Abnehmen, aber wie?

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Guten Abend zusammen.

Wie der Titel schon sagt, würde ich gerne wissen, welche Tips ihr so habt, damit man(n) gut abnehmen kann?
Dabei meine ich jetzt, dass man die Möglichkeit eines Fitnessstudios nicht hat.

Vielleicht hat jemand das schon alles mal durchgemacht? Also auch was es heißt, dass die Motivation fehlt. Daher wäre ich sehr Dankbar über gute Vorschläge.
 
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Naja, abnehmen ist nicht gleich abnehmen. Es kommt auch ein bisschen drauf an, von welchem Gewicht und welchem Fitnesslevel bei welcher Größe und welchem Alter wir da sprechen.

Kannst du länger spazieren gehen, ohne dass du schnaufen musst?
Ab wann nützt du dein Auto? Was gehst du noch zu Fuß, wann greifst du zum Lift?

Was isst du denn gerne? (Ich werde dich nicht für dein Lieblingsessen verurteilen, keine Sorge.) Wie isst du? Nimmst du dir Zeit zum Essen? Wie viele Stunden Abstand hältst du zwischen den Mahlzeiten ein?

Abnehmen klappt zum Großteil über das Essverhalten, der beste Sport hilft nur wenig, wenn man genau so viel MEHR isst als man mehr verbrennt. Die Rechnung ist immer, dass man mehr verbrauchen muss als man zu sich nimmt.

Ist bei dir abgesehen vom Übergewicht (?) gesundheitlich alles im Rahmen? Hast du ev. Bluthochdruck, Asthma oder auffällige Blutwerte (sind deine Cholesterin- und Zuckerwerte okay? Hast du einen Eisenmangel?). Neigst du zu Krämpfen?

Wenn du nicht die Möglichkeit eines Fitnessstudios hast, würde ich in eine möglichst dicke Yogamatte, in zwei kurze Hanteln (mit ein paar wenigen kg Gewicht, vergiss diese 20kg-Dinger, für den Anfang braucht die kein Mensch) und in ein gutes Paar Schuhe investieren. Letztere können in die Richtung "Walkingschuhe" gehen.

Geh spazieren, mach Eigengewichtübungen.

Ist es dir peinlich, in der Öffentlichkeit Sport zu machen? Ist das der Grund, warum du dich gegen ein Fitnessstudio sträubst? Wenn ja - ich kanns verstehen, geht/ging mir nicht anders. Schwimmen jedoch finde ich super, der Körper ist IM Wasser, nicht in der Luft. Aquajogging, Aquagymnastik, Brust-, Rücken- und Kraulschwimmen.

Hilft dir das schon mal etwas weiter?
 
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Benutzer7447  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Hey.
Zuerst, abnehmen ist Quälerei und ich muss auch mal wieder :-P.
Zunächst: Es geht. Ich habe schon 40 Kilo abgenommen, das funktioniert.
Wie? Ein Kollege hat mir das damals mit einer einfachen Rechnung erklärt: Mehr ausgeben als eingenommen wird an Kalorien.
Ich persönlich halte nichts von Diäten. Einerseits bin ich migräneanfällig und brauche daher Routine. Andererseits geht es zwar schnell, hat aber auch den Jojo Effekt häufig integriert.

Also, wie habe ich es gemacht?
Ich habe 3x pro Woche eine Runde gejoggt. Klar, die ersten Male tun die Knochen weh und ich hatte das Gefühl, gleich die Lunge auszuhusten. Das wurde abe rasant besser. Schlimmer noch: Nach einigen Wochen fordert dein Körper die Belastung und die Bewegung förmlich ein.
Dann habe ich mal auf die Ernährung schlicht geachtet. Ich habe gegessen wie immer. Aber muss es wie immer sein?
Ansatzpunkt eins für mich war, mal mehr Obst oder Gemüse zu essen. Einfach das, worauf ich Lust hatte.
Ansatzpunkt zwei war die Menge. Zuvor habe ich immer große Portionen gegessen, war danach im berühmten Suppenkoma und alles gut. Ich habe dann einfach mal kleinere Portionen genommen. Klar, extrem satt im Sinne von "zum platzen gefüllt" war ich nicht. War erst ungewohnt, dann aber phänomenal. Denn der Körper braucht dann nicht Unmengen von Energie zum Verdauen und macht dich die nächsten Stunden zum Zombie.

Was mir wichtig war: Das Ziel. Ich habe nicht das Ziel gehabt, fünf Kilo abzunehmen. Ich wollte mich wohlfühlen, wollte sportlich sein, körperlich belastbarer. Das ich dadurch auch abnehmen werde war klar, war aber nie mein Fokus.
Sprich ich habe mich auch nicht geregelt gewogen. Sonst steigert man sich schnell in 500 Gramm Differenz rein, das nervt und belastet, zumindest mich. Ich habe ganz normal gelebt und die Pfunde sind gepurzelt.
Du brauchst, für die Motivation, in jedem Fall ein Ziel, an dem du festhalten musst. Wenn du zuvor bereits sagst "Mir wird die Motivation fehlen" wird es auch oft so sein. Du entschuldigst dich quasi schon bei dir selbst für die Zukunft.
Nimm ein Bild einer für dich erotischen Frau, eines Sportwagens oder was auch immer, für dass du all den Kampf willst.
Und dann auf :smile:



Gruß
 
G

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Es ist ganz einfach. Wie nimmt man ab?

Durch ein Kaloriendefizit.

Je höher das Defizit, desto schneller nimmt man ab. Man sagt ca 1kg bei 7.000 eingesparten Kalorien.

Das erreicht man in dem man sich mehr bewegt und/oder seine Ernährung umstellt.

Es ist wichtig erstmal seinen Gesamtumsatz am Tag zu kennen. Wenn man den kennt schaut man wie man durch Sport und/oder Ernährung drunter kommt. Würde mit 200kcal im Defizit anfangen.

Man kann an kleinen stellschrauben viel machen. Kalorienarme Getränke. Wenig Fette essen, denn 1gr Fett hat 9kcal, 1gr Eiweiß oder Kohlenhydrate haben nur 4kcal. So spart man schonmal viel ein.

Treppen anstatt Aufzug nehmen. Das Auto mal stehen lassen und laufen. Usw. Ziel ist es den Gesamtumsatz zu erhöhen, dass man leichter ins Defizit kommt.

Das ist die Kunst beim Abnehmen. Nicht mehr, nicht weniger.
Aber egal wie, Low Carb, high Carb, weight watchers usw. alle Diäten haben einen Grundsatz. Weniger Energiezufuhr als Verbrauch. Finde die, die für dich funktioniert.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich glaube einfacher als pipilotta es gesagt hat, kann man es nicht sagen. Ist wie beim Kontostand, wenn der runter soll, dann muss man einfach mehr ausgeben als man einnimmt. :zwinker:

Wichtig zu erwähnen finde ich noch, dass das keine "ich mach das mal einen Monat"-Aktion ist, sondern einfach eine Änderung der Routine, das muss also einfach in den Alltag mit aufgenommen werden. Such dir leicht zu identifizierende Dinge raus und ändere sie. Trinkst du Cola für den normalen Durst? Durch Wasser ersetzen. Fährst du die 500m zum Bäcker? Die kann man laufen. Fahrstuhl in den 3. Stock? Braucht man auch nicht.
 

Benutzer165783 

Benutzer gesperrt
Bei mir hat am Ende nur das Fitnessstudio geholfen abzunehmen, sogar ohne angepasste Ernährung waren es am Ende 15kg in 5-6 Monaten.
Hält bis heute schon über 3 Jahre.
 
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Danke für eure ganzen Tips und Anregungen. Finde es toll wenn Leute schreiben wie sie selbst es gemacht haben anstatt dass man von jemanden der es nicht durchmachen musste zu hören "ist doch einfach"
 
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Das ist etwas, das ich mich selbst noch frage. Also wo mein Ziel sein sollte. Bislang dachte ich halt nur "nimm einfach ab egal wie viel".
Das Ziel also ist mir selbst noch total unklar
 

Benutzer167547 

Öfters im Forum
Es ist ganz einfach: Weniger Kalorien zu sich nehmen und mehr Bewegung. Ich z.B. jogge jeden Morgen circa 30 Minuten und habe innerhalb von 4,5 Monaten 20 Kilogramm abgenommen.
 
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Danke für eure ganzen Tips und Anregungen. Finde es toll wenn Leute schreiben wie sie selbst es gemacht haben anstatt dass man von jemanden der es nicht durchmachen musste zu hören "ist doch einfach"

Das Prinzip ist einfach. Man denkt immer es ist eine hohe Wissenschaft, dabei ist es tatsächlich logisch.

Es umzusetzen bedarf Willen. Und auch ich habe es schon mal durchgezogen. Ich habe jeden Esslöffel Öl und jede Scheibe Brot abgewogen.
Ich habe es mit „if it fits your macros“ gemacht. Das ist nochmal eine Nummer „disziplinierter“ weil ich meine Diät nicht nur am Gesamtumsatz sondern auch an der Markoaufteilung ausgerichtet habe.

Ich bin aber Sportler und glaube nicht, dass diese Form für dich Sinn macht, weil sie zu viel des Guten ist.
Ich habe aber schon viele Leute im Bekanntenkreis unterstützt.
Um einen erfolgreichen Rat zu geben muss man wissen was die Leute am Tag so essen, wie der Tagesablauf aussieht, auf was sie nicht verzichten möchten usw. Das kann man so pauschal nicht sagen. Manchen hilft es schon die 10 Löffel Zucker am Tag wegzulassen.
Das was mit geholfen hat, hilft vielen nicht. Aber der Grundsatz ist und bleibt der Gleiche.
Mehr verbrauchen als zuführen. Nur so hat man bei Gewichtsabnahme Erfolg. Nicht anders.
 

Benutzer7447  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Hey.
Naja Niederbayern1988 , bei der Frage nach dem wieviel bist du noch gar nicht.
"Nimm einfach ab, egal wie viel." sehe ich sehr skeptisch.
Denn wie hier alle dir gesagt haben ist abnehmen keine einmalige Geschichte, sondern eher eine permanente Umstellung liebgewordener Routinen.
Das ist das Thema. Du scheinst dir schon Gedanken über das "wieviel " zu machen, bevor du überhaupt angefangen hast.
Wie viel Potenzial hast du denn überhaupt? Wenn du nun 1,70 m groß ist und 120 Kilo hast ist die Lage klar.
Hast du hingegen "nur" 85 Kilo ist die Menge eine ganz andere und vielleicht Themen wie Muskelaufbau viel spannender.
Wie hier schon gesagt wurde, es wird ein Weg, ein Kampf und oft auch ein "gegen dich selbst".
Wenn du da keinen guten Grund hast sitzt du nach einer Woche auf dem Sofa, fluchst und hast die Tüte Chips in der anderen Hand (mal übertrieben und plakativ dargestellt).


Gruß
 

Benutzer167603 

Sorgt für Gesprächsstoff
Vielleicht hat jemand das schon alles mal durchgemacht? Also auch was es heißt, dass die Motivation fehlt. Daher wäre ich sehr Dankbar über gute Vorschläge.
Jepp, ich hab das durch, bei mir ging es aber durch Radikalität und innerer Umstellung bzw. regelrechten, ich sag mal Hass auf Zucker/Weizen/Süßkram allgemein. Letztendlich wirst du an deiner inneren Einstellung arbeiten müssen, sonst kippst du danach wieder um.
Ich persönlich käme nicht damit zurecht zum Beispiel hin und wieder ein Nutellabrötchen zu essen, manch/viele andere könnens. Mich widerts an, wenn ich es essen müsste. (Oder allgemein etwas, was mit Zucker/Fett vollgestopft ist). Es klappt jedenfalls nicht etwas nur für eine gewisse Zeitspanne zu tun und dann wieder zurückzufallen. Da bin ich sozusagen der trockene Alkoholiker, nur halt aufs Essen bezogen.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Ein paar Angaben zu dir wären hilfreich. :zwinker:

Auch ob bestimmte Vorerkrankungen/Diagnosen vorliegen.
 
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Ich persönlich käme nicht damit zurecht zum Beispiel hin und wieder ein Nutellabrötchen zu essen, manch/viele andere könnens. Mich widerts an, wenn ich es essen müsste. (Oder allgemein etwas, was mit Zucker/Fett vollgestopft ist).

Das klingt aber eher nach Essstörung oder ist das nur unglücklich formuliert?
 
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Essstörung im Sinne von Magersucht nein, aber ich esse halt nichts mehr... mh... "ungesund" klingt blöd, aber was man im allgemeinen darunter versteht.

Wenn du nichts mehr isst, dann ist das eine Essstörung. Bist du da in Behandlung?

Lieber TE. Das ist nicht nicht der richtige Weg, aber das wirst du wissen.
Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen wie das eigentlich funktioniert mit dem Zunehmen, Abnehmen und Gewicht halten.
Wenn man dieses Prinzip verstanden hat, dann findet sich auch der Weg zum langfristigen Erfolg. Aber wie schon erwähnt. Dazu brauch man einfach mehr Infos.
 

Benutzer167603 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wenn du nichts mehr isst, dann ist das eine Essstörung
Öh was? Ich sag doch nur dass ich nichts ungesundes im herkömmlichen Sinne esse. Hamburger bei McDoof, Pizza aus der TK, Weizenbrötchen mit Nutella und sowas pfeife ich mir nicht rein. Da muss aber jeder seinen eigenen Weg finden.
 
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Öh was? Ich sag doch nur dass ich nichts ungesundes im herkömmlichen Sinne esse. Hamburger bei McDoof, Pizza aus der TK, Weizenbrötchen mit Nutella und sowas pfeife ich mir nicht rein. Da muss aber jeder seinen eigenen Weg finden.

Das war dann aufgrund deiner Satzzeichen und Ausdrucksweise unglücklich gewählt.

Aber dennoch ist der Gedanken, dass es dich anwidert nicht so gut. Man kann durchaus mal auch ein Nutellabrötchen essen oder zu McDoof gehen. Die Menge macht das Gift.

Auch Zucker ist nicht zu verteufeln und der Grund für Übergewicht. Die Menge vom verzehrten Industriezucker hat in den letzten Jahren immer mehr abgenommen, das Übergewicht aber zugenommen in der Bevölkerung. Weiß nicht warum man da den Zucker so an den Pranger stellt.
Es sind halt eben meist viele Faktoren und heutzutage spielt da manelnde Bewegung am meisten mit.
Man kann auch mit Schokocroissants abnehmen, wenn man damit unter seinem Gesamtumsatz liegt. Gesund und auf lange Sicht durchführbar ist es nicht, das ist jedem klar.
Deswegen muss man seine Ernährung und Bewegung mal gründlich reflektieren. Wenn Mann jeden Tag seinen Gesamtumsatz isst, dann ändert sich nichts. Aber 200kcal einzusparen ist dann ohne grośen Aufwand möglich. Ist man aber jeden Tag 1000kcal drüber, wird die Angelegenheit schon komplizierter.
Aber ohne ausreichende Angeben kommt man halt nicht weiter.
 
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Benutzer167603 

Sorgt für Gesprächsstoff
Na das Problem ist, dass manch einer versteht dass z.B. Milch ungesund ist oder Fleisch, finde es also schwer da richtige Worte zu finden.
 
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