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Benutzer91095 

Team-Alumni
Davon abgesehen bin ich zuversichtlich dass ich mit meinem Freund als meinen Ehemann eine sehr glückliche Ehe führen würde. :love:

Naja, dann mach's doch! Ich persönlich könnte es nicht. Ich würde weder nach 8 Monaten schon über ein gemeinsames Kind nachdenken noch mich von meinem Partner finanziell abhängig machen wollen. Ehevertrag hin oder her. Ich würd's einfach nicht wollen. Ich würd mir dabei komisch vorkommen. Wenn es für dich aber der 6er im Lotto ist, dann passt doch alles, oder nicht?
 

Benutzer132304 

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Eine Frage:
Was würde passieren, wenn dein Freund als Versorger wegfallen würde? Sei es durch einen plötzlichen Unfall (was ich nicht hoffe) oder durch den Verlust des Arbeitsplatzes. Du sagtest es bereits selbst in deinem Eingangstext, die Jobsuche ist hart und man findet nicht immer sofort einen neuen Job?
Du würdest ihn dann ziemlich unter Druck setzen, sich so schnell es geht etwas neues zu suchen, weil es mit Kindern eben auch viele laufende Kosten gibt. Außerdem, vielleicht wollt ihr ja ein Haus bauen? Du könntest dich ja parallel nebenher nach einem neuen Job umsehen und dann erstmal mit ihm gemeinsam auf ein gemeinsames Haus hinsparen, denn Kinder brauchen ja auch ihren Platz ;-)
 

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
eigentlich hast du dich doch schon entschieden.
schätze der thread ist überflüssig.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Was mir gerade durch den Kopf geht: Wo ist deine Absicherung hin, wenn es bei deinem Freund beruflich mal nicht so toll läuft? In den Zeiten der Wirtschaftkrise sind schon sehr erfolglreiche Betriebe den Bach runtergegangen. Was wäre, wenn ihm etwas passiert, er arbeitsunfähig ist oder gar schlimmeres? Was ist dann mit deiner Absicherung?
Nicht dass ich es irgendwem wünsche, aber das sollte man (du) auch mit bedenken.

Für mich persönlich wären 8 Monate Beziehung (auch mit geteiltem Haushalt) nicht genug um meine berufliches Leben aufzugeben um für die nächten Jahre Hausfrau und Mutter zu sein. Mag sein, dass er dich und spätere Kinder absichert, aber irgendwie hätte ich da ein schlechtes Gefühl dabei.

Aber so wie es klingt, scheinst du mit dem "deinem 6er im Lotto" glücklich zu sein. Von daher können wir hier vermutlich noch zig Argumente bringen, die dich zum Nachdenken anregen sollten/können. Es würde nichts bringen.
 

Benutzer134154  (31)

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eigentlich hast du dich doch schon entschieden.

Nö habe ich nicht. Deswegen der Thread.

schätze der thread ist überflüssig.

Eher dein Beitrag.

Was mir gerade durch den Kopf geht: Wo ist deine Absicherung hin, wenn es bei deinem Freund beruflich mal nicht so toll läuft? In den Zeiten der Wirtschaftkrise sind schon sehr erfolglreiche Betriebe den Bach runtergegangen. Was wäre, wenn ihm etwas passiert, er arbeitsunfähig ist oder gar schlimmeres? Was ist dann mit deiner Absicherung?
Nicht dass ich es irgendwem wünsche, aber das sollte man (du) auch mit bedenken

Das ist ein guter Punkt, aber wenn eine Wirtschaftkrise einen so gut ausgebildeten Menschen wie meinen Freund als Opfer hätte, würde ich denke ich auch nicht meinen eigenen Job behalten können. Das wäre ein generelles Problem, was natürlich zu beachten ist, aber nicht zwangsläufig etwas, das mit der Heirat zu tun hätte.

Und ja, dann müsste, wollte, und würde ich mich um einen eigenen Job bemühen.

Aber dieses Argument könnte man bei jeder Ehe bringen, bei der die Frau zur Mutter wird. Deswegen kann man ja nicht vollkommen auf Eheschließungen und Familiengründungen verzichten. :smile:
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Davon abgesehen bin ich zuversichtlich dass ich mit meinem Freund als meinen Ehemann eine sehr glückliche Ehe führen würde. :love:
Na ja dieser Optimismus ist in so einer frischen Beziehung sicherlich normal und ich denke mal, dass die meisten Paare in genau diesem Glauben heiraten, sonst könnten sie sich den Akt der Eheschließung ja sparen (von Scheinehen mal abgesehen).
Es sagt auch niemand, dass ihr keine gute Ehe führen würdet und natürlich kannst du dich auch mit 23 Jahren entscheiden, Mutter zu werden.
Aber warum heiratet ihr dann nicht einfach? Nicht wegen der Finanzen, sondern eben aus Liebe und Überzeugung, dann lasst ihr die Verhütung weg, schaut einfach mal wann es mit dem Baby klappt und wenn du dann schwanger wirst, gehst du ganz normal in den Mutterschutz?
Ich verstehe nur nicht, warum du JETZT deinen Job hinschmeißen musst und alternativ wirst du dann Hausfrau und Mutter.
Wenn du schwanger bist, scheidest du noch früh genug aus dem Arbeitsleben aus.

An deiner STelle würde mir auch die leicht konservative Haltung deines Partners zu denken geben. Mir käme es komisch vor, wenn mein Partner sich scheinbar wünschen würde, dass ich meinen Job aufgebe und im Haushalt aufgehe. Warum rät dir dein Partner nicht, dir einen neuen Job zu suchen, wenn dir dein jetziger nicht gefällt? WArum unterstützt er dich in diesem Vorhaben nicht? Warum bietet er dir stattdessen lebenslangen Unterhalt an?
Irgendwie ist das doch äußerst merkwürdig.
Zumal doch auch dein Freund wissen müsste, wie schwer es auf dem Arbeitsmarkt ist und wie schwer ein Wiedereinstieg nach einer Pause ist.

Ich weiß nicht in welcher Branche dein Freund tätig ist. Meiner ist auch selbständig, auch super ausgebildet, super qualifiziert, es gab auch nie Durststrecken bisher, es lief von Anfang an besser als erwartet usw.
Aber alle Menschen werden älter, man kann nie wissen wie lange man einen Job ausüben kann und ob man im Fall des FAlles sich zurück ziehen kann und es läuft trotzdem weiter. Grade bei körperlichen Tätigkeiten ist das Risiko umso höher (Berufsunfähigkeit usw.).
Und als Selbständiger zahlt man auch nicht unbedingt in die Rentenkasse ein, auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht 40 Jahre lang, erst recht nicht für die Ehefrau.
KLar ist das der Worst Case, aber den muss man auch bedenken.
Und WENN der eintritt, kannst du nicht hoppla hopp wieder ins Arbeitsleben zurück und wirst mit Kusshand genommen, nachdem du 10 Jahre draußen warst, weil dein Mann genug verdient hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde, dass nur weil wir erst 8 Monate zusammen sind, das kein Indikator dafür ist, dass die Beziehung nicht stabil sein kann. Es gibt Beziehungen die sind nach 8 Monaten stabiler als manche Ehen, die seit 10 Jahren bestehen, bei der sich aber keiner traut die Ehe zu beenden.

Hat ja auch keiner gesagt, dass eine schlechte Ehe besser ist als eine kurze Beziehung. Aber acht Monate sind eben oft doch noch recht kurz und man hat schon noch ein bisschen rosarote Brille. Ich würde eben noch ein paar Monate warten, aber das musst natürlich du entscheiden.

Ich glaube aber nicht, dass ein Ungleichgewicht dadurch entstehen würde. Genau das möchte er ja gerade durch einen Ehevertrag vermeiden, dass meine Absicherung eben nicht davon abhängt, ob ich ne schöne Frisur habe oder alles geputzt ist. Vielmehr soll die Ehe bestehen bleiben, weil wir das so wollen und nicht weil ich ansonsten auf der Straße landen würde und um das Geld kämpfen müsste. Es ist ihm wichtig, dass ich mich, da nur er dann arbeiten gehen würde, auf gar keinen Fall erpressbar mache.

Ein Ehevertrag verhindert aber nicht, dass er gewisse Erwartungen an dich haben könnte. Aber wenn du z. B. bereit bist den ganzen Haushalt zu machen, ist es ja in Ordnung. Natürlich soll die Ehe bestehen bleiben, weil ihr das wollt - aber wenn er sich am Ende ausgenutzt fühlt bzw. du dich schlecht behandelt fühlst, weil er von dir dieses oder jenes erwartet, dann bleibt sie nicht bestehen. Aber wenn du das ausschließen kannst, dann ist es ja ok.

Ich habe bereits einen befreundeten Anwalt gefragt und er meinte, das solch eine Art Ehevertrag (wenn richtig formuliert und aufgesetzt) für mich absolut wasserdicht wäre. Gerade schon deswegen, weil nachehelicher Unterhalt und Kindesunterhalt vom Gesetz vorgeschrieben sind, würden die Gerichte selbst ohne Ehevertrag sagen, man soll sich das Geld erstmal vom Ex-Mann holen bevor man dem Staat zur Last fällt. Wenn sich der Ehemann im Ehevertrag zu mehr Unterhalt verpflichten würde, als er wirklich muss, wäre das auch definitiv rechtens und für ihn später nicht mehr anfechtbar.

Vielmehr ist es häufig so, dass im Ehevertrag die Frau benachteiligt wird, in dem sie auf Unterhalt verzichtet, und dann entschieden wird, dass der Unterhaltsverzicht sittenwidrig ist. Aber gerade weil ich (aus gesetzlicher Sicht) durch die Heirat ehebedingte Nachteile eingehen würde (weil ich meinen Job aufgebe für die Ehe), wäre der Vertrag sicher und nach zahlreichen Gerichtsurteilen vom Staat sogar gewünscht und bestätigt.
Ich glaube auch dran, dass man das (nach anwaltlicher Beratung und mit der richtigen Formulierung) zulässig vereinbaren kann. Möchte aber trotzdem darauf hinweisen, dass der gesetzliche Unterhalt nach der Scheidung nach neuerer Gesetzgebung stark reduziert wurde und sich glaube ich nur auf die Zeit beschränkt, in der man das gemeinsame Kind erzieht (weiß es nicht ganz genau, bin mir nur sicher, dass da kürzlich etwas geändert und gekürzt wurde).


Das was ich als Unterhalt bekommen würde, wäre mehr als ich bisher brutto verdient habe. Ich könnte nach einer Trennung trotzdem noch Teilzeit oder Vollzeit arbeiten gehen. Ich bin dadurch nicht "verdammt", bis an den Rest meines Lebens Hausfrau zu sein, wenn mir das nicht mehr zusagt. Ich gehe dadurch keine Verpflichtung ein, für immer arbeitslos zu bleiben.

Da wär ich mal nicht so locker wie du. Sobald du 5-10 Jahre nicht mehr gearbeitet hast, wird es ziemlich schwer wieder etwas zu finden, die meisten Arbeitgeber finden das nicht so prickelnd. Wie gesagt, wenn du z. B. eine Halbzeitstelle hättest und "nur" Elternzeit zwischendrin nimmst, wäre das weniger problematisch.

Ich würde sogar sagen, ich bin von meinem Job abhängiger als ich von meinem Freund wäre. In einem Job kann man gefeuert werden und bekommt kein Gehalt mehr. Den Ehevertrag dürfte mein Freund aber nicht mehr kündigen. Gerade durch den Ehevertrag wäre ich ja finanziell nicht abhängig. Ich hätte eine lebenslange Absicherung, und kann mich trotzdem dafür entscheiden, zusätzlich arbeiten zu gehen, sollte unsere Ehe keinen Bestand haben.

Ich käme mir allerdings verdammt schäbig vor, mich darauf nach einer Trennung (ohne gemeinsame Kinder) einfach so auszuruhen. Mal davon abgesehen hat auch nicht jeder Ehemann das ewige Leben. Das klingt jetzt zwar böse, ist aber nunmal ein Fakt. Dagegen müsstest du dich auch absichern (lassen) - Lebensversicherung, Rentenversicherung und so...

Ich wiederhole mich hier gern: Wenn du mal ein paar Jahre nicht gearbeitet hast, kannst du schwerlich einfach so wieder anfangen. Insbesondere Leute, die aus keinen-Bock-drauf-Gründen mehrere Jahre Pause gemacht haben, sind auf dem Arbeitsmarkt nicht so gefragt.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Gerade schon deswegen, weil nachehelicher Unterhalt und Kindesunterhalt vom Gesetz vorgeschrieben sind, würden die Gerichte selbst ohne Ehevertrag sagen, man soll sich das Geld erstmal vom Ex-Mann holen bevor man dem Staat zur Last fällt.

Von lebenslangem Unterhalt spricht da aber niemand. Im Gegenteil, die gesetzliche Lage wurde in den letzten Jahren in der Hinsicht zunehmend strenger und verlangt von den Ehefrauen einen möglichst schnellen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Man soll sich also das Geld weder vom Staat noch vom Ex-Mann holen, sondern schön selbst verdienen.

Aber wenn du denkst, dass vom Mann versorgt zu werden eine supi Idee ist, dann leg los. Was aber der Thread dann sollte, erschließt sich mir nicht so ganz - außer natürlich, du wolltest eigentlich keine Meinungen, sondern nur Bestätigung für den eh schon feststehenden Entschluss. Hättest du das gleich gesagt, hätte ich mir die Mühe gespart. :zwinker:
 

Benutzer134154  (31)

Benutzer gesperrt
Von lebenslangem Unterhalt spricht da aber niemand. Im Gegenteil, die gesetzliche Lage wurde in den letzten Jahren in der Hinsicht zunehmend strenger und verlangt von den Ehefrauen einen möglichst schnellen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Man soll sich also das Geld weder vom Staat noch vom Ex-Mann holen, sondern schön selbst verdienen.
Das stimmt für den Fall, das kein Ehevertrag geschlossen wurde. Du kannst aber sehr wohl im Ehevertrag einen längeren und höheren Unterhalt gesetzeskonform beschliessen, als der Gesetzgeber als Mindestmaß betrachtet.

Was aber der Thread dann sollte, erschließt sich mir nicht so ganz - außer natürlich, du wolltest eigentlich keine Meinungen, sondern nur Bestätigung für den eh schon feststehenden Entschluss. Hättest du das gleich gesagt, hätte ich mir die Mühe gespart. :zwinker:

Siehe oben.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Das stimmt für den Fall, das kein Ehevertrag geschlossen wurde. Du kannst aber sehr wohl im Ehevertrag einen längeren und höheren Unterhalt gesetzeskonform beschliessen, als der Gesetzgeber als Mindestmaß betrachtet.
Wie viele Männer gibt es wohl, die so naiv sind und sich zu so was verpflichten?
Sorry, aber wenn mein Partner mir das anbieten würde, ich würde ablehnen. Es sei denn, ich bin nur auf sein Geld aus, dann natürlich nicht.
Aber wenn du hier 10x betonst, wie ernst es dir ist und dass dich das Geld deines Partners nicht interessiert, was soll dann diese "Klausel" bzw. warum lehnst du das nicht ab?
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Das stimmt für den Fall, das kein Ehevertrag geschlossen wurde. Du kannst aber sehr wohl im Ehevertrag einen längeren und höheren Unterhalt gesetzeskonform beschliessen, als der Gesetzgeber als Mindestmaß betrachtet.

Ich meinte es eher im Hinblick darauf, dass die Gesetzeslage auch in Zukunft wohl eher nicht zum "Einmal Chefarztgattin, immer Chefarztgattin"-Modell zurückkehren wird und ich es deshalb für naiv halte, davon auszugehen, dass ein jetzt geschlossener Ehevertrag nie juristisch anfechtbar sein wird und du tatsächlich dein Leben lang komfortabel Unterhalt bekommen wirst.

Wobei du dir sicher sein kannst: Bei einer Scheidung wird dein Ex-Mann alle Register ziehen, um dich doch nicht ein Leben lang versorgen zu müssen. Im Ernstfall geht's dabei schließlich um Zahlungen über mehrere Jahrzehnte hinweg, und das an eine Ex-Frau, die in der Lage wäre, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

Dass du dich noch nicht entschieden hättest, nehme ich dir nicht ab; du weißt eigentlich schon ziemlich gut, was du möchtest, und brauchst nicht wirklich unseren Rat (wenn doch, würdest du sorgfältig über die Argumente nachdenken, anstatt sie alle gleich abzutun).
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Mich würde da das Machtgefälle irgendwie ziemlich gruseln :cautious:
Solange das alles harmonisch läuft, ist es ja schön und gut. Aber es haben sich einfach schon genug Partner in der Ehe massiv verändert. Wenn dann auf einmal das Geld ständig im Raum steht hört der Spaß ganz schnell auf. Oder wenn du nicht schwanger wirst? Klappt ja auch nicht immer direkt oder manchmal auch gar nicht. Oder er dir gegenüber gewalttätig? Erst in der Ehe Dinge einfordert und dich zurechtstutzt?
Mich macht ja schon stutzig, dass er dich so bereitwillig in diese Rolle drängt.
Muss alles nicht sein, sind aber einfach alles Sachen, die vorkommen können und die man durch nichts wirklich ausschließen kann.

Für die Kinder ist es ja auch nicht unbedingt förderlich, wenn sich die Mutter so auf sie fixiert, weil sie schlicht nichts anderes zu tun hat...

Allgemein ist es doch massiv blauäugig, bei so einer Planung nicht auch mal die negativen Seiten in Betracht zu ziehen.
Dieses Familienbild läuft nicht ohne Grund in der heutigen Zeit mehr oder weniger aus. Es ist ja mitnichten so, dass das nur daran liegt, dass das Geld eines Alleinverdieners meist nicht reicht.
 

Benutzer134154  (31)

Benutzer gesperrt
Wie viele Männer gibt es wohl, die so naiv sind und sich zu so was verpflichten?

Was Großzügigkeit mit Naivität zu tun hat, ist mir ein Rätsel. Und der befreundete Anwalt meinte, dass ein Ehevertrag, der von dem abweicht, was der Gesetzgeber mindestens vorschreibt, ist häufiger als viele glauben. Eben genau deswegen werden doch Eheverträge geschloßen. Was für einen Sinn macht es, dies zu tun und sogar gesetzlich zu regeln, wenn das total naiv ist?

Sorry, aber wenn mein Partner mir das anbieten würde, ich würde ablehnen. Es sei denn, ich bin nur auf sein Geld aus, dann natürlich nicht.
Aber wenn du hier 10x betonst, wie ernst es dir ist und dass dich das Geld deines Partners nicht interessiert, was soll dann diese "Klausel" bzw. warum lehnst du das nicht ab?
Sorry, aber dass du mir Geldgierigkeit vorwirfst, find ich unter aller Sau. Wäre ich geldgierig, hätte ich sofort angenommen ohne Gewissensbisse. Nein, ich hätte vor 6 Monaten bereits einfach heimlich die Pille abgesetzt. Wäre ich geldgierig, hätte ich nicht schon anfangs geschrieben, dass ich das Angebot anzunehmen ein wenig egoistisch finde.

Und nur weil ich in diesem Thread (wie jeder andere hier auch) meine Meinung verteidige, heisst das noch lange nicht, dass ich mich entschieden habe. Ich finde nur die bisher gebrachten Argumente auf jede Ehe anwendbar, und von daher eher ehefeindlich als wirklich gegen das Angebot meines Freundes sprechend.

Und wenn ich dann sage, dass ich nicht finde, dass das Argument (objektiv) zieht, kommen gleich Kommentare wie "ach wenn du so stur bist, mach doch was du willst." Find ich wirklich nicht korrekt.[DOUBLEPOST=1374092320,1374091913][/DOUBLEPOST]
Dass du dich noch nicht entschieden hättest, nehme ich dir nicht ab; du weißt eigentlich schon ziemlich gut, was du möchtest, und brauchst nicht wirklich unseren Rat (wenn doch, würdest du sorgfältig über die Argumente nachdenken, anstatt sie alle gleich abzutun).
Es ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, was du mir abnimmst. Dass ich sorgfältig über die Argumente nachdenke, lässt sich schon dadurch zeigen, dass ich direkt darauf geantwortet habe, u.a. dass sie auf fast jede Ehe anwendbar sind und deswegen nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun haben. Dass dieser Hinweis von dir als "abtun" gewertet wird, ist dein Verschulden. Nicht mit nichtigen Gegenargumenten übereinzustimmen ist kein Abtun derselben.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Mit 23 Jahren nach 8 Monaten Beziehung in Erwägung zu ziehen, den Job zu kündigen und Hausfrau und Mutter zu werden - und abhängig von dem Mann - ist für mich, als würde man der gesamten 2. Welle der Frauenbewegung in den Arsch treten.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Nicht mit nichtigen Gegenargumenten übereinzustimmen ist kein Abtun derselben.

Na dann. Du hast nach Meinungen gefragt, ich hab meine gesagt, dir passt sie nicht, weil's nicht das ist, was du hören möchtest - Fall erledigt, ich bin raus. :zwinker:
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Geldgierigkeit hab ich dir nie vorgeworfen, aber im Hinblick auf eure evtl. Ehe steht bei euch ja scheinbar der finanzielle Aspekt und der Ehevertrag stark im Vordergrund.
Du erwähnst mit keinem Wort Romantik, Liebe, einen Heiratsantrag o.ä.

Was ihr bzw. was du machst, ist deine Sache und du solltest alt genug sein, um über dein Leben und deine Zukunft zu entscheiden. Das gleiche gilt für deinen Partner.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Schön, dass du auf meine Beiträge kaum bis gar nicht eingehst, sondern dich ausschließlich "verteidigst" und auf die Beiträge eingehst, die gegen deinen Plan sprechen... Dieser Umgang mit dem Thread wundert mich schon etwas, wenn du wirklich an konstruktiver Kritik interessiert bist.
 

Benutzer134154  (31)

Benutzer gesperrt
Na dann. Du hast nach Meinungen gefragt, ich hab meine gesagt, dir passt sie nicht

Ich verstehe persönlich nicht, wieso es dir so schwer fällt, den Unterschied zwischen "passt mir nicht" und "der Einwand greift nicht, da ..." zu verstehen. So schwierig ist die konzeptionelle Unterscheidung doch nicht, oder? :zwinker:

weil's nicht das ist, was du hören möchtest

Richtig. Anstatt dessen würde ich gerne (Gegen)Argumente hören, die auch wirklich themenrelevant (Re: Schlechtes Gewissen wegen Angebot) und nicht so allgemeingültig sind, dass sie auf jede Ehe zutreffen (Re: du wirst dich umgucken, wenn du 10 Jahre Hausfrau warst und einen Job suchst). Ersteres war der Grund meines Threads, nicht letzteres. Das war eigentlich seit dem ersten Post klar.

Fall erledigt, ich bin raus. :zwinker:
Na endlich.:winkwink:[DOUBLEPOST=1374097202,1374096916][/DOUBLEPOST]
Off-Topic:
Schön, dass du auf meine Beiträge kaum bis gar nicht eingehst, sondern dich ausschließlich "verteidigst" und auf die Beiträge eingehst, die gegen deinen Plan sprechen... Dieser Umgang mit dem Thread wundert mich schon etwas, wenn du wirklich an konstruktiver Kritik interessiert bist.

Der Umgang mit diesem Thread resultiert daraus, dass ich es offen gesagt sehr, sehr unhöflich finde, wie hier manche reden. Konstruktive Kritik sieht anders aus. Dass ich dann auch ein wenig angreifend werde, dürfte keinen verwundern. Und diejenigen die konstruktive Kritik geübt haben ohne angreifend zu werden, sind halt manchmal untergegangen, das versuche ich bei Gelegenheit nachzuholen.
 
G

Benutzer

Gast
Was hast Du / habt ihr eigentlich geplant, wenn das Kind aus dem Haus ist? Wahrscheinlich bist Du dann um die 40 Jahre alt, seit Jahren ohne Job und dementsprechend schlechten Chancen wieder einzusteigen.

Was machst Du dann?[DOUBLEPOST=1374097799,1374097651][/DOUBLEPOST]Im Übrigen finde ich es ziemlich dreist, wie Du Dich hier äußerst. Bisher ist kein User hier irgendwie ausfällig geworden. Im Gegenteil. Die Beiträge empfinde ich alle als sehr sachlich - da kenne ich ganz andere Umgangsformen.
 

Benutzer134154  (31)

Benutzer gesperrt
Im Übrigen finde ich es ziemlich dreist, wie Du Dich hier äußerst.

Es gibt da so einen Spruch mit dem Glashaus.

Bisher ist kein User hier irgendwie ausfällig geworden.

Achja?

eigentlich hast du dich doch schon entschieden.
schätze der thread ist überflüssig.

[...] ist für mich, als würde man der gesamten 2. Welle der Frauenbewegung in den Arsch treten.

das is ne sau dumme idee ein kind zu wollen nur weil man im job grade nich klar kommt

[...], ist m. E. mit das Dümmste und Kurzsichtigste, was eine Frau heutzutage tun kann.

Nicht nur weil es verdammt naiv und dumm ist, sondern weil ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass du die nächsten 40-50 Jahre, von denen du sicher noch mindestens 20 sehr fit und munter sein wirst SO verbringen willst. [...] Sorry, aber das find ich schäbig, selbst wenn es dir dein Partner jetzt so anbietet. Sicher auch von ihm entsprechend dumm und naiv.

Tut mir leid, aber konstruktive Kritik ist was anderes. Man kann über sowas reden, ohne abfällig zu werden und anderen geistige Dummheit vorzuwerfen, weil derjenige nicht die eigenen Wertvorstellungen zu teilen scheint. DAS ist dreist.

Hier ein paar Beispiele für konstruktive Kritik:

du bist noch so jung und ihr seid noch nicht so lange zusammen ich würde noch warten :smile: ich steh auch voll auf babys und trotzdem möchte ich auf keinen fall ein kind mit meinem freund (6monate) weil ich finde das eine so junge beziehung dadurch eher belastet wird. bzw. viele trennen sich wen sie so jung heiraten & kinderkrigen weil ihnen plötzlich bewusst wird das sie so zusagen mehr oder weniger ein leben aneinander gebunden sin :grin: meine meinung unerfahrene 15 1/2

hört sich alles super an, aber ich würde mich trotzdem nicht darauf einlassen. egal, wie gut er es meinen oder wie sehr ich mich ihm anvertrauen würde. ich könnte nicht vollkommen abhängig vom gehalt meines partners leben, ohne dabei schlechtes gewissen wegen des ungleichgewichts in der beziehung zu haben. wer weis, wie lange das mit seinem gehalt gut gehen würde? partnern sollten sich gegenseitig unterstützen und nicht nur auf die leistung des anderen abhängig sein...

Hallo, davon abgesehen, dass das absolut nicht mein gewünschter Lebensstil wäre, will ich dir trotzdem meine Gedanken dazu mitteilen, weil ich mir das Problem mal von verscheidenen Seiten her angesehen habe.
[...]
So, ich komme zum Schluss: Ich will dir deinen Traum mit alldem nicht madig machen, ich finde es immer toll, wenn Menschen den Lebensstil gefunden habe, der ihnen zusagt, jedoch wollte ich dir einfach mal ein paar in meinen Augen kritische Punkte darstellen, die für mich dagegen sprechen würden.

Und im Nachhinein muss ich mich für die Textmenge entschuldigen, es tut mir wirklich Leid :smile:
 
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