Abischnitt

Benutzer15499 

Verbringt hier viel Zeit
Und als kleiner Tipp: MEINE Klausuren besteht keiner ohne Lernen, ich sitz nämlich auf der anderen Seite. ;-)

Schön, daß du dir da so sicher bist :zwinker:
Mir hat es jedenfalls immer gereicht, die Hausaufgaben zu machen, das war dann auch genug gelernt. Ich hab nie in einer Klassenarbeit oder Kursarbeit eine 5 geschrieben, also habe ich alle Arbeiten bestanden ;-)
Nicht mit einer 1, aber für meine Ansprüche und die aufgebrachte Zeit war es optimal.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
1,0

Der Aufwand ging gegen Null, wobei ein guter Abischnitt seit den Reformen in BW auch kein Kunststück mehr ist...

Hab nie was machen müssen, das Resultat ist unglaubliche Faulheit, die mir jetzt im Studium sehr zu schaffen macht.
Ich hatte zwar "nur" einen Abischnitt von 1,7, aber sonst geht es mir genau so.
In der Schule war ich immer extrem faul... der Stoff wurde einem im Unterricht ja immer schön vorgekaut, eingetrichtert und zig mal erklärt. Selbstständiges Lernen?!? - Fehlanzeige!

Die Schule empfand ich allgemein eher als einen schlechten Witz.

Und genau das macht mir jetzt Probleme.

@Piratin
Sei dir da mal nicht zu sicher... z.B. in Mathe war es für mich in der Oberstufe nie ein Problem, 13-14 Punkte zu schreiben. - Mit ca. 1h Lernaufwand vor der Klausur und ohne regelmäßig Hausaufgaben zu machen. Das Schulniveau war einfach unterirdisch.
Selbst ohne jegliches Lernen (was in fast allen Fächern nur aus kurzem Durchlesen bestand, um etwas wieder ins Gedächtnis zu rufen) hätte ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jede Klausur in jedem Fach bestanden.
Wenn man auch nur halbwegs im Unterricht aufpasst ist das doch wirklich kein Problem.
 
G

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I
@Piratin
Sei dir da mal nicht zu sicher... z.B. in Mathe war es für mich in der Oberstufe nie ein Problem, 13-14 Punkte zu schreiben. - Mit ca. 1h Lernaufwand vor der Klausur und ohne regelmäßig Hausaufgaben zu machen. Das Schulniveau war einfach unterirdisch.
Selbst ohne jegliches Lernen (was in fast allen Fächern nur aus kurzem Durchlesen bestand, um etwas wieder ins Gedächtnis zu rufen) hätte ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jede Klausur in jedem Fach bestanden.
Wenn man auch nur halbwegs im Unterricht aufpasst ist das doch wirklich kein Problem.

Scheinbar bin ich einfach nur grenzenlos dumm. :geknickt:
Aber was soll's :-D
 

Benutzer29410 

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Scheinbar bin ich einfach nur grenzenlos dumm.
Aber was soll's

*tröstendaufdieschulterklopf*

Ich verrate dir jetzt mal was, auch ich bin ein genetisch geschädigtes Wesen. Im Gegensatz zu der überwiegenden Mehrheit in diesem Forum musste ich lernen, um gute Noten zu kriegen, es gab Fächer die mir nicht so lagen, ich kann nicht alles essen was ich will ohne zuzunehmen, ich habe erst in der Schule lesen gelernt, ich habe nicht bei jedem einzelnen Sex einen Hammerorgasmus, das tägliche Intimzonenrasieren bereitet mir keine immense Freude UND ICH LEBE TROTZDEM!!!!!!!:grin:

Und mir geht`s guuuuut!

Ein Gutes hat das Leben, wenn man durchschnittlich ist: man erfreut sich immenser Beliebtheit. ;-) Wahrscheinlich weil man weniger Neider hat. *gggg*

Wetten dass sich jetzt alle gleich mit der Zahl ihrer Freunde überbieten? *kicher*
 

Benutzer16687 

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Wir wissen doch alle, dass niemand mit guten Noten gelernt hat und alle mit schlechten Noten wesentlich besser hätten sein könnten wenn sie gelernt hätten. Diese Threads sind immer gleich, mit den gleichen Kommentaren, und den gleichen Noten.

:grin::grin: Das behaupten aber echt mindestens 95% :grin: Selbst in diesem Thread ist das ja zu sehen.

Wer super Noten hat, muss erwähnen, dass er trotzdem nichts getan hat. Und wer durchschnittliche Noten hatte muss noch immer dazu erwähnen, dass er ja besser hätte sein können :grin:

das muss irgendein Komplex sein.
 

Benutzer44072 

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Ach was, das ist ja noch gar nichts. Ich hab 1,0 obwohl ich nichts gelernt hab und es mir schon zuviel Aufwand war, überhaupt zur Prüfung hinzugehen. :engel:

Ne, nur Spaß, wir sind hier ja nicht bei Käpt´n Blaubär. :tongue:

Ich gehör zu den dümmlichen Leuten, die hin und wieder auch mal gelernt haben und trotzdem nur 2,4 oder 2,3 (müsst ich nachschauen, weiß ich grad nicht mehr) bekommen haben.

Das war aber noch in einer Zeit, als wir Abitur noch mit TH geschrieben haben, die Gummistiefel noch aus Holz waren und das BW Abi wirklich noch schwerer war. :grin:
 
G

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Ich hatte ein Abi von 1,9 und hab immer gerne und gründlich dafür gelernt. Vielleicht fiel mir das lernen leichter als anderen, aber ohne Lernen hätte ich die Leistung nicht bringen können.

Dafür gabs auch Fächer wie z.B. Mathe oder Physik, da konnte ich lernen so viel ich wollte und habs trotzdem nicht gecheckt :zwinker:
 

Benutzer24257 

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Klaaaar :grin:
Die, die bei uns 1,0 schaffen, sind einfach superschlau, aber müssen selbst dafür etwas tun. In jedem Fach immer auf 15 Punkten zu stehen ist für keinen ein Pappenstiel :zwinker:

muß man doch gar nicht, um 1,0 zu bekommen. 14 reicht doch. :ratlos:

Ich kann das Abi in BW nciht beurteilen, aber viele der nicht repräsentativen Gruppe von Leuten aus BW, die ich im Studium kennengelernt hab, waren einfach grenzenlos blöd. :grin: Die konnten nur auswendiglernen....ist das in eurem Abi so gefordert? :grin:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
muß man doch gar nicht, um 1,0 zu bekommen. 14 reicht doch. :ratlos:

Ich kann das Abi in BW nciht beurteilen, aber viele der nicht repräsentativen Gruppe von Leuten aus BW, die ich im Studium kennengelernt hab, waren einfach grenzenlos blöd. :grin: Die konnten nur auswendiglernen....ist das in eurem Abi so gefordert? :grin:
Zumindest ich kann auch BW bestätigen, dass man mit Auswendiglernen sehr weit kommen kann, ohne irgendwas wirklich zu kapieren.

Ich selbst habe es nicht so gemacht. Auswendig lernen ist nämlich etwas, was ich wirklich nicht gut kann. Ich habe sehr große Probleme, wenn ich mir etwas merken muss, ohne es zu kapieren.
Dafür war es für mich kein großes Problem, die Hintergründe zu kapieren, so dass das Auswendig lernen überhaupt nicht notwendig war.

Aber z.B. im Mahte-Unterricht reicht es, wenn man ein wenig rechnen kann und dann für jeden Aufgabentyp den Lösungsweg Schritt für Schritt (wie ein Kochrezept) auswendig lernt.
Das selbstständige findne von Lösungswegen für unbekannte Aufgaben war nicht gefordert.
Mir war es aber immer zu blöd, irgendwelche Lösungswege auswendig zu lernen... ich habe mir eigentlich immer schon einen funktionierenden Lösungsweg zusammengebastelt, während meine Lehreren versucht hat, den anderen Schülern das Problem zu erklären. Ich war im Unterricht einfach extrem unterfordert, habe mich gelangweilt und viel mit meinem (ebenfalls unterforderten) Nebensitzer geredet :grin:.

Allerdings sollte ich vielleicht dazu sagen, dass es in BW keinen Leistungskurs in Mathe gibt, sondern alle Schüler zusammen 4 Wochenstunden Mathe haben müssen, so dass es gigantische Unterschiede im Wissen der Schüler gibt und sich meine Lehrerin vor allem an den schwachen Schülern orientiert hat, ohne überhapt zu versuchen, die guten Schüler halbwegs zu fordern.

Nur mein Profil- und Neigungsfach (Physik und Chemie, jeweils 4 Wochestunden, fast auf früherem LK-Niveau) waren relativ anspruchsvoll und man musste wirklich mehr können, als auswendig zu lernen. Da waren auch durchaus einige Stunden Lernzeit für eine Klausur notwendig.

Insgesamt wurde in der Schule selbstständiges Lernen aber nie gefordert, so dass ich jetzt im Studium sehr große Probleme damit habe (wie auch viele meiner Komilitonen).
Da wird man einfach ins kalte Wasser geworfen.
 
M

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Gast
2,1 :geknickt: Bin unzufrieden. Ja, es liegt an mir, weil ich nicht gelernt hab und total faul war.

Für den Wunsch-Studienplatz in Berlin hats trotzdem gereicht :grin:
 

Benutzer79568 

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Ich muss schon wieder über diesen Thread so lachen. :grin:

:grin: :grin: :grin: ach Leute, hört doch auf mit den Schwanzvergleichen, das geht jetzt wieder so weit bis einer weint.

Wir wissen doch alle, dass niemand mit guten Noten gelernt hat und alle mit schlechten Noten wesentlich besser hätten sein könnten wenn sie gelernt hätten. Diese Threads sind immer gleich, mit den gleichen Kommentaren, und den gleichen Noten.

Und als kleiner Tipp: MEINE Klausuren besteht keiner ohne Lernen, ich sitz nämlich auf der anderen Seite. ;-)

Das habe ich immer gehasst, Lehrer, denen es mehr darauf ankam, dass ihre schüler irgendwelche Fakten auswendig lernen, anstatt sie einfach fördern, dass die Schüler stattdessen die Zusammenhänge besser verstehen und auch neue Informationen besser verarbeiten können. Aber zum glück kann man sich die Lehrer und teilweise fächer in der oberstufe aussuchen.


Warum man in BW 1,0 ohne Aufwand schaffen kann? Liegt am System, es gibt keine LKs mehr, sondern 4-stündige und 2-stündige Fächer. Dabei sind Deutsch, Mathe, eine Fremdsprache (meistens englisch) pflicht. das 4. vierstündige Fach ist eine Sprache oder Naturwissenschaft nach wahl (profilfach) und ein absolut frei wählbares Wahlfach. bei den zweistündigen fächern kann man auch noch selektieren.

wenn man sich das anschaut, dannn geht der aufwand, wenn man geschickt wählt gegen null:

mathe kann man oder nicht, in deutsch beschränkt sich der verlangte stoff auf zwei lektüren, verteilt auf 2 jahre..., muss man nicht mal lesen, anwesenheit im unterricht reicht vollkommen.
wer ein jahr im ausland war, muss für englisch auch nichts machen.
Profilfach hatte ich physik, is genau wie in mathe, der komplette Abistoff aus zwei jahren hat auf 2 DIN A4 seiten handbeschrieben gepasst. Um die Formeln zu verstehn war wiederum nur anwesenheit notwendig. Wahlfach war geschichte, hier werden in den klausuren ausschließlich texte und passende verständnisfragen bearbeitet, wer im unterricht aufpasst und ein bisschen logisch denkt, muss hier nicht zusätzlich lernen.

Und bei den zweistündigen fächern musst nur eine bestimmte anzahl überhaupt in die wertung aufgenommen werden.

Ich hatte sicherlich nicht überall 14 oder 15 punkte (nur in mathe, physik, englisch, geschichte, sport und informatik) und trotzdem hats relativ locker zu 1,0 gereicht.

Wer natürlich fächer wie biologie, sport schriftlich oder eine nicht fließend beherrschte sprache 4-stündig belegt, der wird natürlich ohne Lernaufwand keinen schnitt von 1,0 schaffen.

Wenn man die Anwesenheit im Unterricht als aufwand betrachtet (wobei die bei uns pflicht war), dann hab ichs auch nicht ohne aufwand geschafft.

Hoffe, das konnte die fragen beantworten.

Nur mein Profil- und Neigungsfach (Physik und Chemie, jeweils 4 Wochestunden, fast auf früherem LK-Niveau) waren relativ anspruchsvoll und man musste wirklich mehr können, als auswendig zu lernen. Da waren auch durchaus einige Stunden Lernzeit für eine Klausur notwendig.

Chemie vielleicht, das kann ich nicht beurteilen, das hatte ich nur 2-stündig, aber Physik war nicht wirklich viel nötig, im prinzip musste man doch nur eine Hand voll Formeln können und der Rest sollte mit ein bisschen Logik auch möglich sein.

Wenn du letztes jahr mit mir Abi gemacht hast, dann musst doch zugeben, dass die Physikprüfung extrem leicht war (is in BW alles zentral, das machts natürlich nochmal einfacher).
Die haben bei uns 9 Schüler geschrieben und alle hatten 13, 14 oder 15 Punkte (wobei auch keine Mädels dabei waren :zwinker: könnte ne rolle gespielt haben.)
 

Benutzer472 

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Off-Topic:
Wenn du letztes jahr mit mir Abi gemacht hast, dann musst doch zugeben, dass die Physikprüfung extrem leicht war (is in BW alles zentral, das machts natürlich nochmal einfacher).
Die haben bei uns 9 Schüler geschrieben und alle hatten 13, 14 oder 15 Punkte (wobei auch keine Mädels dabei waren :zwinker: könnte ne rolle gespielt haben.)
Also, bei uns waren die Mädchen immer die besten in Physik, weil das natürlich nur diejenigen gewählt haben, die es auch sehr gut konnten.:cool1:
 

Benutzer66580 

Meistens hier zu finden
:grin::grin: Das behaupten aber echt mindestens 95% :grin: Selbst in diesem Thread ist das ja zu sehen.

Wer super Noten hat, muss erwähnen, dass er trotzdem nichts getan hat. Und wer durchschnittliche Noten hatte muss noch immer dazu erwähnen, dass er ja besser hätte sein können :grin:

das muss irgendein Komplex sein.

Ich hab meinen Abischnitt hier kommentarlos hingeschrieben ... da es jetzt hier aber doch zu so ner Diskussion kommt, sag ich auch mal was dazu:

Ich hatte 1,6 und hab dafür nicht nichts, aber doch sehr wenig gemacht. Hätte auch gerne noch weniger (also wirklich nichts :grin: ) gemacht, aber ich wollte Medizin studieren und darum ein Abi besser als 1,8.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich ziemlich ungern zur Schule gegangen bin, auch ziemlich viele Fehlstunden hatte. Deshalb hab ich im Unterricht aufgepasst ... quasi nach dem Motto: wenn ich mich da schon hinschleppe, nütze ich die Zeit auch. Und für die meisten Fächer gilt nunmal, wenn man im Unterricht aufpasst, muss man nur noch sehr, sehr wenig selbst lernen.
Mitgeschrieben oder so hab ich aber nie, das find ich anstrengend und ätzend und würd ich mir später eh nie wieder durchlesen. Mach ich auch heute an der Uni nicht.

Hausaufgaben hab ich seit der 7. Klasse nicht mehr gemacht. Hatte aber auch Glück, dass ich immer Lehrer hatten, die das nicht so wichtig genommen haben. Kein Lehrer hat die jede Stunde kontrolliert. Manche haben jede Stunde einen drangenommen, der vorlesen sollte; da kam es natürlich auch mal dazu, dass ich vorlesen sollte und nichts hatte -- das gab dann einen Strich, und ich musste es nächste Stunde vorzeigen. Naja gut. Bei genug Leuten in der Klasse kam ich dann in dem Halbjahr aber nicht mehr dran, und ein Strich allein ist ja nicht schlimm :engel:

Zur Schule gegangen bin ich in Rheinland-Pfalz, dort gibt es 3 LK's. Meine LK's waren:

  • Altgriechisch: ich hab ein ziemlich gutes Sprachgefühl. Wenn ich eine Vokabel mal gelesen hab, behalt ich sie mir meistens auch. Gleiches gilt für grammatische Strukturen: die erkenn ich wieder und kann sie übersetzen. Daher hatt ich in Klausuren meistens 14 Punkte, mündlich ebenfalls. (Wir waren auch ein sehr, sehr kleiner Kurs mit nur 7 Leuten, schlechteres als 11 Punkte gabs gar nicht.)
  • Englisch: das beherrsche ich, ohne mich mal zu sehr in Eigenlob wühlen zu wollen, annähernd perfekt, durch ständiges Auseinandersetzen mit englischsprachiger Musik, Filmen, Serien, Online-Foren, usw. Mündlich immer 14, schriftlich 13 oder 14.
  • Geschichte: war eine Fehlentscheidung, das als LK zu wählen. Je nach Thema hab ich zwischen 8 - 12 geschwankt.

Grundkurse:

  • Mathe: liegt mir nicht. Für Mathe musste auch ich vor Klausuren lernen, und selbst das hat oft nur wenig gebracht. Hier hatte ich meine schlechteste Klausur in der Oberstufe, 4 Punkte. In kleinen Tests auch mal 0 Punkte :engel: ... aber da ich auch hier mündlich immer einigermaßen gut mitgearbeitet habe, hatte ich in Mathe meistens so 7 oder 8 Punkte im Zeugnis.
  • Bio: eins der Fächer, wo das Aufpassen im Unterricht echt Gold wert ist. Meistens so um die 12 Punkte.
  • Deutsch: kann man ja eh wenig bis nix lernen für. Aufgrund einer strengen und ziemlich eigenwilligen Lehrerin 11-12 Punkte.
  • Französisch, Spanisch: ich liebe Sprachen, muss dafür nicht viel machen. Französisch 14-15, in Spanisch bin ich aufgrund der schlechten Unterrichtssituation und dadurch immer weniger werdenden Interesses innerhalb von 2,5 Jahren von 15 auf 8 Punkte gerutscht.
  • Reli: war nur deshalb in Reli, weil ich auf keinen Fall zu dem Ethik-Lehrer wollte, bin Agnostikerin. Gab immer lustige Diskussionen mit dem Lehrer und den Mitschülern :zwinker: hat mir meistens Spaß gemacht, hatte auch immer 14 Punkte, auch wenn ich dem Lehrer widersprochen hab. Immerhin hab ich als einige der wenigen des Kurses Interesse gezeigt. Hatte aber Glück, dass mein Lehrer selbst sehr Ethik- und Philosophie - interessiert war. Wenn der jetzt die Bibel durchgegangen wär, hätt ich wohl auf Durchzug geschaltet und höchstens ne 2 bekommen.


... ja .. hab ich was vergessen? Glaub nicht. edit: ah doch, Kunst. Ich bin nicht wirklich gut, aber auch nicht total schlecht im Malen / Zeichnen, und wir hatten immer gute Möglichkeiten, die praktischen Leistungen mit einer Klausur und der mündlichen Mitarbeit auszugleichen, daher hatt ich meistens 10 oder 11 Punkte.

Mit den jetzt genannten Punkten hätt ich sogar ein Abi von 1,3 oder 1,4 oder so bekommen. Nur hab ich in der Abiprüfung selbst ziemlich daneben gelangt: Griechisch 8, Geschichte 7, (okay, Englisch 14). War ziemlich nervös, weil ich echt GAR NICHT gelernt hatte. Das glaubt mir jetzt eh wieder keiner, aber ich hab für Griechisch insgesamt eine Stunde und für Geschichte die Nacht vorher (also so 6 Stunden) gelernt. Daher kann ich über das Ergebnis eigentlich nicht meckern ...

In der mündlichen Prüfung hatte ich dann Bio, und da musste ich das erste Mal in meinem Leben echt richtig lernen :zwinker: weil ich ja mindestens 1,7 wollte. Musste so ziemlich den ganzen Linder auswendig lernen (kennt den hier wer? Dieses grüne Bio-Buch :tongue: ). Hab ich dann auch gemacht ... und 12 Punkte bekommen. Mann, war ich froh :cool1: und in der Griechisch-Nachprüfung gabs dann sogar 15 ... hat aber auch nix mehr am Ergebnis geändert, bin 3 Punkte von der 1,5 weg.


Hm, ja, ist jetzt ziemlich lang geworden. Interessiert wahrscheinlich auch niemanden im Detail; ich will nur zeigen, dass ein 1er Schnitt und "wenig tun" sich wirklich nicht ausschließen.
 

Benutzer60733  (35)

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bei uns war die 1.0 praktisch nicht zu erreichen. in den entscheidenden LKs waren die Abiprüfungen so umfangreich, dass eh keiner fertig geworden ist. In anderen Fällen musste die Klausur auf Anweisung des Kultusministeriums vereinfacht werden. Generell galt: Auswendiglernen war reichlich nutzlos.
Ich selbst hatte Mathe & Geo als LKs, Wirtschaft/Politik & Deutsch ergänzend. Keine dieser Prüfungen ging ohne massives büffeln. Ich kenne auch bis heute keinen, der dort eine 1.0 gemacht hat.
 

Benutzer29410 

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Das habe ich immer gehasst, Lehrer, denen es mehr darauf ankam, dass ihre schüler irgendwelche Fakten auswendig lernen, anstatt sie einfach fördern, dass die Schüler stattdessen die Zusammenhänge besser verstehen und auch neue Informationen besser verarbeiten können. Aber zum glück kann man sich die Lehrer und teilweise fächer in der oberstufe aussuchen.

komisch, ich bin bei meinen Schülern sehr beliebt, und mein Wahlfach ist nächstes Jahr total überlaufen, weiss gar nicht wie ich das alles korrigieren soll. :smile: Aber solche wie dich kenn ich auch, unter "Zusammenhänge verstehen" verstehen die meist nur inhaltsloses Labern a`la in Laberfächern kommt es nur auf`s Labern an. Was ein weitverbreiteter Irrtum ist, auch in unseren Fächern muss man Hintergrundwissen haben oder man kratzt nur an der Oberfläche. Übrigens bist du ganz schön peinlich, deine Hassattacken gegen mich in andere Threads zu übertragen. Scheine dir echt auf den Schlips getreten zu haben, armer Kerl.


Ich hab mein Abi bis auf Englisch total in den Sand gesetzt, was meinen Schnitt von Vornote 1,5 auf 1,9 gedrückt hat. Im Studium hatte ich meist noch andere Interessen als einen 1,0 Abschluss und hab meine beiden Abschlüsse an meiner "Eliteuni" mit 1,8 gemacht. Hatte trotzdem nie Jobprobleme damit und fand schon immer dass es Wichtigeres im Leben als Noten gibt. ;-)

Mein Bruder hat mit entspannten 1,7 auch noch Medizin studieren dürfen, ohne sich beim Abi ein Bein auszureißen - also macht euch mal ein bisschen locker, Leute.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Chemie vielleicht, das kann ich nicht beurteilen, das hatte ich nur 2-stündig, aber Physik war nicht wirklich viel nötig, im prinzip musste man doch nur eine Hand voll Formeln können und der Rest sollte mit ein bisschen Logik auch möglich sein.

Wenn du letztes jahr mit mir Abi gemacht hast, dann musst doch zugeben, dass die Physikprüfung extrem leicht war (is in BW alles zentral, das machts natürlich nochmal einfacher).
Die haben bei uns 9 Schüler geschrieben und alle hatten 13, 14 oder 15 Punkte (wobei auch keine Mädels dabei waren :zwinker: könnte ne rolle gespielt haben.)
In Physik hatte ich auch nie große Probleme... aber es war halt doch so, dass ich vor der Klausur nicht nur eine, sondern schon mehrere Stunden gelernt habe. Allerdings hatte ich da auch den Anspruch, 14-15 Punkte zu schreiben, was auch immer gut funktioniert hat :grin: (und mündlich waren mir die 15 Punkte bei meinem Lehrer sowieso sicher :grin:).
Und auch fürs Abi habe ich mehr gelernt (ich brauche einfach etwas Zeit zum Formeln auswendig lernen), was sich mit 15P aber auch gelohnt hat.
Ich habe zwar schon 2006 Abi gemacht, aber ich empfand die Prüfung auch als sehr einfach. Nach der ebenfalls einfachen Prüfung 2005 habe ich da schon mit etwas schwierigeren Fragen gerechnet :zwinker:

Insgesamt war das Niveau zwar nicht wahnsinnig hoch, aber schon deutlich höher, als z.B. in Mahte, was ja wirklich auf Kindergarten-Niveau war, weil nun mal jeder noch so Mahte-Unbegabte auch im vierstündigen Kurs sitzen musste.

Und Chemie fand ich schon ziemlich anspruchsvoll, weil es einfach einige Themen gab, mit denen ich nicht so gut zurecht kam (z.B. PH-Wert-Rechnerei, was ich hauptsächlich als sinnlose Zahlenkosmetik ansehe). Aber auch das war gut machbar.

Off-Topic:


komisch, ich bin bei meinen Schülern sehr beliebt, und mein Wahlfach ist nächstes Jahr total überlaufen, weiss gar nicht wie ich das alles korrigieren soll. :smile: Aber solche wie dich kenn ich auch, unter "Zusammenhänge verstehen" verstehen die meist nur inhaltsloses Labern a`la in Laberfächern kommt es nur auf`s Labern an. Was ein weitverbreiteter Irrtum ist, auch in unseren Fächern muss man Hintergrundwissen haben oder man kratzt nur an der Oberfläche. Übrigens bist du ganz schön peinlich, deine Hassattacken gegen mich in andere Threads zu übertragen. Scheine dir echt auf den Schlips getreten zu haben, armer Kerl.
Zumindest ich verstehe unter "Zusammenhänge verstehen" etwas ganz anderes:
In Laberfächern kann man auch sehr gut mit wirklichem Hintergrundwissen punkten (z.B. in Gemeinschaftskunde ist regelmäßige Zeitungslektüre dafür aber völlig ausreichend).
Und z.B. in Mahte meine ich wirklich zu verstehen, was wie zusammenhängt und nicht nur das sinnlose Auswendiglernen von Kochrezepten, was im Unterreicht verlangt wurde.
 

Benutzer29410 

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In Laberfächern kann man auch sehr gut mit wirklichem Hintergrundwissen punkten (z.B. in Gemeinschaftskunde ist regelmäßige Zeitungslektüre dafür aber völlig ausreichend).

regelmäßig Zeitung zu lesen verstehe ich auch schon als "lernen". Lernen ist ja schließlich viel mehr als stures auswendig Büffeln.

Aber reine Zeitungslektüre reicht in der Sek II selbst für "Laberfächer" am Gymnasium einfach nicht mehr aus. Wenn du dir die Abiaufgaben von diesem Jahr anguckst, schlackerst du mit den Ohren. Gut, bestehen könnte man sicher "irgendwie", aber richtig gute Noten kriegt man bei den komplexen Zusammenhängen mit ein bisschen Eindruck schinden hier und ein paar Beispielen da nicht hin. Um da nicht sich intensiv zu Hause mit beschäftigen zu müssen muss man sich privat so dafür interessieren, dass man das Zeug sozusagen hobbymäßig durch ständiges reges Interesse und stetigem außerschulischem Wissenserwerb daran drauf hat. (was ich auch wieder als "lernen" verstehe)

Und dann gibt`s auch noch solche Themenbereiche wie Zivil- und Strafrecht, die auf Vor-Uniniveau abgehandelt werden, und den Juristen möchte ich sehen der nicht lernen musste. Das müssen die Schüler auch, und ich übrigens auch. Ich kann schliesslich nicht vor der Klasse stehen und keinen Plan von den Paragraphen, Subsumierung und ähnlichem hübschen Zeug haben. Da ich kein fotographisches Gedächtnis habe und nicht immerzu am Blatt kleben kann ergibt sich das zwangsläufig.

Unter "nichts, aber auch gar nichts für die Schule tun" verstehe ich: keine Hausaufgaben machen, nicht einen Gedanken außerhalb der Schule daran verschwenden, sich nicht am Unterricht beteiligen, und vor keiner Klausur auch nicht einen einzigen Blick in den Hefter werfen und generell kein Interesse für irgendein Fach zu haben. Solche gibt es bei uns auch, aber die wursteln sich in den untersten Punktbereichen durch und verschwinden meist im Laufe der 8. oder 9. Klasse.
 

Benutzer10736 

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Off-Topic:
Und dann gibt`s auch noch solche Themenbereiche wie Zivil- und Strafrecht, die auf Vor-Uniniveau abgehandelt werden, und den Juristen möchte ich sehen der nicht lernen musste.
Also bei mir im Studium gab's einige, die "Recht" (oder sowas in der Art; ich weiß nicht genau, wie das heißt, bei uns gab's das überhaupt nicht) als LK an ihrem Gymnasium hatten, und spätestens nach 2 Wochen an der Uni hatten die auch keinen "Vorsprung" mehr... Ich glaube nicht, daß das, was man in einem Jurastudium "lernen" muß (im Sinne von Hinsetzen und Auswendiglernen und Kapieren), dasselbe ist, was man in der Schule macht.

Aber berichtige mich, falls das nicht stimmt - ich habe auch nicht so wirklich eine Vorstellung, wie "Zivilrecht" oder "Strafrecht" an einer Schule aussieht...
 

Benutzer29410 

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Nee, es geht ja nicht darum, dass es ein Jurastudium ersetzt oder gleichwertig ist (das tut es und ist es auf keinen Fall), sondern dass man von dem Stoff einfach nicht genug Peilung kriegt um gute Noten zu schreiben, wenn man den lieben Gott einen guten Mann sein lässt. Das bisschen Recht in Gk soll bloß einen Vorgeschmack bieten, wir streifen über alles mal rüber und picken hier und da mal rein. ;-) Und ein bisschen hinsetzen, auswendiglernen und kapieren - oh weh - gehört tatsächlich dazu. Aber ich kenne auch Jurastudenten die nur mit 6 Wochen Lernen (angeblich) 13, 14 Punkte geschrieben haben.....Die meisten, nee, alle die ich kenne haben 2 Jahre gebüffelt und 5-7 Punkte geschrieben. So unterschiedlich ist das.
 

Benutzer10736 

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Off-Topic:
Nee, es geht ja nicht darum, dass es ein Jurastudium ersetzt oder gleichwertig ist, sondern dass man von dem Stoff einfach nicht genug Peilung kriegt um gute Noten zu schreiben, wenn man den lieben Gott einen guten Mann sein lässt. Das bisschen Recht in Gk soll bloß einen Vorgeschmack bieten, wir streifen über alles mal rüber und picken hier und da mal rein. ;-) Und ein bisschen hinsetzen, auswendiglernen und kapieren - oh weh - gehört tatsächlich dazu.
Auswendiglernen mußte ich in der Schule tatsächlich selten bis nie, oder wenn dann nur für's Kurzzeitgedächtnis am Abend vor der Klausur.

Allerdings hast du schon recht, GANZ ohne Einsatz in irgendeiner Form geht's nicht. Ich war im Unterricht meist ziemlich aufmerksam und hab auch mitgearbeitet, teils aus Interesse, teils weil damit wenigstens die Zeit schneller umging, hab in der Regel meine Hausaufgaben gemacht (wenigstens im Kopf *g*, also mich damit auseinandergesetzt, auch wenn ich die Hausaufgabe dann nicht wirklich vorzeigbar aufgeschrieben hatte, konnte ich dann trotzdem was dazu sagen), und jedenfalls in der Schule hilft das schon ungemein. Je nachdem, wie gut das Gedächtnis und die Auffassungsgabe sind und wie gute Grundlagen und Hintergrundwissen man hat, muß man sonst wirklich nicht mehr viel tun.

Bei mir jedenfalls war's in der Schule so, daß man doch vieles noch "vorgekaut" bekam, und das was man nicht vorgekaut bekam, die allseits beliebten "Transferaufgaben" *g*, muß man ja sowieso selbständig lösen, so daß "lernen" im Sinne von "dasitzen und Heftaufschriebe auswendiglernen" da nicht wirklich viel hilft. Wir hatten eine Geschichtslehrerin in der Oberstufe, die nie stupide Fakten abgefragt hat, sondern die Klausur meistens mit einer Quelle einleitete (Karikatur, Flugblatt, politische Rede...), anhand derer man sein Wissen dann anwenden mußte. Die zweite Aufgabe war dann meistens eher das Abfragen von gelerntem Wissen, aber auch nicht stumpf-stichpunktartig-auswendiggelernt, sondern doch so, daß man formulieren und selbst argumentieren mußte.

Das hatte zur Folge, daß viele, die "viel gelernt" hatten (und damit meinten, daß sie sämtliche Heftaufschriebe auswendig konnten), in diesen Klausuren gnadenlos untergegangen sind, eben weil sie das, was sie gelernt hatten, nicht wirklich anwenden konnten - ich hatte mir dagegen am Abend vorher nochmal ein paar Seiten im Geschichtsbuch und in meinen Unterlagen durchgelesen und hatte hinterher 14 oder 15 Punkte, ohne das Gefühl gehabt zu haben, wirklich dafür "gelernt" zu haben.

Es ist eben auch immer Definitionssache, was man unter "lernen" verstehen möchte...
 
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