ADHS? Jedenfalls Schlafprobleme...

Benutzer29278 

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ich wüsste nicht, dass ich zuwenig Sauerstoff bei der Geburt abbekommen hätte. Woher kommt diese "Theorie", wenn ich fragen dürfte?
GlG
Bikkje:herz:
 

Benutzer79140 

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ich hab ja auch nicht gesagt das jeder der adhs hat auch zuwenig sauerstoff bei der geburt hatte!

warum das so ist kann ich jetzt nicht sagen, hab es halt so gelernt dass es oftmals halt so ist!
 

Benutzer29278 

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ich hab ja auch nicht gesagt das jeder der adhs hat auch zuwenig sauerstoff bei der geburt hatte!

warum das so ist kann ich jetzt nicht sagen, hab es halt so gelernt dass es oftmals halt so ist!
mh würde mich halt doch mal interessieren. Denn von zuwenig Sauerstoff bei der Geburt habe ich bei ADHS noch nie etwas gehört...
GlG
Bikkje:herz:

p.s. ich kann es mir bei dem "Defekt" auch gar nicht vorstellen, weil das sich eigentlich schon im Mutterleib "ausprägen" soll...
 

Benutzer67627  (51)

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Zunächst mal würde ich das ganze von einem Kinderpsychologen absichern lassen.

das würde ich dir auch raten :zwinker:

zudem wäre ich mit der diagnose adhs sowieso etwas vorsichtig. ich habe einen stiefsohn, dem leichte adhs diagnostiziert wurde, aber sein verhalten war doch anders als wie von dir beschrieben.
er hatte natürlich auch starke konzentrationsschwierigkeiten....aber weit mehr als die von dir beschriebenen. und eingenässt hat er auch nicht. er war sehr früh trocken und hatte nur zwischenzeitlich bei der trennung der eltern dieses problem auch...von daher ist das eher ein psychisches problem gewesen.

irgendwie scheint es mir, dass sein unterbewusstsein noch irgendetwas verarbeiten muss und daher keinen ruhig (zwar tiefen, aber keinen ruhigen) schlaf bekommt und sich das auch auf seine tagesform auswirkt.
vielleicht wäre ein test im schlaflabor mal eine alternative.
 

Benutzer35070 

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ok dein Keks scheint schon etwas "übertherapiert" zu sein, er zeigt ja auch schon sehr krasse Reaktionen aufs üben.....
auch das mit der niedrigen Frustrationstoleranz lässt mit seeeehr viel vorsichtig darauf schließen,dass der Keks untergründig vielleicht noch nicht so viel Selbstbewußtsein hat und sein Ego daher schneller angekratzt ist!
ich würde wohl versuchen erstmal etwas Egostreichelndes zu finden ansonsten würde ich eventuell nochmal versuchen ein Beratungsgespräch beim kinderpsychologen zu bekommen.

Familie in Tieren ist ein psychologisches Diagnostikinstrument um Beziehungen von den kindern zu dem Rest der Familie zu definieren. Dabei muss man dann als Kind seine Bezugspersonen als Tiere malen.
 

Benutzer56110 

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Hej! Wollt dir eine PM zu dem Thema schicken, leider ist dein Posteingang voll.

Meld dich bei mir wenn ich dir was schreiben kann.

lg
Wolfgang
 

Benutzer27762  (34)

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ich wollte nur mal den begriff "hochsensibel" einwerfen... leider sehr unbekannt!
grade das dein keks aber alles mitkriegt und dann beim schlafen tot wie ein stein ist... spricht dafür. aber schau mal auf www.zartbesaitet.net

:smile:
 

Benutzer39027 

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Also so wirklich kann ich dir mit deinem Keks auch nicht helfen.
Ich weiß nur, dass du mit dem (evt) ADHS-Problem sicher nicht alleine da stehst. Ich hab viel Kontakt zu ner Grundschullehrerin und die vermutet das in ihrer Klasse ca. 6 Kinder ADHS haben. Das ist zwar auch die extremste Klasse seit langem, aber trotzdem...
Das Problem bei den meisten Eltern ist eher, dass sie das nicht wahr haben wollen. Dadurch helfen sie ihren Kindern aber natürlich kein bisschen.

Daher ist das noch lange nicht selbstverständlich, dass du damit so umgehst wie du es eben tust! Kompliment! :smile:
 

Benutzer65427 

Benutzer gesperrt
na ich denke der keks ist einfach nur überdurchschnittlich intelligent und macht deshalb in der schule radau. ich denke mal mit ADSH hat das net soviel zutun.

ADSH ist wirklich ne mode erkrankung geworden, sobald man kinder hat die etwas unruhig sind und die lehrer und eltern (nix gegen dich) nichmehr mit denen fertig werden haben sie ADSH. ich denke sehr viele der angeblichen ADSH fälle sind in wirklichkeit nur kinder die nich ausgelastet sind und deshalb in der schule toben anstatt zuhause.
 

Benutzer71340 

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Also mein Bruder hat ADS (ohne Hyperaktivität), daher kenn ich mich auch in dem Bereich recht gut aus....hab viele Bücher über ADS und ADHS gelesen und muss sagen, dass dein Keks schon Anzeichen zeigt, aber meiner Meinung nach hört sich das eher nach einem aktiven und sehr intelligenten Kind, als nach einem ADHSler an.
Aber ich würde es an deiner Stelle mal mit dem homöopathischen Mittel probieren... Ich nehm fast nur noch homöopathische Mittel und die helfen wirklich gut!!
 

Benutzer11686 

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Ist denn Dein Sohn so ein "Zappelphillip"?

Endlos... Sehr zappelig, aktiv, unruhig, nie zu bremsen, plappert ohne Punkt und Komma.

Er ist zB in Sport nicht gerade extrem gut (er wirkt immer etwas tolpatschig und unbeholfen), aber er bewegt sich soooo gern im Freien. Er spielt mit allen Nachbarskindern Fußball, sie spielen Fangen, usw... Er ist, wenn es geht, am liebsten den ganzen Tag draußen und in Bewegung.

Das mit dem geregelten Tagesablauf stimmt jedenfalls. Wir brauchen gaaaaanz viel Struktur, weil wir selbst uns die Struktur nicht geben können und auch nicht erarbeiten können. Daher ist es wichtig, dass es strikte Regeln gibt und möglichst wenig Ausnahmen.

Ich glaub, da muss ich noch etwas an mir arbeiten, ich bin manchmal nicht so konsequent wie ich sein sollte. :schuechte Besonders, wenn es zB um die Bettgehzeit geht, bin ich manchmal recht nachlässig und er geht dann abends doch mal deutlich später ins Bett als er eigentlich sollte "weil er halt so schön gespielt hat". Naja. Muss ich wohl noch an mir arbeiten und dann wirklich mal schärfere Grenzen ziehen, die er dann auch besser durchschaut und wo es nicht so willkürlich auf ihn wirkt...

Generell mal noch was zu ihm:
Also, so richtig hat der Arzt jetzt nicht unbedingt gesagt, dass er ADHS hätte. Er hat nur gesagt, er wirke auf ihn hyperaktiv und das komme ADHS nahe. Ich mein, das ist ein ARZT, kein Psychologe, ich glaube kaum, dass er ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom einfach so mal in der Praxis geschwind diagnostizieren kann! Hat er ja aber auch gar nicht versucht, er hat das wohl eher damit verglichen, damit ich mir darunter besser was vorstellen kann.

Ich geh jetzt ehrlich gesagt auch nicht davon aus, dass der Keks ADHS hat, so stark, dass man es medikamentös behandeln müsse. Das glaub ich nicht. Bisher ging es ja auch so, auch wenn er uns vor allem im letzten Jahr oft an die Grenzen jeglicher Belastbarkeit gebracht hat...

Ich mach mir eher Sorgen, zB weil der Keks mit soviel Fassungslosigkeit und Wehren und Trotz und Sturheit auf Situationen reagiert, die sich ÄNDERN.

Beispielsweise als mein Freund hier einziehen wollte. Der Keks hat sich über ca. 4 Monate HEFTIG dagegen gewehrt. Wir haben die Wohnung hier erstmal renoviert und weil wir alles selbst gemacht haben und Keks und ich parallel ja auch noch hier gewohnt haben, ging alles langsam voran. Deshalb hat das auch immer alles lange gedauert... Und der Keks ist nicht müde geworden, Tag um Tag zu betonen, dass er NICHT will, dass mein Freund hier einzieht. Er liebt ihn absolut, die beiden verstehen sich SO toll und der Keks hat auch JEDEN Abend, wenn ich ihn bei meinen Eltern abholte, gefragt, ob mein Freund daheim sei. Und wenn er es nicht war (immerhin wohnte er ja eben gar noch nicht hier!), dann war er ganz traurig und enttäuscht. Nur EINZIEHEN sollte er hier nicht - weil der Kurze Angst vor der Veränderung hatte (Eifersucht wars nämlich nicht). Er weinte deshalb, er tobte, er war wütend, er war trotzig und er war einfach VÖLLIG dagegen. Beziehung ja, auf jedenfall sogar, sogar möglichst oft hier sein und auch am besten immer hier schlafen, aber das ZUHAUSE durfte es von meinem Freund nicht werden... :ratlos: Mein Freund hat sich schon ernsthaft überlegt, ob er vielleicht lieber doch nicht einziehen sollte, wir haben da dann unheimlich viel drüber gesprochen, weil wir dem Keks ja auch nicht schaden wollten. Letztendlich haben wir aber beschlossen, dass der Zwerg da durch muss - immerhin reden wir vom Heiraten, da möchten wir dann ja auch irgendwann zusammenziehen!

Dann zog mein Freund hier ein und auf einmal wars für den Keks ganz toll. Er wohnte noch keine Woche hier, da gab der Keks schon an wie 10 nackte Neger, ließ NIRGENDS unerwähnt, dass "seine Eltern" (= mein Freund und ich!) da wären, erzählte jedem (egal, ob er es hören wollte oder nicht), dass mein Freund hier eingezogen sei und er jetzt einen Papa hätte und prahlt jetzt überall herum, wie toll sein "Papa" ist (zu meinem Freund sagt er noch meistens den Vornamen, aber wenn er dann auf der Straße seinen Freunden von gegenüber erzählt, "Das Motorrad ist NEU und es gehört meinem PAPA und ich durfte schon mitfahren!", dann ist es auf einmal doch der "Papa" *g*). Also letztendlich war es nur die lodernde Panik vor dem Neuen, vor dem ändern bestehender Strukturen...

Was ich damit deutlich machen möchte - wie will er denn im Leben je klar kommen, wenn er sich immer so gegen alles Neue wehrt und sträubt und NIE etwas ändern möchte? Das war jetzt nur EIN Beispiel, ich könnte problemlos noch 100 andere nennen, wo es genauso lief... WIESO hat er denn so Angst vor allem neuen? Seine kleine Welt gerät da immer völlig ins Wanken... WARUM?
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Hey,
auch wenn die Eltern selbst keine Lösung für das Problem gefunden haben und dir das daher kaum weiterhelfen wird: Mein Babysitterkind ist 9 Jahre alt, leidet ebenfalls unter ADS und nässt nachts ein.
Tja, zumindest scheint es anderen auch so zu gehen.
 

Benutzer29278 

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Ich kann meine Empfehlung und die der Anderen nur nochmals wiederholen. Geh mit Keks zum Kinderpsychologen und lass das genaustens überprüfen.
Werde konsequent in allen Belangen und zieh das durch.
Zum Letzten kann ich nur sagen, dass er das mit dem Alter selbst merken wird. Das mit den Neuerungen etc. kenne ich zu gut. Besonders was Beziehungen anbelangte hatte ich Probleme und dadurch hab ich es auch angefangen zu lernen und damit umzugehen zu lernen. Er wird das auch noch lernen. Keine Sorge ;-).
GlG
Bikkje:herz:
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
So, jetzt beantworte ich mal noch nach und nach Eure Beiträge, wo mir halt was dazu einfällt...

Zunächst mal würde ich das ganze von einem Kinderpsychologen absichern lassen.

Vielleicht sollten wir das irgendwann machen lassen... Momentan versuchen wir aber nach wie vor Zappelin und kalte-warmgerubbelte Füße vor dem Schlafengehen. Erstmal das 2 Wochen durchhalten. Jetzt haben wir das so lange schon so, wie es gerade ist und jetzt sind dann sowieso erstmal Sommerferien (morgen gibts Zeugnisse), ich möchte ihn jetzt nicht "quälen", er soll einfach mal erholen, Seele baumeln lassen, entspannen und er selbst sein.

Er darf ins Ferienwaldheim, da ist er fast den ganzen Tag an der frischen Luft, den ganzen Tag mit Gleichaltrigen zusammen und letztes Jahr war er VÖLLIG begeistert. Das wilde, spannende, aufregende und völlig durchgeknallte Umtreiben im Ferienwaldheim fand er letztes Jahr absolut umwerfend und toll, war abends völlig ausgepowert und absolut glücklich. Ich hoffe, so wirkt es dieses Jahr wieder. ;-) Es besteht aus absolut festen Strukturen (immer zu gleichen Zeiten essen, werden immer die gleichen Lieder gesungen, immer ein ähnlicher Tagesablauf von der Struktur her, nur eben immer verschiedene Unternehmungen) und er kann sich immerzu bewegen, ohne dass ihn jemand stoppen würde. Perfekt für den kleinen Fetz! *g*

Deine Beschreibungen passen ganz gut auf ADHS Kinder. Ich hab das ganze ja auch selber (gehabt). Außer das mit den einnässen - das ist mir völlig neu, das hab ich noch nie gehört dass ADHS Kinder damit in Verbindung stehen und ich selber kenne selber auch einige.

Hab danach mal gegoogelt und hab dazu gefunden, dass es wohl von den Kindern, die dieses Einnäss-Problem haben, doch ein größerer Prozentsatz an ADHS-Kindern ist als von "normalen" Kindern (ich hasse das Wort "normal", aber wie soll ichs sonst ausdrücken?). Scheint also was dran zu sein!

Die Unkonzentriertheit, die Nervösität, Wutausbrüche, Schlafstörungen, ständige Drang nach Bewegung - das ganze kann man auch trotz anderer Aktivitäten wie Fußball usw nicht ausgleichen, das geht einfach nicht. Man ist wie ein "Zappelphillip" und kann gar nicht anders, selbst wenn man sich konzentriert ertappt man sich 5min später wie man mit den Beinen wippt und aus dem Fenster starrt.

Dagegen ist ja auch eigentlich nicht wirklich was zu sagen. Ich bin auch ein Unruhegeist, aber ich hab zB gelernt, indem ich beim Lesen durch die Wohnung getigert bin. Ich lerne besser, wenn ich in Bewegung bin. Ich konnte mich aber wenigstens konzentrieren und wurde nicht von allem abgelenkt... Gerade fürs Ablenken müssen wir echt irgendeine Lösung finden (und ich möchte nicht, dass sie medikamentös ausfällt, das fände ich einfach total ÜBERZOGEN!).

Bestes Beispiel: Vorher nach dem Abendessen.
Ich: "Geh mal Zähneputzen, wird Zeit fürs Bett!"
Er steht auf, bleibt am Tisch stehen und will noch was erzählen. Ich lass ihn eine Weile reden, bis ich irgendwann energisch einschreite: "Du, Schatz, geh mal ZÄHNEPUTZEN! Wird Zeit!"
Er: "Ja, geh ja schon!"
In dem Moment war der Trockner fertig mit Wäschetrocknen (steht in der Wohnung) und piepste. Er hielt mitten in der Bewegung inne, dreht sich zu mir, grinst schelmisch (er kennt das Geräusch seit seiner Geburt!) und sagt: "Wieso piepst Du?"
Ich: "Das war nicht ich, das war doch der Trockner."
Er: "Achso..." will sich wegdrehen und dabei fällt der Blick auf meine Tasse, auf der mein Name steht. Er liest nur den zweiten Teil, wie ich auch meistens genannt werde. "Da steht xxx."
Ich: "Da steht yyxxx! Mein ganzer Name. Und du sollst ZÄHNEPUTZEN!"
Er: "Du heißt Mama!"
Ich (muss lachen): "Ja für Dich, alle andern nennen mich anders."
Er: "Du HEIßT Mama!"
Ich: "Ich HEIßE yyxxx und werde xxx genannt. ZÄHNEPUTZEN, kleine Quasselstrippe!"
Er wendet sich zum gehen, dreht sich sofort wieder her: "Soll ich auch xxx zu Dir sagen?"
Ich: "Nein, Mama ist mir lieber, bist ja mein einziger Sohn..."
Er kommt wieder zum Tisch zurück um mich zu küssen. Ich bin inzwischen innerlich total ungeduldig, dass er ENDLICH mal Zähneputzen geht... Also schicke ich ihn nach einem süßen Küsschen wieder weg. Als er auf halbem Weg durchs Zimmer ist, piepst der Trockner das nächste Mal. Er wirbelt wieder herum. "Da! Du hast wieder gepiepst!"
Ich :rolleyes: "Keks... Jetzt geh doch bitte endlich ins Badezimmer...! Es wird wirklich Zeit fürs Bett!"
Er ahmt den Trocker nach und schlendert dabei gemütlich ins Bad. Spielt dann im Bad erstmal mit der Zahnbürste herum. Nach 3 Minuten lief immer noch kein Wasser.

Er brauchte ungelogen noch mehr als 5 Minuten, bis er ANFING mit Zähneputzen, kam noch 2 oder 3mal aus dem Bad rausgelaufen, weil ihm spontan noch irgendwas eingefallen war und ich musste ihn immer wieder zurückschicken.

Das war jetzt nur mal ein Beispiel, weil mir da wieder mal so richtig auffiel, dass er von einem zum andern hüpft mit seiner Aufmerksamkeit wie ein Flummy. Hin und her und wieder zurück und dann dahin und dann dorthin und dann ist wieder das interessant... Das ist so anstrengend, denn das ist mit ALLEM so, was er erledigen sollte!

Ganz krass ist es zB auch, wenn er Hausaufgaben machen soll. Er hat ein eigenes Zimmer bei meinen Eltern, der Schreibtisch steht am Fenster, damit Licht drauffällt, das Fenster geht aber seitlich vom Haus auf den Garten. Man sieht also eigentlich überhaupt nichts spannendes, der richtige Garten, wo man auch Gartenarbeit machen muss bei den Beeten oder wo man spielen oder sich sonnen kann, ist hinterm Haus, da sieht er nicht hin, und nach vorne auf die Straße und den Gehsteig sieht er auch nicht. Also eigentlich ist vor seinem Fenster NICHTS los, total langweilig. Nichtsdestotrotz kann er 20 Minuten einfach nur dasitzen und einem Vogel zusehen. Oder den Wolken beim Vorbeiziehen. Dann werden alle Stifte gespitzt. Dann braucht er was zu trinken. Dann fällt ihm ein, dass er was ganz bestimmtes am nächsten Tag mit in die Schule nehmen und das erstmal noch suchen muss. Dann holt er mal ein Heft raus. Dann kaut er am Bleistift. Dann braucht er was zum Essen. Dann rechnet er 1 Aufgabe. Dann fällt ihm ein, dass er in der Schule was verloren hat und das meiner Mutter noch sagen muss. Dann rechnet er wieder eine Aufgabe, ist aber so unaufmerksam, dass er dabei eine ganze Spalte vergisst. Dann kaut er wieder am Bleistift. Dann bohrt er mit der Bleistiftspitze Löcher in den Radiergummi und weil eins der Löcher asymmetrisch geworden ist, bohrt er auf der Rückseite gleich nochmal welche rein. Dann fällt ihm ein, dass er ja noch bei den Hausaufgaben von gestern was wegradieren wollte, dabei seinen Radiergummi aber nicht mehr gefunden hat, also will er das Heft rausholen und das wegradieren, als ihm einfällt, dass er das nun in der Schule vergessen hat. Das muss er natürlich erstmal gleich meiner Mutter erzählen, die in der Küche steht. Beim Anblick der Erdbeeren, die sie putzt, fällt ihm ein, dass er ja noch welche essen wollte und als er sie dann isst, fällt ihm ein, dass in der Schule irgendein Klassenkamerad neulich welche als Vesper dabei hatte und dabei fällt ihm ein, dass er selbst eine seiner Vesperdosen mal wieder verschlampert hat. Dann rechnet er die 3. Aufgabe, aber da ist der Bleistift schon wieder so stumpf, dass man ihn gleich wieder spitzen muss.

Wenn meine Mutter dann nach ner halben Stunde ins Zimmer kommt, hat er zweieinhalb Aufgaben gerechnet und bei der 2. eine ganze Spalte vergessen, im Prinzip hat er also 5 Minuten gerechnet und 25 Minuten ... werweißwas getan.

Seine Aufmerksamkeit hüpft einfach unkontrolliert herum. Mal hierhin und mal dorthin. So krass ist das nicht immer, eigentlich nur dann, wenn er etwas eh nicht machen möchte oder er sich anstrengen müsste. Heute hat er zB mit meinen Eltern "Verflixte 1" gespielt, dabei muss man ja ganz viel Kopfrechnen im Raum so evtl bis 20 oder bisschen drüber. Sie haben ne Dreiviertelstunde gespielt, er hat ALLE seine Zahlenreihen SELBST gerechnet, hat sich von NICHTS ablenken lassen und war dann sauer, als meine Eltern irgendwann keine Lust mehr hatten, weiterzuspielen. Er KANN sich also konzentrieren.

Wenn er will.

Meine Eltern haben damals das falsche gemacht - mich vom Fußball abgemeldet, keine Freizeit mehr, keine Hobbys mehr, das hat das ganze nur noch erheblich verschlimmert und die Schulleistungen wurden nicht besser.

Oh Gott, Du Armer! :eek: Das muss ein Kind doch noch viel unausgeglichener, noch viel hibbeliger und dann auch richtig schlecht gelaunt und aggressiv machen, oder?

Bei mir hat man es damals dann mit Tabletten versucht, das gut bekannte und diskutierte "Ritalin" - ob es nun gut oder schlecht war - kann ich nun nicht wirklich sagen.
Einerseits war man mehr ruhiggestellt, nicht mehr so lebendig wie man es vorher war, andererseits hab ich es auf eine höhere Schule geschafft und dort auch meine Noten gehalten.

Naja, lieber ohne Ritalin und "nur" Realabschluss. Wobei ich Ritalin nicht pauschal verurteilen möchte, wir haben bekannte mit einem wirklich KRASSEN ADHS-Kind. Der war so jähzornig, unbeherrscht und aggressiv, dass er in Wutanfällen durchaus auch mal Spielzeug aus dem GESCHLOSSENEN (!) Fenster geworfen hat. Sowas würde der Keks nie machen. Der knallt höchstens mal die Tür zu und wenn er richtig sauer ist, trommelt er noch bisschen dagegen, aber davon geht nichts kaputt! Dieses Kind bekommt jetzt Ritalin, ist auf einmal völlig normal und überhaupt nicht mehr verhaltensauffällig. Aber auch nicht irgendwie "unlebhaft" oder so, sondern einfach nur normal und ausgeglichen. Echt toll.

Aber der Keks ist nicht so krass, er verhält sich halt anstrengend und man muss ihn irgendwie ständig bei der Stange halten, aber ich glaube, er wäre wie unter Drogen, wenn er Ritalin nehmen würde...

Seh das ganze nicht als Krankheit oder "schlechtes". Ich finde alles hat seine guten und schlechten Seiten.
Die Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität verschwindet meistens in der Pubertät, zwar nicht komplett, aber es wird um einiges besser. Ich finde dass auch Aufgedrehtheit oder Lebendigkeit durchaus positive Erscheinungen davon sein können.

Uoh, kann für die Umwelt aber auch ganz schön anstrengend sein! *g* Aber bin ja selbst eher der Lebhafte, Muntere und aufgedrehte Typ, deshalb komm ich mit dem Keks auch ganz gut zurecht. Aber seine Unfähigkeit, konzentriert bei einer Sache zu bleiben, einfach zB aus der Erkenntnis heraus, dass ers ja eh machen muss und viel schneller wieder Zeit für was schönes hat, wenn er sich mal etwas beeilen würde - das ist schon anstrengend und nichts positives mehr!

mensch ihr habt aber auch wirklich nie ruhe....
hat dein keks nicht auch bei der geburt zuwenig sauerstoff bekommen? das hängt ganz oft mit dem adhs zusammen.

Echt, das kann mit ADHS zusammenhängen? *überrascht*

gegen adhs kann man garnichts machen, man kann es "ausgleichen" sport ist wichtig, ich glaube er spielt fußball? schau mal ob er nicht sowas wie boxen oder ähnliches machen möchte, hab ich schon öfter gehört das die kinder dann ausgeglichener sind.

Boxen? Wir dachten evtl an Judo... Aber eigentlich dachte ich auch noch an Pfadfinder - nicht so direkt Sport (er ist eigentlich gar nicht so die Riesensportskanone, er ist nur unfähig, sie NICHT zu bewegen, was aber nicht heißt, dass er GUT ist bei Bewegungen *g*), aber eben viel draußen, auch viel Bewegung, aber dort würde er vielleicht auch noch anderen Anschluss zu gleichaltrigen finden, ein Gruppenzusammengehörigkeitsgefühl und das würde evtl seinem distanzierten Verhalten etwas entgegenwirken... Leider sind die Pfadfinder bei uns noch nicht ab 7, er muss noch etwas warten...

mit dem einnässen ist natürlich ein problem,aberein problem was viele eltern haben aber auch wenige drüber reden, weil es halt peinlich ist.

Ich fänds schön, wenn ich mal hören würde, dass es einfach anderen Müttern genauso geht und was die dagegen tun... :geknickt: Zugucken?

das mit dem kalten wasser hab ich übrigens noch nie gehört und ich kann mir auch nicht vorstellen das man dann gut einschlafen kann da der kreislauf dadurch ja nochmal richtig angekurbelt wird.

Also, ich hab eher das Gefühl, er ist erstmal vom Wasser aufgeregt und wenn dann die Füße total warm werden (er kriegt die Socken vorgewärmt, die er nach dem Warmrubbeln dann anzieht, dann werden die Füße ganz kuschlig warm *g*), dann ist er auf einmal recht schläfrig. Er schläft jedenfalls immer noch so schnell ein wie vor dieser Aktion auch, also schaden tuts mit Sicherheit schonmal nichts... Trocken war er aber auch noch keine Nacht, aber der Doc sagte ja, das dauere eine Weile... Also warten wirs einfach mal ab...

Hej! Wollt dir eine PM zu dem Thema schicken, leider ist dein Posteingang voll.

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lg
Wolfgang

Inzwischen ist Platz, sorry. :schuechte

na ich denke der keks ist einfach nur überdurchschnittlich intelligent und macht deshalb in der schule radau. ich denke mal mit ADSH hat das net soviel zutun.

ADSH ist wirklich ne mode erkrankung geworden, sobald man kinder hat die etwas unruhig sind und die lehrer und eltern (nix gegen dich) nichmehr mit denen fertig werden haben sie ADSH. ich denke sehr viele der angeblichen ADSH fälle sind in wirklichkeit nur kinder die nich ausgelastet sind und deshalb in der schule toben anstatt zuhause.

Na, das find ich jetzt doch etwas weit hergeholt... Der Keks hat ja viel Bewegung und ist viel draußen und darf ganz viel toben. Er ist keins dieser Kinder mit einem straff durchgeplanten Tagesablauf, die von Event zu Event hetzen müssen. Im Gegenteil - er ist im Fußballverein und in der Jungschar, und ansonsten hat er außer Schule und Hausaufgaben keine Pflichtprogramme. Er kriegt sehr viel Aufmerksamkeit, sowohl von meinem Freund und mir als auch von meinen Eltern, weil wir alle gern und oft und viel spielen, weil wir ihm zuhören, uns mit ihm unterhalten, Unternehmungen auf ihn abstimmen usw... Er DARF daheim reden und erzählen (und er tut das ja sowieso ohne Unterlass *g*), er darf toben und rumrennen und spielen und springen und draußen sein. Er MÜSSTE das nicht in der Schule tun!

Nichtsdestotrotz frag ich mich natürlich trotzdem, ob und ggf. WAS ich denn eigentlich mit ihm falsch mache... :geknickt: Mir scheint es, wir überwinden Probleme immer nur, um sofort vor dem nächsten zu stehen. *seufz* Und gerade bei DIESEM Problem frag ich mich schon, inwieweit sein Verhalten vielleicht einfach eine Reaktion auf seine Vergangenheit ist - und an der bin ICH ja nunmal maßgeblich beteiligt... Vielleicht bin ich Schuld dran, dass er so ist, wie er ist und es so jetzt schwerer hat als andere? :geknickt:
 

Benutzer74396 

Verbringt hier viel Zeit
Seine Aufmerksamkeit hüpft einfach unkontrolliert herum. Mal hierhin und mal dorthin. So krass ist das nicht immer, eigentlich nur dann, wenn er etwas eh nicht machen möchte oder er sich anstrengen müsste. Heute hat er zB mit meinen Eltern "Verflixte 1" gespielt, dabei muss man ja ganz viel Kopfrechnen im Raum so evtl bis 20 oder bisschen drüber. Sie haben ne Dreiviertelstunde gespielt, er hat ALLE seine Zahlenreihen SELBST gerechnet, hat sich von NICHTS ablenken lassen und war dann sauer, als meine Eltern irgendwann keine Lust mehr hatten, weiterzuspielen. Er KANN sich also konzentrieren.

Wenn er will.

könnte man denn die hausaufgaben, bzw deren ziele teils oder ganz in ein spiel einpacken? ist das überhaupt realistisch? wie sieht die lehrerin das?

ich kenne das drum zum teil selber auch, immer noch oder sogar immer mehr. interessiert mich was, kann ich sehr lange konzentriert arbeiten. tut es das nicht, geht es nicht. es ist ein schrecklicher zustand, mir ist er bewusst und ich kann nicht sehr viel ändern.
darum meine frage.




Nichtsdestotrotz frag ich mich natürlich trotzdem, ob und ggf. WAS ich denn eigentlich mit ihm falsch mache... :geknickt: Mir scheint es, wir überwinden Probleme immer nur, um sofort vor dem nächsten zu stehen. *seufz* Und gerade bei DIESEM Problem frag ich mich schon, inwieweit sein Verhalten vielleicht einfach eine Reaktion auf seine Vergangenheit ist - und an der bin ICH ja nunmal maßgeblich beteiligt... Vielleicht bin ich Schuld dran, dass er so ist, wie er ist und es so jetzt schwerer hat als andere? :geknickt:

ich bin jetzt leider nicht so up to date: welche vergangenheit genau? sorry, wenn die frage nicht angebracht ist.
könnte es sein, dass das unstete in der vergangenheit ihm probleme macht?

und trotzdem kann ich sagen: es bringt dir nicht viel, dir vorwürfe zu machen. ich finde es absolut toll, wie du hier beschreibst, was du denkst und mit ihm tust, wie du dich um ihn kümmerst.

vielleicht würden gewisse dinge in der vergangenheit erklären können, warum es ist, wie es ist. aber das löst ja die probleme auch noch nicht.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe den Thread gerade erst entdeckt... von daher gehe ich zuerst mal auf den Eingangspost ein:
In manchen Verhaltensweisen deines Sohnes erkenne ich mich selbst wieder.
Auch ich hatte in diesem Alter folgende Verhaltensweisen:
- Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Schulstoff. Ich war eigentlich fast immer ziemlich unterfordert
- Ich hatte und habe eine ziemliche Sauklaue und konnte und kann den Sinn vom Schönschreiben noch nie verstehen, so dass ich das auch nie ändern wollte (so lange man es irgendwie lesen kann, ist es doch OK :zwinker:)
- (Das Quasseln mit Nachbarn im Unterricht kam bei mir zwar erst in deutlich höherem Alter, aber auch das kenne ich sehr gut. Und auch ich habe trotzdem immer im Unterricht mitgearbeitet)
- Ich bekam sehr schnell sehr heftige Wutausbrüche
- Ich habe wohl viel geträumt... zumindest habe ich im Schlaf sehr viel geredet und teilweise auch geschrien oder bin auf ein mal verängstigt oder erschrocken aufgewacht.
- Ich konnte mich sehr gut auf Dinge konzentrieren, für die ich mich interessiert habe und konnte mich damit auch sehr gut alleine beschäftigen, während mir Dinge, die mich nicht interessiert haben, schlicht und ergreifend egal waren und ich dann auch keine Lust hatte, etwas dafür zu tun.

Allerdings wollte ich mich selten körperlich austoben und war nachts auch trocken.

Ob es sich da um eine ADHS-Form handelt, oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Zumindest wurde bei mir nie ADHS diagnostiziert.

Aber gegen meine Wutausbrüche war eine Behandlung bei einem Kinderpsychotherapeuten durchaus hilfreich. Zwar hatte ich danach immer noch Wutausbrüche, aber sie kamen immerhin deutlich seltener.
(Falls du Interesse hast, kann ich dir auch hier die Adresse geben... das wäre aber auch schätzungsweise 30km von Stuttgart entfernt. Aber der Mann war auf jeden Fall ziemlich gut.)

Ob aber ein homöopathisches Mittel bei so etwas helfen kann, wage ich stark zu bezweifeln. Meiner Meinung nach sind homöopathische Mittel einfach nur Placebos, so dass sie nur dann wirken können, wenn man selbst dran glaubt... aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Aber auch das kann einen Versuch wert sein. Schaden können solche homöopathischen Mittel ja immerhin nicht.

Und nun noch zu ein paar anderen Dingen:

Dass er sich (war wohl auf die Schule bezogen) von allem möglichen ablenken lässt (wenn der Hintermann niest), würde ich einfach damit begründen, dass er in der Schule unterfordert und gelangweilt ist und es nicht nötig hat, im Unterricht wirklich aufzupassen. Da lässt man sich dann doch sehr gerne ablenken.

Da hier Förderangebote in der Schule angesprochen wurden: Ich denke eher, dass hier kein ADHS-Förderprogramm, sondern ein "Förderprogramm" angebracht wäre, in dem die besonderen Begabungen deines Sohnes gefordert werden, dass er sich in der Schule nicht so langweilt.

Ich glaube, die Frage "Wie will er den im Leben klar kommen, wenn er sich gegen alle Veränderungen sträubt?" ist einfach noch zu früh. Er ist erst ein kleines Kind. Da kann sich noch wahnsinnig viel ändern.

Auch die "Verzögerungstaktik" vom Keks kenne ich sehr gut... Das habe ich auch immer gemacht. Besonders wenn es darum ging, ins Bett zu gehen, obwohl ich noch überhaupt nicht wollte.
Also schon wieder eine Gemeinsamkeit :zwinker:

Dass er auch bei den Hausaufgaben diese "Verzögerungstaktik" anwendet, ist wohl auch ein Zeichen dafür, dass ihn die Aufgaben einfach nicht interessieren, weil er unterfordert ist.
"Warum soll ich auch Hausaufgaben machen und das ganze nochmal üben, obwohl ich es doch schon kann?!?" - Dass er die Hausaufgaben unter diesen Umständen als unnötig ansieht und keine Lust darauf hat, ist doch klar.
Und dass er bei einem Spiel, das ihm gefällt, gut rechnen kann, bestätigt doch nur meine These, dass er mathematisch begabt ist und sich bei den Hausaufgaben vermutlich langweilt. Das ist ja nur stures Rechnen und nicht in eine interessante Anwendung (in diesem Fall das Spiel) verpackt.

-------------------------------
Fazit:
Der Keks scheint in der Schule ziemlich unterfordert zu sein! - Ich glaube, dass das wirklich das Hauptproblem ist (und nicht eine schwache Form von ADHS, oder sonst irgendwas)
Betrachte mal sein Verhalten im Zusammenhang mit dieser Unterforderung. Dann ergibt vieles einen Sinn:
Er ist unkonzentriert, weil er gelangweilt ist. Er hat keine Lust, weil er gelangweilt ist. Er will nicht üben und regt sich über seine eigene "Unfähigkeit" auf, wenn er etwas nicht sofort kann, weil er es nicht gewöhnt ist, etwas nicht sofort zu können.
Eine solche Unterforderung wird leider sehr selten erkannt und ziemlich unterschätzt.
Ich wüsste auch nicht, dass es in der Schule irgendwelche besonderen Angebote für unterforderte Kinder gibt, obwohl so etwas dringend nötig wäre.
Von daher kann ich dir leider auch keine guten Tipps geben, was hier hilfreich sein könnte.

Ich kann dir nur sagen, dass viele der Probleme mit der Zeit besser werden, was ja immerhin schon mal etwas ist.
 
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