Als was arbeitet ihr und was macht ihr genau?

Benutzer72433 

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Ich bin offiziell Softwareentwickler, allerdings verbringe ich die meiste Zeit mit der Ausarbeitung von Arbeitsabläufen, wie also Entwickler und Projektleiter am besten zusammenarbeiten. Dabei ist es dann öfter nötig Anpassungen an der Software vorzunehmen, die wir benutzen um unsere Arbeit zu steuern (grob gesagt so etwas wie ein Ticket-System). Zusätzlich überwache ich dann noch, dass sich auch jeder an die Arbeitsabläufe hält und bin Schnittstelle zwischen Entwickler und Projektleiter.
oh man.. das wäre meine persönliche horrorvorstellung :grin:
ich bin programmierer, weil ich programmieren will, jegliche form von projektmanagement ist äusserst störend (wenn auch manchmal unumgänglich) *g*
tatsächlich verbringe ich meine zeit dementsprechend größtenteils mit programmieren, gelegentlich ma ne website zwischendrin (nerv), ab und zu mal vba (noch schlimmer), aber im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden.
sobald ich meine ausbildung in nem knappen monat hoffentlich abgeschlossen habe wird sichs bei der neuen stelle teilweise auch auf administrative sachen bzw. fisiaufgaben belaufen, aber damit kann ich durchaus noch gut leben.
 

Benutzer113006 

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Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
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Bleibt bitte beim Thema, alles andere wird entfernt.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
"Hauptberuflich" bin ich Medizinstudentin.

Ich arbeite aber in einem Krankenhaus in der Qualitätsabteilung. Da erfassen wir für diverse Studien/Register die behandelten Patienten, erheben Informationen mit Fragebögen oder anhand von Arztberichten und erfassen das Ganze dann in landesweiten Registern. Daneben müssen wir auch Komplikationen (z.B. Stürze) erfassen, nachschauen ob es bestimmte Gründe geben könnte warum z.B. vermehrt Leute stürzen und falls nötig dann Interventionen erarbeiten um diese Probleme zu verhindern.

Daneben arbeite ich auch als Sitzwache in einem anderen Krankenhaus. Da wird man bei Patienten eingeteilt, die aus irgend einem Grund nicht alleine sein sollten, sei es weil sie verwirrt sind, bei allem Hilfe benötigen oder weil sie psychisch angeschlagen sind. Da sitzt man dann den ganzen Tag/die ganze Nacht daneben und liest oder lernt, wenn der Patient Hilfe benötigt, dann ist man dafür zuständig.
 

Benutzer65590 

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Ich bin Wissenschaftsmanager (in meinem Arbeitsvertrag steht: "Wissenschaftlicher Institutskoordinator"); ich sorge dafür, dass Universität - oder genauer: ein Institut meiner Universität - funktioniert. Was früher sehr einfach war, weil das Geld aus einer Quelle kam und die Verträge einheitlich waren, ist in Zeiten von Drittmitteleinwerbung und Ökonomisierung von Arbeitsverhältnissen auch an Hochschulen nicht mehr so leicht.
Deswegen braucht es heutzutage Sonderbeauftragte für Mitteleinwerbung, Projektleitung, Personalmanagement und Budgetadministration. Reine Verwaltungsleute sind mit den Besonderheiten akademischer Arbeit meist überfordert, und reine Fachwissenschaftler sind oftmals zu elfenbeinturmig für seriöse Team- und Finanzarbeit. Ergo muss es Hybriden wie mich geben.

Mein Arbeitsalltag ist recht uneinheitlich; es geht im Wesentlichen darum, den Laden am Laufen zu halten und den Institutsleiter weitgehend zu entlasten. An meinem Institut arbeiten ca. 60 Personen; mein tägliches Kerngeschäft ist es, diese 60 Personen in Arbeit und Brot zu halten insofern, als dass das notwendige Geld eingeworben und verteilt werden muss. Ich stelle auch neue Mitarbeiter ein (Ausschreibungen, Gespräche, Auswahl, Einstellungsformalitäten) und kümmere mich um teaminterne menschliche Probleme. Derer es unter notorisch eitlen und weltfremden Akademikern zahlreiche gibt.
Weiterhin bin ich die Verbindungsperson zwischen den einzelnen Teilprojekten, in denen diese 60 Leute organisiert sind und arbeiten, und unserem Institutsleiter - ich vertrete ihn in den Projektmeetings und diene als Ansprechpartner "nach oben".
Das heißt konkret, dass ich zumeist in Einzelgesprächen oder Meetings sitze, Anträge und Konzepte erstelle oder bewerte sowie über alles nachhaltig Buch führe.
Abgesehen von diesen Dingen nehme ich in zwei Projekten auch Restaufgaben als wissenschaftlicher Mitarbeiter wahr; und wenn noch ein wenig Freizeit übrig ist, muss ich auch noch meine Promotion beenden.

Die Arbeit ist eigentlich sehr interessant, weil man viel mit Menschen arbeitet und es viel Abwechslung gibt. Andererseits hat man eben immer ziemlich viele Töpfe auf dem Herd und Bälle in der Luft, muss dabei stets die Übersicht bewahren und sich ein gesundes Halbwissen in zahlreichen Fachgebieten aneignen. Die Arbeit als reiner wissenschaftlicher Projektmitarbeiter wäre stressfreier und wissenschaftlich erfüllender, aber man muss halt auch ganz ehrlich sagen, dass in meinem eher ungeliebten Bereich bessere Stellen zu finden sind, und, Hand aufs Herz, gefällt mir inzwischen die Personal- und Strategieverantwortung recht gut. Zumal man eben auch die Resultate seiner Arbeit direkter vor Augen hat als in den eher abgehobenen Forschungen meines Fachbereiches.
 
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Benutzer93633  (36)

Meistens hier zu finden
Ich bin Social Media Managerin und werde fürs twittern und bloggen bezahlt.
*neidisch guck* das find ich ja echt cool. Fürs schreiben und bloggen bezahlt zu werden - in meinen Augen ein Traum!

Ich arbeite momentan in einem Marktforschungsinstitut als Rezeptionistin. Ich leite die telefonischen Anfragen an die jeweiligen Abteilungen weiter, buche Besprechungszimmer, bin für die Post, Lieferanten, Buchhaltung und Verrechnung (Bürobedarf, Getränke und Snacks für die hauseigenen Besprechungszimmer), Parkplätze und die größeren und kleineren Wünsche und Probleme der Mitarbeiter zuständig.

Eigentlich sollte die Arbeit nur eine Notlösung sein, weil mir die Arbeit erstens zu eingeteilt und zweitens oft zu wenig ist. Nun bin ich aber schon ein paar Jahre dabei.. Fixe Arbeitszeiten, Wochenenden frei und ein gutes Gehalt haben halt auch was für sich.. :zwinker:
 

Benutzer91619 

Verbringt hier viel Zeit
Ich mache eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten, arbeite also beim Anwalt.
 

Benutzer109783 

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Derzeit habe ich einen Studentenjob. Ich bekomme Rohinformationen und meine Aufgabe ist es, schöne Texte daraus zu machen, die einfach und verständlich sind. Rohinformationen bedeutet, dass ich abgesehen von den Infos, die ich bekomme, noch nach zusätzlichen Informationen (im Internet) recherchiere und diese ebenfalls in den Text einbinde.
Und für wen schreibst du die Texte?

Ich bin Student und arbeite nur nebenbei als Verkäufer in einem bekannten Kleidungsgeschäft. Dort lächle ich vor allem die weiblichen Kunden an und mache ihnen Komplimente, damit sie ganz viel kaufen und wieder kommen. :grin: Das beschreibt ziemlich genau meine Tätigkeiten..
Ich arbeite aber nur wenige Stunden im Monat und mir macht es echt sehr viel Spaß, es war irgendwie immer ein Wunsch von mir, mal in einem Klamottenladen zu arbeiten und außerdem ist das Gehalt ganz gut.
Hört sich langweilig an, aber mir gefällt's :zwinker:
 
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Benutzer96961 

Meistens hier zu finden
Mittlerweile arbeite ich seit über drei Jahren als Sachbearbeiterin in einem Telekommunikationsbetrieb.
Hauptsächlich bin ich für diverse Freischaltungen in Sachen Mobilfunk und Vollanschlüsse (Erstaufträge und Tarifup-/Downgrades) verantwortlich. Also Vorbereitung, die Prozedur an sich und dann ggf. die Nachbearbeitung sollte mal etwas schief gelaufen sein. Nebenbei bereite ich teilweise den Hardwareversand vor - Bsp. Erstellen der Schreiben.

Eigentlich ein echt spannender Job, der nur leider nicht gut bezahlt wird. Im Sommer wird sich dann neu umgeguckt. :grin:
 

Benutzer65590 

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Off-Topic:


Kommst du überhaupt zum Promovieren? Ich muss gestehen, für mich hört sich dein Job ganz schrecklich an :grin:

Die Promotion leidet ehrlich gesagt unter dem Job, der halt Vollzeit ist, im Zweifelsfall Vollzeit +X. Aber andererseits stehe ich dank dieser Beschäftigung, die eine gewisse Perspektive hat, auch nicht mehr unter dem ökonomischen Druck, innerhalb von allerhöchstens 5 Jahren promoviert sein zu müssen, also ist das schon ok. Und mir macht`s wie gesagt auch ein wenig Spaß :zwinker: von da her :zwinker:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich bin "gelernter" theoretischer Physiker und arbeite im Moment an einer Uni in der Forschung. Ich arbeite in einigen Projekten mit, programmiere, bastle ein bißchen mit Datenbanken herum, ab und zu ein Paper oder Konferenzbeitrag und würde gerne dieses Jahr die Promotion weitgehend durchbekommen.

Der Teilbereich, in dem ich arbeite, ist allerdings etwas von der klassischen Physik entfernt, es geht eher in Richtung "sozioökonomische Systeme" und Verkehr/Logistik, es ist allerdings ein Lehrstuhl der Physik.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Sobald im Sommer der letzte Rest Diplomarbeit durch ist, bin ich vollwertige Tierärztin :zwinker:
Allerdings ohne das (früher) gängige Ziel möglichst ambitioniert in einer Praxis/Klinik Karriere zu machen... ich hab im Laufe des Studiums festgestellt, mir liegt das praktische Arbeiten nicht so wahnsinnig.

Im Moment schreibe ich wie gesagt Diplomarbeit, und arbeite nebenher auf Stundenbasis (ca vier Nachmittage die Woche, plus minus) in eine Kleintierpraxis in einem Vorort von Wien als Assistentin.
Eigentlich genau der Job der mir gefällt, ich kümmere mich (zusammen mit der "Vormittagskollegin) um die Hintergrundabläufe, eigentlich alles was mit Kundenanrufen zu tun hat, um die reibungslosen Abläufe in der Sprechzeit, ums Tiere fixieren und Besitzer trösten, viel Besitzerkontakt generell ... und kann gleichzeitig die Diagnostik mitmachen, was mir auch wirklich Spaß macht.
Zusätzlich darf ich die Verhaltensberatungen übernehmen, weil das sozusagen mein Steckenpferd ist, das, was ich seit Jahren nebenher mache - und neuerdings die TCM Diagnostik bzw generell alternativ zur Schulmedizin ganzheitliche Einschätzung. Sprich, welche Methode vielleicht wie zum Ziel führen kann, wenn man schulmedizinisch ansteht. Da ich eine medizinische Zusatzausbildung dazu mache und das zu meiner Hauptschiene machen will - konsilarische Verhaltenstherapie und TCM/Ganzheitsmedizin, am besten in Kombination mit Verhaltensforschungsprojekten :smile:
Ab Sommer wartet dann eine Dissertation in der Verhaltenstherapie bzw Kognitionsforschung bei Hunden, was das zweite Standbein wird. Hoffentlich klappt das so wie geplant, ist immer alles etwas heikel :zwinker:

Das mit der Tätigkeitsbeschreibung find ich übrigens echt interessant, da es inzwischen entweder Berufe gibt, unter denen ich mir nichts vorstellen kann, oder eben so "klassische" Berufe wie meiner, die dann aber eben anders ausgeführt werden... unter "Tierärztin" stellt man sich ja doch häufig was andres vor als meine Tätigkeitskombi :zwinker:
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
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Benutzer90972 

Team-Alumni
Wenn ich mit meinem Studium fertig bin, bin ich Lehrerin.​
Momentan arbeite ich in einer Arztpraxis. Ich nehme Anrufe entgegen, mache Termine, kümmere mich um das Telefon, teile die Patienten den entsprechenden Behandlungszimmer zu, kopiere, scanne und schaue zwischendurch, ob in den Behandlungszimmer noch alles vollständig ist. Alles "nicht medizinische" eben.​
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Ich bin Jugend-/Heimerzieherin. Ich arbeite mit Kindern zwischen 7 und 14 Jahren in der ambulanten Jugendhilfe. Meine Aufgaben sind Hausaufgabenbetreuung, Freizeitgestaltung und Gespräche mit den Eltern sowie die Kooperation mit dem Jugendamt. Ansich eine sehr spannende Arbeit, sie macht sehr viel Spaß, geht stark an die Nerven, gibt einem aber sehr viel.
Ab Sommer werde ich aber in einen Hort wechseln. Mehr Kinder, weniger Verantwortung. Ich hoffe, das gefällt mir wirklich so gut, wie ich es mir vorstelle...
 

Benutzer132528  (32)

Meistens hier zu finden
ich mach grad ne ausbildung zur immobilienkauffrau und ich mach alles außer makeln ;D
also mietverträge schreiben, kündigungen bearbeiten, technische anfragen annehmen und abwickeln, wohnungsweigentumsverwaltung sowie die buchhaltung und kundenservice (wohnungen anbieten etc.) :zwinker:
 
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