24-jährige Frau missbrauchte 13-jährigen Jungen

Benutzer27233 

Verbringt hier viel Zeit
Das klingt für mich wie geplant.

Eine mehr oder weniger erwachsene Frau, die zudem noch studiert und wahrscheinlich auch noch Lehramt, sammelt Pokemon-Karten? Wie krankt ist das denn? Die wird wohl auch so ne Art Abartigkeit haben.

Ich will mir das zwar nicht ausmalen, aber haben einige Männer Gelüste,wenn es um kleine Kinder geht und Frauen nicht? Sicherlich gibts da Frauen, die genauso drauf sind. Und dann finde ich, dass beide Seiten den Tod verdienen, ohne Ausnahme, egal wie die Kindheit war.... (Ihr versteht: zu heiss gebadet..) Da sollte es keine Ausnahmen geben, Frau oder Mann. Wir Frauen wollen doch die Gleichberechtigung, warum dann nicht auch hier?!
Eine Frau, die so etwas Abartiges mit Kindern anstellt, sollte genauso hart bestrafft werden wie ein Mann!!!!!
 

Benutzer15806 

Verbringt hier viel Zeit
geilsein schrieb:
Wo liegen Deiner Meinung nach jetzt die Unterschiede zwischen diesen beiden Fällen???? Und komm mir jetzt bitte nicht damit daher, dass ein 14 jähriges Mädel so viel reifer und gescheiter ist als ein 13 jähriger Junge. Schon blöd, wenn man sich selber widerspricht, gell??

GENAU das sage ich dir! ein 14jähriges mädchen ist definitiv reifer als ein 13jähriger junge... wenn du das nicht einsiehst dann tut's mir leid!
ein 14 jähriges mädchen ist von der reife her auf dem stand eines 16-17jährigen jungen...und in jungen jahren liegen welten zwischen 3 jahren! das wird dir jeder bestätigen können der irgenwas mit pädagogik am hut hat!
 

Benutzer16351 

Verbringt hier viel Zeit
Biestig schrieb:
Und dann finde ich, dass beide Seiten den Tod verdienen, ohne Ausnahme, egal wie die Kindheit war....

Danke, dass ich vorm Schlafengehen nochmal so richtig ab :kotz: :kotz: :kotz: :kotz: en durfte...
 
F

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Gast
Mädels und Jungs sind doch nicht gleich

Hallo erstmal,

die Diskussion bewegt sich hier in merkwürdigen bahnen.
Fakt sind 13 Jährige Jungs und ein erheblich älteres Mädchen/Frau.
und nicht umgekehrt.
Mädchen sind viel früher Reif (habe ich hier im Forum gelesen)
... vielleicht geistig.
aber ich habe nie ein 13 jähriges Mädel gesehen das das sexuelle abenteuer sucht und umbedingt amliebsten früher als später Erfahrungen sammeln will.

Ich will sagen bei den meisten 13 jährigen Jungs ist dem aber so.
ob das jetzt bei dem einen ein jahr früher oder später in erscheinung tritt.

Also den Fall mit einem gegenteiligen Fall zu vergleichen ist wohl realitätsfremd.

wenn mir hier jemand vorwirft ich würde denken das ein 13 Jähriges Mädel darunter leiden würde und in seiner entwicklung gestört werden könnte.
uund ich gleichzeitig denke das ein 13 jähriger junger durch das selbe in seiner entwicklung bestärkt wird anstatt gestört.

Dann habt ich recht so denke ich.
und wenn ich auch nicht 100 % ig richtig liege
aber nen Gedanken ists wert.

Gruß

Futzelhub
 

Benutzer24178  (37)

Verbringt hier viel Zeit
jetzt kommt mal alle wieder runter sieht hat ihn am geschlechtsteil berührt...dafür wurde sie bestraft...die strafe finde ich durch aus gerecht fertigt...
wem die strafe zu harmlos ist der kann wenn sie das nochmal tun sollte nach der todesstrafe brüllen...aber ich glaube nicht das sie nochmal so was blödes machen würde...
dem jungen scheint es scheinbar aucch keine psychischen schäden gebracht zu haben sonst würde er sie wohl nich mehr besuchen...
also fazit..sich an kindern vergreifen ist das aller letzte...aber sie wurde ja bestraft...und die todesstrafe kann keiner bei sowas verlangen...

gruß schaky
 

Benutzer24178  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Mister Love schrieb:
präventiv wegsperren....die wird bestimmt rückfällig!
ja das ist würde ich gern bei jeden vergewaltiger verlangen...leider kommen die auch nur nen jahr in den knast...und dann?
 
Y

Benutzer

Gast
Natürlich würden sich Jungs in diesem Alter darüber freuen (<<(vergleiche mich))(Und kommt ja nicht auf die Idee, mich ein Kind zu nennen!)

Nun mal die Standart-Ausführung: Sterilisieren, Sicherheitsverwahrung, Todesstrafe.

Ich frage mich aber, wie man Pokemons so darstellen kann, dass das Pornographisch ist.
 

Benutzer39850 

Verbringt hier viel Zeit
...missbrauch an kinder ist klar nicht zu verharmlosen... ...allerdings kann ich mir mehr als gut vorstellen das, dass ganze etwas anderst gelaufen ist oder das es durch rumprahlerei ans Licht gekommen ist und da er 13 wahr... naja...
 
O

Benutzer

Gast
Es ist schwer, solche Nachrichtenmeldungen objektiv zu beurteilen

Hallo,


Es ist schwer, solche Nachrichtenmeldungen objektiv zu beurteilen.
Leider wird gerade bei dem Thema "sexueller Missbrauch" oft ungenau und tendenziös informiert.

Einige Diskussionsteilnehmer haben schon darauf hingewiesen, dass hinter der Geschichte (http://www.sz-online.de/_tools/news/printversion_pc.asp?id=900473&URL=/nachrichten/artikel.asp) etwas ganz anderes stecken könnte, als man zunächst zu denken gewillt ist.
Wenn es heißt "Erwachsener fast Kind ans unbedeckte Glied", denken wir natürlich sofort an sexuellen Missbrauch, an Nötigung, Vergewaltigung und was auch immer.

Was wir vielleicht übersehen, ist dass es sich um weit harmlosere Sache handeln kann.
Zunächst einmal zum Gesetzlichen: Vergewaltigung setzt Gewalt voraus, Nötigung setzt Drohung "mit einem empfindliches Übel" voraus. Beides ist in diesem Fall definitiv nicht vorhanden.
Verurteilt wurde die Frau wegen sogenannter sexueller Handlungen. Dieser Begriff ist recht schwammig, in den letzten Jahren hat sich auch die Rechtsprechung dahingegend gewandelt, dass schon weitaus harmlosere Handlungen als sexuelle Handlung gelten, als früher.

Als sexuelle Handlung kann schon gelten z.B.: ein Zungenkuss, Streicheln des Bauches, oder eben Berühren des Geschlechtsteiles.
Gemeinsam sind den Handlungen nach §176 (sexueller Missbrauch von Kindern), dass die Handlungen rein äußerlich nicht mit Zwang oder Gewalt erfolgen - denn für solche Fälle existieren bereits die anderen Gesetze (Vergewaltigung etc).

Verboten sind mit dem §176 also alle Handlungen, die heute als sexuell aufgefasst werden, auch wenn sie von beiden Seiten so gewünscht werden.
Strafbar machen sich dabei übrigens beide Personen, auch der 13jährige Junge, nur kann dieser nach geltendem Recht nicht bestraft werden.
Nach §176 machen sich zwei 11jährige Kinder, die Doktorspiele machen, strafbar. Sie dürfen nach geltendem Recht keine sexullen Handlungen machen - können aber noch nicht bestraft werden.

Anders sieht es aus, wenn z.b. ein 14jähriger Junge mit seinem 13jährigen Freund sich gegenseitig befriedigen - was in dem Alter völlig normal ist. Sollte das irgendwie bekannt werden, so wird der 14jährige Junge bestraft werden.
Die sekundäre Schädigung durch das Öffentlich-Machen, Befragungen der Polizei und ähnlichem sind dann meist enorm (vielfach werden Kinder wie Verbrecher vehandelt, sie werden penetrant nach sexuellen Dingen befragt, bis sie in Tränen ausbrechen, ihnen wird immer wieder klargemacht, wie ekelhaft das doch ist usw.).

All dies nur mal zu der Thematik der gesetzlichen Grundlagen zum sogenanntem "sexuellen Missbrauch".



Nun zur Frage, was wohl hinter der Zeitungsmeldung stecken mag.
Wie schon erwähnt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Jungs aus dem Pokemon-Spiel eine Art "Flaschendrehen" / "Wahrheit oder Pflicht" Spiel gemacht haben, auf das sich die junge Frau eingelassen hat. Dass Jungs in dem Alter eine erkennbare Neugier an sexuellen Dingen haben, ist bekannt. Gleichzeitig gilt es als besonders männlich, wenn ein Junge schon früh sexuelle Erfahrungen mit Mädchen macht, gar mit älteren Mädchen oder einer jungen Frau.
Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die Jungs zusammen mit der jungen Frau ein ausgelassenes Spiel initiert haben, in dem man sich u.a. teilweise entkleidet hat, in zotenhafter Weise über Sexualität gesprochen hat, "schweinische" Zeichnungen angefertigt hat und gewisse Mutproben wagte. In dieser Situation wird dann z.b. die junge Frau einem Jungen ans Glied gefasst haben, was diesem wahrscheinlicherweise gefallen hat.
Wie im Artikel sogar erwähnt, besuchen die Jungs die Frau weiterhin.
Auch auf die Frage, wie die Sache aufgeflogen sein mag, wurde schon eine passende Antwort erwähnt: Der Junge wird vielleicht stolz über seine Erfahrung mit der jungen Frau berichtet haben. Kommt es dann zu einer Anzeige, muss die Staatsanwaltschaft handeln, denn der §176 ist ein Offizialdelikt (d.h. der Betroffene bzw. seiner Eltern müssen eine Anzeige nicht wünschen, müssen nicht einmal einverstanden sein mit den zu erwartenden Folgen - Stress, Peinlichkeit, möglw. psychischer Druck/Gewalt durch Polizei, u.a.).



Wie kommt es, dass wir so schnell auf eine wahrscheinlich falsche Fährte (Vergewaltigung) gelockt werden?
Nun, dies hängt zum Beispiel mit der Wortwahl zusammen.
In entsprechenden Meldungen ist unterschiedslos von "Tätern", "Opfern", "Missbrauch", "Taten" usw. die Rede. So entstehen sofort die Assoziationen an schlimmste Gewaltverbrechen, welche auch immer sehr intensiv von den Boulevardmedien präsentiert werden.
Dass eben auch von den Jungen gewünschte, harmlose sexuellen Spielchen als sogenannter "sexueller Missbrauch" gelten und bestraft werden (was oft zu schlimmeren Sekundärschädigungen führt, wie wissenschaftlich festgestellt wurde), übersieht man dann schnell.
Eine objektivere Berichterstattung in solchen Fällen wäre sehr wünschenswert.


Heutzutage neigen wir allgemein schnell dazu, sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und sogenannten "Kindern" zu verdammen. (Ist jeder 13jährige noch ein Kind? Wissenschaftlich erwiesen ist, dass der Beginn der Pubertät immer früher eintritt. Heutige 12, 13 jährige sehen vielfach schon aus wie früher 16,17 jährige. Auch sexuell geht der (auch von Jugendmedien wie Bravo propagierte) Trend zu immer früheren sexuellen Erfahrungen)
Dabei übersehen wir, dass zu früheren Zeiten oder in anderen Kulturen sexuelle Kontakte zwischen Heranwachsenden und Erfahrenen durchaus völlig normal und toleriert waren.

Da wären z.b. die Liebeslehrerinnen zu nennen, die den Adelssöhnen die Geheimnisse der Liebe und Sexualität näher gebracht haben. In den Hochkulturen der Antike wie den Griechen oder der Römer waren Liebesbeziehungen zwischen Männern und Knaben für die gebildeteren Schichten selbstverständlich.
In verschiedenen Kulturen im Nahen Osten sind sexuelle Beziehungen zwischen Jungs in der Pubertät und erwachsenen Männern auch keine Seltenheit. Die Jungs müssen auch nicht fürchten, als schwul zu gelten - es ist in ihrer Kultur einfach nicht möglich, in so jungen Jahren schon Kontakt zum weiblichen Geschlecht zu haben. Also sucht man sich angenehmen Ersatz.

Auch wenn wir meinen, solche sexuellen Handlungen an ihrer "Natürlichkeit" bewerten zu wollen, findet sich in der Natur eine Antwort. So sind z.b. die Bonobo-Schimpansen (eine besonders intelligente Art) für ihre sexuelle Freizügigkeit unter Wissenschaftlern bekannt. Konflikte werden von den Affen durch Sex gelöst, die Bonobos sind besonders friedlich.
Bei den Bonobos machen Sex: Frauen mit Männern, Frauen mit Frauen, Männer mit Männern, Männer mit Kindern und Frauen mit Kindern. Die ganze Bandbreite.

Die Schlußfolgerung ist logisch, dass Sexualität *an sich* nichts Schlechtes oder gar Unangenehmes ist. Das Schlechte entsteht erst im Umgang mit ihr durch den Menschen - durch die Gesellschaft, die Kultur wird Sexualität tabuisiert, als etwas "Schmutziges" angesehen und mit allerlei moralischen Vorschriften beladen.
Interessant, dass Tiere (die so etwas wie Moral nicht kennen) mit Sex viel freier umgehen - und damit sogar ein friedlicheres Leben führen können, wie bei den Bonobos.



Ich möchte abschließen mit der Anregung, offen zu sein für andere Aspekte der Wirklichkeit. Nicht immer ist alles so, wie wir es wahrnehmen und zu sehen gewohnt sind. Oft denken wir in eingefahrenen Denkrillen, die nur noch bestimmte Schubladenbezeichnungen für eine Sache zulassen.
Gerade den heutigen Medien sollte man nicht einfach so trauen - es lohnt sich, zu hinterfragen, zu zweifeln und ein selbstständig denkender Mensch zu bleiben.


Und gerade bei einem wahrscheinlich ganz harmlosen Fall von sexuellen Spielereien pubertierender Bengel mit einer jungen Studentin ist es auffällig, wie der "ganz große Skandal" eigentlich erst im Nachhinein, durch die menschliche Bewertung durch Staat, Moral und Medien entsteht - wären es nicht vier sexspielende Menschen, sondern vier Menschenaffen gewesen, sehe es sicher ganz anders aus ;-)




Gruß,
Objektivität ist eine große Herausforderung!
:smile:
 

Benutzer15806 

Verbringt hier viel Zeit
@objektiv

im grunde genommen hast du ja recht und dieser spezielle fall ist ja auch nicht besonders dramatisch (oder besser gesagt es gibt dramatischeres!) ...mich kotzt nur dieses gesellschaftliche bild dermaßen an:
frauen=*hihi* *süß* *rotwerd* und können keiner fliege was zu leide tun blabla
männer=monnnsssssterrr :angryfire bessstieeeeeeeen :angryfire

da wird mit pauken und tompeten emanzipation eingefordert aber trotzdem und wenn es eng und unangenehm wird berufen sich frauen auf ihr traditionelles image...allein daran sieht man wie verlogen dieses ganze emanzipations-dingsbums ist....nur die rosinchen sind interessant...den rest können wir behalten :grin:

im großen und ganzen gehts mir um nichts anderes!
 

Benutzer40674 

Verbringt hier viel Zeit
@ Objektiv=Schwer

WoW das ist seit sehr langer Zeit mal ein richtig guter Text und absolut selten.

Ich stimme dir da voll zu.
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Girl Power

Dieser modische Begriff aus Popkultur und Medien soll das Selbstbewusstsein moderner Mädchen umschreiben. Ein Selbstbewusstsein, zu dem immer auch das Bewusstsein sexueller Anziehungskraft gehört. Doch ist das Phänomen wirklich so neu wie das internationale Schlagwort, das dafür gefunden wurde?

Vom Parfum mit Schokoduftnote bis zum hauchdünnen Bustier: In den USA haben Kosmetik- und Wäscheindustrie die Zehn- bis Zwölfjährigen längst als kaufkräftige Kundinnen entdeckt. Idole aus der Musikindustrie versorgen die Mädchen mit provozierenden Gesten, die perfekt zur aufreizenden Mode der Jugendlichen passen.

Doch vielleicht sind nicht nur Werbung und Popidole für die frühe Sexualisierung moderner Mädchen verantwortlich. Das Phänomen könnte auch biologische Gründe haben. Die Mädchen des frühen 21. Jahrhunderts empfangen nicht nur aus den elektronischen Medien sexuelle Nachrichten, sondern auch aus ihren eigenen Körpern. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Pubertät heute früher beginnt als je zuvor in der Neuzeit. Um 1900 hatten Mädchen ihre erste Regel meist mit etwa vierzehn Jahren. Heutzutage setzen die Monatsblutungen schon Jahre früher ein.


Pupertät schon im Kindesalter

Erst vor kurzem ergab eine Untersuchung des American Pediatric College, dass die Pubertät heute im Durchschnitt bei weißen Mädchen schon mit zehn, bei schwarzen sogar mit neun Jahren beginnt. Einem Alter, das für gemeinhin noch der Kindheit zugerechnet wird, und in dem sich Mädchen eher für Schokolade als für Büstenhalter interessieren sollten.
Lange vor der ersten Regelblutung beginnt die hormonale Aktivität im Körper junger Mädchen. Das Gehirn sendet Signale an die Eierstöcke, die daraufhin Sexualhormone ausstoßen. Diese Hormone sorgen dafür, dass sich die Brüste und die Schambehaarung entwickeln. Das Becken wird breiter. Diese körperlichen Veränderungen der Pubertät bereiten das Mädchen allmählich auf Geschlechtsverkehr und Mutterrolle vor.
Im Gegensatz zu den Mädchen, kommen die Jungen auch heute nicht früher in die Pubertät als vor hundert Jahren.


Ernährung führt zu frühen Pupertät

Noch hat die Wissenschaft keine umfassende Erklärung für das Phänomen der früher einsetzenden weiblichen Geschlechtsreife gefunden. Doch es gibt verschiedene Theorien.
Ein weiterer Grund für die Frühreife könnte die moderne Ernährung sein. Da sie sehr fett- und proteinreich ist, erhält das Gehirn eines jungen Mädchens die Nachricht, dass sein Körper bei guter Gesundheit ist und über alle Ressourcen verfügt, die zur Fortpflanzung gebraucht werden. Auch kindliches Übergewicht könnte ein Grund sein, weil durch die Fettreserven vermehrt Östrogene entstehen, weibliche Sexualhormone. Zudem verhalten sich einige Umweltgifte im menschlichen Körper wie Östrogene. Für die betroffenen Mädchen kann die beschleunigte Entwicklung allerdings unangenehme körperliche Folgen haben. Im Lauf der Pubertät wächst ein Mädchen um 25 Zentimeter und entwickelt 10 Kilo Fettgewebe. Vom Gewicht her ist das in etwa so, als würde dem Körper ein dritter Arm wachsen. Auch Jungen durchlaufen in der Pubertät eine ähnliche Entwicklung. Sie gewinnen dabei allerdings weniger an Fett als vielmehr an Muskelmasse und Knochen. Vor allem Mädchen empfinden jetzt eine schmerzhafte Diskrepanz zwischen ihrem Körpergefühl und dem Anspruch, dem Schlankheitsideal entsprechen zu müssen.

Der Aufbau von Fettgewebe vollzieht sich über einen längeren Zeitraum. Schon der Körper einer Achtjährigen beginnt, verstärkt Östradiol auszuschütten. Dieses zu den Östrogenen zählende Hormon sorgt dafür, dass sich vor allem an den Hüften und den Schenkeln Fettgewebe bildet. Auf diese Weise schafft die Natur schon jetzt die Reserven, die eine Frau im späteren Leben für das Stillen eines Kindes benötigt. Eine Frau, die stillt, verbraucht allein für die Produktion der Muttermilch täglich 500 Kalorien. Der menschliche Körper ist in der Lage, Kalorien für den Notfall zu speichern. Doch was einst für das Überleben des Menschen von größter Bedeutung war, stellt heute für eine Zwölfjährige nur noch eine Qual dar.


Mädchen oft überfordert

Die Therapeutin Sandra Friedman untersucht, wie die Veränderungen während der Pubertät sich auf das Selbstvertrauen der Betroffenen auswirken: "Die jungen Mädchen glauben, dass sie die Kontrolle über ihren Körper verlieren, aber das ist nicht der Fall. Doch eine Ungewissheit bleibt, denn es ist nicht möglich, das Ende der Pubertät vorherzusagen. Deshalb hat eine Jugendliche oft das Gefühl, sie müsse jeden Abend beten, dass ihr ihre Jeans am nächsten Morgen noch passt!" Wie andere Soziologen, kritisiert auch Buchautorin Wendy Shalit die Tatsache, dass junge Mädchen heute förmlich dazu angehalten werden, sich nicht nur sexy zu geben, sondern auch sexuelle Beziehungen einzugehen. Die Autorin antwortet darauf mit einer provozierend altmodischen Theorie: Die frühe Sexualisierung sei nichts als das Produkt unserer heutigen sexuellen Übersättigung, und eher ein Zwang als eine "biologische Normalität".

Im kanadischen Ontario versucht man in einer Ferienkolonie, die Mädchen gegen den gesellschaftlichen Druck zur Sexualisierung zu stärken. Verschiedenste Motivationsübungen sollen ihnen dabei helfen, Ängste zu überwinden. Die Soziologen vor Ort hoffen, dass sie dadurch den Teufelskreislauf aus fehlendem Selbstbewusstsein und verfrühter sexueller Aktivität durchbrechen können.

Quelle : Discovery.Channel.-.Lust.Und.Liebe.-.Die.Sexualität.Des.Menschen.-.Vom.Girlie.Zur.Frau
 
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