Alkohol, Philosophie, totaler Motivationsmangel & Dessilosion

Benutzer122299 

Verbringt hier viel Zeit
Nun gut,
wie ihr vielleicht an den Rechtschreibfehlern erahnen könnt, bin ich im Moment, da diese Zeilen der gedanklichen und öffentlich sozialen Entblösung verfasst werden, ein wenig bis etwas sehr betruken, obwohl ich zu meiner Verteidigung sagen muss, das ich breits wieder ausnüchtere... Ich hab eben in etwa all das, was mich beschäftigt bereits in meinem Blog gepostet (http://gruebelein.blogspot.de/ - link bleibt nur ein paar tage drin) aber irgendwie muss es immer noch raus.

Situation ist (grob zusammengekürzt und vereinfacht - da ich keine Lust hab, jetzt noch einmal alles zu schreiben) folgende: Immer wenn ich trinke, und dan der Alkoholkonsum einen gewissen Level übeschreitet, fang ich an, wie ich es nenne, zu philosophieren. Das bedeutet, das ich ungeschönt über men Leben, die Welt, Gott ( oder Religion etc) und DAS Leben im allgemeinen nachzudenken.
Die moral von der geschichte ist, dass ich, sofern es mir möglich ist, meine gedanken (im Internet) niederschreibe (solange ich sie fassen kann, da sie schnell wechseln) & und ich im allgemeinen mit einem schlechten gefühl aus dem ganzen heraus gehe, da ich feststelle:
1. Ich habe meine Jugend vor dem Rechner vergammelt (obwohl die Kindheit auf dem Land schön war, mit Wald und allem drumherum)
2. Ich komm mit der Entwicklung unserer Welt nicht zurecht( Wir stehen vor zu vielen unlösbaren Aufgaben)
3. Ständig verliere ich in diesm zustand den faden, obwohl ich gern weiter denken möchte,
4. Meine Zukunftsängste treten wiede hervor ( Ich bring nichts zustande, falls ich mal Kinder habe, werde ich sie am Ende zu so etwas wie Mir erziehen, obwohl ich das nicht will.)
5. Ich bin zu faul, in jeder hinsicht
6.Ich kann der Zukunft, dem Leben allgemein, nichts positives abgewinnen (ok, ich gestehe ein, es gibt immer Lichblicke, wie das metalfest oder next year Wacken)
7. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, Obwohl ich immer noch glaube, dass es keinen ALLGEMEINGÜLTIGEN gibt( Leben um des Lebens Willen ist für mich kein akzeptabler Grund)
8. Verbau ich mir immer alles selbst, auf Grund meiner Faulheit (ich seh jetzt schon, das ich den BW-Einstellungstest nicht schaffe, weil ich in den letzten Monaten keinen Sport gemacht hab)
9.) 10.) ...) Und überhaupt ist doch ales scheiße, Ich komm einfach mit der Welt nicht mehr klar und blablabla... ich bin zu betruneken um koordiniert zu denken, und zu nüchtern, um alles einfach als "Rauscherfahrung" abzutun, zumahl es ein wiederkehrender zustand ist.


Ja, alles in allem sind meine gedanken, nicht klar zu verstehen, aber trotzdem bitte ich euch zu antworteten, irgendwas zunschreiben( zustimmun, gleiche erfahrungen kritik, irgendwas). Das ist das was ich im Moment höhren will, dass Menschen irgendwie (oder auch nicht) nachvollziehen können, was in meinem gestörten Hirn so rumort. (auch wenn ich mich morgen, nüchtern, in grund und boden für das jetzt geschriebene schäme, denn nüchtern hab ich einfach zu viele hemmungungen, was vllt auch ein grund für diese "Ausbrüche" im betrunkenen zustand ist)

Ja, irgendwie so, und soch anders...
Wem geht es genau so?, Wer versteht mich?, Wer gibt total contra?, wer sieht es so und so?
in diesem Moment bin ich für jeden Kommentar dankbar.

Ach ja, falls noch nicht erwähnt, es ist in der regel ca. einmal im monat, das ich so betrunken bin, also von einer Alkoholgefahr würde ich mal großzügig nicht ausgehen, obwohl ich diese philosophischen Momente doch sehr zu schätzen weiß.
 

Benutzer122163 

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Früher hätte man gesagt: "Der hat'n Moralischen! Das vergeht!"
 

Benutzer122299 

Verbringt hier viel Zeit
@ Demetrius
Bitte was? kann mit der Aussage nichts anfangen, aso bitte erläutern für die Deppen, die ich bin (ja ich benutze den Plural für mich, bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich nicht doch eine ernsthafte geisteige störung( welcher art auch immer) hab, bei den gedanken, die mir täglich durch den schädel fließen teils nicht abwägig.)


GANZ EGAL, danke erstmal, dass ich jemand die Mühe gemacht hat, meinen Menatalen Brechreicz,(trifft es eigentlich gut, denn in diesem zustand muss jeder gedanke sofort raus :grin:) zu lesen und dann noch zu kommenttieren.
 

Benutzer122204  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ein bisschen Melancholie! :grin:
Deine Jugend im Internet vergammelt, wenigstens etwas daraus gemacht?
In der Situation ist ein gesundes Ego mal angebracht.
Der Sinn des Lebens? Du bist nicht der Einzige der danach Sucht, versuchs mal mit carpe diem und ja ich habe vernommen dass lebe um des Lebens willen für dich nicht akzeptabel ist. Dennoch kommen die besten Einfälle unter der Dusche, beim Sport also bei trivialen dingen. Und es macht wesentlich mehr Spaß als krampfhaft drüber nachzudenken und sich an Punkt 0 wiederzufinden.

Ich persönlich diskutiere gerne über soetwas, sollte dir also der Sinn danach stehen erwähne das in deiner Antwort im Post. Vielleicht finde ich einen würdigen Gegenüber.
 

Benutzer122163 

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@ Demetrius
Bitte was? kann mit der Aussage nichts anfangen
Das war auch keine Aussage, sondern ein Kommentar. Jede Barfrau wird öfter mal mit solchen Äußerungen zugetextet. Nannte man dann "einen Moralischen". Wenn dein Kopf wieder klar ist, müsstest du erst einmal mitteilen, was von deinem Lamento noch gilt.
 
D

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Gast
1. Ich habe meine Jugend vor dem Rechner vergammelt (obwohl die Kindheit auf dem Land schön war, mit Wald und allem drumherum)
2. Ich komm mit der Entwicklung unserer Welt nicht zurecht( Wir stehen vor zu vielen unlösbaren Aufgaben)
3. Ständig verliere ich in diesm zustand den faden, obwohl ich gern weiter denken möchte,
4. Meine Zukunftsängste treten wiede hervor ( Ich bring nichts zustande, falls ich mal Kinder habe, werde ich sie am Ende zu so etwas wie Mir erziehen, obwohl ich das nicht will.)
5. Ich bin zu faul, in jeder hinsicht
6.Ich kann der Zukunft, dem Leben allgemein, nichts positives abgewinnen (ok, ich gestehe ein, es gibt immer Lichblicke, wie das metalfest oder next year Wacken)
7. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, Obwohl ich immer noch glaube, dass es keinen ALLGEMEINGÜLTIGEN gibt( Leben um des Lebens Willen ist für mich kein akzeptabler Grund)
8. Verbau ich mir immer alles selbst, auf Grund meiner Faulheit (ich seh jetzt schon, das ich den BW-Einstellungstest nicht schaffe, weil ich in den letzten Monaten keinen Sport gemacht hab)
9.) 10.) ...) Und überhaupt ist doch ales scheiße, Ich komm einfach mit der Welt nicht mehr klar und blablabla... ich bin zu betruneken um koordiniert zu denken, und zu nüchtern, um alles einfach als "Rauscherfahrung" abzutun, zumahl es ein wiederkehrender zustand ist.

1. Viele haben ihre Jugend vor dem PC verbracht. Besser als saufend auf dem Kindersplatz. :zwinker:
2. Ich auch nicht. Die meisten Menschen sind egoistische Drecksäcke, die sich einen scheiß um unsere Welt und andere Menschen kümmern. Es gibt aber auch einige Menschen, denen die Welt noch etwas mehr gilt und an die sollte man sich halten.
3.Weniger trinken, das hilft nämlich gar nicht!
4.Es bringt letztlich nichts, über die Zukunft zu sinnieren und schlechte Laune zu bekommen. Das ist schlichtweg nicht förderlich und bringt weder dir noch der Zukunft etwas. Lebe so, dass die Zukunft, würden alle leben wie du, bessern sein würde, mehr kann man erst einmal nicht tun, so schade es auch ist.
5.Dann bekomm deinen Arsch hoch, mach Sport, triff dich mit Freunden oder genieße die Faulheit, während andere sich permanent stressen.
6./7. Das sind wohl die Hauptpunkte. Obwohl ich die meisten Menschen nicht mag, weil..., na ja, hab ich ja schon erwähnt, lebe ich dennoch gern (meistens^^). Ich mache viel Sport, übe später einen sozialen Beruf aus, treffe mich mit meinen Freunden, habe eine tolle Freundin. Das alles sind Dinge, die einen langfristig glücklich machen und genau dies ist (für mich) der Sinn des Lebens.
9./10. Ich denke, du trinkst zu viel, bist tatsächlich zu faul und jammerst gerne. Suche dir ein paar schöne Dinge im Leben, Dinge, die du gerne tust, denen du Zeit widmen möchtest.

Dein mentale Zustand ist immer nur das Resultat aus der Bewertung deiner Gedanken. Diese Bewertung musst du versuchen zu ändern und dann aus dem, was dir nicht gefällt, Kraft zu schöpfen etwas ändern zu wollen und nicht zu resignieren und dich zu betrinken, das hilft nämlich nicht.
Ein Psychologe hat mir mal gesagt, Depressive Menschen sind meist viel realistischer als "gesunde" Menschen. Sie schätzen ihre Umwelt viel genauer ein, denken mehr darüber nach und bewerten dann alles so negativ (aber auch realistisch), dass sie in ein tiefes Loch fallen. Und genau das gilt es zu verhindern, bei dir auch. Die Welt ist doof, weil die meisten Menschen auch doof sind. Okay, das ist eine Feststellung, nun gilt es dein Leben zu leben und zwar so, dass du nicht zu denen gehörst und dennoch glücklich bist. Dafür musst du wissen, was dein Zeil ist, wohin du willst. Und diesen Weg musst du dann gehen, das kann niemand anderes für dich tun. Die Alternative ist, sich regelmäßig zu betrinken und unglücklich zu sein. Wenn das keine Motivation ist, um seine Faulheit zu überwinden, dann weiß ich auch nicht. :zwinker:
 

Benutzer96881 

Benutzer gesperrt
Ichg glaube, solche Gedanken sind normal, und ich glaube auch, dass das so gut wie jeder kennt. Es gibt einfach Phasen, da muss man alles überdramatisieren. Solange Du Dich nicht NUR solchen Grübeleien hingibst und nüchtern einigermaßen positiv in die Welt schauen kannst, würde ich mir keine Sorgen machen.

1. Ich habe meine Jugend vor dem Rechner vergammelt (obwohl die Kindheit auf dem Land schön war, mit Wald und allem drumherum)

Du bist 18, nicht 88! Geh doch JETZT einfach mal raus in der Wald, den kann man in jedem Alter genießen. ;-)

Gut, ein bisschen kann ich das Gefühl von "etwas verpasst zu haben" schon verstehen. Ich war, was Parties und Flirts angeht ein echte Spätzünder, und hab so mit 18 auch gedacht, ich hätte meine ganze Jugend schon verschwendet, aber das ist Käse. Ich hab halt etwas später mit Parties und Männern angefangen, kann aber nicht sagen, dass ich ingesamt zu wenig Party gehabt hätte. ;-)


2. Ich komm mit der Entwicklung unserer Welt nicht zurecht( Wir stehen vor zu vielen unlösbaren Aufgaben)

Ja, richtig, das kann ich verstehen und das macht mir auch Angst. Aber weißt Du was? Es nützt nichts, sich von dieser Angst lähmen zu lassen! Akzeptier das, was Du nicht ändern kannst, aber arbeite im Bereich Deiner Möglichkeiten daran, etwas zu verbessern. Engangier Dich politisch oder sozial, das ist besser, als nur dazusitzen und wehzuklagen.


3. Ständig verliere ich in diesm zustand den faden, obwohl ich gern weiter denken möchte,

Der Alkohol, wa? ;-)


4. Meine Zukunftsängste treten wiede hervor ( Ich bring nichts zustande, falls ich mal Kinder habe, werde ich sie am Ende zu so etwas wie Mir erziehen, obwohl ich das nicht will.)

Auch diese Versagensängste kennt glaub ich jeder. Aber da hast Du genau zwei Möglichkeiten: sitzenbleiben und ewig weiterjammern, oder einfach mal den Arsch hochkriegen und machen. Meistens stellt sich nämlich beim "machen" heraus, dass alles gar nicht so schlimm ist wie gedacht. Ich hab damals gedacht, ich würde niemals den Führerschein schaffen, weil das so schwierig ist. Abitur war die nächste Hürde, da dachte ich auch, das pack ich nicht. Studium? Ich alleine unter lauter fremden schlauen Leuten? Das pack ich nicht. Diplomarbeit? No way. Alleine wohnen? Never. Einen Job finden und gut darin sein? Jeder, nur ich nicht!
Und weißt Du was? Ich hab das alles geschafft. Es geht! Man darf sich halt wie schon gesagt von seinen Ängsten nicht vom Tun abhalten lassen.


5. Ich bin zu faul, in jeder hinsicht

Ich auch. Ist leider so, dass man manchmal einfach die Arschbacken zusammenkneifen und was machen muss, so doof man es auch findet.


6.Ich kann der Zukunft, dem Leben allgemein, nichts positives abgewinnen (ok, ich gestehe ein, es gibt immer Lichblicke, wie das metalfest oder next year Wacken)

Keine Freunde? Hobbies? Das Leben ist anstrengend und wird es immer sein (man muss arbeiten und saubermachen und sich mit Idioten abgeben und und und) aber es gibt so viel Schönes, für das es sich zu leben lohnt. (Außer, Du hast Depressionen. Dann wird es wohl schwer, etwas Positives im Leben zu finden - dann wäre professionelle Hilfe angesagt.)


7. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, Obwohl ich immer noch glaube, dass es keinen ALLGEMEINGÜLTIGEN gibt( Leben um des Lebens Willen ist für mich kein akzeptabler Grund)

Again, Du bist 18! Das ist noch verdammt jung, um zu meinen, man müsste jetzt alle Geheimnisse des Universums entschlüsselt haben. ;-) Ich glaube, man kann verdammt lange danach suchen...


8. Verbau ich mir immer alles selbst, auf Grund meiner Faulheit (ich seh jetzt schon, das ich den BW-Einstellungstest nicht schaffe, weil ich in den letzten Monaten keinen Sport gemacht hab)

Tja. Siehe oben. Das Leben ist immer anstrengend und man muss sich immer am Riemen reißen, wenn man was erreichen will. Aber Jammern hilft da nicht.


9.) 10.) ...) Und überhaupt ist doch ales scheiße, Ich komm einfach mit der Welt nicht mehr klar und blablabla... ich bin zu betruneken um koordiniert zu denken, und zu nüchtern, um alles einfach als "Rauscherfahrung" abzutun, zumahl es ein wiederkehrender zustand ist.

Ich komm auch nüchtern nicht immer mit der Welt klar. ;-) Zu viel Hass, Arroganz, Missgunst, Gier, Neid... Aber was hilft's? Selbst anders sein und auf das beste hoffen. Nicht immer nur auf das Negative fokussieren.


Tja, wie gesagt, ich glaube, solche Phasen sind normal. Solange Dein Leben nicht NUR daraus besteht, ist doch alles ok. Manchmal muss man sich einfach der Melancholie hingeben. :smile:
 
D

Benutzer

Gast
Dein mentale Zustand ist immer nur das Resultat aus der Bewertung deiner Gedanken. Diese Bewertung musst du versuchen zu ändern und dann aus dem, was dir nicht gefällt, Kraft zu schöpfen etwas ändern zu wollen und nicht zu resignieren und dich zu betrinken, das hilft nämlich nicht.
Ein Psychologe hat mir mal gesagt, Depressive Menschen sind meist viel realistischer als "gesunde" Menschen. Sie schätzen ihre Umwelt viel genauer ein, denken mehr darüber nach und bewerten dann alles so negativ (aber auch realistisch), dass sie in ein tiefes Loch fallen. Und genau das gilt es zu verhindern, bei dir auch. Die Welt ist doof, weil die meisten Menschen auch doof sind. Okay, das ist eine Feststellung, nun gilt es dein Leben zu leben und zwar so, dass du nicht zu denen gehörst und dennoch glücklich bist. Dafür musst du wissen, was dein Zeil ist, wohin du willst. Und diesen Weg musst du dann gehen, das kann niemand anderes für dich tun.

Genau DAS hat mir geholfen...UND der Wille aus diesem Denken herauszukommen.

Es ist allein die Bewertung. Die Bewertung der Dinge, die man hört sieht und spürt.

Da ich KEINE Alternative habe (ausser exessiv Sex zu haben oder andere Dinge zu betreiben - als Alkoholiker kann ich mir die Welt nicht schön saufen....:zwinker: ) musste ich lernen, zu Reflektieren, zu analysieren und Dinge nüchtern zu betrachten und nicht zu bewerten.

Ich hatte einen riesen Berg vor mir. (Siehe Posts von 2008/09) und stand dem hilflos gegenüber.

Ich hatte meiner Psychologin auch gesagt, ob es nicht Augenwischerei ist - eventuell sieht man die Welt als Ponyhof an, bekommt Medikamente zur Unterstützung - was ist der Unterschied zum "Schöntrinken"?
Ich habe geglaubt, die Probleme schiebe ich auf Seite, ich bin dafür verantwortlich........

Ne, ich habe erfahren, dass man nicht alles lösen kann, dass man nur Dinge anpacken darf, die man bewältigen kann. Das sind keine "Weltprobleme" sondern viele kleine Steinchen, die man erkennen muss und dann beiseite räumt......

Letztendlich solltest du dich fragen, "was gewinne ich, wenn ich mir den Kopf zermarter oder mich in diesen Strudel aus "Weltprobleme" (die ich eh nicht ändern kann) ziehen lasse?"
NICHTS
"Was gewinne ich, wie weit komme ich vorran, wenn ich meine Umwelt beachte, kleine DInge sehe, Freude empfinde an FÜR MICH wichtige Dinge? Das kann ein schönes zu Hause sein. EIne Sommerwiese. Ein Ameisennest oder die Krümel auf einem Tisch.......
Sehr sehr viel. Gelassenheit. Stolz und Mut!

Meine Freundin sagt immer erstaunt..."Mensch...was dir alles auffällt...." ....Und das sind die winzig kleinen Dinge, Ein Stück Fussleiste, ein Käfer im Sonnenschirm oder Ähnliches......
ICH BIN.....froh, dass ich "sehen kann", dass ich wieder fühle. Diese kleinen Dinge des Alltags, die sich OHNE dass ich etwas BEWERTE, so sind wie sie sind, die mich belustigen aber nie ärgern (denn dann sollte ich das sofort ändern und / oder abstellen wenn möglich) und die DInge, die mir einen AUSGLEICH zum Alltag in der Welt geben.....

Alles das defeniere ich als Teil zum Glück. Jedes kleine Teilchen trägt seinen Teil zum Glück bei. Am Ende eines Tages fühle ich, wie aus den vielen kleinen Dingen sich das Glück summiert.

Ob DU nun ein Alkoholproblem hast oder nicht, ob du Depressiv bist oder nicht - das kann ich nicht entscheiden. Dazu sind Fachleute da.

Du bist aber der Typ, der reflektieren kann und der sich selber aus dieser Situation bringen kann.
Eventuell mit fachlicher Hilfe.
Und wenn man einmal aus diesem "Sumpf" heraus ist...dann sieht man mit Stolz auf das, was man geschafft hat - und die zuvor riesen "Probleme der Welt" sind dagegen ein Klacks.

Viel Erfolg!
 
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