Aquarium ja oder nein?

Benutzer13521  (39)

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Off-Topic:
Super, so langsam bekomm ich auch Lust, mir (wieder) ein Aquarium anzuschaffen.
 

Benutzer9163  (32)

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Zum Starterkit nimmt man natürlich Pflanzen und Fische, die sich schnell vermehren und die einigermaßen resistent sind.
wobei sich schnell vermehrende Fische auch sehr schnell zu einem echten Problem werden können, wenn man nicht weiß, wohin mit dem nachwuchs. ein normalgroßes, gesundes Guppyweibchen bekommt alle 4 Wochen 30-40 Junge. wenn der stamm non-kannibal ist bleiben davon auch 90% übrig... die überbevölkerung ist damit vorprogrammiert. eine gute Bepflanzung trägt da auch mit zu bei.
deswegen würde ich keinem Einsteiger ein 54l Becken mit Guppys empfehlen, da muss noch was dazu, das die jungfischschwemme beseitigt.
resistent kommt auch auf die Pflege an. gerade Lebendgebärende sterben oft wie die fliegen, setzt man sie zu schnell anderen Keimen aus. Vorgeschwächt machen die das oft nicht mit.
geht aber auch anderen fischen so. lange reise, stehen nicht gut im futter -> schwächung des immunsystems. setzt man sie dann ner komplett anderen beckenfauna/flora aus kann das zu massensterben führen, hat man Pech. (deswegen: immer brav erst ins q-becken setzen und bakterien/virusstämme angleichen :zwinker: )

Und Neons kosten fast nix. Genau wie andere. Sind also keine großen Kosten.
genau das ist ein Punkt, der mich aufregt.
"kostet fast nix, macht ja nix, wenn mal der eine oder andere stirbt"
da könnt ich an die Decke gehen. bei diskus, l46 und co denkt jeder dreimal nach, ob er das wirklich machen will, und wieso? weil die verdammt teuer sind und beim Verlust ein echtes loch ind en Geldbeutel reißen.
aber so ein kleiner wildfang roter neon für 65 Cetn... wen interessiert das schon, wird halt ein neuer gekauft >.<
die Fische sind der letzte Punkt, an dem ich spare.
eigentlich sollten auch guppys und neons mind. 3-4€ kosten, vielleicht würden sie dann nicht so oft als wegwerfobjekte betrachtet. bei disketten klappts ja auch.
soll jetzt auch nicht gegen dich gehen, das regt mich generell auf.
billige Fische werden oft nach dem Motto "der rote, 2 schwarze, einer von den lustigen gestreiften und 3 neons, die passen so gut zu couch" gekauft, damit sie in einem Glaskasten bei einem Glaskastenbesitzer als deko fungieren können bis sie irgendwann über den jordan schwimmen.
bei nem 200€ teuren L-wels oder nem teuren Diskus haben die Leute mehr Skrupel.

Ich habe 25 Tests auf NO2, NO3, kH, pH, GH/TH für 15€
teststreifen?
(weißt du, wie die auch oft genannt werden? Ratestäbchen. und das nicht ohne Grund :zwinker: )
 

Benutzer4751 

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ha da muß ich jetzt auch meinen senf dazu abgeben:

erstens: je größer ein becken desso weniger arbeit wird es, da es in sich ein biosystem wird. hab ein 600liter becken mit einem sehr hohen fischbesatz, da muß ich den filter nur zwei mal im jahr wechseln, das wasser alle zwei-drei monate. natürlich hat dies etwas mehr gekostet. habe aber auch noch ein 200liter barsch becken, das wäre viel mehr pflege. habe aber hier nur 9 fische trinn somit geht das.

Zum Start würde ich dir ca. 100-150liter empfehlen. du solltest dir aber zuerst einmal in mehreren geschäften schauen, welche fische dir gefallen. dann kannst du in einem buch nachschauen, ob sie eher leichter zu halten sind, wie sie zu halten sind (einzel, paar oder gruppenweise), ob sie sich mit anderen fischen vertragen oder nicht und woher sie kommen. wenn du ungefähr eine vorliebe hast kannst du die aquariengröße und die art (stein oder pflanzenbecken) festlegen.


Zum Aufbau:
Auf ein normales Ikeakastel würde ich kein becken stellen, außer es hat nur 60liter.
die kosten: theroetisch sollten die lichter 12 studen laufen (gitl für fische im bereich des äquators). jedoch werden dir dann sehr schnell die algen wachsen. deswegen etwas weniger. denn wenn es im zimmer hell ist, stört es die fische auch nicht besonderst:
ein 120 liter bekcen hat ca. 2 leuchtstoffbalken (sind spezielle aus der teirahndlung) mit ca 20 W => 40W gesamt * 10h am tag = 400W. Der Heizstab hat ca 40Wx 12h= 480W (wenn du zwischen der Wand und der rückseite styropor gibst benötigst du viel weniger strom). mit der pumpe kommst du somit auf 1kW pro tag x euren Stromsätzen hast du die laufenden Energiekosten.

Für Mittel und Futter kannst du im monat 3 - 5 € rechnen.
Fazit ist ein Aquarium in der Anschaffung etwas teurer, aber im unterhalt nicht so schlimm (bei einer katze jeden tag ein dose futter um 70c*30€ = 21€ nur an futter+katzenstreu...).

Weiterer Vorteil: man kann auf Urlaub fahren (bei futterautomat oder freunden, eltern etc..)

wegen aufbau einrichten etc... gibt es auch noch ein paar regeln zu beachten, aber das kannst du ja fragen wenn du dich entschieden hast

lg
 

Benutzer54003 

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Danke, dass ihr alle so zahlreich geantwortet habt.

Eigentlich wünsche ich mir schon lange ein Aquarium, allerdings wollte ich ganz am Anfang Wasserschildkröten, aber das hebe ich mir auf, bis ich ein bisschen Erfahrung habe.

Ich freue mich, dass es so viele Aquariumbegeisterte gibt.
Danke für eure Ratschläge, ich werde sie sicher befolgen.

Welche Fische würdet ihr denn bevorzugen bzw. Pflanzen. Ich möchte mir ein Warmwasseraquarium 120l anschaffen. Sicher werden die mich im Zoofachhandel gut beraten, aber vielleicht habt ihr ja gute tipps für nen Anfänger :zwinker:

@ Falbala: DANKE für die Links, sind echt super
 

Benutzer4751 

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Hi

Also ich liebe südamerikanische Fische: darunter gehören Neon, Skalare (sind für 120liter zu groß), und weitere viele schwarmfische (Phantomsalmer, Kirschflecksalmer etc..) . du kannst zu diesen auch labyrinthfische wie ein päarchen blaufadenfische geben. Dazu noch ein paar Panzerwelse oder Dornaugen (die beiden suchen den untergrund nach Futter ab, wegen Futterresten die auf Boden gesunken sind). Für dieAlgen einen Antennenwels (=Ancistrus).
Bei den Antennenwelsen sind weiche (=schnell wachsende Pflanzen) eher nicht geeignet. Dies sind Cryptocoren (oder so ähmlich). Sonst kannst du fast alles verwenden.

Bei speziellen Fragen kannst du dies ja auch per PM machen
 

Benutzer54003 

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Na ja der Fischkauf richtet sich ja danach, wie der PH-Wert und
der Härtegrad des Wasser´s ist und da müsste man sich erstmal beim Wasserwerk erkundigen oder?
 

Benutzer4751 

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Also der PH Wert wird bei Trinkwasser relativ egal sein. Wenn du Leitungswasser ins Becken gibst, solltest du Wasseraubereitungsmittel wie AquaSafe (Fa. Tetra) dazugeben.
Ich lebe in einer Region wo das Wasser extrem Hart ist und habe bei mir eher kein Problem, sicher könnten die Pflanzen noch schöner sein, aber wenn du nicht einen extremen Fisch nimmst, ist dies eher nicht so ein Problem. Habe zusätzlich noch Wurzeln (Moor wurzeln im Becken, die machen das Wasser etwas weicher, darfst du nur bei den obengennanten Fischen nehmen).

Sollte das Wasser aber aus einem eigenen Brunnen sein, unbedingt vorher untersuchen lassen. Jedes Tiergeschäft macht das.
 

Benutzer9163  (32)

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Sicher werden die mich im Zoofachhandel gut beraten, aber vielleicht habt ihr ja gute tipps für nen Anfänger :zwinker:
ohne allen Händlern jetzt auf die Zehen treten zu wollen, da gibts echt mehr als genug schwarze Schafe.
beraten lassen, ok, gar kein thema. aber nicht sofort auch einkaufen.
manche erzählen dir das Blaue vom himmel runter, da passen sich Fische der Beckengröße an, gegen Schnecken braucht man uuuuunbedingt einen Kugelfisch, ein antennenwels "gegen die algen" ist sowieso pflicht.... etc. lieber erstmal vorsichtig sein und gegenchecken.

Wasserschildis find ich auch echt klasse. aber die brauchen wirklich Platz. schwimmbereich, Landteil, Wärmelampe... bleiben ja nicht immer so klein und süß wie man sie in der zoohandlung kaufen kann :zwinker:
freut mich, dass dir die links zusagen :smile:

eine Übersicht über die gängisten Aquarienfische findest du hier. allerdings ist da auch noch der eine oder andere Fehler drin, also auch lieber noch in ner 2. oder 3. Quelle nachschauen.
aber von der Einrichtung bis zu den Fischen sollten sowieso ein paar Wochen ins Land ziehen, bis sich die nötigen Bakterien angesiedelt und vermehrt haben. von Schnellbesatzmittelchen, die komplettbesatz nach 24h ermöglichen sollen halte ich nicht viel. mir ist die altmodische art lieber.
der Nitritpeak

richipfadi schrieb:
Dazu noch ein paar Panzerwelse oder Dornaugen (die beiden suchen den untergrund nach Futter ab, wegen Futterresten die auf Boden gesunken sind). Für dieAlgen einen Antennenwels (=Ancistrus).
Fische sollten wegen Futterresten und gegen Algen imo nicht gekauft werden. Fallen futterresste an, dann füttere ich zuviel. algen haben auch meistens eine ursache, die man abstellen kann.
Für das Reinigen des Aqs ist der Pfleger verantwortlich, nicht die Insassen.

Bei den Antennenwelsen sind weiche (=schnell wachsende Pflanzen) eher nicht geeignet. Dies sind Cryptocoren (oder so ähmlich).
die meisten Cryptocoryne sind recht langsam im Wuchs.
Cryptocoryne und Echinodoren werden von Antennen-harnischwelsen gerne mal angenagt, wenn sie nicht genug pflanzliche Beikost bekommen (weiche wurzeln zum abraspeln und Gemüsefütterung sollte man bei Ancistren nicht vergessen). Einmal auf den Geschmack gekommen kann man sie auch nur schwer wieder entwöhnen. hat mich schon die eine oder andere Pflanze gekostet. die Probleme hatte ich in meiner ancistrusfreien zeit nicht :zwinker:
gibt aber genug wirklich schnellwachsendes Grünzeug, das sie nicht fressen (können)

Wenn du Leitungswasser ins Becken gibst, solltest du Wasseraubereitungsmittel wie AquaSafe (Fa. Tetra) dazugeben.
Wieso sollte man deiner Meinung nach Wasseraufbereiter zusetzen? (angenommen, es ist weder Chlor noch Kupfer im Wasser)
 

Benutzer4751 

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Fische sollten wegen Futterresten und gegen Algen imo nicht gekauft werden. Fallen futterresste an, dann füttere ich zuviel. algen haben auch meistens eine ursache, die man abstellen kann.
Für das Reinigen des Aqs ist der Pfleger verantwortlich, nicht die Insassen.

stimmt schon, aber am Anfang ist es oft schwierig, und da können derartige Fische wir die Dornaugen sehr hilfreich sein, sonst kann man sie ja ganz leicht mit furttertaps füttern

die meisten Cryptocoryne sind recht langsam im Wuchs.
Cryptocoryne und Echinodoren werden von Antennen-harnischwelsen gerne mal angenagt, wenn sie nicht genug pflanzliche Beikost bekommen (weiche wurzeln zum abraspeln und Gemüsefütterung sollte man bei Ancistren nicht vergessen). Einmal auf den Geschmack gekommen kann man sie auch nur schwer wieder entwöhnen. hat mich schon die eine oder andere Pflanze gekostet. die Probleme hatte ich in meiner ancistrusfreien zeit nicht :zwinker:
gibt aber genug wirklich schnellwachsendes Grünzeug, das sie nicht fressen (können)


Wieso sollte man deiner Meinung nach Wasseraufbereiter zusetzen? (angenommen, es ist weder Chlor noch Kupfer im Wasser)[/QUOTE]
da sin den großen wasserwerken der städte fast immer - speziell im sommter - chlor dazugesetzt wird, ist ees wohl besser. bei mir ist es notwendig, hatte letzten kein mittel, und am Wochenende wasser gewechselt, am sonntag und montag waren die fische richtig "nervös", habe dann doch das mittel reingegeben und siehe da, sie haben sich beruhigt. Und ich gebe sicher nicht zum spaß die mitteln rein, denn bei 600 litern macht ein wasserwechsel sehr schnell 200-300liter was aus
 

Benutzer9163  (32)

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stimmt schon, aber am Anfang ist es oft schwierig, und da können derartige Fische wir die Dornaugen sehr hilfreich sein, sonst kann man sie ja ganz leicht mit furttertaps füttern
meine corys würden mir da vermutlich was husten. die kennen sowas nichtmal. das sind kleine räuber, bei roten Mückenlarven, Artemia und co gehen die erst so richtig ab, da kommt ein futtertab nicht dran. mal abgesehen davon, dass Frost- und Lebendfutter der natürlichen Ernährung näher kommt als Trockenfutter. gilt auch für dornaugen und viele ähnliche Fische, die gerne als Abfalleimer missbraucht werden.
im Zweifelsfall: lieber etwas zuwenig als zuviel füttern, bis man den Bogen raushat. so schwer ist das aber nicht. 1-2 mal am Tag so viel, wie in 2-3 Minuten gefressen wird (bei Lebendfutter ala Wasserfloh darfs natürlich länger dauern), und das sollte passen.

da sin den großen wasserwerken der städte fast immer - speziell im sommter - chlor dazugesetzt wird, ist ees wohl besser.
ich hatte schon ewigkeiten scheinbar kein chlor mehr im Wasser. und selbst wenn, das lässt sich ja durch kräftiges Belüften leicht austreiben.
klar, im Einzelfall kanns helfen, es ist aber nicht zwingend nötig.
manchmal sind auch stoffe im Wasser, da hilft kein flssiger Aufbereiter (zumal die den einen großen Nachteil haben, dass sie Stoffe nur binden. diese gebundenen Stoffe können aber auch wieder freigesetzt werden. verpuffen tun die nicht einfach, leider)
 
S

Benutzer

Gast
Am einfachsten ist es aber wenn man sich ein Aquarium mit 200 Litern aufwärts holt , da ein fast genauso viel arbeit macht wie ein großes. Die kleinen sind nur schwieriger , da es sich nicht so einfach selbst reguliert. Je größer es ist desto einfacher hält es sich selber im biologischem Gleichgewicht. Und meiner Erfahrung nach will man relativ schnell ein größeres Becken haben als 80cm (120 Liter ) . Aber es ist schon so dass einiges an Zeit und auch Geld (zur Einrichtung zumindest ) drauf geht. Die Folge kosten sind dann relativ gering.
 

Benutzer54800 

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Off-Topic:
Was ist so schlimm ein Puzzlebild an die Wand zu hängen?
Ich bin gerade an einem mit 5000 Teilen dran, was die Erschaffung des Adams von Michelangelo zeigt. Das ist so ein klasse Motiv.
Das kommt bei mir an die Wand, weil es top in mein Zimmer passt.


Ein Aquarium ist absolut was schönes.

Schön, daß Du beides toll findest. Ich hänge mir lieber richtige Bilder an die Wand und keine Stanzpappe. Und ich kämpfe lieber mit Nymphensittichen oder Katzen rum, statt Fische zu beobachten, wie sie glotzen.. und schwimmen..

Aber es ist halt Geschmackssache. Einige mögen sicher auch Flokatis :zwinker:
 

Benutzer9364 

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genau das ist ein Punkt, der mich aufregt.
"kostet fast nix, macht ja nix, wenn mal der eine oder andere stirbt"
da könnt ich an die Decke gehen. bei diskus, l46 und co denkt jeder dreimal nach, ob er das wirklich machen will, und wieso? weil die verdammt teuer sind und beim Verlust ein echtes loch ind en Geldbeutel reißen.
aber so ein kleiner wildfang roter neon für 65 Cetn... wen interessiert das schon, wird halt ein neuer gekauft >.<
die Fische sind der letzte Punkt, an dem ich spare.
eigentlich sollten auch guppys und neons mind. 3-4€ kosten, vielleicht würden sie dann nicht so oft als wegwerfobjekte betrachtet. bei disketten klappts ja auch.
soll jetzt auch nicht gegen dich gehen, das regt mich generell auf.
billige Fische werden oft nach dem Motto "der rote, 2 schwarze, einer von den lustigen gestreiften und 3 neons, die passen so gut zu couch" gekauft, damit sie in einem Glaskasten bei einem Glaskastenbesitzer als deko fungieren können bis sie irgendwann über den jordan schwimmen.
bei nem 200€ teuren L-wels oder nem teuren Diskus haben die Leute mehr Skrupel.
Na ja, bei soetwas sage ich mir immer, dass man das immer von zwei Seiten sehen muss.
Eine Ratte kann ein Haustier sein, aber auch gleichzeitig Futter für eine Schlange.
Genauso kann ein Neon ein Zierfisch sein aber genauso Futter für eine Schildkröte oder so.
So ist halt das Leben... und deswegen mache ich mir auch keine großen Gedanken, wenn mal ein Neon drauf geht.
Das heißt nicht, dass es mir egal ist, wie es meinen Fischen geht. Es ist einfach nur so, dass auch mal einer stirbt. Und damit muss umgehen können.
Und du hast vollkommen recht: bei einem billigen Neon kann ich besser damit umgehen als bei einem wirklich teuren Fisch.
Da sehe ich aber nichts Verwerfliches dran.
teststreifen?
(weißt du, wie die auch oft genannt werden? Ratestäbchen. und das nicht ohne Grund :zwinker: )
Jain, sicher sind die nicht extrem genau, aber Fische brauchen ja auch nicht exakt irgendwelche bestimmten Werte, sondern nur Brereiche.
Aber wie gesagt, ich halte eh nicht viel von den Tests.
Wenn es den Fischen gut geht, sieht man das und wenn nicht, kann man eine Wasserprobe ins Tiergeschäft bringen und die untersuchen das dann für einen.
ich hatte schon ewigkeiten scheinbar kein chlor mehr im Wasser. und selbst wenn, das lässt sich ja durch kräftiges Belüften leicht austreiben.
klar, im Einzelfall kanns helfen, es ist aber nicht zwingend nötig.
manchmal sind auch stoffe im Wasser, da hilft kein flssiger Aufbereiter (zumal die den einen großen Nachteil haben, dass sie Stoffe nur binden. diese gebundenen Stoffe können aber auch wieder freigesetzt werden. verpuffen tun die nicht einfach, leider)
Na ja, ob du irgendwelche Stoffe im Wasser hast, hängt nicht nur von dir ab. Das kann sein, wenn neue Wasserleitungen verlegt wurden, ein neuer Durchlauferhitzer eingebaut wurde oder auch nur irgendwelche wasserwerkspezifischen Einstellungen dort vorherrschen. Es kann also sein, dass du Wasser hast, welches keine Zusätze benötigt und ein anderer hat welches, wo Zusätze benötigt werden.
Es ist auch klar, dass die Stoff nicht einfach "verpuffen", aber die werden gebunden und können bei der nächsten Staubsaugaktion mit abgesaugt werden.
Auf jeden Fall muss man es halt einfach mal ausprobieren, ob man diese Zusatzstoffe benötigt oder nicht.


Ich mache im Übrigen mindestens einmal die Woche einen Teilwasserwechsel von 25-50% des Wassers. Das ist eigentlcih nicht nötig, aber keine große Anstrengung, wenn man den Bogen einmal raus hat.


Off-Topic:


Schön, daß Du beides toll findest. Ich hänge mir lieber richtige Bilder an die Wand und keine Stanzpappe. Und ich kämpfe lieber mit Nymphensittichen oder Katzen rum, statt Fische zu beobachten, wie sie glotzen.. und schwimmen..

Aber es ist halt Geschmackssache. Einige mögen sicher auch Flokatis :zwinker:
Off-Topic:
Ich schätze mal, dass du einfach nur zu faul bist zum puzzlen :zwinker:
Es sagt doch auch niemand, dass du nicht nebenher eine Katze haben kannst. Was denkst du, wie toll es für so eine Katze ist, die Fische im Auarium zu beobachten.
 

Benutzer19015 

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Also- als erstes mal eine sehr gute Adresse:

www.zierfischforum.at , da wir Dir bei allen Fragen wirklich gut geholfen. Kann ich nur empfehlen.

Als Einstieg für Dich:

Kläre mal die Frage wie viel Platz Du hast, wo Du das Becken hinstellen möchtest und was für Fische Du gerne haben möchtest. Man „kann“ zwar fast jeden Fisch zusammen setzen – sollte man aber nicht tun. Die einen brauchen hartes Wasser, die anderen mögen eher weiches ... da gibt es halt solche und solche. Wenn Du mehr wissen möchtest kann ich Dir den Mergus als „Buch“ empfehlen – stehen nützliche Dinge drin.

Ich würde Dir zum Anfang ein maximal 200 Liter Becken empfehlen. Welche Art und Weise kannst Du frei entscheiden. Ob mit Außenfilter – oder mit Innenfilter, beide Systeme sind sehr gut und wirklich zu empfehlen. Bedenke unbedingt – ein Aquarium muss GRUNDSÄTZLICH eingefahren werden. Das bedeutet, Du kaufst ein Becken, befüllst es mit Kies, Steine und Wasser und lässt es mindestens 1 Woche so durchlaufen. Wenig Futter ins leere Becken geben, damit die Bakterien sich bilden können. Kontrolliere unbedingt das Nitrit – eines der tödlichsten Gifte für die Fischis!! – der Peak ist ungefähr nach einer Woche durch – aber kontrolliere das mit einem Tröpfchentest – vergiss die scheiß Stäbchen – viel zu ungenau und das Tröpfchentest kostet nicht wesentlich mehr – ist eine einmalige Anschaffung so was.

Erst nachdem der Peak durch ist solltest Du mit dem Besatz langsam beginnen. Nicht alles auf einmal einsetzen. Denke immer dran – Du hast dort ein Ökosystem im Zimmer, das mag es ganz und gar nicht wenn „alles auf einmal“ kommt – immer schön langsam – darin liegt eines der Geheimnisse.

Zum Fisch: Achte bitte darauf, dass die Fische zueinander passen. Nicht das man Afrikaner und Asiaten zusammensperrt – nicht unbedingt sinnvoll (aber geht auch). Ich empfehle Dir Neons, Schwertträger und Antennenwelse. Eigentlich sehr robuste Tiere. Bitte in keinem „unter 200 Liter“ Becken Schmerlen oder Scalar einsetzen – das ist wirklich Tierquälerei. Achte auf das Schwimmbedürfnis der Fische – der Mergus gibt in dieser Frage sehr gut Auskunft – auch über den Schwierigkeitsgrad mancher Fische.

Geldeinsatz: Bei uns kann man sehr gut Aquarien gebraucht kaufen. Da kann man eine Menge sparen. Geht ab 5 Euro für ein 60 l Becken los – dazu kommt noch Pumpe und Heizung. Macht nochmals 15 Euro. Becken bis 200 Liter wirst Du für ca. 50 Euro bekommen können. Meistens gibt es noch den Unterschrank dazu. Pumpe und Heizung sowieso – kaufe Dir als nicht unbedingt ein neues Becken, wenn DU nicht 100pro weist, dass Du Spaß dran hast.

Hoffe die meisten Fragen geklärt zu haben, sonst schick mir einfach mal eine PN, dann gucke ich mal ob ich Dir helfen kann.
 

Benutzer9163  (32)

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Na ja, bei soetwas sage ich mir immer, dass man das immer von zwei Seiten sehen muss.
ich hab absolut nichts gegen das Verfüttern von Fischen. Das ist mehr oder weniger natürlich und kein wochenlanger Prozess, mach ich auch mit überzähligen Jungen. Bevor das Becken nacher aus allen Nähten platzt ist das die beste Lösung.ein haps und weg sind sie.
es geht mir auf den keks, dass fische teilweise mit absoluter Gleichgültigkeit behandelt werden. die schreien nicht und schwimmen, also passts schon oder so ähnlich. kann man in dreckwasser schwimmen lassen und die Toilette runterspülen (do not try this at home), wenn man sie nichtmehr haben will >.<
_das_ ist das, was mich ankotzt.
nicht, dass mal der eine oder andere verfüttert wird.
wird der Fisch vorher angemessen gehalten ist das doch ok. auch dass es eben ab und an Ausfälle gibt ist normal. sowas kommt halt vor und lässt sich manchmal einfach nicht verhindern. nur dieses langsame dahinsiechen, bis sie irgendwann tot sind mag ich nicht, wenn es doch auch besser geht.
ich hab damit auch nicht dich persönlich angesprochen. ich hab auch keine super wertvollen fische, ganz einfach deshalb, weil ich mir das nicht leisten könnte. deswegen hänge ich nicht weniger an meinen guppys, trauermantelsalmlern oder Hexenwelsen.

es ist nunmal leider so, dass aquarien oft nur als deko gesehen werden, die farblich zur Tapete passen muss, und was mit den Fischen ist ist eigentlich egal. sind sie tot werden halt neue gekauft, kostet ja nicht viel. diese Haltung regt mich auf.

aber ich schweife viel zu sehr ab...
 

Benutzer54003 

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Was haltet ihr von Guppy´s als Anfängerfische?
 

Benutzer9163  (32)

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Guppys sind sehr schöne Tiere. Friedlich, leicht nachzuziehen (zu leicht manchmal :zwinker: ), hübsch anzuschauen.
als "Anfängerfisch" würde ich sie trotzdem nicht bezeichnen. haben doch so ihre Tücken.

Leider sind die in den Geschäften oft von der Qualität her unter aller Sau. Ich guck mir die bei jedem Besuch an, und sie sehen nie wirklich gut aus.
der eine oder andere ist immer krumm, abgemagert, zerfetzt oder sonstwas.
Auch von Männchen, die scheinbare Probleme haben ihre Flossen zu tragen sollte man abstand nehmen. das bringt nichts.
Kurzflosser oder Schwertflosser werden ja leider nur recht selten angeboten, obwohl sie den großflossigen Tieren farblich eigentlich in nichts nachstehen.

die stabilsten Guppys bekommt man nach meiner Erfahrung von einem guten Züchter (trios gibts schon ab etwas unter 10€, nach oben gehts noch ein Stück rauf), oder von Privatleuten.
allerdings sollte man Guppys aus unterschiedlichen Quellen lieber nicht ohne quarantäne zusammensetzen, das kann relativ leicht schiefgehen.
 
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