Alle 2 Wochen Sex? Na tolle Beziehung!!!

Benutzer71062 

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Da Sex für sie anscheinend nicht all zu wichtig ist, wäre es für sie sicher doppelt so schlimm wenn du sie "nur wegen Sex" betrügen würdest... Würde ich auf gar keinen Fall machen.

das muss weibliche Logik sein.
 

Benutzer66580 

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das muss weibliche Logik sein.

Naja, ganz ehrlich, das ist eigentlich tatsächlich logisch.

Wer selbst ein Sex-Maniac ist, der würde vllt sagen: "Okay, ich verstehe, Sex ist halt echt zu mega super geil und wichtig, als dass du darauf verzichten könntest."

Jemand, dem Sex aber nicht besonders wichtig ist, denkt sich: "Für so einen unwichtigen triebhaften Scheiß verrät er mich und setzt unsere Beziehung aufs Spiel? :eek: "


(Wobei man da natürlich eigentlich noch "wichtig" definieren müsste ... quantitativ oder qualitativ.)
 

Benutzer28082 

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@neverknown

Deine beiträge sind echt gut – gefallen mir und vor allem versuchst Du das Problem im Ganzen zu sehen – Respekt. Gute Argumentationsketten und ein noch besserer Stil


Man soll aber nicht von sich auf andere schließen. Das lernt man bereits in der frühen Schule und das nicht ohne Grund. Daher ist der Gedankengang zwar logisch – ist aber wiederum obsolet, weil ja bekannt ist, dass jeder eine andere Empfindung der Dinge hat.

Wenn sie weiterhin bei den „Gedankengang“ beleiben würde, müsste man ihr wiederum Egoismus vorwerfen
 

Benutzer84670  (30)

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Naja, ganz ehrlich, das ist eigentlich tatsächlich logisch.

Dankeschön :smile2:
Aja, und wegen der Definition "wichtig".. Das ist ja in diesem Fall egal, weil er hat ja geschrieben, dass sie werder oft Sex will, und wenn sie dann miteinander schlafen, hat er dass Gefühl, dass sie es nur aus "Pflicht-Gründen" macht.. also scheint es so als würde es ihr auch nicht seht viel spaß machen... Also ist bei ihr denk ich werder Qualität noch Quantität wichtiig... :geknickt:
 

Benutzer71062 

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Zum Thema Logik:

Wenn jemand liebt und Liebe und Sex derart trennt, dass im Sex nichts bedeutet - also Liebe auch ohne Sex bestehen kann, warum sollte dann Sex mit einer dritten Person die Liebe zerstören?

Wenn Sex für die Liebe unwichtig ist, warum gefährdet fremdgehen auf rein sexueller Basis diese Liebe? Warum fühlt man sich dann wegen dieser Nichtigkeit verraten und gefährdet die Beziehung?

Wenn einem Sex so unwichtig ist, unwichtiger z.B. als das miteinander Essen, warum hat man dann beim Fremdgehen das Gefühl betrogen zu werden, nicht aber , wenn der Partner alleine in der Pizzeria um die Ecke ißt, weil zuhause gerade keiner Lust zum Kochen hat?
 

Benutzer84670  (30)

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:schuechte ja weil man beim pizzaessen keinen kontakt zu einer anderen frau hat.. und zu einer pizza baut man ja nicht eine beziehung auf wie z.B zu einer anderen frau
 

Benutzer81662 

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Off-Topic:
Wenn jemand liebt und Liebe und Sex derart trennt, dass im Sex nichts bedeutet - also Liebe auch ohne Sex bestehen kann, warum sollte dann Sex mit einer dritten Person die Liebe zerstören?

Ja aber wem bedeutet Sex schon absolut gar nichts? Es geht ja um "nicht so wichtig", und- wenig Sex- und nicht um absolut gar keinen Sex..
 

Benutzer71062 

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@Eveyn: Kontakt kann man auch zur oder mit der weiblichen Bedienung in der Pizzeria bekommen. Beim Sex muss man auch nicht eine Beziehung aufbauen (z.B. bei Prostitution) und wenn, kann es auch ne reine Fickbeziehung sein.

@Hase Bei dem Beispiel ging es um die Logik, nicht um die Menge. Aber: Es ist doch egal ob wenig oder gar nicht. Für ihn ist es auf alle fälle zu wenig

Und wenn Sex mit der Partnerin nicht so wichtig für die Liebe ist, wieso dann mit einer anderen Frau. Ist das nicht ein bisschen besitzergreifend? Ich mache Diät und du bekommst auch nichts zu essen? Ich koche heute nicht und wehe du gehst wo anders essen?

Besser wäre doch z.B.: Ich habe heute zwar keine Lust zum Kochen, aber ich mach dir nen Snak

Oder?
 

Benutzer79369 

Benutzer gesperrt
Und wenn Sex mit der Partnerin nicht so wichtig für die Liebe ist, wieso dann mit einer anderen Frau. Ist das nicht ein bisschen besitzergreifend?

ja, es ist besitzergreifend und genau dieser zustand macht diese "weibliche logik"-behauptung dann auch nachvollziehbar in ihrer unsinnigkeit ;-)

"nur ich bin der mittelpunkt deines sexuniversums, immer und ausschließlich... aber schatz, fass mich bloß nicht an." da muss man doch zugeben, mehr logik geht nicht :grin:
 

Benutzer79932 

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Nein, ich habe nicht alle Beiträge im Detail durchgelesen

Also ich glaube schon, dass meine Freundin Spaß an Sex hat und auch schon Oragsmen hatte... das merkt man8n) ja irgednwie...

SIe sagt auch immer das es super war und es macht ihr wirklich Spaß...

Sorry, wenn ich das sagen muss, aber das glaubst du vielleicht oder du willst es glauben. Was hast du ne Ahnung, wie viele Frauen ihren Männern Orgasmen vorspielen und die merken das nie... Natürlich würde jeder behaupten, bei ihm sei das anders und er würde es ja selbstverständlich merken - stimmt absolut nicht. Und bei einem jungen Mädchen halte ich es erst recht nicht für aussergewöhnlich, dass sie a) wenig bis gar keine Orgasmen beim Sex hat und b) nicht wirklich sagen würde, dass es ihr keinen Spass macht.

Über deine "Idee", mit einer anderen zu pennen, müssen wir gar nicht diskutieren, das ist absolut indiskutabel.

Wie so oft: sag halt was und red mal vernünftig mit ihr und zwar ohne offensichtliche oder auch unterschwellige Vorwürfe.

Und wenn Sex mit der Partnerin nicht so wichtig für die Liebe ist, wieso dann mit einer anderen Frau. Ist das nicht ein bisschen besitzergreifend? Ich mache Diät und du bekommst auch nichts zu essen? Ich koche heute nicht und wehe du gehst wo anders essen?

Besser wäre doch z.B.: Ich habe heute zwar keine Lust zum Kochen, aber ich mach dir nen Snak

Mit Verlaub, aber sicher nicht. Wozu ist sie da, um die Beine breit zu machen? Also tschuldigung, jeder Partner, der von mir Sex, egal in welcher Form, verlangen würde, obwohl ich keine Lust habe (und ich gehe davon aus, dass das auch im vorliegenden Fall das primäre Problem ist), der wäre ziemlich zügig die längste Zeit mein Partner gewesen. Sex ist eine Sache, die BEIDE gut finden müssen, auf die BEIDE Lust haben müssen und nein, keiner hat eine Verpflichtung dem anderen gegenüber, nicht einmal ansatzweise. Und nein, das berechtigt garantiert nicht zum Fremdgehen. Wenn's so wichtig ist, dann haben die meisten Menschen zwei gesunde Hände. Wenn das nicht genügend ist und man sich sexuell nicht einig wird, dann Pech und die Lösung: Schluss machen. Ja, es ist so einfach.

Im Übrigen ist der Vergleich sowieso an den Haaren herbeigezogen. Essen ist ein Grundbedürfnis. Sex nicht. Nein, auch beim Mann nicht. Ohne Sex kann jeder überleben. Ohne Essen nicht. Und wenn man deinen Vergleich trotzdem ernst nehmen soll: ich bin als Frau nicht verpflichtet, dir irgendwas zu kochen. Wenn dir nicht passt, ob, was und wann ich koche, dann koch dir halt selbst was, du hast genauso zwei Hände wie ich auch, die kannst du auch brauchen.

Ne also wenn ich das lese dreht sich mir der Magen um. :kopfschue

Ich hab den Artikel und einige der Posts erst jetzt gelesen und kann mich deiner Meinung nur anschliessen.
 

Benutzer78196 

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@ Samaire:

Ich stimme dir dir hunderprozentig zu.

Sex ist eine Sache, die BEIDE gut finden müssen, auf die BEIDE Lust haben müssen und nein, keiner hat eine Verpflichtung dem anderen gegenüber, nicht einmal ansatzweise. Und nein, das berechtigt garantiert nicht zum Fremdgehen.

Ganz genau.
Und, auch wenn der Satz ziemlich abgenudelt klingt:
Sex ist nicht alles und schon gar nicht das Wichtigste in einer Beziehung.

Sex bekommt man überall, aber einen wunderbaren Menschen, mit dem man eine schöne Partnerschaft eingehen kann, eben nicht.


LG,
Kuroi
 

Benutzer5191  (37)

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Ganz genau.
Und, auch wenn der Satz ziemlich abgenudelt klingt:
Sex ist nicht alles und schon gar nicht das Wichtigste in einer Beziehung.

Sex bekommt man überall, aber einen wunderbaren Menschen, mit dem man eine schöne Partnerschaft eingehen kann, eben nicht.

Oh ja ist ne ganz tolle Beziehung bzw. ein ganz toller Mensch, der nicht auf die Wünsche und Bedürfnisse des Partners eingeht. Wenn Frauen was nicht wollen, dann ist es immer in Ordnung. Egal auf was bezogen, man kann ja keinen Zwingen. Prinzipiell überhaupt keine Frage, im Leben würde ich niemanden zu etwas zwingen, was ihm schaden oder Leid zuführt, aber wenn es um meinen Partner oder Partnerin geht, dann springe ich halt mal über meinen Schatten und befriedige ihn per Hand oder wie auch immer. Weil ICH es toll finde, wenn es meinem Partner gut geht.

Wieso meinen hier eigentlich so viele, dass man bei allem nen Kompromiss eingehen kann und muss, aber kaum geht es um Sex ist das nicht mehr so? Warum? Kann mir das mal jemand erklären hier?

Ich würde auch nicht behaupten, dass Sex das wichtigste in einer Beziehung ist, aber ich stelle es auf eine Ebene mit allen anderen Dingen die auch zu einer Beziehung gehören. Was ist den das wichtigste in einer Beziehung?

Die Idee mit der Trennung finde ich auch super, mein Gott egal was man für den anderen fühlt, es passt was nicht, der andere meint halt, dass es so ist und will sich nicht ändern , dann beenden wir doch einfach ne Beziehung. Beziehung als Wegwerfprodukt, mein altes Auto fährt auch nicht so toll wie ich das will, kaufe ich mir halt nen neues. Ist das die Auffassung einer Beziehung? Darf man nicht erwarten, dass der Partner oder man selber was für die Beziehung macht? Ist es wirklich einfacher nen neuen Partner zu finden, nur weil eine Sache nicht passt und man zu Dickköpfig ist sich ein wenig zu ändern?

Also ich weis nicht, wenn mir ein Mensch wichtig ist, dann sehe ich zu das der Mensch auch glücklich ist und wenn ich dann was machen muss, was mir keinen Schaden zufügt, dann mache ich das durchaus auch mal gerne. (Betonung auf MAL) Es darf und sollte keine Pflicht werden, aber den Partner immer alleine lassen, mit dem Argument hast doch zwei Hände finde ich sehr egoistisch und ehrlich gesagt auch gemein. :kopfschue
 

Benutzer78196 

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@ ToreadorDaniel:

Oh ja ist ne ganz tolle Beziehung bzw. ein ganz toller Mensch, der nicht auf die Wünsche und Bedürfnisse des Partners eingeht. Wenn Frauen was nicht wollen, dann ist es immer in Ordnung. Egal auf was bezogen, man kann ja keinen Zwingen. Prinzipiell überhaupt keine Frage, im Leben würde ich niemanden zu etwas zwingen, was ihm schaden oder Leid zuführt, aber wenn es um meinen Partner oder Partnerin geht, dann springe ich halt mal über meinen Schatten und befriedige ihn per Hand oder wie auch immer. Weil ICH es toll finde, wenn es meinem Partner gut geht.

Wieso meinen hier eigentlich so viele, dass man bei allem nen Kompromiss eingehen kann und muss, aber kaum geht es um Sex ist das nicht mehr so? Warum? Kann mir das mal jemand erklären hier?

Wenn es darum geht, was es mittags zu Essen gibt, kann man Kompromisse schließen.

Beim Sex ist das aber schwieriger.
Ich würde z.B. nicht meinem Partner zuliebe irgendwelche Praktiken durchführen, die ich nicht mag (egal, ob er sich dann revanchiert).
Genauso würde ich mich auch nicht zum Sex überreden lassen, wenn ich nicht will.
(Mein Freund versteht das auch. Dann legt er halt selbst Hand an. Denn der Kompromiss an sich besteht ja dann in der Masturbation.)

Sex ist etwas sehr intimes, das beiden Beteiligten Spaß machen soll.

Wenn die Freundin des TS eben nicht so oft will, dann sollte er sie nicht dazu drängen oder ans Fremdgehen denken!
Dann soll er halt masturbieren oder mit ihr Reden und ein eventuell bestehendes Problem gemeinsam mit ihr lösen.
Was hätte er davon, wenn sie sich pflichtbewusst hinlegt (= "einen Kompromiss eingeht") und ihn rüberutschen lässt? Er beschwert sich doch jetzt schon darüber, dass sie beim Sex so wirkt, als würde sie nur einer Pflicht nachkommen.

Das gleiche gilt für die anderen Gefälligkeiten, die du vorgeschlagen hast. Das ist natürlich eine gute Idee und der TS könnte seiner Freundin vorschlagen, ihn auf andere Art zu befriedigen, aber wenn sie das auch nicht will, dann sollte er sie nicht drängen.

Was hat man denn davon, wenn der Partner sich nur zum Sex zwingt, um dem anderen einen Gefallen zu tun? Unter diesen Umständen würde ich gar keinen Sex mit meinem Freund wollen.

Also ich weis nicht, wenn mir ein Mensch wichtig ist, dann sehe ich zu das der Mensch auch glücklich ist und wenn ich dann was machen muss, was mir keinen Schaden zufügt, dann mache ich das durchaus auch mal gerne. (Betonung auf MAL) Es darf und sollte keine Pflicht werden, aber den Partner immer alleine lassen, mit dem Argument hast doch zwei Hände finde ich sehr egoistisch und ehrlich gesagt auch gemein.

Das verstehe ich.
Aber dem TS scheint es ja nicht nur um ein MAL zu gehen, sondern um generell häufigeren Sex.
 

Benutzer79932 

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Wieso meinen hier eigentlich so viele, dass man bei allem nen Kompromiss eingehen kann und muss, aber kaum geht es um Sex ist das nicht mehr so? Warum? Kann mir das mal jemand erklären hier?
Und dann erklär mir doch bitte mal ganz konkret, was deiner Meinung nach ein guter Kompromiss wäre. Er fummelt also an mir rum, ich werd davon überhaupt nicht geil und sage ihm, dass ich nun einfach absolut gar keine Lust auf Sex habe. Soll ich ihm einen blasen, obwohl ich in dem Moment null Bock habe und mich das ankotzt? Oder mich mal eben hinlegen und die Beine breit machen, weil Mister jetzt halt Sex will und zu faul ist, seine Hände benutzen? Na so weit kommts grad noch. Ich kann echt nicht glauben, dass irgendjemand DAS erstrebenswert findet. Muss ja totaaaal toll sein für den anderen, wenn man bemerkt, dass es den Partner offensichtlich völlig ankotzt :rolleyes:

Sex ist eine LUSTsache und die kann man nicht erzwingen. Man kann von mir aus versuchen, den anderen dafür zu begeistern, aber wenn er/sie trotzdem nicht will, dann IST DAS EBEN SO. Und nein, es gibt da genau keine Kompromisse und wenn man dann glaubt, man müsse was tun, der andere rummotzt, rumschmollt oder was auch immer, dann wird das IMMER als Zwang und/oder Druck interpretiert werden.

Ich finde es echt unglaublich, dass manche hier das Gefühl haben, man sei sich gegenseitig zum Sex verpflichtet und müsse einen Kompromiss finden und gegen seinen Willen mal eben ein bisschen da liegen, das über sich ergehen lassen (was es in einem solchen Fall nunmal ist) und auch noch so tun, als fände man das toll.

Die Idee mit der Trennung finde ich auch super, mein Gott egal was man für den anderen fühlt, es passt was nicht, der andere meint halt, dass es so ist und will sich nicht ändern , dann beenden wir doch einfach ne Beziehung. Beziehung als Wegwerfprodukt, mein altes Auto fährt auch nicht so toll wie ich das will, kaufe ich mir halt nen neues. Ist das die Auffassung einer Beziehung? Darf man nicht erwarten, dass der Partner oder man selber was für die Beziehung macht? Ist es wirklich einfacher nen neuen Partner zu finden, nur weil eine Sache nicht passt und man zu Dickköpfig ist sich ein wenig zu ändern?

Ach Bullshit und das weisst du auch. Alle reden immer von "gleichen Vorstellungen" und "Gemeinsamkeiten" und genau darum geht es hier. Man trennt sich immer (oder meistens) dann, wenn es auf irgendeiner Ebene zu wenig Gemeinsamkeiten gibt. Hier stimmt es auf sexueller Ebene nicht, alles Reden ändert nichts (das mal vorausgesetzt und das habe ich auch deutlich so geschrieben), dann bleibt nunmal nur eine Trennung, langfristig, so ist das einfach. Sex ist eine wichtige Komponente, in der man harmonieren sollte, im Grossen und Ganzen. Und nein, das heisst NICHT, dass eine Person sich dauernd zu etwas verpflichten fühlen muss, denn das ist nicht "Harmonie" und mit Dickköpfigkeit hat das aber nun so was von absolut gar nichts zu tun!! Entweder es stimmt oder es stimmt nicht und wenn letzteres zutrifft und reden nichts ändert, dann muss man sich halt trennen, weil man nämlich NIEMALS auf einen Nenner kommen wird und genau das ist der Punkt.

Man kann von mir aus Kompromisse finden, wenn es darum geht, welchen Film man sehen will oder an welches Konzert man gehen möchte. Aber man wird langfristig niemals einen finden, wenn es um den eigenen Körper und die sexuellen Bedürfnisse geht und letztere sich zu sehr unterscheiden.
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
Ich denke man muss auch beim Sex kompromisse finden, die die Bedürfnisse beider befriedigen.
Der kleinste gemeinsame Nenner ist numal für einen zu wenig, und somit auf Dauer auch ein Problem des anderen (auch wenn das wohl vielen nicht bewusst ist).

Mann im M :zwinker: nd
 

Benutzer66580 

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@ Trauerklops: danke :schuechte


Dankeschön :smile2:
Aja, und wegen der Definition "wichtig".. Das ist ja in diesem Fall egal, weil er hat ja geschrieben, dass sie werder oft Sex will, und wenn sie dann miteinander schlafen, hat er dass Gefühl, dass sie es nur aus "Pflicht-Gründen" macht.. also scheint es so als würde es ihr auch nicht seht viel spaß machen... Also ist bei ihr denk ich werder Qualität noch Quantität wichtiig... :geknickt:

Zum Thema Logik:

Wenn jemand liebt und Liebe und Sex derart trennt, dass im Sex nichts bedeutet - also Liebe auch ohne Sex bestehen kann, warum sollte dann Sex mit einer dritten Person die Liebe zerstören?

Wenn Sex für die Liebe unwichtig ist, warum gefährdet fremdgehen auf rein sexueller Basis diese Liebe? Warum fühlt man sich dann wegen dieser Nichtigkeit verraten und gefährdet die Beziehung?

Wenn einem Sex so unwichtig ist, unwichtiger z.B. als das miteinander Essen, warum hat man dann beim Fremdgehen das Gefühl betrogen zu werden, nicht aber , wenn der Partner alleine in der Pizzeria um die Ecke ißt, weil zuhause gerade keiner Lust zum Kochen hat?

Ich antworte mal beiden gleichzeitig, indem ich diese "wichtig"-Sache ein bisschen erläutere:

mir ist Sex sowohl sehr wichtig als auch sehr unwichtig.

Mir ist Sex sehr wichtig (Def. 1) in der Hinsicht, als dass ich ihn quasi als "heilig" ansehe, ihn nur mit jemandem erleben möchte, den ich wirklich, wirklich liebe, und notfalls ewig darauf warte.

Mir ist Sex unwichtig (Def. 2) in der Hinsicht darauf, dass ich ständig supermegahypergeilen, ausgefallenen, abwechslungsreichen Sex haben muss. Ich finde, um Sex wird viel zu viel Brimborium gemacht, es ist echt mit Abstand nicht das wichtigste in einer Beziehung. (Dennoch sollte er natürlich vorhanden sein.)

--

So, und ich nehme mal an, dass die Freundin des TS das "unwichtig" eher im Sinne von Def. 2 meint.
Bei Leuten, die selbst Sex und Liebe trennen können und auch vor der Beziehung ONS hatten, kann ich auch nicht verstehen, weshalb da so ein großer Wert auf Treue gelegt wird.


--

Sex ist eine LUSTsache

Hm, ich glaub genau da unterscheiden wir uns, und deshalb können wir uns gegenseitig nicht wirklich verstehen. Für mich hängt Sex nicht primär mit Lust zusammen. Wie gesagt, selbst auf die SB hab ich sogut wie nie "Lust" und ich hab trotzdem Spaß daran. Und bei partnerschaftlichem Sex kommt ja noch die unheimlich große und wichtige Komponente von "Nähe" (und "mit dem Partner verschmelzen", wenn ich das mal so kitschig ausdrücken darf ^^ ) dazu.


Und dann erklär mir doch bitte mal ganz konkret, was deiner Meinung nach ein guter Kompromiss wäre. Er fummelt also an mir rum, ich werd davon überhaupt nicht geil und sage ihm, dass ich nun einfach absolut gar keine Lust auf Sex habe. Soll ich ihm einen blasen, obwohl ich in dem Moment null Bock habe und mich das ankotzt? Oder mich mal eben hinlegen und die Beine breit machen, weil Mister jetzt halt Sex will und zu faul ist, seine Hände benutzen? Na so weit kommts grad noch. Ich kann echt nicht glauben, dass irgendjemand DAS erstrebenswert findet. Muss ja totaaaal toll sein für den anderen, wenn man bemerkt, dass es den Partner offensichtlich völlig ankotzt :rolleyes:

Okay, ganz konkret :grin: :
Ich hatte ja eigentlich schon mit diesem "abends auf der Couch"-Beispiel versucht zu erklären, was ich meine. In der Situation würde man doch allgemein erwarten, dass der Partner einen ein wenig massiert. Warum kann man dann nicht auch erwarten, dass man, nun ja, auch südlichere Regionen ein wenig "massiert"? Ich versteh das nicht so wirklich. Ich muss doch als Frau beim Handjob nicht selber vor Geilheit zerfließen. Es reicht doch, wenn es meinem Partner gefällt und ich mich an dem Anblick und dem Gefühl, ihm etwas gutes zu tun, erfreuen kann. Eben wie bei der Massage --> da hat der aktive Part ja auch nicht "direkt" was davon.
Und OV oder GV ... tja, kA, ich bin ja noch Jungfrau. Ich wüsste aber nicht, weshalb ich, wenn ich eben zur Zeit keine Schmerzen oder Sorgen habe und eigentlich alles entspannt ist, durch die Berührungen meines Partners nicht irgendwie "Lust" darauf bekommen sollte, da das "alleine" ja auch funktioniert (Essen --> Appetit, bla).


Alle reden immer von "gleichen Vorstellungen" und "Gemeinsamkeiten" und genau darum geht es hier. Man trennt sich immer (oder meistens) dann, wenn es auf irgendeiner Ebene zu wenig Gemeinsamkeiten gibt. Hier stimmt es auf sexueller Ebene nicht, alles Reden ändert nichts (das mal vorausgesetzt und das habe ich auch deutlich so geschrieben), dann bleibt nunmal nur eine Trennung, langfristig, so ist das einfach. Sex ist eine wichtige Komponente, in der man harmonieren sollte, im Grossen und Ganzen. Und nein, das heisst NICHT, dass eine Person sich dauernd zu etwas verpflichten fühlen muss, denn das ist nicht "Harmonie" und mit Dickköpfigkeit hat das aber nun so was von absolut gar nichts zu tun!! Entweder es stimmt oder es stimmt nicht und wenn letzteres zutrifft und reden nichts ändert, dann muss man sich halt trennen, weil man nämlich NIEMALS auf einen Nenner kommen wird und genau das ist der Punkt.

Da stimm ich dir wiederum zu. Bzw ... unterschiedlich starke Libido (Libidos?) halte ich für nicht schlimm, eben allein schon deswegen weil das bei mir in einer zukünftigen Beziehung ohnehin mit Sicherheit der Fall sein wird (es gibt sicher keinen Mann mit einer so geringen Libido wie ich). Und in der Hinsicht lassen sich eben schon Kompromisse finden und machen, finde ich.

Aber die allgemein Einstellung zum Sex sollte sich sehr ähnlich, bzw. eigentlich exakt die gleiche sein. Damit mein ich eben solche Sachen wie die oben angesprochene "Wichtigkeit".
 

Benutzer79932 

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Okay, ganz konkret :grin: :
Ich hatte ja eigentlich schon mit diesem "abends auf der Couch"-Beispiel versucht zu erklären, was ich meine. In der Situation würde man doch allgemein erwarten, dass der Partner einen ein wenig massiert. Warum kann man dann nicht auch erwarten, dass man, nun ja, auch südlichere Regionen ein wenig "massiert"? Ich versteh das nicht so wirklich. Ich muss doch als Frau beim Handjob nicht selber vor Geilheit zerfließen. Es reicht doch, wenn es meinem Partner gefällt und ich mich an dem Anblick und dem Gefühl, ihm etwas gutes zu tun, erfreuen kann. Eben wie bei der Massage --> da hat der aktive Part ja auch nicht "direkt" was davon.
Und OV oder GV ... tja, kA, ich bin ja noch Jungfrau. Ich wüsste aber nicht, weshalb ich, wenn ich eben zur Zeit keine Schmerzen oder Sorgen habe und eigentlich alles entspannt ist, durch die Berührungen meines Partners nicht irgendwie "Lust" darauf bekommen sollte, da das "alleine" ja auch funktioniert (Essen --> Appetit, bla).

Nimms mir nicht krumm, neverknow, aber wir wären da wieder beim Thema Theorie und Praxis. Und nein, ich sehe das anders, bei SEX geht es um zwei Leute und da haben beide Lust zu haben, bei SB geht es um eine. Ich muss sehr wohl auch Lust auf einen HJ oder was auch immer haben - denn den kann er definitiv auch allein, wenns ihm so wichtig ist. Warum sollte ich, wenn ich nunmal absolut nicht will? Nein, ich mache gar nichts, wenn ich wirklich nicht will und wirklich absolut gar keine Lust auf jegliche sexuellen Handlungen habe und seine lustigen "Bemühungen" nichts gebracht haben. Egal ob BJ, HJ, was auch immer, wenn ich keinen Bock habe, dann habe ich einfach keinen und ich würde einen Teufel tun, ihm da jetzt irgendwo völlig lustlos rumzugraben und rumzutatschen. Das kann unmöglich gut sein, für ihn nicht und für mich erst recht nicht. Wie kann man das bitte auch nur annähernd für erstrebenswert halten? Und da frage ich mich schon: wie nötig kann man es bitte haben, dass man es ernsthaft vorzieht, dass seine Freundin ein bisschen halbpatzig, lustlos und demotiviert an einem rumfummelt anstatt sich halt mal selber zu befriedigen?

Und wie ich geschrieben habe, ich gehe davon aus, dass man schon versucht hat, den anderen "zu überzeugen" (was auch immer das heissen mag) und der TROTZDEM NICHT WILL und dann ist fertig lustig und das wird aber so was von akzeptiert. Und zwar ohne weiteren Diskussionen. Wenn ich keine Lust kriege, wenn er an mir fummelt, dann kriege ich sie nunmal nicht, und dann wars das. Um wieder euer tolles Essen/Appetit-Beispiel aufzugreifen: wenn ne Torte vor mir steht, ich aber trotzdem absolut keinen Appetit kriege und null Hunger habe, dann fress ich sie sicher nicht, nur damit sie weg ist. Mir gehts danach nämlich definitiv nicht gut und es interessiert mich wenig, ob alle nun happy sind, dass die Torte endlich aufgegessen ist.
 

Benutzer5191  (37)

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@Samaire:

Ach und wo sind MEINE Bedürfnisse, wenn ich nun eben halt mal KEINEN Sex will? Warum stehen SEINE Bedürfnisse über MEINEN? Und ja, genau das sagst du damit: die desjenigen, der Sex will, stehen über denen desjenigen, der grad keinen will. Und das ist falsch, falsch und nochmals falsch.

Halt, Pause, Stopp, natürlich dürfen die Bedürfnisse des einen nicht immer über denen des anderen stehen. Nur wird sich das hin und wieder nicht vermeiden lassen. (Bitte nicht nur auf Sex beziehen.) Das ist aber denke ich auch normal. Außerdem schreibst du immer von MAL keine Lust haben. Ich finde das ist noch ein Unterschied. Ich habe definitiv auch hin und wieder mal keine Lust auf irgendwas. Die Frage ist doch dabei, ob es wirklich nur hin und wieder vorkommt oder eine dauerhafte Sache ist.

Ich kann echt nicht glauben, dass irgendjemand DAS erstrebenswert findet. Muss ja totaaaal toll sein für den anderen, wenn man bemerkt, dass es den Partner offensichtlich völlig ankotzt

Auch hier wieder. Natürlich ist es so, dass man einfach mal keine Lust hat. Nur ist das auch ein wenig Kopfsache. Wenn ich die Einstellung habe ich will keine Lust bekommen, egal was er oder sie macht, dann kann ich doch ein keine Lust bekommen. Wenn meine Ex ex angefangen hat mich zu verwöhnen, dann kam die Lust von alleine. Genauso anderes herum. Ich akzeptiere es auch, wenn sie keine Lust hatte, keine Frage.
Es ist definitiv nicht toll mit jemanden Sex zu haben, dem man anmerkt, dass es ihm keinen Spaß macht. Hatte ich mehrere Monate mit meiner Ex, und nein ich habe sie nicht gezwungen oder sonst was.
Das gehört für mich definitiv dazu, dass sie auch was davon hat beim Sex. Man sollte merken das es Spaß macht.
Wobei ich auch kein Problem hätte, jemanden zu verwöhnen, wenn ich zur Zeit nicht unbedingt verwöhnt werden möchte. Bsp.: Massage finde ich sehr schön. Da habe ich nichts von, merke aber, dass sie es toll findet.

Sex ist eine LUSTsache und die kann man nicht erzwingen. Man kann von mir aus versuchen, den anderen dafür zu begeistern, aber wenn er/sie trotzdem nicht will, dann IST DAS EBEN SO. Und nein, es gibt da genau keine Kompromisse und wenn man dann glaubt, man müsse was tun, der andere rummotzt, rumschmollt oder was auch immer, dann wird das IMMER als Zwang und/oder Druck interpretiert werden.

Stimmt, Sex ist ein Lustsache. Keine Frage. Nur wie soll man jemanden für irgendwas begeistern, wenn dieser es von vornherein abblockt und man keine Chance bekommt zu zeigen wie schön es sein kann. Sofort mit ner Aussage zu kommen, dass ist eben so. Ne das geht mal garnicht.

Ich möchte mal gerne wissen wie einige es schaffen immer dann Lust zu haben, wenn der Partner Lust hat?! Gibt es da nen Zeitplan? Macht euch der Partner nie von sich aus Lust? Passt das immer so per Augenkontakt?

Ach Bullshit und das weisst du auch. Alle reden....
Stimme ich dir insoweit auch zu. Voraussetzung ist aber, dass sich beide Zusammensetzen und ggf. erstmal probieren was zu ändern. Das scheint hier ja nicht der Fall zu sein, sie will es garnicht anders Probieren. Argument: Ist einfach so. Das ist für mich Dickköpfig sein. Da will man nicht daran arbeiten und das aus Bequemlichkeit oder was auch immer. Wenn wirklich alles ausgeschöpft ist und nichts hilft, dann ist die Trennung angebracht. Im hier vorliegenden Fall aber denke ich noch nicht.

@Kuroi:

ch würde z.B. nicht meinem Partner zuliebe irgendwelche Praktiken durchführen, die ich nicht mag (egal, ob er sich dann revanchiert).
Genauso würde ich mich auch nicht zum Sex überreden lassen, wenn ich nicht will.

Es geht hier ja nicht um irgendwelche Praktiken, ich gehe hier vom "normalem Sex" aus. Nicht in Richtung SM oder sonst was. Im übrigen weis ich nicht, was die Freundin über SB denkt. Meine Exen und zwar beide haben mir das z.B. verboten.

Im übrigen geht es beim Sex doch nicht nur um Druck ablassen. Es geht um Nähe und zusammen sein. Das kann mir SB einfach nicht geben. Nur um Druck abzulassen, brauche ich keine Freundin. Definitiv nicht, da gehört doch Nähe und so zu. Ich finde es daher auch egoistisch nur kuscheln zu wollen, aber wenn der Freund dann mehr möchte sagen, ne will nicht. Das vielleicht dann über eben wie hier 2 Wochen.
 

Benutzer73935 

Verbringt hier viel Zeit
Verstehe irgendwie nicht was die Menschheit an Sex sooo übertrieben toll findet. Besorg dir ein paar Pornos und machs dir selber, das reicht volkommen..

Und wenn du fremdgehst ..naja das spar ich mir lieber :smile:
 
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