Abtreibung.. Brauche bitte Rat!

Benutzer110446 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo. Ich brauche dringend Hilfe! Und zwar ist folgendes:

Ich bin 18 Jahre alt (fast 19) und ich bin schwanger.
Ich wohne noch Zuhause bei meiner Mutter, die nicht sonderlich viel verdient, gehe noch zur Schule und der Vater des Kindes wohnt seeeeehr weit weg. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass ich Abtreiben soll, da wir dem Kind so noch keine Zukunft bieten können und damit bin ich einverstanden.

Nun ist die Frage: Wie läuft das mit der Abtreibung und vor allem, wie ist es mit den Kosten? Ich weiß, dass man zuerst zum Frauenarzt muss, der die Schwangerschaft feststellen muss, aber zahlt die Krankenkasse die Abtreibung?

Wäre sehr nett, wenn ihr mir helfen würdet!

lg
 

Benutzer93210  (38)

Öfters im Forum
Eine Abtreibung will sich überlegt sein, ich würde dir den Rat geben das ganze erstmal mit einem Arzt deines vertrauen zu bereden. Danach kannst du dir immer noch gedanken machen um die Kosten.
 
R

Benutzer

Gast
Eine Abtreibung will sich überlegt sein, ich würde dir den Rat geben das ganze erstmal mit einem Arzt deines vertrauen zu bereden. Danach kannst du dir immer noch gedanken machen um die Kosten.

Man muss doch ohnehin zu einem Beratungsgespräch, ohne das wird (in D jedenfalls) keine Abtreibung durchgeführt.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Du musst so oder so erst ein Aufklärungsgespräch geführt haben (nach Bestätigung der SS), ehe du überhaupt den Wisch bekommst, mit dem die Abtreibung legitimiert wird. Dort würde man auch entsprechend die Kostenfrage klären.

Off-Topic:
Dass ich rein gar nichts von Abtreibungen halte und daher erstmal alle Optionen durchdenken würde, möchte ich hier nicht weiter thematisieren...


@Riot: Du warst schneller! :tongue:
 

Benutzer110446 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich hab nen Test gemacht, zum Frauenarzt werde ich kommende Woche also gehen.


Alle möglichen Optionen habe ich mir ja überlegt, aber keine davon ist das Wahre, bzw. Kind weggeben möchte ich einfach nicht.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Nichtsdestotrotz wirst du dir all diese Optionen noch einmal anhören und ggf. mit dem Mitarbeiter der Beratungsstelle durchkauen müssen. Das verlangt nun einmal das Gesetz.
 

Benutzer110446 

Sorgt für Gesprächsstoff
Weiß ich, aber ich habe für mich eben diese Entscheidung schon getroffen. Ein Kind ist momentan nicht möglich, ich kann ihm nichts bieten, Vater wohnt sehr weit weg etc. und weggeben möchte ich es nicht, da ich mir nicht irgendwann Gedanken machen will, dass ich irgendwo ein Kind habe, dass vielleicht nichtmal weiß, dass ich seine wirkliche Mutter bin.
 
R

Benutzer

Gast
Du musst dich hier nicht rechtfertigen und ich fände eine Pro-/Contra-Abtreibungsdiskussion (die ich leider kommen sehe) hier auch sehr fehl am Platze.

Rechtfertigen musst du dich nur vor dir selbst.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
@Zereo: Das ist ja auch vollkommen in Ordnung. Aber wie gesagt, über Kosten wirst du dann auch im Gespräch informiert. :smile:
 

Benutzer93210  (38)

Öfters im Forum
Man muss doch ohnehin zu einem Beratungsgespräch, ohne das wird (in D jedenfalls) keine Abtreibung durchgeführt.

So ein Gespräch meinte ich nicht, ich meine ein vollkommen unabhängiges Gespräch. Das kann sein ein Frauenarzt, Allgemeinarzt.

Dieses Beratungsgespräch ist wohl eher pro forma und zielt auch eher auf nichtabtreibung hin, sprich sie muss sich rechtfertigen und sich belehren lassen was alles passieren kann.
Und da ist meine meinung ganz klar, zweit meinung von einem Doc dem ich Vertrauen kann :zwinker:
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Dieses Beratungsgespräch ist wohl eher pro forma und zielt auch eher auf nichtabtreibung hin, sprich sie muss sich rechtfertigen und sich belehren lassen was alles passieren kann.
Nonsens. Dabei geht es darum, dass die Abtreibung nun einmal schriftlich legitimiert werden muss, da sie andernfalls in Deutschland nicht legal ist und von keinem Arzt durchgeführt werden darf.

Aber natürlich spricht nichts gegen ein Gespräch mit einem vertrauensvollen Arzt.
 

Benutzer93210  (38)

Öfters im Forum
Nonsens. Dabei geht es darum, dass die Abtreibung nun einmal schriftlich legitimiert werden muss, da sie andernfalls in Deutschland nicht legal ist und von keinem Arzt durchgeführt werden darf.

Aber natürlich spricht nichts gegen ein Gespräch mit einem vertrauensvollen Arzt.

Und es muss medizinisch abgedeckt sein, sprich sie wird darüber aufgeklärt welche Risiken es gibt und ob die Frau auch wirklich abtreiben kann. Und darüber hinaus muss sie auch psychologisch gefestigt sein. Und die Frage "Warum" kommt immer :zwinker:
 
S

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Spiralnudel schrieb:
Dass ich rein gar nichts von Abtreibungen halte und daher erstmal alle Optionen durchdenken würde, möchte ich hier nicht weiter thematisieren...

Ich finde es eigentlich echt unangebracht, hier auch nur im OT anklingen zu lassen, wie schrecklich doch Abtreibungen sind. Sie hat es so entschieden und gut ist. Wer da welche Meinung hat, ist völlig egal! Ich finde, da kann man das durchaus für sich behalten.


Ansonsten wurde ja hier schon alles gesagt :smile:

Wissen Deine Eltern das denn schon? Seelischer Beistand wäre ja eigentlich schon schön... Unter 18 bezahlen die Kassen die Abtreibung sogar. Je nach Art der Abtreibung sind das zwischen 350 und 500 Euro (medikamentös oder operabel) und es wird übernommen, wenn Du selbst nicht in der Lage bist, es zu zahlen. Da du vermutlich mit Deinen 18 Jahren kein richtiges Einkommen hast, gehe ich davon aus, dass Du es erstattet bekommst.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich will keine Spielverderberin sein, aber was ist denn mit dem Vater des Kindes?
Ich geh nicht davon aus, dass du vergwaltigt worden ist, sondern dass es einvernehmlichen GV gab.
Meinst du nicht, dass er ein Recht drauf hat, von deiner Schwangerschaft zu erfahren?
AUch wenn ihr vielleicht nicht fest zusammen seid?
Vielleicht könnte er dich unterstützen. Auch wenn du bei deinem Enstschluss bleibst, aber stell dir eine Abtreibung nicht als Spaziergang vor. Daran sind schon ettliche Frauen zerbrochen, die sich auch ganz sicher waren.

Und an einer SS ist ja immer auch ein Mann beteiligt. Also warum ihm nicht sagen?

Ansonsten wurde schon alles gesagt: ERst Frauenarzt, dann Beratungsstelle, dann zum Eingriff wieder zum Arzt bzw. ins KH.
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
@Krava:
gehe noch zur Schule und der Vater des Kindes wohnt seeeeehr weit weg. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass ich Abtreiben soll, da wir dem Kind so noch keine Zukunft bieten können und damit bin ich einverstanden.

Ich glaub sie hat es ihm schon gesagt.
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Dieses Beratungsgespräch ist wohl eher pro forma

Pro Familia heißt das:tongue:
Das heißt, du hast einen positiven Schwangerschaftstest?

Sonst hat Krava recht. Falls nicht eh schon geschehen, den Vater informieren und miteinbeziehen. Zum Frauenarzt gehen, zur Beratungsstelle gehen.
Danach hast du die Möglichkeit, den Eingriff vornehmen zu lassen und weißt Bescheid, wie das mit den Kosten läuft.

Ja, du hast dich schon entschieden. Aber erstens musst du ja eh zur Beratung, da kannst du das Gespräch auch ernstnehmen. Außerdem kann es doch nicht schaden, den Blickwinkel eröffnet zu bekommen von jemand, der damit Erfahrung hat? Besser vorher zu viel Gedanken machen als hinterher, oder?

Off-Topic:
Diskussion? Ist doch tolerant hier, dass keiner gefragt hat, warum die beiden ungeschützen Sex hatten, wenn sie kein Kind möchten..ups..
 

Benutzer3988 

Verbringt hier viel Zeit
Dieses Beratungsgespräch ist wohl eher pro forma und zielt auch eher auf nichtabtreibung hin, sprich sie muss sich rechtfertigen und sich belehren lassen was alles passieren kann.

Das ist stark davon abhängig, wo man dieses Gespräch wahr nimmt. Wird man sich an eine christliche Stelle wenden, wird dort sicher eher empfohlen, das Kind auszutragen.

Ich weiss leider nicht mehr, wo ich damals mein Beratungsgespräch hatte. Da ging es aber garantiert nicht drum sich zu rechtfertigen. Klar möchte das Gegenüber sich ein Bild über die persönliche Situation machen, man muss also natürlich erzählen, warum man das Kind nicht bekommen kann/möchte. Und das ist auch gut so, eine Abtreibung ist nichts, was man mal eben so nebenbei macht. Frau leidet da teils ihr Leben lang drunter, da sollte man vorher schon alle Möglichkeiten abgesteckt haben. Und das kann man mit so einem Mitarbeiter einer Beratungsstelle eben viel besser, da er Erfahrung mit solchen Situationen hat. Deshalb sollte man da unbedingt mit Ernsthaftigkeit rangehen und nicht denken, dass dort auf Teufel komm raus das Kind erhalten werden soll. Dieses Angebot besteht für die beratungssuchende Frau und sonst für niemanden.
 

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