10 Jahre Beziehung. Ich halte die Sexabstinenz nicht mehr aus.

Benutzer75021 

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Syris, das sind wirklich tolle Vorschläge, aber ich denke es ist wohl zu spät.
Der TS hat sich den Arsch aufgerissen für die Beziehung und wenn da nicht ein wenig zurück kommt, dann würde ich auch das Handtuch schmeißen.
 

Benutzer78883 

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wenn ich mich nicht verlesen habe, hat er gesagt er probierts noch bis januar.

krieg führt man eben zu 100% oder gar nicht. ^^

drücke den beiden auf jedenfall die daumen. Vielleicht ist getrennte wege gehen im januar gar nicht das schlechteste und vielleicht verlieben sie sich ja noch wieder ineinander, oder auch nicht.
 

Benutzer55572 

Verbringt hier viel Zeit
Ich lese den Thread jetzt auch schon seit dem ersten Beitrag mit und möchte erstmal den Hut vor dem TS ziehen, wie viele Gedanken er sich über seine Beziehung gemacht hat. Ich denke das sollte genug Beweis sein, wie sehr seine Freundin ihm bedeutet. Im laufe dieses Threads habe ich aber auch gemerkt, das es nicht richtig vorwärts ging und man sich eigentlich dauerhaft im Kreis drehte. Ich halte es auch für falsch, diese Probleme nur an einer Person oder einem bestimmten Problem festzuhalten, ich denke eher das man das Problem in der Beziehung als gesammtes sehen muss, vllt. ist wirklich die Luft raus aus der Beziehung und keiner will es eingestehen und ist so im Alltag und lebt so lange zusammen, einfach weil es immer schon so war. Was die Freudnin vom TS wirklich denkt, ist für uns alles reinspekulativ, wir wissen nicht was sie sich für Gedanken macht oder ob sie es gar nicht soo bemerkt hat. Fakt ist aber das sich für den TS seiner Ansicht nach die Situation nicht entscheidend verbessert hat!
Und ich denke diese ganze Situation geht ja schon viel länger als er das im Forum angesprochen hat, ich denke das war nur der Zeitpunkt wo er sich schon unsicher war ob die Beziehung so noch einen Sinn macht und für ihn mehr in den Blickpunkt geraten ist.
Manchmal ist es auch einfach besser einen Schlußstrich zu ziehen und beide machen einen Neuanfang, als das jahrelang hinzuziehen und sich gegenseitig evtl. fertig zu machen.
Diesen Schritt dann zu machen und sich zu trennen ist natürlich kein leichter!
 

Benutzer86828 

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sehe ich auch so...

da wird es sich immer so einfach gemacht: "ich habe keine lust auf sex, also musst du damit klarkommen". und wenn der mann dann fremdgeht, dann ist er ja ganz ganz böse... nein, er muss sich ja auf jedenfall immer wieder bemühen, kuscheln wollen ohne hintergedanken, usw. usf. bei einem "normalen" mann muss ich nun einmal damit rechnen, dass er regelmäßig sex will und das nicht unbedingt mit riesigem aufwand...

ich denke nicht, dass man da noch viel bewegen kann. sie kann ja nicht einmal klipp und klar sagen, was eigentlich los ist. und das beschriebene unter "desinteresse" spricht doch eher dafür, dass da noch mehr hintersteckt als "nur" eine geringe libido. also entweder du arrangierst dich damit, oder du lebst das ganze woanders aus bzw. trennst dich.

sehe ich gar nicht ein, das mein partner wegen meiner unlust seine triebe unterdrücken muss nur weil ich nicht will!

wie kommt er dazu?
beim mann sind diese triebe nun mal stärker ausgeprägt (ich rede jetzt nur für mich) und bei mir muss mein partner diese nicht unterdrücken, deswegen auch nicht zu anderen frauen gehen!

man hat schon mal keine lust, aber mal ehrlich, sobald mich persönlich mein partner anfasst ich seinen warmen, eregten körper spühre; spätestens dann bin ich feuer und flamme....dann muss er sogar:grin:
falls dies aber nicht der fall wäre, würde mein partner trotzdem sex haben können von mir. bin immerhin seine partnerin und somit steht ihm das auch zu

ich als frau kann so manche geschlechtsgenossinen nicht verstehen
 

Benutzer57292 

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falls dies aber nicht der fall wäre, würde mein partner trotzdem sex haben können von mir. bin immerhin seine partnerin und somit steht ihm das auch zu

Off-Topic:
Das ist deine Meinung, und als solche okay, wenn du bereit bist, ihm etwas zu geben, auch wenn du keine Lust hast.
Aber zustehen tut ihm eigentlich gar nichts, denn das wäre dann Vergewaltigung / Nötigung, und die ist zum Glück auch in der Ehe strafbar.
Es steht ihm aber zu, zu gehen, wenn er mit der Sexunlust der Frau nicht klar kommt... (Was ich davon halte, sei mal dahin gestellt. Es ist aber die einzig faire Lösung neben Selbstbefriedigung, die auf Dauer auch nicht das Wahre ist. )
Ich bin übrigens nicht immer Feuer und Flamme, wenn er das ist. Ich finde das normal, und gestehe ihm das auch zu. Auch Männer haben mal anderes im Kopf oder sin zu müde für sowas. :zwinker:


Ich finde, der TS hat aber wirklich schon bemerkenswert viel in die Situation investiert und sich zurückgenommen. Manchmal ist die Luft vielleicht wirklich raus. Wie gesagt, ich setze noch auf den Schickeffekt, das könnte was bewirken. Denn sie scheint ja dauerunzufrieden mit allem zu sein? Zumindest sieht sie dann, dass sie im Begriff ist, etwas zu verlieren, und wie wichtig ihr das noch ist, wird sich ja zeigen...
 

Benutzer86828 

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Off-Topic:
Das ist deine Meinung, und als solche okay, wenn du bereit bist, ihm etwas zu geben, auch wenn du keine Lust hast.
Aber zustehen tut ihm eigentlich gar nichts, denn das wäre dann Vergewaltigung / Nötigung, und die ist zum Glück auch in der Ehe strafbar.
Es steht ihm aber zu, zu gehen, wenn er mit der Sexunlust der Frau nicht klar kommt... (Was ich davon halte, sei mal dahin gestellt. Es ist aber die einzig faire Lösung neben Selbstbefriedigung, die auf Dauer auch nicht das Wahre ist. )
Ich bin übrigens nicht immer Feuer und Flamme, wenn er das ist. Ich finde das normal, und gestehe ihm das auch zu. Auch Männer haben mal anderes im Kopf oder sin zu müde für sowas. :zwinker:


Ich finde, der TS hat aber wirklich schon bemerkenswert viel in die Situation investiert und sich zurückgenommen. Manchmal ist die Luft vielleicht wirklich raus. Wie gesagt, ich setze noch auf den Schickeffekt, das könnte was bewirken. Denn sie scheint ja dauerunzufrieden mit allem zu sein? Zumindest sieht sie dann, dass sie im Begriff ist, etwas zu verlieren, und wie wichtig ihr das noch ist, wird sich ja zeigen...

hm, ich gehe hierbei nur von mir aus. in meinen augen steht dies meinem partner zu und dadurch fühle ICH mich nicht genötigt oder vergewaltigt!

jedenfalls finde ich es schade das die partnerin von ihm anscheindend nicht mit ihm redet.

lg
 

Benutzer57292 

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Off-Topic:

Ich habe das auch so verstanden, dass es für dich so okay ist. Der von mir zitierte Satz klang aber doch hart, das wollte ich nicht so stehen lassen. Es ist ja auch ein Unterschied, ob man mal keine Lust hat, oder ob es ein chronischer Zustand ist.

lg
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
falls dies aber nicht der fall wäre, würde mein partner trotzdem sex haben können von mir. bin immerhin seine partnerin und somit steht ihm das auch zu

ich als frau kann so manche geschlechtsgenossinen nicht verstehen

Ich denk mal, dass Du gegenüber den meisten Frauen eine Ausnahme darstellst. Für Dich ist es eine normale Sache, weil Du die Bedürfnisse eines Mannes - und somit auch Deines Partners - respektierst.
Nur denken nicht viele Frauen so wie Du.
Dazu fällt mir ein, dass angeblich viele Frauen den Mann als sexbesessenes Monster betrachten (jetzt mal überspitzt gesagt:zwinker:), als ein 'Schwein, der immer nur das Eine will' bzw. er ein notorischer Fremdgänger sei.
Und damit wären wir wieder beim Thema des TS angelangt; Gesetzt der Fall, er ginge fremd, dann sollte seine Partnerin ihn nicht vorschnell als Schwein bezeichnen, sondern sich zunächst mal die Frage stellen, warum er fremdgeht....:engel:
 

Benutzer86999  (32)

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Ich hab mir jetzt fast alles durchgelesen. Und ich komme eigentlich nur darauf, das du dir den Hintern für die Frau aufge***** hast, aber irgendwie nichts zurück kommt.
Erstmal großen Respekt davor das du dich so mit euren Beziehungsproblemen auseinander gesetzt hast und du dir auch richtig Mühe gegeben hast, alles zu retten.
Ich denke das deine Frau ziemlich unzufrieden mit sich und ihrem Leben ist. Es ist sicher nicht leicht mit so einer Frau zusammen zu leben und vorallem ist es auch sicherlich schwer es so einer Frau recht zu machen.
Klar in einer Beziehung machen immer beide Fehler, aber du hast dich wirklich bemüht...
Sie scheint regelrecht mit Absicht oder im Unterbewusstsein gegen dich an zuschwimmen..
Willst du Sex, block sie ab. Setzt zu Sexverbot auf den Plan, dann will sie plötzlich Sex :ratlos:
Wenn dir eine Trennung doch zu schwer fällt, dann wäre ein Abstand aus meiner Sicht das beste...
Ich halte zwar nichts von Beziehungspausen...aber vllt muss sie erst merken wieviel du ihr bedeutest...

Viel Glück :smile:
 

Benutzer86828 

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Ich denk mal, dass Du gegenüber den meisten Frauen eine Ausnahme darstellst. Für Dich ist es eine normale Sache, weil Du die Bedürfnisse eines Mannes - und somit auch Deines Partners - respektierst.
Nur denken nicht viele Frauen so wie Du.
Dazu fällt mir ein, dass angeblich viele Frauen den Mann als sexbesessenes Monster betrachten (jetzt mal überspitzt gesagt:zwinker:), als ein 'Schwein, der immer nur das Eine will' bzw. er ein notorischer Fremdgänger sei.
Und damit wären wir wieder beim Thema des TS angelangt; Gesetzt der Fall, er ginge fremd, dann sollte seine Partnerin ihn nicht vorschnell als Schwein bezeichnen, sondern sich zunächst mal die Frage stellen, warum er fremdgeht....:engel:

sehe ich auch so.
seinen drang/trieb kann er nun mal nicht rausschwitzen.
er kann es sicher eine zeit lang "unterdrücken", sich ablenken, sich es selber machen - aber das ist nicht das gleiche.

aber es stimmt schon wie du sagst, die männer sind immer die schweine, das sie diesen trieb aber von natur aus stärker haben berücksichtigt keiner.
dann heissts immer is er ein tier das er das nicht unterdrückt, usw.....finde ich persönlich total unfair.

meine mutter und meine schwester sind genau so....sex wollen sie keinen.

meine mutter aber regt sich auf das mein stiefvater sich pronos anguckt, macht ihm szenen deswegen. unter der hand bin ich davon überzeugt das er sie betrügt.

meine schwester hat nur noch ihre 3 jährige tochter im kopf, sex und ihr mann interessieren sie nicht. auf meine frage was sie mache wenn er sie betrügt meinte sie, das unsere tante (scheidungsanwältin) hoffendlich das beste daraus macht!
auch bei ihrem mann bin ich mir nicht sicher das der treu ist....

na no-na-net...wärs denen zu verdenken???
NEIN!!!

genauso sehe ich es beim ts!
finde keiner könnte ihm verdenken wenn er sie betrügt oder besser gesagt sich das was er nun mal braucht wo anders holt wenn sie so egoistisch ist und sich ihm verwährt.

kann solche frauen nicht verstehen! wie schon gesagt
 

Benutzer57292 

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Jetzt muss ich aber doch noch mal schreiben. Sexunlust kann ganz viele Ursachen habe, und man kann wirklich nicht alle Frauen über einen Kamm scheren. Sich zu irgendwas zwingen zu müssen kanns ja auch nicht sein. Da noch fremdgehen zu tolerieren (propagieren will ich ja nicht sagen) ist nicht okay. Sex haben ist wichtiger, als dem Partner weh zu tun?
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Jetzt muss ich aber doch noch mal schreiben. Sexunlust kann ganz viele Ursachen habe, und man kann wirklich nicht alle Frauen über einen Kamm scheren. Sich zu irgendwas zwingen zu müssen kanns ja auch nicht sein. Da noch fremdgehen zu tolerieren (propagieren will ich ja nicht sagen) ist nicht okay. Sex haben ist wichtiger, als dem Partner weh zu tun?
Puh....schwieriges Thema.

Ich bin zwar prinzipiell gegen Fremdgehen, aber was ich in letzter Zeit so höre, hab ich mich mal näher damit beschäftigt und sehe die Sache inzw. abgeklärter. Aber faktisch hat jeder andere Ansichten dazu.
Für mich sieht die Sache beim TS so aus, dass seine Freundin sich nicht wirklich damit beschäftigt, woher die sexuelle Unlust kommt und entsprechend was dagegen unternimmt.
Die Ausgangssituation ist nun mal die, so sehr er sich auch bemüht, dass von ihr einfach kein Feedback kommt. Irgendwann sind auch beim geduldigsten Mann die Grenzen erreicht.
In solchen Fällen propagiere ich dann die Trennung, aber bei Paaren mit Kindern ist das ne viel schwierigere Sache.

Es gäbe da noch die Option einer offenen Beziehung, aber inwiefern man das überhaupt realistisch ansetzen kann, steht auf nem anderen Blatt.

Dass man sich nicht zum Sex zwingen kann, wenn man keine Lust hat, damit stimme ich überein. Da spielen noch ganz andere Dinge eine wesentliche Rolle dabei: Verständnis, Kommunikation, Vertrauen und andere sexuelle Alternativen, womi beide zufrieden sind bzw. damit umgehen können.
 

Benutzer78196 

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@ lightnec:

Ich habe deinen Thread von Anfang bis Ende mitverfolgt und muss gestehen, dass deine letzte Entscheidung doch leider abzusehen war. Deine Freundin scheint bis jetzt nicht begriffen zu haben, wie groß eure Probleme wirklich sind. Das ist sehr schade, besonders weil du dich so um deren Lösung bemüht hast. :kopfschue
Aber ich bin noch vorsichtig optimistisch und hoffe für euch, dass es bei ihr noch Klick macht - spätestens dann, wenn du ihr eröffnest, ausziehen zu wollen.

Ich wünsche dir viel Glück, egal wie es weitergeht.


aber es stimmt schon wie du sagst, die männer sind immer die schweine, das sie diesen trieb aber von natur aus stärker haben berücksichtigt keiner.
dann heissts immer is er ein tier das er das nicht unterdrückt, usw.....finde ich persönlich total unfair.

Bei Männern ist dieser Trieb eben NICHT stärker ausgeprägt als bei Frauen. Ihnen wird nur eine großzügigere Auslebung dessen zugestanden.
Bei manchen Posts in diesem Forum bekomme ich den Eindruck, als wollten BEIDE Geschlechter diesen vorsintflutlichen Kram auch noch bestätigen: (Manche) Männer stellen sich selbst als triebgesteuerte Höhlenmenschen dar und heulen dann rum, wenn Frauen sie als sexfixierte Idioten wahrnehmen.
Gleichzeitig haben Frauen ja sowieso für alles und jeden Verständnis und machen sich (und teilw. ihren Geschlechtsgenossinnen) Vorwürfe, wenn sie mal nicht so können oder wollen wie ER.

Ganz toll.:kopfschue

Ich habe den Eindruck, hier wird teilweise viel zu sehr in "Mann und Frau" gedacht. Meine Güte, wir sind alle Menschen. Und natürlich haben wir alle unsere Bedürfnisse, aber davon auszugehen, dass bei der einen Sorte Mensch ein Bedürfnis "von Natur" aus stärker ausgeprägt ist, ist falsch. Genauso falsch ist es dementsprechend, der entsprechenden Sorte deswegen entsprechende Vergünstigungen zuzuschreiben.
Der Mann hat kein Naturrecht auf die Frau.

genauso sehe ich es beim ts!
finde keiner könnte ihm verdenken wenn er sie betrügt oder besser gesagt sich das was er nun mal braucht wo anders holt wenn sie so egoistisch ist und sich ihm verwährt.

Nein, egoistisch wäre es von IHM, wenn er ohne Rücksicht auf Verluste sein Ding durchzieht, ohne auf seine Freundin zu achten.
Das hat er aber nicht getan.
Du stellst die Männer hier dar, als wären sie arme, schwanzgesteuerte Trottel, die ihren Kopf nur zur Zierde tragen.


Kaum zu glauben: Eine Frau ist ein menschliches Wesen, das sich normalerweise gern seinen Stolz bewahrt und eben nicht sofort springt, weil er mit dem Finger schnippt.

Das Problem des TS war/ist allerdings, dass seine Freundin gar nicht wahrhaben will, wie es um ihre Beziehung steht.
 

Benutzer75021 

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Bei Männern ist dieser Trieb eben NICHT stärker ausgeprägt als bei Frauen. Ihnen wird nur eine großzügigere Auslebung dessen zugestanden.
Bei manchen Posts in diesem Forum bekomme ich den Eindruck, als wollten BEIDE Geschlechter diesen vorsintflutlichen Kram auch noch bestätigen: (Manche) Männer stellen sich selbst als triebgesteuerte Höhlenmenschen dar und heulen dann rum, wenn Frauen sie als sexfixierte Idioten wahrnehmen.
Gleichzeitig haben Frauen ja sowieso für alles und jeden Verständnis und machen sich (und teilw. ihren Geschlechtsgenossinnen) Vorwürfe, wenn sie mal nicht so können oder wollen wie ER.

Ganz toll.:kopfschue

Ich habe den Eindruck, hier wird teilweise viel zu sehr in "Mann und Frau" gedacht. Meine Güte, wir sind alle Menschen. Und natürlich haben wir alle unsere Bedürfnisse, aber davon auszugehen, dass bei der einen Sorte Mensch ein Bedürfnis "von Natur" aus stärker ausgeprägt ist, ist falsch. Genauso falsch ist es dementsprechend, der entsprechenden Sorte deswegen entsprechende Vergünstigungen zuzuschreiben.
Der Mann hat kein Naturrecht auf die Frau.



Nein, egoistisch wäre es von IHM, wenn er ohne Rücksicht auf Verluste sein Ding durchzieht, ohne auf seine Freundin zu achten.
Das hat er aber nicht getan.
Du stellst die Männer hier dar, als wären sie arme, schwanzgesteuerte Trottel, die ihren Kopf nur zur Zierde tragen.


Kaum zu glauben: Eine Frau ist ein menschliches Wesen, das sich normalerweise gern seinen Stolz bewahrt und eben nicht sofort springt, weil er mit dem Finger schnippt.

Das Problem des TS war/ist allerdings, dass seine Freundin gar nicht wahrhaben will, wie es um ihre Beziehung steht.
:jaa: :anbeten:
 

Benutzer71062 

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Bei Männern ist dieser Trieb eben NICHT stärker ausgeprägt als bei Frauen. Ihnen wird nur eine großzügigere Auslebung dessen zugestanden.
Bei manchen Posts in diesem Forum bekomme ich den Eindruck, als wollten BEIDE Geschlechter diesen vorsintflutlichen Kram auch noch bestätigen: (Manche) Männer stellen sich selbst als triebgesteuerte Höhlenmenschen dar und heulen dann rum, wenn Frauen sie als sexfixierte Idioten wahrnehmen.
Gleichzeitig haben Frauen ja sowieso für alles und jeden Verständnis und machen sich (und teilw. ihren Geschlechtsgenossinnen) Vorwürfe, wenn sie mal nicht so können oder wollen wie ER.

das ist deine persönliche Meinung. Die Wissenschaft ist sich dabei zumindest strittich.

Wer meint, das Frauen und Männer gleich sind und gleich handeln, geht mit geschlossenen Augen aber mit einer bestimmten Ideologie im Kopf durchs Leben. Kein Wunder, dass es dann zu einer verzerrten Wahrnehmung kommt.
 

Benutzer28082 

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So sieht das aus Dandy77 – schon faszinierend wie viele Frauen versuchen sich in den Mann hineinzuversetzen – und dann leider mit ihrer Denkweise voll daneben liegen.

Ich habe den Thread ebenfalls von Anfang bis Ende mitverfolgt. Mein tiefsten Respekt vor dem TS! Seine Engelsgeduld wurde leider nicht belohnt – aber auch das ließ sich bereits im frühen Stadion absehen. Dennoch muss man sagen: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. Er hat gekämpft und hat dennoch verloren – leider.

So soll er sich einreihen in die Galerie der „schwanztragenden Menschen“ – im Fachkreis auch Männer genannt – dessen Beziehungen aus diesem Grunde kaputt gehen – bzw. kaputt gegangen sind.

TS – keiner Insider: Erwarte keine Dankbarkeit für dein Tun und Handeln und „Schuld“ sind wir sowieso.
Ich für meine Seite habe bereits alles zur Seite geschoben, einen Harken in die Wand geschlagen und das Thema Ehe und Beziehung für immer an den selbigen gehängt. Manchmal kann ich das Tun und handeln der weiblichen Gesellschaft nicht verstehen. Entweder reden wir chinesisch oder kommen gar von einem anderen Stern --- ich weis es nicht.

Es tut am Anfang weh sich von dem abzuwenden, was man lieb gewonnen hat – aber manchmal ist jeder Wort gesagt, ist alles getan was zu tun war – und die Lage ist dennoch aussichtslos. Dir wünsche ich Kraft das gleich durchzuziehen was ich bereits hinter mir habe. Mit Abstand betrachtet wird es die beste Lösung sein – und zwar für alle.

Glück auf!
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
das ist deine persönliche Meinung. Die Wissenschaft ist sich dabei zumindest strittich.

Wer meint, das Frauen und Männer gleich sind und gleich handeln, geht mit geschlossenen Augen aber mit einer bestimmten Ideologie im Kopf durchs Leben. Kein Wunder, dass es dann zu einer verzerrten Wahrnehmung kommt.

da der thread jetzt ja sowieso völlig zerschossen ist, was beiträge zum thema angeht, kann ich mich ja auch nochmal äußern :zwinker::

@Kuroi, Dandy, Trauerklops: ich kann kurois meinung stärker vertreten als dandys und trauerklops. klar, männer und frauen handeln nicht identisch. Aber diese Rollenstereotypen erfüllen sich teilweise nur ihret selbst willen! Ein Mann lernt von kleinauf, wie ein Mann zu sein hat: er ist stark, weint nicht, ist der große Stecher und ist besonders Wortkarg, was seine Gefühle angeht. Mann wird also nicht so, weil natur ihn so gemacht hat, sondern weil er unterbewusst merkt, was von ihm erwartet wird. Jeder, der sich dieser Rolle entsprechend verhällt, fördert diese Rolle.
Das gleiche gilt für die Frauen und deren Rollenverständnis.
Und genau hierbei hat Kuroi recht: auch hier im Forum, wird oft und von einigen ein Rollenkonformes verhalten erwartet oder gefördert.
 

Benutzer28082 

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Nun – generell hast Du recht – aber halt nur generell. Was den Einzelfall angeht grenze ich mich stark von dem Klischeedenken andere ab. Ich habe mir in meinem ganzen Leben noch niemals eine Rolle aufdrücken lassen- Weder von meinen Eltern noch von der Gesellschaft. Ich bin ein Mensch der Querdenken kann, und mich innerhalb von Sekunden in andere hineinversetzen. Ich bin in solchen dingen ausgebildet – und ich achte sehr darauf, dass ich stets neutral zu den Dingen stehe.

Ich habe Verständnis für vieles und alles – und auch Du hast aktiv an meinen Problemen mal mitgewirkt – daher kennst Du auch meine Denkweisen.
Manchmal wächst in einem die Erkenntnis, dass es einfach keinen Sinn mehr hat weiter zu kämpfen. Man muss selbst erkennen, wann einen die Situation als aussichtslos erscheint. Wenn der Umstand dann halt ist wie er ist, dann beendet man die Sachen in Würde. Dennoch bekommt man oft genug Vorwürfe für das was „Mann“ nicht getan hat – leider wird auf der andern Seite oftmals vergessen was getan wurde um die Beziehung zu retten. Anders gesagt, es ist schon auffällig wie oft die einzelnen Parteien die Schuld von sich weisen. Meine Frau hat es ebenfalls getan – auch wenn ich Verständnis für ihre Situation haben warum es so gekommen ist wie es nun gekommen ist – aber Verständnis für eine Sache zu zeigen sagt nicht mehr aus, dass ich die Situation „verstehe“ – sie aber dennoch nicht akzeptieren muss.

Nimm das aktuelle Beispiel hier und brich es mal auf das Reizwort „Sexmangel“ herunter – was auch mein Problem war in der Ehe. In meiner Ehe war es zumindest so, dass sie aus gesundheitlichen Gründen mich nun mehr zu 1,5 Jahre absoluter Abstinenz „gezwungen“ wurde – und vorher war das Sexleben auch nicht toll. Ich habe über den Daume gepeilt 3 Jahre an der Situation gefeilt, alle mir zur Verfügung stehende Register gezogen. Es hat nichts geholfen. Vor kurzem ist mir der Kragen geplatzt, und habe ihr klar gemacht, dass ich mich wegen dem Sexmangel von ihr trennen werde. Da wurden natürlich sofort von ihr Geschütze wie „ich soll immer nur die Beine breit machen“ oder „du denkst immer nur an Sex“ undsoweiterundsofort aufgefahren. Ich hatte gut drei Jahre Verständnis für die Situation und was ich erwartet hätte wäre vielleicht mal eine liebe und nette Berührung ihrerseits. Von Sex hatte ich schon gar nicht mehr geträumt.

Ich erkenne in dem Gesamten kein „Rollenkonformes“ Verhalten. Im Gegenteil ich sehe da nur Egoismus pur. Und ja, ich fordere auch meine Zärtlichkeiten ein – aber wenn Mann das dann tut ist er „schwanzgesteuert“. Es wird immer nur gesehen was man andern geben muss – aber niemals wird das erkannt, was man selbst bekommen hat. Ich für meinen Teil habe drei Jahre sehr vieles akzeptiert und auch toleriert – aber ich kann nicht aus meiner Haut. Ich brauche Zärtlichkeiten und die will ich jetzt auch haben – bekomme ich sie nicht, dann gehe ich. Drei Jahre nur ausnahmslos geben und nicht mal im Ansatz etwas wieder zu bekommen – da stelle ich mir die Frage der Basis meiner Ehe. Nur ein Beispiel: Wo liegt das Problem für Frau ihren Mann mal nach einer langen Zeit ihm schlicht und ergreifend einen runterzuholen? …. Ich höre schon die Stimmen „wenn sie keine Lust hat, dann hat sie keine Lust…“ Bullshit! Ich hatte natürlich die letzten drei Jahre auch immer Lust ihr jeden Abend den Rücken zu massieren, ihr Frühstück ans Bett zu bringen mir den Arsch für sie aufzureißen, damit es ihr bessert geht. Sie zu stützen wenn es ihr schlecht ging und diverse andere Dinge die ich gemacht habe, und dann kommen Argumente wie „wenn ich nicht will, dann will ich nicht…“ – na super! Wer dann nicht dem Egoismus die Krone aufsetzt – WAS DANN? Immer schön nehmen – aber wehe man soll mal was zurück geben – neee, dann wird man als sexsüchtiges, kaltherziges Arschloch abgestempelt. Ich kann über soviel Dummheit einfach nur noch lachen – ein Glück.
 

Benutzer78196 

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das ist deine persönliche Meinung. Die Wissenschaft ist sich dabei zumindest strittich.

Wer meint, das Frauen und Männer gleich sind und gleich handeln, geht mit geschlossenen Augen aber mit einer bestimmten Ideologie im Kopf durchs Leben. Kein Wunder, dass es dann zu einer verzerrten Wahrnehmung kommt.

Die "geschlossenen Augen" und "verzerrte Wahrnehmung" kann ich aber auch denjenigen unterstellen, die behaupten, dass Männer ja sowieso generell triebhafter sind als Frauen und Frauen sich dem zu fügen haben, überspitzt ausgedrückt: "Bist ja selbst Schuld, wenn dein Mann dich betrügt. Der arme Kerl MUSS ja irgendwo Druck ablassen und wenn er das bei dir nicht bekommt, kann er gar nicht anders, als eine andere zu vögeln, du egoistisches Ding!"
Das ist auch sehr einfach gedacht. Man hat es so gelernt, also muss es ja stimmen.

Ich behaupte aber gar nicht, dass Mann und Frau identisch seien. Nein, ich behaupte, dass Sexlust eine individuelle Sache ist und nicht auf das Geschlecht festgelegt ist. Man kann nicht pauschal sagen, dass Männer mehr Sex wollen als Frauen oder das Frauen generell diese und jene Charaktereigenschaften beim Mann anziehender finden als andere (Stichwort: "Arschloch oder Softie").

Und dass die Wissenschaft sich "strittig" ist, wie du sagst, zeigt doch schon, dass diese Rollenklischees doch nicht unantastbar sind. :zwinker:

Ein sehr schönes Beispiel für das, was ich vorhin geschrieben habe, ist dieses Zitat von radl_django:
Dazu fällt mir ein, dass angeblich viele Frauen den Mann als sexbesessenes Monster betrachten (jetzt mal überspitzt gesagt), als ein 'Schwein, der immer nur das Eine will' bzw. er ein notorischer Fremdgänger sei.
Woran liegt das wohl? Viele Männer stellen sich selbst gern so dar (das Forum ist ein anschauliches Beispiel), weil sie glauben, dass das in ihrer Natur liegt, bzw. liegen muss. Und viele Frauen nehmen das so an und ordnen sich dem unter.
So bestärken beide Geschlechter ihre Rollen.

@ Mann im Mond:
@Kuroi, Dandy, Trauerklops: ich kann kurois meinung stärker vertreten als dandys und trauerklops. klar, männer und frauen handeln nicht identisch. Aber diese Rollenstereotypen erfüllen sich teilweise nur ihret selbst willen! Ein Mann lernt von kleinauf, wie ein Mann zu sein hat: er ist stark, weint nicht, ist der große Stecher und ist besonders Wortkarg, was seine Gefühle angeht. Mann wird also nicht so, weil natur ihn so gemacht hat, sondern weil er unterbewusst merkt, was von ihm erwartet wird. Jeder, der sich dieser Rolle entsprechend verhällt, fördert diese Rolle. Das gleiche gilt für die Frauen und deren Rollenverständnis.

Genau das meine ich.

Und genau hierbei hat Kuroi recht: auch hier im Forum, wird oft und von einigen ein Rollenkonformes verhalten erwartet oder gefördert.

Das ist leider so. Man suche nur nach Threads mit Themen wie "Er will mehr Sex als ich - Wie kann ich meine Sexlust steigern?" oder "Ich hatte noch nie eine Freundin - Bin ich zu nett?"
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
auch Du hast aktiv an meinen Problemen mal mitgewirkt
ich weiß :zwinker:

@trauerklops: mit dem rest - finde ich - bestätigst du doch Kurois Ansatz: Männer und Frauen haben gleichermaßen bedürfnisse, und diese liegen nicht immer in ihren "vorgesehenen" Rollen. So hast du das bedürfnis nach nähe und zährtlichkeiten, was ja eigentlich rolle der frau ist, wenn man schon in rollenbildern denken möchte :zwinker:. Klar, man könnte jetzt wieder sagen: beim mann äußert sich das im sexwunsch, bei frauen beim im-arm-halten.
-> glaube ich nicht. vielmehr ist es eben dieses rollenbild im kopf der menschen. es mag schon was dran sein, aber es ist eben nicht die volle wahrheit.

um wieder auf das hauptthema zurückzukommen: für lightnec ist es völlig egal, ob wir männer uns von frauen unterscheiden.
Das einzige, was jetzt zählt ist die erkenntnis, dass ihm etwas fehlt, was ihm seine freundin trotz intensiver bemühungen seinerseits nicht geben kann/will.
Deswegen ist der Schritt, sich zu trennen, für mich nachvollziehbar (und mit der hoffnung verbunden,dass ihr das auf krasse weiße die augen öffnet).
 
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