüfung geht. Das ist ja nicht bei jeder Krankschreibung der Fall, sondern wohl eher die Ausnahme.
 

Benutzer53748 

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Naja zumindest bei allen die bis Ende Januar kommen könnten... wenn ich z.Bsp. noch länger als bis jetzt Freitag krank bin, was wahrscheinlich ist, und ich ne neue Krankschreibung am Montag brauche... dann darf ich die fünf Euro gleich nochmal zahlen...

Ich weiß nicht.. ich find das einfach viel Geld. Ich arbeite teilw. für 5 Euro die Stunde, da schmerzt das einfach wenn das für ne Unterschrift wieder drauf geht..
 

Benutzer53748 

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Ja, aber erwarten können sie es nicht :zwinker:. Aber klar, indirekt schon.
 

Benutzer98987 

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also ich musste bei meiner vorherigen hausärztin auch schon seit 2 Jahren 3,50€ für einen normalen attest bezahlen, ob es für eine prüfungsbescheinigung mehr gekostet hätte weiß ich nicht, zu dem zeitpunkt war ich zum glück nie krank ;-)
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Solche speziellen Atteste kosten Geld, ist einfach so. Und mir leuchtet auch ein, dass das Prüfungsamt noch einmal eine explizite Bestätigung der Prüfungsunfähigkeit haben will, wenn Arbeitsunfähigkeit und Prüfungsunfähigkeit sind völlig verschiedene Dinge.

Ich bezweifel auch, dass ein "vorgeschriebenes" Attest umsonst wäre. Erstens würden die meisten Ärzte sowas nicht akzeptieren und zweitens muss sie ja doch unterschreiben, also eine Dienstleistung erbringen.
 

Benutzer53748 

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Andererseits hat die Ärztin mich ja gefragt ob es einen solchen Vordruck gibt und dem P-Amt dürfte ja egal sein wie das aussieht. Ich hab jetzt da diesen einen Satz hinegschrieben, sage das sie mir das bitte unterschreiben möge, notfalls auch, das das der Vordruck sei, und dann ist gut. Und ich finde nicht das prüfungsuntauglichkeit was anderes ist als arbeitsunfähigkeit... für beides kann je nach Aufgabe sowohl körperliche oder geistige Anstrengung erforderlich sein die durch Krankheit verhindert werden kann.. ich find das irgendwie... kleinkariert..Ich will da ja keine ausführliche Diagnose o.ä., es ist nur der Unterschied das es statt fürn Arbeitgeber wie er allgemein definiert ist, eben für die Uni ist...
 

Benutzer96776 

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Das war schon zu meiner Schulzeit so und ich bilde mir ein, dass ich da sogar mal 10 Euro dafür bezahlt hab.

War bei mir auch Mal (fast) so. Der Arzt hat dann aber gemeint ich brauche nicht zu bezahlen.
Seine Helferin meinte im Normalfall könnte sie 10€ kassieren aber freundlicherweise musste ich das dann doch nicht tun. Ganz schön dreist das sie das einfach mal so tun wollte und das aber nur für einen ganz normalen Vordruck wo einzig und allein der Zeitraum ausgefüllt war, in der ich krank geschrieben war.
Naja ich würde an deiner Stelle im Zweifel die 5 Euro bezahlen, ist jetzt auch nicht die Welt. Wenn sich der Arbeitgeber/Uni damit zufrieden gibt.
Sollte dir das gar nichts nützen, dann erklär das der Ärztin.
Wenn ich gar nicht klarkommen würde, dann würde ich wohl oder übel noch zu nem anderen Arzt gehen.
 

Benutzer53748 

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ja.. ich würd das dann einmal bezahlen denk ich und dann wieder zu meinem alten hausarzt gehen der da nicht so ein trara macht... müsste ja jetzt sonst eh für dezember nochmal praxisgebühr bezahlen
 

Benutzer111785  (34)

Benutzer gesperrt
Mein Gott, zahl einfach die 5 Euro und gut ist! ...

Wenn nicht, geh halt doch zur Prüfung.

Wenn ich krank bin und mal Medikamente brauche (was bestenfalls einmal im Jahr vorkommt) muß ich mindestens 5 € Rezeptgebühr zahlen. Und da maule ich auch nicht rum. 5 € sind für mich kein Geld. Wenn du wegen 5 Euro rum machst, gehe halt richtig arbeiten.
 

Benutzer103898 

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Es kostete 5 Euro. Mir wurde dabei gesagt, dass Prüfungsämter aus Erfahrung nur diese Bescheinigungen akzeptieren (mit Diagnose).

Dass es 5 Euro kostet, mag ja ok sein, manche würden sich wundern, was die Krankenkasse für einen normalen Hausarztbesuch berappen muss. Vielleicht wär es gar keine so schlechte Idee, jedem gesetzlich Versicherten am Quartalsende mitzuteilen, welche Kosten er in den letzten 3 "verursacht" hat.

Dass Prüfungsämter aber nur Atteste mit Diagnose/B] akzeptieren ist eine Mär. Die Diagnose geht niemanden etwas an, weder das Prüfungsamt noch den Kaiser von China.
 

Benutzer34605  (35)

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Dass Prüfungsämter aber nur Atteste mit Diagnose/B] akzeptieren ist eine Mär. Die Diagnose geht niemanden etwas an, weder das Prüfungsamt noch den Kaiser von China.


So sollte es sein, ist es aber leider nicht.

Ich war auch mal zu einer Prüfung krank, habe dann eine normale AU (Weil mir nichts anderes bekannt war) zum Amt geschickt.

Es kam ein Schreiben zurück, dass sie das so nicht akzeptieren können, sie brauchen eine Diagnose.

Ich bin mit der AU daraufhin nochmal zum Arzt und habe gemeint, das Amt braucht die entschlüssente Diagnose. Die haben sie mir dann einfach noch zusätzlich auf die AU geschrieben. Ich musste da auch keine 5€ bezahlen oder sonst was.
Ich glaube, es kommt da auch stark auf den Arzt an und wie entgegenkommend er ist.
 

Benutzer50561 

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Du sagst, du arbeitest für 5€/h. Und wenn du die Zeit einrechnest, die du mit Diskussionen verbringst, für den Weg zum/vom Arzt verschwendest, relativieren sich dann die 5€ nicht? :smile2:
 
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