3MS Vs. Implanon

Benutzer24749 

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bei der pille ists ja das man 10 tage nachwirkzeit hat, dann wären es beim implanom also nur die tage solange man AB nimmt + 7 tage? habe ich denn das richtig verstanden?
Da sinds auch nur 7 Tagen. Ich hab keine Ahnung wo die 10 Tage herkommen. Gab hier schonmal ne Diskussion deswegen. Studientechnisch berufe ich mich aber auf die 7 Tage. Aber 3 Tage mehr schaden natürlich nicht :zwinker:

zum Implanon hab ich in der letzten Zeitwissen gelesen, dass das der Frau verloren gegangen ist im Körper. Sie wollte es sich entfernen lassen, weil sie doch Kinder wolte, aber es war nicht mehr da -das fände ich ganz schön dämlich.
So weit kanns aber nicht weg. Es ist ja mindestens innerhalb der Faszien gefangen. Ich halte das eher für eine Horrorgeschichte.
 

Benutzer49683 

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Da sinds auch nur 7 Tagen. Ich hab keine Ahnung wo die 10 Tage herkommen. Gab hier schonmal ne Diskussion deswegen. Studientechnisch berufe ich mich aber auf die 7 Tage. Aber 3 Tage mehr schaden natürlich nicht :zwinker:


verstehe, also ich wusste nur von 10 Tagen das es bei der pille ist aber auf jeden fall nie schaden kann wenns 3 Tage dann mehr sind
 
L

Benutzer

Gast
Implanon - Erfahrungsbericht

Hallo an alle,

also ich hab mir das Implanon im März 2005 einsetzen lassen. Das Einsetzen selbst war kein Problem, die Stelle im Arm wird betäubt und innerhalb weniger Minuten ist alles vorbei. Zuvor habe ich noch ca. 6 Monta die Cerazette genommen. Damit hatte ich auch keinerlei Probleme.

Im Juni 2005 hatte ich dann das erste mal eine Blutung, die auch länger als meine bisherigen Blutungen mit der Pille gedauert hat. Das Problem am Stäbchen ist, so hat es mir meine FA gesagt, dass es schwächer dosiert ist also die Cerazette. Nach der ersten Blutung im letzten Jahr war es einige Zeit ruhig. Aber seit Herbst/Winter 2005 hat es sich "eingependelt" dass ich mind. 3 Wochen lang eine Blutung habe und mit viel Glück dann mal eine Woche Ruhe... Bisher habe ich immer eine Monatspackung der Cerazette von meiner FA bekommen, wobei die eintretenden Blutungen nach dem Monat nicht wirklich angenehm waren, d. h. ich es mit ziemlichen Krämpfen zu tun hatte (während der Pilleneinnahme die Jahre davor hatte ich nie Probleme mit Schmerzen). Mittlerweile bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir bei meinem nächsten Termin bei der FA (kommende Woche) mal Infos holen werde wie das ist mit dem Entfernen vom Stäbchen.

Klar, 300 EUR sind viel und die tun mir auch weh - nur die Dauerlösung ist das auf drei Jahre auch nicht mit ständigen Blutungen. Zu den Kosten allgemein wollte ich noch sagen, das es sich bei meinen Hochrechnungen letztes Jahr ungefähr auf Null raus gegangen ist: 3 Jahre Pille zahlen oder einmalig 300 EUR fürs Stäbchen.

Ich wollte euch hiermit mal erzählen, wie es verlaufen kann, wenn es blöd läuft mit dem Implanon. Möchte aber auch betonen, das ich nicht davon ausgehe, das es jeder Anwenderin so geht!!

Viele Grüße
Löwenköpfchen
 
2 Woche(n) später

Benutzer61070 

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Hallo!
Ich möchte mal betonen das auch in jungen Jahren Dreimonatsspritze möglich ist.
Ich selbst bekomme sie seit etwa einem Jahr und bin sehr zufrieden. Für mich stellte sich zunächst auch die Frage Implanon oder Spritze und letztendlich entschied ich mich für die Spritze da diese für mich die Kosten noch bis zum erreichen des 21 Lebensjahres von der Krankenkasse übernommen wird.
Ich hatte NIE auch nicht zum Zeitpunkt der Umstellung Probleme, weder Zwischenblutungen oder Übelkeit, Gewichtszunahme etc.!
Natürlich ist jeder Fall für sich zu sehen, aber was mir sehr übel Aufgestoßen ist ist das Thema Unfruchtbarkeit und Dreimonatsspritze. Früher war dieses Risiko wirklich real aber inzwischen liegt es bei unter 0,001% und Patienten bei denen eine Unfruchtbarkeit zustande kommt haben oftmals zusätzliche Neigungen oder Symptome auf denen Unfruchtbarkeit zurückzuführen sind. Nachteile sind hauptsächlich die bis zu 1 1/2 Jahre dauernde Unfruchtbarkeit nach absetzen der Spritze.
Naja ich wollte einfach nur sagen das ich persönlich mit der DMS sehr zufrieden bin, was sicher nicht so wäre wenn ich nach Absetzen dieser Verhütung nicht schwanger werden könnte.
 

Benutzer50788  (35)

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mh wenn ich das alles so lese, dann nehm ich wahrscheinlich doch lieber ne spirale nach meiner schwangerschaft... auf dauerhafte blutungen hat man nach dem wochenfluss sicherlich keinen bock... und auf unfruchtbarkeit auch net wirklich, vielleicht will ich ja auch mal n zweites kind...

vom geld her gesehen kommt es doch alles auf das gleiche raus. hier gehts doch mittlerweile lediglich noch um minimale cent-beträge. 300€ für 3 jahre implanon, so viel kostet die pille für diese zeit und der ring und das pflaster und ne spirale auch.. alles was irgendwie hormonell ist kostet gleich wenn mans auf eine gewisse zeit rechnet.
 

Benutzer9617 

Benutzer gesperrt
Erfqhrungen mit Implanon

Liebe Leut

Ohne jetz vollständig alles durchgelesen zu haben, wollte ich kurz meine Erfahrungen mit dem Implanon zum Besten geben.

Auch ich erhielt erstmal 6 Monate die Cerazette Pille und war damit sehr zufrieden, weil keinerlei Blutungen auftraten. Obwohl ich mich auch im Internet und sonst überall schlau gemacht hatte, fand ich vor allem Negatives zum Implanon. Ich wagte es aber doch.

Anfangs tat mir längere Zeit der Arm weh, das hat sich dann aber eingependelt. Doch dann kam die eigentliche "Überraschung": ich blutete als ob ich die Periode hätte und das nicht 1 oder 2, sondern 3 Monate lang. Jeden Tag. War nicht ganz so angenehm. Ziemlich verzweifelt ging ich dann zur Nachkontrolle, doch der Arzt meinte, das würde sich schon noch einpendeln. Nun gut. Nach 6 Monaten ging ich nochmals hin, weils ganz und gar nicht aufgehört hatte. Ich war ziemlich unglücklich, weil ich das Implanon im Grunde genommen toll fand, wären da die idiotischen Blutungen nicht gewesen. Ich wollte es eigentlich nicht entfernen lassen... Der Arzt erzählte mir aber, dass mit einer kurzzeitigen Gabe von Östrogenen (die das Implanon ja nicht enthält) die Blutungen gestoppt werden könnten. Diese Blutungen träten oftmals auf, wenn das Implanon nicht genau zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt würde (was bei mir, wenn ich mich da recht erinnere, auch nicht der Fall war). Er wundere sich aber, dass so viele FA's dann das Implanon ohne Behandlungsversuch wieder aus dem Arm nähmen, schliesslich sei so eine Behandlung nichts Grossartiges.

Ich war ziemlich skeptisch, nahm aber brav meine Pillchen eine Woche lang. Tatsächlich, meine Blutung ist weg und ich bin sehr glücklich darüber!

Fazit: Wenn sich jemand fürs Implanon entscheidet, KANN es schief gehen, doch es GIBT Mittel und Wege das Implanon trotz Komplikationen zu behalten und allfällige Blutungen zu stoppen.

Lieber Gruss & bei allfälligen Fragen einfach nachfragen!

Semiramis
 
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