Antidepressiva letzte Lösung, aber Mutter will nicht!

Benutzer149571 

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Hallo!

Ich bin momentan in einer Klinik weil ich starke Depressionen, psychosomatische Schmerzen habe und Suizidgefahr besteht. (Darüber rede ich auch in meinem anderen Thema: https://www.planet-liebe.com/threads/unglücklich-verliebt.541552/#post-12143164 )

Ich habe seit ca. 3 Jahren Therapie, und seitdem ist es nicht besser geworden. Eher schlimmer. Mir wurde jetzt schon von ein paar Therapeuten öfter gesagt, ich sollte es mal mit Antidepressiva probieren. Ich habe oft Nein gesagt, weil ich Angst habe, davon abhängig zu werden.

So, jetzt bin ich in einer Klinik mit vielen anderen Jugendlichen die ähnliche Probleme haben und diese Medikamente nehmen. Und ich bin positiv überrascht, wie sehr es den Leuten geholfen hat.

Also hab ich meine Meinung geändert und würde es gerne ausprobieren. Nur ist da das Problem, dass meine Mutter strikt dagegen ist.

Ich habe schon alles probiert, Therapien, Kreativtherapien, Gespräche, Entspannungsübungen - es hilft einfach nichts. Die Antidepressiva sind glaube ich eine Lösung. Ich weiß nicht, was ich noch weiter tun soll.

Habt ihr damit Erfahrungen? Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Und wie soll ich meine Mutter überzeugen? Ich könnte heulen bei dem Gedanken, so weiterleben zu müssen.

Danke im Voraus,

xat
 

Benutzer58449  (31)

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Muss deine Mutter denn ihre Erlaubnis geben?
Wenns nichts mehr geht würde ich am ehesten daran denken was ICH will und was ICH brauche.
Und wenn das bei dir Antidepressiva sind die wirklich eine Lösung wären, dir der Arzt sogar dazu rät und du es als Chance siehst, dann mach es.

Warum genau lehnt es deine Mutter denn ab?
 

Benutzer149562  (29)

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antidepressiva machen nicht abhängig. lass mich raten, deine mutter ist stark religiös? oder hat keine ahnung wie antidepressiva wirken. die wirken nämlich erst mal garnicht. das dauert locker 6 wochen bevor sich ein stimmungsaufhellender (nicht mit euphorisierender effekt verwechseln!) einstellt. deswegen bringen sich leider auch viele leute kurz nach der einnahme von antidepressiva um, weil sie das gefühl haben dass die medikamente nichts bringen.

depression ist nichts was man sich aussucht und nichts was komplett erforscht ist. vermutlich liegt das am hormonhaushalt oder einer stoffwechselstörung im gehirn.

nochmal: antidepressiva wirken nicht sofort. sie sind auch kein allheilmittel, sondern nur eine stufe auf der treppe zu einem besseren "ich". wenn deine mutter nicht mit konkreten argumenten kommt warum sie nicht möchte dass du antidepressiva nimmst (gibt es ja von ziemlich leichten bis ziemlich starken, wobei man in der regel mit den leichtesten (und verträglichsten anfängt) würd ich an deiner stelle damit sofort anfangen. das sind dann in der regel pflanzliche präperate (johanniskraut) und dann heißt es erstmal weiter durchhalten.

ich wünsche dir auf jedenfall alles gute, egal was du von dir denkst: du bist ein toller mensch. lass dich nicht von dir selber unterkriegen und wenn es dir scheiße geht schau einfach in den himmel oder an die decke über dir. ich weiß nicht warum, aber durch den perspektivenwechsel sieht vieles dann wieder anders aus.
 

Benutzer149572  (24)

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Es geht doch um DEINE 'Gesundheit' , also würde ich als Mutter doch alles dafür tun das es meiner Tochter wieder gut geht. Frag deine Mutter doch mal wieso sie dagegen ist !?
 

Benutzer149571 

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danke für die antworten.

ich weiß nicht genau, warum meine Mutter es ablehnt. sie sagt, dass sie angst hat dass ich abhängig werde. aber ich glaube es geht ihr um den Ruf unserer Familie. Sie ist Russin, und bei Russen ist das meistens so, dass sie wie eine Vorzeigefamilie dastehen wollen. Eine depressive, mit Medikamenten vollgepumpte tocher gehört da nicht dazu.

ich bin so verzweifelt, ich kann einfach nicht mehr. warum geht Ruf vor gesundheit? es ist nichts Körperliches, aber das heißt nicht, dass es nicht da ist!

morgen habe ich wieder einen Termin bei meiner Therapeutin und werde es ansprechen
 

Benutzer149562  (29)

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danke für die antworten.

ich weiß nicht genau, warum meine Mutter es ablehnt. sie sagt, dass sie angst hat dass ich abhängig werde. aber ich glaube es geht ihr um den Ruf unserer Familie. Sie ist Russin, und bei Russen ist das meistens so, dass sie wie eine Vorzeigefamilie dastehen wollen. Eine depressive, mit Medikamenten vollgepumpte tocher gehört da nicht dazu.

ich bin so verzweifelt, ich kann einfach nicht mehr. warum geht Ruf vor gesundheit? es ist nichts Körperliches, aber das heißt nicht, dass es nicht da ist!

morgen habe ich wieder einen Termin bei meiner Therapeutin und werde es ansprechen

du bist vermutlich unter 18? aber so weit ich weiß, darfst du ab 14 über gesundheitsfragen selbst entscheiden. in dem fall, sag deiner mutter einfach nichts. es geht sie schlicht einfach nichts an.

oder: lass sie mal von den therapeuten anrufen, die ihr sagen dass du dir das leben genommen hättest. vielleicht hilft die schocktherapie und sie versteht dann um was es geht?
 

Benutzer58449  (31)

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Sie ist Russin, und bei Russen ist das meistens so, dass sie wie eine Vorzeigefamilie dastehen wollen. Eine depressive, mit Medikamenten vollgepumpte tocher gehört da nicht dazu.

Ganz ehrlich? Das wäre mir an deiner Stelle scheißegal.
[DOUBLEPOST=1419162147,1419162064][/DOUBLEPOST]
oder: lass sie mal von den therapeuten anrufen, die ihr sagen dass du dir das leben genommen hättest. vielleicht hilft die schocktherapie und sie versteht dann um was es geht?
Ganz, ganz falsch.
Ein guter Therapeut wird diese kindische Idee ablehnen.
Sie sollte es akzeptieren durch Verstehen und nicht durch Schocken.
 

Benutzer149571 

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Pink Bunny Pink Bunny ja, deshalb bin ich auch das schwarze Schaf der Familie. Ich gehe nicht auf die selbe, christliche Privatschule wie alle meine Cousinen und Tanten und was weiß ich welche Verwandten, ich habe einen anderen Style, bin das Problemkind. aber irgendwo wünsche ich mir schon, einfach nur normal dazu zu gehören, oder zumindest mich in meiner "Rebellion" (sprich wenn ich zum Beispiel rauche oder so) auszudrücken. es ist eine art Hilfeschrei.
 

Benutzer149562  (29)

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Ganz, ganz falsch.
Ein guter Therapeut wird diese kindische Idee ablehnen.
Sie sollte es akzeptieren durch Verstehen und nicht durch Schocken.

sofern man die frau nicht mit logik erreichen kann, wäre das zumindest eine letzte möglichkeit. dass das nicht der "ideal standart" ist, ist denk ich auch klar. sofern xantharina alt genug ist, wird das ja glücklicherweise irrelevant sein. aber wenn ich die entscheidung hätte einen unkonventionellen anruf zu machen oder wegen unhaltbaren und lächerlichen argumenten der mutter einer patientin medikamente vorzuenthalten würd ich ersteres wählen.
[DOUBLEPOST=1419162485,1419162351][/DOUBLEPOST]
Pink Bunny Pink Bunny oder zumindest mich in meiner "Rebellion" (sprich wenn ich zum Beispiel rauche oder so) auszudrücken. es ist eine art Hilfeschrei.
an wen oder was du glaubst ist deine entscheidung. aber mit rauchen tust du dir keinen gefallen, rauchen tun eigentlich nur die mitläufer. davon abgesehen küsst keiner gerne einen aschenbecher :zwinker:
 

Benutzer58449  (31)

Planet-Liebe ist Startseite
sofern man die frau nicht mit logik erreichen kann, wäre das zumindest eine letzte möglichkeit. dass das nicht der "ideal standart" ist, ist denk ich auch klar. sofern xantharina alt genug ist, wird das ja glücklicherweise irrelevant sein. aber wenn ich die entscheidung hätte einen unkonventionellen anruf zu machen oder wegen unhaltbaren und lächerlichen argumenten der mutter einer patientin medikamente vorzuenthalten würd ich ersteres wählen.

Ich denke aber nicht das der Therapeut dazu bereit ist seine Zulassung zu riskieren und ich finde es echt nicht sinnvoll der TS zu raten ihre Mutter derart zu manipulieren.

Wie soll das denn helfen? Denkst du erstnhaft ihre Mutter ist danach aufnahmebereiter? Sie wird sich verarscht fühlen, ihre Tochter drängen den Therapeuten zu wechseln oder sich insgesamt gegen eine Therapie sperren.
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Wieso sollten denn Leute außerhalb der Familie mitkriegen, dass du Antidepressiva nimmst? Dir hängt doch kein Schild um den Hals. Und wenn du sie verschrieben bekommst, kannst du sie doch auch ohne Wissen/Zustimmung deiner Mutter nehmen. Es sein denn, du bist privat versichert.
 

Benutzer149571 

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@
sofern man die frau nicht mit logik erreichen kann, wäre das zumindest eine letzte möglichkeit. dass das nicht der "ideal standart" ist, ist denk ich auch klar. sofern xantharina alt genug ist, wird das ja glücklicherweise irrelevant sein. aber wenn ich die entscheidung hätte einen unkonventionellen anruf zu machen oder wegen unhaltbaren und lächerlichen argumenten der mutter einer patientin medikamente vorzuenthalten würd ich ersteres wählen.
[DOUBLEPOST=1419162485,1419162351][/DOUBLEPOST]
an wen oder was du glaubst ist deine entscheidung. aber mit rauchen tust du dir keinen gefallen, rauchen tun eigentlich nur die mitläufer. davon abgesehen küsst keiner gerne einen aschenbecher :zwinker:


nein, das war nur ein Beispiel, ich rauche nicht
[DOUBLEPOST=1419163230][/DOUBLEPOST]
Wieso sollten denn Leute außerhalb der Familie mitkriegen, dass du Antidepressiva nimmst? Dir hängt doch kein Schild um den Hals. Und wenn du sie verschrieben bekommst, kannst du sie doch auch ohne Wissen/Zustimmung deiner Mutter nehmen. Es sein denn, du bist privat versichert.

ich suche gerade die ganze zeit im internet danach, ob das stimmt, dass ich ohne Einwilligung meiner Eltern antidepressiva kriegen darf, finde aber nichts! seit ihr euch da sicher? weil dann hätte ich noch etwas Hoffnung
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Ich kann leider nicht sagen, ob es bei Antidepressiva eine andere Regelung gibt als bei anderen Medikamenten. Allerdings sollte ja ein Anruf bei deinem Arzt ausreichen, um das herauszufinden...
 

Benutzer149562  (29)

Ist noch neu hier
@



nein, das war nur ein Beispiel, ich rauche nicht
[DOUBLEPOST=1419163230][/DOUBLEPOST]

ich suche gerade die ganze zeit im internet danach, ob das stimmt, dass ich ohne Einwilligung meiner Eltern antidepressiva kriegen darf, finde aber nichts! seit ihr euch da sicher? weil dann hätte ich noch etwas Hoffnung

1. antidepressiva sind kein allheilmittel. die können unterstützend wirken, aber auch erst nach frühestens (!) 6 wochen. ich kann das nicht oft genug betonen, weil die enttäuschung nach 1, 2 oder 3 wochen RIESIG ist. oder nach 6 wochen, weil die dosierung doch zu schwach war.

2. wie alt bist du? vom ärzteblatt "Der Arzt muss zur Rettung oder zum Schutz des Kindes gegen den Willen der Eltern die erforderliche Behandlung durchführen" und "Sobald ein Jugendlicher einwilligungsfähig ist, er also die Reife hat, die Tragweite eines Eingriffs zu erfassen, und hinsichtlich der ärztlichen Behandlung eine eigenständige Nutzen-Risiko-Abwägung vornehmen kann, kommt es allein (so jedenfalls herrschende Meinung) auf seine Einwilligung und nicht mehr auf Wunsch und Willen der Sorgeberechtigten an. "

3. antidepressiva wirken stark zeitverzögert. bitte setz nicht alle deine hoffnung in eine wunderpille (die gibt es nicht). sie unterstützt langfristig, aber nicht sofort!
 

Benutzer149571 

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1. antidepressiva sind kein allheilmittel. die können unterstützend wirken, aber auch erst nach frühestens (!) 6 wochen. ich kann das nicht oft genug betonen, weil die enttäuschung nach 1, 2 oder 3 wochen RIESIG ist. oder nach 6 wochen, weil die dosierung doch zu schwach war.

2. wie alt bist du? vom ärzteblatt "Der Arzt muss zur Rettung oder zum Schutz des Kindes gegen den Willen der Eltern die erforderliche Behandlung durchführen" und "Sobald ein Jugendlicher einwilligungsfähig ist, er also die Reife hat, die Tragweite eines Eingriffs zu erfassen, und hinsichtlich der ärztlichen Behandlung eine eigenständige Nutzen-Risiko-Abwägung vornehmen kann, kommt es allein (so jedenfalls herrschende Meinung) auf seine Einwilligung und nicht mehr auf Wunsch und Willen der Sorgeberechtigten an. "

3. antidepressiva wirken stark zeitverzögert. bitte setz nicht alle deine hoffnung in eine wunderpille (die gibt es nicht). sie unterstützt langfristig, aber nicht sofort!

okay, danke. ich habe keine riesigen Erwartungen, und ich weiß dass es erst verzögert wirkt. sehe es ja täglich an meinen mitpatienten. und wie es wirkt und wo genau wurde mir schon alles erläutert. aber was soll ich machen, oder eher sagen, um die antidepressiva bekomme?
[DOUBLEPOST=1419164398,1419164354][/DOUBLEPOST]achja, ich bin noch minderjährig, werde im Dezember 15 Jahre alt
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
]achja, ich bin noch minderjährig, werde im Dezember 15 Jahre alt
Dann sind die meisten Antidepressiva für dich auch gar nicht geeignet und sollten nur nach sehr sorgfältigem Abwägen überhaupt verordnet und von dir eingenommen werden.
Also Nutzen und Risiko muss da schon sorgfältig überdacht werden und du darfst auch bitte nicht den Schluss ziehen, dass Antidepressiva deine Probleme lösen. Klar helfen sie dir, normaler zu leben, weil sie eben deine Symptome unterdrücken. Aber heilen können sie leider nicht :frown:
Also Psychotherapie begleitend unbedingt weiter machen, egal was dir verordnet wird.

Sprichst du mit deiner Therapeutin auch über deine Familienverhältnisse?
Wenn du von deiner eigenen Familie derart gemobbt wirst, sind deine Depressionen ja fast nicht verwunderlich und es wäre zu überdenken, ob dir weniger Kontakt zu deiner Familie nicht gut täte.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Antidepressiva machen nicht abhängig und verändern auch nicht die Persönlichkeit - sie sorgen "nur" dafür, dass man wieder man selbst wird und dafür, dass der Stoffwechsel im Gehirn wieder richtig läuft.
Der ist bei Depressionen oftmals gestört, weshalb es auch die Theorie gibt, dass möglicherweise sogar allein ein gestörter Gehirnstoffwechsel die Depressionen bewirkt und nicht "nur" die Psyche selbst.

Vielleicht sollten deine Therapeuten mal mit deiner Mutter darüber reden, falls wirklich deren Erlaubnis notwendig ist.

Erwarte keine sofortige Wunderwirkung, möglicherweise wird es auch erstmal schlechter - aber da werden deine Ärzte/Therapeuten dich auch drüber aufklären. Vielleicht wirkt auch das erste AD oder dessen erste Dosierung nicht, aber dann wechselt man bzw passt die Dosis an.
Wie schon gesagt wurde, dauert es locker 6 Wochen, bis eine erste (leichte) Verbesserung auftritt, die du selbst vlt auch noch nicht bemerkst, aber andere schon. aber du wirst ja auch von außen betreut.

Ich glaube übrigens, dass du AD nehmen darfst, sofern du welche verschrieben bekommst, unabhängig davon ob deine Eltern es erlauben.
Die Pille kann man ab 14 Jahren ja auch ohne Einverständnis der Eltern nehmen, wenn der Arzt einen für reif genug einschätzt, diese Entscheidung zu treffen.
Frag mal deine Betreuer, ob die AD nur dann verschrieben/genommen werden können, wenn deine Eltern einverstanden sind. Geht schneller als googeln :zwinker:.

Off-Topic:
Wurden körperliche Ursachen (zb Schilddrüsenunterfunktion) ausgeschlossen bei dir? Sowas kann durchaus auch krasse Depressionen auslösen, erst recht, wenn diese Ursache(n) nicht behandelt werden

[DOUBLEPOST=1419165542,1419165323][/DOUBLEPOST]Du kannst deinen arzt darauf ansprechen, ob antidepressiva bei dir in frage kommen würden bei deiner Therapie.
 

Benutzer149571 

Ist noch neu hier
Dann sind die meisten Antidepressiva für dich auch gar nicht geeignet und sollten nur nach sehr sorgfältigem Abwägen überhaupt verordnet und von dir eingenommen werden.
Also Nutzen und Risiko muss da schon sorgfältig überdacht werden und du darfst auch bitte nicht den Schluss ziehen, dass Antidepressiva deine Probleme lösen. Klar helfen sie dir, normaler zu leben, weil sie eben deine Symptome unterdrücken. Aber heilen können sie leider nicht :frown:
Also Psychotherapie begleitend unbedingt weiter machen, egal was dir verordnet wird.

Sprichst du mit deiner Therapeutin auch über deine Familienverhältnisse?
Wenn du von deiner eigenen Familie derart gemobbt wirst, sind deine Depressionen ja fast nicht verwunderlich und es wäre zu überdenken, ob dir weniger Kontakt zu deiner Familie nicht gut täte.

ja mir wurde auch schon öfter vorgeschlagen in eine Wohngruppe zu gehen, aber ich will es erstmal mit zuhause bleiben probieren.
wie gesagt, ich erhoffe mir nicht die Welt von antidepressiva, aber ich brauch erstmal ein wenig ruhe von meinen Gedanken, um meine Depressionen zu bekämpfen (falls sich das jetzt so ausdrücken lässt...)

ich werde nach meiner klinikzeit auch noch ambulante Therapie haben, keine sorge
[DOUBLEPOST=1419176488,1419176241][/DOUBLEPOST]Ich möchte auch gerne nochmal für alle etwas sagen:

Ich wurde über die Nebenwirkungen und alles was es wegen Antidepressiva zu wissen gibt aufgeklärt. Und meine Ärzte sind mit der Idee zu mir gekommen. Ich erhoffe mir nur, dass ich erstmal von meinem mörderischen, depressiven Gedankentrip runterkomme, um mich darauf zu konzentrieren, meine Depression zu bekämpfen.

Ich hab einfach nicht die Kraft, mich dagegen zu stemmen. Oder es zu unterdrücken.

Und vielen Dank für alle Antworten. Ich weiß das sehr zu schätzen
 

Benutzer6428 

Doctor How
Hmm...mal ne doofe Frage. Was sagen denn deine Ärzte und Therapeuten zu dem Thema? Sie müssen dich ja irgendwie beraten haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie dir gesagt haben "Hier! Nimm diese Pille!" und das dann nicht weiter kommentiert haben..
 

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