2. ausbildung zur gesundheits- und krankenpflegerin

Benutzer61433  (31)

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hallo ich möchte eine 2. ausbildung machen, ist das überhaupt möglich auch wenn es in meinem jetzigen beruf freie arbeitsstellen gibt?

wie muss ich mir diesen beruf vorstellen ich habe zwar mal ein praktikum im altenheim gemacht aber das is ja dann immer noch was anderes. lernt das jemand von euh oder hat das gelernt der mir etwas daürber erzählen kann? vielen dank..
 

Benutzer101427 

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ich habe vor 1,5 jahre ausgelernt. was möchtest du denn genau wissen zur ausbildung und zum beruf?
 

Benutzer61433  (31)

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also wenn ich da jetzt ein vorstellungsgespräch hätte wüsste ich garnich so recht wie ich anfangen soll bzw, was mich an diesem beruf interressiert, ich kann nur soviel sagen arbeite gern mit menschen zusammen, bin teamfähig..aber über diesen beruf weiß ich garnix?! werde ich da auf allen stationen mal sein? was sind meine aufgaben?
 

Benutzer101427 

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beim vorstellungsgespräch, kann dich ein test erwarten. der besteht meist aus allgemeinwissen, mathematik und etwas anatomie. du wirst so auf ziehmlich allen stationen eingesetzt werden. deine aufgaben sind je nach lehrstand unterschiedlich.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Wenn Du über den Beruf nichts weißt: Wie kommt es, dass Du ihn ergreifen willst? Diese Frage kam mir eben in den Sinn.

Gesundheits- und Krankenpfleger/in - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden
In der linken Spalte gibts dann ein Menü, wo Du ausführlichere Informationen findest --> Klick zum Beispiel auf "Tätigkeiten".

Mein Rat: Recherchier mal ein bisschen ausführlicher zu Deinem möglichen Wunschberuf.

Welchen Beruf übst Du denn aktuell aus? Warum möchtest/kannst Du in Deinem ersten gelernten Beruf nicht mehr arbeiten?
Was erwartest Du Dir persönlich von einer zweiten Ausbildung?
 

Benutzer61433  (31)

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ok danke und was hast du im 1. lehrjahr verdient? mathe is ja mal garnich si meins und anatomie, naja mal schauen..bist du mit diesem beruf glücklich? wegen schichtdienst usw.? ich bin jetzt auch im schichtdienst aber nur früh und spät und WE immer und feiertage halt wollte ja eigentlich nicht mehr so etwas haben wnen ich mal an später denke wegen kinder und so..



finde es interessant wenn ich krankenhaus bin was die da so machen hat mich schon immer begeistert..
 

Benutzer101427 

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Du verdienst im 1Lehrjahr so zw. 600 und 750€ brutto. ist abhängig je nach Krankenhaus. Ich bin mit dem Beruf sehr zufrieden und an die Schichten gewöhnt man sich. Und man kann ja mit der Ausbildung auch woanders arbeiten später. z.B. in einer Arztpraxis oder so.
 

Benutzer61433  (31)

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ich erwarte das es der beruf ist wo ich glücklich bin, was mir angst macht is das ich das nich schaffe das ich zu hohe anforderungen an mich setze, ich setz mich sehr unter druck.

ich möchte etwas zukunftsicheres machen mein beruf kann ich da wo ich jetzt bin nicht mehr ausführen durch einen neuen kollegen lange geschichte, jdf. suchen wir alle etwas neues...und hier wo ich wohne finde ich nix ich müsste weg gehen und das wollen wir nich.
 

Benutzer101427 

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der beruf ist eigentlich sehr sicher. du kannst danach auch in der Hauskrankenpflege, in der atenpflege oder auch in einer arztpraxis arbeiten. kenne keinen der diesen beruf erlernt hat, der keinen job hat.
 

Benutzer61433  (31)

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ja genau das finde ich super das man so eine auswahl hat...
 

Benutzer101427 

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ja. vllt. machst du mal ein praktikum in einem krankenhaus um zu sehen ob du damit umgehen kannst.

ps: lehre mal dein posteingang
 

Benutzer61433  (31)

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ja vllt sollte ich das tun, ich weiss auch garnich ob ich mich beim assiamt melden muss deswegen?

is leer...
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Hast Du Dich mit den Informationen auf der verlinkten Seite mal befasst? Dort erfährst Du Einiges über die Inhalte Deines gewünschten Berufs, auch über die Ausbildung.
Wenn Du mit "Assiamt" die Bundesagentur für Arbeit meinst: Frag nach. Beziehst Du Sozialleistungen? Arbeitest Du aktuell oder bist Du arbeitssuchend gemeldet?

Die Leute aus meinem Umfeld, die in der Pflege tätig sind, arbeiten dort gern, schildern es aber als einen sehr fordernden und harten Arbeitsalltag (Krankenhaus). Es wäre sicherlich gut, vor einer Ausbildung schon mal "Pflegeluft" geschnuppert zu haben. Ich hab den Eindruck, Du hast aktuell nicht wirklich eine Vorstellung, was alles zu dem Beruf dazugehört.

Hier eine Übersicht, was Du in der Ausbildung lernst: Ausbildungsinhalte

www.planet-beruf.de: Job inside: Gesundheits- und Krankenpfleger/in
www.planet-beruf.de: Ausbildung an einer Schule für Gesundheitsberufe
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich finde es auch nicht ganz nachvollziehbar, weshalb du eine Zweitausbildung in einem dir anscheinend ziemlich unbekannten Beruf ins Auge fasst. :ratlos:
Zukunftssicher ist ja nicht alles, zumal sich das auch sehr schnell ändern kann und die Ausbildung wohl mind. 2 Jahre dauert und wenn heute massenhaft Krankenpfleger gesucht werden, dann kann das in 2 Jahren schon wieder ganz anders sein. Das Risiko besteht immer, deswegen sollte man sich schon für einen Beruf entscheiden, der einem auch liegt, dessen INhalte einen interessieren und für den man eine gewisse Leidenschaft verspürt. Sonst macht das wenig Sinn. :ratlos:

Wenn du in ein Vorstellungsgespräch gehst, ohne von dem Ausbildungsberuf eine Ahnung zu haben, dann vergiss es. Allerdings wird man das zu 99% schon in der Bewerbung merken und man wird dich gar nicht einladen.

Du musst wissen, warum du diesen Beruf ergreifen willlst! Wir können das nicht wissen.

Mir wurde vor ein paar Jahren auch mal empfohlen, mich im Pflegebereich zu orientieren (ich wollte damals auch eine Zweitausbildung machen), aber ich bin dafür definitiv zu weich und ganz einfach nicht sozial genug. Das muss einem liegen und man muss da die nötige Hingabe haben, ansonsten wird man scheitern.

Kümmere dich um ein Schnupperpraktikum o.ä. Ich hab mit 17 drei Wochen auf einer Rheumastation in der Pflege gearbeitet und tat mich sehr hart. Auch heute hätte ich einfach noch Berührungsängste und das geht in dem Job eben nicht.
Also frag mal in Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen, ob du mal eine Woche lang den Leuten über die Schulter schauen kannst. :zwinker:
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
ich erwarte das es der beruf ist wo ich glücklich bin,
Und WARUM erwartest Du das gerade von DIESEM Beruf?
Du weißt doch anscheinend gar nicht wirklich, was Dich da erwartet - aber Du denkst, der Beruf werde Dich glücklich machen. Das halte ich für naiv, nimms mir nicht übel.

Welche Art Beruf übst Du jetzt aus? Was stört Dich daran? Vom Schichtdienst abgesehen. Es scheint ja inhaltlich was ganz anderes zu sein als Pflege.

mein beruf kann ich da wo ich jetzt bin nicht mehr ausführen durch einen neuen kollegen lange geschichte, jdf. suchen wir alle etwas neues...und hier wo ich wohne finde ich nix ich müsste weg gehen und das wollen wir nich.
Es gibt in Deiner Region nur einen einzigen Betrieb, in dem Du Deinen gelernten Beruf ausüben kannst? Oder willst Du nur in Deiner Stadt arbeiten? Wie lang darf der Arbeitsweg sein?

Bevor Du weitere drei Jahre Ausbildung anfängst, würde ich mir gut überlegen, ob Du nicht doch in dem erlernten Beruf weiterarbeiten willst. Insbesondere, wenn die neue Ausbildung nicht Dein langgehegter Berufswunsch ist, sondern Du das bislang nur irgendwie interessant findest, was Du bei Pflegekräften an Tätigkeiten beobachtet hast, als Du im Krankenhaus warst. :zwinker:

Zudem willst Du eigentlich keinen Schichtdienst- zumindest in Krankenhäusern ist Schichtdienst Alltag, und Du dürftest während der Praxisblöcke in der Ausbildung auf jeden Fall Ausbildungszeiten mit Schichtdienst haben, selbst wenn Du später in einer Arztpraxis arbeiten solltest.

Du erwähnst Familiengründungswünsche - insbesondere deswegen würde ich mir gut überlegen, ob Du erneut drei Jahre mit überschaubarem Lehrlingsgehalt verbringen möchtest oder ob Du Dir in Deinem bereits erlernten Beruf eine neue Stelle suchst.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Da du das ganze in deinem Alter wohl kaum als Umschulung finanziert bekommst, hat das Arbeitsamt bei dir keinerlei Funktion.

Du solltest dich zunächst mal ausführlich über den Beruf informieren und bei Interesse könntest du dich dann bei verschiedenen Krankenhäusern bewerben. Meist gibt's Auswahltests und natürlich ein Bewerbungsgespräch. Das würde aber ja noch einige Zeit dauern, zumal du scheinbar wirklich noch nicht viel über den Beruf an sich weißt.

Die meisten Krankenschwestern aus meinem Umfeld haben Kinder oder planen welche. Krankenhäuser sind mit sowas oft flexibel oder bieten auch Halbtagsstellen. Ich sehe das also schon als familienfreundliche Arbeit, trotz Schichtdienst.
 

Benutzer53291 

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Hey du! Ich befinde mich im 3.Lehrjahr zum Gesundheits-und Krankenpfleger.

Ich muss erhlich zugeben, ich habe mir den Beruf anders vorsgestellt, bevor ich anfing.

Folgendes gehört beispielsweise noch zum Beruf:

-dem Patienten bei der Körperpflege unterstützen oder je nach Selbstständigkeit des Patienten auch komplette Übernahme der Körperpflege
-Infusionen richten verabreichen
-BZ messen und Insulin spritzen
-Blutabhnahme
-Verbände machen
-Vorbereitung für Op
-Visite des Arztes ausarbeiten
-den Patienten informieren/beraten

usw............... noch viele Nebentätigkeiten

Ich finde es ist ein harter Beruf mit viel Verantwortung und zu niedriger Bezahlung.

Ich werde evtl ein Jahr in dem Beruf arbeiten, um bißchen Geld zu verdienen für evtl andere Ausbildung oder Studium.

Ich tendieren dazu noch etwas anderes zu machen als Krankenpfleger, weil ich mit einigen Dingen unzufrieden bin in diesem Beruf. (zu wenig Personal für großen Berg an Arbeit, Gehalt zu niedrig,sehr hoher Stress,Wochenendarbeit,Rückenbelastungen.......)
 

Benutzer15917  (34)

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Ich bin selbst Krankenpflegerin und arbeite auf einer Inneren Intensivstation.
Die Arbeit ist mit einer sehr hohen Verantwortung verbunden, als Krankenpfleger ist man im Krankenhaus derjenige mit dem meisten Patientenkontakt, d.h. obwohl der Arzt die Verantwortung für die von ihm verordneten Therapien/Medikamenten etc trägt, bist du derjenige der im Zweifel als erster am Patientenbett ist und dann dementsprechend handeln muss.
Die Arbeit ist auch körperlich sehr anstrengend, die Verweildauer in dem Beruf ist sehr kurz, Bandscheibenvorfälle und z.b. die Infektion mit Hep C gehört zu den "Berufskrankheiten".
Auch Pflegekräfte mit Helfersyndrom, die dann irgendwann ein Burn-Out bekommen, sind gelegentlich anzutreffen.
Die Patienten müssen sowohl tagsüber als auch nachts und an Feiertagen und Wochenenden versorgt werden.
Natürlich kann man auch Teilzeit arbeiten oder in dem Vertrag bestimmte Zeiten festlegen, aber dem Arbeitgeber ist in den meisten Fällen eine flexible Vollzeitkraft lieber.
Es gibt verschieden Stationen, dementsprechend ist das Patientenklientel sehr unterschiedlich.
Bei den meisten operativen Fachrichtungen ist der Durchlauf sehr hoch, ein Patient mit einer Analfistel oder eine Patientin mit irgendeiner kleineren gyn. Op bleiben eben nur 1-2 Tage, dafür ist man dann den ganzen Dienst nur mit Aufnahmen, Entlassungen und Op-Fahrten beschäftigt.
Auf den orthopädischen Stationen ist die Liegedauer etwas höher, da sind dann die Haupttätigkeiten so etwas wie Mobilisation, Unterstützung bei der Körperpflege, Verbände, postoperative Überwachung etc.
Auf den inneren Stationen wie Kardiologie/Gastroenterologie/Pulmologie ist sicherlich ein Hauptteil das Ausarbeiten der Visiten, Überwachung der medikamentösen Therapie, Körperpflege, Lagerung und natürlich vieles mehr.
In der Ausbildung bekommt man einen groben Überblick über alle "Disziplinen", das ist auch sehr wichtig, denn häufig liegen die Patienten zwar auf einer Station mit einer bestimmten Fachrichtung, haben aber noch zusätzliche Erkrankungen die da nicht ganz reinpassen.
Auch das Sterben gehört im Krankenhaus dazu, die Meisten sind alt und schwer krank, ich habe aber auch schon junge Menschen sterben sehen und natürlich wäre es gelogen, dass mich das kalt lässt. Man muss eben der Typ sein um damit umgehen zu können.

Für mich auf der Intensiv sind die schönsten Momente wenn jemand nach langer Zeit an der Beatmung endlich wieder extubiert werden kann und selbst atmet, wenn jemand nach einer Reanimation im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte in die Reha verlegt wird oder wenn ein Patient nach langer Zeit wieder an der Bettkante sitzen kann und selbständig essen kann. Da bin ich dann bei der Übergabe ganz stolz was "mein" Patient schon alles kann und was wir im Team erreicht haben.
 

Benutzer61433  (31)

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hallo ja ich habe mich informiert ich weiss es ist ein schwieriger beruf...ich werde drüber nachdenken!

fakt ist ich möchte da wo ich jetzt arbeite weg! bei mir inna nähe gibts nix anständiges auch wenn einige das jetzt nich glauben ich könnte auch jeden tag ne stunde mitm zug fahren und wäre dann in berlin oder potsdam, aber das bringt mir auch nix wenn ich spätschicht habe komme ich nicht mehr nach hause, mit dem zug nich mit auto ja klar aber kostet zuviel benzin, außerdem schlechte bezahlung und ich möchte i-was neues machen und am liebsten mit menschen zusammenarbeiten!
 
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