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Benutzer116878 

Sehr bekannt hier
Zuerst einmal finde ich deinen Ton nicht unbedingt angebracht - die User versuchen dir zu helfen, auf freiwilliger Basis, und wenn sie etwas hinterfragen, dann musst du nicht gleich giftig werden, auch wenn's dir nicht passt. Ihre eigene Zeit haben sie nämlich trotzdem für dich und dein Problem geopfert.
Genauso ist es unhöflich nicht auf die User einzugehen, die dir mit ihren Fragen, Argumenten, usw. konstruktiv geholfen haben, ein Feedback wäre da sehr nett.



Richtig. Anstatt dessen würde ich gerne (Gegen)Argumente hören, die auch wirklich themenrelevant (Re: Schlechtes Gewissen wegen Angebot) und nicht so allgemeingültig sind, dass sie auf jede Ehe zutreffen (Re: du wirst dich umgucken, wenn du 10 Jahre Hausfrau warst und einen Job suchst). Ersteres war der Grund meines Threads, nicht letzteres. Das war eigentlich seit dem ersten Post klar.

Unter jede Ehe fällt auch deine, insofern wäre es klug sich auch darüber Gedanken zu machen.


Die wenigstens Paare entscheiden sich nach nur 8 Monaten zu heiraten, ein Kind zu kriegen und dazu, dass einer der Partner seine Karriere an den Nagel hängt.
Für mich persönlich wäre das auch nichts, erstens, weil ich das Gefühl hätte meinen Partner 'auszunutzen', zweitens, weil ich mich abhängig fühlen würde und drittens, weil es mir viel zu früh wäre um in einer Beziehung so wichtige und Lebens verändernde Themen anzugehen.

Mag sein, dass du mit einem Vertrag abgesichert wärst - aber nur nach der Scheidung.
Wie würde es denn in einer Ehe zwischen dir und deinem Mann aussehen? Bei jeder Diskussion um eine neue Anschaffung, den Haushalt, das eigene Vergnügen - ich würde nicht wollen, dass man mir einen Strick daraus drehen kann, dass ich kein 'eigenes' Geld habe.
(Du kannst ja nicht mal für die Zukunft sparen oder in irgendetwas investieren).
Jedes Mal, wenn du dir etwas kaufen möchtest, musst du deinen Mann fragen; wenn ihr eine neue Wohnung/Haus etc. kaufen/mieten möchtet könnte ein 'Nein, wir nehmen das andere Objekt, ich zahle das schließlich auch!' kommen.
Klar, das ist nicht in allen Beziehungen der Fall, aber es könnte durchaus so kommen und MIR wäre die Gefahr zu groß - gerade, wenn ich den Partner noch nicht einmal ein jahr lang habe.
Geld ist eine der besten Möglichkeiten um andere Menschen klein zu halten und das ist leider auch in Beziehungen der Fall.

Auch bei dem Vertrag solltest du schon sehr genau aufpassen, was drin steht. Im Normalfall hat nämlich nicht nur eine Person einen Vorteil davon. Bei einer Scheidung heißt es dann womöglich, du hättest den Vertrag gebrochen etc., weil du z.B. halbtags angefangen hast zu arbeiten, nachdem dir alleine zu Hause langweilig wurde. Und der Vertrag würde ja nur gelten, wenn du lediglich Hausfrau bist.
Oder die Vereinbarung hätte nur solange gegolten, bis das Kind aus dem Haus ist.
Oder wenn du das Sorgerecht für das Kind hast - womöglich kämpft bei einer Scheidung nämlich dein Freund darum, das Kind zu sich nehmen zu dürfen. (Nur mal als kleine Beispiele...)

Ich finde, dass du dich selbst um deine Freiheit bringst, wenn du das alles annimmst, nur um eine vermeintliche finanzielle Sicherheit und Bequemlichkeit zu erlangen. Das wäre es mir nicht wert.
 

Benutzer116878 

Sehr bekannt hier
Tut mir leid, aber konstruktive Kritik ist was anderes. Man kann über sowas reden, ohne abfällig zu werden und anderen geistige Dummheit vorzuwerfen, weil derjenige nicht die eigenen Wertvorstellungen zu teilen scheint. DAS ist dreist.

Hier ein paar Beispiele für konstruktive Kritik:

Die anderen User haben meiner Auffassung nach aber nicht gemeint, dass ihr dumm seid (und auch nicht geschrieben), sondern, dass das Verhalten bzw. die Pläne unüberlegt ('dumm') sind.
Solche Entscheidungen von seinem Beruf bzw. der Unzufriedenheit in diesem abhängig zu machen (du könntest in deinem Alter schließlich locker noch eine andere Ausbildung machen, die dir mehr Spaß macht, anstatt Hausfrau zu werden), ist halt nicht sehr weitsichtig gedacht.
Auch hat man als Aussenstehender eben leicht das Gefühl, dass es nutzlos ist in einem Thread etwas zu schreiben, wenn nur ein 'Nein, nein, nein, das stimmt nicht' zurückkommt.
 

Benutzer134154  (31)

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Off-Topic:
Bissken empfindlich, kann das sein?
Du beschwerst dich über meinen "Ton", bist aber nicht empfindlich!? Wenn ich sage, wieso ich so geantwortet habe, bin ich aber auf einmal empfindlich? Die Ironie...[DOUBLEPOST=1374101672,1374101473][/DOUBLEPOST]
Zuerst einmal finde ich deinen Ton nicht unbedingt angebracht - die User versuchen dir zu helfen, auf freiwilliger Basis, und wenn sie etwas hinterfragen, dann musst du nicht gleich giftig werden, auch wenn's dir nicht passt. Ihre eigene Zeit haben sie nämlich trotzdem für dich und dein Problem geopfert.
Genauso ist es unhöflich nicht auf die User einzugehen, die dir mit ihren Fragen, Argumenten, usw. konstruktiv geholfen haben, ein Feedback wäre da sehr nett.

Wie mein Ton zustande kam, habe ich bereits erwähnt. Manche hier versuchen mir zu helfen, andere versuchen vom Thema abzulenken, Dummheit vorzuwerfen. Das muss ich nicht gut heißen, nur weil es "auf freiwiliger Basis" beruht. Und nochmals: es hat nichts mit "passt mir nicht zu tun". Siehe oben. Dass ich mich dank der unkonstruktiven Beiträge ständig verteidigen muss, raubt mir halt ein wenig Zeit auf die konstruktiven schriftlich einzugehen. Heisst aber nicht, dass ich sie mir nicht zu Herzen nehme und habe bereits gesagt, dass ich bei Gelegenheit das nachholen möchte.
 
G

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Gast
Ach komm, lassen wir das. Ist doch albern. Du findest mich empfindlich, ich Dich und alle sind zufrieden.

Es ist Dein Leben - du wirst hoffentlich die Entscheidung für Dich / euch treffen, die am besten ist.

Trotzdem fänd ich es nett, wenn Du noch kurz auf meine Frage antworten würdest: was hast Du geplant für die Zeit, nachdem das Kind aus dem Haus ist? Du bist dann immer noch jung und das Nest auf einmal leer. Was dann?

Ohne Dich angreifen oder eure Beziehung infrage stellen zu wollen aber: es passiert recht häufig, dass nach dem Auszug der Kinder die Ehen in die Brüche gehen. Weil auf einmal der gemeinsame Fokus weg ist und man ganz vergessen hat, sich auch noch auf das Partner sein zu konzentrieren.

Das wäre zB. so ein Punkt, der mich zögern lassen würde: ist das Kind erst da, dann ist die gemeinsame Zeit als Paar auf einmal extrem eingeschränkt, fällt womöglich sogar komplett weg. Da möchte ich mindestens ein paar Jahre nutzen, um so viel Zeit wie möglich mit meinem Freund zu verbringen. Wenn die Liebe wirklich stark ist, dann kann man mit dem Nachwuchs auch noch ein paar Jahre warten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer134154  (31)

Benutzer gesperrt
Ach komm, lassen wir das. Ist doch albern. Du findest mich empfindlich, ich Dich und alle sind zufrieden.

Es ist Dein Leben - du wirst hoffentlich die Entscheidung für Dich / euch treffen, die am besten ist.

Trotzdem fänd ich es nett, wenn Du noch kurz auf meine Frage antworten würdest: was hast Du geplant für die Zeit, nachdem das Kind aus dem Haus ist? Du bist dann immer noch jung und das Haus ist auf einmal leer. Was dann?

Wieso soll ich darauf antworten, wenn du die ursprüngliche Fragenstellung selbst gar nicht beantwortet hast? Ich realisiere, dass du hier freiwillig bist, aber erwarte dann nicht von mir, dass ich auf deine off-topic Fragen eingehe, erst recht nicht, wenn du dich erst so herablassend gibst und du dich dann wunderst, wieso ein Echo zurückkommt.
 
G

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Gast
Nun, Du musst natürlich nicht antworten - aber vielleicht wäre es in Deinem Sinne, Dir mal die Frage zu stellen was nach dem Projekt Kind kommt.

Aber okay: es ist Dein Leben, nicht meins :zwinker:
 

Benutzer123832  (26)

Beiträge füllen Bücher
Also ich sehe es wie Jinx auch sinnvoll, erst mal viel Arbeit in die Beziehung zu investieren (Du denkst, sie ist stabil, aber vielleicht kann sie ja noch viel stabiler (und glücklicher?) werden), damit ihr auch ein gutes Fundament habt, worauf ihr euer gemeinsames Leben eigentlich aufbauen wollt. Bekommt ihr in 9 Monaten schon ein Kind, dann seid ihr ja gerade mal 17 Monate (nicht ganz 1 1/2 Jahre) zusammen und schon habt ihr keine Zeit mehr füreinander. Habt ihr euch denn jetzt schon richtig kennengelernt? Wie lange kennt ihr euch schon, bevor ihr in die Beziehung seid? Ich bin mit meinem freund "schon" seit 1 Jahr und 3 Monaten zusammen und ich entdecke ab und zu doch noch Seiten an ihm, die ich vorher noch nicht kannte. Okay, wir wohnen auch nicht zusammen, aber wir sehen uns fast täglich.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
weißt du, hättest du nur gesagt "23, 8 monate zusammen, wollen heiraten und nen kind" hätte ich auch doof geguckt, aber gut, wenn du dir zutraust das kind schlimmstenfalls alleine großzuziehen... hauste rein.

der punkt, der mich so erschreckt, ist der, dass du offenbar nie wieder arbeiten und selber geld verdienen willst. selbst mit dem modell kann ich mich gedanklich arrangieren... aber nicht, wenn dein ganzes leben dann aus haus/wohnung putzen und der aufzucht eines kindes besteht. was ist denn wenn das kind ausgezogen ist?

angenommen, eure ehe läuft nach wie vor gut: dann sitzt du mit anfang 40 den ganzen tag daheim alleine rum, während dein mann arbeiten ist und kind(er) aus dem haus sind. zwanghafte suche nach neuen hobbys? schön und gut, aber nen bisschen nutzlos kommt man sich dann schon vor, oder?

was anderes wäre es für mich, wenn du.. sagen wir mal "haus und hof" hättest, nen bisschen mehr und langfristiger arbeit als nur die kinderaufzucht und hausputz. wenn du - abseits der kinderaufzucht, dass das arbeit ist will ich nicht bestreiten, und ich finds gut wenn die mutter sich länger ums kind kümmert und nicht sofort wieder arbeiten geht - noch wirklich was zu arbeiten hättest eben. nen sinn und zweck im leben ausser dekoratives anhängsel.


ganz generell würde ich einen solchen ehevertrag aber nicht annehmen. dass du daheim bist und dich um haus und kind kümmerst kann man ohnehin arrangieren wenn beide das so wollen, und ich gehe doch stark davon aus, dass dein freund dich dann ohnehin mitversorgt. aber wenn ihr euch mal trennt... also mir wäre es sehr unangenehm, mich von einem mann unterhalten zu lassen, von dem ich mich getrennt habe. nen potentielles kind sollte mitversorgt werden, ja, aber das ist gesetzlich ja ohnehin geregelt.
ich finde einfach, dass du dir die möglichkeiten offen halten solltest, dein eigenes leben unabhängig von der finanziellen unterstützung deines partners zu leben.
 

Benutzer60100  (33)

Meistens hier zu finden
Ich finde den Ton hier von manchen auch sehr unangebracht. Man kann doch gerne seine Meinung äußern, aber bei manchen Formulierungen und Worten hier hätte ich als Threadstarter auch pampig reagiert. Das mal dazu.

Ich persönlich könnte auch nicht so leben. Wir haben zwar selbst auch schon nach 9 Monaten Beziehung ein (geplantes) Kind "gezeugt" und waren uns auch schnell sicher, dass das auf Heirat, Haus und Hof hinauslaufen kann. Nun sind wir 5 Jahre zusammen, haben noch nicht geheiratet und kein Haus und Hof aber sind nach wie vor glücklich. Die Prioritäten ändern sich innerhalb der Beziehung sowieso.Wenn du für dich darin die Erfüllung deines Lebens siehst, dann mach es! Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man auf Dauer ein ausgefülltes Leben führt mit "nur" Haushalt und Kind, ohne Arbeit.

Ich würde mir zumindest nach 1-3 Jahren Elternzeit einen (Teilzeit)-job suchen um mich nicht komplett abhängig zu machen und im Fall der Fälle, wenn du dann auf einmal nach 10 Jahren doch wieder Lust bekommst auf arbeiten, dein Lebenslauf nicht nur aus "Hausfrau und Mutter" besteht. Da wird es schwer sein, nochmal was zu bekommen.

Ich bin allerdings überhaupt nicht der Meinung, dass es dumm, naiv oder sonstiges ist, wenn man sich sein Leben so vorstellen kann. Ich könnte es auch nicht, da ich meine Arbeit brauche um ausgefüllt zu sein, aber vielleicht ändert sich die Meinung auch nochmal, wenn du die ersten Jahre nur mit Kind und Haushalt verbracht hast.

Also macht, was ihr für richtig haltet, schief gehen kanns immer, auch nach 5 Jahren Beziehung. Trotzdem würde ich dir raten, dich nicht komplett abhängig von deinem Freund zu machen![DOUBLEPOST=1374131184,1374131151][/DOUBLEPOST]Ich finde den Ton hier von manchen auch sehr unangebracht. Man kann doch gerne seine Meinung äußern, aber bei manchen Formulierungen und Worten hier hätte ich als Threadstarter auch pampig reagiert. Das mal dazu.

Ich persönlich könnte auch nicht so leben. Wir haben zwar selbst auch schon nach 9 Monaten Beziehung ein (geplantes) Kind "gezeugt" und waren uns auch schnell sicher, dass das auf Heirat, Haus und Hof hinauslaufen kann. Nun sind wir 5 Jahre zusammen, haben noch nicht geheiratet und kein Haus und Hof aber sind nach wie vor glücklich. Die Prioritäten ändern sich innerhalb der Beziehung sowieso.Wenn du für dich darin die Erfüllung deines Lebens siehst, dann mach es! Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man auf Dauer ein ausgefülltes Leben führt mit "nur" Haushalt und Kind, ohne Arbeit.

Ich würde mir zumindest nach 1-3 Jahren Elternzeit einen (Teilzeit)-job suchen um mich nicht komplett abhängig zu machen und im Fall der Fälle, wenn du dann auf einmal nach 10 Jahren doch wieder Lust bekommst auf arbeiten, dein Lebenslauf nicht nur aus "Hausfrau und Mutter" besteht. Da wird es schwer sein, nochmal was zu bekommen.

Ich bin allerdings überhaupt nicht der Meinung, dass es dumm, naiv oder sonstiges ist, wenn man sich sein Leben so vorstellen kann. Ich könnte es auch nicht, da ich meine Arbeit brauche um ausgefüllt zu sein, aber vielleicht ändert sich die Meinung auch nochmal, wenn du die ersten Jahre nur mit Kind und Haushalt verbracht hast.

Also macht, was ihr für richtig haltet, schief gehen kanns immer, auch nach 5 Jahren Beziehung. Trotzdem würde ich dir raten, dich nicht komplett abhängig von deinem Freund zu machen!
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
DICH finde ich nicht dumm, nur dein Vorhaben.

Die mittlerweile geschiedene Frau meines Schwiegervaters hat es ähnlich gemacht, wenn auch ohne Zusatz im Ehevertrag. Aber sie hat sich komplett finanziell an ihren Mann gebunden, hat nicht gearbeitet, sich nur um Haus und Sohn gekümmert. Jetzt nach der Trennung bekommt sie ausreichend Unterhalt von ihrem Ex, aber was ist mit der Doppelmoral? Einerseits ist er der böse Ex, der sie betrogen hat, andererseits ist er ja der gute Ex, der immerhin dafür sorgt, dass sie Miete zahlen kann und nicht hungert?
Das passt einfach nicht zusammen und die wenigsten Scheidungen laufen friedlich ab. Und wenn man sich eben nicht im guten trennt und trotzdem weiter Geld vom Ex bezieht, wie wirkt das dann? Also ich käme mir mies vor, fast noch mieser als wenn ich Hartz IV beantragen würde.

Warst du in deinem Leben noch nie finanziell abhängig? Denn wenn ja, dann dürftest du ja wissen, dass das nicht toll ist. Ich zumindest hab es nie als toll empfunden und ob man nun finanziell vom Partner abhängig ist oder vom Amt, da ist ja kaum Unterschied.
Alles, was du trägst, was du benutzt, was du isst usw. hat jemand anders bezahlt und dafür gearbeitet.

Vielleicht Einstellungssache, aber ich finds nicht optimal.
KLar kann Arbeitslosigkeit und finanzielle Not jeden treffen, unverschuldet. Das ist dann aber was anderes als jemand, der sich bewusst und absichtlich und dauerhaft in so ein Abhängigkeitsverhältnis begibt.

Und wenn du so ein Problem mit dem Wort "dumm" hast, dann bedenke bitte auch, dass dein gesellschaftliches Ansehen als Dauerhausfrau und Mutter, die sich nur vom Mann aushalten lässt auch nicht das höchste sein dürfte. Solche Frauen gelten gerne als "Dummchen" und müssen gegen viele Vorurteile kämpfen. Also wenn du hier schon die Krise kriegst, dann überleg dir das gut.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
erstmal möchte ich anmerken, dass ich dich mit meinem beitrag nicht angegriffen habe (hat mich auch gewundert, dass du das so empfunden hast, aber gut), durch deine antworten kam es mir lediglich so vor, dass deine meinung dazu schon steht. wenn dem nicht so ist, gut, dann habe ich mich geirrt.
dann würde mich aber sehr interessieren, was du selbst für zweifel hast (die müssen ja schon vorhanden sein, wenn die entscheidung noch aussteht)?
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Ich verstehe einen Punkt schlichtweg nicht.
Du fühlst dich in deinem Job nicht wohl. Aber ist es hier der Job oder ist das eher die Umgebung beim jetzigen Arbeitgeber?
Natürlich fällt nicht nicht von heute auf morgen ein neuer Job vom Himmel, aber es gibt immer die Möglichkeit aus einer Anstellung heraus Bewerbungen zu schreiben und sich umzusehen. Gekündigt wird dann, wenn man den neuen Vertrag in den Händen hält. Dabei kann man sowohl den Arbeitgeber wechseln, als auch ggf. den Beruf selber wechseln.

Warum muß es gleich Kind und Hochzeit sein um dem Job zu entfliehen?

Ich kann gut verstehen, das ihr heiraten wollt und Kinder bekommen wollt. Meinetwegen kann auch das ganz klassische Familienmodell gelebt werden, das muß jede Frau für sich selber entscheiden. Für mich wäre das über Jahre oder Jahrzehnte gesehen nichts.

Rein aus Vernunftsgründen, sollte aber die Jobgeschichte nicht mit einer Kündigung beendet werden, sondern ein wenig Absicherung bestehen bleiben.Wieso willst du gleich den Job kündigen? Wieso nimmst du nicht nach einer Geburt 3 Jahre Elternzeit, dann bist du erstmal 3 Jahre zu Hause, ein wiedereinstieg ist anschließend wieder möglich, auch Teilzeit. Nach einer Kündigung müßtest du dich auch ganz normal bewerben, das ist deutlich schwieriger als ein Wiedereinstieg nach der Elternzeit beim eigenen Arbeitgeber.
Es heißt ja nicht, das du das dann gleich alles so umsetzen mußt, du läßt dir nur einfach ein paar Optionen mehr offen und das über einen längeren Zeitraum.Wer sagt dir denn, das du nicht nach 3 Jahren vielleicht wieder 10-15 Stunden die Woche arbeiten willst?
Den Ehevertrag etc. könnt ihr immer noch genauso umsetzen, wenn du das so willst.
Du solltest dir rein aus Vernunftsgründen die Optionen ein wenig offener halten, es kann immer mal etwas mit deinem Freund sein, so das sein Verdienst stark vermindert ist oder sogar ausfällt.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Du solltest dir rein aus Vernunftsgründen die Optionen ein wenig offener halten, es kann immer mal etwas mit deinem Freund sein, so das sein Verdienst stark vermindert ist oder sogar ausfällt.


Guter Punkt!

Ich misch mich hier an dieser Stelle mal ein: Ihr seid jung und das Leben ist toll. Klar, dass man da an so was Hässliches wie eine Trennung/Scheidung gar nicht denken will. Aber selbst, wenn ihr zusammenbleibt, kann so vieles in der Zukunft passieren, womit man überhaupt nicht rechnen kann und will.

Was ist, wenn die Firma pleite geht?
Was ist, wenn er krank wird und arbeitsunfähig ist?
Was ist, wenn er sterben sollte?

Gut, ich male gerade den Teufel an die Wand, aber du stündest in so einem Fall - der hoffentlich niemals eintritt - ganz allein da. Mittellos.

Generell gibts kein "zu früh für Kinder/Hochzeit". Wenn ihr beide euch sicher seid, dann macht, was ihr für richtig haltet. Aber die Idee mit der Elternzeit ist gut. Du kannst nach den 3 Jahren immer noch kündigen, wenn kein neues Kind unterwegs ist und du weiterhin zuhause sein möchtest. (Ich kenne Frauen, die über 10 Jahre in Elternzeit waren, weil dann auch immer wieder das nächste Kind unterwegs war. Nur mal so am Rande.)

Selbst, wenn dein Freund noch so gut verdient, ist das bisschen extra doch schön. Davon kannst du euch ja einen Urlaub ausgeben oder es fürs Kind ansparen.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Zumindest gegen diese Fälle könnten er bzw. sie sich versichern.

Was aber ja auch nicht ganz so billig ist, wenn man den Lebensstandard halten will. Das wäre aber ja zum Beispiel ein Punkt, auf dem ich hier als Frau neben dem Ehevertrag unbedingt bestehen würde. Bloß nicht vom Kerl ein "passiert schon nichts" einreden lassen. Witwen- oder staatliche "Berufsunfähigkeitsrente" ist mehr als mies.
 

Benutzer103883 

Planet-Liebe Berühmtheit
Er weiß, dass ich mich in meinem jetzigen Job unwohl fühle, ich ihn aber nicht kündigen möchte, weil eine neue Arbeitsstelle zu finden sehr hart werden kann.
Wieso suchst du eigentlich nicht zuerst einen neuen Job und kannst dann in aller Ruhe kündigen? Mit 23 wirst du ja sicher nicht an Kündigungsfristen von einem halben Jahr gebunden sein.

Und magst du uns ganz allgemein etwas über deinen und seinen Job erläutern?
 

Benutzer105247 

Meistens hier zu finden
TS, wenn du dir sicher bist, dass dies zunächst für dich der richtige Lebensentwurf ist, dann mach es doch einfach.
Solange du dir nicht in die eigene Tasche lügst und das Baby als Flucht vor deiner jetzigen Arbeitsstelle missbrauchst sehe ich darin ehrlichgesagt kein Problem.
Deine Lebensplanung entspricht eben nur nicht der, der man heutzutage von einer jungen Frau erwartet. Deshalb erhälst du hier auch so viel Gegenwind und wirst als dumm und blauäugig bezeichnet.

Zugegebenermaßen halte ich es aber auch für ziemlich blöd sich über einen so langen Zeitraum finanziell komplett von seinem Ehemann abhängig zu machen. Auch wenn es Erziehungsgeld und Kindergeld gibt.
Für jeden materiellen Wunsch den du hast brauchst du seine absolution (bzw. sein Geld).
Für ALLES musst du Fragen/Betteln. Und wenn ihr mal Streit habt, gibts im Zweifelsfalle erst mal nix.
Das könnte man natürlich damit umgehen das dir von ihm jeden Monat ein gewisser Betrag zur freien Verfügung gestellt wird.

Ich finde es in ordnung wenn das mal eine Zeit lang so geht (3 Jahre, bis das kleine aus dem gröbsten raus ist und man wieder halbtags anfangen kann zu arbeiten). Aber auf längere sicht sollte man sich doch schon zumindest teilweise um finanzielle unabhängigkeit bemühen. Denn, wie bereits tausendfach ausgeführt, du weißt NIE was auf dich zukommt.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Was aber ja auch nicht ganz so billig ist, wenn man den Lebensstandard halten will. Das wäre aber ja zum Beispiel ein Punkt, auf dem ich hier als Frau neben dem Ehevertrag unbedingt bestehen würde. Bloß nicht vom Kerl ein "passiert schon nichts" einreden lassen. Witwen- oder staatliche "Berufsunfähigkeitsrente" ist mehr als mies.

Ne, ich sag ja nicht, dass es billig ist. Ich würde es nur in ihrem Fall machen, wenn wie wirklich nicht mehr arbeiten will. Jedenfalls wenn sie ihren Job schon vor einer Schwangerschaft kündigt, würde ich mich an ihrer Stelle nicht darauf verlassen, vom (neuen) Arbeitgeber mit offenen Armen empfangen zu werden, falls sie irgendwann später doch wieder arbeiten muss oder will. Darauf ist hier schon mehrfach hingewiesen worden, bisher allerdings ohne Reaktion der TS.[DOUBLEPOST=1374137940,1374137729][/DOUBLEPOST]
Zugegebenermaßen halte ich es aber auch für ziemlich blöd sich über einen so langen Zeitraum finanziell komplett von seinem Ehemann abhängig zu machen. Auch wenn es Erziehungsgeld und Kindergeld gibt.
Für jeden materiellen Wunsch den du hast brauchst du seine absolution (bzw. sein Geld).
Für ALLES musst du Fragen/Betteln. Und wenn ihr mal Streit habt, gibts im Zweifelsfalle erst mal nix.
Das könnte man natürlich damit umgehen das dir von ihm jeden Monat ein gewisser Betrag zur freien Verfügung gestellt wird.

Das ist aber wirklich eine Frage dessen, wie man das in der Beziehung lebt. Ich kenne genug Ehen mit klassischer Rollenverteilung, in denen das kein Problem ist, weil es eben selbstverständlich ist, dass die Frau das Geld auch für ihre Zwecke nutzen darf. Da wird Geld dann auch nicht als Druckmittel im Streit genutzt.
Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele, aber das kommt wie gesagt auf das individuelle Paar an.

Ich bleibe nichtsdesto trotz dabei, dass ich die Stelle nicht kündigen würde, bevor ich Kinder habe bzw. mir wenigstens eine Halbtagsstelle suchen würde um den Wiedereinstieg nach der Elternzeit offen zu halten.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Hallo JanaAS,

mir sind da ein paar Dinge ins Auge gesprungen, die nicht ganz schlüssig sind. Vielleicht sind meine Gedanken ja hilfreich für dich.

Zunächst mal dein Eingangsbeitrag. Die Eckdaten sind ja nun allen klar. Du bist 8 Monate mit einem Freund zusammen, du bist 23 Jahre alt und du hast vor Mutter und Hausfrau zu werden und sonst nichts.
Die ALLERERSTE Frage hast du nicht beantwortet: Wie lange wohnt ihr schon zusammen?

Diese Zeit, die ihr zusammen wohnt, hattet ihr Gelegenheit euch kennenzulernen. Egal was dabei raus kommt es wird, logischerweise, maximal 8 Monate sein, richtig?

Wenn man jetzt meine, aber auch gerne die Erfahrung von anderen nimmt, wird folgendes herauskommen: Selbst 8 Monate sind ZU WENIG ZEIT. Du lebst quasi noch mit einem fremden zusammen. Ich nehme dir absolut ab, dass du ihn liebst und alles super toll läuft. Es ist auch so, dass so manche Beziehung nach 8 Monaten schon besser läuft als andere mit 8 Jahren. Aber jetzt werde ich mal kleinich: WIE VIELE Beziehungen sind nach 8 Monaten schon fest genug für eine Hochzeit mit Kindern und WIE VIELE davon gehen dann wieder in die Brüche? WIE VIELE haben vorher behauptet und fest geglaubt, dass ihnen das nicht passiert? Die letzte Frage kann ich dir beantworten: 100%.

Soweit logisch, oder?

Ich habe abslichtlich deine Argumentation aufgegriffen. Du hast sie sogar mehrfach in diesem Thread verwendet und effektiv gesagt "aber es kann auch gut gehen". Das macht mich stutzig.
Für mich hat das viel zu viel von 'schön reden'. Du hast dir ein Ziel gesetzt und nun suchst du dafür eine Rechtfertigung. Du argumentierst nur so, dass am Ende auch das Ergebnis raus kommt, was du willst. Wenn jemand was gegenteiliges sagt, wird er, in meinen Augen, ziemlich frech angezickt. Warum?
Wenn das was die anderen so gesagt haben absolut invalide wäre und auf Deutsch absoluter Quatsch, warum reagierst du dann so giftig?
Bisher waren die Beiträge nämlich durchaus nicht angreifend geschrieben..kritisch ja...aber kein Angriff. Warum hast du dan einen Angriff gesehen, wo ich ihn nicht gesehen habe?

Zentral für mich ist aber folgende Frage: Was schadet es, wenn ihr noch etwas wartet? Euch wenigstens 2 Jahre mal in der gleichen Wohnung auf den Wecker gefallen seid. Mal erlebt habt, wie der andere reagiert, wenn es wirklich mal Probleme gibt und nicht alles super happy und problemlos läuft? Warum wäre es so schlimm wenn du 25 wärst, wenn du dein erstes Kind machst? Du wärst noch immer 5 Jahre unter dem Durchschnitt. Du wärst, laut deiner Aussage, noch immer mit deinem Schatz zusammen. Ihr hättet Erfahrungen gesammelt und euch zusammen eingerichtet und eure Beziehung gefestigt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr auch zusammen bleibt wäre viel viel viel höher, weil ihr euch dann wirklich kennt..in vielen Lebenslagen.

Wäre es dir das Kind nicht wert, vorher ein festes und stabiles Nest zu haben und lieber auf Nummer Sicher zu gehen? Ist dein Wunsch wirklich wichtiger für dich, als das Wohl des Kindes?
 
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