4 Jahre Fernbeziehung - Freundin ist sich unsicher über ihre Gefühle

Benutzer6428 

Doctor How
Das sollte dazu dienen, keine unüberlegten Entscheidungen zu treffen wegen Problemen mit der Nähe durch die Distanz usw. Soviel zu dem Versprechen....
Naja..das Leben ist halt so nicht planbar...So ein Versprechen ist zwar schön, kann aber eben nicht unbedingt gehalten werden, selbst wenn man sich das ganz feste vornimmt...

Daher kann es wirklich sein, dass auch die Regeln ein verlieben nicht verhindert hätten. Und was hätte das für unsere Beziehung bedeutet, wenn Regeln sie vom Verlieben abhalten müssen und sie das nicht ganz von selbst kann, weil sie mich liebt.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch. Vergucken kann man sich überall. Dazu braucht es keinen Sex. Ich halte es auch für blödsinnig, dass man nur EINmal Sex mit jemandem hat, wenn es gut war! Wenn ich einen guten Schokokuchen probiere, dann will ich den auch wieder haben.
Im Fall Sex, will man ja auch wissen, mit wem man sich einlässt..meistens zumindest. Man will ja auch wissen, dass die zumindest wissen, wie man ein Kondom aufzieht...

Ist halt alles doch nicht wirklich durchdacht..und würde somit halt auch nicht funktionieren.
 

Benutzer69356 

Verbringt hier viel Zeit
Hachje... Erstmal: :knuddel:I feel you. Beim Durchlesen sind mir so viele Parallelen zu meiner letzten Beziehung, die auch erst dieses Jahr in die Brüche gegangen ist, aufgefallen: Fernbeziehung (1), undefinierbares, ungutes Gefühl in der Magengegend beim Partner und dessen Wunsch nach neuen Erfahrungen (2), ein wunderschönes Treffen vor dem Ende (3), Spiel mit der Hoffnung beim Trennungsgespräch (4), das am Telefon (5) stattgefunden hat ("Wir werden uns irgendwann wiedersehen, und wer weiß, was dann ist?").

Ich schließe mich den Anderen an: Pass auf dein Seelenheil auf! Das habe ich nicht gemacht und bin über ein halbes Jahr in Wartestellung verharrt, weil er so stark hin- und hergerissen war und ich mir ein Leben ohne ihn nur sehr, sehr schwer vorstellen konnte (waren 9 Jahre ein Paar). Ich habe so, so sehr gelitten. Auch nach der Trennung wollte ich die Hoffnung nicht ganz aufgeben (die er mir ja auch gemacht hatte). Das war so ein Verlust an Lebenszeit und -qualität, den ich dir einfach nicht wünsche. Deshalb kann ich auch nur raten, und ich weiß, sich das vorzustellen tut unendlich weh: Kontakt abbrechen, und zwar radikal. Gib' dir auch selbst die Chance, ein neues Leben aufzubauen anstatt auf sie zu warten.

Dass sie wiederkommt, halte ich nämlich auch für unwahrscheinlich. Mein Ex hat schon nach ganz kurzer Zeit eine Neue gefunden. Das kann wahnsinnig schnell gehen und irrsinnig wehtun. Hieltest du den Kontakt aufrecht, würdest du es sicher erfahren, und den Schmerz kannst du dir auch ersparen. Wobei: Mich persönlich hat es auch einen Schritt weitergebracht, zu wissen, dass die Sache für ihn endgültig abgehakt ist, denn erst jetzt konnte ich aufhören zu verdrängen und anfangen zu verarbeiten. Vielleicht ist es Typsache, obwohl ich unfreiwillig davon erfuhr.

Ich wünsch dir alles Gute!

PS: Auch wenn das jetzt alles sehr nüchtern klang, ich trauere immer noch, und glaube ziemlich genau zu wissen, wie es dir geht.

Kleiner Nachtrag: Dieser mangelnde Respekt, der da stellenweise aufgeblitzt ist - der Anfang vom Ende. Das war bei uns auch so, ein eindeutigeres Indiz für nachlassende Gefühle gibt es meines Erachtens fast nicht. Ich glaube, man trauert dann immer noch gerne dem hinterher, was man mal hatte, das sich aber nur in den seltensten Fällen wiederherstellen lässt. Darauf solltest du nicht bauen.
 
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Benutzer12529 

Echt Schaf
Das tut mir Leid für dich.

Was mich auch noch sehr beschäftigt, ist die Frage ob das ständig von ihr angebotene "in Kontakt bleiben" gut wäre oder nicht. Vor allem im Hinblick auf eine eventuell später erfolgende Wiederaufnahme der Beziehung. Ich weiß, es würde mir mehr weh tun von ihr zu hören aber wenn man ein Jahr oder länger gar nichts mehr von jemandem hört, kann man dann überhaupt noch zueinander zurückfinden?
Brich den Kontakt zumindest vorrübergehend ab, würde ich sagen. Blockier sie in den üblichen Netzwerken, die ihr nutzt (sag es ihr ruhig vorher) und mach es dann. Dann stolperst du nicht immer wieder versehentlich über irgendwas von ihr und kannst besser verarbeiten denke ich :smile:

Zu allem kommt noch, dass ich mich bei meinen zahlreichen Besuchen auch in das Land selbst verliebt habe. Dadurch bricht jetzt nicht nur unsere Beziehung weg, sondern auch meine für mich schon feststehende Lebensplanung, wo ich leben möchte und wie mein Leben aussehen sollte.
Vielleicht möchtest du später ja dennoch in dem Land leben. Muss ja nicht in direkter Nähe zu ihrem Wohnort sein :smile:
Wer weiß, vielleicht seid ihr, wenn etwas Zeit und der Schmerz vergangen ist, auch Freunde.
 

Benutzer122734 

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Damian Damian

Ich halte es auch für blödsinnig, dass man nur EINmal Sex mit jemandem hat, wenn es gut war! Wenn ich einen guten Schokokuchen probiere, dann will ich den auch wieder haben.

Im Fall Sex, will man ja auch wissen, mit wem man sich einlässt..meistens zumindest. Man will ja auch wissen, dass die zumindest wissen, wie man ein Kondom aufzieht...

Ist halt alles doch nicht wirklich durchdacht..und würde somit halt auch nicht funktionieren.

Danke dafür. Ich denke, du hast vollkommen recht. Ich bin wahrscheinlich ziemlich naiv an die Sache ran gegangen und dachte, wenn wir Regeln festlegen wird es nur positive Effekte auf uns (oder mehr sie..) haben. Ist jetzt zwar eh egal, aber es hilft mir dennoch das Ganze zu verarbeiten, wenn ich die potentiellen Lösungen alle als "nicht effektiv" abhaken kann.

Wintersun Wintersun

Vielen Dank, dass du dich gemeldet hast. Es tut mir leid, dass du das gleiche durchmachen musstest wie ich jetzt gerade. Das wünsche ich wirklich niemandem. Es ist aber super hilfreich, es aus deiner Perspektive zu lesen, da du ja fast das selbe erlebt hast.

Ich schließe mich den Anderen an: Pass auf dein Seelenheil auf! Das habe ich nicht gemacht und bin über ein halbes Jahr in Wartestellung verharrt, weil er so stark hin- und hergerissen war und ich mir ein Leben ohne ihn nur sehr, sehr schwer vorstellen konnte

Deshalb kann ich auch nur raten, und ich weiß, sich das vorzustellen tut unendlich weh: Kontakt abbrechen, und zwar radikal. Gib' dir auch selbst die Chance, ein neues Leben aufzubauen anstatt auf sie zu warten.

Genau das Gefühl habe ich auch gerade.... Mein bester Freund hat wohl etwas durchblicken lassen. Ich hatte heute schon die erste Nachricht von einem Mädchen auf dem Handy, die mich in der Vergangenheit gut fand aber mit ihr ist wegen meiner Beziehung nichts passiert. Leider kann ich das jetzt gerade gar nicht gebrauchen. Ich glaube ich brauche schon einiges an Zeit bis ich wieder bereit für etwas Neues bin. Ich denke, dass ist auch nur fair ihr gegenüber. Wahrscheinlich werde ich sie dann vergleichen usw. Das möchte ich weder ihr noch mir antun. Momentan habe ich das Gefühl, ich kann nie wieder eine andere Frau anschauen ohne an meine alte Beziehung zu denken. Ich glaube aber, dass wird sich legen. Ich werde deinen Rat aber beherzigen und werde versuchen, nicht in Wartestellung zu verharren, sondern mir einfach nur die Zeit nehmen die ich brauche und meinen Kopf freikriegen. Es hört sich fast unmöglich an gerade aber ich hoffe das gibt sich bald.

Dass sie wiederkommt, halte ich nämlich auch für unwahrscheinlich. Mein Ex hat schon nach ganz kurzer Zeit eine Neue gefunden. Das kann wahnsinnig schnell gehen und irrsinnig wehtun. Hieltest du den Kontakt aufrecht, würdest du es sicher erfahren, und den Schmerz kannst du dir auch ersparen. Wobei: Mich persönlich hat es auch einen Schritt weitergebracht, zu wissen, dass die Sache für ihn endgültig abgehakt ist, denn erst jetzt konnte ich aufhören zu verdrängen und anfangen zu verarbeiten. Vielleicht ist es Typsache, obwohl ich unfreiwillig davon erfuhr.

Puh.... Das ist hart. ich weiß nicht ob ich das wollte. Auch wenn ich verstehe, warum dir das geholfen hat. Beim Gedanken sie könnte einem anderen typen sagen sie liebt ihn und er könnte sie glücklich machen wird mir gerade ganz schlecht. Nicht weil ich es ihr nicht gönne, sondern weil es einfach mir so sehr weh tut.
Ich denke, ich möchte es nicht wissen auch wenn das es natürlich nicht ungeschehen macht.

Ich wünsch dir alles Gute!

Danke, dass wünsche ich dir auch!

Kleiner Nachtrag: Dieser mangelnde Respekt, der da stellenweise aufgeblitzt ist - der Anfang vom Ende. Das war bei uns auch so, ein eindeutigeres Indiz für nachlassende Gefühle gibt es meines Erachtens fast nicht. Ich glaube, man trauert dann immer noch gerne dem hinterher, was man mal hatte, das sich aber nur in den seltensten Fällen wiederherstellen lässt. Darauf solltest du nicht bauen.

Das habe ich mich im Laufe der letzten Tage öfter gefragt. Wie kann ich wieder zu einer Beziehung mit ihr zurück, nach allem was sie mir gesagt hat. Es scheint mir gerade wie mein innigster Wunsch und gleichzeitig wie etwas das komplett unmöglich ist. Ich hätte doch immer wieder Angst, dass das nochmal passiert.

Ich weiß zwar jetzt im Nachhinein, welche Dinge ich dann besser machen würde und was unsere Probleme waren aber ganz ehrlich, ich weiß nicht ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn diese in der Beziehung nicht gewesen wären. Ganz einfach, weil ihr endgültiger "Grund" (Angst etwas zu verpassen usw.) ja überhaupt nichts mit der Beziehung an sich zu tun hat, sondern nur mit ihr selbst. Jedenfalls versuche ich mir das gerade einzureden bzw. mich daran zu klammern. Ich möchte einfach nicht wahrhaben, dass ich etwas anders hätte machen können und wir deshalb noch zusammen wären.

SchafForPeace SchafForPeace

Das tut mir Leid für dich.

Ich danke dir, für deine Anteilnahme

Brich den Kontakt zumindest vorrübergehend ab, würde ich sagen. Blockier sie in den üblichen Netzwerken, die ihr nutzt (sag es ihr ruhig vorher) und mach es dann. Dann stolperst du nicht immer wieder versehentlich über irgendwas von ihr und kannst besser verarbeiten denke ich :smile:

Zum Glück nur Instagram und Snapchat. Allerdings habe ich noch ein weiteres Problem mit dem Kontakt. Sowohl ihre Schwester als auch ihr Bruder sehen mich als richtiges Familienmitglied an. Wir haben viel zusammen unternommen, wenn ich dort war und haben gemeinsam Geburtstage gefeiert usw. Ich folge ihnen auch auf Instagram und die beiden haben mich schon gefragt, warum ich ihre Bilder nicht mehr "like" usw. Ich verliere also nicht nur meine Freundin, sondern auch den Kontakt zu ihrer Familie der echt gut war. Ich hoffe sie erklärt ihnen das, ich möchte das wirklich nicht machen. So ist das wohl, wenn eine Beziehung lange ging. Man verliert nicht nur den einen geliebten Menschen, sondern gleich das Umfeld mit.

Vielleicht möchtest du später ja dennoch in dem Land leben. Muss ja nicht in direkter Nähe zu ihrem Wohnort sein :smile:
Wer weiß, vielleicht seid ihr, wenn etwas Zeit und der Schmerz vergangen ist, auch Freunde.

Ich möchte das wirklich. Mir wäre es auch egal, in ihrer Nähe zu wohnen. Allerdings ist es ungemein schwerer, ohne Kontakte dort überhaupt eine Arbeit oder ähnliches zu bekommen. Die Einwanderungsregelungen sind sehr strikt. Deswegen hatte ich geschrieben, dass auch meine eigene und nicht nur unsere Lebensplanung nun wegbricht. Aber es stimmt. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
 
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Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich denke, wenn ich die offene Beziehung akzeptiert hätte, hätte sie sich ausleben können mit einer geringeren Gefahr, dass unsere Beziehung zerbricht.
Wie oben schon geschrieben mache ich mir genau deswegen Vorwürfe, dass ich mit meiner offenen Beziehung hätte genau das verhindern können.
Hättest du nicht, denn sie wollte auch keine offene Beziehung.
Schau: Eine sexuell offene Beziehung haben die meisten Menschen dann, wenn sie ihren Partner immer noch von ganzem Herzen lieben, in der Beziehung die Zukunft sehen, sich gegenseitig vertrauen, aber mal wieder fremde Haut spüren wollen / sich auch Sex mit anderen Menschen vorstellen können.

Deine Freundin ist nicht doof.
Wäre ihr Wunsch wirklich eine offene Beziehung gewesen, hätte sie das anders angesprochen. Sie hätte sinngemäß gesagt: "Schatz, ich liebe dich, ich möchte mit dir alt werden, aber ich möchte auch noch andere Erfahrungen machen und mit anderen Männern schlafen. Was hältst du von einer offenen Beziehung?"

Stattdessen hat sie gesagt:"Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich dich noch liebe. Ich langweile mich, wenn wir reden, ich finde es stressig, wenn du bei mir bist und auch sonst stört mich so Einiges an dir."

Denkbar schlechteste Art, eine Beziehung zu öffnen, oder? Und denkbar schlechteste Voraussetzungen. Ihre ganzen anderen Punkte wären mit der Öffnung der Beziehung ja nicht verschwunden.

Die offene Beziehung ist ihr erst später eingefallen, als du "Schluss machen und Freunde bleiben" ausgeschlossen hast. So kann sie sich sagen, dass sie ja in jede Richtung gedacht hat, aber das alles nichts geholfen hat. Sie hat unbewusst sicher gewusst, dass du dem nicht zustimmen würdest.
Ich schätze, eine offene Beziehung wäre folgendermaßen abgelaufen: Ihr hättet euch noch häufiger gestritten, sie hätte keine Lust gehabt, dass du zu Besuch kommst und dann hätte sie es doch irgendwann beendet mit "das ist doch nicht das, was ich wollte" oder so ähnlich.
 

Benutzer122734 

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reed reed

Ich zitiere mal nicht, da ich auf deinen ganzen Beitrag direkt eingehe.

Tatsächlich fühle ich mich gerade ein bisschen doof. Vielen Dank, dass du mir das nochmal so klar und deutlich erklärt hast! Da hätte ich eigentlich auch selber draufkommen müssen. Ich verstehe jetzt noch besser als vorher, warum eine offene Beziehung es nicht gelöst hätte. Zumal ihre Worte auch waren: "Lass uns eine offene Beziehung versuchen und sehen was passiert". Das offene Ende impliziert ja eigentlich schon, dass sie sich nicht sicher war die Öffnung würde irgendwie helfen.

Jetzt wo du es sagst, war es tatsächlich so, dass der Vorschlag zur offenen Beziehung erst später kam. Dadurch hätte mir schon klar sein müssen, dass es nur ein Ausweichplan ist. Zusätzlich hat sie ja auch in der tatsächlichen Nachricht in der sie Schluss gemacht hat, nicht mal mehr von der offenen Beziehung gesprochen, sondern nur, dass sie Zeit für sich braucht, kein Beziehung will gerade usw. In Kombination mit den anderen Beiträgen ist mir nun endgültig klar, dass eine offene Beziehung es nicht im Geringsten gerettet hätte.

Ich ziehe jetzt den gleichen Schluss wie du. Sie wollte ja tatsächlich zusätzlich auch, dass wir uns für ein ganzes Jahr (mindestens!) nicht sehen. Wer möchte das, wenn er jemanden liebt? Das Thema kam kurz nach dem letzten Zusammensein schon auf und damals hatte ich ihr die Argumente dafür geglaubt. (Ich muss Geld sparen, meine Mitbewohner wollen nicht, dass du ständig hier mit wohnst usw.) nun sehe ich, dass das alles nur vorgeschoben war.

Ich weiß, dass ihr alle mir viele Dinge mehrmals und von verschiedenen Blickwinkeln erklärt und das das eventuell etwas nervig für euch sein kann. Dennoch möchte ich mich bei euch allen nochmals für die große Beteiligung und die vielen super hilfreichen Beiträge bedanken. Ihr glaubt gar nicht, wie viel mir das gerade bei der Verarbeitung und dem Verstehen hilft.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Sie wollte ja tatsächlich zusätzlich auch, dass wir uns für ein ganzes Jahr (mindestens!) nicht sehen. Wer möchte das, wenn er jemanden liebt? Das Thema kam kurz nach dem letzten Zusammensein schon auf und damals hatte ich ihr die Argumente dafür geglaubt. (Ich muss Geld sparen, meine Mitbewohner wollen nicht, dass du ständig hier mit wohnst usw.) nun sehe ich, dass das alles nur vorgeschoben war.
Ui. Ja, das war schon ein mehr als deutliches Alarmsignal. Nur aus Neugier, wann war das genau? Aber hinterher ist man immer schlauer :smile:

Es scheint mir, als hättest du die Trennung schon ein wenig besser akzeptieren können. Das Gute ist: So musstest du immerhin nicht bis zu eurem zuerst vereinbarten Termin, dem 7.12., warten. Das wären immerhin noch 2 Wochen unnötigen Hoffens und Bangens gewesen.

Ich weiß, Liebeskummer ist scheiße. In den nächsten Tagen und Wochen geht's dir wahrscheinlich mal schlechter, mal besser. Mal wirst du denken, dass das ja alles ganz gut so ist, mal wirst du dich fragen, ob du je wieder eine andere Frau so lieben kannst. Der einzige "Vorteil" bei Liebeskummer: Er geht ziemlich sicher mit der Zeit vorbei. Ich hoffe, du bist jetzt dadurch nicht zu abgelenkt von deiner Bachelorarbeit, aber vielleicht tut dir eine klare Aufgabe gerade auch gut.

Wenn so die erste Trauer-und-Schock-Phase vorbei ist und du einigermaßen abgeklärt auf die Beziehung zurückblicken kannst, halte ich es aber auch für wichtig, dass du ein wenig Selbstreflektion betreibst und dich fragst, welches Verhalten deinerseits zu diesem Ausgang geführt hat. Klar, Pech kann man immer haben. Aber im besten Fall nimmst du daraus auch etwas Lehrreiches für dich mit. Zum Beispiel dass du früher die Reißleine ziehst oder anders handelst, wenn deine zukünftige Freundin sagt, dass sie dich ein ein Jahr (!!!) lang nicht mehr sehen will.
 

Benutzer122734 

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reed reed

Ui. Ja, das war schon ein mehr als deutliches Alarmsignal. Nur aus Neugier, wann war das genau? Aber hinterher ist man immer schlauer :smile:

Also bei unserem letzten Treffen im Juli hatte sie mir gesagt, dass es halt wegen den oben genannten Gründen für sie gut wäre, wenn wir eines der Treffen ausfallen lassen könnten. Wir hatten dann stattdessen verabredet, dass wir uns das nächste Mal, wenn wir uns sehen, mehr Zeit füreinander nehmen. Wir hatten geplant, dass ich erst 6-8 Wochen zu ihr komme und sie danach 6-8 Wochen mit zu mir. Wir also das erste Mal gemeinsam fliegen und sozusagen einen gemeinsamen Urlaub machen. Wir wollten durch Deutschland reisen usw. Obwohl ich ihr schon beim letzten Treffen deutlich gesagt hatte wie sehr ich sie eigentlich schon Anfang des Jahres wiedersehen möchte, habe ich ihr zuliebe (und weil ich dachte ihre Argumente sind ehrlich) zugestimmt. Ich weiß, dass sie Geldsorgen hat, da ihr Studium viel Geld gekostet hat usw.

Ich hoffe, du bist jetzt dadurch nicht zu abgelenkt von deiner Bachelorarbeit, aber vielleicht tut dir eine klare Aufgabe gerade auch gut.

Ich nutze das gerade tatsächlich dazu, soviel wie möglich an der Bachelorarbeit zu schreiben. Das hilft mir ein wenig bei der Ablenkung. Allerdings konnte ich auch erst heute wieder anfangen, habe also einige Tage verloren. Vorher war ich wegen dem ganzen weinen usw. einfach zu fertig. Da hätte ich keinen vernünftigen Satz hinbekommen.

Wenn so die erste Trauer-und-Schock-Phase vorbei ist und du einigermaßen abgeklärt auf die Beziehung zurückblicken kannst, halte ich es aber auch für wichtig, dass du ein wenig Selbstreflektion betreibst und dich fragst, welches Verhalten deinerseits zu diesem Ausgang geführt hat. Klar, Pech kann man immer haben. Aber im besten Fall nimmst du daraus auch etwas Lehrreiches für dich mit. Zum Beispiel dass du früher die Reißleine ziehst oder anders handelst, wenn deine zukünftige Freundin sagt, dass sie dich ein ein Jahr (!!!) lang nicht mehr sehen will.

Tatsächlich habe ich diese Art der Selbstreflexion schon die letzten Tage betrieben. Wenn auch aus einem "schlechten" Grund, weil ich gegrübelt habe, ob ich an dem Ende der Beziehung schuld bin. Tatsächlich bin ich natürlich nicht perfekt und eine Fernbeziehung ist immer sehr schwer. Dennoch glaube ich, dass es nicht alleine meine Schuld ist. Ich denke einen großen Anteil hatte, dass ich viel viel besser mit der Entfernung klargekommen bin als sie. Mein Leben ist gefestigter, ich habe mehr Freunde und sie wusste jahrelang (und weiß sie immer noch nicht) was sie mit ihrem Leben anfangen will, springt von einem Job zum nächsten und hat kein klares Ziel sowie Schulden durch das Studium. Für sie war die Entfernung genau wie das "nicht in den Arm nehmen und trösten können" immer wieder ein Problem. Welches aber natürlich unmöglich zu lösen war, bis ich mit dem Studium fertig bin. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass eine Beziehung nicht funktionieren kann wenn ein Partner den anderen als sein Glück ansieht und nicht selbst glücklich ist.

Ich glaube, dass war bei uns so und ich denke, sie hatte auch einfach zu hohe Erwartungen an mich bezüglich ihres Lebens und wie sehr ich ihr helfen kann alles zu "überstehen". Gerade weil es einfach auf Distanz auch besonders schwer ist jemandem Nähe und Geborgenheit zu geben, wenn er/ sie einen schlechten Tag hatte und vielleicht nicht reden möchte, sondern einfach nur kuscheln will. Allerdings sind auch alle Menschen anders. Mir hat die Nähe über Skype nach einem schlechten Tag, und generell, gereicht. Ihr glaube ich nie so wirklich. Dennoch möchte ich natürlich nicht abstreiten, dass ich auch einiges hätte besser machen können. Es gehören immer zwei dazu.

Was ich mich tatsächlich noch frage ist, ob ich vielleicht zu harmonisch bin. Ich glaube, wenn ich meiner Freundin öfter mit deutlicheren Worten klargemacht hätte, wie ich mich fühle oder, wenn ich sauer war, hätte sie vielleicht auch mehr verstanden, wenn sie mich verletzt. Sie hatte sich das gegen Ende der Beziehung tatsächlich mal gewünscht, dass wenn wir streiten ich ihr auch sage, wenn sie falsch liegt und meinen Standpunkt verteidige ohne immer gleich zu beschwichtigen und verständnisvoll auf sie einzugehen. Ich hatte das immer vermieden, da ich fand, es ist schwer festgefahrene Streits über Skype oder Nachrichten zu lösen. Vielleicht gehört richtiges Streiten aber auch zu einer Beziehung dazu und trägt unter anderem dazu bei, dass Augenhöhe und Respekt zueinander bestehen bleiben. Ich kann nur vermuten, aber ich weiß es nicht.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Tatsächlich habe ich diese Art der Selbstreflexion schon die letzten Tage betrieben.
Nur kurz: Ich persönlich glaube, dass man dafür etwas mehr emotionalen Abstand braucht, als du jetzt hast. Aber es bleibt natürlich sowieso nicht aus, dass man sich kurz nach der Trennung fragt, was man falsch gemacht hat. Das bezieht sich aber häufig auf sehr konkrete Situationen: Hätte ich mal dieses oder jenes gesagt, diese Nachricht so formuliert, das Telefonat so beendet.
Was ich meine sind eher allgemeinere Dinge. Da geht's auch gar nicht um Schuld oder um richtig oder falsch. Sondern zu sagen "Ich möchte eine Freundin, die ein klares Ziel im Leben hat, weil das besser zu mir passt" statt "Ich fand es so nervig, dass sie immer so sprunghaft war, das hat sie falsch gemacht" (nur als Beispiel, nicht, dass du das so gesagt hättest). Du kannst meistens nicht ändern, wie andere Menschen sich verhalten. Aber du kannst entscheiden, wen du eine wichtige Rolle in deinem Leben spielen lässt.
Was ich mich tatsächlich noch frage ist, ob ich vielleicht zu harmonisch bin. Ich glaube, wenn ich meiner Freundin öfter mit deutlicheren Worten klargemacht hätte, wie ich mich fühle oder, wenn ich sauer war, hätte sie vielleicht auch mehr verstanden, wenn sie mich verletzt. Sie hatte sich das gegen Ende der Beziehung tatsächlich mal gewünscht, dass wenn wir streiten ich ihr auch sage, wenn sie falsch liegt und meinen Standpunkt verteidige ohne immer gleich zu beschwichtigen und verständnisvoll auf sie einzugehen.
Also für mich persönlich gibt es kein "zu harmonisch" in einer Beziehung. Ich weiß, für manche gehört so ein "feuriger Streit" zu einer guten Beziehung dazu. Ich mag das nicht, ich bin nicht der Typ dafür, ich finde eskalierender Streit macht viel mehr kaputt.
Aber: Das heißt natürlich nicht, dass man der Harmonie zuliebe kleinbeigeben sollte. Wenn eine Grenze überschritten wurde, dann muss das auch klar gesagt werden. Wenn ich jemanden permanent verletze, der mir das aber nicht sagt, kann ich daraus nichts lernen. Wenn mir jemand sagt, dass ich ihn permanent verletze, er aber daraus keine Konsequenzen zieht, verliere ich möglicherweise den Respekt vor ihm. Das ist weniger eine Frage von "zu harmonisch" und mehr von "sich selbst und seiner Prinzipien / Grenzen bewusst sein".
 

Benutzer122734 

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reed reed

Nur kurz: Ich persönlich glaube, dass man dafür etwas mehr emotionalen Abstand braucht, als du jetzt hast. Aber es bleibt natürlich sowieso nicht aus, dass man sich kurz nach der Trennung fragt, was man falsch gemacht hat. Das bezieht sich aber häufig auf sehr konkrete Situationen: Hätte ich mal dieses oder jenes gesagt, diese Nachricht so formuliert, das Telefonat so beendet.

Was ich meine sind eher allgemeinere Dinge. Da geht's auch gar nicht um Schuld oder um richtig oder falsch. Sondern zu sagen "Ich möchte eine Freundin, die ein klares Ziel im Leben hat, weil das besser zu mir passt" statt "Ich fand es so nervig, dass sie immer so sprunghaft war, das hat sie falsch gemacht" (nur als Beispiel, nicht, dass du das so gesagt hättest). Du kannst meistens nicht ändern, wie andere Menschen sich verhalten. Aber du kannst entscheiden, wen du eine wichtige Rolle in deinem Leben spielen lässt.

Ah, vielen Dank. Jetzt habe ich wirklich verstanden, was du meintest. Ja da hast du Recht. Für diese Art der Reflexion werde ich allerdings wohl, wie du schon gesagt hast, noch etwas brauchen. Allerdings habe ich das nach vergangenen Beziehungen eventuell auch nicht genug gemacht. Ich bin meiner Partnerin gerne eine Stütze und natürlich kommt jeder in Situationen in denen er an sich selbst zweifelt oder einen Schicksalsschlag erleidet. Ich versuche wirklich immer meine Partnerin zu unterstützen wo ich nur kann und sie glücklich zu machen. Aber ich denke, mir ist wirklich eine Partnerin wichtig die mit sich selbst zufrieden ist. Nicht immer und überall natürlich aber so eine "Grund Zufriedenheit" und eine Akzeptanz dafür wer man ist, das ist glaube ich jetzt im Nachgang gesehen wichtig für mich. Bzw. sollte sich das im Laufe der Beziehung wenigstens einstellen und nicht wie bei meiner vergangenen Beziehung für immer so bleiben. Meine Beziehung vor dieser hatte schon dasselbe "Problem" und mit ein wenig mehr Selbstreflexion danach hätte ich eventuell in dieser Beziehung versuchen können, mehr gegenzusteuern. Auch wenn du recht hast, ändern kann und sollte man einen Menschen eigentlich nicht. Man sollte ihn so lieben wie er ist. Allerdings sollte man sich auch jemanden Suchen, der zu einem passt.

Dazu fällt mir noch ein Beispiel ein. Meine Freundin hat ihren richtigen Vater erst ganz spät kennengelernt und wenn wollte er ihr auch immer nur Geld als Entschuldigung geben und hat sich nie wirklich um sie gekümmert. Ihr Stiefvater hat sie zwar immer gleichberechtigt mit seinen Kindern behandelt und auch adoptiert, aber er ist generell überhaupt kein emotionaler Mensch. Ich bin eigentlich eher romantisch veranlagt bzw. zeige meine Liebe gerne. Auch in Form von kleinen Geschenken oder netten Überraschungen (Ausflüge usw.) bzw. sage einfach öfter: "Ich liebe dich". Meine Freundin (vielleicht sollte ich mal anfangen Exfreundin zu schreiben, aber sogar das tut weh.), hat mir schon mal gesagt, dass ich ihr meine Liebe zu sehr zeige und sie damit nicht umgehen kann, weil für sie Liebe immer anders definiert war. Ihr Stiefvater zum Beispiel macht eher oft Spaß mit ihr oder ärgert sie und ihre einzige andere Liebe in der Schule hat sie wirklich nur zum Sex ausgenutzt. Die beiden hatten nicht mal eine Beziehung, sondern sie war immer auf Abruf bereit für Ihn und hat immer nur gehofft, er würde sich in sie verlieben. Daher vielleicht auch ihre Zweifel, ob sie mich genauso liebt wie ich sie. Weil sie bei mir das erste Mal richtige, ehrliche Liebe gezeigt bekommen hat und sie sich deswegen auch nicht sicher war, wie sie damit umgehen soll.

Natürlich sind das alles nur Vermutungen, aber vielleicht hatten alle diese Sachen einen zusätzlichen Einfluss auf das Ende der Beziehung. Vielleicht wollte sie mir auch deshalb die Dinge nicht sagen, die sie am Ende am meisten an mir gestört haben. Weil sie vielleicht wirklich glaubt, dass andere Frauen das ganz toll finden würden und sie nicht möchte, dass ich mich dahingehend ändere nur, weil sie (ihrer Meinung nach) eine andere Vorstellung von Liebe hat.

Ich möchte aber wirklich nochmal klarstellen, ich gebe ihr nicht die alleinige Schuld am Ende der Beziehung. Ich habe wahrscheinlich genauso viele Fehler gemacht, erkenne sie bloß jetzt noch nicht alle als Fehler. Ich hoffe, ich werde das dann durch die Selbstreflexion besser verstehen. Was mir dann dabei helfen wird, die Partnerin zu finden, die am besten zu mir passt. Dafür bin ich meiner Freundin übrigens jetzt schon dankbar. Sie hatte viele tolle Eigenschaften, von denen ich vorher nicht wusste, wie wichtig diese für mich in einer Partnerin sind. Ich glaube, weil ich trotz der Konfliktpotentiale wirklich so viel so sehr an ihr geliebt habe, wirft mich dieses Beziehungsende auch so sehr aus der Bahn. In Kombination dazu, hat es bei ihr nicht nur emotional, sondern auch sexuell zum ersten Mal 100% gepasst für mich. Damals als ich sie kennen lernte und wir über unsere Vorlieben gesprochen haben, dachte ich wirklich ich bin bei der versteckten Kamera, weil alles so gut zusammengepasst hat. Ich glaube das ist ein weiterer Grund, warum ich so krampfhaft versuche an dieser Beziehung festzuhalten und warum ich trotz allem was sie gesagt hat, immer noch gehofft habe. Weil ich unterschwellig Angst habe, diese Konstellation nicht mehr zu finden.

Also für mich persönlich gibt es kein "zu harmonisch" in einer Beziehung. Ich weiß, für manche gehört so ein "feuriger Streit" zu einer guten Beziehung dazu. Ich mag das nicht, ich bin nicht der Typ dafür, ich finde eskalierender Streit macht viel mehr kaputt.

Aber: Das heißt natürlich nicht, dass man der Harmonie zuliebe kleinbeigeben sollte. Wenn eine Grenze überschritten wurde, dann muss das auch klar gesagt werden. Wenn ich jemanden permanent verletze, der mir das aber nicht sagt, kann ich daraus nichts lernen. Wenn mir jemand sagt, dass ich ihn permanent verletze, er aber daraus keine Konsequenzen zieht, verliere ich möglicherweise den Respekt vor ihm. Das ist weniger eine Frage von "zu harmonisch" und mehr von "sich selbst und seiner Prinzipien / Grenzen bewusst sein".

Du hast das so viel besser beschrieben als ich. Da gibt es wirklich nichts mehr hinzuzufügen außer, dass ich glaube, dass genau das eines der Probleme war. Übrigens auch einer der Gründe, warum ihr alle damit Recht hattet, dass eine offene Beziehung nicht gut gewesen wäre für mich. Es geht einfach komplett gegen meine Prinzipien und kollidiert mit dem, was ich persönlich mir unter einer Beziehung vorstelle. Unabhängig davon, dass eine offene Beziehung eh nichts am Grund Problem gelöst hätte (wie ihr mir so schön erklärt habt!)
 
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Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich möchte aber wirklich nochmal klarstellen, ich gebe ihr nicht die alleinige Schuld am Ende der Beziehung. Ich habe wahrscheinlich genauso viele Fehler gemacht, erkenne sie bloß jetzt noch nicht alle als Fehler. Ich hoffe, ich werde das dann durch die Selbstreflexion besser verstehen. Was mir dann dabei helfen wird, die Partnerin zu finden, die am besten zu mir passt. Dafür bin ich meiner Freundin übrigens jetzt schon dankbar. Sie hatte viele tolle Eigenschaften, von denen ich vorher nicht wusste, wie wichtig diese für mich in einer Partnerin sind.
Ein toller Abschnitt und Satz, und das so kurz nach Ende der Beziehung. Hut ab.

Du scheinst mir auf einem guten Weg zu sein. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und würd' mich freuen, wenn das ein oder andere Mal ein Update kommt. :smile:
 

Benutzer122734 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ein toller Abschnitt und Satz, und das so kurz nach Ende der Beziehung. Hut ab.

Du scheinst mir auf einem guten Weg zu sein. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und würd' mich freuen, wenn das ein oder andere Mal ein Update kommt. :smile:

Vielen Dank dafür und auch für all deine Erklärungen und Hilfestellungen! Ich glaube dieser ganze Thread und alle Antworten hier werden mir helfen, sobald ich in der Phase der Selbstreflexion angekommen bin. Dann kann ich nochmals durch alle Emotionen und eure Beiträge lesen und für mich selber mit emotionalem Abstand das wichtigste mitnehmen.

Ich werde gerne, neben meinen Antworten zu neuen Beiträgen, das ein oder andere Update posten, wenn sich etwas Neues ergibt oder, wenn ich wieder Hilfe brauche.

Ich wünsche mir, in der Zukunft positiv mit meiner vergangenen Beziehung ins Reine zu kommen und den Thread hier genauso mit einer positiven Entwicklung und einem letzten positiven Update abzuschließen.
 

Benutzer138371  (40)

Beiträge füllen Bücher
Ich drücke dir die Daumen, dass du alles hinbekommst, und dich nicht wieder reinreißen lässt.

Klar tut sowas weh, aber sowas machen Menschen tagtäglich durch,....

Und wenn der erste Schock mal verdaut ist, dann wird das wieder :thumbsup:
 

Benutzer136035 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich will dir auch noch sagen, die Schuldfrage stellt sich eigentlich gar nicht am Ende einer Beziehung. Zur Beziehung gehören zwei Menschen, Umstände, Zeit. Alles kann sich über die Zeit ändern, so ist das Leben. Bei euch passt es jetzt anscheinend nicht mehr so, dass es für eine Beziehung gut ist - die zwei Menschen nicht genau zusammen, die Umstände nicht perfekt, ... das ist keine Schuld, das sind nur Tatsachen.
Ihr hattet gemeinsam gute Zeiten, das heißt aber nicht, dass sie jetzt genauso gleich gut sind oder wären oder werden würden. Alles verändert sich - und das ist nicht nur was Schlechtes. Es heißt auch, dass sich dein Liebeskummer genauso wieder verändern kann und auch wird, also hoffentlich einfach vergehen wird.

Es ist gut, wenn du dir dir überlegst, was du vielleicht anders hättest machen können - ja, aber nicht zu viel. Du hast zu jeder Zeit versucht, das Beste zu machen und ich habe hier selten so viele reflektierte und gute Beiträge gelesen, noch dazu in so einer komplizierten Situation.
Und was eine Beziehung im Allgemeinen betrifft, hilft es ja nicht viel, nicht mehr man selbst zu sein, nur um sie zu retten.

Auf ihre letzten Kommentare brauchst du nicht mehr wirklich hören, denke ich. Mit Sicherheit belügt sie sich auch selbst, und nicht vorsätzlich dich.
Anscheinend ist es ihre erste echte Trennung - das kann schwierig sein, ich glaube, man muss auch lernen, sich zu trennen. Ich glaube ja, dass sie es von Anfang an tun wollte, und nicht wusste wie und dass sie dir tatsächlich möglichst nicht weh tun wollte. Das spricht ja für sie und ihre Aufrichtigkeit - nur, dass sie halt nicht wusste, wie das geht, und dass man einfach akzeptieren MUSS: wenn man sich trennt, tut man dem anderen weh, und dann ist ehrlicher und schneller besser als alles andere. Ihre Trennung war gut gemeint, so würde ich das sehen. Nur halt schlecht ausgeführt.
Für dich heißt das aber, du hättet nichts tun können, nichts anders machen können, um es zu verhindern.
 

Benutzer122734 

Sorgt für Gesprächsstoff
Blue_eye1980 Blue_eye1980

Ich drücke dir die Daumen, dass du alles hinbekommst, und dich nicht wieder reinreißen lässt.

Vielen Dank :smile:

S skygoer

Ich will dir auch noch sagen, die Schuldfrage stellt sich eigentlich gar nicht am Ende einer Beziehung. Zur Beziehung gehören zwei Menschen, Umstände, Zeit. Alles kann sich über die Zeit ändern, so ist das Leben. Bei euch passt es jetzt anscheinend nicht mehr so, dass es für eine Beziehung gut ist - die zwei Menschen nicht genau zusammen, die Umstände nicht perfekt, ... das ist keine Schuld, das sind nur Tatsachen.

Da hast du Recht! Super erklärt übrigens. Ich hatte beim Schreiben auch nach einem besseren Wort als "Schuld" gesucht aber nicht so eine schöne Erklärung dafür gefunden wie du.

s ist gut, wenn du dir dir überlegst, was du vielleicht anders hättest machen können - ja, aber nicht zu viel. Du hast zu jeder Zeit versucht, das Beste zu machen und ich habe hier selten so viele reflektierte und gute Beiträge gelesen, noch dazu in so einer komplizierten Situation.
Und was eine Beziehung im Allgemeinen betrifft, hilft es ja nicht viel, nicht mehr man selbst zu sein, nur um sie zu retten.

Vielen Dank :smile: Du hast absolut recht. Ich bin jetzt im Nachhinein auch auf jeden Fall dankbar, dass sie mir NICHT genau gesagt hat, was sie stört. Damit habe ich eine bessere Chance zwar ich selbst zu bleiben, aber trotzdem aus der Beziehung hilfreiches für meine nächste Beziehung mitzunehmen.

Auf ihre letzten Kommentare brauchst du nicht mehr wirklich hören, denke ich. Mit Sicherheit belügt sie sich auch selbst, und nicht vorsätzlich dich.
Anscheinend ist es ihre erste echte Trennung - das kann schwierig sein, ich glaube, man muss auch lernen, sich zu trennen. Ich glaube ja, dass sie es von Anfang an tun wollte, und nicht wusste wie und dass sie dir tatsächlich möglichst nicht weh tun wollte. Das spricht ja für sie und ihre Aufrichtigkeit - nur, dass sie halt nicht wusste, wie das geht, und dass man einfach akzeptieren MUSS: wenn man sich trennt, tut man dem anderen weh, und dann ist ehrlicher und schneller besser als alles andere. Ihre Trennung war gut gemeint, so würde ich das sehen. Nur halt schlecht ausgeführt.
Für dich heißt das aber, du hättet nichts tun können, nichts anders machen können, um es zu verhindern.

Zuerst was zum letzten Satz: Das zu hören hilft mir wirklich. Ich habe ähnliches nicht nur hier im Thread, sondern auch von meinem Umfeld gehört und ich muss ehrlich sagen jede weitere Person die mir das sagt, hilft mir ein wenig weiter mit dem "was wäre wenn" abzuschließen.

Deine Erklärung bezüglich ihres Versuchs sich möglichst schonend von mir zu trennen, stütze ich voll. Ich bin mir 100% sicher sie wollte genau das: mich nicht verletzen. Auch wenn sie sich natürlich ebenfalls selbst belügt und mich insgeheim schon noch als Backup möchte, weil sie denkt, sie macht eventuell einen Fehler. Ist wahrscheinlich nur menschlich so zu handeln, auch wenn es natürlich mir gegenüber wirklich nicht fair ist. In meinem Umfeld wurde z.B. gesagt, dass es feige war, dass sie am Ende mir nur alles geschrieben hat und nicht per Skype Schluss gemacht hat. Ich sehe das aber nicht so. Ich glaube, sie hat mich wirklich geliebt und es hat ihr wirklich weh getan sich zu trennen und mir damit auch Schmerzen zuzufügen. Das hat man einfach im Gefühl, wenn man jemanden so lange kennt.
 
3 Woche(n) später

Benutzer122734 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo alle zusammen,

Ich habe ja versprochen, dass es ein Update geben wird und ich möchte das gerne jetzt machen, aus gegebenem Anlass. Ich brauche nämlich auch nochmal eure Hilfe.

Mir ist es die letzten Wochen ganz okay ergangen. Es war echt hart und ich habe wirklich jeden Tag an sie gedacht aber das nicht kommunizieren hat geholfen, etwas Abstand zu gewinnen. Danke nochmal an euch für alle eure Beiträge. Ich habe diese auch mehrfach nochmal gelesen, um Klarheit zu gewinnen und meine Gedanken zu sortieren. Zusätzlich habe ich mich in der Zeit die durch das nicht Skypen frei geworden ist, auch wieder mehr mit Freunden getroffen und hatte auch viel Spaß dabei. Trotzdem hat sie mir natürlich bei allem auch gefehlt vor allem danach, wenn ich ihr alles erzählen wollte.

Wir haben jetzt die letzten Wochen wirklich so gut wie gar nicht mehr kommuniziert. Keine längeren Gespräche oder ähnliches. Sie hat mir nur einmal geschrieben, dass sie noch nicht mit jemand anderem geschlafen hat, falls ich darüber nachdenke.

Dann hat sie mich vor zwei Tagen gebeten, dass wir morgen nochmal ein Gespräch führen. Ich habe sie dann gefragt, weswegen. Sie hat dann geschrieben, dass ich wahrscheinlich ihrer Meinung nicht 100% zustimmen werde, aber dass es eine Diskussion wird. Daraufhin habe ich gesagt, dass eine letzte Diskussion denke ich nicht schaden kann, weil wir nun mal so lange zusammen waren, dass es für mich fair ist ihr nochmal die Chance dazu zu geben. Ich habe ihr aber auch geschrieben, dass ich nur dann diskutiere, wenn sie 100% ehrlich über ihre Gefühle ist.

Sie hat mir dann geschrieben, dass sie "komplett frei" sein möchte bis August (ich glaube jeder weiß, was darunter zu verstehen ist) und dass wir uns im August nochmal sehen sollten für 6 Wochen oder länger und dann uns eine echte neue Chance geben und an uns arbeiten.

Ich bin dann natürlich nach allem was war sehr sauer geworden. Ich meine, sie macht mit mir Schluss, weil sie mit anderen Typen schlafen möchte und schreibt mir dann wir können nochmal reden, entzündet den letzten Funken Hoffnung den ich noch überhatte und sagt mir dann eigentlich das gleiche wieder?

Ich habe ihr dann geschrieben, dass es gerade echt schwer ist nicht los zu schreien, weil ich nicht verstehe wie sie das nochmal vorschlagen kann, nach allem was wir besprochen haben. Ich habe ihr dann gesagt, dass sie anscheinend nicht versteht was eine Beziehung für mich persönlich ausmacht und dass ich sie nicht mit jemandem teilen möchte. Ich kann sie nicht ansehen und an sie denken und gleichzeitig das Bild im Kopf haben wie sie mit einem anderen Mann schläft. Für mich persönlich als Mensch kommt das einfach nicht in Frage. (Scheint für sie bei mir anders zu sein, sonst würde sie das nicht vorschlagen).

Ich habe ihr geschrieben, dass wenn sie diese Freiheit möchte unsere Beziehung keine Chance hat und wir über nichts weiter mehr reden brauchen. Es ist klar für mich, dass sie unsere Beziehung nicht möchte im Moment und dass ich das akzeptiere und wir dann halt verschiedene Wege gehen müssen.

Sie hat mir ein paar Mal geschrieben während der letzten Wochen, dass sie mich schon mehr zu schätzen weiß als vorher und weiß was sie an mir hat usw. Daher bin ich darauf eingegangen und habe gesagt, dass ich die kleine Hoffnung hatte es hätte sich was geändert aber dass das anscheinend nicht der Fall ist.

Am Ende gibt es nur zwei Optionen. Sie möchte uns und wir versuchen es zu schaffen zusammen oder sie möchte ihre Freiheit und es gibt kein uns. Sie hat halt die zweite Option gewählt und ich akzeptiere das.

Ich habe ihr geschrieben, dass ich wirklich fast alles für sie gemacht hätte aber dass diese eine Sache etwas ist, dass ich nicht akzeptieren kann und dass sie das auch nicht von mir erwarten kann. Ich kann ihr einfach nicht meine ganze Liebe zeigen und auch erhalten, wenn ich ständig das Bild im Kopf haben muss, wie sie mir anderen Männern schläft.

Am Schluss habe ich geschrieben, dass ich ihr viel Glück wünsche im Leben und das ich hoffe, dass sie findet wonach sie sucht. Dass das aber einfach nicht gerade unsere Beziehung ist und dass ich das nun auch endgültig verstanden habe.

Dann hat sie mich "angefleht" ob wir bitte Samstag nochmal reden können und ich habe gesagt, ich wüsste nicht wo der Sinn darin ist, weil ich mit mir über alles reden lasse aber in diesem Punkt auf gar keinen Fall meine Meinung ändern werde. Dann hat sie gefragt ob es also nur die Option gibt, dass wir uns für immer trennen oder wieder zusammenkommen und hat dann geschrieben "Fine, let's get back together". Ich denke, dass man keine Beziehung führen kann auf Grundlage eines "Fine" (nur kurz, bei uns wäre das wohl vergleichbar mit "Na gut, dann kommen wir halt wieder zusammen").

Ich habe dann gesagt, dass ich nicht weiß wie ich das verstehen soll, weil man ja vor allem beim Schreiben und wenn man sauer ist auch mal was falsch verstehen kann. Sie hat dann gesagt sie möchte unbedingt am Samstag über unsere Beziehung reden und wenn ich ihr nur die Option gebe, dass sie jetzt mit mir zusammen sein kann oder gar nicht, dass sie dann die Option wählt wieder mit mir zusammen zu kommen, weil sie das möchte.

Was soll man dazu sagen? Wir werden jetzt am Samstagabend reden und ich hätte gerne vorher nochmal eure Meinung gehört. Ich weiß echt nicht was los ist. Ich meine, sie beendet die Beziehung, weil sie mit andere Männern schlafen will und sagt jetzt sie verzichtet darauf damit wir zusammen sein können? Wenn man sich nicht 100% sicher ist, dass man etwas wirklich will beendet man doch nicht deswegen eine fast 5-jährige Beziehung? Wie kann sich das jetzt komplett geändert haben und wie soll ich das glauben? Woher weiß ich nach all dem nicht, dass wir einfach zusammenbleiben und sie betrügt mich dann halt ohne dass ich es merke (was bei einer Fernbeziehung ja einfacher ist). Ich hätte ihr vorher blind vertraut und ich weiß nicht, wie ich das jetzt nach all dem noch machen soll. Die einzige Chance für uns sehe ich, wenn wir es wieder aufbauen wie vorher und dann an uns arbeiten aber ich weiß nicht wie ich auf der Grundlage dessen was passiert ist das ganze wiederaufbauen soll. Ich bin gerade etwas hilflos, was ich machen soll.

Ich hoffe, durch eure Ideen etwas klarer zu sehen. Vielleicht könnt ihr mich auch nochmal auf ein paar Dinge stoßen, die ich morgen unbedingt ansprechen sollte.
 

Benutzer102673 

Beiträge füllen Bücher
Ich habe kaum Zeit, daher nur kurz:
Belasst es bei dem sauberen Schnitt. Jetzt fängt es gerade an, übel zu Werden.
Dadurch, dass Du noch an ihr so sehr hängst, bist Du natürlich wohl über jedes Entgegenkommen froh.
Aber es ändert sich doch rein gar nichts an Eurer Grundsituation.

Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass sie treu bleiben wird. Ich selbst hatte auch in einer langen Beziehung das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Da liegt dann schon einiges im Argen.

Sei vorsichtig und denke vor allem an Dein Wohl.
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
Ich denke auch es ist vorbei. Wenn du dich darauf einlässt, wird dich weiterhin nur der Gedanke quälen, dass sie jetzt einfach tut was sie will, ohne es dir zu sagen und sich am Ende für jemand anderen oder ihre Freiheit entscheidet. Und davon gehe ich schwer aus.
 

Benutzer69356 

Verbringt hier viel Zeit
Ich fürchte auch, dass ihr früher oder später wieder an demselben Punkt angelangen würdet. Mag ja sogar wirklich sein, dass sie noch Gefühle für dich hat und sich auch erstmal um die Beziehung bemühen würde - so eine lange gemeinsame Zeit schmeißt man nicht leichtfertig weg, das wird ihr wohl auch gerade klargeworden sein. Aber trotzdem: Sie hat dir das Comeback als allerletzte Möglichkeit vorgeschlagen und es vorher sogar nochmal mit dieser bequemen "Ich muss mich echt nur einmal richtig ausleben, aber DANN!"-Nummer versucht. An dieser Stelle muss ich dir echt mal auf die Schulter klopfen, find's gut, dass du deinen Standpunkt vertreten hast und nicht eingeknickt bist.

Hier in diesem Forum wird ziemlich oft gesagt, dass das Wiederauflebenlassen einer Beziehung nur dann funktionieren kann, wenn die Punkte, die vorher zum Aus geführt haben, auch aus der Welt geschafft werden können. Finde ich sehr sinnvoll.

Stell dir mal folgende Frage: Könntest du es verkraften, wenn sich diese Situation mit ihrem für dein Selbstwertgefühl so schädlichen Charakter wiederholen würde? Ich habe gerade wirklich etwas Angst um dich.

Off-Topic:
speaking of which: Bei mir steht kommenden Dienstag auch das Abschluss-Gespräch mit meinem Ex an. :ninja: Aber da gibt es kein Zurück, er hat ne Neue und basta. Und trotzdem fragt man sich, was wäre wenn... Aber nein, nein, was vorbei ist, ist vorbei.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Du solltest ihr klar machen, dass es natürlich nicht reichen kann, dass sie "fine" sagt - sie hat Schluss gemacht! Um den Bruch, den Vertrauensverlust dadurch wieder Wett zu machen, ist schon etwas mehr nötig als sich gnädig wieder auf die Beziehung einzulassen ohne weitere Forderungen durchzusetzen! Ich weiß leider, dass die Machtverhältnisse in einer Beziehung ziemlich unschön kippen können, wenn einer erstmal merkt, dass Schluss machen einzig und allein dazu führt, dass der Partner für die Beziehung kämpft.

Ich hab nichts gegen kämpfen, ganz und gar nicht. Aber das darf eben nicht einseitig sein und das solltest du klarstellen.

Wie hier schon gesagt wurde: Sie müsste glaubhaft darlegen, dass ihre Entscheidung (sowohl die Trennung als auch die Entscheidung, den Wunsch nach Sex mit anderen Männern so groß werden zu lassen) sich aus ihrer Perspektive als falsch herausgestellt hat. Sie müsste darlegen, dass sie diesen Wunsch jetzt nicht mehr hat. Sonst kommt ihr immer wieder an den Punkt. Es hilft nichts, wenn sie jetzt zähneknischend einwilligt, auf ihre Freiheit zu verzichten, weil ihre Angst, dich ganz zu verlieren, doch zu groß ist. Dann hat sie den Wunsch ja nicht aufgegeben, es gab keine Erkenntnis in die Richtung, dass das doch nicht so wichtig ist - sondern sie verzichtet mehr aus "verhandlungstaktischen Gründen".
Der Wunsch wird wiederkommen. Er wird euch wieder belasten - oder sie wird es einfach machen (würde mich nicht wundern - schließlich scheint sie es ja nicht besonders "fair" von dir zu finden, dass du von ihr verlangst, den Wunsch aufzugeben).
 
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