Ab über die Grenze?

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
habe ich das richtig verstanden, dass frauen ab 35 die 12 wochen überschreiten dürfen, bevor sie eine abtreibung machen?

Zumindest wenn der Grund der Abtreibung dann eine Behinderung des Kindes ist.
Bei anderen Gründen (ich sag mal den gängigen) geht das nicht. Auser es ergeben sich später gesundheitliche Komplikationen für die werdende Mutter aber da darf jede Frau auch später noch abtreiben.

Aber was ich nicht verstehe warum das für uns Deutsche in anderen Ländern verboten ist nach der 12Woche abzutreiben...

Weil eine Abtreibung generell etwas verbotenes ist. Egal ob in Deutschland oder anderen Ländern, nur wirds bis zur 12 Woche hier gedultet. Nach der 12 Woche wirds strafrechtlich verfolgt und zwar in dem Fall der Arzt und die Mutter. Also warum sollte man diese 12 Wochen Grenze damit auser Kraft hebeln können indem man woanders hinfährt? Man ist deswegen doch immer noch dt.Staatsbürger und hat sich an dessen Gesetze zu halten.

okay, daunsyndrom ist ein gendefekt, aber eigentlich sind kinder mit diesem syndrom doch eigentlich relativ normal, soweit ich weiß. sie benötigen etwas mehr aufmerksamkeit und haben lerndefizite und glaube auch kleine sprachschwierigkeiten aber ansonsten führen sie doch ein normales leben, oder?
das wäre doch kein gravierender grund vorzeitig abzubrechen

Für dich nicht, für mich auch nicht, für manche die ihr Baby am liebsten aus dem katalog möchten wahrscheinlich doch.
Ich hab auch keine der zusätzlichen Untersuchungen machen lassen wie Nackenfaltenmessung, Fruchtwasser, Trippletest und weis der Fuchs net was, weil es mir schlicht egal war.
Das Kind kommt so wies ist und basta.
Wenns was schwerwiegendes gewesen wäre, mit dem das Kind nicht hätte leben können hätte mans beim 2. Ultraschallscreening gesehen.

Kat
 

Benutzer11032  (35)

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Weil eine Abtreibung generell etwas verbotenes ist. Egal ob in Deutschland oder anderen Ländern, nur wirds bis zur 12 Woche hier gedultet. Nach der 12 Woche wirds strafrechtlich verfolgt und zwar in dem Fall der Arzt und die Mutter. Also warum sollte man diese 12 Wochen Grenze damit auser Kraft hebeln können indem man woanders hinfährt? Man ist deswegen doch immer noch dt.Staatsbürger und hat sich an dessen Gesetze zu halten.


Wenn man nach Holland fährt darf man doch auch Kiffen, ja das ist ja auch wieder Geduldet...
Hinzukommt, das einem doch erstmal nachgewiesen muss, das man im Ausland nach der 12 Woche abgetrieben hat...
 

Benutzer15104  (43)

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Du darfst auch in Deutschland kiffen soweit ich weis, du darfst ja auch geringe mengen von dem Zeug bei dir haben zur Deckung des Eigenbedarfs du darfst nur nich damit handeln.

Das man abgetrieben hat merkt ein Arzt, wenn die Frau hier in Deutschland zur Nachsorge geht und das sollte sie tun. Eine gewisse Zeit lang sind noch Restspuren einer Schwangerschaft und eines Schwangerschaftsabbruches feststellbar.

Kat
 

Benutzer18265  (33)

Meistens hier zu finden
kann Sylphinia nur zustimmen. Das Kindchen kommt wies ist, solange es überlebensfähig ist.
Ich kenne auch einen Fall, da hatte das Kind eine Krankheit, wo die Ärzte nicht wußten, ob es überhaupt die Geburt übersteht und selbst wenn wäre es höchstens ein paar Monate alt geworden. Die Mutter hat es dann auch abgetrieben, was ich völlig ok finde. Sonst hätte sie nur den Leidensweg für alle Beteiligten in die Länge gezogen...

Dieses Eizellen Auslese verfahren ist jawohl der größte Mist! Irgendwann sitzt man dann beim Arzt "Ich hätte gerne ein Baby mit schwarzen Haaren, blauen Augen und einem IQ von 200..."
 

Benutzer11032  (35)

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Okay, ihr habt gewonnen...


Zur Auslese...das sind eben diese Ethischen Sachen die aufgrund der modernen Forschung überschritten werden...Wird ja keiner dazu gezwungen so etwas zu tun... -.-
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Ich finde es auch nicht okay, dass man z.B. in Holland in so späten Schwangerschaftsstadien noch abtreiben kann. Da sind die Babys schon soweit entwickelt. :kopfschue

Andererseits würde ich abtreiben, wenn eine Behinderung festgestellt wird und zwar auch im späten Stadium. So eine Belastung wäre nichts für mich. Das mag egoistisch klingen, aber irgendwie möchte ich ja auch was vom Leben haben und ein behindertes Kind würde mich einfach zu sehr einschränken.
 
K

Benutzer

Gast
Kenn mich nu mit der Gesetzeslage nicht so genau aus. Aber zumindest bei uns ist es so, dass generell alle bis zur 12. Woche abtreiben dürfen. Danach (bis zur 21. Woche) muss die Mutter einen triftigen Grund vorlegen warum sie jetzt noch Abtreiben will, dann entscheidet eine Kommission aus einem Gynäkologen, einem rechtlichen und einem geistigen Vertreter ob oder ob nicht die Genehmigung zur Abtreibung erteilt wird. Es müssen alle dafür sein, legt einer Veto ein, darf das Kind nicht abgetrieben werden. Nach der 21. Woche müssen wirklich aussergewøhnliche medizinische Gründe Vorliegen. Zum Beispiel dass feststeht, dass das Kind nicht lebensfähig ist oder das die Mutter die Geburt nicht überleben würde. Wir hatten mal einen Fall, wo in der 20. Woche Brustkrebs bei der Mutter festgestellt wurde. Sie musste dann auch abtreiben. Aber dann ist es ja eigentlich keine Abtreibung, sondern eine Geburt (es werden Wehenmittel gegeben). Ich habe auch mal eine Dokumentation gesehen, wo das Kind vorher im Mutterleib getøtet wurde (Spritze mit irgendwas), das war allerdings in Frankreich..

Ich denke, man sollte jedem Kind die Møglichkeit geben zu Leben, auch wenn man es selbst nicht behalten will/kann. Es gibt soviele andere Møglichkeiten: Adoption, Pflegefamilien, Kinderheim.
 
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