Alle 2 Wochen Sex? Na tolle Beziehung!!!

Benutzer20579  (37)

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Auch hier wieder. Natürlich ist es so, dass man einfach mal keine Lust hat. Nur ist das auch ein wenig Kopfsache. Wenn ich die Einstellung habe ich will keine Lust bekommen, egal was er oder sie macht, dann kann ich doch ein keine Lust bekommen. Wenn meine Ex ex angefangen hat mich zu verwöhnen, dann kam die Lust von alleine. Genauso anderes herum. Ich akzeptiere es auch, wenn sie keine Lust hatte, keine Frage.

Es mag Leute geben, die einfach GRUNDSÄTZLICH weniger Lust haben, als ihr Partner. Oder umgekehrt: Leute, die eben MEHR Lust als ihr Partner haben. Da man den Partner mit weniger Lust nicht zwingen kann, muss der Partner mit mehr Lust dann eben einfach weniger Sex haben - oder man trennt sich. Für mich ist das eine leichte Rechnung.

Das heißt nicht, dass man nicht reden kann. Nur wenn es naturgegeben so ist, dann hilft das reden nicht.

Etwas anderes wäre es, wenn da Blockaden sind, die es "wegzureden" lohnt. Dafür kann man dann nur auf den Einzelfall abstellen.

Ich möchte meinen, dass es wahrscheinlich ist, dass die Freundin hier gar keine Orgasmen hat. Ihr Freund "glaubt" es ja nur. So einen Glauben hatte mein Freund auch immer. Nur weil man bei dem Geruckel ein bisschen stöhnt hat man hinterher auch gekommen zu sein :zwinker: Das dann von selber keine Lust aufkommt, sollte klar sein. Das wäre für mich noch eine Sache, an der es hier liegen könnte, die man bereden könnte und ändern könnte.

Das würde auch erklären, wieso es nach Pflichtenprogramm aussieht - denn wenn man keine Orgasmus bekommt, ist das Geruckel z.T. eben wirklich nicht so vielversprechend. Also kann auch eine gewisse Frustration zu Grunde liegen. Das wäre für mich der wichtigste Faktor, der zu klären wäre.

Wenn es naturgegeben so ist, dass sie einfach weniger Lust hat, dann wird man da nicht viel machen können. Und dann muss man sich überlegen, wie wichtig das einem ist. Ich würde das dann nicht mehr mit kochen vergleichen (denn das ist etwas, was man beeinflussen kann), sondern mit bestimmten Eigenschaften: Wenn ich auf schmale Männer stehe, kann ich meinen breitschultrigen akzeptieren oder mir überlegen, ob ich mir einen schmalen suche.

Bestimmte Dinge kann man ändern, manche nicht. Wenn jemand tendenziell mehr oder weniger Libido hat, wirds schwierig.
 

Benutzer5191  (37)

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Ok, mit dem Beitrag kann ich leben Hexe. Aber was ich nicht verstehe, was die eigene Libido, die ja nur das eigenen Bedürfniss nach sexueller Befriedigung darstellt (oder liege ich da falsch), damit zu tun hat, ob man dem Partner was gutes tun möchte oder nicht. Wie gesagt, nur weil sie selber nicht so oft befriedigt werden möchte, heißt das doch nicht das sie automatisch keinen Spaß daran findet den Partner wie auch immer zu befriedigen. Den Zusammenhang müsste man mir doch nochmal erklären.
 

Benutzer20579  (37)

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ob man dem Partner was gutes tun möchte oder nicht.

Für mich gibts da keinen :smile:
Zwar finde ich, für OV gehört eine gewisse "Grundlust" dazu, das ist ja nun doch sehr intim. Sprich, wenn ich z.B. Kopfschmerzen oder meine Tage habe, oder mir schon den ganzen Tag bisschen übel ist, brauch ich nicht noch Blasen zum Glücklichsein :zwinker:

Allerdings denke ich, dass gegen einen Handjob eigentlich nix spricht, auch wenn man keine Lust hat. Das ist für den Partner ja noch mal schöner, als wenn er es selber macht.

Wenn man sich da auch noch sträubt, verstehe ich nicht warum.

Wenn es jedoch so ist, dass sie bis dato keinen Orgasmus hatte, dann könnte es natürlich sein, dass sie keine Lust hat, ihm noch einen zu wedeln, wenn sie selber nie was davon hat. Dafür müsste man den Punkt aber genauer wissen.

Viele Grüße
 

Benutzer79369 

Benutzer gesperrt
Sex ist eine LUSTsache und die kann man nicht erzwingen. Man kann von mir aus versuchen, den anderen dafür zu begeistern, aber wenn er/sie trotzdem nicht will, dann IST DAS EBEN SO. Und nein, es gibt da genau keine Kompromisse und wenn man dann glaubt, man müsse was tun, der andere rummotzt, rumschmollt oder was auch immer, dann wird das IMMER als Zwang und/oder Druck interpretiert werden.

Ich finde es echt unglaublich, dass manche hier das Gefühl haben, man sei sich gegenseitig zum Sex verpflichtet und müsse einen Kompromiss finden und gegen seinen Willen mal eben ein bisschen da liegen, das über sich ergehen lassen (was es in einem solchen Fall nunmal ist) und auch noch so tun, als fände man das toll.

"gegen seinen willen" ist auf jedenfall mist. wenn man im kopf total blockt, dann macht das natürlich keinen sinn und auf dauer schadet es sicher nur.

aber die überlegung ist doch trotzdem: warum kann man nicht "einfach so" sex haben? warum diese extreme antihaltung, wenn es keinen wirklich greifbaren grund gibt (total müde, krank,... bin ich immer *lach*)?

ich verstehe da wirklich auch nicht, warum es die große lust sein muss. wie kann man im kopf so blockieren, dass berührungen an erogenen zonen überhaupt nichts auslösen und man also nicht einmal in die nähe irgendwelcher erregung kommt? ich finde das echt manchmal ganz ok bis nett, einfach aus spaß kurz vögeln, ohne dass man jetzt wirklich scharf aufeinander ist. man hatte halt mal wieder sex, wie sich das gehört, und gut ist :-D
 

Benutzer10855 

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ich verstehe da wirklich auch nicht, warum es die große lust sein muss. wie kann man im kopf so blockieren, dass berührungen an erogenen zonen überhaupt nichts auslösen und man also nicht einmal in die nähe irgendwelcher erregung kommt?

Kommt auf die Verführungskunst an :zwinker:

Wenn man gerade keine Lust auf Sex hat und der Partner einen sehr eindeutig angeht schaltet im Kopf sofort: "Er/Sie will Sex. Jetzt nicht, ich bin gerade nicht in der Stimmung."

Und dann erzeugt jede Bemühung wohl den gegenteiligen Effekt. Du verkopfst dann weg und die Berührungen bewirken nichts mehr, weil du im wesentlichen nur noch damit beschäftigt bist, drüber nachzudenken, wie du ihn jetzt davon überzeugst, dass du gerade nicht willst.

Andererseits kann man - wenn man weniger verkopft ist - sich von dererlei Dingen auch anregen lassen und ganz plötzlich Lust bekommen :zwinker:

Denke, da ist jeder Mensch anders.

edit: Und nicht umsonst senkt Alkohol die Hemmschwelle... da reagiert man ja bekanntermaßen mehr emotional als rational und ist daher auch für Berührungen viel empfänglicher (sollte man sich nicht völlig unempfänglich gesoffen haben natürlich).
 

Benutzer78196 

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@ ToreadorDaniel:

Es geht hier ja nicht um irgendwelche Praktiken, ich gehe hier vom "normalem Sex" aus. Nicht in Richtung SM oder sonst was.

Weiß ich doch. :zwinker: Ich habe ja auch geschrieben, dass ich mich nicht zum Sex überreden lassen würde.

Im übrigen weis ich nicht, was die Freundin über SB denkt. Meine Exen und zwar beide haben mir das z.B. verboten.

Also mal ehrlich: Selbst wenn sie es ihm verbieten würde -was ansich schon eine Frechheit ist- dann könnte sie doch eh nie sicherstellen, ob er sich daran hält.
(Schlimm genug, dass es tatsächlich noch solche Leute gibt.:ratlos: )

Im übrigen geht es beim Sex doch nicht nur um Druck ablassen. Es geht um Nähe und zusammen sein. Das kann mir SB einfach nicht geben. Nur um Druck abzulassen, brauche ich keine Freundin. Definitiv nicht, da gehört doch Nähe und so zu.

Natürlich. Es gibt aber eben auch Menschen, die, wenn sie Nähe wollen, nicht gleich bis zum Äußersten gehen wollen/müssen.

Ich finde es daher auch egoistisch nur kuscheln zu wollen, aber wenn der Freund dann mehr möchte sagen, ne will nicht.

Was ist daran egoistisch? Man kann auch kuscheln einfach nur um des Kuschelns Willen. Wieso müssen alle zärtlichen Handlungen von Paaren gleich in Richtung Sex geschoben werden? So ein Blödsinn.
Es ist überhaupt nicht egoistisch, wenn man "nur" kuscheln will.


@ wellenreiten:

aber die überlegung ist doch trotzdem: warum kann man nicht "einfach so" sex haben? warum diese extreme antihaltung, wenn es keinen wirklich greifbaren grund gibt (total müde, krank,... bin ich immer *lach*)?

Dieser "greifbare Grund" ist in dem Falle eben, dass man keine Lust hat. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Ein anderer "greifbarer Grund": Der Mensch ist keine Maschine, die mal eben auf Knopfdruck geil wird oder geil zu werden hat.
Eine ideale Beziehung verpflichtet nicht zum Sex.


@ neverknow:

Ich wüsste aber nicht, weshalb ich, wenn ich eben zur Zeit keine Schmerzen oder Sorgen habe und eigentlich alles entspannt ist, durch die Berührungen meines Partners nicht irgendwie "Lust" darauf bekommen sollte, da das "alleine" ja auch funktioniert (Essen --> Appetit, bla).

Wenn du dich selbst befriedigst, tust du das aber nur in Situationen, in denen du Lust dazu hast. Und du kannst es dir so machen, wie es dir gefällt.
Sex mit einem Partner ist ein wenig komplizierter und deswegen kann es immer mal zu Situationen kommen, in denen einer Lust hat und der andere eben nicht.
 

Benutzer79932 

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Halt, Pause, Stopp, natürlich dürfen die Bedürfnisse des einen nicht immer über denen des anderen stehen. Nur wird sich das hin und wieder nicht vermeiden lassen. (Bitte nicht nur auf Sex beziehen.) Das ist aber denke ich auch normal. Außerdem schreibst du immer von MAL keine Lust haben. Ich finde das ist noch ein Unterschied. Ich habe definitiv auch hin und wieder mal keine Lust auf irgendwas. Die Frage ist doch dabei, ob es wirklich nur hin und wieder vorkommt oder eine dauerhafte Sache ist.

Wie gesagt: dann hat er halt Pech gehabt und sie hat generell weniger Lust als er. Das soll vorkommen. Wenn es das nicht ist: ich vermute nach wie vor (habs ja schon geschrieben, dass es ihr aus irgendwelchen Gründen keinen Spass macht. Schon mal auf die Idee gekommen, dass es für sie einfach nicht gut ist? Vielleicht ist er beschissen im Bett. Vielleicht ist sie zu jung. Vielleicht ist sie noch verkrampft und unsicher. Bei Frauen ist das alles meistens sowieso etwas komplexer. Bei so jungen ohne viel Erfahrung sowieso. Ich halte das für absolut normal. Ich halte es ebenfalls für absolut normal, in dem Alter nicht offen über so etwas, also seine Unzufriedenheit, seine Wünsche, seine Ängste in Bezug auf Sex reden zu können. Aber darauf kommt ja hier anscheinend keiner, sie ist ja einfach nur ganz ganz böse und es ist ja überhaupt nur Kopfsache und sie soll sich mal nicht so anstellen :rolleyes:

Ich habe meinen Freunden jahrelang Orgasmen vorgespielt. Ja steinigt mich dafür. Ich verwette meinen Kopf drauf, keiner hat das je gemerkt. Im Gegenteil, sie waren stolz wie Oskar und hatten ein glückseliges Lächeln auf dem Gesicht, weil sie gedacht hatten, "es" geschafft zu haben. Tja, nö, stimmte nicht. Ich bin jahrelang beim GV nicht gekommen und nein, ich war und bin nicht übermässig verklemmt, aber ich habe darüber nicht reden können. Was soll ich mit 18, 19 meinem 20jährigen Freund erklären, dass ich den Sex durchschnittlich finde? Nö, da ist es einfacher, so zu tun, als wäre es die Erfüllung überhaupt. Nein, das ist kein faires Verhalten, aber es ist einfacher. Der Sex war nie total schlecht, so wichtig ist der Orgi nun auch wieder nicht, aber er war halt auch nicht gut. Ich habe erst in den letzten 2, 3 Jahren gelernt, offen mit meinem Partner über die "Sex-Qualität", meine Bedürfnisse, seine Bedürfnisse, meine Wünsche, seine Wünsche zu reden. Das liegt aber auch - ich möchte sogar sagen: primär - am Partner. Mit denen vorher ging das einfach nicht. Die wollten nämlich plus/minus nur eins: bisschen Standard-Sex, Hauptsache Orgasmus, Scheiss drauf, was die Frau gut findet, ein bisschen rumfingern und rumlutschen reicht schon als Vorspiel, wirklich Mühe gegeben haben die sich nicht und gut war. Na, soll man da ernsthaft Lust kriegen? Also tut mir leid, aber ich krieg da sicher keine und der Anreiz, dann dauernd Sex zu haben, hält sich in einem solchen Fall doch sehr in Grenzen. Ja, ich hatte trotzdem oft genug Sex. Toll fand ich es selten. Ist das eine Lösung? Ich finde nicht.

Ich halte das für keine sonderlich aussergewöhnlichen Erfahrungen und den meisten Frauen in meinem Freundeskreis ist es ursprünglich ähnlich ergangen. Vielen geht es heute noch so. Was will ich sagen? Es geht mir darum, zu zeigen, dass nicht zwangsweise die Frau "Schuld" trägt. Der Sex kann einfach auch grottenschlecht sein. Aber auf die Idee, dass sie einfach mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit, mehr Hingabe und Mühe braucht, um sich beim Sex fallen lassen zu können und ihn eben auch geniessen zu können, darauf kommt ja anscheinend keiner.

TorreadorDaniel schrieb:
Auch hier wieder. Natürlich ist es so, dass man einfach mal keine Lust hat. Nur ist das auch ein wenig Kopfsache.

Habe ich irgendwas verpasst und es gibt Vorschriften, wie oft man Anspruch auf Sex haben darf resp. Sex haben muss? So ein Scheiss aber auch, da muss ich mal rasch nachzählen, ob ich mit meinem Freund wirklich oft genug schlafe :rolleyes: Ich kenne genug Päärchen, die ein-, zweimal pro Monat Sex haben und es passt trotzdem völlig. Und andere pennen 5mal pro Woche miteinander und die Beziehung ist trotzdem für'n Arsch. Darum habe ich jetzt bereits x-mal geschrieben: wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht, denn man wird NIE auf einen Nenner kommen, wenn die Bedürfnisse in Bezug auf Sex und die "Luststärke und -häufigkeit" zu sehr divergiert.

TorreadorDaniel schrieb:
Es ist definitiv nicht toll mit jemanden Sex zu haben, dem man anmerkt, dass es ihm keinen Spaß macht. Hatte ich mehrere Monate mit meiner Ex, und nein ich habe sie nicht gezwungen oder sonst was.

Zwang kann viele Formen annehmen. Du magst GLAUBEN, du hättest sie nicht gezwungen, hast du direkt wahrscheinlich auch nicht direkt. Unterschwelliger Druck ist allerdings genauso schlimm.

TorreadorDaniel schrieb:
Stimmt, Sex ist ein Lustsache. Keine Frage. Nur wie soll man jemanden für irgendwas begeistern, wenn dieser es von vornherein abblockt und man keine Chance bekommt zu zeigen wie schön es sein kann. Sofort mit ner Aussage zu kommen, dass ist eben so. Ne das geht mal garnicht.

Ich lese aus dem Beitrag des TS nirgends hervor, dass er sich sonderlich Mühe gibt. Die meisten (jaja, nicht alle) Frauen brauchen zudem etwas mehr als ein bisschen Rumgefummle an der Klit, um geil zu werden. Ausserdem habe ich - einmal mehr - bereits x-mal geschrieben, dass meine Ausführungen darauf basieren, dass man bereits versucht hat, den anderen zu erregen, zu interessieren, was auch immer und er trotzdem nicht will. Keiner kriegt auf Knopfdruck Lust und das hat mit "reine Kopfsache" überhaupt nichts zu tun.

TorreadorDaniel schrieb:
Ich möchte mal gerne wissen wie einige es schaffen immer dann Lust zu haben, wenn der Partner Lust hat?! Gibt es da nen Zeitplan? Macht euch der Partner nie von sich aus Lust? Passt das immer so per Augenkontakt?

Wieso? Genau das ist ja der Punkt, das klappt eben genau NICHT. Mein Freund hat auch mal keine Lust, dann habe ich Pech. Und umgekehrt habe ich manchmal keine und dann hat er Pech. Manchmal kriegt er trotzdem noch Lust, manchmal krieg ich trotzdem noch welche und manchmal eben nicht. Dann ist es eben so. Mich kratzt es allerdings auch nicht die Bohne, wenn er neben mir SB macht. Wie man jemandem das verbieten kann, verstehe ich sowieso nicht. Das scheint hier ja aber nicht der Fall zu sein, zumindest hätte ich es nirgends gelesen.

TorreadorDaniel schrieb:
Stimme ich dir insoweit auch zu. Voraussetzung ist aber, dass sich beide Zusammensetzen und ggf. erstmal probieren was zu ändern. Das scheint hier ja nicht der Fall zu sein, sie will es garnicht anders Probieren. Argument: Ist einfach so. Das ist für mich Dickköpfig sein. Da will man nicht daran arbeiten und das aus Bequemlichkeit oder was auch immer. Wenn wirklich alles ausgeschöpft ist und nichts hilft, dann ist die Trennung angebracht. Im hier vorliegenden Fall aber denke ich noch nicht.

Wieso? Hat er mit ihr geredet? Ohne Vorwürfe, Unterstellungen, Zwang, Druck, was-auch-immer? Ich sehe das nirgends. Warum ist sie dickköpfig, aber er nicht? Zur tollen Idee, Kompromisse einzugehen: wo geht er denn welche ein? Denn nach wie vor gilt: sie hat absolut nullkommagarkeine Verpflichtung für sexuelle Handlungen jeglicher Art. Ausserdem reden wir hier von einem schätzungsweise 17, 18-jährigen Mädchen (so um den Dreh), die wahrscheinlich vorher noch keinen Sexualpartner hatte. Glaubt ihr ernsthaft, es sei eine gute Idee, in dieser Situation direkten oder indirekten Druck auszuüben? Das wage ich doch stark zu bezweifeln und ich glaube, der Schuss wird so was von nach hinten los gehen. Und nein, das hat nichts damit zu tun, dass sie schmollt oder "grad extra" nicht mehr mit ihm schläft. Durch Druck, Zwang und Unterstellungen schwindet die Lust erst recht.

Für "Reden" habe ich sowieso schon längst plädiert. Aber da ich mir wunderbar vorstellen kann, wie so ein Gespräch verlaufen würde und wie es vom TS angegangen würde, glaube ich nicht, dass so was fruchten würde.
 

Benutzer5191  (37)

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Was ist daran egoistisch? Man kann auch kuscheln einfach nur um des Kuschelns Willen. Wieso müssen alle zärtlichen Handlungen von Paaren gleich in Richtung Sex geschoben werden? So ein Blödsinn.
Es ist überhaupt nicht egoistisch, wenn man "nur" kuscheln will.

Vielleicht ein wenig unglücklich ausgedrückt. Natürlich sollte man auch kuscheln können nur um zu kuscheln. Überhaupt keine Frage. Es muss nicht direkt zu Sex führen. Hin und wieder ist aber auch ganz schön, oder nicht? Nur wenn immer nur gekuschelt wird und es dann nie zum Sex kommt oder jede Handlung dahingehend so abgetan wird, dann wird es egoistisch und unfair. Hoffe so ist es ein wenig klarer! :zwinker:
 

Benutzer71062 

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@ Kuroi

Es ist überhaupt nicht egoistisch, wenn man "nur" kuscheln will.
Stimmt. Aber warum ist es dann egoistisch, wenn mann nur Sex will? Auch zum Kuschel braucht es zwei.

Also ist es i.O. wenn Mann Sex möchte und Frau sagt: Ne keine Lust, mach es dir selber?

Na, ich würde gern dir Reaktion einer Frau sehen, wenn sie su ihm kommt und kuscheln will und er sagt: ne, keine Lust, Hier haste nen Teddy, kuschele doch selber. ::grin:

Wau. Der Mann bekäme den Teddy aber um die Ohren geschlagen.

Wenn ein Paar bei den sexuelen Bedürfnissen differiert, kann die Lösung nicht sein, dass einer ständig seine Bedürfnisse unterdrückt. Der andere Partner hat dann zumindest die Pflicht, an seiner Sexunlust zu arbeiten und auch etwas für die Verbesserung des Sexuallebens zu tun. Meistens liegt es daran, dass dem Sex einfach eine untergeordnete Rolle zugewiesen wird. Es ist wichtiger noch mit der Freundin zu telefonieren und für Sex ist dann keine Zeit mehr übrig, weil schon zu spät. Auch Sexlust kann man lernen.

Einfach zu sagen: "So bin ich nunmal" und den Partner zum Sexverzicht zu zwingen, kann auch nicht das Wahre sein.
 

Benutzer28082 

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Es ist und bleibt für mich einfach nicht nachvollziehbar, wie man so eine absolute Blockadehaltung gegenüber des Wohlgefallens seines Partners aufbauen kann – das will mein Hirn einfach nicht verstehen!

Wie Daniel schon sagte, wenn Frau was nicht möchte, dann ist es in Ordnung. Aber wehe Mann findet mal was „nicht in Ordnung“ (und sei es nur der mangelnde Sex – nur als Beispiel) – ja dann hat er sich damit abzufinden.

Frau sieht es immer nur aus ihrer Sicht – aber will nicht mal im Ansatz die Perspektive des Mannes einnehmen – nein, dann brechen wir uns ja in der Tat einen Zacken aus der Krone. Es ist breites mal angesprochen worden, ein Mann hat ein anderes Empfinden als Frau. Einige – ja sogar sehr viele Männer, definieren Sex mit „geliebt werden“ – ja, so einfach strukturiert funktionieren viele Männer – mich eingeschlossen. Frau hat natürlich das Recht im Seelenleben des Mannes zu hantieren wie die Axt im Walde, aber wehe Mann erhebt mal die Stimme gegen etwas was ihm nicht passt, dann ist er gleich der Buhmann der Nation.

Für viele Männer ist es so, sie definieren sich mit dem Sex, sie fühlen sich dann geliebt. Und nein, es geht hier nicht um das blanke durchficken seiner Frau – nein, wir lieben es in der Situation euch nahe zu sein, euch zu streicheln und wir genießen diese Zweisamkeit. Wir geben in so einer Situation mindestens genauso viel wie wir nehmen. Für viele ist es wichtig Sex zu haben – aber Frau vergleicht es mit Essen. Essen muss man ja, Sex braucht man nicht. Wenn das kein HUMBUK ist, was dann? Innerhalb einer Beziehung ist mir Sex mindestens genauso wichtig wie essen – es ist für mich wichtig, damit ich mich geliebt fühle – aber warum soll der Mann sich auch geliebt fühlen – ist ja sowieso nur der Schwanzträger der nichts zu sagen hat innerhalb der Beziehung – Gott, lass Hirn regnen und zwar ganz schnell!

Und nun kommt mir nicht mit „das ist ja alles gar nicht wahr – Männer empfinden nicht so, mein Freund ist auch nicht so blablabla“ – Es ist und bleibt so- Frau wird niemals Mann verstehen, wenn sie nicht mal im Ansatz versucht sich in die Psyche hineinzudenken – aber das ist ja auch schon zuviel verlangt - kann ich voll und ganz verstehen. Haben wir überhaupt noch eine Lebensberechtigung in euren Augen, und wenn ja, worin besteht die eigentlich?

Ich durfte so oft feststellen, dass auch nur ein einzig falsch aufgefasstes Wort von der Frau gleich ihre Psyche bis ins Mark erschütterte – darauf müssen wir Männer ja aufpassen – aber wie gesagt, für Frau zählen diese Maßstäbe nicht. Sie darf mit Füßen nach der Psyche des Mannes treten, ihn innerlich Schaden zuführen – aber ist ja egal. Er ist ein Mann und dieser hat per Definition keine Gefühle – und grundsätzlich steht er hinten an – erst kommt die Psyche der Frau, dann eine ganze Weile gar nicht, und wenn wir am Arsch der Welt sind, dann kommen wir Männer.

Ich kann nur noch fassungslos den kopf über diese Denkweisen hier schütteln. Ich weiß nicht, vielleicht wirkt ja mal mein provokanter Text bei denen und sie verstehen uns wenigstens im Ansatz – vielleicht auch nur ein ganz ganz kleines bisschen. Der TS hat es selbst geschrieben, er würde sich MAL wünschen es würde anders laufen. Viele Frauen machen da gleich die Aberkennung der Frauenrechte draus – das wollen wir gar nicht. Wir wollen vielleicht nur eines, uns genauso geliebt fühlen wie ihr euch.

Ehrlich gesagt, ich bin zu tiefst im Inneren erschüttert, ja sogar verwirrt, dass man die von mir hier vorstehend erwähnt Psyche des Mannes nicht mal im Ansatz erkennt. Es tut mir wirklich weh – obwohl es mir eigentlich egal sein müsste. Aber ich weiß, dass viele von euch in einer Beziehung leben – und ich sehe die Personen- die Lebenspartner – die eventuell genau so behandelt werden – wo ihre Psyche den Bach herunter geht, wo sie anfangen an sich selbst zu zweifeln und sich auf niemals endende Fehlersuche begeben – aber niemals auf die Lösung des Problems kommen werden. Weil nicht nur sie es sind, die die Probleme verursachen, sondern auch die Ignoranz der Frau gegenüber ihrem Lebenspartner.

Ich höre euch schon dementieren „schwachsinn – blösinn – alles unsinn“ – aber was macht euch da so sicher, dass alles an den Haaren herbei gezogen ist?

Ich kann hier nur an die Männer appellieren, die genau so ticken wie ich sich nur kurz zu Wort zu melden. Ich kann einfach nicht glauben, dass ich der einigste sein soll der so tickt – daher männliches Volk – tretet hervor und tut kund, wie ihr dazu steht!
 

Benutzer5191  (37)

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@Samaire: Du gibst doch hier gerade auch genug beispiele, warum etwas nicht klappten kann. Wenn ein Mann fragt, was los ist und was er besser machen soll oder kann und keiner mit ihm spricht, im Gegenteil er noch hochgejubelt wird, wie soll er sich denn dann ändern?
Ich muss meiner Freundin doch vertrauen können, oder nicht? Hier wird immer gegen Lügen gewettert, was macht ihr denn in der Situation, ihr belügt den Mann und das nicht gerade in einer Lapalie. Das schlimme dabei ist dann ja irgendwo noch, dass ihr euch, so wie du, dich gerade darüber beschwerst, wie schei*** der Sex doch war, aber es war ja einfach den Mann anzulügen. Das meine ich mit arbeit in einer Beziehung. Ihr könnt doch nicht erwarten, dass Mann sich ändert, wenn doch alles so toll ist.

Hier ist doch das Problem, dass der TS hoffentlich probiert, etwas an der Situation zu ändern. Mit reden etc, aber es abgeblockt wird. Ich weis doch wesentlich lieber, was meine Partnerin bedrückt und kann es dann ändern. Ja ICH würde mich für sie ändern, damit sie auch auf ihre Kosten kommt.

Komisch finde ich auch, dass in Threads wo der Mann mehr Sex fordert, er auf einmal der böse wird und anders herum, wenn Frauen mehr kuscheln wollen auch der Mann der Böse ist. Wie soll Man(n) es denn machen. Egal in welche Position er sich begibt, er ist der böse. Das Beispiel von Dandy77 finde ich da schon sehr passend.

Wieso? Genau das ist ja der Punkt, das klappt eben genau NICHT. Mein Freund hat auch mal keine Lust, dann habe ich Pech. Und umgekehrt habe ich manchmal keine und dann hat er Pech. Manchmal kriegt er trotzdem noch Lust, manchmal krieg ich trotzdem noch welche und manchmal eben nicht. Dann ist es eben so.

Hier scheint es aber so zu sein, dass sie nie Lust hat. Ich weis nicht, wie der TS im Bett ist oder sonst wie. Ka, aber bringt es die beiden weiter wenn sie immer alles toll redet, aber dann doch keine Lust hat? Sie lügt ihn an, er probiert was zu ändern, sie will es nicht, damit muss man sich zufrieden geben?

Ich möchte nochmal ausdrücklich darauf Hinweisen, dass ich gezwungenen Sex nicht gutheiße und da auch keine Lust drauf hätte, aber was soll Mann machen wenn er angelogen wird und die Frau nicht sagt, was ihr nicht gefällt?

@Trauerklops: Ich diskutiere ja schon fleißig und kann das so Unterschreiben was du schreibst. :smile:

Off-Topic:
Ps.: Was ich aber definitiv vermeiden möchte hier in der Diskussion, dass sich jemand persönlich oder als Person angegriffen fühlt. Wenn ich jemanden zitiere oder ein Bsp. darauf Münze, dann nur der einfachheithalber. Sollte sich dennoch jemand persönlich angegriffen fühlen, dann PN an mich und dann wird es richtig gestellt.
 

Benutzer10855 

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Nenn mich Judas, aber ich teile deine Meinung nur zum Teil...

Wie Daniel schon sagte, wenn Frau was nicht möchte, dann ist es in Ordnung. Aber wehe Mann findet mal was „nicht in Ordnung“ (und sei es nur der mangelnde Sex – nur als Beispiel) – ja dann hat er sich damit abzufinden.

Wenn sich der Mann ständig unterordnet? Sollte man in einer Beziehung nicht auf Augenhöhe sein? Ich finde solch ein hündisches Verhalten genauso seltsam, wie sich von der Frau überhaupt nichts sagen zu lassen und nix gelten zu lassen.

Einige – ja sogar sehr viele Männer, definieren Sex mit „geliebt werden“ – ja, so einfach strukturiert funktionieren viele Männer – mich eingeschlossen.

Also für mich ist Sex ein Zeichen großer Sympathie (ich nehme da jetzt mal so reine triebbefriedigendes Ficken raus). Aber soweit, dass ich Sex mit geliebt werden gleichsetzen würde, würde ich nicht gehen.

Frau hat natürlich das Recht im Seelenleben des Mannes zu hantieren wie die Axt im Walde, aber wehe Mann erhebt mal die Stimme gegen etwas was ihm nicht passt, dann ist er gleich der Buhmann der Nation.

Kapier ich nicht - okay, ich lasse mir auch einiges Gefallen, aber irgendwann ist Schluß.

Für viele Männer ist es so, sie definieren sich mit dem Sex, sie fühlen sich dann geliebt. Und nein, es geht hier nicht um das blanke durchficken seiner Frau – nein, wir lieben es in der Situation euch nahe zu sein, euch zu streicheln und wir genießen diese Zweisamkeit. Wir geben in so einer Situation mindestens genauso viel wie wir nehmen.

Impliziert irgendwie, dass Frauen das nicht tun würden, wenn du es so schreibst. Siehst du das wirklich so, oder ist das aus deiner Verzweifelung her entstanden?


Für viele ist es wichtig Sex zu haben – aber Frau vergleicht es mit Essen. Essen muss man ja, Sex braucht man nicht. Wenn das kein HUMBUK ist, was dann?

Oh doch, man braucht Sex. Nähe ist ein Grundbedürfnis von Männchen wie auch von Weibchen. (Essen übrigens auch!)

– Es ist und bleibt so- Frau wird niemals Mann verstehen, wenn sie nicht mal im Ansatz versucht sich in die Psyche hineinzudenken – aber das ist ja auch schon zuviel verlangt vom Mann.

Den Satz verstehe ich nicht. Ich denke, Menschen können sich allgemein nicht verstehen, wenn sie sich nicht in ihr gegenüber reinversetzen, unabhängig vom Geschlecht.

Ich durfte so oft feststellen, dass auch nur ein einzig falsch aufgefasstes Wort von der Frau gleich ihre Psyche bis ins Mark erschütterte – darauf müssen wir Männer ja aufpassen – aber wie gesagt, für Frau zählen diese Maßstäbe nicht. Sie darf mit Füßen nach der Psyche des Mannes treten, ihn innerlich Schaden zuführen – aber ist ja egal. Er ist ein Mann und dieser hat per Definition keine Gefühle – und grundsätzlich steht er hinten an – erst kommt die Psyche der Frau, dann eine ganze Weile gar nicht, und wenn wir am Arsch der Welt sind, dann kommen wir Männer.

Vorurteile. Tut mir Leid für dich, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast - aber du hast ja eine feste Meinung entwickelt, dir das nicht länger gefallen zu lassen. Sofern du jetzt nicht jede Frau, die dir mal ihre Meinung sagt als herzlose Killerin abtust, ist das schonmal gut.

Ehrlich gesagt, ich bin zu tiefst im Inneren erschüttert, ja sogar verwirrt, dass man die von mir hier vorstehend erwähnt Psyche des Mannes nicht mal im Ansatz erkennt. Es tut mir wirklich weh – obwohl es mir eigentlich egal sein müsste. Aber ich weiß, dass viele von euch in einer Beziehung leben – und ich sehe die Personen- die Lebenspartner – die eventuell genau so behandelt werden – wo ihre Psyche den Bach herunter geht, wo sie anfangen an sich selbst zu zweifeln und sich auf niemals endende Fehlersuche begeben – aber niemals auf die Lösung des Problems kommen werden. Weil nicht nur sie es sind, die die Probleme verursachen, sondern auch die Ignoranz der Frau gegenüber ihrem Lebenspartner.

Also ich denke schon, dass Frauen da ignorant sein können. Aber ich denke, eine mitfühlende Frau wird ein Sexangebot nicht mit derselben emotionalen Kälte abweisen wie ein Stofftaschentuch. Sollte sie das tun, dann trampelt sie in der Tat auf den Gefühlen des Mannes herum.

Ich sehe aber kein Verbrechen darin, mal keine Lust zu haben. Wenn das "mal" zu "häufig" wird, sollte man darüber reden, denn das Problem kann schon sehr ernst sein und sexuelle Kompatibilität ist in Beziehungen wichtig.

Ich glaube aber auch nicht, dass sowas wie Sexverhalten in Stein gemeißelt ist. Da kann man auch gemeinsam dran arbeiten, Lösungen finden.

Ich höre euch schon dementieren „schwachsinn – blösinn – alles unsinn“ – aber was macht euch da so sicher, dass alles an den Haaren herbei gezogen ist?

Ich finde das nicht an den Haaren herbeigezogen, aber nicht unbedingt sachlich.

Ich kann hier nur an die Männer appellieren, die genau so ticken wie ich sich nur kurz zu Wort zu melden. Ich kann einfach nicht glauben, dass ich der einigste sein soll der so tickt – daher männliches Volk – tretet hervor und tut kund, wie ihr dazu steht!

Ich habe Jehova gesagt!
 

Benutzer71062 

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Ja, ja, Trauerklops.


Und nochmals ja. Stimmt alles. Was lassen wir Männer für ein bißchen Sex nicht alles mit uns machen. Einkaufen gehen, Schuhe aussuchen, Liebesfilme gucken, kuscheln, sogar auf Sex verzichten . Und die Frauen denken dann auch noch, dass wir das mögen. Sie merken gar nicht wie sehr wir uns für sie verbiegen, um wenigstens einwenig Sex zu bekommen.

Ein schlauer Mensch hat mal gesagt:

Frauen schlafen mit dem Mann, den sie lieben.
Männer lieben die Frau, mit der sie schlafen.

Viel wahres drann. Die Frauen verstehen nur den Umkehrschluss nicht: Eine Frau, die mit ihrem Mann nicht schlafen will, liebt ihn nicht.

Ansonsten decken sich meine Erfahrungen mit den deinen, besonders was die Sensibilität der Frauen gegenüber gehörten oder "nicht gemachten" anbelangt. Es findet sich immer eine Betrachtungseise zum Rumzicken. Je nach Lust und Laune.

Verallgemeinerung?

Bei soeiner Aussage nach einer kurzen Beziehung ist es Verallgemeinerung. Bei 10 längeren Beziehungen schon beinah empirisch :zwinker:

Auch Männer haben ein Recht auf Essen - und auf guten Sex
 

Benutzer20579  (37)

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Dieses "Alle Männer sind immer so" und "Alle Frauen sind immer so" - Gerede geht mir dermaßen auf die Nerven, ich kann gar nicht sagen wie....

Und es ignoriert so vieles, was hier schon gesagt wurde - übrigens auch von Frauen - was die Thematik von einer ganz anderen Seite aufreißt.

Ansonsten: Bei mir ist es umgekehrt. Ich könnte jeden Tag, meinem Freund wird mehr als 2mal die Woche schon stressig. Und stellt euch mal, ich fühle mich trotzdem noch geliebt und ich möchte NICHT, dass er aus "Mitleid" oder "Pflichtgefühl" mit mir Sex hat. Sowas ist doch schrecklich!

Wie ich oben schon schrieb, die Rechnung ist leicht: Wenn bei einem die Libido geringer ist, bekommt der andere Teil weniger Sex.

Wenn es an Gründen liegt, die man bereden und beseitigen kann, dann nur los! Da kommt m.E. eben die Frage rein, ob sie Orgasmen beim Sex hat, inwieweit sie geprägt ist durch ihre Erziehung etc.
Aber wenn es einfach grundsätzliche Veranlagung ist, dann kann man daran m.E. so wenig ändern, wie an der Körpergröße.

Wenn gar nichts hilft, kann man sich überlegen, sich zu trennen oder überlegen, ob man damit lebt.

Die Frauen verstehen nur den Umkehrschluss nicht: Eine Frau, die mit ihrem Mann nicht schlafen will, liebt ihn nicht.

So einen Schwachsinn brauch ich auch nicht zu verstehen. Umgekehrt würde mein Freund mich auch nicht so lieben, wie ich ihn :zwinker:
 

Benutzer79932 

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Dieses "Alle Männer sind immer so" und "Alle Frauen sind immer so" - Gerede geht mir dermaßen auf die Nerven, ich kann gar nicht sagen wie....

Word.

Hexe13 schrieb:
Ansonsten: Bei mir ist es umgekehrt. Ich könnte jeden Tag, meinem Freund wird mehr als 2mal die Woche schon stressig. Und stellt euch mal, ich fühle mich trotzdem noch geliebt und ich möchte NICHT, dass er aus "Mitleid" oder "Pflichtgefühl" mit mir Sex hat. Sowas ist doch schrecklich!

Bei mir ist der Unterschied jetzt nicht ganz so "extrem", aber ich habe deutlich mehr und öfters Lust auf Sex, als mein Freund. Ich käme nicht ein einziges Mal auf die Idee, deswegen zu schmollen oder gar wütend zu werden. Ich dreh mich um und penne. Ach und ja, wir sind (gut, mit Unterbrüchen) seit 3.5 Jahren zusammen und es war von Anfang an so. Und das mit dem Mitleid und Pflichtgefühl hat was, sorry, aber DA würd ich mich mal so richtig scheisse fühlen. Darum meine ich auch die ganze Zeit: es kann doch nicht ernsthaft erstrebenswert sein, Sex mit seinem Partner zu haben, wohl im Wissen, dass der absolut keinen Bock drauf hat. Das verstehe ich WIRKLICH nicht und da drängt sich mir dann der Gedanke "schwanzgesteuerter Idiot" durchaus auf, obwohl ich sonst absolut nicht zu der Sorte Frauen gehöre, die Männer so einordnen (kann man evtl. an anderer Stelle nachlesen).

Hexe13 schrieb:
Wenn es an Gründen liegt, die man bereden und beseitigen kann, dann nur los! Da kommt m.E. eben die Frage rein, ob sie Orgasmen beim Sex hat, inwieweit sie geprägt ist durch ihre Erziehung etc.
Aber wenn es einfach grundsätzliche Veranlagung ist, dann kann man daran m.E. so wenig ändern, wie an der Körpergröße.

Wenn gar nichts hilft, kann man sich überlegen, sich zu trennen oder überlegen, ob man damit lebt.

Voilà, genau so. Ist und bleibt der einzige Weg.
 

Benutzer28082 

Verbringt hier viel Zeit
Jeder hat seine eigene Meinung – ich lasse jeden seine Meinung. Auch muss keiner meine Meinung teilen.
Was mir auffällt, wenn Du den Kontext des gesamten Textes auseinander ziehst und dan einzelnen Textstellen zitierst, dann verdrehst Du die Kernaussage, somit öffnest Du wieder Tür und Tor für andere etwas falsch aufzufassen.
Das der Mann sich ständig unterordnet wurde nicht gesagt, wenn Du nochmals ließtm, wirst Du feststellen, dass ich viel mehr auf die Wunschvorstellung“ mancher Frauen wiedergegeben wurde. Sie spiegelt nicht meinen Meinung, aber mein Empfinden wieder, wenn ich hier einige Kommentar der weiblichen Autoren lese.
Meinst Du nicht, dass Sympathie auch etwas mit Liebe zu tun hat – und zwar auf der direkten Linie? Ohne Sympathie würde es bei mir persönlich zumindest keine Beziehung geben? Da hat aber jeder sein eigenen Wertedefinition. Hier muss man differenzieren, um welchen Typus Mensch es sich hier handelt. Es ist mir durchaus bewusst, dass es auch Menschen gibt, die weder Liebe noch Sympathie brauchen – allerdings würde ich das schon als einen Ansatz der Gefühlskälte nennen.

Zitat:

Frau hat natürlich das Recht im Seelenleben des Mannes zu hantieren wie die Axt im Walde, aber wehe Mann erhebt mal die Stimme gegen etwas was ihm nicht passt, dann ist er gleich der Buhmann der Nation.


Damit ist gemeint, dass manche Frauen sich wirklich viel herausnehmen. Sie sehen es als eine Selbstverständlichkeit an im Seelenfrieden des Partner herumzutrampeln wie sie wollen, aber wehe der Mann äußert seinen Unmut über etwas. Wie schnell wird man als unsensibel abgestempelt. Du hast recht – irgendwann kennt alles seine Grenzen. Aber viele sind innerhalb einer Beziehung sehr leidensfähig. Ich würde den TS dazu zählen. Wenn er nun deinen Aussage konsequent umsetzen würde, dann würde er jetzt, hier und heute die Beziehung an die Wand fahren.

Zitat:

Für viele Männer ist es so, sie definieren sich mit dem Sex, sie fühlen sich dann geliebt. Und nein, es geht hier nicht um das blanke durchficken seiner Frau – nein, wir lieben es in der Situation euch nahe zu sein, euch zu streicheln und wir genießen diese Zweisamkeit. Wir geben in so einer Situation mindestens genauso viel wie wir nehmen.


Nein – es impliziert es nicht nur, es ist im Ansatz auch richtig. Für viele Frauen ist der Sex innerhalb der Beziehung nicht wichtig um sich „geleibt“ zu fühlen. Hier werden oftmals auch andere Maßstäbe angesetzt. Um das auszurollen würden wir hier den Rahmen des Forum sprengen. Kurz: Es sind einige Textquellen vorhanden, die genau diese von mir hier aufgeführte Aussage stützen. (Ich bin mir voll und ganz bewusst, dass es ebenso viele Studien, textliche Fassungen gibt die meine Aussage nicht stützen – und ja ich kenne auch einige davon. Ich schreibe täglich Gutachten uns Zusammenfassungen von Studien, bewerte sie und kommentiere sie. Nichts ist so sehr zu manipulieren wie das geschrieben Wort. Und verstehe mich nicht falsch – ich bin ein Mensch, der sich in andere so hineinversetzen kann. Wenn ich was schreibe ist es nicht gleichzusetzen mit meinen Lebenserfahrungen. Ich musste zwar die eine oder andere Schellte von meiner Frau einstecken – aber im Grunde wollten wir das gleiche und wir haben unser Weg gemacht und unsere Ziele erreicht. Ergo – ich versuche hier nur für andere mal andere Perspektiven zu geben.


Zitat:


Es ist und bleibt so- Frau wird niemals Mann verstehen, wenn sie nicht mal im Ansatz versucht sich in die Psyche hineinzudenken – aber das ist ja auch schon zuviel verlangt vom Mann.


Den Satz verstehe ich nicht. Ich denke, Menschen können sich allgemein nicht verstehen, wenn sie sich nicht in ihr gegenüber reinversetzen, unabhängig vom Geschlecht.

Das ist so nicht ganz richtig. Du kannst ein Verständnis für eine Sache aufbauen ohne sich in den anderen hineinzuversetzen. Es ist dein Verständnis der Dinge – und für Dich selbst betrachtet ist deine Sicht der Dinge absolut Logisch. Auch wenn es sich „blod“ anhört – aber wenn Du es aus dieser Perspektive betrachtest, dann ist deine Sicht der Dinge automatisch beschränkt, weil Du Dich nur auf deine eigenen Empfindung verlässt. Das kann aber per Definition nicht richtig sein, weil man ja sonst die Wahrheit für sich gepachtet hätte. Daraus lässt sich ableiten: Um ein Problem lösen zu können, muss ich alle Eckpunkte des Problems kennen. Erst wenn ich den gesamten überblick habe, kann ich das Problem angehen und lösen. Das erlebe ich täglich in meinen Arbeiten. Nur wenn ich das Projekt komplett kenne, ich mit jeden gesprochen habe, kann ich anfangen richtig zu delegieren – wenn ich diese Regeln der Problembewältigung nicht einhalte, lande ich meistens auf dem Arsch und ich verreiße das Projekt. Die Lösungsmechanismen lassen sich fast eins zu eins auf das zwischenmenschliche Leben projezieren.
Ehrliche Antwort jetzt? Ich kann mit Frauen, die mir selbstsicher die Meinung geigen tausend mal besser umgehen, als Frauen, die ständig nachgeben. Ich brauche eine Person, die mindestens genauso selbstsicher auftritt wie ich selbst. Ich kann mit Leuten besser umgehen, wenn sie mir direkt ins Gesicht sagen „Du Arschloch“ – dann frage ich nach „warum“ – und wenn dann eine passende Begründung kommt, habe ich auch den Arsch in der Hose mit allem was dazu gehört die Frau in ihre Annahme zu stärken „ich sei ein Arschloch“ – ich bin nicht selbstherrlich – ich fordere nur gerechte Kritik ein – mehr nicht! (mit dem Vorurteil gebe ich Dir Recht – aber wenn man nicht manchmal ein wenig provoziert, dann öffnen die Menschen die Augen nicht)


Zitat:

Ehrlich gesagt, ich bin zu tiefst im Inneren erschüttert, ja sogar verwirrt, dass man die von mir hier vorstehend erwähnt Psyche des Mannes nicht mal im Ansatz erkennt. Es tut mir wirklich weh – obwohl es mir eigentlich egal sein müsste. Aber ich weiß, dass viele von euch in einer Beziehung leben – und ich sehe die Personen- die Lebenspartner – die eventuell genau so behandelt werden – wo ihre Psyche den Bach herunter geht, wo sie anfangen an sich selbst zu zweifeln und sich auf niemals endende Fehlersuche begeben – aber niemals auf die Lösung des Problems kommen werden. Weil nicht nur sie es sind, die die Probleme verursachen, sondern auch die Ignoranz der Frau gegenüber ihrem Lebenspartner.


Also ich denke schon, dass Frauen da ignorant sein können. Aber ich denke, eine mitfühlende Frau wird ein Sexangebot nicht mit derselben emotionalen Kälte abweisen wie ein Stofftaschentuch. Sollte sie das tun, dann trampelt sie in der Tat auf den Gefühlen des Mannes herum.

Eben – eine MITFÜHLENDE Frau – das was ich hier teilweise lese, lässt mich sehr an dem Mitgefühl zum Mann zweifeln.


Ich sehe aber kein Verbrechen darin, mal keine Lust zu haben. Wenn das "mal" zu "häufig" wird, sollte man darüber reden, denn das Problem kann schon sehr ernst sein und sexuelle Kompatibilität ist in Beziehungen wichtig.

Ich glaube aber auch nicht, dass sowas wie Sexverhalten in Stein gemeißelt ist. Da kann man auch gemeinsam dran arbeiten, Lösungen finden.
Das mein Lieber unterschreibe ich Dir mit Punkt und Komma!
Sachlichkeiten einer Diskussion liegt im Auge des Betrachters. Ich habe mit der Aussage „schwachsinn – blödsinn – alles unsinn“ eigentlich nur meine eigenen Aussagen torpediert.
Eine gemeine aber durchaus treffende Methodik den gegenüber zu klar zu machen: „nun bist Du dran und liefere mir bitte mal Gegenargumente bevor Du alles in Zweifel ziehst“ – ja, ich gebe es ja auch zu, das Wortverdrehen und anderen was in den Mund legen gehört für mich zum Tagesgeschäft – aber jeder nutzt die Mittel die einem zur Verfügung stehen

Ich habe Jehova gesagt!

*grinz* - das schließ ich mich voll und ganz an …
 

Benutzer79932 

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@Samaire: Du gibst doch hier gerade auch genug beispiele, warum etwas nicht klappten kann. Wenn ein Mann fragt, was los ist und was er besser machen soll oder kann und keiner mit ihm spricht, im Gegenteil er noch hochgejubelt wird, wie soll er sich denn dann ändern?
Ich muss meiner Freundin doch vertrauen können, oder nicht? Hier wird immer gegen Lügen gewettert, was macht ihr denn in der Situation, ihr belügt den Mann und das nicht gerade in einer Lapalie. Das schlimme dabei ist dann ja irgendwo noch, dass ihr euch, so wie du, dich gerade darüber beschwerst, wie schei*** der Sex doch war, aber es war ja einfach den Mann anzulügen. Das meine ich mit arbeit in einer Beziehung. Ihr könnt doch nicht erwarten, dass Mann sich ändert, wenn doch alles so toll ist.

Ich sagte ja auch, dass das keine Lösung ist. Aber ich habe ebenfalls erklärt, warum ich das damals so gemacht habe: ich war jung, unerfahren und zurückhaltend und nein, ich habe mich nicht getraut, zu sagen, dass ich etwas scheisse finde und ja, es war der einfachere Weg, so zu tun, als wäre es gut. Wie gesagt halte ich ein solches Verhalten in keinster Weise für abnormal und kenne kaum jemanden, der in jungem Alter mit wenig Erfahrungen nicht so oder zumindest ähnlich gehandelt hätte. Und genau deshalb habe ich eben gesagt, dass es SO WAS von der falsche Weg ist, jemanden wie die Freundin des TS hier unter Druck setzen zu wollen, egal auf welche Art und Weise. Ich verwette meinen Kopf drauf, dass das garantiert nicht funktionieren wird und genau das passieren wird, was der TS nicht will.

TorreadorDaniel schrieb:
Hier ist doch das Problem, dass der TS hoffentlich probiert, etwas an der Situation zu ändern. Mit reden etc, aber es abgeblockt wird.

Auch darauf bin ich schon eingegangen und habe gesagt, dass ich gerne wüsste, wie so ein lustiges Gespräch von ihm aufgegleist wird. Wenn das nämlich anfängt mit "du, wir haben zu wenig Sex" hat er sowieso schon verloren. Und sorry, wenn ich das jetzt sage, aber ja, die meisten Männer sind diesbezüglich nicht mit übermässig Vorsicht und Sensibilität gesegnet.

Und gehen wir mal davon aus, dass vernünftig darüber gesprochen wurde: wenn sich nichts ändert, dann IST ES EBEN SO und dann bleibt nur das, worauf ich schon seit Anfang plädiere: Trennung.

TorreadorDaniel schrieb:
Komisch finde ich auch, dass in Threads wo der Mann mehr Sex fordert, er auf einmal der böse wird und anders herum, wenn Frauen mehr kuscheln wollen auch der Mann der Böse ist. Wie soll Man(n) es denn machen. Egal in welche Position er sich begibt, er ist der böse.

Für die meisten Frauen ist Sex nunmal mehr als - man möge mir den Ausdruck verzeihen :tongue: - Schwanz in Pussy. Kuscheln ist harmlos. Sex nicht. Jaja, ich weiss es gibt Ausnahmen, aber im Generellen ist es so, insbesondere bei vielen jungen Frauen. Darum lässt sich das auch nicht vergleichen.

Ihr verlangt, dass man sich in die Rolle des ach-so-armen Mannes versetzen soll. Gut, ich verlange, dass ihr euch in die Rolle der ach-so-bösen Frau resp. des ach-so-bösen Mädchens versetzt.

TorreadorDaniel schrieb:
Hier scheint es aber so zu sein, dass sie nie Lust hat.

Stimmt nicht, sie haben ja Sex, ihm passt nur die Häufigkeit nicht und da wären wir wieder bei "ich weiss nicht, wo geschrieben steht, wie oft man zum Sex verpflichtet ist".


Ausserdem bringe ich noch einen weiteren Punkt auf: sie hat über ein Jahr gewartet, bis sie überhaupt mit ihm geschlafen hat. Also ist sie wohl Jungfrau gewesen. Ich sage jetzt einfach mal: wenn sie so lange wartet (was ich verstehen kann, war bei mir bei meinem 1. auch so), dann ist Sex für sie eben nicht "irgendetwas". Für sie ist das neu und wie gesagt hat Sex für Frauen oftmals bis meistens eine andere Bedeutung und ist mit mehr verbunden, als für einen Mann. Was glaubt ihr wohl, wie toll es ist, wenn der erste Sexpartner, bei dem man lange gewartet hat, weil es "was Besonderes" ist, danach dauernd rumnölt (seis direkt oder indirekt), dass man zu wenig mit ihm schläft? Ihr scheint echt keine Ahnung zu haben, was so ein Druck möglicherweise (!) bewirken kann.
 

Benutzer71062 

Meistens hier zu finden
da drängt sich mir dann der Gedanke "schwanzgesteuerter Idiot"

klar, sind Männer ja immer, wenn sie mehr Sex als ihre Partnerinnen wollen.

Mir würde z.B. nie einfallen, Frauen mit ausgeprägtem Kinderwunsch als "gebährmuttergesteuerte Zicken" zu bezeichnen.

Ihr habt es einfach nicht verstanden. Es fällt einem Mann, der mehr Sex haben möchte, einfach schwerer darauf zu verzichten, als Frauen in der gleichen Situation. Und nicht nur meiner Meinung nach ist das nunmal biologisch bedingt. Und ja, es gibt nunmal geschlechtsspezifische Unterschiede, die eine Verallgemeinerung rechtfertigen, weil sie bei der Mehrzahl der Männer auftritt.
 

Benutzer79932 

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klar, sind Männer ja immer, wenn sie mehr Sex als ihre Partnerinnen wollen.

Mir würde z.B. nie einfallen, Frauen mit ausgeprägtem Kinderwunsch als "gebährmuttergesteuerte Zicken" zu bezeichnen.

Ihr habt es einfach nicht verstanden. Es fällt einem Mann, der mehr Sex haben möchte, einfach schwerer darauf zu verzichten, als Frauen in der gleichen Situation. Und nicht nur meiner Meinung nach ist das nunmal biologisch bedingt. Und ja, es gibt nunmal geschlechtsspezifische Unterschiede, die eine Verallgemeinerung rechtfertigen, weil sie bei der Mehrzahl der Männer auftritt.
Ach du weisst ganz genau, wie das gemeint war. Und ich habe deutlich gesagt, dass ich das sonst NIE sage, sich mir der Gedanke aber dann aufdrängt wenn folgendes Szenarium sich dauernd wiederholt: Frau will keinen Sex --> Mann fängt an rumzufummeln --> Frau will immer noch nicht --> Mann ist stockbeleidigt und/oder erwartet, dass Frau trotzdem mitmacht.

Wie soll man das, wenn das dauernd vorkommt, bitte sonst interpretieren?

Und doch doch, "wir" haben schon verstanden. Und ich sage dir, dass Sex bei Frauen nunmal meistens eine andere Bedeutung hat und diese Bedeutung und das daraus resultierende Verhalten und ergo auch die geschlecherspezifischen Unterschiede GENAU SO hat respektiert zu werden. Darum sage ich ja auch die ganze Zeit: es gibt bei so etwas KEINEN Kompromiss. Einer wird sich immer unwohl fühlen.
 

Benutzer28082 

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@Samaire

Du sagst „wenn man(n) es ständig versucht“ – wir reden hier aber von einen „mal anders erleben“ und vielleicht auch ein „häufigeres erleben“ – keiner redet hier von ständig und permanent.
Wie lange soll der Mann deiner Meinung nach die „Füße still halten“ – bis ihm das Recht obliegt mal eine Situation anzusprechen, die er persönlich als belastend empfindet. Immerhin übt er ja dann Druck auf seine Lebensgefährtin aus. Wie soll das Problem also thematisiert werden? Gar nicht? – auf eine andere Art und Weise? – wie?
 
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