AMA AMA - Ich bin hochbegabt

Benutzer164451 

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Aber ich finde, man muss da dennoch differenzieren, z.B. finde ich es nicht gut, wenn den Kindern eingetrichtert wird, dass man korrektes Wissen nicht von sich geben sollte, weil man damit andere vor den Kopf stößt.
Eine negative Erfahrung meinerseits betrifft auch das Frage stellen. Wenn man immer wieder sieht, dass andere Menschen von den vielen Fragen, die man stellt, genervt sind oder man gesagt bekommt, dass man jetzt keine Fragen zu stellen hat, kann das bleibende Spuren hinterlassen. Ich frage heute viel weniger als früher. Und das finde ich sehr traurig.
Zum einen lerne ich dadurch weniger - und zum anderen resultieren auch manchmal Fehler daraus.

Ich sehe das anders - ich finde es sogar extrem wichtig zu lernen, wann man auch einfach mal nicht reden und vor allem andere Menschen nicht korrigieren sollte.
 

Benutzer98820 

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Wenn zwei Dinge nichts miteinander zutun haben, wie schließen sie sich dann gegenseitig aus?
Ich habe mich da vielleicht missverständlich ausgedrückt? :confused: An seinen Schwächen zu arbeiten schließt doch nicht aus an seinen Stärken zu feilen. Das es in der Praxis nicht immer oder sogar oft nicht so umgesetzt wir möchte ich gar nicht in Abrede stellen, falls du das meinst.
Ich habe nicht erkannt, daß du einen gegenseitigen Ausschluß gemeint hast, aber meine Antwort ist ja rein logisch auch so richtig: Ich meinte, es ist einfach ausgeschlossen, nicht "auch wenn" man an seinen Schwächen arbeitet, sondern unabhängig davon. Weil meistens gar nicht die Notwendigkeit gesehen wird (ich wiederhole meine Frage: Wozu an etwas feilen, wenn doch eh schon alles gut ist? - Die Frage wird irgendwann auch laut gestellt und ist so rhetorisch, wie sie aussieht).
Über beispielsweise die Notwendigkeit, ein Kind zu (anderem) Sozialverhalten (falls man das als Schwäche ausgemacht hat) zu erziehen, wird ja ohnehin gestritten. Die einen sagen, sollen die unter sich ausmachen, da mischen wir Erwachsenen uns gar nicht erst ein, die anderen sagen, da muß man sein Kind von vornherein einnorden und in der Gruppe noch Feinschliff reinbringen, uvm.

Es ist umso faszinierender, weil ja z.B. bei einem sehr talentierten Jugendfußballer auch niemand auf die Idee käme "wozu Sondertraining, wozu Sichtungslehrgang, wozu Probetraining im benachbarten Profiverein, er kann's ja halt einfach schon?" zu fragen.
Oder doch? Ich habe für sowas nicht gut und lange genug gespielt.

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Ich sehe das anders - ich finde es sogar extrem wichtig zu lernen, wann man auch einfach mal nicht reden und vor allem andere Menschen nicht korrigieren sollte.
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Dann fragt "man" einfach mal zurück: Was ist der Vorteil, eventuell sogar der Vorteil "für einen selbst", geschweige denn "der Vorteil für alle zusammen"? Weil, so ein Deal "du hältst 'einfach mal' das Maul, damit die anderen sich nicht gestört fühlen" klingt ein bißchen einseitig.
 

Benutzer166918  (32)

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Wo sich mir wieder die Frage aufdrängt, wie GENAU Intelligenz sich definieren lässt - ich sage da eher ... Talente, Begabungen, Eigenheiten, Fähigkeiten... Aber Intelligenz ist für mich so ein leeres Wort, das mir schwer fällt mit einer echten, greifbaren Vorstellung zu füllen.
Geht mir ähnlich. Was ich da greifbar und hilfreich finde: Die Bereiche der KABC (II) zu betrachten. Ich finde, da bekommt man einen ganz guten Überblick mit praktischen Beispielen, welche Tests zur Ermittlung des IQ herangezogen werden können. Wenn man sich exemplarisch die Aufgaben ansieht, kann man sich darunter tatsächlich was vorstellen. :whoot: Zudem hat man drei Skalen zur Auswahl (v.a. die Unterscheidung fluid/kristallin ist interessant), die noch mal verdeutlich, dass z. B. auch Sprache komplett weggelassen werden kann. Sieht man bei anderen Tests (CFT bspw.) zwar auch, aber bei der KABC finde ich das schon echt übersichtlich. Ich hab gerade leider keinen Link zur Hand, bin mir aber ziemlich sicher, dass man da nähere Infos zu im Netz finden sollte. Falls es dich interesiert. So herum funktioniert das Verstehen für mich besser, als wenn ich mir anhand der Definitionen was vorstellen soll.
 

Benutzer164451 

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Dann fragt "man" einfach mal zurück: Was ist der Vorteil, eventuell sogar der Vorteil "für einen selbst", geschweige denn "der Vorteil für alle zusammen"? Weil, so ein Deal "du hältst 'einfach mal' das Maul, damit die anderen sich nicht gestört fühlen" klingt ein bißchen einseitig.

In der Kommunikation geht es halt auch um Empathie und nicht darum das Maximale aus dem Anderen herauszuholen bzw. sich selbst zu profilieren. Sonst läuft man eben Gefahr, den Anderen vorzuführen bzw. auszunutzen. Und auf sowas reagieren Menschen nunmal verständlicherweise sehr empfindlich.
Das heißt ja nicht, dass man immer still sein soll - aber dass es durchaus dem Verhältnis ganz gut tun kann, wenn man der Arbeitskollegin einfach mal zuhört, während sie erzählt wie gut das tägliche Horoskop in der Tageszeitung auf sie zutrifft und sich dann einfach mal mit ihr darüber freut anstatt ihr zu erzählen, dass das irgendein gelangweilter Journalist macht und Astrologie sowieso Bullshit ist.
 

Benutzer147358  (27)

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Dann fragt "man" einfach mal zurück: Was ist der Vorteil, eventuell sogar der Vorteil "für einen selbst", geschweige denn "der Vorteil für alle zusammen"? Weil, so ein Deal "du hältst 'einfach mal' das Maul, damit die anderen sich nicht gestört fühlen" klingt ein bißchen einseitig.
Es ist einfach wenig zielführend, wenn alle 30 Leute im Klassenraum gleichzeitig reden. Da muss einfach auch jeder mal 'das Maul halten' :zwinker: Mir würde es doch seltsam anmuten wenn jeder zur Ordnung ermahnt wird, nur Theodor-Pascal darf rumspacken, der ist schließlich schlau.
Ist das nicht auch Teil von "normal" behandelt werden? Das man genauso lernen muss wann es angebracht ist was zu sagen und wann man besser den Mund hält? Ich habe das z.B. als Kind leider nicht mitnehmen können und lerne das eben jetzt. Als Erwachsener ist es natürlich unlängst unangenehmer.
 

Benutzer98820 

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Es ist einfach wenig zielführend, wenn alle 30 Leute im Klassenraum gleichzeitig reden. Da muss einfach auch jeder mal 'das Maul halten' :zwinker: Mir würde es doch seltsam anmuten wenn jeder zur Ordnung ermahnt wird, nur Theodor-Pascal darf rumspacken, der ist schließlich schlau.
Darum (daß in einem Klassenraum _niemand_ redet) ging's doch gar nicht. Alle anderen dürfen ja absondern, was sie wollen, aber du nicht, nur weil du es besser weißt (und dir eventuell noch einbildest, zu helfen, indem du Fehler gleich richtig stellst- um dann später, weil du niemandem mehr helfen willst, als arrogant abgestempelt zu werden).

Der Beitrag von froschteich froschteich verschlägt mir beinah die Sprache. Muß mich noch entscheiden, ob und was ich da antworte. Vielleicht sollte ich das wieder nicht machen.
Flöchen99 Flöchen99 , übernehmen Sie! :tentakel:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
D
Ja, das kann gut sein. Ich meine, ich interessiere mich sehr für Chemie, das ist auch nicht gerade jedermanns Lieblingsthema. Aber es stört mich überhaupt nicht, wenn das jemand nicht interessiert, dann kann man auch noch über ganz viel anderes reden. Wenn jedoch jemand mit mir geistig nicht mitkommt, ist es egal, über was wir reden, es funktioniert nicht gut.
Klar kann man dann immer noch zusammen Sport machen o.ä. - aber ich denke, gerade für Hochbegabte ist verbale Kommunikation besonders wichtig.

Hm. "Nicht mitkommt" ... gibt es dazu ein Beispiel?
Ich habe irgendwie den Verdacht, du hast bisher einfach noch nicht dir richtigen Menschen gefunden, die passen. Was in deinem Alter auch echt kein Problem ist.

Obwohl ich nicht andauernd von mir reden wollte, aber von irgendwoher muss ich ja schließen :tongue: ich bin mit der Oberstufe durch Zufall in einen Kreis gerutscht, in dem mein Humor und meine Interessen geteilt wurden, und konnte endlich sein, wie ich eigentlich war. Nicht weil alle besonders klug gewesen wären, aber ... well, das führt zu weit :grin:
Was ich damit sagen will, wer dieses Glück nicht hat, der kann zeitlebens immer irgendwie fremd bleiben, egal wie hoch sein IQ ist. Weil ALLE das richtige Umfeld brauchen, das Interessen teilt, und denkt wie man selbst.
Ein Sportler unter ITlern kann so einsam werden, genau wie der Poet unter Mathematikern, und je mehr, desto ausgeprägter die Inselinteressen sind. Ich war in meinem Studium zum Beispiel immer falsch in irgendwelchen Freundeskreisen, weil ich das versehentlich studiert habe, nur ein Teil von mir hat da ein bisschen hingepasst.
Was ich damit sagen will, ich glaube, du kannst dich entspannen - du hast noch viel Zeit, ein Umfeld außerhalb des schulischen Zwangs zu finden, in dem du dich wohl fühlst.

Auch wenn du gar nicht nach einer Problemlösung gesucht hast, lese ich da eine ... dringliche Fragestellung heraus, und eine gerade bröckelnde Überzeugung, dass du eh nie irgendwo dazu gehören wirst, weil du so anders bist. Ich glaube ehrlich gesagt, sehr viele haben diese Überzeugung, grade wenn man die Teenagerzeit überlebt hat, und das unabhängig von der IQ Höhe.
Die Befreiung die der Mensa Verband für dich zu sein scheint, ist ein gutes Gefühl, und wenn man sich reflektiert damit befasst, was man für sich will, wird es nicht die einzige bleiben :smile:
 

Benutzer147358  (27)

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H Heatpipe Hm. Wie schon gesagt, auf Förderung der Stärken habe ich mich nirgends bezogen gehabt und würde auch nie bestreiten das es sinnvoll ist. Ich bin da gerade ein bisschen unsicher wo du da gegen meine Aussagen argumentieren willst :confused:

Über beispielsweise die Notwendigkeit, ein Kind zu (anderem) Sozialverhalten (falls man das als Schwäche ausgemacht hat) zu erziehen, wird ja ohnehin gestritten. Die einen sagen, sollen die unter sich ausmachen, da mischen wir Erwachsenen uns gar nicht erst ein, die anderen sagen, da muß man sein Kind von vornherein einnorden und in der Gruppe noch Feinschliff reinbringen, uvm.
Naja, jeder lernt doch ein Sozialverhalten? Gesellschaftliche Normen sind nicht angeboren. Die meisten Menschen erkennen die unterbewusst und passen sich mehr oder weniger an. Wenn man das nicht will, muss man das nicht (zumindest bis zu einem gewissen Punkt). Wenn man das aber will und einfach nicht schafft, sollte man es mMn schon üben.

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Darum (daß in einem Klassenraum _niemand_ redet) ging's doch gar nicht. Alle anderen dürfen ja absondern, was sie wollen, aber du nicht, nur weil du es besser weißt (und dir eventuell noch einbildest, zu helfen, indem du Fehler gleich richtig stellst- um dann später, weil du niemandem mehr helfen willst, als arrogant abgestempelt zu werden).
Man muss sich halt manchmal zwischen Fakten und Empathie entscheiden, bzw eine der Graustufen dazwischen wählen. Und das bewusst zu machen ist schon eine erlernbare Kompetenz. Wer immer auf 100 % harte Fakten ohne nette Verpackung setzen will, dem sei das ungenommen. Das ist aber nicht sonderlich sympathisch.
Mit wem man wie, über was sprechen kann lernt man auch in seiner Peergroup.
Edit: Und das alle anderen absondern können was sie wollen halte ich auch für ein Gerücht :grin:
 

Benutzer124657  (22)

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Was mir auffällt ist, du wiederholst viel, dass die Gedankensprünge für so viele nicht nachvollziehbar sind. Da tu ich mir schwer, das einzuordnen, weil ich das immer für normal gehalten habe. Das geht halt mit Freunden, die denken wie man selbst denkt, ohne dass die nun klassifiziert besonders klug sein müssen.
Aber dass da so oft die Reaktionen "wovon sprichst du?" kommen finde ich spannend, ist mir noch nie aufgefallen.
Mit anderen Hochbegabten funktioniert das eben auch ohne dass sie mich gut kennen oder ich sie.
Was das "wovon sprichst du" angeht, das wird nicht unbedingt so gesagt, aber man merkt es den Leuten an. Und gut kennen ist auch nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium dafür. Mein Vater kommt z.B. immer mal wieder nicht mit, wenn ich rede. Er versteht es erst nicht und regt sich dann immer auf, dass wir doch mit dem letzten Thema noch gar nicht fertig gewesen seien, obwohl ich das längst abgehakt hab.

Du kannst also einen Zusammenhang ausmachen, zwischen Vielseitigkeit und Auffassungsgabe eines Gesprächspartners und der Intelligenz?
Wo sich mir wieder die Frage aufdrängt, wie GENAU Intelligenz sich definieren lässt
Für mich macht das eben einen bestimmten Typ Mensch aus. Es gibt bestimmt auch ein paar, die aus dem Muster fallen, aber das sind für mich ganz typische Eigenschaften, die alle Hochbegabten, die ich kenne haben. Und dadurch Stufe ich Menschen, die das in dieser bestimmten Kombination aufweisen eben auch in diese Grupe ein.
Bevor jetzt aber wieder irgendwelche unverständigen Kommentare dazu kommen, möchte ich noch etwas erläutern.
Zunächst einmal ist dieses "Muster" komplexer, als es jetzt auf den ersten Blick scheinen mag, es fällt also nicht jeder X-beliebige darunter. Es ist nur schwer, dieses eher unterbewusste Muster in Wort zu fassen. Zudem verwende ich den Begriff Hochbegabung im Alltag kaum, auch wenn das hier vielleicht anders scheinen mag. Ich finde diese harte Abgrenzung über den IQ auch unsinnig für den Alltag. Das hat seinen Sinn, aber der liegt ganz woanders. Ich spreche (und denke) lieber von "intelligenten Menschen", was eben auch möglicherweise Hochbegabung bedeuten kann, aber nicht muss.
Intelligenz wiederum versuche ich nicht zu definieren, das hat keine Bedeutung für mich. Im Alltag sind es eben die beschriebenen Eigenschaften, die sie ausmachen.
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Ich kenne auch einige sehr kluge Köpfe aus der Wissenschaft, und behandle die nie anders als andere. Würde ich bei dir auch nicht machen - ein Stempel "Hochbegabung" ist für mich so überhaupt nicht konnotiert. Ist wie jede andere Eigenschaft, oder Vorliebe, oder Interesse. Es passt für ein Gespräch, oder es passt nicht... vermutlich passt es nicht, wenn du dich eher im Kreise dezidierter Überflieger wohl fühlst :zwinker: Wäre für mich jetzt aber auch nicht schlimm... beziehe das wie gesagt eher auf eine Art "Chemie" und nicht auf IQ Punkte...
Ich muss sagen, ich hätte gedacht, es könnte intellektuell ganz gut passen bei uns :zwinker:. Du machst auf mich auf den ersten Blick einen recht intelligenten Eindruck.
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Ich sehe das anders - ich finde es sogar extrem wichtig zu lernen, wann man auch einfach mal nicht reden und vor allem andere Menschen nicht korrigieren sollte.
In einem Gewissen, mit Bedacht gewählten Rahmen stimme ich dir da zu. Aber man sollte es eben auch damit nicht übertreiben.

In der Kommunikation geht es halt auch um Empathie und nicht darum das Maximale aus dem Anderen herauszuholen bzw. sich selbst zu profilieren.
Und schon wieder so ein Punkt. Darum geht es doch gar nicht. Aber wenn einem jemand sagt, rede doch mal über normale Themen, finde ich das extremst diskriminierend. Und das richtet definitiv Schaden an bei Kindern. Das ist eben auch Alltag für viele hochbegabte Kinder. Zu mir hat das damals übrigens kein Kind gesagt, sondern ein Erwachsener.
 

Benutzer162226 

Verbringt hier viel Zeit
Und schon wieder so ein Punkt. Darum geht es doch gar nicht. Aber wenn einem jemand sagt, rede doch mal über normale Themen, finde ich das extremst diskriminierend. Und das richtet definitiv Schaden an bei Kindern. Das ist eben auch Alltag für viele hochbegabte Kinder. Zu mir hat das damals übrigens kein Kind gesagt, sondern ein Erwachsener.
Gleiches gilt doch aber auch für den Fall, dass man seinem Gegenüber zu verstehen gibt, er oder sie sei für das angestrebte Gespräch nicht intelligent genug.
 

Benutzer98820 

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Nun stell dir vor, du stehst daneben und bekommst das mit. Was tust du nun als Erwachsener, als Lehrer, als Elternteil, ...?
 

Benutzer115625 

Beiträge füllen Bücher
Glaubst du, dass ausgegrenzt wirst/wurdest, weil du hochbegabt (=intelligenter als die anderen) bist, oder weil es dir z.B. aufgrund autistischer Züge ab sozialer Intelligenz fehlt?
 

Benutzer124657  (22)

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Ich habe irgendwie den Verdacht, du hast bisher einfach noch nicht dir richtigen Menschen gefunden, die passen. Was in deinem Alter auch echt kein Problem ist.
Doch, hab ich. Ein paar im Alltag und eine ganze Menge bei Mensa. Meine Erfahrung ist eben, wenn man die passenden Menschen nicht hat, muss man sie suchen. Und dabei hilft es enorm, zu wissen, dass man hochbegabt ist.
[doublepost=1524414068,1524413840][/doublepost]
Gleiches gilt doch aber auch für den Fall, dass man seinem Gegenüber zu verstehen gibt, er oder sie sei für das angestrebte Gespräch nicht intelligent genug.
Wer sagt denn, dass ich das zeige? Ich hab doch sogar schon genau das Gegenteil geschrieben. Nur merke ich trotzdem, dass es nicht passt.
Off-Topic:
Ich hab den Eindruck, dass manche hier meine Beiträge nicht ganz lesen - oder nicht richtig verstehen.

[doublepost=1524414332][/doublepost]
Glaubst du, dass ausgegrenzt wirst/wurdest, weil du hochbegabt (=intelligenter als die anderen) bist, oder weil es dir z.B. aufgrund autistischer Züge ab sozialer Intelligenz fehlt?
Da ich u.a. oft derjenige bin, zu dem andere mit Problemen kommen oder der hilft, Konflikte zu lösen, denke ich nicht, dass mir die soziale Intelligenz fehlt. Ich bin überzeugt, dass es an der Hochbegabung liegt.
 

Benutzer162226 

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Wer sagt denn, dass ich das zeige? Ich hab doch sogar schon genau das Gegenteil geschrieben. Nur merke ich trotzdem, dass es nicht passt.
Off-Topic:
Ich hab den Eindruck, dass manche hier meine Beiträge nicht ganz lesen - oder nicht richtig verstehen.
Du bringst immer wieder solche Einwürfe, sie sind mir auch hier im Thread schon aufgefallen. Meinst du nicht, dass du es genau damit z.B. zeigst?
 

Benutzer124657  (22)

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Du bringst immer wieder solche Einwürfe, sie sind mir auch hier im Thread schon aufgefallen. Meinst du nicht, dass du es genau damit z.B. zeigst?
Hmm... interessanter Einwurf. Es kommt bestimmt vor, dass ich es manchmal nicht ganz verbergen kann. Das fällt mir dann aber nicht unbedingt auf. Allerdings denke ich auch, dass so etwas hier tendentiell öfter vorkommt als im Offline-Leben, da ich mich dort allgemein mehr zurückhalte.
Das bringt mich doch nochmal auf einen anderen Punkt zurück - Korrekturen. Und da landen wir dann vielleicht auch wieder bei den autistischen Zügen. Nach der Ansicht von froschteich froschteich sollte ich wohl niemanden korrigieren, der nicht explizit danach gefragt hat. Bei kleineren Fehlern sage ich normal auch nichts, aber wenn es immer, immer wieder die selben oder ganz massive sind, kann ich nicht anders. Ich habe dann trotzdem immer ein schlechtes Gefühl, wenn ich das dann anmerke, ja, ich schäme mich sogar richtig dafür. Trotzdem kann ich eben nicht anders. Wenn mich hingegen jemand auf einen Fehler hinweist, freue ich mich, dass ich es nächstes Mal besser machen kann. Manchmal bin ich auch etwas genervt, aber dann nur von mir und nie von jemand anders. So in die Richtung meinte ich es auch mit dem übertriebenen Einschränken. Ich bin eben nunmal so, aber weil ich nicht so sein darf, wie ich bin, hat man mir ein massives schlechtes Gewissen antrainiert - nur bin ich trotzdem immer noch derselbe. Das ist auch Teil des Problems.
 

Benutzer162226 

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Manche Dinge muss man eben gar nicht explizit aussprechen, um sie seinem Gegenüber mitzuteilen. :zwinker:
Blicke, verdrehte Augen, ein Stöhnen/Seufzen...

Du darfst natürlich so sein, wie du bist. Aber auch die anderen Menschen dürfen so sein, wie sie sind. Es ist im Sinne eines höflichen und respektvollen Umgangs nun einmal unüblich, andere ungefragt zu kritisieren. Daran kannst du dich halten, oder du kannst es ignorieren. Ignorierst du es, darfst du dich meiner Meinung nach aber nicht über die Konsequenzen beschweren.
 

Benutzer124657  (22)

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Und da fällt mir noch etwas ein. Das Reinreden. Das ist natürlich etwas, was man nicht machen sollte, das ist klar. Aber mir ist auch aufgefallen, dass das bei Mensa vielen passiert. Man merkt es dann eben, lässt den anderen weiterreden und vermutlich denken sich die meisten am Tisch "ach, das kenne ich auch von mir".
 

Benutzer164451 

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Nach der Ansicht von froschteich froschteich sollte ich wohl niemanden korrigieren, der nicht explizit danach gefragt hat.

Hm? Das hab ich ja nie gesagt - ich hab gemeint, dass man abwiegen sollte, wann man besser den Mund hält und wann man etwas sagen kann. Das hängt z. B. auch vom Verhältnis zueinander ab - meine beste Freundin kann ich natürlich öfter mal korrigieren als eine Authoritätsperson. Aber es hängt eben auch von der Situation, dem Thema, der Laune des Gegenübers, etc. ab.
Ich finde das hat rein gar nichts mit Verstellen, sondern eben was mit Empathie und Höflichkeit zu tun - man hält seine eigenen Bedürfnisse zugunsten einer anderen Person zurück.
 

Benutzer98820 

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Wenn mich hingegen jemand auf einen Fehler hinweist, freue ich mich, dass ich es nächstes Mal besser machen kann. Manchmal bin ich auch etwas genervt, aber dann nur von mir und nie von jemand anders.
Es gibt ja speziell bei dir noch einen anderen Zweck, dich auf einen Fehler hinzuweisen: Nämlich den, dir zu beweisen, daß du doch gar nicht so schlau bist, wie du glaubst.

Wie oft hast du das erlebt?
 
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