Anschaffende Studentinnen dank Studiengebühren?

Benutzer79369 

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Bei mir in München gibts Wohnklos ab ca. 350 Euro und kleinst- Wohnungen ab 500 Euro. Ist halt alles eine Frage des pers. Anspruchs. Nicht jeder ist WG oder Wohnklotauglich.

das gejammere der studentin, dass ihre ca. 550 € bafög hinten und vorne nicht reichen, war ja wohl ein schlechter witz aus sicht vieler anderer studenten, die in kleinen zimmern in studentenwohnheimen leben, damit sie unter 200 € miete wegkommen und bei allen anderen ausgaben auch nur am rechnen sind.

wenn ich unter 1000 € im monat als studentin nicht hinkomme, dann kann ich ja gerne anschaffen gehen, aber öffentlich dann zu jammern, ich finde es daneben.
 
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Gast
das gejammere der studentin, dass ihre ca. 550 € bafög hinten und vorne nicht reichen, war ja wohl ein schlechter witz aus sicht vieler anderer studenten, die in kleinen zimmern in studentenwohnheimen leben, damit sie unter 200 € miete wegkommen und bei allen anderen ausgaben auch nur am rechnen sind.

wenn ich unter 1000 € im monat als studentin nicht hinkomme, dann kann ich ja gerne anschaffen gehen, aber öffentlich dann zu jammern, ich finde es daneben.

Eben.

Die Dame hat ja Einblicke in ihre Wohnung gewährt. Und das war (für meine Verhältnisse!) eher luxuriös. Wenn sie solche Ansprüche hat, okay. Aber das sie dafür anschaffen gehen "muss" liegt nicht an dem geringern BaFög-Betrag, sondern weil es eine freie Entscheidung war. Sie hätte auch anders leben können als in einer 580€ teuren Wohnung.
 

Benutzer65590 

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Ich denke nicht, dass es da einen Zusammenhang gibt.
Ich denke eher, dass viele Frauen eine andere Einstellung zu diesem "Gewerbe" bekommen haben.

Richtig. Prostitution ist recht einfach geworden; frau muss nicht mehr in zwielichtigen Sexblättchen inserieren oder auf dem Straßenstrich sich `ne Erkältung holen... ganz sozialverträglich im Inet Kontakte knüpfen und die Sache dann recht anonym abwickeln. Das ändert natürlich nichts am Kern der Sache - frau verkauft ihren Körper, und ich weiß nicht, ob wir in so gesexten Zeiten leben, dass hier die Hemmschwelle drastisch gesunken wäre - aber die Begleitumstände sind doch angenehmer geworden: frau ist keine "Prostituierte" mehr, sondern frau geht auf "extreme Dates", sozusagen. Bezahlte extreme Dates, natürlich. - Prostitution ist halt nicht mehr nur Strich, Puff und Inserate.

Demzufolge können natürlich mehr "normale" Frauen auf den Gedanken kommen, die Sache zu betreiben. Du musst halt nicht mehr ultimativ verzweifelt und sowieso schon im kriminellen Millieu sein, um als Nutte zu enden - es genügt, sich was dazuverdienen zu wollen, keine körperlichen Tabus zu haben und die richtige Homepage zu kennen.

Wie passen da die Studentinnen rein? Nun, sagen wir mal, die idealtypische Studentin hat nicht übermäßig viel Geld und ist fit im Internet, also schonmal 2 von 3 Kriterien erfüllt :zwinker: jetzt muss sie nur noch sexuell recht freizügig sein. Ich will nicht sagen, dass signifikant oder überproportional viele Studentinnen potentielle Nutten sind, denn es gehört natürlich immer etwas mehr dazu, als nur gerne zu ficken, aber sicherlich gibt es viele Studentinnen, die sexuell aufgeschlossen sind. - Andererseits sollte man eigentlich erwarten, dass die meisten Studentinnen intelligent genug sind, um ihre eigene Würde so hoch einzuschätzen, dass sie sie nicht für Geld verkaufen würden.

Insgesamt glaube ich nicht, dass die Studiengebühren die Studentinnen so massiv ärmer machen, dass sie sie in die Prostitution treiben. - Es sei denn, die Hemmschwelle dieses Geschäftes wäre noch extremer gesunken, als ich mir das vorstellen kann. Ich meine, die Studiengebühren treiben dich im Normalfall nicht in den Ruin, und Prostitution ist - für mich - das letzte, was man tun würde, um Geld zu verdienen. Ich könnte mir durchaus vostellen, dass das nicht alle so sehen, dass inzwischen lieber Fremde gefickt als die eigenen Ansprüche zurückgeschraubt werden, nur weil die Uni mehr Geld kostet. - Aber kann man das statistisch belegen? - Wäre eine interessante Sache, das rauszufinden.

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Zu dem Beitrag bei RTL:

1) Woher weiß der Betreiber von gese, äh, der Homepage, welchen Beruf seine Userinnen haben? Nur weil jemand schreibt, sie wäre Studentin... mein Gott, wenn jeder Teen in Teenagerpornos ein Teen wäre...
2) Diese Tussi mit dem unechten Namen... Asonja?... sah erstens aus wie ein Kerl mit Perücke und müsste zweitens schon sehr dumm oder sehr mutig oder beides sein, um ihr Gesicht offen in die Kamera zu halten und sich als Nutte zu outen, und zweitens zuzugeben, dass sie als Bafög-Empfängerin Zusatzverdienste aus nicht angemeldeter Prostitution hat.
3) Das eine Studentin als Edelnutte arbeitet, wie diese Dame der Escortagentur, scheint mir keine untypische Situation zu sein. Wenn derartige Firmen Frauen mit Niveau suchen, werden sie kaum im Ghetto nach Mitarbeiterinnen suchen.
4) Diese Schülerin, die im Bordell arbeitet, wirkte für mich, verzeihung, wie ein typischer Fall. Keine gute Schulausbildung, Nutte sein bringt mehr Kohle als Kassiererin sein, voila. Das Mädel war im Übrigen 19, also keine typische Schülerin.
 

Benutzer21122 

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Ja, ich fand das auch alles ein bisschen sehr inszeniert.

Wie auch immer, dort, wo es recht teure Studienkosten gibt wie in den USA scheint es aber - mal relativ gesehen - gar nicht so selten zu sein, dass sich Studentinnen das Geld mit Körpereinsatz verdienen - sei es mit Fotos, Webcam, Pornos oder Prostituion.


Was man auch mal sehen muss - Studentinnen, die ohnehin sexuell locker drauf sind und sich regelmäßig ONS aufgabeln, zB über StudiVZ oder im Chat (oder auch beim Ausgehen), für die ist der Schritt jetzt so riesig auch wieder nicht. Wenn sie sich im Internet versteigern, können sie ja immer noch abspringen, wenn der Typ überhaupt nicht ihr Fall ist (z.B. Treffpunkt irgendwo in der Öffentlichkeit). Der einzige Unterschied wird wohl sein, dass die zahlenden Sexpartner durchschnittlich etwas älter und gfls. unansehnlicher sind als zum Zweck eines ONS aufgegabelte Schnittchen. Wer auch ohne Geld lustig in der Gegen rumvögelt, für den ist es nicht in jedem Fall total undenkabr, alle paar Monate mal ein Nümmerchen für Geld zu schieben. Die machen das ja in der Regel nicht 5x am Tag, sondern nur gelegentlich, und reden sich dann sicherlich auch oft ein, dass es irgendwie keine richtige Prostitution ist, sondern mehr so ein ONS mit einem großzügigen "Gentleman". Ich glaube auch kaum, dass die typische Studentinnen-Hure ein Mädel ist, das vorher ein oder zwei Langzeitbeziehungen gehabt hat und in Sexdingen eher konservativ-verklemmt ist.
 

Benutzer76717 

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leider ist es wahr. da leider auch eine ehemalige freundin von mir in dieses milieu gerutscht ist, weiß ich, das ein großteil der prostituierten studentinnen sind. wenn sie diesen "beruf " ausüben geben sie es natürlich nicht zu um halt wie eine typische prostituierte zu wirken :kopfschue
 

Benutzer78232 

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Also ich hatte das erste Mal mit einer Prostituieten. Die hatte in der Zeitung als Studentin inseriert.Ihre kleine Wohnung war eine richtige Studentenbude mit PC, Schreibtisch, vielen Fachbüchern usw. Sie meinte, sie fickt gerne und warum soll sie sich damit nicht ihr Studium finanzieren, besser als Nächtelang zu kellnern.
 

Benutzer34244 

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leider ist es wahr. da leider auch eine ehemalige freundin von mir in dieses milieu gerutscht ist, weiß ich, das ein großteil der prostituierten studentinnen sind. wenn sie diesen "beruf " ausüben geben sie es natürlich nicht zu um halt wie eine typische prostituierte zu wirken :kopfschue

Hi! Was mich gerade interessiert: In welches "Milieu" ist sie abgerutscht? Gehts um "klassische" Prostitution oder eher um so etwas wie einen Escortservice über den die Threadstarterin gesprochen hat? Und war es tatsächlich so, dass ihre Kolleginen meist auch Studentinnen waren?

Würde mich das mal interessieren, da ich mir vorstellen kann, dass die "Studentinnendichte" ganz entscheidend von der Art der Prostitution abhängt.
Ich kann mir schon vorstellen, dass es einige gibt, die, wie von many-- beschrieben, anonym über das Internet oder eine Agentur high-class-Prostitution betreiben und dass es eher wenige bis kaum welche gibt, die die Sache ganz klassisch abwickeln.
 

Benutzer76717 

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ganz klassisch!
sie meinte das mindestens die hälfte ihrer "kolleginnen" studentinnen seien, die sich damit das studium/wohnung etc finanzieren!
 
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Gast
ganz klassisch!
sie meinte das mindestens die hälfte ihrer "kolleginnen" studentinnen seien, die sich damit das studium/wohnung etc finanzieren!

So heftig würde ich das Verhältnis nicht einschätzen.

Und zwecks man "muss" sich das mit Prostituion verdienen. Es gibt hunderte anderer Nebenjobs. Nur ist das VErkaufen des eigenen Körpers für viele einfach lukrativer. Es ginge auch anders. Die Frage ist nur, wieviel zeit und Mühe möchte man investieren?
 

Benutzer67523 

Sehr bekannt hier
ich weiss nicht, wieviele das tatsaechlich tun, um ihr Studium zu finanzieren, und auch nicht, ob das so verdiente Geld wirklich dringend notwendig waere, oder ob's mit weniger auch gehen wuerde.

Ich wuerde mich schon nur wegen der Erpressbarkeit nicht verkaufen wollen - ein paar Jahre nach Studiumabschluss koennte die Karriere einer, sagen wir mal, jungen prozessierenden Juristin (und jeder in einer im entferntesten Sinn oeffentlichen Position) ziemlich schnell beendet werden, wenn die Sache ans Tageslicht kommt; das Vertrauen ist dann dahin.

Ohne irgendwelche Belege dafuer zu haben, denke ich auch, dass Prostitution, um ein Ziel (wie den Studienabschluss) zu erreichen, einen sehr billigen Gedanken ("ich muss mich total verkaufen") als Lebensmuster zementiert. Gerade von Leuten, die als Elite der Gesellschaft bezeichnet werden, wuerde ich mir mehr Visionen und hehre Dinge erwarten. Naja.

Und...welche Prostituierte ist schon gluecklich? Ich glaube es nur in ganz wenigen Faellen, viele geben es bloss vor, und da sie oft jung, attraktiv und extrovertiert sind, nimmt man's ihnen gerne ab.
 

Benutzer13006  (38)

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Mal ganz ehrlich; die Studiengebühren bringen doch keinen um...

Das sind umgerechnet 83€ im Monat, kann mir doch keiner erzählen, dass die den Kohl fett machen.

Wer Geld verdienen WILL, der findet immer was und wenn es unter seinem Niveau ist aber seinen Körper verkaufen?

Naja, ich würds nicht machen. Glaub auch nicht dadran, dass das soviele Studentinnen machen.
 

Benutzer55841 

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Mal ganz ehrlich; die Studiengebühren bringen doch keinen um...

Das sind umgerechnet 83€ im Monat, kann mir doch keiner erzählen, dass die den Kohl fett machen.

Wenn man bspw. nur 200€ zum Leben im Monat hat, wovon man sich noch Bücher etc. kaufen muss, dann machen 83€ den Kohl schon fett.
 

Benutzer13006  (38)

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Wenn man bspw. nur 200€ zum Leben im Monat hat, wovon man sich noch Bücher etc. kaufen muss, dann machen 83€ den Kohl schon fett.

Eltern? Oma? Stipendien? Begabtenförderung, was weiß ich.

Ich hab während des Studiums auch nicht viel anderes gemacht als gelernt und gearbeitet.

Kumpel von mir war im letzten Jahr seines Studiums nur 8 Mal weg zum Feiern, sonst arbeiten und lernen. Zimmer in ner WG ohne eigene Dusche.

Jetzt ist er Assistent in der Wirtschaftsprüfung, Verdient Geld bis zum Abwinken und hat vor lauter Arbeit keine Zeit es auszugeben.

Vorher hat er Samstags bei Real an der Kasse gesessen bis abends 22.00uhr bzw wechselnd.

Es geht alles wenn man will, ist nur die Frage ob man will. Mir kann jedenfalls keiner erzählen, dass man in Deutschland kein Geld verdienen kann.
 

Benutzer55841 

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Kumpel von mir war im letzten Jahr seines Studiums nur 8 Mal weg zum Feiern, sonst arbeiten und lernen. Zimmer in ner WG ohne eigene Dusche.

Jetzt ist er Assistent in der Wirtschaftsprüfung, Verdient Geld bis zum Abwinken und hat vor lauter Arbeit keine Zeit es auszugeben.

Vorher hat er Samstags bei Real an der Kasse gesessen bis abends 22.00uhr bzw wechselnd.

DAS ist natürlich auch DIE klassische Karriere :rolleyes:

Es geht alles wenn man will, ist nur die Frage ob man will. Mir kann jedenfalls keiner erzählen, dass man in Deutschland kein Geld verdienen kann.
Behauptet ja auch keiner. Als Prostituierte ist das Geld eben ein bisschen schneller verdient, als an der Aldi-Kasse.
 

Benutzer11791 

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Also, kann sein, dass das stimmt, aber dann zumindest nicht in meinem Dunstkreis. Und was heißt das jetzt? Ich bewege mich in einem Elfenbeinturm und nicht dort, wo das Leben tobt?

Nee, nee, ich glaube nach wie vor, dass Durchschnittsstudentinnen mit durchschnittlichen Bedürfnissen nicht betroffen sind...
 

Benutzer39910  (35)

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Ohne jetzt alle Beiträge gelesen zu haben..wir reden hier über ein beitrag von RTL...die sind ja nicht gerade für seriöse berichte bekannt (ratet mal warum solche angeblich schlimmen entwicklungen nicht bei den öffentlich-rechtlichen kommen, sondern nur bei einem Sender)..also würd ich das ganz mal nicht so ernst sehen...

Ich stimm hier alle zu, die gesagt haben, dass niemand in deutschland seinen körper gegen sein willen verkaufen muss...
Da gehört viel selbstbestimmung zu.
Die könnten auch einfach kellnern gehen...

Aber das Thema ist natürlich für RTL perfekt gemacht...weil: Sex sells...vorallme im TV!

Grüße
Newy
 

Benutzer76717 

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ich hab heute mal eine alte schulfreundin getroffen, die noch mit dem besagten mädel kontakt hat (ich hab es ja nicht mehr!) auch diese konnte mir bestätigen, das wirklich ein sehr großer teil der prostituieren studentinnen sind!
mittlweile arbeitet sie wohl nicht mehr dort wo sie früher gearbeitet hat, aber dort wo sie ist jetzt ist es nicht groß anders!
 
L

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Gast
Neway schrieb:
Ohne jetzt alle Beiträge gelesen zu haben..wir reden hier über ein beitrag von RTL...die sind ja nicht gerade für seriöse berichte bekannt (ratet mal warum solche angeblich schlimmen entwicklungen nicht bei den öffentlich-rechtlichen kommen, sondern nur bei einem Sender)..also würd ich das ganz mal nicht so ernst sehen...
37° im ZDF hatte das Thema auch schon, soviel zum Deinem Kritikpunkt.
Off-Topic:
Ich versteh sowieso nicht, wie man einen Sender, der "Verstehen sie Spaß?" auch nach 50 Jahren noch im Programm hat, als seriöser als den privaten Kram empfindet. "Brisant", "Pilawa-Quiz", "Geschichtsquiz", Daily Soaps... ich sehe da keinen Unterschied zu den Deiner Meinung nach unseriösen Sendern...
 

Benutzer72934 

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Wenn sich ein Mädel prostituiert um ihr Studium zu finanzieren, dann wird sie (in den Meisten Fällen) wohl ohnehin nicht zu sehr abgeneigt zu sein von dieser Verdienstart. Schnelles Geld eben.
Ich studiere auch, bekomme kein BaFög, arbeite nebenher und kann von meinem Gehalt leben. Ok, ich kann keine großen Sprünge machen, aber notwendig ist es in einem normalen Fall nicht sich zu prostituieren um studieren zu können.
 

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