Alkohol und Rauchen in der Schwangerschaft?

Benutzer10282 

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Ich reg mich grad total auf. Eine Kollegin von mir ist im 5. Monat schwanger und raucht bereits die ganze Zeit wie ein Schlot weiter, trinkt auch weiter Alkohol. Vor ihrem Mann, vermutlich der Vater des Babys, verheimlicht sie dies. :angryfire :madgo:
Wie seht Ihr das? Würdet Ihr das machen? Und würdet Ihr sie darauf ansprechen?
 

Benutzer1539 

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Find ich total daneben.
Aber: Wenn sie vorher schon geraucht hat, ist es für das Kind auch absolut schädlich, wenn sie von heute auf morgen komplett mit dem Rauchen aufhört. Denn der Entzug, den die Mutter macht, geht auch aufs Kind über. Demnach sollte sie das Rauchen schrittweise einstellen, auf keinen Fall (!!!) direkt auf null runterschrauben.

Juvia
 

Benutzer10282 

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Honeybee schrieb:
Eben leider nicht nur ihr Problem, sondern auch das ihres Kindes, wenn das Behinderungen oder den IQ einer Amöbe davonträgt. Und es kann sich dagegen ja nicht wehren!

RAUCHEN IN DER SCHWANGERSCHAFT: GEFAHREN FÜR DAS UNGEBORENE

Rauchende Schwangere sorgen bewusst dafür, dass ihre Schwangerschaft zu einer eindeutigen Risikoschwangerschaft wird, weil bei Raucherinnen

das Risiko einer Fehlgeburt erhöht,
das Risiko einer Frühgeburt doppelt so hoch ist,
das Risiko einer Totgeburt doppelt bis dreifach so hoch ist,
das Risiko einer Thrombose in der Schwangerschaft oder später im Wochenbett doppelt so hoch ist,
das Risiko des plötzlichen Kindstods dreifach erhöht ist.
Die Neugeborenen kommen mit einem niedrigeren Geburtsgewicht (im Durchschnitt 200 bis 300 g leichter), geringerer Körperlänge (15 mm kürzer) und kleinerem Kopfumfang (8 mm weniger) zur Welt. Eine erhöhte Herzfrequenz Ihres Babys sind ebenfalls schlechte Voraussetzungen für die ersten Lebenswochen. Es gibt auch Anhaltspunkte dafür, dass Kinder von starken Raucherinnen häufiger mit Herzfehlern oder Gaumenspalten zur Welt kommen. Alles dies ist eine direkte Folge der Schädigung des Mutterkuchens, der bei Raucherinnen deutlich kleiner ist und Gefässverkalkungen zeigt.

Die Babys von starken Raucherinnen zeigen nach der Geburt regelrechte „Entzugserscheinungen" mit Unruhe und vermehrtem Schreien. Und auch für die spätere Gesundheit Ihres Kindes kann Rauchen während der Schwangerschaft negative Folgen haben, wie z.B. ein erhöhtes Infektionsrisiko (v.a. Mittelohrentzündungen) im ersten Lebensjahr, Wachstumsstörungen, Lernschwächen und ein erhöhtes Risiko für Blutkrebs, Atemwegserkrankungen wie Bronchial-Asthma und Allergien.
 
G

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Gast
tschuldige, aber das mit dem raucher-entzug ist ein modernes märchen von rauchern für raucher. ja, es gibt den körperlichen entzug bei rauchern, der dauert max. 48 stunden und äußert sich in übermäßigen appetit oder appetitlosigkeit wegen der umstellung des stoffwechsels
ich hab von einem moment auf den anderen aufgehört ca. 50 tschick am tag > 0 zweieinhalb jahre

die entzugserscheinungen von babys nach der geburt sind meines wissens nach schädigungen des veg. nervensystems der neugeborenen wegen des rauchens in der schwangerschaft :madgo:
 

Benutzer7971 

kurz vor Sperre
Sie muss mit dem Balg nach der Geburt klar kommen.

Jeder ist seines Glückes Schmied....

was erwartest du denn? Jeder wird hier sagen "rauchen und trinken ist in der Schwangerschaft nicht gestattet!".

Würdet Ihr das machen?
Ich werde wahrscheinlich mein Leben lang vielleicht so einmal im Monat Alkohol trinken... :grin:
 

Benutzer8228  (36)

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Ich finds auch einfach nur schrecklich, die wissen gar nicht, was sie ihrem Kind damit antun.

Hab den Tag anner Haltestelle n Mädel gesehen, die war höchstens 19, 20 mit Kinderwagen und dickem Bauch (also schon wieder schwanger) und ne Kippe in der Hand!!! :angryfire :angryfire :angryfire Bin ja (innerlich) fast ausgerastet.... Naja wenn man nach der 8.Klasse die Schule abbricht, weiß man halt nicht, was das Kind für Schäden davon tragen kann... Für sowas hab ich kein Verständnis!!! :angryfire
 
G

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werte morgaine,
wie schön, dass du dir so wert- und vorurteilsfrei deine meinung über unbekannte, die du mal flüchtig gesehen hast, bildest
 

Benutzer1539 

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gwyneth schrieb:
tschuldige, aber das mit dem raucher-entzug ist ein modernes märchen von rauchern für raucher.
Ach ja? Also ich bin NICHTRAUCHER!
Und es ist nun mal so, dass sich der ganze Stress etc. des Entzugs nun mal auf das Kind auswirkt. Dass der körperliche Entzug nicht so lange dauert, mag ja sein ... aber der psychische Entzug ist der Knackpunkt an der Sache.
Und ich glaube kaum, dass Ärzte umsonst sagen, dass man den Zigarettenkonsum langsam verringern soll ... das wird dir jeder Arzt bestätigen.

Juvia
 
G

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Gast
ich war starker raucher, habe mich aus gegebenen anlaß vor einiger zeit sehr mit diesem thema auseinandergesetzt und habe von mehreren ärzten diese info bekommen und es erscheint mir auch logisch. man soll sich in der schwangerschaft keinen starken psycxhischen belastungen aussetzen, war für mich mit dem rauchen aufhören aber nicht.
bin aber nicht med. ausgebildet, kann natürlich irren. finde die unterlagen im moment nicht

so weit ICH weiß, was natürlich gar nichts heißt, ist der konsum jeder einzelnen zigarette schlimmer, als so ein "entzug"
 

Benutzer1539 

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gwyneth schrieb:
man soll sich in der schwangerschaft keinen starken psycxhischen belastungen aussetzen, war für mich mit dem rauchen aufhören aber nicht.
Gut, mag sein. Aber viele Frauen haben nun mal gerade am Anfang des Entzugs psychische "Probleme" .. und da du ja vorher nicht wissen kannst, wie du auf so nen Entzug reagierst, isses ratsamer, langsam aufzuhören, wenn du schwanger bist.

Juvia
 

Benutzer8228  (36)

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gwyneth schrieb:
werte morgaine,
wie schön, dass du dir so wert- und vorurteilsfrei deine meinung über unbekannte, die du mal flüchtig gesehen hast, bildest

:grin:

Ja ich weiß, dass ich da Vorurteile habe... Aber man sieht es manchen Menschen einfach an, wie weit sie denken können.... Und für Rauchen und Kinder (egal ob Kinder "im Bauch" oder Kinder im Wagen und die Mutter raucht daneben) hab ich absolut kein Verständnis, weil die Kinder nichts dafür können. Und den Tag beim Frauenarzt hab ich ein Gespräch mitbekommen von einem jungen Mädel (16-17) und ihrem Freund. Sie wusste nicht, ob sie schwanger ist und hat dann so mit ihrem Freund darüber geredet, was denn wäre, wenn sie schwanger wär... Der Freund meinte dann zu ihr, dass sie dann mit rauchen aufhören müsse und sie dann: "Nee, ich höre doch nicht auf mit rauche. Ich rauche jetzt seit 4 Jahren, da kann ich nicht so einfach aufhören. Und so schlimm ist es ja für das Kind auch nicht!" (NEIN, ist nicht schlimm... Das Kind (bzw. der Embryo) entwickelt sich in den ersten Wochen nur am extremsten) Bei sowas könnte ich halt einfach ausrasten!!! :angryfire

Hier wo ich wohne sind soviele 16-jährige Mädels, mitm Kinderwagen und die sehen alle gleich aus: Buffalos, zur Hälfte rausgewachsene blondierte Haare und Kippe inner Hand.

:angryfire :angryfire :angryfire
 

Benutzer3988 

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Juvia schrieb:
Und ich glaube kaum, dass Ärzte umsonst sagen, dass man den Zigarettenkonsum langsam verringern soll ... das wird dir jeder Arzt bestätigen.

Juvia

Welche Ärzte sagen das denn? Meine Ärztin hat mir auch geraten, sofort komplett aufzuhören. Langsam aufhören ist eine größere psychische Belastung als auf einmal. Nur reduzieren schadet also Kind und Mutter.
 

Benutzer1539 

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stubsi schrieb:
Nur reduzieren schadet also Kind und Mutter.
Naja, das scheint dann wohl Ansichtssache zu sein.
Sowohl meine Fachkundelehrerin (selber Ärztin im Krankenhaus), als auch mein Chef und mein Hausarzt sagen das.
Naja, solange es da keine Studien drüber gibt, kann man sowieso nicht 100%ig sagen, was denn nun besser ist ... gibts halt geteilte Meinungen drüber.

Juvia
 

Benutzer20842 

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Dieses Verhalten zeugt nicht gerade von grossem Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Kind.

Ich denke ich würde sie schon darauf ansprechen,wenn auch vorsichtig.
Vielleicht nach dem Motto "Meinst Du nicht es wäre besser für das Kind wenn Du Deine eigenen Interessen mal etwas zurückstellst..."
Schliesslich musst auch Du ja mit Deiner Kollegin noch länger auskommen...
 

Benutzer8228  (36)

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Juvia schrieb:
Naja, das scheint dann wohl Ansichtssache zu sein.
Sowohl meine Fachkundelehrerin (selber Ärztin im Krankenhaus), als auch mein Chef und mein Hausarzt sagen das.
Naja, solange es da keine Studien drüber gibt, kann man sowieso nicht 100%ig sagen, was denn nun besser ist ... gibts halt geteilte Meinungen drüber.

Juvia

Also, was sagt uns das: Gar nicht erst rauchen, dann brauch man auch inner Schwangerschaft nicht überlegen, wies am besten wär mitm aufhören...
 
3 Monat(e) später

Benutzer10282 

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Na super - jetzt ist sie ca. 2,5 Monate vor dem Entbindungstermin und hat schon Wehen, muss momentan absolute Bettruhe halten, weil auch der Muttermund schon weit geöffnet ist. Ich habe echt ne Wut auf solche dämlichen Weiber, die eine Frühgeburt durch ihr Verhalten auch noch provozieren :angryfire .. Sie hat auch in der letzten Zeit fröhlich weiter geraucht. Und ihr Mann hat sich das Rauchen abgewöhnt......
 
L

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Gast
Bin jetzt im 7. monat schwanger und habe -ein Glück- noch nie geraucht. Seit ich von der Schwangerschaft wusste, habe ich ausserdem kein Tropfen Alkohol angerührt (nicht mal an Sylvester, da gab´s O-saft) und daß, obwohl sogar meine eigene Schwiegermutter der Meinung ist, dass ein wenig Alkohol in der Schwangerschaft nicht schadet und ihre 3 Kinder trotz 2 Päckchen Kippen am Tag vollkommen gesund zur Welt kamen :angryfire
Begreift das jemand???
Da tut man alles für sein Kind, um ihm einen optimalen Start ins Leben zu gewährleisten und andere gehen so leichtfertig mit der ihnen gegebenen Verantwortung um!
Einer Verantwortung, der sie hätten vorbeugen können (entgegen der Meinung diverser Talkshow-Gäste, die ihre Kinder alle :grrr: durch Pillenversagen bekommen haben..... :confused: )
Ich muß auch ehrlich sagen, dass ich auch über den Anblick Mutter-Kippe-Kinderwagen wütend werde, vielleicht hat das aber auch mit meiner eigenen Situation zu tun.
Verantwortungslos finde ich rauchende Mütter in jedem Fall!
 

Benutzer20305 

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Ich würde es nicht machen, allerdings hat meine Mutter bei uns allen drei weiter geraucht und auch ab und an mal was getrunken. Keiner von uns drei hat einen körperlichen oder geistigen Schaden erlitten.
 
L

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Kenne jedoch auch die Kehrseite der Medaille:
Eine Bekannte ist mit 18 schwanger geworden, hat geraucht (raucht bis heute noch), zu diesem Zeitpunkt ab und zu noch gekifft :angryfire und hier und da mal ein Tröpfchen getrunken, also die ganze Palette.
Der Kleine ist jetzt dreieinhalb, ist recht klein hat Astma und keine sonderlich guten motorischen Fähigkeiten.
Alkohol und Co. verursachen auch nicht unbedingt geistige Behinderungen, aber sie gefährden die Schwangerschaft enorm und die Langzeitschäden am Kind sind kaum absehbar!!!
 
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