Akupunktur

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Hallo,

ich war heute beim HNO-Arzt, da ich eine Hyposensibilisierung anfangen wollte. Allerdings meinte er, aufgrund meiner extrem zahlreichen und starken Allergien wäre das nicht so sinnvoll, da man immer nur 3 Allergene behandeln kann und diese dann zwar (im besten Fall), nach 3 Jahren) keine Reaktionen mehr auslösen würden, aber eben dann die, auf die ich derzeit noch wenig reagiere, stärker ausgeprägt werden könnten, was ja auch zu Asthma führen kann.

Er schlug mir dann vor, es mit Akupunktur zu versuchen, da diese Allergien im Allgemeinen behandle, und ich auch noch Nahrungsmittelallergien habe, die sich ja eh kaum behandeln lassen - daher wäre das natürlich super, auch in Bezug auf Tierhaare, Milben usw.

Auf meine Frage, welche Erfolgschancen es bei Akupunktur gäbe, meinte er, dass sie ähnlich seien wie bei der Hyposensibilisierung. Da ich schon mehrere De- oder Hyposensibilisierungen hinter mir habe und diese zwar einen kleinen Erfolg brachten, aber ich eben immernoch jedes Frühjahr Kortison nehmen muss, bin ich wirklich offen für andere Methoden.
Allerdings ist noch nicht ganz klar, ob die Kasse das zahlen würde (bin privat versichert), er meinte aber, dass er notfalls draufschreibt, dass es wegen Kopfschmerzen wäre und das würde angeblich von den (privaten) Kassen akzeptiert.

Hat hier jemand schon Erfahrungen mit Akupunktur gemacht?
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich höre das ehrlich gesagt zum ersten Mal, dass das bei Allergien helfen kann, aber warum nicht? Grundsätzlich halte ich von Akkupunktur viel.

Ich hab einmal eine Hyposensibilisierung gegen Hausstaubmilben angefangen, sie aber nach knapp 7 Monaten dann abgebrochen. Ich habs aufgrund meiner neuen Arbeit einfach nicht mehr geschafft, jede Woche in die Praxis zu kommen.

Wie wäre denn die Häufigkeit bei der Akkupunktur? Also wären die Intervalle auch so, dass man anfangs öfter hin muss und dann immer seltener?
Bei der Hypo hat es mich tierisch gestört, dass da jede Woche 2 Stunden Zeit drauf gegangen sind - und da war die Parkplatzsuche noch gar nicht miteingerechnet. :eek:
 
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Ich höre das ehrlich gesagt zum ersten Mal, dass das bei Allergien helfen kann, aber warum nicht? Grundsätzlich halte ich von Akkupunktur viel.

Ich hab einmal eine Hyposensibilisierung gegen Hausstaubmilben angefangen, sie aber nach knapp 7 Monaten dann abgebrochen. Ich habs aufgrund meiner neuen Arbeit einfach nicht mehr geschafft, jede Woche in die Praxis zu kommen.

Wie wäre denn die Häufigkeit bei der Akkupunktur? Also wären die Intervalle auch so, dass man anfangs öfter hin muss und dann immer seltener?
Bei der Hypo hat es mich tierisch gestört, dass da jede Woche 2 Stunden Zeit drauf gegangen sind - und da war die Parkplatzsuche noch gar nicht miteingerechnet. :eek:

Wie oft man hin muss, hat er mir zwar gesagt, aber ich habs ehrlich gesagt vergessen. :ashamed: Jedenfalls seltener als bei den Spritzen, man muss auch erst 6 Wochen vor der Pollensaison anfangen (da es bei mir Frühblüher sind, müsste ich im Dezember anfangen).
Mir ist es jedoch egal, wie oft ich da hin muss, es ist nicht weit von mir weg und ich hab ja Zeit.
 

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
Eine Freundin von mir hat das mal machen lassen, um ihren Heuschnupfen zu bekämpfen. Danach war er wohl komplett verschwunden :eek:, aber aus persönlicher Erfahrung kann ich zu der Thematik leider (?) nichts beitragen.
 
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Eine Freundin von mir hat das mal machen lassen, um ihren Heuschnupfen zu bekämpfen. Danach war er wohl komplett verschwunden :eek:, aber aus persönlicher Erfahrung kann ich zu der Thematik leider (?) nichts beitragen.

Na das hilft mir ja schon mal ungemein, danke! :smile:
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Mir fällt grade ein, dass meine Mutter das evtl. mal gemacht hat. Ich bin mir nicht ganz sicher, hab ihr jetzt mal gemailt. :smile:
 
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Mir fällt grade ein, dass meine Mutter das evtl. mal gemacht hat. Ich bin mir nicht ganz sicher, hab ihr jetzt mal gemailt. :smile:

Danke! :smile:
Mein Freund meinte, er hätte es mal wegen irgendwelcher Schmerzen bekommen und da hätte es auch geholfen. Ich denke mal, ich werds dann einfach wagen. :zwinker:
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Als Schmerztherapie hat es mein Bruder auch lange Zeit bekommen. Zeitweise hat es auf jeden FAll geholfen.
Hab leider noch keine Antwort von meiner Mutter.
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
für mich hört es sich n bischen danach an, als wäre das ne igel-leistung,die er dir da aufdrängen will? macht er das selbst und profitiert somit auch davon, das vorzuschlagen? oder würde er dich an einen (bestimmten) kollegen überweisen, mit dem er vielleicht irgend ne abmachung hat? oder hat er es dir allgemein vorgeschlagen?
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
ich habe vor jahren mal akupunktur bekommen um die folgen eines unfalles zu beseitigen.
das war mehrere sitzungen (ich schätze 10 oder 12, können aber auch mehr gewesen sein). ich musste jede woche dorthin und gezahlt hat es die kasse. ich bin aber auch kein privatpatient.

ich hatte mit starken kopfschmerzen, verspannungen, rückenschmerzen und immer wieder einschlafenden körperteilen zu kämpfen. nach ein paar sitzungen wurde es tatsächlich besser. ich glaube aber, dass das viel mehr mit der parall laufenden physiotherapie zu tun hatte...

die akupuntkur an sich war teilweise sehr unangenehm. an den händen und den füßen hatte ich immer einen dumpfen schmerz, auch nachdem die nadeln raus waren. am kopf und der stirn habe ich die nadeln kaum bemerkt und war oft verwundert, wieviele nadeln da an meinem kopf steckten. ich habe keine ahnung, ob ich jetzt besonders empfindlich bin oder nicht. das hängt sicherlich auch von der person ab.
 
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Oh, mein Thema. :grin:
Also sone Hyposensibilisierung würde ich schon mal nicht machen. Das wirkt selten und bei vielen Dingen eigentlich gar nicht.
Akkupunktur erscheint mir aber auch nicht so recht der richtige Weg. Die chinesische Medizin hat viele gute Methoden aber mein TCM Mediziner meinte, dass das nicht soo viel bringt, wie Kräutertherapie.
Allerdings, das sage ich gern nochmal. Ne Darmsanierung ist das beste, auch wenn es scheiße ist und langwierig und man sich stark einschränken muss.
War heut wieder beim Pullmologen wegen meines Asthmas. Die Werte sind das erste mal seitdem ich Asthma habe im sehr guten Bereich, es ist also keinerlei Entzündung mehr in der Lunge und das, obwohl ich mir einen Hund angeschafft habe, auf den ich theoretisch hochallergisch bin. Und meine Ärztin aus China (nicht meine Pullmologin) sie hat Medizin in China studiert) meinte, dass man das erst richtig nach einem jahr merkt, also nächstes Frühjahr. Ich hoffe, dass ich dann keine schulmedizinischen Medikamente mehr brauche und das völlig verschwunden ist.
 
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Zur Akupunktur kann ich leider nix sagen.
Eine Hyposensibilisierung habe ich schon gemacht da ich hochallergisch gegen Hunde bin. Es hat aber genau gar nichts gebracht, ist genau so stark wie früher.
Ich weiß ja nicht gegen was du allergisch und ob das bei allen Allergien hilft aber die von Dr. Evil angesprochene Darmsanierung ist glaube ich sehr gut. Ich kenne einige Leute die das gemacht haben und bei allen hat es sehr geholfen bzw. die Allergien sind komplett weg.

Ja, ist das gleiche bei mir. Ich hab die Sensibilisierung gegen Hausstaub drei Jahre gemacht. War sauteuer und gebracht hat es rein gar nichts. Ich kenne jedoch drei Leute schon, die eine Darmsanierung gemacht haben und die sind auch all die Probleme los. Versteht die Schulmedizin nicht, ist mir aber völlig egal, wird eine Frage der Zeit sein, das ist ja doch was anderes als Homöopathie (ich habe nichts dagegen, aber es ist schon was anderes).
 
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Also, erstmal: Ja, der Arzt macht das selber. Aber er würde an der Hyposensibilisierung doch genauso verdienen wie an der Akupunktur? :hmm:

Darmsanierung, naja...irgendwie bin ich dafür wohl zu faul. :ashamed: Das Problem ist aber auch, dass ich zB Soja kaum essen kann und auch rohes Obst und Gemüse nicht geht, daher könnte ich mich dann wahrscheinlich nicht sehr abwechslunsgreich ernähren. :hmm:
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also meine Mutter hat eine Bioresonanztherapie zusammen mit Akkupunktur gemacht und ihr hats geholfen. :smile:
Die beiden Dinge werden nicht immer zwangsläufig zusammen gemacht. Das ist von Arzt zu Arzt verschieden. Das Thema Zahlen stand bei ihr nicht zur Debatte, weil sie Privatpatientin ist.
Aber von ihrer Seite aus ist das Thema Akkupunktur auf jeden Fall zu empfehlen. :smile:
 
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Also meine Mutter hat eine Bioresonanztherapie zusammen mit Akkupunktur gemacht und ihr hats geholfen. :smile:
Die beiden Dinge werden nicht immer zwangsläufig zusammen gemacht. Das ist von Arzt zu Arzt verschieden. Das Thema Zahlen stand bei ihr nicht zur Debatte, weil sie Privatpatientin ist.
Aber von ihrer Seite aus ist das Thema Akkupunktur auf jeden Fall zu empfehlen. :smile:

Ja, Bioresonanz hatte ich mir auch schon öfter durchgelesen, aber das zahlen die Kassen doch nicht? :ratlos: Ich bin ja auch privat versichert, aber ich dachte, das muss man in jedem Fall selber zahlen?

Ich denke, ich werd Akupunktur einfach mal versuchen, wenn es die Kasse eh zahlt (und ich geh so selten zum Arzt, dass ich da auch kein schlechtes Gewissen hab).
 

Benutzer44426  (33)

Verbringt hier viel Zeit
bekommst du denn ne körperakupunktur oder ohrakupunktur?

ich selbst habe meine ohrakupunktur (OAP) schon hinter mir. und meine damalige dozentin hat viele heuschnupfenpatienten gehabt die dann einige jahre allergiefrei waren, als es wieder auftrat wurden diese dann erneut behandelt.
bei heuschnupfen sind es mehr als 80% bei denen die OAP sehr gut gewirkt hat, bei tierhaarallergiene, milben und co sind es ca 60% allerdings ist hier die behandlungsdauer eher langwierig.

bei der OAP zb unterscheidet man zwischen chronischen und akuten beschwerden, wonach sich wiederum die behandlungsdauer und intensität richtet.
ähnlich dürfte es auch bei der körperakupunktur sein.

ich weiß nicht mehr wer es war, aber bioresonanztherapie in verbindung mit akupunktur könntest du ja ausprobieren wenn akupunktur alleine nicht hilft.
 
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Also es soll wohl eine Akupunktur am Ohr sein. Ich hab jetzt auch schon oft gelesen, dass es bei Heuschnupfen sehr gut helfen soll, und Frühblüher lösen doch das aus, was man laienhaft als Heuschnupfen bezeichnet, oder?
Dass nicht alle Allergien damit weggehen, ist mir schon klar, es wäre aber eben ein riesen Erfolg, wenn mir im März/April nicht mehr die Nase so zuschwellen würde, dass ich Kortison nehmen muss.
 
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So, ich muss jetzt mal fragen, was mit Darmsanierung hier genau gemeint ist. Im Internet steht da nämlich meistens was von Einläufen, irgendwelchen Bakterien, die genommen werden oder gar gespritzt werden müssen, Flohsamen usw. Das klingt so, als wäre das quasi eine einmalige Sache, die sich über ein paar Wochen hinzieht. Ich dachte, da muss man die Ernährung komplett umstellen? Bei Wikipedia steht auch, dass eine Ernährungsumstellung danach empfohlen wird - das heißt aber ja, dass die Darmsanierung nicht die Ernährungsumstellung ist? Kann man das irgendwo mal genauer nachlesen? Irgendwelche Pillen kaufen werde ich nämlich sicher nicht, aber meine Ernährung auf Vollwert und Rohkost umstellen geht schlichtweg nicht, da ich nahezu keine Rohkost vertrage.
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also es soll wohl eine Akupunktur am Ohr sein.
Ja genau. Meine Mutter meint, es war nicht schmerzhaft, nur die Ohren waren hinterher eben rot. :grin:
Und geholfen hats ihr wirklich enorm. Wobei ich jetzt natürlich nicht genau sagen kann, welchen Teil die Akupunktur und welchen die Bioresonanz bewirkt hat.
 
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