ALG2 und Nachtspeicherheizung.Kostenübernahme?

Benutzer13 

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Hallo. Hab folgendes Problem: Meine Wohnung ist laut ARGE 2 qm zu groß und ca. 30€ zu teuer. Habe nun ständig gehört das die Stromkosten bei Nachtspeicherheizung übernommen werden MÜSSEN?! Stimmt das denn nun oder nicht? Weil ich bekomme absolut gar keine Heizkosten bezahlt. Nicht mal die Miete bekomme ich komplett, was ja verständlich ist bei "unangemesser Wohnfläche" usw. Aber wenigstens ein Teil der Heizkosten müssten doch erstattet werden, oder?
Hoffe mir kann jemand weiterhelfen. :geknickt:
 

Benutzer35070 

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Soweit ich weiß müssen Stromkosten bei ALG 2 selber bezahlt werden (von den 352 Euro die dir bleiben). Du kannst von der Arge höchstens ein Darlehen bekommen um deine Stromrechnung zu bezahlen, das du der Arge aber wieder abstottern musst! (ist jetz so das was meine Schwester mir erklärt hat, die bei der Arge arbeitet!)
 
T

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Benutzer14593 

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zu der Umrüstung: da wird sich in der nächsten Zeit besitmmt noch was tun: wenn erneuerbare Energien weiter auf dem Vormarsch sind, dann kommen vielleicht auch die Speicherheizungen wieder, zwar nicht nachts aufgeladen, sondern dann, wenn viel Wind weht. Daß man dann vielleicht Verträge hat, die einem sagen wir 8 Stunden Aufladung am Tag garantieren und zwar dann, wenn der meiste Strom da ist. Oder der i*iotische Ausstieg aus der Kernenergie ist bald vom Tisch und daher kommt weiter der Nachtstrom.
Sicheri st jdenfalls, daß viele (annähend) klimaunschädliche Energieträgr nur Strom liefern und keine Bennstoffe.
 

Benutzer18846 

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Wenn du mit Strom heizt und Warmwasser machst und eine Trennung der Stromrechnung in Heizsstrom und Haushaltsstrom n icht möglich ist, dann muss die Arge die kompletten Stromkosten übernehmen.
Abzüglich natürlich den im Regelsatz für Energie enthaltenen Anteil.
Das sind ca. 25€.

Eine Trennung in Haushaltsstrom und Heizstrom kann nur über getrennte Zähler erfolgen... die Rechenmodelle mancher Argen dass zB nur der Nachtstrom zuim heizen verwendet wird, ist unzulässig.

Hier hilft nur Widerspruch! ggf Klage.

Wegen der Miete, hier kommt es drauf an ob du in der Wohnung schon vor Beginn des Leistungsbezuges gewohnt hast.
Wenn ja, dann Übernahme der Miete (ungekürzt) für 6 Monate, dann kommt eine Aufforderung die Kosten zu senken.
Wenn es keine Wohnungen im Kostenrahmen gibt, oder die Überschreitung nur geringfügig ist, muss die Miete weiter voll übernommen werden, denn ein Umzug muss innerhalb von zwei Jahren die Umzugskosten wieder eingespart haben.
Das ist bei 30€ praktisch unmöglich.
Denn zu den Umzugskosten gehören ja auch Renovierung (alter und neuer Wohnung), Umzugswagen, Ummeldegebühren (für Auto, Telefon, post), Maklerkosten...

Daher auch hier Widerspruch.

Ist dein Bescheid schon zu alt und die Widerspruchsfrist abgelaufen dann musst du einen sogenanten Überprüfungsantrag stellen, das geht für mehrere Jahre rückwirkend.

Gruß
 

Benutzer13 

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Wie schreibt man so einen Überprüfungsantrag? Gibts da irgendwo im Netz Muster für so etwas? Wohne in der Wohnung seit 3 Jahren. Das erste halbe Jahr als ich hier eingezogen bin habe ich kein ALG2 bekommen weil ich da noch Bafög bekommen habe. Dann musste ich ALG2 beantragen und habe die ersten 6 Monate die "unangemessenen Kosten" bekommen und dann eben nur die "angemessenen Kosten".
 

Benutzer35070 

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Nur mal so als Frage (ob sich das lohnt ist was anderes weil ich ja jetzt nur 14 tage arbeitslos war) aber wenn ich meinen Durchlauferhitzer mit Strom betreibe, muss die Arge meine Stromkosten übernehmen?!(Natürlich nur innerhalb dieses Monats)
 
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