Alternative zu Win 11

Duracellhäschen
Benutzer211462  (44) Sehr bekannt hier
  • #1
Ich kopiere mal ein paar Beiträge aus dem was denkst gerade hier rein
...hab ich nen Hass.

Steckt euch eure AI-Scheisse doch einfach... dahin... okay, schön, kein Windows mehr. Nirgendwo.

Ok, dann muss ich jetzt auch was machen, ich liebäugele schon länger mit Linux. Gibt es hier einen Thread, in dem man das besprechen kann?

Ich wüsste aktuell keinen.

Und ja, auf Linux läuft es hinaus, bin nur unschlüssig welches, schon länger keins mit Desktop mehr genutzt. Früher war immer Ubuntu meins, letzt aber Mum den Laptop mit Mint eingerichtet (Gewohnheit und so), sah auch okay aus...

Einen aktuellen Thread kenne ich auch nicht. Vor der Frage nach der passenden Distribution sollte die Frage nach der Nutzung des PC stehen: nur Mail, Web und mal ein Brief oder intensives Zocken oder Bildbearbeitung oder …

In diesem Falle kann ich CachyOS — Blazingly Fast OS based on Arch Linux empfehlen :grin: Das rennt so irre schnell :love: Wobei ich Mint auch gerne nutze

Das schöne ist ja dass man in ner VM einfach mal paar Distris antesten kann was einem so persöhnlich besser liegt die sind ja sehr schnell installiert...

Der Thread soll für alle sein, die von Windows auf Linux wechseln wollen. Vom Wissenslevel her möchte ich die Antworten gerne auch verstehen :ashamed:. Das heißt, der Thread ist für alle, die evtl schon mal ein Betriebssystem installiert haben, aber ansonsten eher wissen, wie man Netflix aufmacht und bedient. :grin:

Mir ist Datenschutz sehr wichtig. Auf dem Handy nutze ich Murena und bin damit sehr zufrieden.
Auf dem Desktop bearbeite ich Bilder mit DxO, mache Mails mit Thunderbird und surfe mit Firefox.
Sowas wie Netflix/ Disney etc. soll natürlich funktionieren, ebenso wie Onlinebanking, ansonsten ist die schwierigste Anwendung halt DxO. Das müsste man in ner VM laufen lassen. Der Rest ist glaub nichts Wildes.

Was würdet ihr mir da empfehlen?
 
Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #2
*setzt Lesezeichen, hat aber heute keine Zeit wirklich zu antworten*

Duracellhäschen Duracellhäschen was ist denn Dein Stand? W11? In dem Fall möchte ich, nur sicherheitshalber(!) kurz "Verschlüsselung der Daten auf der Platte" in den Raum werfen. Also bevor Du unbedacht etwas tust, sofern Du auf Linux only und nicht auf Dualboot abzielst.

Und, sofern die Option besteht (finanziell und technisch betrachtet) und man nicht tatsächlich beides braucht würde ich persönlich immer bevorzugen, den Systemspeicher (in der Annahme, dass Daten woanders liegen) auszutauschen, und das alte System noch liegen zu haben. Dabei aber bedenken, dass alles was "SSD" ist, hin und wieder Strom braucht, um nicht zu vergessen.
 
Duracellhäschen
Benutzer211462  (44) Sehr bekannt hier
  • Themenstarter
  • #3
Ich hab noch Win 10 und möchte da ehrlich gesagt auch gar nicht updaten. 🙈
Ich würde aber auch nicht einfach updaten oder das Betriebssystem wechseln, sondern auf anderer Hardware extra aufbauen.
 
P
Benutzer201603  Öfter im Forum
  • #4
ich lese mal interessiert mit, hab auch nen älteren Rechner hier zum Surfen und der kann kein Win11, würde ihn aber gerne als Surf und Testrechner weiter nutzen und hab auch an irgend ein Linux / Unix gedacht. Mal sehen was hier für Vorschläge kommen, schon mal vielen Dank !!!
 
Mirella
Benutzer136760  Beiträge füllen Bücher
  • #5
Ich habe schon mal auf einem PC auf Mint aufgesetzt, damals mit guter Anleitung.
Falls mir jemand also eine gute und ausführliche Anleitung hätte, bitte sehr gerne.
 
Mirella
Benutzer136760  Beiträge füllen Bücher
  • #6
würde ich persönlich immer bevorzugen, den Systemspeicher (in der Annahme, dass Daten woanders liegen) auszutauschen, und das alte System noch liegen zu haben
Wozu Win 10 behalten, wenn es zur Virenschleuder wird?
Oder verstehe ich dich falsch?
 
Mirella
Benutzer136760  Beiträge füllen Bücher
  • #7
Sowas wie Netflix/ Disney etc. soll natürlich funktionieren, ebenso wie Onlinebanking,
Zumindest Onlinebanking läuft doch im Browser, oder nicht?
Und Firefox hast du auch unter Linux. Zu den anderen Programmen kann ich nichts sagen.
 
Huschi
Benutzer127907  (39) Beiträge füllen Bücher
  • #8
Ich habe hier ein Dualboot laufen auf 2 M2 SSDs einmal mit Win11 pro das ich wegen CAD brauche und einmal Ununtu Studio. Ich mag den Desktopmanager und die Anwendungen die mitgeliefert werden von Office über Video, Bild und Audio Bearbeitung

Duracellhäschen Duracellhäschen die meisten Distris bieten einen bootfähige "testumgebung" das heißt du kannst vom Installationsmedium (USB Stick, DVD etc. )starten und dir erstmal in Ruhe angucken
 
ImmerGanzLieb
Benutzer173996  (48) Meistens hier zu finden
  • #9
Mir ist Datenschutz sehr wichtig.
Das ist bei Linux im Vergleich zu Windows eher kein Problem. :grin:

Auf dem Desktop bearbeite ich Bilder mit DxO
OK, das kenne ich nur dem Namen nach.

Ich bearbeite meine Rohaufnahmen mit Darktable. Die Bildverwaltung erledigt Digikam. Für weitere Bildbearbeitung nehme ich gelegentlich Gimp. Das mache ich aber eher selten. Ich mache keine Montagen von diversen Materialien.

Sowas wie Netflix/ Disney etc. soll natürlich funktionieren,
OK, da muss ich mal nachfragen. Unser Sohn nutzt Netflix. Ob er das auf dem PC, auf dem Apple-TV oder irgendeinem anderen Gerät macht, weiß ich nicht.

ebenso wie Onlinebanking
Im Browser sollte das kein Problem sein, wenn deine Bank nicht irgendwelchen Unsinn macht. Ich mache das seit Jahren auch für meine Mutter.

DxO. Das müsste man in ner VM laufen lassen
Ja, aber.

Virtuelle Maschinen brauchen auch immer etwas zusätzliche Rechenleistung. Ich weiß nicht, wie anspruchsvoll DxO ist. Darunter brauchst du noch eine Windows-Installation. Wenn W10 keine Updates mehr bekommt, sollte auch die VM keinen Kontakt zum Internet mehr haben. Sonst öffnest du damit wieder ein Scheunentor. Wenn DxO zur Überprüfung der Lizenzen wieder Kontakt nach außen braucht, ist das etwas aufwändiger.

Die Vielfalt der verschiedenen Linux-Distributionen ist für den Anfänger erst einmal erschreckend:
Entwicklung der Linux-Distros

Mein erster Kontakt zu Linux war vor etlichen Jahren, als mein ehemaliger Laptop unter Windows XP Zicken machte. Das war nach der Dual-Boot-Installation mit Ubuntu kein Problem mehr.

Bei meinem zweiten Laptop gab es dann vorübergehend das kleine Problem, dass der Netzwerkchip sehr neu war und von der normalen Ubuntu-Installation nicht unterstützt wurde. Dank etwas Recherche auf dem alten Laptop konnte ich die passende Software aus einer aktuellen Beta implantieren. Danach lief der neue Laptop theoretisch noch als Dual-Boot-Installation, bis das effektiv nicht mehr genutzte Windows 7 nach einem Update mit der GPT-Partitionierung nicht mehr zurecht kam. Danach war Windows für mich erledigt.

Aktuell habe ich einen Desktop-PC mit dem auf Arch basierenden Manjaro, Damit bin ich weitestgehend sehr zufrieden. Allerdings hat irgendein falsch konfiguriertes Update auf einem Reserve-Laptop vor ein paar Monaten die Druckerunterstützung zerschossen. Bislang hatte ich noch nicht die Zeit, mich darum zu kümmern.

Ich würde an deiner Stelle eventuell das von Huschi Huschi erwähnte Ubuntu Studio probieren. Da gehören Digikam und Darktable zum Lieferumfang.

Weitere Fragen müssen wir eventuell morgen weiter besprechen.
 
banane0815
Benutzer44981  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #10
Ich musste mich notgedrungenerweise auch mit diesem Thema beschäftigen.

Früher hatte ich ja durchaus Spaß an PC-Gefrickel... aber das war so in der Zeit von DOS bis Windows XP. Und in dieser Zeit habe ich auch den einen oder anderen ziemlich frustrierenden Versuch mit Linux gemacht.
Inzwischen ist der PC für mich ein Arbeitsgerät, das möglichst problemlos funktionieren sollte...
Aber wenn der Support für Windows 10 ausläuft, Windows 11 eine mit Werbung und KI zugemüllte Datenkrake ist und 2 von 3 Rechnern im Bananen-Haushalt nicht, bzw. nur theoretisch Windows 11-kompatibel sind, führt wohl kein Weg an einer Alternative vorbei.

Mit etwas Recherche kam ich auf Linux Mint als ziemlich stressfreie und einsteigerfreundliche Distribution.

Auf meinem schwächlichen Mini-PC im Wohnzimmer läuft jetzt Mint in der ressourcenschonenden XFCE Edition. Mehr als Youtube-Videos auf dem Fernseher abspielen muss der Rechner sowieso nicht. Und das macht er ohne Probleme.

Im Haupt-PC sind jetzt zwei SSDs. Auf der einen ist noch das alte Windows 10 (das wollte ich jetzt noch nicht endgültig abschießen), auf der anderen Linux Mint in der Cinnamon Edition.
Die Einrichtung des Dual Boot Systems war etwas frickelig, da das Installationsprogramm von Mint mein Windows 10 nicht erkennen wollte. Aber mit ein wenig hin und her und ein bisschen googeln hat es dann auch funktioniert. - Auch wenn mir nicht ganz klar ist mit welcher Aktion ich Grub jetzt tatsächlich dazu gebracht habe, mein Windows 10 anzuzeigen.

Nur auf dem kaum genutzten Laptop habe ich mal als Fallback-Lösung (falls irgendwas mit Linux nicht klappt) Windows 11 installiert - dank Rufus mit lokalem Benutzerkonto und mit der einen oder anderen deaktivierten Datensammel-Schweinerei.

Jetzt habe ich nur noch ein Problem:
Ich habe keine Ahnung, wie ich zukünftig das Thema Fotobearbeitung angehen soll.
Bisher habe ich noch Photoshop CS6 genutzt (die letzte Version, die man kaufen konnte und die ich damals als Studentenversion zu einem halbwegs erträglichen Preis bekommen habe), da ich mich mit anderen Programmen und insbesondere mit Gimp einfach nicht anfreunden kann.
Ich muss mal schauen, ob ich mit irgendeiner Frickel-Lösung meinen heißgeliebten Uralt-Photoshop zum laufen bekomme. Sonst habe ich in dieser Hinsicht echt ein Problem, da mich die Oberfläche von Gimp in den Wahnsinn treibt und ich für Linux auch keine brauchbare Alternative kenne, die einen nicht in den Wahnsinn treibt, wenn man von PS verwöhnt ist.

Ansonsten bin ich bisher ziemlich zufrieden: Linux Mint funktioniert.
Das ganze Standard-Gedöns (Internet, E-Mail, Libre Office, usw.) funktioniert problemlos.
Steam läuft auch und die paar Spiele, dich ich gelegentlich spiele, scheinen alle zu funktionieren.
Das ist doch schon mal ein guter Anfang.
 
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #11
Ich habe gehört, dass man bei PC-Spielen kaum um Windows herum kommt, weil viele Spiele einfach nur darauf optimiert werden. Zockt ihr alle nicht, oder lässt sich das gut lösen?
 
banane0815
Benutzer44981  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #12
Sorceress Apprentice Sorceress Apprentice
Das kann man inzwischen nicht mehr so pauschal sagen. Viele Spiele laufen inzwischen auch unter Linux und mit Steam lassen sie sich auch ohne große Probleme installieren.
Was nicht läuft, sind Spiele mit tief ins Betriebssystem eingreifender Anti-Cheat-Software (z.B. Valorant oder Fortnite).
 
Duracellhäschen
Benutzer211462  (44) Sehr bekannt hier
  • Themenstarter
  • #13
Hallo zusammen, erst mal vielen Dank euch für die vielen hilfreichen Antworten.
Duracellhäschen Duracellhäschen die meisten Distris bieten einen bootfähige "testumgebung" das heißt du kannst vom Installationsmedium (USB Stick, DVD etc. )starten und dir erstmal in Ruhe angucken
Huschi Huschi dein Beitrag war hart an der Grenze, dass ich überhaupt noch verstehe was du meinst. :grin:
Wenn ne VM rausfällt, finde ich die Idee, einfach 2 SSDs zu nehmen und beides laufen zu lassen, je nach Bedarf, ganz cool.
OK, da muss ich mal nachfragen. Unser Sohn nutzt Netflix. Ob er das auf dem PC, auf dem Apple-TV oder irgendeinem anderen Gerät macht, weiß ich nicht.
Das wäre super, danke. Ich weiß, dass mein Ex vor vielen Jahren mal Linux auf einem alten Rechner installiert hat. Bis er darunter im Browser alle Streamingdienste zum Laufen gebracht hat, war es ein ziemliches Gefrickel. Darauf hab ich keine Lust, für mich ist mein PC auch ein Arbeitsgerät, in das ich möglichst wenig Zeit stecken möchte und das problemlos funktionieren soll.
Virtuelle Maschinen brauchen auch immer etwas zusätzliche Rechenleistung. Ich weiß nicht, wie anspruchsvoll DxO ist. Darunter brauchst du noch eine Windows-Installation. Wenn W10 keine Updates mehr bekommt, sollte auch die VM keinen Kontakt zum Internet mehr haben. Sonst öffnest du damit wieder ein Scheunentor. Wenn DxO zur Überprüfung der Lizenzen wieder Kontakt nach außen braucht, ist das etwas aufwändiger.
Gut zu wissen, vielen Dank. Ich hatte demletzt bei einem Freund gesehen, dass manches in einer VM dann doch nicht so problemlos läuft, und man immer gucken muss, woran es denn jetzt gerade scheitert. Im Moment ist mein Rechner für Win 11 gar nicht geeignet. DxO braucht schon auch ein bisschen Rechenleistung, vor allem aber eine gute Grafikkarte (wenn ich meinen Bruder da richtig in Erinnerung habe, der mir seinerzeit den Rechner zusammen gestellt hat). Ob DxO die Lizenzen prüft weiß ich nicht, ich hab noch ne Version, die man einmalig kauft.
Ich bearbeite meine Rohaufnahmen mit Darktable. Die Bildverwaltung erledigt Digikam. Für weitere Bildbearbeitung nehme ich gelegentlich Gimp. Das mache ich aber eher selten. Ich mache keine Montagen von diversen Materialien.
Ehrlich gesagt kommt für mich ein anderes Programm nicht in Frage. In Gimp hab ich mal reingeschaut und es dann schnell wieder zu gemacht. Fand ich damals sehr bedienunfreundlich. Mir gefällt DxO in so vielerlei Hinsicht so gut, das mag ich nicht mehr hergeben.

Linux Mint funktioniert.
Das ganze Standard-Gedöns (Internet, E-Mail, Libre Office, usw.) funktioniert problemlos.
Steam läuft auch und die paar Spiele, dich ich gelegentlich spiele, scheinen alle zu funktionieren.
Das klingt doch schon mal vernünftig. Libre Office nutze ich auch, aber das sollte unter Linux ja gar kein Problem sein. Steam hab ich tatsächlich auch installiert, aber nur für ein paar Erweiterungen für ein Brettspiel, richtig zocken tu ich nicht.

@alle
Kann man Linux auch von einem USB Stick laufen lassen, zum es mal ausprobieren? Was sind da die Limitierungen? Und wie macht man das?

Und was sind die Vor- und Nachteile von VM versus 2 SSDs, auf denen beides läuft? Wie entscheide ich beim booten dann überhaupt, was starten soll? Und kann beides gleichzeitig laufen, so dass ich hin und her zwitchen kann? Ich kann sicherlich beidem erlauben, auf meine Datenfestplatten zuzugreifen, oder?
 
Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #14
Wozu Win 10 behalten, wenn es zur Virenschleuder wird?
Weil es immer mal wieder Programme gibt, die Windows brauchen, und die bereits erworbene Lizenz oft an die HW gebunden ist bzw. eine Verwendung einer Lizenz in einer VM nicht immer so einfach ist wie man es gerne hätte. Eine Virenschleuder kann es nur werden, wenn sichs Viren einfängt, mein Vorschlag war nicht, das Windows dann zum Surfen zu nutzen :grin:

Kann man Linux auch von einem USB Stick laufen lassen, zum es mal ausprobieren? Was sind da die Limitierungen? Und wie macht man das?

Und was sind die Vor- und Nachteile von VM versus 2 SSDs, auf denen beides läuft?
VM braucht extra Ressourcen, und wie oben erwähnt kann es hakelig sein, da eine Lizenz draufzusetzen. Andererseits sind je nach Hardware natürlich die Steckplätze für SSDs begrenzt, wobei sich die Systeme auch eine teilen können.
Wie entscheide ich beim booten dann überhaupt, was starten soll?
Eins ist "default", wenn man das andere möchte muss man an entsprechender Stelle agieren, entweder läuft jedes Mal ein Countdown, oder man muss ins Bootmenü an der richtigen Stelle.
Und kann beides gleichzeitig laufen, so dass ich hin und her zwitchen kann?
Es braucht einen Neustart dazwischen, gleichzeitig wäre bei der VM-Lösung möglich.
Ich kann sicherlich beidem erlauben, auf meine Datenfestplatten zuzugreifen, oder?
Solange diese nicht z.B. von Windows verschlüsselt wurde, klar.
 
Duracellhäschen
Benutzer211462  (44) Sehr bekannt hier
  • Themenstarter
  • #15
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Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #43
Huschi
Benutzer127907  (39) Beiträge füllen Bücher
  • #44
Huschi Huschi vielen Dank für das Video.
Wenn es soweit ist, schaue ich mir das mal detailliert an und teste mal ein bisschen rum. Ich werd vermutlich Linux erst mal über einen Stick laufen lassen, davon hab ich noch ne Menge in ner Schublade. :grin:

Kann man das eigentlich auch mit Windows machen, den von nem Stick laufen lassen? Oder von ner externen Festplatte?
Gerne :smile:

Wobei ich zum Testen vielleicht lieber Virtualbox probieren würde da musst nicht immer erst direkt nen Stick bespielen wieder neu starten dann die nächste Distri herunterladen. Da kannst dir einfach von mir aus 5 verschiedene Distris als Installation Image herunterladen und binnen sekunden einfach ne andere starten zum Testen. Sogar parallel wenn du direkt was vergleichen willst. Windows vom Stick geht theoretisch auch aber ich würde auch hierzu für den Test einfach ne VM benutzen... wenn du richtig auf Linux wechselst kann ich auch empfehlen deine aktuelle Installaton über ein Imageprogramm in ein Image zu überführen dass du dann auch bei Bedarf in der VM starten kannst. Dann kann man sich das mit dem dual boot auch sparen.

Bei meiner Mutter ist das gleiche die braucht eigentlich nur wegen ihrer Ahnenforschung und dem entsprechenden Programm Windows.. Da bin ich auch am überlegen dafür ne VM einzurichten (das geht sehr gut auch offline ohne Internet mit entsprechenden freigegebenen Verzeichnissen am Host OS) und die Kiste auch auf Linux umzustellen. Sie kann nämlich nicht auf Win11 wechseln selbst wenn sie wollte weil das Notebook kein TPM hat
 
Finwe
Benutzer118204  Sehr bekannt hier
  • #47
Wenn es soweit ist, schaue ich mir das mal detailliert an und teste mal ein bisschen rum.
Beim Testen würde ich die Unterschiede zu Windows im Auge behalten. Beispielsweise ist grafische Oberfläche unter Linux meist flexibel austauschbar. Was hier bei der einen Distribution Standard ist, gibt es meist auch bei den anderen und muss dementsprechend nicht zwingend der entscheidende Faktor sein. Der ist eher so was wie Hardwareunterstützung, verfügbare Softwarepakete und die Möglichkeiten diese zu installieren so wie das System zu verwalten.
 
Huschi
Benutzer127907  (39) Beiträge füllen Bücher
  • #48
Hardwareunterstützung
This ja das habe ich vergessen zu erwähnen. Mein PC hat auf dem Asus Board eine gute Wlan Karte mit externer Antenne verbaut. Die lief anfangs nicht und es gab keine Treiber nicht mal zum selbst kompilieren. Ich habe dann 2 Jahre mit einem Stick gearbeitet bis die Unterstützung irgendwann über Update des Kernels nachgeliefert wurde. Sie läuft jetzt super aber gerade mit top aktueller Hardware die gerade vom Band läuft kann es tatsächlich mal bissl Probleme geben. Das ist aber kein Problem mit Linux selbst denn oft sind es die Hardwarehersteller die auch erstmal keine Linux Treiber liefern. Das muss man fairerweise erwähnen.
Da viele aber einen Win10 Rechner flott machen wollen (also ich denke das ist der Haupzweck dieses Threads) sollte das weniger ein Thema sein da die Rechner ja schon ne Weile auf dem Markt sind die das betrifft.
 
Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #50
Off-Topic:

Gut zu wissen, dass es sein kann, dass neue Hardware nicht zwingend von Beginn an problemlos läuft.
Ich möchte - nur so pro forma - anmerken, dass das nicht Linux-spezifisch ist.

Im Kontrast zu Microsoft, die dann aber einfach sagen "haha, nein, die HW ist zu neu, kauf dir nen neues OS dazu, dieses Windows wird hier nicht installiert" ist es bei Linux einfach nur so, dass es halt mal ne Weile dauern kann, bis Treiber vorhanden sind. Und, ich möchte anmerken, bei Microsoft war es kein tatsächliches Problem (ich habe W7 dann auf alter Hardware installiert und auf die Platte im neuen System geklont, es gab keine Probleme ausser MS selbst), bei Linux fehlt dann halt temporär tatsächlich was, ohne dass man an der Nase herumgeführt wird.
 
Huschi
Benutzer127907  (39) Beiträge füllen Bücher
  • #53
Finde ich trotzdem total hilfreich. Irgendwann in den nächsten paar Jahren steht bei mir nämlich auch ein neuer Rechner an. Und da ich den dann etliche Jahre nutzen möchte, kommt dann das zu dem Zeitpunkt schnellste und neueste rein (oder das fast neueste, falls das finanziell deutlich mehr Sinn macht). Gut zu wissen, dass es sein kann, dass neue Hardware nicht zwingend von Beginn an problemlos läuft.
Das Gute ist aber wenn du weißt dass Linux das wunsch OS ist dann kann man die Komponenten genau so wählen dass sie unterstützt werden. Also sprich man baut einfach unterstützte Hardware ein. Es gibt sogar fertig PC Bauer die dir Linux kompatible Systeme anbieten

Der hier z.B.

 
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Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #109
Uff..ich glaube ich habe sehr viel dazu zu sagen....

Zunächst mal: Ich denke, dass 90% aller Menschen ziemlich problemfrei auf ein Linux wechseln können und damit zufrieden sein werden.

Aber von vorne:

1.) Das Problem
Der Support von Windows 10 läuft aus. Hat man einen Online account, bekommt man noch ein knappes Jahr Sicherheitsupdates hier in Europa, dann ist schluss. Das bedeutet, dass jede Lücke die danach gefunden wird nicht mehr gefixt wird. Damit ist jeder Windows 10 PC danach Freiwild. Man kann diese gezielt suchen und übernehmen. Da bringt auch ein aktueller Browser und Virenscanner nix, wenn man über das Betriebssystem drauf gucken kann.
Windows 10 ist passé! BITTE NACH ENDE DER UPDATES NICHT MEHR NUTZEN!

Windows 11 zwingt einen dazu online accounts zu erstellen. Passt man nicht auf sendet man seinde Daten an über 700 "Partner", Passt man auf, sind es ein paar weniger. Welche Apps ihr installiert habt (ja, auch dieses schmutzige kleine Spiel), wie oft ihr sie nutzt, wann der PC an ist, wie lange, was ihr da so macht....
Über KI kram wird noch besser mitgeschnitten was ihr da macht und über die recall funtion werden regelmäßig Bilder von eurem Bildschirm gespeichert (ja, auch von den ferkeligen Bildern und eurem Bank Konto, denn das wird nicht zuverlässig erkannt). Diese werden immerhin verschlüsselt lokal abgelegt, aber mit eurem Passwort kann man die entschlüsseln....na? Habt ihr auch sicher nicht auf diesen einen Link geklickt? Für Hacker die ein Bank Konto leer räumen wollen ist das nämlich wirklich ein sehr lohnendes Ziel...

Dann gibt es da noch die Hardwaresache. Euer Mainboard muss den TPM 2.0 Chip haben, der Schlüssel z.B. für die Verschlüsselung speichert. Generell keine schlechte Idee Schlüssel sicher abzulegen. Wie viel sicherer das auf DIESEM Chip ist...da bin ich mir nicht so sicher und ob das wirklich eine große Relevanz für Privatanwender hat. Es geht hier hauptsächlich um Festplattenverschlüsselung, die auch softwarebasiert geht und DRM...
Außerdem braucht ihr einen Prozessor der in einer Kompatibilitätsliste drin steht. Also nicht ein Prozessor auf dem Windows 11 schnell und flüssig läuft (da gibts auch jede Menge alte wo das nachweislich geht, nein, der muss einfach auf der Liste drauf stehen.

Darüber hinaus finde ich die Bedienbarkeit von Windows 11 katastrophal. Die Menüs sind immer unübersichtlicher geworden und ergeben für mich immer weniger Sinn. Das war mal sinnvoller und leichter. Die Suche ist eine Vollkatastrophe und die Stabilität ist wirklich wirklich nicht gut.

2.) Linux, wo zur Hölle fange ich an?
Linux ist eigentlich nur der Kernel, also der Kern des Betriebssystems. ALLES ANDERE ist GNU, deswegen wäre die richtige Bezeichnung eigentlich "GNU/Linux" für das Betriebssystem, dass es in unfassbar vielen Geschmacksrichtungen gibt.
Das schöne daran: Es gibt viel Auswahl.
Das schlechte daran: Es gibt viel Auswahl.

Ich würde für Anfänger 2 Szenarien unterscheiden:

a) man will Bürokram machen, vielleicht ein bisschen was spielen, aber die Kiste soll verdammt nochmal einfach funktionieren.
b) ich will zocken und brauche jedes bisschen FPS, dass ich kriegen kann.

Zu b) wurde schon etwas geschrieben und ich fasse mich deshelb kurz:
Es gibt eine Art "Zwischenschicht" die sich Proton nennt. Installiert man Steam, hat man das automatisch mit dabei und kann es auch für andere Spiele nutzen. Damit kann man Windows Spiele tlw. sogar mit mehr FPS spielen als unter Windows. Wichtig dabei ist: AMD Grafikkarten funktionieren meistens besser als Nvidia aber die SItuation bessert sich gerade. Es funktionieren auch nicht alle Spiele. Vor Allem die mit einem Anti-Cheat System, dass auf "Rootkit" Basis funktioniert, sich also so tief ins System frisst wie sonst nur Schadsoftware, die sich vor Virenscannern schützen will und damit auch echter Schadsoftware den Weg bereitet, gehen nicht. Musst man so hinnehmen, kommt halt drauf an was man spielen will. Hier kannman auch schauen was auf dem Steamdeck läuft, denn das ist bereits ein Linux. Was da geht, geht vermutlich auch bei euch auf dem Desktop.
Schaut mal bei ProtonDB
Was da also Distri gut ist..ich weiß es aktuell nicht, werde mich demnächst aber mal informieren, weil es mich einfach insteressiert.

zu a)
Hier empfehle ich eine Distribution die ganz geziehlt nicht die absolut neuste Software raus haut...denn dann läuft alles stabil. Und hier wird zu Recht immer wieder Linux Mint genannt. Ich habe einiges ausprobiert und bin immer wieder zu Mint zurück gekommen. Hier emfpehle ich hauptsächlich Linux Mint Cinnamon und bei sehr alten Systemen (15 Jahre alt) XFCE. Beide Varianten und andere gib es auf deren Website.
Braucht man bestimmte Windows Programme wird es schwer, aber nicht unmöglich! Adobe Programme und MS Office geht nach wie vor nicht. Für MS Office gibt es zahlreiche Alternativen und muss man nicht sehr explizit MS Office haben, würde ich drauf verzichten. Wenn es gar nicht anders geht, braucht man einen halbwegs leistungsstarken Rechner und kann "Winboat" nutzen. Hier wird eine Windows 11 Umgebung emuliert, da läuft das System quasi in einer Box. Will man mit Adobe Photoshop volles Ballett Bildbearbeitung fahren, kommt man in einer virutellen Umgebung natürlich schneller an Grenzen...das ist einfach so. Aber dann habt ihr vermutlich ohnehin einen Mac :zwinker:

3.) Ick will jetze ma Mint Cinnamon probieren...wat nu?
Gute Entscheidung!
Joa...letztendlich geht das ähnlich, wie wenn man Linux haben will. Man muss wissen, wie man von einem USB Stick startet (das ist nicht so schwer und wenn jemand Hilfe dazu braucht, kann man mich dazu gerne ansprechen) und braucht eben einen solchen. Dann holt man sich die sog. ISO Datei von der Linux Mint Seite und guckt sich die Beschreibung an, wie man mit der ISO Datei und einem kostenfreien Programm dat Ding auf den USB Stick kleistert.
Anschließend startet man davon und....oh...da ist ja schon ein vollständiges System mit Grafik und allem und so!

Jap..man kann das ausprobieren, denn bis dahin wurde NICHTS installiert. Kilckt mal rum und probiert aus. JEDE Einstellung ist weg, wenn man jetzt neu startet. *puff*
Wenn es euch gefällt, dann gehts ans installieren...nur wie?

Im Prinzip gibt es 3 Möglichkeiten, die Sinnvoll sind:

1. Alles platt machen und Mint drauf
Brauche ich nicht viel dazu zu sagen. Vorher Daten sichern! Alle Dokumente und whatnot. Dann ist alles frisch.

2) Dualboot
Man hat 2 Betriebssystem (geht auch mehr) drauf und kann bei jedem Start in einem Menü auswählen, welches man denn jetzt starten will.
2a) Dualboot auf einer 2. SSD
Man kann ja mehr als eine SSD / Festplatte in einen Rechner einbauen. Das macht es auch einfacher auseinander zu klamüsern.
2b) Dualboot auf einer SSD
Dazu muss man erstmal Platz schaffen, weil Windows sich wahrscheinlich den gesamten Speicherplatz genommen hat. Dazu muss man wissen was man tut, weil hier Datenverlust entstehen kann, wenn etwas schief läuft. Man verkleinert den Teil, den Windows benutzt um den Betrag X, muss man auch wissen wie viel, muss dabei auf die anderen, unsichtbaren Partitionen von Windows achtgeben und die sind durchaus unterschiedlich von Rechner zu Rechner, auch je nach Updatehistorie und dann setzt man sein Linux dahinter. Puh...naja..meistens geht es gut, aber ein bisschen muss man schon wissen was man tut...

Jetzt zur guten Nachricht: Während Windows 11 auf dem gleichen Rechner viele Stunden gebraucht hat, habe Ich Mint auf diversen Rechnern in den letzten Monaten installiert und jedes Mal lief ALLES nach ca 30 - 46 Minuten. Das heißt nicht, dass es woanders nicht Probleme mit dem Drucker geben kann oder so..bei mir lief aber einfach alles.
Programme müssen nicht mehr einzeln heruntergeladen werden, sondern sind in einer Art "Store" zu finden. Man klickt drauf und es wird installiert. Fertig. Keine Konsole mehr. Es läuft sehr flink und ist so einfach zu bedienen, dass selbst mein Vater damit klar kommt.

So...ich hab jetzt hunger und gehe was essen. Wer noch mehr wissen will oder Fragen hat, gerne hier oder per PN.
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • #112
Beide Varianten und andere gib es auf deren Website.
Dann setz ich doch mal den Link dorthin...


Hab letzte Woche 'nem Kumpel auf seinem 13 Jahre alten Lenovo Thinkpad Linuxmint installiert - läuft!

Und noch ein Hinweis für diejenigen, die mit Englisch auf Kriegsfuß stehen: Wenn man Linuxmint vom USB-Stick startet ("Live"-Version), ist alles in Englisch - einschließlich der Tastaturbelegung, sprich: Y und Z sind vertauscht, die Umlaute weg und ein paar Satzzeichen an anderer Stelle. Sobald man es aber tatsächlich auf Festplatte/SSD installiert, kann man eine deutsche Oberfläche auswählen - und eine deutsche Tastatur.

Ach ja: Auch, wer Linux (oder irgendein anderes Betriebssystem) neben dem vorhandenen installieren will, sollte vorher wichtige Daten ebenfalls sichern. Reicht, wenn man aus Versehen 'ne falsche Partition oder Festplatte fürs Installieren angibt...

Wer eine legale Windows-Version hat, sollte vor dem Löschen die Schriften aus dem Ordner "Fonts" sichern, denn aus rechtlichen Gründen sind die bei Linux nicht dabei.

Wenn man bei Windows bleiben will
Für mich hat Microsoft schon mit Windows 8 den Bogen überspannt - und Windows 11 ist jetzt endgültig ein guter Grund, dem Laden komplett den Rücken zu kehren. Auf ein paar wirklich schon historischen PCs, die ich wegen ebenso historischer, besonderer Hardware am Laufen halten will, wird Windows XP bleiben - die gehen halt nicht mehr ins Web.
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #113
Faraka Faraka
Das stimmt so weit, wobei man sich für Windows 10 Sicherheitsupdates wirklich nur einen online account anlegen muss, aktuelle updates auf dem Windows 10, keine LTSC Version haben darf und sich mindestens all 60 Tage einloggen. Unter Einstellungen > Update & Sicherheit > Windows Update gibt es die ESU option um die Upates bis zum 10. Oktober 2026 kostenlos zu verlängern. Danach geht's mit Geld Kohle und Cash weiter.

Und ja, mit gefrickel geht ziemlich viel. Auch wenn ich nicht davon überzeugt bin Windows 11 auf einem Rechner mit TPU 1.1 Chip zu installieren, da jegwede Software (auch 3rd Party) das gegenenfalls voraussetzt und ohne eine Überprüfung schlimmstenfalls etwas verschlüsselt und den Schlüssel dann ins Nirvana schreibt. Worst case. Best Case: Irgenedwas stürzt ab.

Mir war es aber hier wichtig, mehr oder weniger offizielle und für Anfänger umsetzbare Wege aufzuzeigen.
Wenn Interesse besteht, können wir auch gerne mehr über Bastelalternativen schreiben. Ich habe aber die Vermutung, dass alle die, die das Wissen dazu besitzen, den Kram schon wissen und die, die das Wissen nicht haben, sollten es vielleicht lieber nicht versuchen...
 
Finwe
Benutzer118204  Sehr bekannt hier
  • #154
Ich verstehe das so, dass ich in Probleme laufen könnte, wenn ich mal irgendne Sondersache machen möchte, aber ich kann null einschätzen, ob mich als das Normaluser überhaupt betreffen wird oder nicht.
Als Normaluser betrifft dich das nicht, schon gar nicht, wenn du auch bei Ubuntu bleibst. Da geht es, wie bei den Mailsachen, um die technische Lösung unter der Haube. Da geht Ubuntu hin und wieder seinen eigenen Weg und wer sich etwas tiefer mit dem System beschäftigt kann dann u.U. die Lösungen für Ubuntu nicht bei anderen Distributionen wie Debian, Fedora oder Arch anwenden.
Für mich passt einfach die Philosophie von Ubuntu nicht so ganz zum Gemeinschaftsgedanken anderer OpenSource-Projekte, weil sie Stellenweise eben lieber ihr eigenes Süppchen kochen als übergreifende Lösungen zu unterstützen.

Als reine Nutzerin ist dieser Aspekt also für dich also absolut unwichtig. Allerdings war ich auch mal so ein einfacher Nutzer, der über die Zeit dann doch tiefer ins Thema gerutscht ist. Und ich lese in Foren auch immer wieder mal über andere, denen es ähnlich ergangen ist :engel:
 
Faraka
Benutzer146476  (46) Meistens hier zu finden
  • #213
Was schon per se gegen Windows spricht 🙈
Auch da wäre ich vorsichtig, ein Windows LTSC lässt sich ziemlich schlank konfigurieren im Embedded-Bereich. Aber wie gesagt, auf Mikrocontrollern läuft kein klassisches Betriebssystem. Weder Windows noch Linux.
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #214
Auch da wäre ich vorsichtig, ein Windows LTSC lässt sich ziemlich schlank konfigurieren im Embedded-Bereich. Aber wie gesagt, auf Mikrocontrollern läuft kein klassisches Betriebssystem. Weder Windows noch Linux.
Off-Topic:

Das kommt sehr drauf an, auch auf die Definition von "Microcontrollern". Eine Masterloop gibt es nur bei wirklich kleinen Anwendungen, ein RTOS oder was größeres ist mittlerweile gar nicht mehr so selten. Verkompliziert aber natürlich die Entwicklung.
 
Jiisan
Benutzer217857  Verbringt hier viel Zeit
  • #215
Auch da wäre ich vorsichtig, ein Windows LTSC lässt sich ziemlich schlank konfigurieren im Embedded-Bereich. Aber wie gesagt, auf Mikrocontrollern läuft kein klassisches Betriebssystem. Weder Windows noch Linux.
Off-Topic:
My Bad, ich merke immer wieder dass jeglicher Versuch für Satire, Ironie oder Sarkasmus verloren ist, ich werde das in Zukunft im Bezug auf deine Posts einfach lassen..... 🤷🏼‍♂️
 
Faraka
Benutzer146476  (46) Meistens hier zu finden
  • #216
Off-Topic:
My Bad, ich merke immer wieder dass jeglicher Versuch für Satire, Ironie oder Sarkasmus verloren ist, ich werde das in Zukunft im Bezug auf deine Posts einfach lassen..... 🤷🏼‍♂️
Sorry, aber welche Satire? Es spricht eben nicht per se gegen Windows, wenn man es schlank halten will - denn auch mit Windows ist das möglich. Das ist doch keine Satire, anderes zu behaupten.
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • #217
Off-Topic:

Sorry, aber welche Satire? Es spricht eben nicht per se gegen Windows, wenn man es schlank halten will - denn auch mit Windows ist das möglich. Das ist doch keine Satire, anderes zu behaupten.
Es ist aber im Vergleich zu Echtzeitbetriebssystemen (RTOS, auf Mikroprozessoren spezialisierte Betriebsysteme, die üblicherweise wirklich nur das enthalten, was der jeweilige Prozessor zwingend braucht) immer noch ein Trümmer (und mit Kanonen auf Spatzen geschossen):

Nano11 is a stripped-down Windows 11 that shrinks to just 2.8GB

Real-Time Operating Systems (RTOS) Size Ranges

Reichen von ein paar Kilobyte bis zu einem Megabyte... :whistle:
 
Zuletzt bearbeitet:
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #218
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen: Ich habe weiterhin Cachy OS getestet und kann jetzt sagen: Ich empfehle es auf keinen Fall für jemanden, der noch keine Linux erfahrung hat. Und selbst wenn man welche hat: Es ist ein Arch System und braucht vergleichsweise viel Pflege und ich weiß noch nicht mal ob ich selbst bereit bin, das zu machen. Ich will halt, dass der Schmonzens funktioniert.
 
Finwe
Benutzer118204  Sehr bekannt hier
  • #219
Es ist ein Arch System
Wie viel hat die Distribution daran eigentlich verändert? Ist das nur eine passende Vorkonfiguration für eine leicht zu installierende und auf Spiele optimierte Arch-Installation oder liefern die auch Programme mit, um Arch (vermeintlich?) leichter verwalten zu können?
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #220
Wie viel hat die Distribution daran eigentlich verändert? Ist das nur eine passende Vorkonfiguration für eine leicht zu installierende und auf Spiele optimierte Arch-Installation oder liefern die auch Programme mit, um Arch (vermeintlich?) leichter verwalten zu können?
Die haben sehr viel automatisiert. Man kann STeam und Lutris mal eben mit einem klcik installieren und GPU Treiber macht der auch automatisch drauf. Dann gibt es Pakete für Cachy direkt und natürlich die Arch und AUR wenn man will.
Es gibt schon bei der Installation viele viele Möglichkeiten. Alleine die Desktop Manager...ich glaube es gibt 20 oder so.

Es ist aber am Ende doch Arch. Man MUSS regelmäßig Updates machen und wenn was hakelt, dann muss man werkeln. Das hatte ich bei Mint nie, kenne es aber noch von Manjaro.
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • #221
Da ich den Ausgangsfaden nicht sprengen will...
Nun werde ich reumütig zu Windows zurückkehren.
Mit Blick auf den Murks im aktuellen Windows 11 würde ich mir Linux zumindest mal anschauen. Windows ist gerade auch nur so mittel beliebt...
 
G
Benutzer Gast
  • #222
Also ich empfehle Anfängern eine Ubuntu Distribution. Am Windows ähnlichsten ist KDE Plasma. Mir persönlich gefällt Kubuntu daher gut. KDE ist inzwischen in der Standardkonfiguration sehr gut nutzbar und wenn man was anpassen möchte, dann geht echt viel ;-)
 
K
Benutzer11466  Beiträge füllen Bücher
  • #223
Also ich empfehle Anfängern eine Ubuntu Distribution.
Linuxmint basiert auf Ubuntu - macht aber nach der Ansicht einiger Leute ein paar Dinge besser.
Am Windows ähnlichsten ist KDE Plasma.
Das ist ja nur der Dektop, also die Benutzeroberfläche. Die kann man bei Linux-Systemen wechseln. Wenn man will, dengelt man KDE auf Linuxmint drauf.

Und ganz ehrlich: Die paar Problemchen, die ich bislang mit Linux (Mint) hatte, hatten samt und sonders nix mit dem Desktop zu tun...
 
Damian
Benutzer6428  Doctor How
  • #224
Vielleicht ist es an der Zeit nochmal den Erklärbär aus der Kiste zu holen. :zwinker:

Aaaaalso.
Es gibt quasi 3 Geschmacksrichtungen an Linuxen, die man sich holen kann. Achtung, klingt jetzt ein bisschen kompliziert, ist es aber im Prinzip gar nicht:
Fixed Release, Rolling Release, Immuntable.

Eine Disdribution kann nur EINS von diesen dreien sein.

Fixed Release
So kennen wir das von Windows. Es gibt eine Version (z.B. Windows 10) und dann gibt es über die Zeit Updates (Service Packs und so weiter), die Funktionen hinzufügen und natürlich Sicherheitsupdates. Will man aber Windows 11 haben, kann man zwar ein upgrade machen, aber in Wirklichkeit wird das System im Hintergrund neu installiert und eigentlich ist es auch empfehlenswert, das zu tun.
Beispiel: Debian oder Fedora und alles was darauf basiert, z.B. auch Ubuntu und Mint

Rolling Release
Als hätte man sich das nicht schon gedact...hier kann man direkt von Windows XP bis Windows 11 durch gehen....theoretisch zumindest. Man bekommt dazu auch noch IMMER und SOFORT die neusten updates, hat das mordernste von allem und rennt mit den teilweise schnellsten Systemen überhaupt.
Man muss diese Updates aber auch sehr regelmäßig machne und die können gerne mal 1GB sein nach 3 Tagen und irgendwann geht's kaputt. Das ist zumindest meine Erfahrung. Irgendwelche Abhängigkeiten passen nicht und irgenwdas geht nicht so richtig und auf einmal geht der Sound nicht mehr oder das ganze System fährt nicht mehr hoch. Diese Disros sind eher so eine Art Rennwagen und brauchen viel Pflege und man sollte wissen was man tut und wie man es repaiert, wenn's mal wieder kaputt ist und man eigentlich mal zum Einkaufen fahren müsste.
Beispiel: Alles was Arch basiert ist, z.B. auch Cachy OS

Immutable
Das ist eine neue Art und Weise mit dem Thema umzugehen. Hier ist das ganze sog. "Root System" schreibgeschützt. Das bedeutet, dass man nicht mal eben bestimmte Treiber ändern kann und updates des Systems erfordern einen Neustart. Man ist auch auf das Ökkosystem der Distribution angewiesen und hat nicht so eine riesige Software auswahl. Dafür ist das System sehr SEHR stabil. Man kann hier nicht so viel falsch machen, aber eben auch nicht so viel richtig. Wenn man ein Gaming System aufsetzen will, dass ähnlich funktioniert wie auf einer Konsole ist das ein legitimer Weg.
Beispiel: Bazzite, Steam OS (jap, das Steam Deck Ding und natürlich auch die Steam Machine und vermutlich auch das Steam Frame)


Meine Empfehlung für Anfänger wird immer Richtung Debian basierte Systeme gehen und vielleicht noch Fedora. Für Gaming gibt es z.B. Nobara, was ich mir demnächst mal ansehen werde. Ebenfalls Fedora basiert.
Aber egal wofür man sich entscheidet: Ganz daneben liegen wird man nicht.




So, dieses war Teil 1, jetzt folgt Teil 2: Desktopumgebungen.

Wir sind durch Windows so sehr daran gewöhnt, dass ein Betriebssystem nicht nur eine grafische Oberfläche hat, sondern eine grafische Oberfläche IST.
Das stimmt natürlich nicht, eigentlich auch nicht bei Windows. Was aber fakt ist: Bei Windows hat man EINE grafische Oberfläche und die ist überall GLEICH. Man kann ein bisschen anpassen und farben verändern und die Leiste oben statt unten anheften, aber prinzipiell ist das Ganze "one size fits all". Davon muss man sich ein bisschen verabschieden, wenn man sich Linux richtig angucken will.
Prinzipiell ist das so: Es gibt Distributionen, die sich auch eher auf eine sog. Desktop-Umgebung eingeschossen haben. Zum Beispiel wird man bei Linux mint sogar unterschiedliche ISOs zum herunterladen finden. Hier gibt es wundersame Namen wie "Cinnamon", "XFCE" und "Mate" (Ich würde immer Cinnamon empfehlen und nur für SEHR alte Systeme (15 Jahre und älter) XFCE).
Es gibt Distributionen, wo man die bei der installation auswählen kann. Bei Cachy OS sind es so 20 verschiedene!! Und man kann nicht nur eines auswählen, auch wenn man hier nicht zu viel wollen sollte (mehr dazu gleich).
Prinzipiell könnte ich also auch Linux Mint Mate herunterladen und dann XFCE installieren. Ich könnte bei jedem login entscheiden, was für eine Desktop Umgebung ich heute haben will und auch diese kann man in gewissem Rahmen anpassen, wie bei windows auch. Manche mehr, andere nicht ganz so viel.
Was ist also wirklich der Unterschied?
Look&Feel natürlich, aber auch Funktionsumfang. Es gibt verschiedene Applets, die z.B. die WLAN Verbindung anzeigen und Konfiguration zulassen und natürlich moderne und grafisch aufwendige Umgebungen die cool aussehen, tolle Übergänge haben, wahnsinns Anpassungmöglichkeiten bieten und trotzdem ganz toll laufen....auf halbwegs modernen Rechnern. Will man aber aus einem alten Laptop die Spinnen verscheuchen und dat Ding nochmal wiederbeleben, sollte man sich eher welche ansehen, die nicht ganz so opulent daher kommen.
Der große Vorteil ist hier ganz klar: Man hat die Auswahl. Der Nachteil ist: Man hat die Auswahl, muss sich also damit ein bisschen befassen. Man packt nicht Windows drauf, guckt ob es funktioniert und schmeißt dann den Rechner weg, wenn's nicht geht.
Ich hatte auch schon vorweg genommen, dass man nicht zu viel wollen sollte, also nicht zu viele von denen parallel installieren. Das liegt daran, dass die natürlich Platz wegnehmen, aber was noch dazu kommt ist, dass man dann oft die gelichen Programme mehrfach installiert hat, ggf. in unterschiedlichen Versionen und auf manche Ressourcen greifen dann auch beide zu. Das Ganze zupflegen ist Aufwand und das sollte man sich nicht antun. Zum Testen: Klar, warum nicht?

Was sollte man also für Umgebungen nutzen?
Fragt doch einfach mal Google, bzw. Ecosia und Duck Duck Go. Oder meinetwegen perplexity oder chatgpt. Erzählt denen was ihr vor habt und es wird schon was rausfallen.
Ich persönlich mag am Liebgesten Cinnamon und KDE, habe aber auch schon MAC ähnliche gesehen wie Deepin oder Pantheon. Am Ende ist es Geschmackssache. Wer anfängt sollte sich an KDE oder Cinnamon halten. Die sind Pupseinfach zu bedienen und fühlen sich ganz kuschelig an.

So, Erklärbar kommt wieder in die Kiste, ich muss noch was machen heute. :zwinker:
 
Finwe
Benutzer118204  Sehr bekannt hier
  • #225
Es gibt Distributionen, wo man die bei der installation auswählen kann. Bei Cachy OS sind es so 20 verschiedene!!
Da du hier als Beispiel Cachy OS nennst, hab ich mal geschaut was die alles anbieten und möchte noch um folgende Info ergänzen:

Wie so oft bei Linux, gibt es auch für die grafische Darstellung von Fenstern Minimallösungen. Die reine Anzeige von Programmen wird lediglich von Fenstermanagern übernommen, die eben nichts anderes können als die Programmfenster zu organisieren. Alle anderen Komponenten, wie die von Damian Damian genannten Applets muss man sich dann selbst noch installieren um z.B. die Taskleisten anzuzeigen oder den Ton oder das Wlan steuern zu können. Jede Desktopumgebung (desktop environment) hat einen Fenstermanager (window manager) aber ein Fenstermanager, kommt nicht zwangsläufig mit einer Desktopumgebung :zwinker:

Bei den genannten Beispielen handelt es sich auch um Desktopumgebungen. Ich wollte nur die Erklärung nachschießen, weil im Netz mitunter tolle Screenshots von i3 oder Hyprland kursieren, bei denen es sich allerdings um selbst angepasste Installationen handelt.
 
Jiisan
Benutzer217857  Verbringt hier viel Zeit
  • #226
Ich glaube aber schon, dass es für das eigentliche Fadenthema wichtig ist zu betonen, dass es ähnlich wie bei Windows einige Linuxdistributionen gibt, die eben komplett konfiguriert und inkl. aller benötigten Komponenten für Desktop etc. und Programme mit einer sehr klaren und guten Installationsroutine kommen und die man auch nicht alle naselang neu konfigurieren oder gar updaten muss. Dazu gehören die schon mehrfach genannten Ubuntu-Derivate, Debian, Fedora und Mint. Die kann ich auch als relativ unbedarfter Windows User auf einem PC installieren und die laufen sowohl Out of the Box als auch ohne ständige Systempflege stabil und mehr oder weniger sicher (zumal z.B. Viren etc unter Linux eine viel unbedeutendere Rolle spielen als unter Win) und das Look&Feel ist eben sehr ähnlich.

Das 'schöne' an all diesen Distros inkl. all der o.g. und anderer ist dann aber, dass ich mir (eben anders als bei Win) als interessierter User mit etwas Einarbeitung und Aufwand quasi selber was zusammenbasteln und konfigurieren kann, das ich aber sowohl pflegen als auch 'verstehen' muss, was da dann wie zusammenhängt (siehe Desktopumgebung, Fenstermanager etcpp.). Oder ich fange eben gleich mit einer sehr flexibel aufgebauten Distro wie CachyOS oder Arch an, bei denen ich schon ein wenig wissen muss, was genau ich da alles mache und einstellen sollte.

Ich kann nur zu Mut bei Linux raten. Es gibt viele tolle Distros, die Windows perfekt oder gar besser ersetzen, als manche sich das vorstellen können und je mehr sich jemand dann damit beschäftigt, desto einfacher und besser kann das eigene System dann auf den eigenen Bedarf angepasst werden, weil eben im Unterschied zu Win wirklich nahezu alles konfigurierbar und installierbar ist. Das ist einerseits Stärke, schreckt aber wohl manche auch ab. Wer aber 'nur' einen Win-Ersatz sucht, selbst der hat eine gute Auswahl an den o.g. Standard Distros, die ohne viel eigenes Zutun und Wissen alles erledigen und ermöglichen, was Win auch kann, also einfach ausprobieren, wie gesagt, als separates System vom Stick oder per Simulation (VietualBox) kann man die alle problemlos vorher ausprobieren, ohne den Rechner selbst irgendwie zu beeinflussen. Mit einer zweiten Platte sind sogar beide Systeme auf einem PC problemlos machbar, d.h. man hat die Wahl bei jedem Start das passende zu booten, kann ich nur ermutigen dazu.
 
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