Als Aupair nach USA?

Benutzer58723 

Benutzer gesperrt
Würdet ihr ein Jahr nach USA als Aupair gehen wollen? Was würde euch am meisten dabei reizen? Was wären eure größten Befürchtungen? In welchen Ort/Bundesstaat würdet ihr am liebsten gehen? Ich unterstelle mal, dass ihr Zeit dafür habt, in einen attraktive Ort kommt, eine nette tolerante Familie mit "pflegeleichten" Kindern vorfindet, auch alles andere passt wie Bezahlung, Freizeit, Krankenversicherung, Sprachkurs, Unterkunft, Auto etc.
 

Benutzer63579 

Verbringt hier viel Zeit
klar würde ich gerne...vor allem usa reizt mich schon, nur hab ichs mit kindern nich so, man muss ja bei den gesellschaften stunden vorweisen, in denen man sich mit kindern beschäftigt hat (also eine agentur verlangt 200h) aber da gibts ja auch noch die alternative work and travel was auch toll is..ganze usa sehen^^
oder en higschoolyear is auch toll, nur passts in meine schullaufbahn nich rein und ein jahr im ausland machen is mir doch zu heikel...
aber so fänd ich irgend en dorf ganz in der nähe von einer großen stadt nich schlecht, californien soll toll sein...oder texas, so auf ner ranch fänd ich auch extrem toll:smile:

möchtest du das machen oder interessierts dich nur so?
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Also man sollte da doch recht vorsichtig sein, man liest immer wieder "Horrorgeschichten" von solchen Au-Pair Aufenthalten und nicht alle Organisationen scheinen viel zu taugen. Das mit den attraktiven Orten ist auch so eine Sache, die beschränken sich weitgehend auf die beiden Küsten und Chicago. Dazwischen gibt es aber sehr viel freies Land. Keine Frage, dazu gehören ganz traumhafte Landschaften, aber nicht unbedingt das was Au-Pairs als attraktive Orte ansehen. Utah ist sicher einer sehr schöner Staat für Urlaubsreisen mit Wanderungen durch die tollen Nationalparks, aber ich glaube kaum dass Au-Pairs unbedingt nach Utah wollen. Wo wir gleich beim nächsten Thema sind, den Leuten. Das mit den netten toleranten Familien ist nämlich auch so eine Sache, es gibt zwischen USA und D durchaus ganz erhebliche kulturellen Unterschiede. Und dabei nicht vergessen, dass amerikanische Fernsehserien, die in Californien oder New York spielen nicht sehr repräsentativ für das amerikanische Kernland sind.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Ein Jahr in den USA kann toll sein, aber man kann wirklich Pech mit der Aupair Familie haben oder in der Pampa landen. Da ich mit Kindern auf Kriegsfuss stehe bin ich dann doch lieber als Studentin in die USA gegangen. Man muss sich wirklich gut überlegen, ob man ein Jahr lang mit einer fremden Familie klarkommt, die einen eventuell als Haussklaven betrachtet. Eine Freundin hat noch nicht mal Essen von der Familie bekommen und musste sich von ihrem knappen Taschengeld ernähren.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich bin gerade als AU PAIR in den USA !!! :herz:

Ich war 2oo3 - 2oo4 schonmal als Austauschschuelerin fuer 1 Jahr in Iowa, USA und habe damals mein amerikanisches Abitur gemacht. Mir hat es in Amerika so gut gefallen, dass ich nach meinem deutschen Abitur (11. Klasse uebersprungen) unbedingt wieder in die USA wollte.

Und hier bin ich! Ich bin am 31. Juli in New York City gelandet, habe die Brooklyn Bridge, Statue of Liberty, Ground Zero und Time Square gesehen. Seit Freitag lebe ich in New Jersey.

Ich liebe die Sprache, die Mentalitaeten und verschiedenen Kulturen. Ich liebe die Offenheit der Leute. Ich habe keine Befuerchtungen, ich weiss, dass ich keinen Kultur Schock bekomme und kein Heimweh haben werde. Ich weiss, ich werde neue Leute kennenlernen und Spass haben.

Zu den Bundestaaten: Da ich mal in Iowa, also im Mid-West gelebt habe, wollte ich zuerst dorthin zurueck. Es gab aber kaum Jobs. Ich sollte nach California, aber das habe ich abgelehnt. Zu teuer, zu heiss und die Leute sind zu egoistisch dort. Jetzt lebe ich in New Jersey, in der Naehe von New York und Philadelphia. Der Strand ist 1 Stunde entfernt. Ich liebe es hier!

Mein "kleines Monster" (5) ist einfach klasse, meine Host Family hat 2 suesse Hunde. Sie haben mein Zimmer nach meinen Wuenschen eingerichtet, mir einen TV, eine Stereo, einen PC und ein Handy gekauft. Ich habe ein eigenes Auto, sie bezahlen mir alles und wir haben einen Pool.

Mein Auto:
9834.jpg


I live the American Dream!

... man liest immer wieder "Horrorgeschichten" ...

Duh, man liest immer nur horrorgeschichten!
wenn interessieren schon die 30.000 gluecklichen au pairs,
wenn es 500 gibt, die horrorgeschichten zu erzaehlen haben?

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

... das mit den netten toleranten Familien ist nämlich auch so eine Sache,
es gibt zwischen USA und D durchaus ganz erhebliche kulturellen Unterschiede ...

Aber genau das ist doch das interessante an der ganzen Sache!
Kultureller Austausch!

... eine Freundin hat noch nicht mal Essen von der Familie bekommen
und musste sich von ihrem knappen Taschengeld ernähren.

Selber Schuld, Familie wechseln!
(Geht seit Jahren ganz einfach uebers Internet, falls Orga nicht hilft)
 
B

Benutzer

Gast
von au-pair bin ich einfach nicht überzeugt. zu viele leute werden ausgenützt, etc.

ich selbst war auch schon ein jahr in amerika als austauschschülerin und von dieser erfahrung kann ich nur positives berichten :smile:
 

Benutzer54073 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hatte mir auch überlegt, als Au Pair ins Ausland zu gehen, allerdings nicht in die USA, das wäre mir a) zu weit weg und b) einfach keines der Länder, in die es mich unbedigt zieht (schlechte Regierung, schlechte Ess-Gewohnheiten). Finde Europa viel besser und auch hier gibt es andere Kulturen und schöne Landschaften.
Ich hatte mehr an Mallorca :tongue: gedacht und möglicherweise werde ich das nächstes Jahr machen.

Allerdings fände ich ein Auslandssemester noch weitaus ansprechender, da man dort viel unabhängiger ist, die Sprache lernt, während man gleichzeitig sein Studium weiterführen kann und weil man Leute in seinem Alter kennenlernt und sich nicht ewig mit eventuell nervigen Kindern herumschlagen muss. Da ist die Spanne zwischen "Glück" und "Pech" viel kleiner, da es von niemandem als von einem selbst abhängt, wie man dort zurecht kommt.

Ansonsten ist Au Pair aber keine schlechte Sache, man kriegt volle Verpflegung, gutes Taschengeld und noch dazu recht viel Freizeit. Und da man anscheinend die Familie auch welchseln kann, sollte es da recht wenige Probleme geben...meine größte Sorge wäre es nur, da niemanden in meiner Alterklasse kennenzulernen, da man mit solchen ja kaum in Kontakt kommt.
Wenn du allerdings total weltoffen und extrovertiert bist, dann nichts wie hin :zwinker: Ich würde nach Florida gehen, da isses warm.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
... zu viele leute werden ausgenützt, etc.

Wenn man das mitmacht, dann ist man selber daran Schuld.
Man muss Iniative ergreifen und sich eine neue Familie suchen.

... allerdings nicht in die USA, das wäre mir

a) zu weit weg und
b) ... schlechte Regierung, schlechte Ess-Gewohnheiten ...

Ich hatte mehr an Mallorca :tongue: gedacht ...

Was heisst eigentlich zu weit weg? Wenn man in ein anderes europaeisches Land geht, kann man auch nicht jeden Monat einfach mal so nach Deutschland kommen. Das mit der Regierung wird dich als Person kaum beeinflussen, sowas ist doch kein KO-Kriterium. Das mit dem Essen ist einfach nur ein daemliches Vorurteil. Wenn man sich gesund ernaehren will, dann macht man das einfach, auch in den USA.

Allerdings fände ich ein Auslandssemester noch weitaus ansprechender,
da man dort viel unabhängiger ist, die Sprache lernt,
während man gleichzeitig sein Studium weiterführen kann
und weil man Leute in seinem Alter kennenlernt ...

Ich werde auch noch ein Auslandssemester in den USA verbringen ... Ich glaube 1 Jahr weg von Familie und Freunde in Deutschland - man wird schon selbsstaendig genug! Die Sprache lerne ich natuerlich auch, bzw. habe ich schon. Ausserdem gehe ich aufs College, studiere also, lerne Leute in meinem Alter kennen. Ich passe ca. 5 Stunden am Tag auf die Kleine auf, habe von 9.30 - 15.45 Uhr frei ...

... meine größte Sorge wäre es nur, da niemanden in meiner Alterklasse kennenzulernen,
da man mit solchen ja kaum in Kontakt kommt.

... ich würde nach Florida gehen, da isses warm.

Dir ist schon klar, dass Amerikaner viel offener und freundlicher als Deutsche sind? Sie quatschen einen immer und ueberall auf der Strasse an. Egal wo ich hingehe, wenn ich weiss wie und wo, dann lernt man Leute in der 1 Woche kennen, die in seinem Alter sind. Und wie gesagt, aufs College gehe ich noch zusaetzlich.

In Florida sind es im Moment so um die 42 - 45 Grad. Es ist nicht warm, sondern so heiss, dass keiner aus dem Haus geht. Ich glaube nicht, dass man dort wirklich 1 Jahr lang wohnen will!
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Aber genau das ist doch das interessante an der ganzen Sache!
Kultureller Austausch!
Ich bin mir ganz sicher, dass sich sehr viele Deutsche im "bible belt" nicht sehr wohl fühlen werden. Käme ja auch keiner auf die Idee Au-Pair im Iran zu machen. Man sollte auch nicht vergessen, dass Au-Pairs doch häufig von Familien mit mehr als nur einem Kind genommen werden. Da dürfte der Anteil der fanatischen Christen, für die Verhütung des Teufels Werk ist, sicher nicht unerheblich sein.

In Florida sind es im Moment so um die 42 - 45 Grad. Es ist nicht warm, sondern so heiss, dass keiner aus dem Haus geht. Ich glaube nicht, dass man dort wirklich 1 Jahr lang wohnen will!
Im Winter wird man Florida sicher gegenüber Iowa vorziehen.
 

Benutzer14773 

Verbringt hier viel Zeit
AuPair grundsätzlich wär nichts für mich, dann lieber als Student. Die USA reizen mich aber nicht so; ich hab mal für vier Wochen in einer Gastfamilie gewohnt, das hat mir eigentlich gereicht ;-). Ich fände ein anderes Land interessanter...
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Bei den aktuellen Einreisebedingungen würde ich nichtmal in die USA in Urlaub gehen.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich bin mir ganz sicher, dass sich sehr viele Deutsche im "bible belt" nicht sehr wohl fühlen werden. Man sollte auch nicht vergessen, dass Au-Pairs doch häufig von Familien mit mehr als nur einem Kind genommen werden. Da dürfte der Anteil der fanatischen Christen, für die Verhütung des Teufels Werk ist, sicher nicht unerheblich sein.

Einfach nur laecherlich, dummes Vorurteil mit der Religion. Meine letzte Gastfamilie ist 1x im Jahr in die Kirche gegangen und ich bin freiwillig in 5 verschiedene Kirchen gegangen, weil die Kirche in den USA einfach viel viel interessanter ist als in Deutschland.

Meine jetzige Host Family geht 1x die Woche, ich kann mit wenn ich Lust habe, muss aber nicht. Ich gehe dennoch. Das letztemal kam ich mir vor wie auf einem Rock Konzert. Buehne, Band, Scheinwerfer und Text mit einem Beamer an die Kirchendecke (Kirche ist ein grosses Zelt ...) geworfen.

In Iowa lernte ich ein paar Leute kennen, die total kirchlich und bibelfest waren, wohl das, was du als "fanatisch" bezeichnest. Diese Leute sind ein paar meiner guten Freunde geworden, sie waren offen, hoerten sich an, warum ich an Gott und der Bibel Zweifel und erklaerten mir, wie sie die Sache sehen. Es war total interessant und auf sie war immer Verlass. Sie haben nie versucht mich zu ueberzeugen.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Einfach nur laecherlich, dummes Vorurteil mit der Religion.
Nur weil DU damit keine Erfahrungen gemacht hast, heißt es nicht, daß das nur ein "dummes Vorurteil" ist, denn das ist es mit Sicherheit nicht.

Meine jetzige Host Family geht 1x die Woche, ich kann mit wenn ich Lust habe, muss aber nicht. Ich gehe dennoch. Das letztemal kam ich mir vor wie auf einem Rock Konzert. Buehne, Band, Scheinwerfer und Text mit einem Beamer an die Kirchendecke (Kirche ist ein grosses Zelt ...) geworfen.
Oh ja, das sind die schlimmsten. :-p

In Iowa lernte ich ein paar Leute kennen, die total kirchlich und bibelfest waren, wohl das, was du als "fanatisch" bezeichnest. Diese Leute sind ein paar meiner guten Freunde geworden, sie waren offen, hoerten sich an, warum ich an Gott und der Bibel Zweifel und erklaerten mir, wie sie die Sache sehen. Es war total interessant und auf sie war immer Verlass. Sie haben nie versucht mich zu ueberzeugen.
Nun ja, es gibt Leute, denen ist das Umfeld an sich schon unangenehm, auch ohne "Missionierungsarbeit".

Sternschnuppe

PS: Ich glaube, mittlerweile weiß hier jeder, daß du ein USA-Fan bist. Aber sieh es ein, daß nicht jeder von den USA ein so idealistisches Bild vom "promised land" hat.
 

Benutzer58723 

Benutzer gesperrt
Möchtest du das machen oder interessierts dich nur so?

Ich war im Urlaub ein paar Wochen in USA und es hat mir gut gefallen. Aupair würde mich schon interessieren, obwohl es derzeit nicht so ganz in meine Lebensplanung passt. Vor allem kann man in dem Jahr toll Englisch lernen. Ich habe eine nette, tolerante, aufgeschlossene Freundin, die war 2004/5 in den Südstaaten und es hat sie keinesfalls gereut. Allerdings: Die erste Familie war ein Griff ins Klo, die wollten sie nur brutal ausnützen, bei der zweiten war es nicht viel besser, erst mit der dritten hat es einigermaßen gut geklappt. Anscheinend muss man jedoch oft mit abgelegenen Regionen rechnen, mit viel Hausarbeit, mit zahlreichen Kindern und einer für unsere Verhältnisse bigoten Lebensweise. Bei 30.000 deutschen Aupairs ist die Anzahl der unzufriedenen sicher weit, weit höher als 500, vielleicht 10.000.
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Einfach nur laecherlich, dummes Vorurteil mit der Religion.
Wenn Du von einer Gastfamilie auf ganz USA schliesst, bist es eher Du, die Vorurteile hast. Ich glaube Du kennst Du USA bei weitem nicht so gut, wie Du glaubst, sonst hättest Du auch schon bemerkt, dass es im Bereich der Religion einen starken Konflikt in den USA gibt.
Angefangen bei den ständigen Scharmützeln zu Intelligent Design in den Schulen, aus Deutscher Sicht kaum vorstellbar, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung das Evolutionsprinzip ablehnt. Der Streit Um Sexualkunde an Schulen, Home Schooling. Premarital Sex ist sowieso ein ganz heisses Thema. Prüderie kennt keine Grenzen, seit dem Aufschreib über Janet's Nipple Slip nimmt die Zensur des Fernsehens durch die FCC stark zu. Wusstest Du, dass in einigen Staaten gar keine Sex Toys verkauft werden dürfen? Die Debatten um Roe vs. Wade und Terri Schiavo waren/sind auch stark von den evanglikalen Christen geprägt. Also ich sehe da weit mehr als nur Vorurteile.
Edit: Passender Artikel heute bei SpiegelOnline: US-Gemeinde jagt Familie fort
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Wenn Du von einer Gastfamilie auf ganz USA schliesst, bist es eher Du, die Vorurteile hast...

Ja genau, in (bis jetzt) 13 Monaten USA und 2 Jahren intensiven Kontakt mit Amis in Dtl,
habe ich natuerlich nur meine eigene Familie(n) kennengelernt.
Alles klar!

Nur weil DU damit keine Erfahrungen gemacht hast, heißt es nicht,
daß das nur ein "dummes Vorurteil" ist, denn das ist es mit Sicherheit nicht.

Ich habe mit solchen religioesen Menschen
und Familien eben auch meine Erfahrung gemacht,
nur deswegen kann ich ja darueber schreiben ...


Nun ja, es gibt Leute, denen ist das Umfeld an sich schon unangenehm,
auch ohne "Missionierungsarbeit".

Man weiss vor einem Au Pair Jahr, auf was man sich einlaesst,
wenn man in die USA geht. D.h., wer damit nicht klar kommt,
auch auf sogenannten "fanatischen" Menschen zu treffen,
der brauch erst gar nicht in die USA gehen!

Anscheinend muss man jedoch oft ... mit zahlreichen Kindern rechnen ...

Man kann sich aussuchen, wieviele Kinder man betreuen will.
Gefaellt einem die Anzahl der Kinder nicht, kann man die Familie ablehnen.

Wusstest Du, dass in einigen Staaten gar keine Sex Toys verkauft werden dürfen?

Das ist so als wuerde man sagen:
"Wusstest du, dass man in Deutschland Alkohol erst ab 18 kaufen kann?"

Niemand haelt sich daran!
Und man mag mir Glauben schenken wenn ich sage: Amis sind alles andere als pruede ...
(Und nein, ich spreche nicht nur von TV Serien wie Sex and the City / The L-Word)
... sonst hättest Du auch schon bemerkt,
dass es im Bereich der Religion einen
starken Konflikt in den USA gibt ...

Ich lebe ja nur hier ... danke fuer die Info, ist mir ja noch nie aufgefallen! :kopfschue
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Man weiss vor einem Au Pair Jahr, auf was man sich einlaesst,
wenn man in die USA geht. D.h., wer damit nicht klar kommt,
auch auf sogenannten "fanatischen" Menschen zu treffen,
der brauch erst gar nicht in die USA gehen!
Nichts anderes haben wir sagen wollen. Nicht jedem gefällt das Leben in den USA und deshalb kann man auch nicht pauschal sagen, dass ein Au Pair Jahr in den USA eine tolle Erfahrung wird. Ich habe ein Jahr in den USA studiert und weiss auch wie es dort ist, ebenso wie Trogdor wenn ich mich recht entsinne. Wenn es dir dort gut gefällt, freut mich das. Ich habe auch einige schöne Erinnerungen an die USA. Für mich wäre die amerikanische Lebensweise und Politik auf Dauer aber trotzdem nichts und deshalb würde ich auch nicht wieder dort leben wollen.
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
PS: Ich glaube, mittlerweile weiß hier jeder, daß du ein USA-Fan bist. Aber sieh es ein, daß nicht jeder von den USA ein so idealistisches Bild vom "promised land" hat.

Das hat doch nichts mit idealistisch zu tun. Ich mag die USA auch sehr, finde das Land wunderschön und die Menschen grösstenteils sehr nett. Die aktuelle Politik hingegen finde ich zum Kotzen und wenn man mit mir ne Diskussion über Bush losreisst, dann bin ich die, die am meisten über ihn losflucht.

Nichtsdestotrotz kann man ein Land doch sehr mögen und auch die Schattenseiten nicht so tragisch finden - oder vielmehr sich derer bewusst sein und kapieren, dass kein Land ohne Probleme ist. Ich finde an der Schweiz längst nicht alles gut, gerade auch im politischen Bereich - trotzdem lebe ich nun mal hier und es gibt auch viele Vorteile.

Man muss sich halt mit einem Land auch auseinander setzen. Und nur weil jemand mit gewissen unfundierten Vorurteilen gegenüber den USA (alternativ jedem anderen Land auf dieser Welt) aufräumt oder aber findet, dass Menschen, die nie dort gelebt haben, das zu wenig abschliessend beurteilen können (was nicht unberechtigt ist), heisst das noch längst nicht, dass deswegen alles als perfekt und toll und super empfunden werden muss. Jeder hat nunmal nen anderen Geschmack. Man muss vielleicht selbst mal ne Weile rüber und ausprobieren, wies einem selbst gefällt, bevor man losmeckert, wie scheisse dort doch alles sei. Wenn man dann enttäuscht ist, ist das ja auch in Ordnung, ich war auch schon von Orten enttäuscht, von denen andere in höchsten Tönen geschwärmt haben.

Ich würde auch pro USA als Ort für Ferien, Au-Pair, Sprachaufenthalt oder was es dann halt eben sonst sein soll sprechen. Einfach weil ich bei jedem Aufenthalt nur äusserst gute Erfahrungen gemacht habe. Das heisst noch längst nicht, dass ich mir der negativen Aspekte des Landes nicht bewusst bin, im Gegenteil, ich setze mich sehr stark mit den USA, deren Geschichte und Politik, auseinander, seit Jahren und bis heute. Aber das Land an sich finde ich trotzdem fantastisch.
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist so als wuerde man sagen:
"Wusstest du, dass man in Deutschland Alkohol erst ab 18 kaufen kann?"
Und in den USA ab 21, was zumindest in manchen Collge-Städten auch sehr streng durchgesetzt wird. Und in manchen Bundesstaaten sonntgas gar nicht, werde nie meine erste Begegnung mit den "blue laws" vergessen.
Und man mag mir Glauben schenken wenn ich sage: Amis sind alles andere als pruede ...
(Und nein, ich spreche nicht nur von TV Serien wie Sex and the City / The L-Word)
Das glaube ich dir nicht nur sondern weiss es. Nennt sich Doppelmoral und ist das, was ich beinahe am schlimmsten finde. Auf der einen Seite um jeden scihtbaren Nippel ein Drama machen, auf der anderen Seite das Land mit der weltweit größten Pornoproduktion weltweit sein. So wie der republikanische (Ex-)Bürgemeister von Spokane, der Ewigkieten gegen Homosexualität zu Felde gezogen ist. Und nun mit einem 18-jährigen Jungen Mann erwischt wurde, und möglicherweise ein paar Minderjährige missbraucht hat.

Ich lebe ja nur hier ... danke fuer die Info, ist mir ja noch nie aufgefallen! :kopfschue
Man hat schon den Eindruck, DU bekommst nicht viel mit, was um dich herum in den USA passiert. Ich empfehle dringend die regelmäßige Lektüre einer der großen überregionalen Tageszeitungen, gibt bei Dir in der Ecke ja ein paar.

Ich habe ein Jahr in den USA studiert und weiss auch wie es dort ist, ebenso wie Trogdor wenn ich mich recht entsinne.
Jep, stolzer Träger eines Master of Science einer amerikanischen Spitzen-Uni. :bier:

aber findet, dass Menschen, die nie dort gelebt haben, das zu wenig abschliessend beurteilen können (was nicht unberechtigt ist),
Der Denkfehler dabei ist, dass xoxo nicht die einzige hier im Forum ist, die schon mal in den USA waren. Und das mit dem dort leben halte ich für sehr überbewertet, weil man in einem Land leben kann, ohne eine Ahnung zu haben, was wirklich los ist, wenn man nicht ab und zu auch ein bischen Medien konsumiert. Am schlimmsten sind doch die, die einer der Weltstädte wie New York waren und dann glaube die USA zu kennen, und dann nicht verstehen, warum jemand wie GWB gewählt wird. In Iowa hätte xoxo eigentlich eine gute Chance gehabt, die wahren USA kennen zu lernen.

Ich würde auch pro USA als Ort für Ferien, Au-Pair, Sprachaufenthalt oder was es dann halt eben sonst sein soll sprechen. Einfach weil ich bei jedem Aufenthalt nur äusserst gute Erfahrungen gemacht habe. Das heisst noch längst nicht, dass ich mir der negativen Aspekte des Landes nicht bewusst bin, im Gegenteil, ich setze mich sehr stark mit den USA, deren Geschichte und Politik, auseinander, seit Jahren und bis heute. Aber das Land an sich finde ich trotzdem fantastisch.
Was Ferien und Studienaufenthalt angeht stimme ich dir absolut zu, wobei mir da ein paar Entwicklungen auch nicht gefallen (die zunehmenden "stand your ground laws" z.B.). Aber Au-Pair ist etwas anderes. Wie kann man mit einer Familie unter einem Dach leben, die glaubt, dass die biblische Schöpfungsgeschichte wahr ist? Oder dass Saddam Hussein für 9/11 verantwortlich ist. Ich könnte das ganz sicher nicht.^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
Der Denkfehler dabei ist, dass xoxo nicht die einzige hier im Forum ist, die schon mal in den USA waren. Und das mit dem dort leben halte ich für sehr überbewertet, weil man in einem Land leben kann, ohne eine Ahnung zu haben, was wirklich los ist, wenn man nicht ab und zu auch ein bischen Medien konsumiert. Am schlimmsten sind doch die, die einer der Weltstädte wie New York waren und dann glaube die USA zu kennen, und dann nicht verstehen, warum jemand wie GWB gewählt wird. In Iowa hätte xoxo eigentlich eine gute Chance gehabt, die wahren USA kennen zu lernen.

Das ist schon richtig, sie ist bestimmt nicht die einzige, die schon dort gelebt hat. Trotzdem: Einigen gefällts, anderen nicht, wie überall auf der Welt, das mein ich damit.
Und wieso sollte Iowa "die wahre USA" sein? Was ist denn "die wahre USA"? Gibt es nicht - wie in jedem einzelnen Land - überall solche und solche? Ansonsten müsste ich als Schweizer ein erzkonservativer, stinkreicher Mensch mit ner verbohrten Ausstellung gegenüber allem Nicht-schweizerischen sein. So wäre zumindest der angeblich "typische Schweizer". Ich bin aber nix davon. Was heisst denn schon "das ist typisch USA", oder "das ist typisch China" oder das ist "typisch Deutsch"? Soll ich jetzt - um mal irgendein Beispiel aufzugreifen - mal ne Runde in einem bayrischen Dorf leben, um das angeblich "wahre Deutschland" kennen lernen, weil du findest, Berlin sei ja kein Masstab? Man kann doch schon aus 10 Menschen nicht alle in einen Topf werfen, geschweige denn geht das bei einem knapp 300 Mio.-Volk.


Trogdor schrieb:
Wie kann man mit einer Familie unter einem Dach leben, die glaubt, dass die biblische Schöpfungsgeschichte wahr ist? Oder dass Saddam Hussein für 9/11 verantwortlich ist. Ich könnte das ganz sicher nicht.^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Tschuldigung, was ist denn das für ein Bullshit? Ich zumindest kenne weiss Gott auch genügend Leute hier, die das oder vergleichbares glauben. Das ist doch nicht auf ein bestimmtes Volk allein übertragbar, meine Güte. Wie schon gesagt: es gibt überall auf der Welt und in jedem einzelnen Land immer "solche und solche".
 

Ähnliche Themen

G
Antworten
8
Aufrufe
473
Gelöschtes Mitglied 184388
G
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren