115 Millionen im Lotto

Benutzer41465 

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sie kann es ja spenden was soll ein mensch mit 115euro geld amcht schließlich nicht auf dauer glücklich und wenn man soviel hat schon gar nicht
 

Benutzer13108  (38)

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@ Daucus-Zentrus:
"Es geht darum, egoistisch zu sein". Das ist ja mein Problem. Ich bin durch Kindheit in der DDR und meine Eltern ganz altmodisch zu Bescheidenheit und Solidarität erzogen worden und habe daher Probleme, mich mit dem Egoismus abzufinden. Jede Form von übermäßigem Luxus hasse ich wie die Pest.

naja, das ist doch mal nen Ansatzpunkt.. du bist in der DDR groß geworden, die DDR war ne staatliche Planwirtschaft (unless I'm fully mistaken) und funktionierte in massiven Maße ineffizient.. sonst gäbe es sie heute vermutlich noch...
Solidarität ist ja gut und schön, aber der Staat ist nunmal ein Haufen Pack das genauso von falschen Freunden (Lobbies) belagert wird wie eben diese Frau.. und genauso wird da was falsch laufen (sonst gäbe es keine staatlichen Gebäude mit goldenen Klobrillen) ...und wenn die Frau es selbst verteilen kann, weiß sie zumindest dass sie ihr Geld in Sachen steckt mit denen sie glücklich ist.. DENN: auch wenn sie es verschenkt, der dem sie es schenkt wird sich was damit kaufen, d.h. Mehrwertsteuer zahlen, der der ihm was verkauft macht Gewinn (zahlt also Steuern) und bezahlt seine Mitarbeiter (die zahlen lohnsteuer) und davon kaufen sie sich auch wiederum was (wobei das spiel wieder von vorne los geht) ... also letzendlich landet das Geld sowieso wieder beim Staat, aber vorher kann es die Wirtschaft ankurbeln und somit einen erheblich größeren monetären Nutzen stiften als wenn der Staat es einsacken und dann zu Deckung des Staatsdefizits nutzen würde... In Zeiten leerer Kassen werden gerade gemeinnützige Fonds als erstes gestrichen.

Ergo: Soldiarität ist gut, aber blindes Staatsvertrauen ist meiner Ansicht nach naiv
 

Benutzer3277 

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@ DrBingo:
Das Problem ist nur, daß viele Leute in Deutschland Unmengen von Geld auf Konten liegen haben. In keinem anderen Staat der Welt liegt so viel Geld ungenutzt in Panzerschränken. Und jemand zwingen sein Geld zu investieren (z.B. in Arbeitsplätze oder Forschung) geht leider auch nicht.

Vielleicht berichten die Medien ja in 1 Jahr, was die Frau mit den 115 Millionen gemacht hat, außer Schuluniformen für ihre Kinder zu kaufen. Ich befürchte aber, das Thema ist in 1 Jahr vergessen.
 

Benutzer23730  (36)

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ProxySurfer schrieb:
Ich bin entsetzt was für geldgierige Leute hier im Forum sind. Hauptsache ICH ICH ICH ICH ICH, EINE MILLION REICHT MIR NICHT, was kümmern mich kranke Kinder? :mad: :mad: :mad:
Ich bin entsetzt, was du für ein naiver Typ bist.
Glaubst du tatsächlich, dass nach sagen wir mal 8 Jahren viel von einer
Million beispielsweise in einem Land wie Deutschland übrig bleibt ?
Sicherlich, überall wird immer betont, dass der Gewinn steuerfrei ist,
aber glaubst du wirklich, dass der Staat über Jahre hinweg nicht einen
einzigen Cent vom Gewinn abzwackt ? Auch wenn das sich jetzt blöde
anhört, aber glaub' mir, das Geld wird wegrinnen, wie warme Semmel...
Und wenn große Gewinne gesplittet werden würden, wäre das Betrug an
all den Lotto-Teilnehmern, denn sicherlich wird es unter ihnen - wie in allen
Bereichen - einen großen Prozentsatz geben, der gar nichts spenden würde.
Nicht, weil man egoistisch ist, sondern weil man den dubiösen, untransparenten
Bewegungen im Hintergrund nicht traut und einige korrupte Köpfe hinter
Organisationen - zu recht - vermutet.
Und außerdem geht das niemanden etwas an, wie die Lottogewinner mit ihrem
Geld wirtschaften. Wenn sie nicht mit ihrem Leben klar kommen und alles
versaufen, bitte, dann tun sie das halt. Das tut zwar allein beim Zusehen
weh, aber es ist ihre Entscheidung, denn es ist ihr Geld und sie müssen
mit all den einhergehenden Konsequenzen leben...

tz... so ein idiotischer Thread...
 

Benutzer3277 

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@ Wildchild:
Wenn du das als "idiotischen Thread" bezeichnest, beweist das nur, wie weit fortgeschritten der Egoismus unter den Leuten hierzulande ist. Ja, dann bin ich eben naiv (wie du schreibst), aber menschlich.

115 Millionen Gewinn für einen einzigen Menschen zeigt schon sehr drastisch, wie krank dieses ganze System ist. Ich brauch bloß die marode Schule, die geschlossene Bücherei und das baufällige Freibad (geschlossen) bei uns zu sehen, das sieht alles aus wie 1945. Aber 115 Millionen auf einem Privatkonto liegen lassen, das finden fast alle richtig. Ich bleibe dabei: Von 1 Million kann man gut leben, mehr muß es nicht sein. Nun lästert weiter, daß 1 Million zu wenig zum Überleben ist...
 

Benutzer15353 

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Das Thema scheint Dich ja so extremst zu bewegen, dass ich das gar nicht fassen kann.

ProxySurfer schrieb:
Die Frau wird eher große Probleme kriegen, sich vor vermeintlichen Freunden, Beratern und Helfern in Sicherheit zu bringen.
Du machst Dir jetzt also ernsthaft Sorgen um das Wohlergehen dieser Frau? Wie laecherlich ist denn das? Es gibt sicherlich vieles, worueber man sich Sorgen machen kann, aber ob sie mit dem Geld umgehen kann, ist mir wirklich egal. Und wenn sie es nicht kann, dann kommt das Geld eben wieder unter die Leute und gut ist.

ProxySurfer schrieb:
Das Problem ist nur, daß viele Leute in Deutschland Unmengen von Geld auf Konten liegen haben. In keinem anderen Staat der Welt liegt so viel Geld ungenutzt in Panzerschränken. Und jemand zwingen sein Geld zu investieren (z.B. in Arbeitsplätze oder Forschung) geht leider auch nicht.
Das ist absoluter Quatsch!


ProxySurfer schrieb:
Ich bin durch Kindheit in der DDR und meine Eltern ganz altmodisch zu Bescheidenheit und Solidarität erzogen worden und habe daher Probleme, mich mit dem Egoismus abzufinden. Jede Form von übermäßigem Luxus hasse ich wie die Pest.
Bei Dir merkt man wirklich, dass die DDR Mentalitaet noch gut vorhanden ist.

Der Staat soll erst mal enteignen (genau das schlaegst Du hier vor) und dann wird er es schon richten. Und wenn alle gleich wenig haben, dann sind auch alle gluecklich.

Dass Du Luxus hasst ist Dein gutes Recht --

-- solange Du ihn bei Dir hasst. Aber lass andere Leute nach ihrer Facon gluecklich werden und schreib nicht vor, was sie zu tun oder zu lassen haben.

Sowas nennt man auch Toleranz.

Was mir in Deinen Beitraegen entgegenschlaegt, sind Neid und Missgunst. Wenn sich jemand darueber ernsthaft und nachhaltig den Kopf zerbricht, wieviel Geld jemand anderes zu einem angemessenen Leben benoetigt, und wieviel zuviel ist, dann fallen mir dazu keine anderen Begriffe ein!
 

Benutzer13108  (38)

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ProxySurfer schrieb:
@ DrBingo:
Das Problem ist nur, daß viele Leute in Deutschland Unmengen von Geld auf Konten liegen haben. In keinem anderen Staat der Welt liegt so viel Geld ungenutzt in Panzerschränken. Und jemand zwingen sein Geld zu investieren (z.B. in Arbeitsplätze oder Forschung) geht leider auch nicht.

Vielleicht berichten die Medien ja in 1 Jahr, was die Frau mit den 115 Millionen gemacht hat, außer Schuluniformen für ihre Kinder zu kaufen. Ich befürchte aber, das Thema ist in 1 Jahr vergessen.

prinzipiell ist das auch nicht großartig tragisch wenn Du Dein Geld zur Bank bringst und da bukerst, weil dieses massive Sparangebot massiv zinssenkend wirkt. Außerdem erhälst du ja Zinszahlungen die Du wiederum versteuern musst. Darüber hinaus ist das ganze nur eine Frage der intertemporalen Verschiebung: Was macht man denn mit so viel Geld.. bunkern und warten dass die nächste Teuro Welle es restlos entwertet? Irgendwann wird man es ausgeben, im Zweifel spätestens beim Generationswechsel, wenn Erbschaftssteuer anfällt. Irgendwann kommt der Volkswirtschaft das Geld zu gute, wenn sie es verschenkt anstatt es zu Wertpapieren anzulegen sogar umso schneller...
Besides that: Sinkt der Zins, so kann die Bank (bei gleicher Gewinnmarge) günstigere Kredite ausgeben, was wiederum positiv auf die Kreditfinanzierte Investionsnachfrage wirkt (ist ja auch sinnvoll auf pump zu investieren, da die Zinszahlungen für die Unternehmen steuerlich abzugsfähig sind)

so viel von mir
DocB

oh hey.. Ergänzung Ergänzung:
Du vertraust auf die effiziente Verteilung von Geldmitteln durch den Staat.. das müßtest Du mir aber nochmal genauer erklären...da ist nämlich ein massives Problem in Deiner Argumentation...beim Staat versackt das u.U in total hirnrissigen und schlecht kontrollierten (--> controlling abteilung) Projekten wie z.B. einer Idee zur Autobahnmaut...
auch die Armenspeisung auf der Welt führt nicht zur Wohlstandsmehrung.. anstatt die Leute zu befähigen sich selbst zu helfen werden hilfsgüter dahin transportiert und viel Geld versackt irgendwo in der staatlichen Korruption (schmuggel, genehmigungen, etc.)
 

Benutzer3277 

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Ich glaube, ich werde hier von vielen mißverstanden. Es geht mir nicht darum, jemandem seinen Lottogewinn wegzunehmen. Es geht darum, nur EXTREM HOHE Gewinne zu reduzieren, z.B. daß 115 Personen jeweils eine Million Euro gewinnen - statt eine Person 115 Millionen Euro. Der Lotto-Veranstalter (nicht der Staat!!! Das habe ich nie geschrieben!) sollte das im Voraus so regeln, daß extrem hohe Gewinne nicht möglich sind (max. 1 Million pro Person) oder daß ein Teil der Höchstgewinne (die weit über 1 Mill. Euro liegen) Bedürftigen (z.B. krebskranken Kindern) zugute kommt. Das muß der Lottospieler aber im Voraus wissen, was mit seinem Geld passiert. Er wird trotzdem weitertippen, auch wenn er NUR eine Million gewinnen kann. Das finde ich alles andere als ungerecht.
Übrigens hätte dadurch jeder Lottospieler von euch größere Gewinnchancen, als wenn einer alles abfasst.
 

Benutzer13108  (38)

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ProxySurfer schrieb:
Ich glaube, ich werde hier von vielen mißverstanden. Es geht mir nicht darum, jemandem seinen Lottogewinn wegzunehmen. Es geht darum, nur EXTREM HOHE Gewinne zu reduzieren, z.B. daß 115 Personen jeweils eine Million Euro gewinnen - statt eine Person 115 Millionen Euro.

Übrigens hätte dadurch jeder Lottospieler von euch größere Gewinnchancen, als wenn einer alles abfasst.

hm, prinzipiell is das ja eine süße Idee, die praktische Umsetzung macht jedoch probleme: Wenn es wie bei unseren deutschen jackpotlotterien nur eine ziehung gibt, dann gibt es eben auch nur den bzw. die Gewinner mit der Zahl die sich den Jackpot teilen.. Willst du jetzt bei einem gegebenen Jackpot dafür sorgen, dass jeder nur 1. Mio erhält, dann müßtest Du mehrere Ziehungen durchführen damit du auf mehr Gewinnnummern und mehr Gewinner kommst... dann sind aber u.U. die Auszahlungen bei einem Gewinn wieder recht gering, was das tippverhalten negativ beeinflußt.

Wenn man generell den max. Auszahlungsbetrag begrenzt, dann kommt das einer Einschränkung des Lottowettbewerbs gleich der keinem wirklich nützen würde...(warum sollte ich bei dem einen oder bei dem anderen spielen wenn der max. betrag eh der gleiche ist?)

und: Die Gewinnchancen bleiben bei einer Ziehung die gleichen, das ist ja nur ne statistische Frage.. lediglich der wahrscheinliche Gewinn sinkt mit sinkendem max. Auszahlungsbetrag.

bei mehreren ziehungen würden die Chancen steigen (mit allen zuvor dargestellten problemen)

LG DocB

also wie gesagt.. süße idee, aber nicht so praktisch umsetzbar
 
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