Arrangierte Ehe/Zweckehe

Zweckehe?

  • Ja, in jedem Fall

    Stimmen: 3 5,9%
  • Ja, aber nur, wenn ich außerhalb der Ehe 'aktiv' sein darf

    Stimmen: 3 5,9%
  • Nein, unter keinen Umständen

    Stimmen: 45 88,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    51

Benutzer34471 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo zusammen,

würdet ihr eine (z.B. von den Eltern) arrangierte Ehe eingehen, wenn ihr keine (Liebes-)beziehung zum/zur Auserkorenen/er habt. Vorteile: keine stressige Partnersuche, ihr bekommt eine 'gute Partie', eure materielle Zukunft ist gesichert.

Alternativ: würdet ihr eine mit den gleichen Vorteilen versehene (Zweck-)Ehe eingehen, wenn ihr den Partner selbst gefunden/getroffen habt?

Würdet ihr dem ganzen offener gegenüber stehen, wenn Sex in dieser Ehe kein Muss ist und ihr euch sogar eine/mehrere Geliebte nebenher halten dürftet? Quasi so wie früher in den Adelshäusern, da wurden Ehen vorwiegend aus politischen/standesrechtlichen Motiven geschlossen, ein paar Stammhalter waren zu zeugen, ansonsten war es nicht unüblich, daß man (zumindest der männliche Part) in außerehelichen Beziehungen seiner Liebe/seinen Gelüsten frönen durfte.

Grüße,
karlhugo
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Nee danke. Ich will nur mit dem Mann zusammenleben, den ich liebe, ebenso wie ich auch nur von ihm Berührungen erhalten will.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Nein unter keinen Umständen.
 
V

Benutzer

Gast
wozu? der nutzen ginge gegen null.
Also für mich geht der Nutzen nicht gegen null. Er ist null. Nicht existent.
Wozu sollte ich denn eine Zweckehe eingehen? Selbst wenn ich die Wahl hätte: Entweder eine Zweckehe eingehen, bei der meine Zukunft gesichert wäre oder keine Zweckehe eingehen und dafür für den Rest meines Lebens am Existenzminimum leben, würde ich mich gegen eine solche Ehe entscheiden.
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Da ich keine dynastische Fortpflanzungsverpflichtung habe, genieße ich den Luxus, nur aus Liebe, Zärtlichkeit und Zuneigung mit jemandem zusammenzusein.

Die Partnersuche an sich fand ich übrigens nie "stressig", sondern im Gegenteil eines der aufregendsten und schönsten Hobbies der Welt. ;-) Das Spiel zwischen den Geschlechtern hat mir immer großen Spaß gemacht.

Und meine materielle Zukunft kann ich mir prima alleine sichern, ich bin ja nicht von Beruf Tochter, wie die bedauernswerten Aristo-Modepuppen vergangener Zeiten.
 

Benutzer89886 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wenn es eine immens ergebisreiche politische Zweckheirat wäre, sprich wenn mir dadurch die Chance zur Weltherrschaft in die Hand gegeben würde... denn danach kann ich die Alte ja immer noch von einem mir hörigen Kardinal der Ketzerei anklagen lassen. Sie endet dann im reinigenden Feuer des Scheiterhaufens, und das Volk wird mich ob meines konsequenten Verhaltens lobpreisen, und wehe wenn nicht, dann soll meine eiserne Faust (i.e. Geheimpolizei für widerspenstige Fälle) niedersausen und die Ungläubigen lehren, muahahahaaaaaaaaa.... muahahaha...haha...
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Nein, der Gedanke, dass meine Eltern eine Ehe für mich arrangieren gehört für mich in den "brutale Filme"-Thread, wo ich kurz zuvor geantwortet habe. Da würde ich GARANTIERT abschalten! :-p

Und ansonsten eine Zweckehe. Mhh... ich sehe da drin jetzt keine Vorteile für mich, sondern eher Nachteile. Auf der anderen Seite finde ich Ehen so bedeutungsvoll wie chinesische Reissäcke zur Wintersonnenwende. Sollte es also hinreichende Vorteile für mich bringen, soetwas einzugehen, würde ich das aus pragmatischer Sichtweise tun.

Muss ja nicht mit ihr zusammenleben? Muss ja niemand erfahren? Wenn meine Geliebte ein Problem damit hat, kann ich mich noch immer scheiden lassen. *schulterzuck*

Praktisch kann ich mir aber keine Situation vorstellen, in welcher die Vorteile gegenüber den Risiken das wirklich rechtfertigen würden.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Meine Eltern würden mir wohl eine Frau hinstellen oder so. Nein ich suche mir gern selbst meine Partner oder halt auch den einen Ehepartner aus. Die Suche ist ja nicht so eine Hexerei wenn man sich nicht so anstellt
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Ich habe nie "Partnersuche" betrieben und somit sie auch nicht als stressig empfinden können ;-). Ich weiß nicht, ob ich überhaupt heiraten will - mit wem ich zusammenlebe, suche ich mir sinnvollerweise selbst aus.

Das heißt nicht, dass Zweckehen und/oder arrangierte Ehen nicht funktionieren können. Nur habe ich keinen Anlass, eine solche Ehe einzugehen, ich muss keine Verpflichtungen erfüllen und kann mein Liebesleben selbst gestalten, natürlich davon abhängig, ob mein Auserwählter ähnliche Vorstellungen wie ich hat...
 

Benutzer84200 

Verbringt hier viel Zeit
Die Eltern eines ehemals besten Freundes waren zwangsverheiratet (übrigens beide deutsch), ist nicht gut ausgegangen.
Aber auch abgesehen davon kann ich auf sowas gut und gerne verzichten :zwinker:
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
:eek: wer hat den bitteschön ja angeklickt?!:kopfschue


Nein, natürlich nicht und das ganze muss man ja auch nicht weiter erläutern.
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke das Konzept der arrangierten Ehe ist in unserere Zeit und Gesellschaft komplett unvorstellbar, unabhängig von der ausgesuchten Partnerin. Ich würde sogar sagen, dass es für uns schwer wäre, den abolsuten Traumtyp als Partner/in zu akteptieren, wenn das ganze von den Eltern eingefädelt wäre, einfach well es "unnatürlich" ist. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dasss arrngierte Ehen in der Praxis nicht schlechter funktionieren. Eine Asiatin (ich glaube Halbjapanerin) hat in einer Diskussion über arrangierte Ehen einmal angemerkt, dass sie den Eindruck hat, dass die arrangierten Ehen in Japan im Schnitt glücklicher zu sein scheinen, als die frei gewählten in den USA. Für ausgeschlossen halte ich das nicht, es kommt ja durchaus vor, dass anderen die Mängel eines Partners besser auffallen, als einer Verliebten Person.
Letztendlich denke ich aber die Freihet bei der Partnersuche ist ausserordentlich wertvoll, auch wenn es auch die Freiheit ist, Fehler zu machen.
 

Benutzer26195  (52)

Verbringt hier viel Zeit
. Eine Asiatin (ich glaube Halbjapanerin) hat in einer Diskussion über arrangierte Ehen einmal angemerkt, dass sie den Eindruck hat, dass die arrangierten Ehen in Japan im Schnitt glücklicher zu sein scheinen, als die frei gewählten in den USA. Für ausgeschlossen halte ich das nicht, es kommt ja durchaus vor, dass anderen die Mängel eines Partners besser auffallen, als einer Verliebten Person.
Hierzu folgende Anmerkungen:
1.) Bei arrangierten Ehen spielen andere Kriterien eine Rolle, als bei der freien Partnerwahl. Hierbei geht es vor allen Dingen darum, eine „gute Partie“ zu bekommen. Der soziale Stand des Schwiegersohns/-tochter sollte gleich, oder noch besser, als der Eigene sein. Eine Paarigkeit ist sicher keine schlechte Basis, aber nur ein kleiner Aspekt in einer Beziehung.
2.) Bei den Japanern ist es üblich, den größten Teil seiner Zeit mit Arbeit und Kollegen zuzubringen. Die eigne Frau und Kinder sehen durchschnittliche Japaner seltener, als Europäer oder Amerikaner. Auf der anderen Seite werden entsprechende traditionelle Werte hochgehalten. Wer dort als Frau ab einem bestimmten Alter (jünger als Dreißig) nicht unter der Haube ist, hat es schwer überhaupt noch einen Partner zu bekommen. Das hat natürlich Auswirkungen auf das Scheidungsverhalten . Ob so etwas allerdings „glücklicher“ ist, mag dahingestellt sein.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Not in a million years, für so was bin ich um Welten zu idealistisch.
 
5 Jahr(e) später
J

Benutzer

Gast
sicherlich nicht. niemals. ich würd meiner familie was pusten^^
..allgemein heiraten..brrrr...no go
 
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