Akademiker und arbeitslos

Benutzer84947 

Verbringt hier viel Zeit
Die fiktive Situation wie der andere Thread, nur mit einer Änderung:

Es gibt kein Angebot für 1400 Euro, genauer: es gibt gar kein Angebot, obwohl ihr Bewerbungen schreibt.

Was werdet ihr vermutlich tun nach:
Einem Monat?
2 Monaten?
3 Monaten?
4 Monaten?
5 Monaten?
usw?

Oder auch nach Bewerbungsanzahl, was meint ihr, wieviele würdet ihr pro Woche schaffen?
Was macht ihr, wenn nach
10 Bewerbungen
20 Bewerbungen
50 Bewerbungen
usw immernoch nichts dabei ist?


Abwarten und Tee trinken? Durchdrehen? Sonstiges?

Welche Situation hattet ihr real schon?
 

Benutzer41942 

Meistens hier zu finden
ich würde wohl kellnern gehen oder sowas... ich hab momentan als studentin eh nicht viel geld und würde damit wohl klar kommen...

außerdem würde ich ich weiterbilden, evtl noch ne umschulung bzw. eine ausbildung dran hängen...

Und ja, ich würde sehr sehr sehr viele bewerbungen schreiben!
 
R

Benutzer

Gast
Ich würde auch kellnern gehen oder mir einen anderen Nebenjob suchen. Bewerbungen würde ich so viele schreiben, wie ich eben Angebote finde, was Anderes bleibt einem ja wohl kaum übrig.

Eventuell würde ich nach wirklich langer Arbeitslosigkeit und keinerlei Perspektive auch eine Ausbildung anfangen.

Oder etwas Ehrenamtliches machen, damit ich mich nicht vollkommen nutzlos fühle...

Off-Topic:
Durchdrehen würde ich aber nebenbei auch, ja. :zwinker:


Ich rechne aber fast damit, nach Ende des Referendariats erstmal einige Monate arbeitslos zu sein...
 

Benutzer84947 

Verbringt hier viel Zeit
Nach wievielen Monaten genau was? Bis zu welchem Monat ist bewerben und abwarten noch ok?
 

Benutzer41942 

Meistens hier zu finden
ich würde das nebenbei machen!

bewerben und alternativ nach was anderem umschauen was mir gefallen könnte! Ausbildungen finden ja auch nur einmal jährlich neu statt
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
In meiner Branche ist es üblich, als Überbrückung didaktische Jobs auszuführen. Ich mache das jetzt schon als Nebenjob und würde es wohl beibehalten oder sogar intensiver betreiben, bis ich einen richtigen Job gefunden hätte. Ich bin außerdem recht flexibel mit meinen Karrierevisionen und mein Studium ist keine Berufsausbildung. Ich kann mir daher eigentlich nicht vorstellen, dass ich wirklich absolut gar nichts finden würde, was mich interessiert. Außerdem habe ich bereits Kontakte geknüpft und habe daher auch einen Plan B, falls der Umstieg von Studium auf Beruf nicht reibungslos klappen sollte.
 
R

Benutzer

Gast
jobben, weiterbilden, Kurse besuchen, wie lange einfach NUR bewerben und warten?
Einige Monate. Wobei ich wohl eigentlich fast immer einen Nebenjob annehmen würde, da ich kein Hartz4 bekommen möchte (würde mir gleich nach meinem Abschluss eh nicht zustehen) - solche Kellnerjobs o.ä. kann man ja eigentlich immer sehr kurzfristig kündigen.

Wirklich umschulen oder eine neue Ausbildung würde ich erst nach mehreren Jahren Arbeitslosigkeit machen.
 

Benutzer101689  (40)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wenn ich keine Freundin hätte, würde ich auswandern.

Wenn ich eine Freundin hätte, würde ich in meiner Wunschbranche vorübergehend freiberuflich arbeiten.
 
S

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Warum eigentlich immer Akademiker? Wenn ein Studium Garant auf keine Arbeitslosigkeit im Leben wäre, dann würde es wohl viel zu viele Akademiker geben oder?
 

Benutzer101689  (40)

Sorgt für Gesprächsstoff
Off-Topic:
Off-Topic:
Warum eigentlich immer Akademiker? Wenn ein Studium Garant auf keine Arbeitslosigkeit im Leben wäre, dann würde es wohl viel zu viele Akademiker geben oder?

Versteh ich nicht. Das würde voraussetzen, dass jeder ein Studium durchziehen kann.
Und im Gegensatz zu allen anderen Voraussetzungen ist ein Studium nunmal die effektivste, um nicht arbeitslos zu werden.
 

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
ich würde mich wohl fragen, woran das liegt. :confused:

Sind meine bewerbungen schlecht? verkauf ich mich nicht gut im vorstellungsgespräch? hab ich zu wenig Qualifikationen? Kann ich die evtl. nachholen?
Zudem würde ich mich weiterbilden. Als Jurist würde ich beispielsweise einen fachanwaltslehrgang absolvieren, keine ahnung was es in anderen bereichen so gibt.
 

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
Was werdet ihr vermutlich tun nach:

Einem Monat? Noch nichts. Die Freizeit genießen und eventuell verreisen.

2 Monaten? Praktikum machen.

3 Monaten? Freiberuflich arbeiten.

4 Monaten? Langsam mal anfangen, gezielter und systematischer nach Jobs zu suchen.

5 Monaten? Feststellen, dass es kaum etwas gibt.

6 Monaten? Langsam den Hintern hochkriegen, Bewerbungen schreiben und hoffen...

Oder auch nach Bewerbungsanzahl, was meint ihr, wieviele würdet ihr pro Woche schaffen?
Was macht ihr, wenn nach
10 Bewerbungen
20 Bewerbungen
50 Bewerbungen
usw immernoch nichts dabei ist?
Das Problem bei mir ist zum Beispiel, dass ich allein für die Recherche den halben Tag benötige. Und dann sind vielleicht gerade mal 10 Stellen dabei. Für die ich meist gar nicht mal qualifiziert genug bin :hmm: (und ich suche bundesweit). Ich könnte also gar nicht x Bewerbungen raushauen - zumal man sich ja auch Mühe dabei geben sollte. Derzeit suche ich wie wild und habe vielleicht 20 passable Sachen zusammen. Am Wochenende werde ich durchgängig Bewerbungen verfassen und sie am Montag losschicken. Und da es nicht wöchentlich neue freie Stellen gibt, werde ich erst einmal abwarten, bis/ob eine Rückmeldung kommt...


Abwarten und Tee trinken? Durchdrehen? Sonstiges? Naja, ich arbeite wie gesagt nebenher auf Honorarbasis.


Welche Situation hattet ihr real schon? s.o.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich kenne Nebenjobs für die immer Nachwuchskräfte gesucht werden und wie bereits im anderen Thread geschrieben, ich verdiene 1200 mit meinem. Damit würde ich mich - wenn es denn wirklich sein muss - monatelang über Wasser halten können, ja sogar ganz gut leben können. Nebenbei würde ich sicher 3 bis 4 Bewerbungen am Tag schreiben, insofern es genug Angebote gibt. Da ich mich aber auch im Ausland bewerben würde, und zwar so gut wie überall, ist dass sicher machbar. Wenn keine Antwort kommt, lasse ich meine Bewerbungen von unterschiedlichen Leuten überblicken/kontrollieren, hole mir Tipps etc.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Spätestens nach einigen Monaten erfolgloser Jobsuche würde ich eben nicht nur deutschlandweit, sondern auch im Ausland nach interessanten Jobs suchen.
Als Single bin ich in dieser Hinsicht ja sehr flexibel und dazu träume ich sowieso davon, auszuwandern.

Weiterhin würde ich natürlich auch versuchen, meine Bewerbungen noch besser zu gestalten, mir entsprechende Tipps für die Bewerbung holen und mich evtl. noch irgendwie weiterbilden (z.B. Sprachkurse).

Evtl. würde ich es dann auch in Betracht ziehen, doch noch zu promovieren, obwohl ich das bis jetzt eigentlich nicht vor habe.
 

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Ich würde auch kellnern gehen oder mir einen anderen Nebenjob suchen. Bewerbungen würde ich so viele schreiben, wie ich eben Angebote finde, was Anderes bleibt einem ja wohl kaum übrig.

Eventuell würde ich nach wirklich langer Arbeitslosigkeit und keinerlei Perspektive auch eine Ausbildung anfangen.

Oder etwas Ehrenamtliches machen, damit ich mich nicht vollkommen nutzlos fühle...

Off-Topic:
Durchdrehen würde ich aber nebenbei auch, ja. :zwinker:

Das kann ich ziemlich so übernehmen. Bin jetzt schon seit 4 Monaten arbeitslos, und hatte kurz im Nov. einen "Neben"job und jetzt wieder seit Mitte Dezember. Nebenbei suche ich natürlich immer nach Stellen und bewerbe mich. Zum Glück hatte/habe ich gerade eine Wohnung einzurichten und wohne in einer neuen Stadt, langweilig wird mir also so schnell nicht. Und ja, am Verzweifeln bin ich schön langsam aber sicher auch :frown:
 
S

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Off-Topic:


Versteh ich nicht. Das würde voraussetzen, dass jeder ein Studium durchziehen kann.
Und im Gegensatz zu allen anderen Voraussetzungen ist ein Studium nunmal die effektivste, um nicht arbeitslos zu werden.

Musst du auch nicht verstehen. Es war nicht an dich gerichtet und sollte nicht dazu beitragen den Thread in eine andere Richtung zu lenken. Wenn du es gern diskutieren willst, dann mach einen Thread auf :zwinker:
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Ich würde eig von Anfang an nen Nebenjob machen bzw meine weiterführen und jeden Tag so viele Bewerbungen wie möglich rausschicken. Irgendwann ev nach Alternativen in ner ähnlichen Richtung suchen.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
ich gehe davon aus, dass ich nicht sofort etwas finde und mich dementsprechend die erste zeit mit nebenjobs über wasser halten werde. ich würde dann durchaus als vertretungslehrer arbeiten, wobei ich die vorstellung jede woche an einer anderen schule zu sein nicht sonderlich toll finde. nebenbei würde ich ein drittes unterrichtsfach studieren um meine chancen auf dem arbeitsmarkt zu erhöhen. wenn ich nicht jetzt schon voll ausgelastet wäre, würde ich es jetzt schon machen, weil mich das fach einfach sehr interessiert, ich es gern unterrichten würde und es momentan auch noch sehr gefragt ist.
da sich in ein paar jahren aber eh ein allg. lehrermangel einstellen soll, bin ich noch recht optimistisch gestimmt.
 
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