Alleine wohnen (mit 18 Jahren)

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Kater, ich weiß, dass Du es gut meinst. Aber man kann sich auch zu viele Gedanken machen und dann blind für die andere Seite werden, weißt Du? Ich glaube, Du bist so überzeugt davon, dass sie unglücklich werden wird, dass Du ihr keine Ruhe lassen wirst, egal wie endgültig ihre Entscheidung eigentlich eh schon ist. Denn sie klingt hier schon sehr entschlossen! Ich finde, die Zeiten der Diskussion und Seiten-Abwägung sind vorbei. Das musst Du dann aber auch irgendwann akzeptieren! Und ich denke, dazu wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. :smile: Gib Dir einen Ruck und sieh nicht immer alles so negativ. Ja, es wird eine Umstellung und nein, es wird nicht einfach. Aber das ist das Leben nie und auch Du wirst Deine Freundin nicht davor bewahren können, erwachsen werden zu müssen. Je eher sie anfängt, selbstständig zu sein, desto besser. Und sieh es mal so rum: Wenn sie jetzt erstmal auszieht, aber noch in derselben Stadt wie ihre Eltern wohnt, kann sie sie noch besuchen gehen. Wenn sie auszieht und dann in eine andere Stadt, ist sie "ungeübt" wirklich einsam!
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
Honeybee schrieb:
Ich frage mich gerade woher du eine 45m² Wohnung mit 250 Euro Warmmiete herkriegen willst :ratlos:

Meine 45m² Wohnung damals (die wir zu zweit bewohnt haben), hat 440 Euro warm gekostet! :grrr:

joa bei uns isses halt net so teuer :smile:
 
D

Benutzer

Gast
SottoVoce schrieb:
Ich finde, die Zeiten der Diskussion und Seiten-Abwägung sind vorbei. Das musst Du dann aber auch irgendwann akzeptieren! Und ich denke, dazu wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. :smile: Gib Dir einen Ruck und sieh nicht immer alles so negativ. Ja, es wird eine Umstellung und nein, es wird nicht einfach. Aber das ist das Leben nie und auch Du wirst Deine Freundin nicht davor bewahren können, erwachsen werden zu müssen. Je eher sie anfängt, selbstständig zu sein, desto besser. Und sieh es mal so rum: Wenn sie jetzt erstmal auszieht, aber noch in derselben Stadt wie ihre Eltern wohnt, kann sie sie noch besuchen gehen. Wenn sie auszieht und dann in eine andere Stadt, ist sie "ungeübt" wirklich einsam!

Bislang gibt es weder genaue Informationen, wie ihr Leben aussehen würde, wieviel Geld sie erhalten würde, noch gab es eine ausführliche Diskussion zu Pro & Contra. Die Rahmenumstände sind weder ihr, noch mir, noch ihren Eltern bekannt.
Ich betrachte die Situation nicht negativ. Ich betrachte sie realistisch und kann aus meinen bzw. unseren Erfahrungen schließen, dass sie an Einsamkeit leiden wird, der sie meines Erachtens nach nicht die ganze Zeit stand halten kann.
Es geht hierbei nicht um die Bewahrung vorm Erwachsenwerden und auch nicht um das Erlangen einer gewissen Selbständigkeit. Denn diese wäre es nicht, die sie überforden würde, sondern eher all das, was sie derzeit hat - Zuwendung und Geborgenheit. Meine Freundin ist zumindest meiner Meinung nach nicht der Typ, der von jetzt auf gleich einen so krassen Riss hinnehmen kann - sei er auch gewollt. Hilfestellung und damit meine ich auch solche, die auf Vertrauen und Gegenseitigkeit beruht und nicht solche, die von fremden Jugendamtmitarbeitern kommt, ist dabei unerlässlich. Gewiss würde ich ihr auch diese Hilfestellung geben, daran besteht gar kein Zweifel, nur Zweifel habe ich, ob sie mit einer solchen Situation dauerhaft auskommen kann. Mir gehts nicht unbedingt um das "wollen", sondern um das "können".
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Wie gesagt, ich verstehe, dass Du dir Sorgen machst. Es geht hier ja aber gar nicht um ihre Rahmenbedingungen - denn die sind völlig unwichtig. Dir geht es ja auch gar nicht darum, dass Du glaubst, sie könnte zu wenig Geld zum Leben haben oder sowas. Deine Gründe haben mit den Rahmenbedingungen ja gar nichts zu tun, denn egal, wie die ausfallen werden, sie wird ausziehen. Und allein darum geht es Dir doch, oder hab ich was falsch verstanden?

Und was den plötzlichen Riss angeht: Gerade diese Angst verstehe ich ja nicht. Wo bitteschön hat sie bei ihren Eltern Geborgenheit? ich habe seit langem eher den Eindruck, das belastet sie so sehr, dass sie sich alles andere als geborgen fühlt. Ich weiß, wie das mit Eltern ist, ich hab auch ganz grässliche, darum bin ich ja mit 18 (unter anderem) von heut auf morgen ausgezogen. Ich hab zwar keine ernsten Depressionen, wie Deine Freundin, aber auch ich neige dazu, welche zu bekommen. Trotzdem hab ich mich durchgekämpft. Und es GING mir einsam tatsächlich besser, als bei meinen Eltern. Ja, ich war einsam, und ja, mir gings deswegen oft nicht gut. Aber niemals so schlecht wie bei meinen Eltern. Es ist also nciht so, dass ich von was versuche zu reden, wovon ich Null Ahnung habe!

Und was ich auch etwas... unangebracht finde, ist von "Vertrauen" im Elternhaus zu reden. Wer vertraut dort denn wem??? Sie ihren Eltern ja wohl nicht, oder? Du stellst Dir vielleicht vor, dass da was sein müsste (irgendwas, weil Du es selbst vielleicht anders nciht kennst), aber glaub mir, häufig ist da wirklich nichts mehr. Und was wäre so schlimm daran, wenn sie auszieht und nachher zu ihren Eltern zurückginge, wenn es alleine nicht klappt?

Abgesehen davon: Was sollte denn in einem knappen jahr anders laufen, wenn sie dann erst studierbedingt auszieht?! Das verstehe ich überhaupt nicht... :ratlos:
 
D

Benutzer

Gast
SottoVoce schrieb:
Wie gesagt, ich verstehe, dass Du dir Sorgen machst. Es geht hier ja aber gar nicht um ihre Rahmenbedingungen - denn die sind völlig unwichtig. Dir geht es ja auch gar nicht darum, dass Du glaubst, sie könnte zu wenig Geld zum Leben haben oder sowas. Deine Gründe haben mit den Rahmenbedingungen ja gar nichts zu tun, denn egal, wie die ausfallen werden, sie wird ausziehen. Und allein darum geht es Dir doch, oder hab ich was falsch verstanden?

Und was den plötzlichen Riss angeht: Gerade diese Angst verstehe ich ja nicht. Wo bitteschön hat sie bei ihren Eltern Geborgenheit? ich habe seit langem eher den Eindruck, das belastet sie so sehr, dass sie sich alles andere als geborgen fühlt. Ich weiß, wie das mit Eltern ist, ich hab auch ganz grässliche, darum bin ich ja mit 18 (unter anderem) von heut auf morgen ausgezogen. Ich hab zwar keine ernsten Depressionen, wie Deine Freundin, aber auch ich neige dazu, welche zu bekommen. Trotzdem hab ich mich durchgekämpft. Und es GING mir einsam tatsächlich besser, als bei meinen Eltern. Ja, ich war einsam, und ja, mir gings deswegen oft nicht gut. Aber niemals so schlecht wie bei meinen Eltern. Es ist also nciht so, dass ich von was versuche zu reden, wovon ich Null Ahnung habe!

Und was ich auch etwas... unangebracht finde, ist von "Vertrauen" im Elternhaus zu reden. Wer vertraut dort denn wem??? Sie ihren Eltern ja wohl nicht, oder? Du stellst Dir vielleicht vor, dass da was sein müsste (irgendwas, weil Du es selbst vielleicht anders nciht kennst), aber glaub mir, häufig ist da wirklich nichts mehr. Und was wäre so schlimm daran, wenn sie auszieht und nachher zu ihren Eltern zurückginge, wenn es alleine nicht klappt?

Abgesehen davon: Was sollte denn in einem knappen jahr anders laufen, wenn sie dann erst studierbedingt auszieht?! Das verstehe ich überhaupt nicht... :ratlos:


Zuhause hat sie gewiss bessere Rahmenbedingungen und eben dieser Verlust würde an ihr wohl nicht ohne Spuren hinterlassen zu haben vorüber gehen. Meine Freundin ist nicht so belastbar, was ja auch gar nicht schlimm ist, nur stellt sich mir dann die Frage, ob sie mit der Belastung zurecht kommt. Oder ob es vielleicht nicht besser ist, bei einem Aufenthalt zuhause ein gewisses Maß an Selbständigkeit zu erlangen und dieses bis zum nächsten Jahr konsequent auszubauen.

Auch wenn es bei ihr zuhause oft Streit gibt, hat sie dort eine gewisse Geborgenheit. Es ist ja nicht so, dass immer gestritten wird. Es gibt auch Zeiten, wo beide Seiten ganz gut miteinander klar kommen. Punkte, an denen sie mit ihrer Familie aneckt, sind unterschiedliche Sichtweisen zu bestimmten Themen und der Tatsache, dass ihre Eltern manchmal nicht in der Lage sind, die Luft rauszunehmen, sondern statt dessen in gewissen Situationen immer noch nachsetzen.
Eine Grundgeborgenheit ist allein dadurch gegeben, dass sie sich in ihrem Zimmer aufhalten kann und dort sie nun wirklich niemand stört. Auch ist die Beziehung zu ihren Eltern nicht immer so schlecht, dass man von keiner Geborgenheit mehr sprechen könnte. Häufig sind es Stresssituationen, die zu gegenseitigen Spannungen führen. Und eben diese Stresssituationen wären wohl auch in einer Wohnung vorhanden und dann könnte ich es mir gut vorstellen, dass dann wiederum ein Konflikt mit ihren Eltern entfacht, da diese ja auch u.a. für ihr Vorhaben, ausziehen zu wollen, verantwortlich sind.
Ich kann deine Beweggrünnde generell schon verstehen, allerdings glaube ich, dass den beiden Geschichten unterschiedliche Ausgangssituationen zu Grunde liegen. Ich glaube nach wie vor, dass sich mit ein wenig mehr "Aus dem Weg gehen" und "Selbständigkeit zuhause" durchaus auch die Lage zuhause verbessern könnte.

Vertrauen herrscht ebenfalls noch. Zumindest in einer gewissen Art zu ihrem Vater, da sie sich meist auf seine Verlässlichkeit stützen kann.

Also ein Umzug ist ja nun nicht von heute auf morgen zu realisieren und wäre aufgrund ihres derzeitigen Stresses wohl auch nicht gerade ratsam. Mitte nächsten Jahres macht sie Abitur, die Wohnung müsste dann höchstwahrscheinlich wieder aufgelöst werden und das Szenario wäre eine denkbare Möglichkeit für nur ein paar Monate. Und ob sich das für die bedenklichen Risiken dann wirklich gelohnt hat, weiß ich eben nicht. Zumal diese Dauer über die Monate voraussetzt, dass meine Freundin da auch wirklich so lange bleiben würde.

Es gibt somit verschiedene Gründe, die mir Angst bereiten:
- Geht es ihr dort besser?
- Verkraftet sie den Lebenswandel?
- Wie schauts mit der Schule aus?
- Oder ist der Aufwand hinterher umsonst gewesen?

All sowas geht halt in meinem Kopf um und ich weiß selber nicht, was angebracht ist.
 
G

Benutzer

Gast
Soll jetzt kein Angriff sein, aber ich frage mich immer wieder, wie man vom Staat mehr Geld bekommt, als wenn man ganz normal 'ne Ausbildug macht :geknickt: Ich komme jedenfalls mit weniger aus, als du bekommen würdest und da sind durchaus auch Partywochenende etc. mit inbegriffen.

Wenn du schon in Behandlung bist, würde ich das ganze auch nochmal mit deinem Thera besprechen. Eine Freundin von mir hat in etwa das selbe Problem gehabt, wohnt alleine und alles ist noch viel schlimmer geworden. Ihr Thera hat ihr von vornherein geraten, in eine WG oder so zu ziehen, was sie jetzt vermutlich auch machen wird.

Vorteile: Fixkosten teilen sich und man ist so gut wie nie allein.
 

Benutzer11742 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo!
Natürlich ist es irgendwie einfacher und auch bequemer, wenn ich noch bei meinen Eltern wohnen bleiben würde. Jedoch machen mich diese ständigen Streitereien und Auseinandersetzungen psychisch fertig. Ich glaube, dass es zwar schwierig sein wird, alleine zu leben, jedoch wirkt sich das bestimmt auch auf eine Art und Weise postiv auf meine Zukunft aus... Selbstständig muss ich irgendwann einmal sein und je früher man damit ansatzweise anfängt, desto einfacher wird es auch später werden, denke ich... Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich dort auch meine Phasen haben werde, in denen ich mich einsam und unwohl fühle, doch die habe ich hier zuhause auch. "Kater", wir können uns doch auch weiterhin sehen...zwar nicht zu jeder Zeit, aber das geht schon... Ich hoffe zumindest, dass ich das schaffe...
Viele Grüße

glashaus schrieb:
Soll jetzt kein Angriff sein, aber ich frage mich immer wieder, wie man vom Staat mehr Geld bekommt, als wenn man ganz normal 'ne Ausbildug macht :geknickt: Ich komme jedenfalls mit weniger aus, als du bekommen würdest und da sind durchaus auch Partywochenende etc. mit inbegriffen.

Wenn du schon in Behandlung bist, würde ich das ganze auch nochmal mit deinem Thera besprechen. Eine Freundin von mir hat in etwa das selbe Problem gehabt, wohnt alleine und alles ist noch viel schlimmer geworden. Ihr Thera hat ihr von vornherein geraten, in eine WG oder so zu ziehen, was sie jetzt vermutlich auch machen wird.

Vorteile: Fixkosten teilen sich und man ist so gut wie nie allein.
Hallo!
So genau weiß ich auch nicht um die Höhe des Geldes Bescheid. Die Frau vom Jugendamt hat nur gesagt, dass die Wohnung bis 250€ warm kosten darf und ich ca. 300€ zusätzlich für den Lebensunterhalt erhalte... Meine Eltern werden diese Geldsumme wohl auch größtenteils aufbringen müssen.. . Eine Wohngruppe wurde mir auch vorgeschlagen. Vor 2,5 Jahren war ich mal für eine kurze Zeit in einer ähnlichen "Einrichtung", doch dort bin ich nach kürzester Zeit wieder ausgezogen, da ich es einfach nicht ausgehalten habe... Das mögen Vorurteile sein, jedoch waren "dort" die meisten Leute nicht gerade "hilfreich"... Ich fühlte mich total unwohl. Bin nicht gerade der Mensch, der so kontaktfreudig ist... Die Frau vom Jugendamt hat mir dann den Vorschlag mit der eigenen kleinen Wohnung gemacht....
Viele Grüße
 
D

Benutzer

Gast
DieKatze schrieb:
Hallo!
Natürlich ist es irgendwie einfacher und auch bequemer, wenn ich noch bei meinen Eltern wohnen bleiben würde. Jedoch machen mich diese ständigen Streitereien und Auseinandersetzungen psychisch fertig. Ich glaube, dass es zwar schwierig sein wird, alleine zu leben, jedoch wirkt sich das bestimmt auch auf eine Art und Weise postiv auf meine Zukunft aus... Selbstständig muss ich irgendwann einmal sein und je früher man damit ansatzweise anfängt, desto einfacher wird es auch später werden, denke ich... Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich dort auch meine Phasen haben werde, in denen ich mich einsam und unwohl fühle, doch die habe ich hier zuhause auch. "Kater", wir können uns doch auch weiterhin sehen...zwar nicht zu jeder Zeit, aber das geht schon... Ich hoffe zumindest, dass ich das schaffe...
Viele Grüße

Gewiss ist es doch gut, wenn du versuchst, Selbständigkeit zu erlangen. Nur ich persönlich glaube nicht, dass du vollends damit klar kommen wirst, so alleine zu leben. Diese Phasen, in denen es dir nicht so gut geht, ziehen dich dann bestimmt wiederum nach hause..wo du dich auskennst und wo du letztendlich ja auch "freier" leben kannst - trotz des Streits.
Ich fände es beispielsweise ganz gut, wenn man nochmal versuchen könnte, sich zuhause mehr aus dem Weg zu gehen und somit auch mehr Selbständigkeit zu erlangen. Auch in Anbetracht dessen, dass ich wohl Ende des Jahres anfangen werde zu studieren und wir uns dann nicht mehr ganz so oft sehen können. Das wäre eine schrittweise Veränderung hin zu mehr Selbständigkeit und nicht ein solch abrupter Riss. Auch ist doch deine Mutter bald für vier Wochen in Kanada und man könnte gucken, ob es zuhause besser laufen würde. Allein der schulische Stress wird dich doch eh in der 13 so einnehmen, dass nicht mehr viel Zeit für Streit bleiben wird bzw. dieser dann gar nicht erst so enstehen kann.
 

Benutzer11742 

Verbringt hier viel Zeit
DerKater schrieb:
Gewiss ist es doch gut, wenn du versuchst, Selbständigkeit zu erlangen. Nur ich persönlich glaube nicht, dass du vollends damit klar kommen wirst, so alleine zu leben. Diese Phasen, in denen es dir nicht so gut geht, ziehen dich dann bestimmt wiederum nach hause..wo du dich auskennst und wo du letztendlich ja auch "freier" leben kannst - trotz des Streits.
Ich fände es beispielsweise ganz gut, wenn man nochmal versuchen könnte, sich zuhause mehr aus dem Weg zu gehen und somit auch mehr Selbständigkeit zu erlangen. Auch in Anbetracht dessen, dass ich wohl Ende des Jahres anfangen werde zu studieren und wir uns dann nicht mehr ganz so oft sehen können. Das wäre eine schrittweise Veränderung hin zu mehr Selbständigkeit und nicht ein solch abrupter Riss. Auch ist doch deine Mutter bald für vier Wochen in Kanada und man könnte gucken, ob es zuhause besser laufen würde. Allein der schulische Stress wird dich doch eh in der 13 so einnehmen, dass nicht mehr viel Zeit für Streit bleiben wird bzw. dieser dann gar nicht erst so enstehen kann.
Hallo!
Ich glaube, du willst es einfach nicht einsehen, dass es mir zuhause nicht gut geht... Wir versuchen seit 5 Jahren uns aus dem Weg zu gehen und probieren es seit 5 Jahren immer wieder aufs Neue... Es geht einfach nicht! Wir versuchen uns ja aus dem Weg zu gehen, doch gänzlich kann man das einfach nicht... Wenn meine Mutter weg ist, müssen wir wieder mehr machen...es würde zuhause vielleicht etwas besser klappen, doch sie kommt doch auch wieder...... Und nur weil man im Stress ist, heißt das nicht, dass man keine zeit mehr für Streit hat... Eher das Gegenteil ist der Fall, dann gerät man doch noch viel eher aneinander...
Viele Grüße
 
D

Benutzer

Gast
DieKatze schrieb:
Hallo!
Ich glaube, du willst es einfach nicht einsehen, dass es mir zuhause nicht gut geht... Wir versuchen seit 5 Jahren uns aus dem Weg zu gehen und probieren es seit 5 Jahren immer wieder aufs Neue... Es geht einfach nicht! Wir versuchen uns ja aus dem Weg zu gehen, doch gänzlich kann man das einfach nicht... Wenn meine Mutter weg ist, müssen wir wieder mehr machen...es würde zuhause vielleicht etwas besser klappen, doch sie kommt doch auch wieder...... Und nur weil man im Stress ist, heißt das nicht, dass man keine zeit mehr für Streit hat... Eher das Gegenteil ist der Fall, dann gerät man doch noch viel eher aneinander...
Viele Grüße

Du hast die letzte Zeit aber bewusst darauf geachtet, deinen Eltern aus dem Weg zu gehen - soweit es eben ging. Und es war schon etwas besser als zuvor.
Man kann sich nicht gänzlich aus dem Weg gehen. Das tut man aber auch nicht, wenn du jetzt ausziehen würdest. Denn dann würdest du deine Eltern auch für deine Situation verantwortlich machen, was sie ja auch durchaus sind. Und es würde zu noch mehr Streit kommen.
Wenn du in Stresssituationen aber versuchst, dich zurückzuziehen, sollte der Streit nicht mehr so oft zum Vorschein kommen.
 

Benutzer11742 

Verbringt hier viel Zeit
DerKater schrieb:
Du hast die letzte Zeit aber bewusst darauf geachtet, deinen Eltern aus dem Weg zu gehen - soweit es eben ging. Und es war schon etwas besser als zuvor.
Man kann sich nicht gänzlich aus dem Weg gehen. Das tut man aber auch nicht, wenn du jetzt ausziehen würdest. Denn dann würdest du deine Eltern auch für deine Situation verantwortlich machen, was sie ja auch durchaus sind. Und es würde zu noch mehr Streit kommen.
Wenn du in Stresssituationen aber versuchst, dich zurückzuziehen, sollte der Streit nicht mehr so oft zum Vorschein kommen.
Hallo!
Woher willst du das eigentlich so genau wissen? Ich glaube, ich kenne meine Familie etwas besser als du...
Viele Grüße
 
D

Benutzer

Gast
Und ich glaube, dass ich dich soweit kenne, dass ich sagen kann, dass Ausziehen keine Lösung darstellt, die eine Stabilisierung deiner Gefühlslage und des Konfliktes bei dir zuhause erwirken kann. Ich habe Angst, dass es schlimmer wird...
 

Benutzer11742 

Verbringt hier viel Zeit
DerKater schrieb:
Und ich glaube, dass ich dich soweit kenne, dass ich sagen kann, dass Ausziehen keine Lösung darstellt, die eine Stabilisierung deiner Gefühlslage und des Konfliktes bei dir zuhause erwirken kann. Ich habe Angst, dass es schlimmer wird...
Hallo!
Das wird sich zeigen, jetzt kann das noch keiner sicher bejahen oder verneinen... Bitte lass es mich doch versuchen...
Viele Grüße
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Ich mische mich ja ungern in Eure Privatdiskussion ein, aber Kater, ich glaube, Katze hat Recht. Du siehst die Lage mit ihren Eltern viel zu positiv. Mag sein, dass sie an ihrem Zimmer die Tür zu machen kann und dann alleine dort ist. GEBORGENHEIT ist aber was anderes!!!!! Die erlangt sie in keinem Fall dort, wo ihre Eltern sie "einholen" können (und sei es nur herrufen). Ich denke, sie fühlt sich sehr aufgeschmissen daheim, innerlich auch unsicher, wann der nächste "Angriff" kommt. Ewiges einander aus dem Weg gehen ist 1000mal schlimmer, als alleine zu wohnen!

Und Du machst gerade einen riesigen Fehler. Ja, Du willst sie beschützen. Ist sehr löblich. Aber Du bist nicht ihre Eltern oder so und sie ist auch kein Kind, das nichts selbst entscheiden kann. Katze ist ungefähr so alt wie meine "kleine Schwester", und "klein" ist die nun wirklich nicht. Du sagst, Du siehst nicht alles negativ? Dann such doch mal die positiven Seiten an diesem Auszug! Bis jetzt hast Du NUR negative Argumente gebracht!

Vergiss nicht, dass sie nicht Du ist und dass sie auch nicht unbedingt so fühlt, wie Du es denkst! (Als Beispiel: Sie würde blasen überhaupt nicht unangenehm finden, aber nicht einmal da gestehst Du ihr zu, dass sie besser weiß, was sie will... Zumindest wenn man dem glauben darf, was im Forum so geschrieben wird.) Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Nicht sie wird erwachsen werden. Sie ist es bereits, denn sie traut sich, auch wenn sie dann relativ gegen den Wind kämpfen muss, Entscheidungen zu treffen. Du bist noch nicht so sehr erwachsen, um ihr zuzugestehen, dass sie Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, auch alleine treffen muss.

Jeder Mensch muss lernen, allein sein zu können. Und je eher man es lernt, desto besser.
 
D

Benutzer

Gast
SottoVoce schrieb:
Ich mische mich ja ungern in Eure Privatdiskussion ein, aber Kater, ich glaube, Katze hat Recht. Du siehst die Lage mit ihren Eltern viel zu positiv. Mag sein, dass sie an ihrem Zimmer die Tür zu machen kann und dann alleine dort ist. GEBORGENHEIT ist aber was anderes!!!!! Die erlangt sie in keinem Fall dort, wo ihre Eltern sie "einholen" können (und sei es nur herrufen). Ich denke, sie fühlt sich sehr aufgeschmissen daheim, innerlich auch unsicher, wann der nächste "Angriff" kommt. Ewiges einander aus dem Weg gehen ist 1000mal schlimmer, als alleine zu wohnen!

Wie ich bereits sagte: Es ist nicht immer so schlimm, wie man denken mag. Natürlich besteht die Angst vor neuen verbalen Ausschreitungen, das zweifelt ja auch keiner an. Nur bin ich mir eben unsicher, ob ihr das "Ausziehen" leichter bekommt und ob sie es überhaupt "durchhält".

SottoVoce schrieb:
Und Du machst gerade einen riesigen Fehler. Ja, Du willst sie beschützen. Ist sehr löblich. Aber Du bist nicht ihre Eltern oder so und sie ist auch kein Kind, das nichts selbst entscheiden kann. Katze ist ungefähr so alt wie meine "kleine Schwester", und "klein" ist die nun wirklich nicht. Du sagst, Du siehst nicht alles negativ? Dann such doch mal die positiven Seiten an diesem Auszug! Bis jetzt hast Du NUR negative Argumente gebracht!

Jeder Mensch im Alter von 17, knapp 18 Jahre ist unterschiedlich. Und jeder trifft andere Entschlüsse und kommt mit diesen unterschiedlich zurecht. Ich habe bei MEINER FREUNDIN nun die Angst, dass sie damit eben nicht zurecht kommt.
Positive Argumente sind, dass der Konflikt mit ihren Eltern so nun nicht mehr ausgetragen wird. Auch wird ihre Selbständigkeit zwangsweise dadurch gefördert. Ich wünsche ihr von Herzen, dass es ihr dann besser geht, aber eben das bezweifle ich.

SottoVoce schrieb:
Vergiss nicht, dass sie nicht Du ist und dass sie auch nicht unbedingt so fühlt, wie Du es denkst! (Als Beispiel: Sie würde blasen überhaupt nicht unangenehm finden, aber nicht einmal da gestehst Du ihr zu, dass sie besser weiß, was sie will... Zumindest wenn man dem glauben darf, was im Forum so geschrieben wird.) Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Nicht sie wird erwachsen werden. Sie ist es bereits, denn sie traut sich, auch wenn sie dann relativ gegen den Wind kämpfen muss, Entscheidungen zu treffen. Du bist noch nicht so sehr erwachsen, um ihr zuzugestehen, dass sie Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, auch alleine treffen muss.

Es geht mir darum, dass sie ihre Entscheidung hinterher nicht dahingehend bereut, dass der Konflikt zuhause noch(!) schlimmer wird.
 

Benutzer11742 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo!
Vielen Dank für die bisherigen Tipps! Ich denke, dass es hier nicht ausdiskutiert werden sollte, ob ich ausziehen möchte oder nicht. Eigentlich wollte ich mir durch diesen Beitrag nur Tipps und Anregungen holen, wie ich so mit den 300€ meinen Lebensunterhalt bestreiten kann... Über Spartipps würde ich mich z.B. ganz besonders freuen.
Viele Grüße
 

Benutzer505 

Team-Alumni
@Kater & Katze
Vielleicht solltet ihr das mal unter 4 Augen ausdikutieren, da scheint einiges im Argen zu liegen..

@Thema
Na wollen wir mal:
-Miete: 385 / Monat warm für 42 Quadratmeter (allerdings Darmstadt) und die ist auch locker groß genug für eine Person.
-Strom: 33 Euro / Monat
Telefon: für nur analog sinds ca. 16 Euro, ich hab noch DSL dabei
-Internet: schaff dir ein analogen Modem an und übertreibs nicht mit der Surferei.
-Versicherungen: Laufen bei mir noch über Muttern (nachfragen, müsste bei dir auch so sein als Schülerin)
-Handy: je nach Bedarf
-Haushalt: Schwierig. Momentan komme ich mit 70 Euro im Monat für alles (Essen, Duschgel, Shampoo, Waschpulver, Trinken, sonstiger Hygienekram, usw) hin - aber Spaß machts keinen, gibt sehr oft Spaghetti :zwinker: Wenn du gemütlich leben willst, solltest du 100-150 Euro einplanen. Am günstigsten kauft man bei Aldi/Lidl/Penny/Plus, Klamotten im Takko oder kik z.B.
-Taschengeld: Solltest du auch einplanen. Einfach für das Snickers zwischendrin, Tiere (falls du welche hast), auch mal weggehen.. 50 Euro langen da aber normalerweise dicke.
-Kabelanschluss: 15 Euro (hab ich nicht)
-GEZ: 16 Euro oder so.. (hab ich folglich auch net..)

Spartipps.. Preise vergleichen! Du kannst ne Portion Spaghetti für 20 cent kochen oder eine für 2 Euro - je nachdem, wo du deine Zutaten kaufst. Strom sparen (Stromsparlampen, keine unnötige Festbeleuchtung). Auf die "Fallen" im Alltag achten: hier mal ein Snickers, da mal ein Brötchen beim Bäcker, usw. E-BAY :grin: Wenn man weiß wie, kann man da sehr gut seinen ganzen Haushalt ersteigern. Hab ne komplette Küche mit e-Geräten für 20 Euro und ne Privileg Waschmaschine für 5 Euro erstanden :engel:


ACHTUNG: Die "Erstausstattung" einer Wohnung geht bös ins Geld.. Renovieren, Küche, Gewürze, Handtücher, Besteck, Geschirr, usw - lauter Kleinigkeiten, die wirklich bös ins Geld gehen.
 
D

Benutzer

Gast
Das sind ja auch alles solche Fragen, die ich mir natürlich auch Stelle. Was ist mit solchen Kleinigkeiten wie Besteck und dergleichen. Wenn man mal bedenkt, was man alles im alltäglichen Leben benötigt und wieviel Geld da zum Teil drinsteckt...
Möchtest du denn mit mir darüber reden, Katze?
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren