Abtreibung = Mord?

Benutzer5211 

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Hallo alle zusammen,

Ich muss mich auf eine Debatte für die Schule vorbereiten.
Mein Theme lautet:
Abtreibung ist Mord
Dafür soll ich nun Pro-Argumente suchen.

Hier wollte ich euch nun mal um eure Meinung bitten, es können auch ruhig Contra-Argumente sein (besser wären natürlich Pro's).

Ich selbst kann mich nicht so recht entscheiden, ob ich nun Pro oder Contra bin, habe aber trotzdem ein paar Pro-Argumente.

Dann bin ich mal gespannt was euch dazu einfällt!
 
N

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Gast
Ich würde keine Argumente dafür finden, da meine MEinung schonmal ganz anders ist - wieso ist Abtreibung gleich Mord?

Kann dir also keine Pro-Argumente geben...
 

Benutzer5211 

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Ist völlig ok Nopsi, kannst mir aber trotzdem deine Contra-Argumente schreiben, vielleicht finde ich ja dagegen Pro-Argumente.
 

Benutzer7522  (34)

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Hm...

wenn Pro bedeutet, dass man denkt das Abtreibung Mord ist;

- Laut Religion beginnt das Leben wenn eine Befruchtung statt gefunden hat - und man kann nur Leben töten

Ich finde das Thema ein wenig komisch gewählt... hm...

Mord bleibt es so oder so.... es geht sich doch eher darum, ob es moralisch vertretbar ist oder nicht.. oder net? *G

Contra;

- Hat man nicht die entsprechenden Lebensverhältniss dem Kind ein Leben zu bieten - kommt das Gleiche raus :grin: - irgend wie so..
- Man sollte sein Leben vorher selber ordnen, um dem Kind ein geordnetets = gutes Leben zu ermöglichen...
- Manche Frauen sind einfach noch nicht reif genug..


ja mehr fällt mir grad net ein ^^

vana
 
P

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Gast
dass das leben mit der befruchtung beginnt ist ja nun keine religiöse erkenntnis, sondern eher biologisch.

ich finde diese ganze diskussion um abtreibung schon ziemlich paradox.
heutzutage darf man in der öffentlichkeit kaum was für die todesstrafe sagen oder eventuell seinem kind einen klaps auf den po geben, ohne vom mob gesteinigt zu werden.
nur die frage, ob man ein ungeborenes leben einfach so auslöscht, liegt in der entscheidungsgewalt der frau? für mich ist das eindeutig mord.
 

Benutzer5211 

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Komisch gewählt das Thema, tja, die Lehrerin hat es so vorgegeben ...

Auf jeden Fall schon mal Danke für eure Statements.

Ein beliebtes Contra-Argument ist ja, dass man dem Kind nichts bieten kann, man vom Staat lebt, keine Ausbildung macht usw.
Aber es gibt auch Mütter die es trotzdem geschafft (Ausbildung nachgemacht usw.)

Dass das Leben mit der Befruchtung beginnt ist ja keine Frage, nur kann man das Leben eines Einzellers vielleicht nicht mit dem Leben eines "fertigen" Menschen vergleichen, denn dieser kann fühlen, wahrnehmen usw. Wobei man ja nicht genau nachweisen kann, dass ein Einzeller dies nicht kann.
Ist schon eine schwierige Sache, man spielt eigentlich Gott ...

Generell sollte es wohl eine Entscheidung der "Betroffenen" sein.
 

Benutzer7522  (34)

Sehr bekannt hier
Wir haben in Religion mal einen Film gesehen...

Dabei ging es um die "Retorten- Babys" ..

Da ist ein Jugendlicher, der im Laufe seines Filmes herausfindet das seine Eltern nicht die leiblichen sind und er in einer Maschine entstanden ist..
In diesem Film wird beschrieben das die Mutterbingund ausschlaggeben dafür ist, ob er später Gefühle wie Liebe usw. empfinden kann ...

Ne andere Definition von Leben ist, dass sich Zellen Teilen.. und dann das Leben beginnt..

Sicher kann man sich nicht dabei herausreden.. das man einen Mord begeht..

Aber ich begehe lieber einen Mord - der ja dadurch das man das Kind nicht sieht und eventuell auch nicht spürt usw. ... anonym ist - als das ich ein Kind auf die Welt bringe wofür ich selbst nicht bereit (reif genug.. keine Mittel usw. ) bin...

Natürlich, meist ist es der eigene Fehler, der einen in solch eine Situation bringt... aber die Technik macht es möglich diesen Fehler "zu beheben" (von den möglichen, späteren Konsequenzen abgesehen)...

vana - kA was des jetz genau weiterhilft *G
 
P

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Gast
ist doch ein gutes thema. du wirst keine schwierigkeiten haben, die debatte am laufen zu halten. :zwinker:

für mich geht es um die prinzipielle frage, ob man das recht hat ein anderes leben zu beenden.
da ist es egal ob der kleine noch ein "einzeller" ist oder nicht.
übrigens werden die abtreibungen in der regel doch wesentlich später vorgenommen. und da sind schon füsse, hände usw. dran.

das argument "ich kann meinem kind ja nix bieten" ist ja wohl mehr als subjektiv und wird sicher auch oft als vorwand gebraucht.
in deutschland kann man das ja wohl nicht gelten lassen. die grundversorgung ist immer gegeben.
 

Benutzer8995 

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9. klasse erörterung?

allgemeine pro- und contraargumente abtreibung:

contra:
- kind bereits entwickelt (kirchlicher standpunkt besonders zu beachten)
- seelische belastung, evtl. langfristige folgen


pro:
- kein ungewolltes kind
- junge frauen, die schwanger werden, könnten probleme bekommen durch kind zu dem zeitpunkt (finanziell, ausbildungstechnisch)
 
P

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Gast
Es ist immer besser sich vorher Gedanken über alles zu machen als nachher!

Deshalb:

Gebt fein acht, wenn euer Freund oder Sexpartner euch stößt mit seiner Pracht!
 
T

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Gast
[sAtAnIc]vana schrieb:
Contra;

- Hat man nicht die entsprechenden Lebensverhältniss dem Kind ein Leben zu bieten - kommt das Gleiche raus :grin: - irgend wie so..
- Man sollte sein Leben vorher selber ordnen, um dem Kind ein geordnetets = gutes Leben zu ermöglichen...
- Manche Frauen sind einfach noch nicht reif genug..

Nur weil 1-2 Menschen zu doof zum verhüten sind, soll das Kind für zahlen?

wer meint, er hatt noch nicht die richtigen Lebensverhätnisse, soll verhüten, is doch net so schwer oder?

und wer sich schon reif genug für (ungeschützten) Sex fühlt, sollte auch reif genug sein, die Konsequenzen zu tragen, ich mein, jeder 5jährige weiss, was da passieren kann.

Ich nehm hiermit aber mal die Fälle aus, die trotz Verhütung schwanger wurden, denn die hatten einfach Pech und Sie sollten sich wirklich frei entscheiden können
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
Jo. Aber sie will doch Pro-Argumente für "Abtreibung=Mord", und die dürften sich da finden.
 
D

Benutzer

Gast
Vielleicht ist es Mord.
Ja, es ist Mord!
Auch wenn dieses Leben, das da entstanden ist, noch nicht bewusst "lebt".

Aber wir "morden" täglich so viel (Ameisen, Spinnen, Einzeller...)...

Ich denke ich wäre so egoistisch und würde "morden".
Weil entweder ich verhüte oder ich will ein Kind! Sprich: Ich verhüte und werd trotzdem schwanger = ungewollt! Nicht bereit!

Andererseits... braucht ein Leben Mutter, Vater, Schwester, Tante...? Eigentlich nicht!
Aber welche Mutter gibt ihr Kind dann in eine Babyklappe? Wenn jeder sie 9 Monate lang mit der Kugel rumlaufen sah und dann fragt jeder, wo das Kind geblieben ist. Da ist man ja (in einem Dorf) abgestempelt!!

Alles nicht so einfach!
Am besten verhüten und dann stellt sich die Frage nicht (meistens).
 

Benutzer16278  (34)

Benutzer gesperrt
abtreibung ist kein mord!
sonst könnte man ja auch sagen man tötet samen wenn man sich einen runterholt...
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Hallo Attackgirl, ich bin gerade rechtzeitig zurück aus den Skliferien :grin:

Weil ich bei diesem thema selber voll gespalten bin habe ich AUCh Argumente FÜR die Behauptung, Abtreibung = Mord.

Mein Hauptargument ist, es gibt für mich logischerweise ZWEI Zeitpunkte, wie man den Beginn des Lebens biologisch definieren kann.
- Entweder bei der Befruchtung der Eizelle
- oder bei der Geburt.

Alle die Fristen dazwischen lassen sich biologisch kaum begründen und sind für mich Augenwischerei.
Wer behauptet, Abtreibung sei kein Mord, argumentiert vom anderen Ende aus, nämlich nach der Überlegung:
"Wir MÜSSEN das Recht haben in bestimmten Situationen (oder nach Wunsch) ein Kind abzutreiben. Wir sind aber selbstverständlich keine Mörder. Folglich ist Abtreibung kein Mord. Was wir brauchen odfer wünschen, kann kein Verbrechen sein." Nach diesen Bedürffnissen wird dann nachträglich der Beginn des Lebens definiert. So definiert dass wir keine Mörder sind.

Was mir nicht passi ist das Wort "Mord". Von einer Diskussion weiss ich, dass Mord eine besonderes schlimme Art der vorsätzlichen Tötung ist (gemeine Gesinnung, Geldgier usw.). Ich würde deshalb an deiner Stelle vorsichtiger formilieren

"Ist Abtreibung vorsätzliche Tötung?"
 

Benutzer27030 

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ich hatte voriges jahr einen vortrag in der schule über abtreibung. . .und der war nun wirklich etwas übertrieben... denn die haben uns versucht einzureden das ,wenn man die pille oder die pille danach nimmt das auch schon eine art der abtreibung ist. . .ich meine die wollten uns ausreden die pille zu kaufen. . .

(das habe ich alles meiner mutter erzählt und die ist in die schule gefahren und hat die verantwortlichen ur zamgschissen. . .)

ich selbst finde das man nur abtreiben sollte wenn zu beispiel die gesundheit der mutter durch die schwangerschaft in gerfahr gerät, wenn man zu jung ist und noch mitten in der ausbildung, nach einer vergewaltigung,

aber ich sehe abtreibung auch nicht gleich als mord. . .denn kann man etwas das sich noch nicht bewegen kann, das nicht fühlen und denken kann . . .. überhaupt töten????
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
teeny15 schrieb:
denn kann man etwas das sich noch nicht bewegen kann, das nicht fühlen und denken kann . . .. überhaupt töten????

Aber etwas was sich NICHT MEHR bewegen kan usw., also schwer kranke alte Menschen, darf man z.B. nicht töten, das wäre Euthanasie. Und dass sich das Kind im Bauch der Mutter nicht bewegt, habe ich noch nie gehört. Fühlen kann es sicher auch.
Und denken können Viele nicht und man tötet sie trotzdem nicht!

(Es geht mir hier darum, Argumente FÜR die These zu stützen)
 

Benutzer15441  (37)

Benutzer gesperrt
Fabse schrieb:
abtreibung ist kein mord!
sonst könnte man ja auch sagen man tötet samen wenn man sich einen runterholt...

lol,kein kommetar zur deinen contra,staune über dummheit.

meine meinung ist das es mord ist ja,weil man eine existenz tötet,ein leben !

das sind sich einige glaube ich nicht bewust,und man kann nicht immer nur sagen "es war ein unfall",man muss sich halt VORHER gedanken machen.

erst denken dann machen dann kind bekommen,
und nicht erst machen dann denken dann töten!
 
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