Anonyme Bewerbung?

Benutzer90320 

Benutzer gesperrt
Hallo :smile:

Ich habe es gestern in der Zeitung gelesen.

Hier ist eine Quelle

Einige Großunternehmen haben sich dem Projekt angeschlossen, daß man eine anonyme Bewerbung hinschicken kann.

Die bisherigen Firmen sind: Die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, der Kosmetikkonzern L'Oréal, der Geschenkdienstleister Mydays und der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble.
Man hofft auf weiteren Anschluss.

Eine anonyme Bewerbung soll weder Name, Alter, Geschlecht, Familienstand noch ein Passbild beinhalten.
So hätten viele Bewerber eine bessere Chance, die ansonsten schnell aussortiert werden; z.B. ältere Bewerber, Alleinerziehende, junge Mütter. So hätten sie besser die Gelegenheit, sich beim Vorstellungsgespräch zu beweisen.

Doch Arbeitgeber haben auch Kritik:

Arbeitgeberpräsident Hundt hält "äußerst wenig" von der Idee.
Unternehmen benötigen die Angaben von Alter und Geschlecht, weil dies für die Vergabe der meisten Arbeitsplätze von entscheidener Bedeutung ist.
Und man müsste viel mehr Bewerber zu Vorstellungsgesprächen einladen, um eine sowohl fachlich als auch persönlich passende Person zu finden.

Mich würden eure Meinungen dazu mal interessieren :smile:
 
D

Benutzer

Gast
Ach ja....netter Versuch. Man "spielt" doch wieder mit den Hoffnungen der Menschen nach einem festen Job. Oder setzt sie zumindest hoch mit einer direkten Einladung.

Off-Topic:
Ich weiss nicht, wie das gehandelt werden soll, die ARGE verlangt zB den Nachweis in Form von Absagen oder Anschreiben dass sie zahlen und dass man sich auch beworben hat.
Man bekommt dann bestimmt eine Einladung und anschließend eine niederschmetternde Absage...denn am Anschreiben, dem Geschlecht, Herkunft oder dem Bild kann es ja nicht gelegen haben, auch nicht an der "fachlichen Qualifikation", wie viele Firmen es gerne in Absagen formulieren - also geht das dann tiefer - man nimmt es persönlicher und zweifelt nur noch mehr mit jeder Absage an sich selber....


Was nutzt es, wenn man zu Bewerbungsgespräche eingeladen wird, und sich Personalchef/In und Bewerber nicht "riechen" können?
Ich denke, die Firmen werden eine Abteilung oder jemanden Verantwortlichen "vorschalten", der dann die Grobauswahl trifft. Man kann den Menschen nur vor den Kopf schauen, ein Personalchef, der einstellt muss einen guten "Riecher" haben, wenn das nicht der Fall ist, nutzen auch persönliche Gespräche nichts.

Man wird ja eh seinen Werdegang und Zeugniskopien einreichen müssen, dann werden daraus eben Schlüsse gezogen.
Andersherum gibt es sehr viele Bewerber, die bekommen es heute schon nicht auf die Reihe, wenn sie zu 3 Gesprächen eingeladen wurden, sagen nicht ab oder sammeln für alle Fälle Zusagen, das wird ein völlig anderes organisatorischer Ablauf sein müssen für die Firmen. Oder sie laden wirklich jeden Bewerber ein und machen nur noch völlig unrelevante Tests um dann auszusieben.

Und jemand, der keine ordentliche Mappe vorweisen kann oder dessen Bewerbung vor Fehler strotzt, sei es aus Mangel an Wissen oder Geld (Hartz4 Empfänger), der kann das auch nicht in einem Gespräch wieder aufholen.

Dieses anonymisierte System mag vielleicht bei Behörden funktionieren, Fakt ist, dass die meisten Stellen schon lange durch Initiativbewerbungen, Mundpropaganda oder Vitamin B vergeben werden.

Kein Arbeitgeber kann es sich erlauben, die "Katze im Sack zu kaufen".
 
M

Benutzer

Gast
Ich halte da nicht viel von. Wäre ich Arbeitgeber, ich würde keine anonymen Bewerbungen bekommen wollen, sondern meine potentiellen Mitarbeiter schon im Vorfeld betrachten. Grade bei kleinen Unternehmen sind doch auch andere Dinge als pure Qualifikationen wichtig.
 

Benutzer49541  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Das habe ich vor ein paar Wochen oder Monaten schonmal wo gelesen :ratlos:


Naja, aber aus nem Lebenslauf allein kann man schon viel rauslesen denke ich mal, es stand ja nicht dabei, dass man keinen Lebenslauf anhängen soll.
Wenn jemand 1979 Abitur gemacht hat, ist er ca. 1960 geboren. Das kann man daraus schließen. Oder gibt man dann gar keine Daten mehr an? :ratlos: Schreibt man dann nur noch:
Mittlere Reife - Berufsausbildung - seitdem arbeitend, alles ohne Zeitangabe?
Außerdem gibt es ja noch die Probezeit und dann wirds halt mehr Kündigungen in der Probezeit geben, denk ich auch mal...
Auf Bilder kann man schon verzichten.
Aber mal ehrlich: wer möchte an einer Hotelrezeption oder im Flugzeug schon auf Quasimodo treffen? Ist vielleicht böse aber es ist so. Da zählt auch schon der erste Eindruck.
In einem Hinterzimmerbüro ohne großartigen Kundenkontakt ist das Aussehen dann aber doch wieder wurscht. Da wäre dann eher ne angenehme Stimme angebracht. Man kann eh nix pauschalisieren, sind so viele Einzelfälle mit dabei.
Ich hoff es hat jemand verstanden, was ich sagen will... :ashamed:
 
K

Benutzer

Gast
Die Idee an sich finde ich schon gut.
Aber ich finde, daß es einfach nichts persönliches mehr hat.
Auch wenn manches schon sehr überflüssig ist, wenn man seine Geschwister nennt und wer von denen welchen Beruf hat.

Ich frage mich auch, jetzt wo es donmartin erwähnt, wie man das mit den Zeugnissen und Qualifikationen macht, die Namen, Geburtsort und Alter beinhalten. Man müßte dies schon unkenntlich machen, mit Tipp-ex oder so :zwinker:

Einerseits finde ich die Idee gar nicht schlecht, vorallem bei älteren Bewerbern, die zwar gute Zeugnisse aufweisen, aber eben zu "alt" sind, und das finde ich nicht fair. Ich würde sogar eher Ältere einstellen, weil sie Erfahrungen und Routine haben.
Andererseits zweifle ich an den Zeitaufwand. Man müßte viel mehr Bewerber einladen (dessen Zeugnisse gut sind) und dann eben viel aussieben. Das klingt alles ziemlich aufwendig.
 

Benutzer93289 

Verbringt hier viel Zeit
Finde ich totalen Quatsch. Nur weil die Bewerbung dann anonym ist, wird doch dann spätestens nach den Bewerbungsgesprächen nach den altbekannten Kriterien ausgesiebt. Ich denke, das bringt nur mehr Aufwand für den Arbeitgeber, denn er muss dann wahrscheinlich tatsächlich mehr Bewerber zum Gespräch einladen und mehr enttäuschte Bewerber.
 

Benutzer78363 

Meistens hier zu finden
Wie schon eine Vorposterin geschrieben hat, kann man doch alleine am beruflichen Werdegang eine Menge übers Alter z.B. herauslesen. Männer leisten Präsenz- bzw. Zivildienst, Frauen sind daheim wegen Kindererziehung.

Oder listet man dann nur mehr auf, welche Jobs man schon gemacht hat? Könnte dann ja auch 2 Sachen heißen- der 50 Jährige, der seit 25 Jahren arbeitet und 5 Jobs hatte könnte genausogut ein 25 Jähriger sein, der in einem Jahr 5 Jobs hatte und in keinem lang geblieben ist...also grad in dem Zusammenhang find ichs schon wichtig, dass man hier auf herkömmliche Methoden wie Lebenslauf etc. zurückgreift.
Außerdem finde ich, so "gemein" das hier auch klingen mag, es gut, wenn man Menschen von vorhinein aussortiert, weil sie einfach nicht in die Firma passen. Der Punk mit Iro wird einfach nicht hinter den Schalter der Bahninformation passen- warum sollte man da bei ihm umbedingt Hoffnungen wecken, indem man ihn zu einem Vorstellungsgespräch einlädt, wo man ihn eh gleich nachdem er zur Tür reinkommt wieder heimschickt, weil er einfach nicht dem äußeren Erscheinungsbild entspricht, dass man an den setzt, der die Stelle besetzen soll...?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
I Wäre ich Arbeitgeber, ich würde keine anonymen Bewerbungen bekommen wollen, sondern meine potentiellen Mitarbeiter schon im Vorfeld betrachten.

Ich auch.
Zumal es für Arbeitgeber doch so mitunter ein viel größerer Aufwand ist, nach Mitarbeitern zu suchen, weil sie mehr zu einem Gespräch einladen. Das kostet ja alles Zeit. Und ausgesiebt müssen am Ende ja genauso viele werden, denn es ist ja nur eine Stelle frei.

Was ich sinnvoller fände, wäre, pauschal keine Fotos mehr zu fordern.
Den Rest kann man ruhig beibehalten, denn so ein Lebenslauf ist eben nunmal der Spiegel der Persönlichkeit und genau die will ich einem Arbeitgeber ja verkaufen, also warum sollte ich damit hinter dem Berg halten?
Die Jobsuche wird für mich ja nicht leichter, nur weil ich die Fragen zu meinem Lebenslauf dann in einem Zimmerchen persönlich beantworten muss.

Optische Kriterien kann man eingrenzen, indem man keine FOtos mehr fordert. Religion gibt man ja ohnehin nicht an, also die sieht in der Bewerbung keiner (sollte es da irgendwo Vorurteile geben).
Und ansonsten entscheidet eben doch die Qualifikation bzw. der Werdegang und das ist ja auch irgendwie logisch. :zwinker:
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Was ich sinnvoller fände, wäre, pauschal keine Fotos mehr zu fordern.

Das fände ich als Arbeitgeber doof. Suche ich einen Mitarbeiter für 'ne Bank oder Versicherung und es bewirbt sich jemand mit Iro und 5 Piercings im Gesicht, dann lade ich die Person höchstwahrscheinlich gar nicht erst ein, da das die Kunden verschrecken könnte. Das wird durch ein persönliches Gespräch auch nicht besser.

Selbst wenn die Person bereit wäre, sich für einen Job optisch zu verändern - wieso sollte sich der Arbeitgeber diese Gespräche ans Bein binden, wenn's genug passendere Bewerber gibt?

Off-Topic:
Ich kenne z.B. eine Friseurin mit 5 Piercings im Gesicht. Ich betrete weder mehr den Laden, wo sie arbeitet noch würde ich mir von ihr die Haare machen lassen. Einen Laden, der Leute beschäftigt, die optisch überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprechen, möchte ich nicht besuchen. Da gibt's genug andere.

Mit einer Bankangestellten ginge es mir noch viel eher so.

Da verstehe ich schon, warum Arbeitgeber Wert auf Fotos legen. Dadurch lassen sich Bewerber aussortieren, die so gar nicht zum Idealbild des Personalers passen.
 

Benutzer13901  (46)

Grillkünstler
Halte ich nichts von ist nru ein höherer Arbeits- und kostenaufwand für AGs sonst nichts da spätestens die Bewerber dann nach dem Vorstellungsgespräch raus sind die es sonst vorher wären...Ergebnis: der Ag kann keine vernünftige Vorselektion treffen und die nach dem Bewerbungsgespräch rausgeflogenen Bewerber sind noch enttäuschter weil sie sich echte Chancen ausgerechnet haben und noch frustrierter und haben bald keine Lust mehr noch Arbeit in Bewerbungen zu stecken
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Das fände ich als Arbeitgeber doof. Suche ich einen Mitarbeiter für 'ne Bank oder Versicherung und es bewirbt sich jemand mit Iro und 5 Piercings im Gesicht, dann lade ich die Person höchstwahrscheinlich gar nicht erst ein, da das die Kunden verschrecken könnte. Das wird durch ein persönliches Gespräch auch nicht besser.
Das stimmt natürlich, aber ich denke mal, dass die Quote derer, die vom Styling her für eine Stelle völlig ungeeignet sind und sich trotzdem bewerben doch eher gering ist.

Und das Problem ist eben, dass Arbeitgeber ja längst nicht nur schauen, ob ein Bewerber gepierct ist oder nicht, sondern da gehts eben wie oft im Leben einfach um Geschmack. Dem einen sagt blond eher zu, dem anderen dunkel. Das ist einfach so und hat rein gar nichts mit der Frage zu tun, ob hinter einen Bankschalter blond oder braun besser passt. Ist einfach eine Sympathiefrage und wir wissen sicherlich alle, dass man auf einem Foto meistens ganz anders rüberkommt als in der Realität.
 

Benutzer78662  (33)

Meistens hier zu finden
Ich halte das für 1. sinnlos und 2. Augenwischerei. Es soll wahrscheinlich so aussehen, als würde man tatsächlich irgendwas gegen Diskriminierung am Arbeitsmarkt tun und macht sich außerdem gut auf der Firmenhomepage.

Insgesamt ist das ein schwieriges Thema, weil man meiner Meinung nach schwer abgrenzen kann, wo Ablehnung wegen tatsächlicher Nicht-Eignung aufhört und Diskriminierung anfängt:

Es gab vor einiger Zeit mal einen Fernsehbericht, wo ein Immigrant der Meinung war, seine Bewerbung wäre von der Post nur aufgrund seiner ausländischen Herkunft abgelehnt worden (nach einem Vorstellungsgespräch!), ich glaube er hat sogar geklagt. Nun wurde er also vom Fernsehen interviewt, und sprach leider so schlecht deutsch, daß man ohne Untertitel kein Wort verstanden hätte. Da dachte ich mir: Sorry mein Lieber, aber das liegt dann wohl daran. Was nützt mir ein Postbote, der keine Adressen lesen kann oder ein Päckchenmann, den niemand versteht?

Oder das "Kopftuchproblem": Klar ist es aus Arbeitgebersicht verständlich, wenn sie z.B. in der Gastronomie niemanden haben wollen, der nicht bereit ist sein Kopftuch abzunehmen. Aber wo liegt dann das Problem, diskriminiert hier der Arbeitgeber oder die Mehrheitsgesellschaft, die wohl zu einem nicht unerheblichen Anteil seltsam reagieren würde, wenn sie von einer Muslima mit Kopftuch bedient wird, womit die Zukunft eines Betriebes wohl leider gefährdet wäre? Gleiches gilt auch für Leute, die unverschuldet einfach kein schöner Anblick sind, wer will schon eine hässliche Hostess?

Auch meinen Studentenjob könnte z.B. eine Frau oder jemand über 50 mit ziemlicher Sicherheit nicht machen, weil er/sie dem körperlich einfach nicht gewachsen wäre.

Andererseits gibt es natürlich auch unstrittige Fälle von Diskriminierung und wahrscheinlich ist das wesentlich verbreiteter als die Beispiele, die ich aufgezählt habe. Aber mit anonymisierten Bewerbungen wird man dagegen nichts tun können, dann werden die entsprechenden Bewerber halt beim Vorstellungsgespräch ausgesiebt. Abgesehen davon, daß z.B. ein sinnvoller Lebenslauf auch ohne Name, Geburtsdatum und Foto eine ganze Menge davon preisgibt, wodurch man potentielles Opfer von Diskriminierung werden kann.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das halte ich für völligen Quatsch, die ausgeschlossenen Dinge können sehr wohl ein vernünftiges Entscheidungskriterium sein. Außerdem bezahlt mir keiner den höheren Aufwand, wenn ich dadurch mehr Leute persönlich einladen müsste.
 

Benutzer36865 

Benutzer gesperrt
Schließe mich auch der Auffassung an, daß das ausgemachter Unsinn ist.
Spätestens beim Bewerbungsgespräch erfährt der AG ja, ob man Frau oder Mann, jung oder alt, blond oder schwarzhaarig ist. Oder will man das etwa auch verhindern, indem man die Bewerber hinter eine undurchsichtige Abtrennung setzt? ;-) Und warum sollte ich mir als AG einen anonymen Unbekannten aufzwängen lassen?

Wie soll denn eine "anonyme Bewerbung" überhaupt aussehen? Lebenslauf muß wohl komplett weg, da zu detailreich bzgl. Alter, Geschlecht, Schulbildung, Ausbildung etc. Zeugnisse alle unkenntlich machen? Also ohne Namen, ohne Datum usw.?
Dann könnte man ja gleich ein einfaches "Ich will bei Ihnen arbeiten!" hinschicken und auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch warten.
 
K

Benutzer

Gast
Darüber kam gestern auch ein Bericht, speziell über Menschen mit Migrationshintergrund. Wie auch immer, ich glaub nicht das es viel nützen wird. Dann werden die Leute eben nach dem Vorstellungsgespräch abgelehnt, weil sie zu alt, Migranten oder sonst was sind, anstatt schon nach den Bewerbungen rauszufliegen.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich finde die Idee super.
Ich habe dieses Jahr Bewerbungen ohne Foto verschickt und wurde zu vielen Bewerbungsgesprächen eingeladen.
Man kennt die "amerikanische Methode".
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist doch der totale Schwachsinn!
Entweder die Bewerber müssen nahezu alle für das Unternehmen wichtigen Angaben weglassen, aus denen man auf Alter, Geschlecht, usw. schließen könnte, so dass die Unternehmen viel Zeit und Geld mit Vorstellungsgesprächen von Leuten verbraten müssen, die sie vorher schon allein wegen der schriftlichen Bewerbung aussortiert hätten...

Oder man kann aus dem Lebenslauf, der dem Unternehmen genügend Infos gibt, um ungeeignete Leute auszusortieren, auch gleich mit ziemlich hoher Genauigkeit auf Alter und evtl. auch Geschlecht schließen.

Auch den Verzicht auf Fotos halte ich aus Arbeitgebersicht vor allem in Bereichen mit Kundenkontakt für äußerst hinderlich.
Ich hätte zwar kein Problem, im Restaurant von der kopftuchtragenden Muslimin bedient zu werden, in der Bank vom langhaarigen Vollbartträger beraten zu werden oder von einem Jeans und T-Shirt tragenden Anwalt vertreten zu werden... aber viele Leute haben hier einfach starke Vorurteile und würden all das ablehnen, wodurch dem Arbeitgeber eine Menge Umsatz entgeht, was er sich einfach nicht leisten kann.

Für Jobs ohne Kundenkontakt ist ein Foto aber in den meisten Fällen wiederum völlig irrelevant.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Keine Fotos mitzuschicken, ändert doch garnix. Wenige Klicks auf StudiVZ oder Facebook zeigen ja, wie "anonym" so eine Methode ist :ratlos:
 

Benutzer26195  (53)

Verbringt hier viel Zeit
Mich würden eure Meinungen dazu mal interessieren :smile:
Sinnloser Quatsch. Wenn man Bewerbungen auf eine Stelle ließt, dann versucht man sich ein Bild vom Bewerber zu machen, um diesen Einschätzen zu können. Da es in der Regel viele Bewerbungen gibt, muß halt gesiebt werden. Da geht dann die Kaffeesatzleserei los: Läßt sich aus der Qualifikation des Bewerbers auf dessen Alter schließen? Sind viele Qualifikationen und Referenzen gut, oder wirkt man dadurch alt? Was ist mit Referenzen, die auf ein bestimmtes Alter schließen lassen? Diplom vs. Bachelor oder Master..
Da kann man gleich die Vorstellungsgespräche per Los verteilen.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren