Herzschmerz Affäre als I-Tüpfelchen

Benutzer43798  (41)

Sehr bekannt hier
Naja man muss sich überlegen wozu dient diese Trennung.
Wenn sie im Moment einfach Abstand brauchen um die Emotionen sacken zu lassen und für sich klar zu werden wo sie stehen und was sie vom anderen erwarten, dann würde ich sagen, es genügen einige Tage wirklicher Abstand. In dieser Zeit kann jeder für sich sich überlegen wie er das Problem angeht.

Was bringt eine über Monate gehende Trennung? Im schlimmsten Fall sorgt es dafür, dass das Problem in den Hintergrund tritt. Es muss ohnehin eine eigene Wohnung gesucht werden (ich gehe davon aus, dass keiner von den beiden mal auf unbestimmte Zeit bei Freunden wohnen wird können). Das bedeutet zusätzlichen Stress und Kosten. Man arrangiert sich dann mit dieser Situation und plötzlich ist der Grund für die Trennung eigentlich egal. Man lebt so ja doch eigentlich ganz gut. Zudem bietet es die Möglichkeit sein Leben vom Partner weg zu entwickeln (andere Liebschaften kennen lernen, Leben anders planen, etc). Der Partner im gemeinsamen Haus wird sich alleine fühlen. Das Haus ist zu groß und alles darin erinnert an den anderen. Der Wunsch nicht mehr alleine zu sein oder alles vom Partner wegzustoßen wird immer größer werden. Eine Aufarbeitung wird in beiden Fällen höchst schwer werden.
Im besten Fall sind sie ein paar Wochen getrennt und finden dann wieder eine Basis. Aber war es dann nötig wirklich eine neue Wohnung zu suchen, auszuziehen, etc?
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich denke, wie viel Nähe oder Abstand man für so eine Entscheidung braucht, ist sehr individuell. Das muss die TS für sich selbst rausfinden. Manche brauchen tatsächlich erstmal ihre eigene Wohnung, für andere machen solche Maßnahmen eine Trennung endgültig.
 

Benutzer172780  (30)

Ist noch neu hier
Wir müssen auf jeden Fall beide erst mal „runterkommen“.
Allerdings haben wir glaube ich beide nicht das Gefühl, dass uns eine räumliche Trennung weiterhilft. Zumal das schwierig werden würde. Wir könnten zwar beide zu unseren Eltern, aber dann wären die automatisch eingeweiht und alles würde nur noch schlimmer werden.
Ich denke, wir müssen uns behutsam aneinander rantasten, uns mit einem anderen Blick sehen und viel bewusster miteinander umgehen. Wir streiten ja nichtmal miteinander. Ich bin wirklich erstaunt, wie reflektiert wir beide mit dieser Situation umgehen! Ich habe mit so vielen Gefühlsausbrüchen gerechnet... natürlich gab es die gestern, als es akut war, aber uns wurde doch relativ schnell klar, dass es tiefliegendere Gründe gibt und an denen müssen wir arbeiten. Und das können wir nicht, wenn wir räumlich voneinander getrennt sind.
Ich merke auch gerade, wie gut es mir tut, einfach unabhängigen Menschen davon zu erzählen und ihre Meinung zu hören.
 

Benutzer75021 

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Ich denke auch nicht, das eine Trennung (egal ob auf Zeit oder nicht) was bringt.
Solloki Solloki hat das schon ziemlich treffend erklärt.
Bei mir war es so, das die Trennung alles nur noch komplizierter gemacht hat und wir trotz wirklich toller Gespräche Schwierigkeiten hatten richtig zueinander zu finden.
Die Gefahr der Entfremdung ist wahnsinnig groß (und wir haben in der ganzen Zeit nur wenige Wochen getrennt gewohnt. Mein Mann ist nach ca 4 Wochen wieder ins Haus gezogen).
Aber der Umgang miteinander ist einfach schwierig, wenn keine klaren Verhältnisse da sind.
Im Nachhinein würde ich persönlich mich nicht trennen sondern aus jetziger Sicht hätte ich auf Abstand und Beziehungsarbeit bestanden aber mich nicht getrennt.
Eigentlich hat das bei uns alles nur noch schlimmer gemacht.
 

Benutzer172623 

Öfters im Forum
Ihr könnt mich jetzt steinigen, aber wenn es schon solche Probleme bei euch gibt, bevor überhaupt (wie geplant) Kinder im Spiel sind, dann weiß ich nicht, wo das hinführen soll (ich ahne es, aber das ist allein meine persönliche Schlussfolgerung) möglicherweise war/ist eure Beziehung einfach nicht für die Ewigkeit gemacht und gedacht, so wie es heutzutage bei vielen Beziehungen der Fall ist.
Lebensabschnittspartner....vielleicht passt das tatsächlich auf euch. Ihr hattet eure tollen Zeiten, aber um eine Familie zu gründen und sich enger zu binden hat es womöglich nicht gereicht. Vielleicht möchte er noch andere Erfahrungen machen, vielleicht war die Bindung einfach zu früh.
Fakt ist, ihr seid jung genug um euch nochmal neu zu binden und dann die Beziehung zu führen, die vielleicht mehr Aussicht auf ein entspanntes Miteinander hat, ohne das Gefühl, in der Vergangenheit etwas versäumt zu haben.:winkwink:
 

Benutzer171790 

Öfters im Forum
Off Topic:
Habe kein Verständnis, dass die Betrogene bei sich die Schuld suchen soll, weshalb der Mann fremd geht. Nachdem es zum Vertrauensbruch und zu Verletzungen gekommen ist, soll man jetzt viel miteinander reden und an der Beziehung arbeiten bzw der Beziehung ein Chance geben?
Warum hat der Mann nicht von Haus aus Gespräche geführt und ihr gesagt, was ihm in der Beziehung fehlt, was er sich sexuell erwartet usw.
Vorher muss man Gespräche führen und nicht nachher.

Wenn er nicht nur fremd gegangen ist sondern auch unmissverständlich sagt, dass er seine Frau nicht mehr liebt, weiß ich echt nicht, warum man in so einer Ehe festhalten will.
 

Benutzer171020 

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde ebenso sagen der hat seine Unzufriedenheit an dir ausgelassen, und dass auch weil ihm die anderen Frauen aufgezeigt haben, was ihm fehlt, er hat es also zugelassen. Er ist von sich aus ausgebrochen aus dem Alltagstrott und hat von Beginn an erst gar nicht versucht andere Lösungen zu suchen. Er hat lieber gar nicht mit dir darüber geredet sondern nur seinen Frust abgelassen. Das ist ja eine ganz tolle Art! Nee, ich seh da jetzt auch kein Redebedarf mehr sondern Handlungsbedarf.
[doublepost=1549329710,1549329570][/doublepost]Wahrscheinlich bist du einfach zu gutgläubig und zu gutherzig, deshalb hat er dir auch gar nichts vorwerfen können.
 

Benutzer75021 

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Habe kein Verständnis, dass die Betrogene bei sich die Schuld suchen soll, weshalb der Mann fremd geht. Nachdem es zum Vertrauensbruch und zu Verletzungen gekommen ist, soll man jetzt viel miteinander reden und an der Beziehung arbeiten bzw der Beziehung ein Chance geben?
Sie soll ihm keine Chance geben- sie möchte es. Das kann man hier ja ganz klar lesen.

Du siehst das aus einem verkehrten Blickwinkel.
Hier geht es sich doch gar nicht darum, das sie schuld am Fremdgehen hat.
Das hat die TS definitiv nicht! Den Schuh würde ich mir gar nicht anziehen.
Er ist fremdgegangen und das ist allein seine "Schuld", ganz allein seine Verantwortung.
Er hätte mit ihr reden können und sie hätte darauf eingehen können- aber beides ist anscheinend nicht passiert.
Menschen machen halt Fehler. Oft merkt man erst hinterher, das man auf dem Holzweg war und dann gibt es mehrere Möglichkeiten: verdrängen und so weitermachen, gehen, aufwachen und an einer Veränderung arbeiten.
Die TS und ihr Mann haben sich für den letzten Weg entschieden, den schwierigen Weg.
Sie reflektiert nun ihre Beziehung und ihre Fehler, damit eine Veränderung möglich ist- und das geht halt nur wenn beide sich verändern und nicht nur der Fremdgänger.
Trotz seiner Schuld und seiner falschen Entscheidungen kann man ihm in der Situation nicht die ganze Beziehungsarbeit überlassen, frei nach dem Motto "du hast scheiße gebaut, DU musst dich ändern."
Wenn die beiden einen Neuanfang möchten, dann gehört dazu Einsicht und Arbeit von beiden Seiten und das hat überhaupt nichts damit zu tun, das sie sich schuldig für den Betrug fühlen soll.
Das soll sie auf keinen Fall!
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Ich glaube nicht, dass die Situation so verfahren ist, wie sie hier manch einer darstellt. Ich meine eher, dein Mann ist wohl in die Ehe hereingestolpert ohne sich groß vorzustellen, was auf ihn zu kommt. Klar, es ist easy sich gegenseitig die große Treue zu schwören, aber halt auch nicht einfach, das jeden Tag zu leben. Gerade wenn man relativ jung und ohne viel Beziehungserfahrung in die Ehe kommt und sich nach ein paar Jahren die Frage stellt, ob man irgendwas verpasst. Kann das voll nachvollziehen.
Du solltest die Situation positiv sehen. Das Ganze hat Eure Basis ins Wanken gebracht und das Gebäude zum Einsturz gebracht. Es legt dann aber auch auf eine sehr harte Weise das Fundament eurer Beziehung frei. Darauf könnt ihr wieder bauen. Besser, schöner und stärker als zuvor, oder eben eine Ruine hinterlassen.
Ich denke dein Partner wäre jetzt so weit, dass es kapiert was das Konzept der Ehe bedeutet. Sprecht euch aus und schaut, ob ihr noch ein gemeinsames Fundament finden könnt.
 

Benutzer107106 

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Awo, caritas, Diakonie, etc bieten kostenlose Paarberatungen an. Natürlich gibt es auch Psychologen oder Coaches, die dies tun.
 

Benutzer43798  (41)

Sehr bekannt hier
Off Topic:
Habe kein Verständnis, dass die Betrogene bei sich die Schuld suchen soll, weshalb der Mann fremd geht. Nachdem es zum Vertrauensbruch und zu Verletzungen gekommen ist, soll man jetzt viel miteinander reden und an der Beziehung arbeiten bzw der Beziehung ein Chance geben?
Warum hat der Mann nicht von Haus aus Gespräche geführt und ihr gesagt, was ihm in der Beziehung fehlt, was er sich sexuell erwartet usw.
Vorher muss man Gespräche führen und nicht nachher.

Wenn er nicht nur fremd gegangen ist sondern auch unmissverständlich sagt, dass er seine Frau nicht mehr liebt, weiß ich echt nicht, warum man in so einer Ehe festhalten will.

Wir wissen nicht ob er nicht vielleicht doch Signale ausgesendet hat, die die TE nicht erkannt hat. Ich denke eigentlich schon. Seine Verhaltensänderungen zeigen mir schon, dass er unzufrieden war. Aber sie hat darauf vermutlich zu wenig reagiert. Es kann nunmal nicht jeder offen und direkt reden, wenn ihm etwas missfällt. Schau dich mal hier im Forum um, wie oft das Thema "Kommunikationsproblem" auftritt. Jeder zweite Beitrag dreht sich darum.

Es besteht ein sehr großer Unterschied zwischen "Schuld" und "Verantwortung". Der Mann ist selbstverständlich alleine für seine Handlungen verantwortlich. Und er ist ebenso Schuld, dass er fremd gegangen ist.

Aber wie alles im Leben hat jedes Ereignis eine Ursache. Die beiden waren mal extrem verliebt. Sie haben über eine gemeinsame Zukunft nachgedacht und diese teilweise umgesetzt. Wenn alles so super wäre, dann hätte dieses Märchen schön weitergehen können.
Hat es aber nicht.
Die Frage ist nun also: warum?
Klar ist es als Außenstehender leicht einfach zu sagen, der Mann ist ein Mistkerl, er muss sich ändern und am besten trennst du dich.
Aber betrachte doch mal das Gesamtbild. Niemand verändert sich innerhalb kurzer Zeit einfach so. Dafür gibt es immer einen Grund. Und bei dieser Überlegung muss eben auch der Blick auf die Beziehung als ganzes geworfen werden. Und da sehen wir, dass nicht nur der Mann sich verändert hat. Auch die TE hat sich verändert. Somit haben beide ihren Teil für den Zusammenbruch der Beziehung beigetragen.
Nun sind die Reaktionen daraus aber verschieden. Während die TE sich ein Traumgebilde aufgebaut hat, hat ihr Mann die Flucht angetreten. Im Endeffekt sind beide Partner aus der gemeinsamen Beziehung ausgestiegen.
Wenn sie jetzt immer aufmerksam gewesen, ihn wie zu Anfang begehrt und geliebt, sich für seine Sorgen gekümmert hätte und auch mal Kritik angebracht hätte, dann stünde ich ganz bei dir. Aber das hat sie nicht. Das meine ich nichtmal als böswilligen Vorwurf. Ich glaube jeder kennt das wenn er ein Problem nicht sieht/sehen will und es deutlich später mit einem Knall auf den Tisch gelegt bekommt.
Für uns ist es leicht zu sagen: dann trennt euch. Aber die beiden haben geheiratet, haben ein Haus. Das ist nicht mal eben getrennt. Eigentlich fehlt nur noch ein Kind um die Trennung maximal zu erschweren.

Zudem sehe ich bei beiden Einsicht. Sie wollen beide an der Situation etwas ändern. Er hat Fehler gemacht und sieht das ein. Und sie erkennt, dass sie sich in der Situation geirrt hat. Aber beide wollen daran arbeiten. Und ich denke das ist es wert, dass sie es zumindest versuchen. Wenn das dann nicht klappt kann man immer noch über eine Trennung reden.
 

Benutzer77893 

Meistens hier zu finden
Naja wir können eh nicht sagen was jetzt für die Beiden am besten ist, dafür ist jede Person und jede Beziehung zu individuell. Aber das müssen wir auch nicht wissen, wir müssen auch nur Tipps geben.

Darum ist es egal welchen Standpunkt man hier vertreten möchte, entscheidend ist doch ob die TE ihrem Mann verzeihen möchte und an ihm festhalten möchte. Wenn nicht sind die Tipps eh hinfällig. Wenn sie aber ihrem Mann verzeihen möchte, wird das nur gehen, wenn Sie ausgiebig miteinander Reden und dies auch beibehalten. Tiefe-, Offene-, Gefühls-, etc. Gespräche sind nicht leicht zu führen, weil sie auch sehr verletzend sein können und darum Vertrauen brauchen. Damit ist aber nicht das alltägliche Zeug gemeint (Fauler sack, bring den Müll raus), sondern was hier alles verheimlicht oder stillschweigend akzeptiert wurde. Daher ist es unsinnig über die Schuld oder mit Anschuldigungen zu reden, denn das zerstört die Kommunikation immer! Denn wenn man sauer auf einem ist, vertraut man demjenigen auch nix an...
In einer Beziehung sind immer zwei verantwortlich und mit nix tun macht man sich genauso "schuldig", wie mit dem falschen tun, denn das zeigt die vermeintliche Desinteresse und zerstört nur das Vertrauen und die Sicherheit zueinander.

Deswegen mein Tipp, sollte es wieder in der Beziehung so aussehen:
Für mich klingt das allgemein nach einer sehr eingeschlafenen Beziehung. Zwei Menschen die immer weniger Interesse am anderen zeigen. Wie gesagt, das sieht nur danach aus. Ich weiß nicht was bei euch wirklich gelaufen ist.
Nicht gleich die Beziehung beenden, denn damit zeigt man nur das man die Problem nicht erkennen möchte. Sondern redet miteinander auch wenn man sehr verletzt sein sollte, aber man sollte genau das äußern, ohne Wut, Anschuldigungen etc. Aber dazu muss man manchmal:
Wir müssen auf jeden Fall beide erst mal „runterkommen“.
Und da sollte die TE am besten wissen was ihr dabei hilft. Erst so kann man sehen was man eigentlich noch füreinander empfindet.
 

Benutzer172780  (30)

Ist noch neu hier
Update: Jegliches Reden dreht sich nur im Kreis. Das Schlimme ist, dass er gar nicht wirklich bereit ist, zu kämpfen. Er hat weiterhin Kontakt zu der Frau, die ihm ständig vorheule, dass sie sich eine Beziehung mit ihm wünsche und sich verliebt habe. Und er lässt ihr ihre Illusion. So hat er ja sogar zwei Frauen, die er haben könnte ;-) Sagt aber zu mir, dass er auf keinen Fall Gefühle für sie hätte. Naja, jedenfalls scheint er hier keinen klaren Cut zu machen und alles zutiefst zu bereuen, wie ich es gehofft hatte. Er hat erwartet, dass ich mich voller Wut trennen werde, er mich dann vermisst und schließlich zurückkommen kann. Er trägt keinerlei Verantwortung, weiß nicht, was er will und lässt nur alle anderen für ihn entscheiden.
Das ist auch der Grund, weshalb er nun auf unbestimmte Zeit (ein paar Tage? Wochen? Für immer?) das Haus verlassen soll. Ich bin wirklich bereit, gemeinsam neu zu starten und für unsere Ehe zu kämpfen, aber das kann ich nicht alleine. Deshalb muss ich nun meine Konsequenzen ziehen. Er ist der Verantwortliche für diese Situation und dankt mir noch nicht einmal für mein Verständnis und meine Bereitschaft, zu verzeihen.
Es kommt nun immer mehr Wut in mir hoch, die das Zusammenleben mehr und mehr erschwert. Ich bin nun wirklich selbst gespannt, wie es weiter geht. Jedenfalls soll er jetzt erst mal weg hier... und wenn er zu ihr geht, dann weiß ich ja direkt, woran ich bin und erleichtert mir eine Entscheidung.
 

Benutzer171020 

Verbringt hier viel Zeit
Traurig. Ich denke aber er kennt dich ja gut genug all die Jahre über. Ich denke, er hat mit gerechnet dass du so reagierst. Er versucht irgendwie trotz allem gut weg zu kommen indem er nichts macht und sagt, ist meine Vermutung. Überlässt Dir den Cut - dann mach ihn doch. Hinterher alleine siehst du klarer, er evt. auch.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Ich bin wirklich bereit, gemeinsam neu zu starten und für unsere Ehe zu kämpfen, aber das kann ich nicht alleine. Deshalb muss ich nun meine Konsequenzen ziehen.
Das ist genau richtig, so schwer es jetzt auch wird und so weh es tun wird.
Es tut mir echt leid für Dich! :knuddel:
 

Benutzer75021 

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Ohje du arme :knuddel:
Kommt mir auch wieder alles sehr bekannt vor: Kontakt halten (war so, ist hoffentlich vorbei), angeblich hatte er keine Gefühle, sie war und ist immer noch schwer verliebt ...
Und irgendwann kam dann der große Zusammenbruch von meinem Mann, in dem er mir erzählte er hätte doch "irgendwelche Gefühle" für diese Frau. Das war und ist immer noch schlimm.
Natürlich weiß ich, das es anders ist als bei uns, etwas verknallt war er aber wirkliche Liebe natürlich nicht.
Trotzdem ist sowas verdammt hart!

Ich kann deine Entscheidung, ihn erstmal vor die Tür zu setzen, absolut verstehen. Würde ich in der Situation vermutlich genauso machen.
Ach Mensch, viel Kraft!
 

Benutzer172780  (30)

Ist noch neu hier
Vielen Dank... anders halte ich es momentan nicht aus. Wir reden so viel, sind beide unfassbar verzweifelt, liegen uns dann am Ende in den Armen, dann geht aber alles wieder von vorne los... und ohne diese 100%ige Bereitschaft von ihm kann ich es einfach nicht. Er fühlt sich irgendwie toll als der „Herzensbrecher“. Und die Dreistigkeit dieser Frau finde ich auch unfassbar respektlos.... aber gut. Ich werde sehen wie es weitergeht.
 

Benutzer75021 

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Vielen Dank... anders halte ich es momentan nicht aus. Wir reden so viel, sind beide unfassbar verzweifelt, liegen uns dann am Ende in den Armen, dann geht aber alles wieder von vorne los... und ohne diese 100%ige Bereitschaft von ihm kann ich es einfach nicht. Er fühlt sich irgendwie toll als der „Herzensbrecher“. Und die Dreistigkeit dieser Frau finde ich auch unfassbar respektlos.... aber gut. Ich werde sehen wie es weitergeht.
Sagt er es so, das er sich mit der Situation toll fühlt? Oder sind das nur deine Gedanken?

Auf die andere Frau war ich auch kurz wütend, aber eigentlich steckt sie ja in einer ähnlich beschissenen Situation wie du..weiß sie von dir?
Du weißt ja auch nicht was er ihr erzählt hat.
Männer erzählen der Affäre ja gern Lügen um sie bei der Stange zu halten...
 

Benutzer172780  (30)

Ist noch neu hier
Also ihm geht es überhaupt nicht gut, weil er ganz genau weiß, was er verlieren wird. Gleichzeitig ist da aber der „Reiz der Freiheit“. Er weiß einfach nicht, welcher Weg für ihn der richtige ist. Deshalb wartet er auf eine Entscheidung von mir und tut einfach gar nix. Wenn ich aber kein klares Signal von ihm Bekomme, bleibt mir natürlich nix anderes übrig, als auf Abstand zu gehen. An was soll ich mich festhalten? Was ist meine Hoffnung? So ohne jegliche liebe hätte ich nichts von dieser Ehe außer Stress und weitere Lügen.
Die Frau wusste von Anfang an von mir. Sie wollte meinen Mann auch erst davon abhalten, sich ihr zu nähern, aber hat es aber dann doch zugelassen. Er lügt sie aber ja augenscheinlich auch an. Sonst würde sie sich ja nicht einbilden, dass er mich für sie verlassen könnte. Das ist nämlich Blödsinn und ich bin mir da sehr sicher, dass mein Mann nicht direkt von der einen Beziehung in die nächste springen würde. Das widerspricht ja völlig seinem drang nach Freiheit.
Wie ist denn eigentlich bei Dir jetzt die Situation? Habe deinen Beitrag nur anfänglich mal gelesen und die neueren posts noch gar nicht gesehen
 

Benutzer75021 

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Du sagst er wartet auf ein Signal/eine Entscheidung von dir... denkst du das oder hat er das so klar geäußert?

Situation hier ist schwierig.
Kurze Zusammenfassung:
Wir waren seit September getrennt (andere Gründe, keine Frau) und er stürzte sich Hals über Kopf direkt in eine Affäre als Ablenkung weil ihn die Trennung (ich habe mich ziemlich krass getrennt) echt hart getroffen hat.
Daraus entwickelten sich dann Gefühle von ihr- ich wusste zuerst auch von der ganzen Sache.
Dachte hier geht es sich nur um Sex und das war dann auch okay- schließlich waren wir getrennt (auf Zeit).
Irgendwann entwickelte auch er Gefühle und dann fingen die Heimlichkeiten an.
Er berichtete mir einen Tag vor Silvester alles und war auch ziemlich schockiert über sich selbst, darüber das er es hat soweit kommen lassen und sein Gefühlschaos.
Wir haben dann auch sehr viel geredet und geweint und ich habe ihm klar gesagt, du musst dich entscheiden! Entweder sie oder ich - oder auch keine von uns (und wenn ich, dann Kontaktabbruch zu ihr).
Er hat das mit ihr dann direkt Anfang Januar beendet und wir haben uns ein paar Wochen Zeit gelassen um zu überlegen, wollen und können wir einen Neuanfang starten.
Der Wille ist auf beiden Seiten da und auch unsere Gefühle und so haben wir uns vor ca 2 Wochen dafür entschieden.
Also auch alles noch recht frisch und schwierig.
Denn er braucht tatsächlich noch Abstand, Zeit um sich zu sammeln...ich bräuchte eigentlich das Gegenteil also Nähe um vertrauen wieder zu finden.
Zudem macht mir zu schaffen, das sie echt nicht rafft das er sie nicht will. Dabei hat mein Mann ihr das einige Male klar gesagt. Jetzt ist seit einer Woche wieder mal Ruhe, aber meist ist es so das sie dann wieder anruft, Whattsapp schriebt o.ä. was natürlich ätzend ist.
Er reagiert darauf mittlerweile gar nicht mehr.
Aber ja, es ist noch verdammt schwierig.
 
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