1 Liter Sprit für 1,50 €??? Geht es noch???

Benutzer26398 

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Ist dir eigentlich klar was TIEF unter dem Atlantik bedeutet?
Der Preis macht die Musik - sobald sich die Ausbeutung finanziell lohnt wird der Abbau begonnen.

Siehe aktuell den Rohstoff Gold - auch hier werden aufgrund des momentan hohen Preises früher unrentable Minen etc. wieder geöffnet.

Die Technik bleibt außerdem nicht stehen...
 

Benutzer28147 

Verbringt hier viel Zeit
Der Preis macht die Musik - sobald sich die Ausbeutung finanziell lohnt wird der Abbau begonnen.

Siehe aktuell den Rohstoff Gold - auch hier werden aufgrund des momentan hohen Preises früher unrentable Minen etc. wieder geöffnet.

Die Technik bleibt außerdem nicht stehen...

Klar macht der Preis die Musik. Nur inwieweit ist dann dieses Ölfeld die Rettung für den sich nach nierdrigen Preisen sehnenden Autofahrer?
 

Benutzer70346 

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Der Preis macht die Musik - sobald sich die Ausbeutung finanziell lohnt wird der Abbau begonnen.

Siehe aktuell den Rohstoff Gold - auch hier werden aufgrund des momentan hohen Preises früher unrentable Minen etc. wieder geöffnet.
"Das Ölfeld liegt (...) bei 5000m tiefe unter einer 4000m dicken Salzschicht." :eek: Auch da wird man wohl rankommen, wenn es sein muss - aber man sieht eben, was für ein Aufwand betrieben werden muss, um an weitere Vorräte zu kommen. Zumal es hier mit einem einzigen Bohrloch allein ja kaum getan ist.

Die Technik bleibt außerdem nicht stehen...
Was meinst du damit? Dass es in Zukunft leichter sein wird, an dieses Öl ranzukommen?
 

Benutzer26398 

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Klar macht der Preis die Musik. Nur inwieweit ist dann dieses Ölfeld die Rettung für den sich nach nierdrigen Preisen sehnenden Autofahrer?
der momentane Preis spiegelt jedenfalls nicht die Kosten der Förderung wieder sonst wäre der Preis nicht 15 Jahre lang zwischen "lediglich" zwischen 15 und 30 Dollar pro Barrel gependelt um dann plötzlich innerhalb weniger Jahre 130 Dollar pro Barrel zu kosten...

Was meinst du damit? Dass es in Zukunft leichter sein wird, an dieses Öl ranzukommen?
ja das denke ich doch - mittlerweile ist es möglich erschlossene Ölquellen wirklich bis auf den letzten Tropfen "auszuquetschen" - das war vor wenigen Jahren noch nicht möglich - da blieb "vieles im Boden zurück".
Auch können mittlerweile "Ölsande" in Kanada ausgebeutet werden - auch das war bis vor wenigen Jahren technisch äußerst schwer.

Da wird zunkünftig eine Menge Geld investiert... da die Firmen davon ausgehen können letztlich Profit daraus zu schlagen.

Ich denke mittlerweile wird alles versucht um die bekannten Ölfelder bestmöglichst auszubeuten auch aus dem Bewusstsein heraus das der Rohstoff (und die damit verbundenen Gewinne) endlich sind...
____

Trotzdem denke ich nicht das der Ölpreis jemals wieder siginifikant fallen wird d.h. auf 20 Dollar/Barrel - diese Zeiten sind vorbei.

Finde deshalb auch den schwedischen Weg gut - das Land versucht innerhalb der nä. 20 (?) Jahren vollkommen von Eröl unabhängig zu sein. Könnte mir vorstellen das dies Schweden einmal große Vorteile bringen wird auch wenn aller Anfang schwer ist.
Denke vielerorts wird es erst dann zu einem Umdenken kommen wenn es eigentlich schon zu spät ist um noch einigermaßen schadlos aus der Rohstoffknappheit herauszukommen.

Auch Norwegen geht den konsequenten Weg und investiert seine Gewinne aus der Ölförderung in einen gigantischen Fond.
 

Benutzer70346 

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Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten technisch gesehen unglaublich weiterentwickelt. Trotzdem sind wir keine Zauberer.
Ich bin ein Erdöl-Laie, aber wenn ich das hier auf Wikipedia über Tiefseebohrung lese:
Unter günstigen und seltenen geologischen Bedingungen konnte sich dort, wo große Deltas ins Meer mündeten, Erdöl an Stellen bilden, die sich heute in über 200 bis 600 m Wassertiefe (je nach Definition) befinden. Solches Öl wird als Tiefseeöl (deep water) bezeichnet. Da die Förderung sehr teuer und aufwändig ist, wird es oft zu den unkonventionellen Vorkommen gezählt.
Aus 200-600 Meter Tiefe zu fördern ist also bereits sehr teuer und aufwändig. Was soll man dann erst zu diesem Vorkommen in Brasilien sagen, welches dagegen ja wirklich fast mit "Erdölvorkommen auf dem Mond" gleichzusetzen ist? :zwinker:
 

Benutzer28147 

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der momentane Preis spiegelt jedenfalls nicht die Kosten der Förderung wieder sonst wäre der Preis nicht 15 Jahre lang zwischen "lediglich" zwischen 15 und 30 Dollar pro Barrel gependelt um dann plötzlich innerhalb weniger Jahre 130 Dollar pro Barrel zu kosten...

a) Das ist jetzt nur sehr eingeschränkt die Antwort auf meine Frage.

b) Vielleicht war Öl 15 Jahre lang ein "verkanntes" Gut? Beziehungsweise es kursierten ein bisschen zu euphorische Meldungen über etwaige Ölvorkommen wie zum Beispiel über das Kaspische Meer. :zwinker: Würde mich nicht wundern, wenn die Zahlen über das "neue" brasilianische Ölfeld in nächster Zeit deutlich nach unten korrigiert werden.
Beziehungsweise man war damals ein bisschen blind für die wirtschaftliche Entwicklung in Asien.

Ich denke aber, dass man bezüglich dieser Fragen erst in ein paar Jahren schlauer sein wird. In 10 Jahren können wir den Thread dann nochmal hervorkramen und sehen, wessen Zukunftsprognose eher eingetreten ist. :zwinker:
 

Benutzer26398 

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Aus 200-600 Meter Tiefe zu fördern ist also bereits sehr teuer und aufwändig. Was soll man dann erst zu diesem Vorkommen in Brasilien sagen, welches dagegen ja wirklich fast mit "Erdölvorkommen auf dem Mond" gleichzusetzen ist? :zwinker:
natürlich ist es heutzutage nahezu unmöglich diese Vorkommen zu fördern - aber darum geht es auch nur nebensächlich zumindest ist das Öl vorhanden und kann evtl. auch irgendwann gefördert werden (wenn auch nicht zur puren Verbrennung d.h. Verschwendung in Automotoren.:zwinker: )

Fakt ist das langsam ein Umdenken einsetzen muss um zumindest Öl nicht zu verschenden bzw. sich Alternativen zu überlegen.

Dies ist jedoch nicht unbedingt "Aufgabe des kleinen Mannes" - der zwar in seinem persönlichen Umfeld sparen kann allerdings trotz allem von Öl abhängig ist solange kein Umdenken "von oben herab" zustande kommt.

Vielleicht war Öl 15 Jahre lang ein "verkanntes" Gut?
Das seh ich als Hauptgrund für den hohen Preis an - schauen wir doch mal wo der Großteil des Öls herkommt - aus einigen wenigen Ländern.

Und diese Länder sowie die Ölförderfirmen und Spekulanten haben erkannt das man für das "schwarze Gold" nahezu jeden Preis verlangen kann!
Denn die Welt ist abhängig davon wie ein Drogenabhängiger vom Heroin.
 

Benutzer2191 

Teammitglied im Ruhestand
Und die umweltfreundlichere Variante von Auto (Gas/Hybrid) sind einfach noch zu teuer und an unseren Tankstellen noch schwer erreichbar mit dem auffüllen :geknickt:
Ein Hybridfahrzeug kostet nicht mehr als ein vergleichbares Dieselfahrzeug. Besondere Tankstellen braucht man für Hybrid auch nicht. Vor einem Jahr wurde ich hier im Forum ausgelacht, weil der Wagen wahrlich nicht zu den hübschesten zählt. Heute lache ich - momentan steht der Verbrauch auf 4,3l/100km

Wie schonmal geschrieben, ich habe null Mitleid mit Leuten die ein Auto Baujahr >2000 haben. Die kleinen Motorisierungen sind Ladenhüter, immer nur schneller, stärker und größer wird gekauft.
Diejenigen die nicht genug Geld haben sich ein neueres Auto zu kaufen müssen gefördert oder unterstützt werden. Aber nicht über billiges Benzin, damit fördert man eher die Leute, die sich neue viel zuviel verbrauchende Autos kaufen.
 

Benutzer26398 

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Wie schonmal geschrieben, ich habe null Mitleid mit Leuten die ein Auto Baujahr >2000 haben. Die kleinen Motorisierungen sind Ladenhüter, immer nur schneller, stärker und größer wird gekauft.
Diejenigen die nicht genug Geld haben sich ein neueres Auto zu kaufen müssen gefördert oder unterstützt werden. Aber nicht über billiges Benzin, damit fördert man eher die Leute, die sich neue viel zuviel verbrauchende Autos kaufen.
und wie willst du diese Leute fördern damit sie sich tatsächlich ein neues Auto leisten können deren Preis für eine Familienkutsche bei ca. 15Tsd. beginnt?

Finde das jetzt etwas "gemein" von dir. Es gibt genügend Leute die ein Auto benötigen, allerdings eben nur 2000 Euro dafür aufbringen können.

Mitleid habe ich nicht mit Leuten die meinen sich einen dicken SUV oder 300PS-Auto o.ä. zu kaufen und dann über die Spritkosten zu jammern...
 
D

Benutzer

Gast
Von diesen SUV oder Luxuskarossenfahrern gibt es 3 Arten:

1). Die es sich leisten können: Denen sind die Spritpreise sowieso egal.

2.) Die die sich ein großes Auto leasen um auf dicke Hose zu machen: Zu dem Punkt sag ich am besten gar nichts.

3.) Die sich einfach ein großes Auto kaufen wollen: Sag ich nur...selber Schuld.

Und 4,3l ist auch kein Super Mindestmaß wenn man bedenkt daß manche Autos in den 60ern 70ern den ähnlichen Verbrauch hatten. Ich bin z.B schon einen Polo 2F Diesel gefahren und hatte einen Verbrauch von 5,4l. Und man bedenke der ist Baujahr 91. Man muss halt nur auf seine Fahrweise achten und ein Auto mit kleinem Motor nehmen. Dann kommt man auch mit wenig Verbrauch hin.
 

Benutzer2191 

Teammitglied im Ruhestand
und wie willst du diese Leute fördern damit sie sich tatsächlich ein neues Auto leisten können deren Preis für eine Familienkutsche bei ca. 15Tsd. beginnt?
Die Steuern für Altfahrzeuge nicht erhöhen, öffentlichen Nahverkehr ausbauen, Steuerförderung für Geringverdiener, da gibt es bestimmt noch mehr, was man da machen könnte/müsste

Finde das jetzt etwas "gemein" von dir. Es gibt genügend Leute die ein Auto benötigen, allerdings eben nur 2000 Euro dafür aufbringen können.
Ich finde es für eben genau die Leute, die ein altes Auto haben und sich kein neues leisten können auch ziemlich "gemein". Deswegen bin ich ja der Meinung, dass der Staat da helfend eingreifen muss, aber imho nicht an den Benzinpreisen, da geht die Förderung an die Falschen. Wenn überhaupt wird das Problem dadurch nur aufgeschoben statt gelöst.

Mitleid habe ich nicht mit Leuten die meinen sich einen dicken SUV oder 300PS-Auto o.ä. zu kaufen und dann über die Spritkosten zu jammern...
Aber gerade die werden in den letzten Jahren immer mehr. Früher hatte der Förster einen Geländewagen, aber sonst keiner. Bleiben die Benzinpreise niedrig, wird dieser Trend immer weiter gehen. USA lässt grüßen.
 
F

Benutzer

Gast
Ich weiss nicht ob es sich lohnt sich immer wieder über Cent-Steigerungen im Sprit aufzuregen. Wenn man das auf seinen Tank hochrechnet sinds halt 2-3eu mehr, herje die werden mich schon nicht arm machen.

Der niedrigste Eu-Preis an den ich mich erinnere waren 0,93€ und das war direkt nach der DM -> EU umstellung. Jetzt sind es 1,47€, also 54 Cent mehr. Das macht bei meinen 60l Tank etwa 30eu mehr. Ich muss ca. 3mal im Monat tanken, hey das sind 90eu im Vergleich zu vor 5 ? Jahren. Ich fahr aber auch 5mal soviel wie damals.

Soll ich deshalb jetzt mein Auto (Restwert 1.600€) verkaufen und 15.000€ für ein Neueres ausgeben? Meiner Verbraucht etwa 8l/100km, wenn der neue vielleicht 5l/100 verbraucht dann spar ich 3l/100km. Gesamtkilometer im Monat 2000 km (mal hochgerundet, 1500km Arbeit, 500 km so), also etwa 20*3l = 60L Sprit etwa eine Tankladung, das sind etwa 90eu (bei 1.50eu Sprit). Also im Jahr 1080eu, in 13.5 Jahren hätte ich dann genug Sprit gespart um das Auto refinanziert zu haben. Wenn es so lange hält. (Klar die Annahme das der Spritpreis bei 1.50€ stabil bleibt ist auch utopisch.).

Ich weiss nicht, ich sehe da keinen Zugzwang für mich um in ein neueres spritsparenderes Auto zu investieren solange der Alte noch seine Dienste tut.

AleX

PS Hoffe ich hab mich nirgends verrechnet ;-), war alles nur mal so hingetippert.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Der niedrigste Eu-Preis an den ich mich erinnere waren 0,93€ und das war direkt nach der DM -> EU umstellung. Jetzt sind es 1,47€, also 54 Cent mehr. Das macht bei meinen 60l Tank etwa 30eu mehr. Ich muss ca. 3mal im Monat tanken, hey das sind 90eu im Vergleich zu vor 5 ? Jahren. Ich fahr aber auch 5mal soviel wie damals.


PS Hoffe ich hab mich nirgends verrechnet ;-), war alles nur mal so hingetippert.

Wenn Du mir jetzt erklären kannst, wie Du es schaffst, 5 mal soviel zu fahren und trotzdem nur dreimal zu Tanken.... :grin:
 

Benutzer2191 

Teammitglied im Ruhestand
Und 4,3l ist auch kein Super Mindestmaß wenn man bedenkt daß manche Autos in den 60ern 70ern den ähnlichen Verbrauch hatten.
Ohne KAT oder sonstige Abgasaufbereitung, die auch am Verbrauch beteiligt sind.

Ich bin z.B schon einen Polo 2F Diesel gefahren und hatte einen Verbrauch von 5,4l. Und man bedenke der ist Baujahr 91.
25% höheren Verbrauch (dazu noch Diesel, welcher einen um 15% höherem Energiegehalt und dementsprechend höheren CO2 Ausstoß hat), finde ich nicht wirklich wenig, noch dazu bei einem deutlich kleineren Auto, welches auch keine aktuelleren Schadstoffnormen erfüllt.

Man muss halt nur auf seine Fahrweise achten und ein Auto mit kleinem Motor nehmen. Dann kommt man auch mit wenig Verbrauch hin.
Sag ich ja. Nur sind die kleinen Motorisierungen Ladenhüter. Und guck Dir mal die Werbung an. Was wird am Wagen beworben? Leistung, Sportlichkeit, fast nie Sparsamkeit, erst in jüngster Zeit ein bisschen - das sehe ich als positive Auswirkung des Benzinpreises.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Von diesen SUV oder Luxuskarossenfahrern gibt es 3 Arten:

1). Die es sich leisten können: Denen sind die Spritpreise sowieso egal.

2.) Die die sich ein großes Auto leasen um auf dicke Hose zu machen: Zu dem Punkt sag ich am besten gar nichts.

3.) Die sich einfach ein großes Auto kaufen wollen: Sag ich nur...selber Schuld.
Bei einem SUV oder einer Luxuskarosse magst du Recht haben und ich verstehe auch überhaupt nicht, warum man so ein Auto braucht.

Es gibt aber auch Leute, die ein auto mit relativ hohem Verbrauch einfach benötigen.
Wer öfters einen großen Anhänger ziehen muss benötigt dazu einfach ein großes, schweres Auto. Am besten einen Geländewagen oder einen Transporter...

Auch wenn man z.B. in den Bergen wohnt, ist ein Geländewagen in manchen Gegenden das einzig sinnvolle Fahrzeug.

Wer oft Langstrecken fahren muss, wird wohl niemals mit einem Kleinwagen fahren, da ein solches Auto auf langen strecken extrem unkomfortabel ist. Da benötigt man dann leider auch als Alleinfahrer ein relativ großes, luxuriöses Auto.

Genau diese Leute werden von den derzeitigen Spritpreisen am härtesten getroffen...
 

Benutzer26398 

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Auch wenn man z.B. in den Bergen wohnt, ist ein Geländewagen in manchen Gegenden das einzig sinnvolle Fahrzeug.
naja meines Wissens sind auch in den Alpen die Straßen bestens:zwinker: jedenfalls gut genug um mit einem "normalen" Auto zurechtzukommen.
Der kleine Rest der tatsächlich nen Geländewagen braucht nur um zu seiner Hütte zu kommen ist vernachlässigbar:schuechte

Wer oft Langstrecken fahren muss, wird wohl niemals mit einem Kleinwagen fahren, da ein solches Auto auf langen strecken extrem unkomfortabel ist. Da benötigt man dann leider auch als Alleinfahrer ein relativ großes, luxuriöses Auto.
tja das ist eine Sache der Bequemlichkeit! Man kommt auch in nem Corsa oder Polo von München nach Hamburg (dann halt nicht mit 200km/h - was auch ein Umweltaspekt ist).
 

Benutzer70346 

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Wer oft Langstrecken fahren muss, wird wohl niemals mit einem Kleinwagen fahren, da ein solches Auto auf langen strecken extrem unkomfortabel ist. Da benötigt man dann leider auch als Alleinfahrer ein relativ großes, luxuriöses Auto.
Also bitte! :-D Es gibt auch in kleinen Autos eine Sitzverstellung. "Brauchen" tut man gar nichts. Das hört sich an wie eine Frau, die ohne ihre Schminke nicht leben kann.

Ich frage mich aber mal ganz allgemein.....ist das Energieproblem bei sovielen Autos überhaupt irgendwie lösbar?
Man redet immer so toll von Elektroantrieb, Wasserstoff und Solar. Aber wenn man genauer überlegt, sind das doch alles Totgeburten. Wasserstoff ist eher ein Rückschritt zum Erdöl, da beschissener Wirkungsgrad und die Schadstoffe werden halt nur von der Stadt in die Industrie (zur Herstellung) verlagert. Elektroantrieb.....ich habe mal gelesen, dass es gar nicht soviel Lithium oder was auch immer auf der Erde gibt, um damit alle Autos mit Akkus auszustatten, zumal auch hier ein gewaltiger Stromanstieg folgen würde - und die Atomkraftwerke könnten solche Mengen gar nicht liefern. Solar....das klingt auch nur gut, hat aber zuwenig Power und ob die Herstellung von Solarpanels das einspart, was sie in ihrem Lebenszyklus im Vergleich zu Verbrennungsmotoren einsparen?
Alles irgendwie nicht massenfähig.

Ich denke, die realistischste und gleichzeitig beste Alternative mit den geringsten Übeln ist wahrscheinlich der Erdgas-Antrieb - bei Neufahrzeugen vielleicht noch kombiniert mit Elektroantrieb.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Ich frage mich aber mal ganz allgemein.....ist das Energieproblem bei sovielen Autos überhaupt irgendwie lösbar?
.

So ehrlich, das zu beantworten, ist keiner.
Tatsächlich brauchen wir keine alternativen Energien, sondern alternative Antriebskonzepte.

Ich kann auch nur den Kopf schütteln über alle, die sich in meiner Großstadt den Berufsverkehr antun.
Das erste was wir in unseren Städten brauchen, sind Fahrradhighways.
Was man dadurch alleine an Energie einsparen kann...
Und täglich 15 km-30 km Radfahren sollte jedem zuzumuten sein.

Der nächste Punkt sind eben die Biogaskraftwerke für jeden Haushalt.
Dann noch Warmwasserkollektoranlagen.
Ein paar Solarzellen und ein Windrad im Garten.
Das Haus auf Niedrigenergietechnik.
Wir müssen weg von großen Kraftwerken, hin zur weitestgehenden Selbstversorgung.
 
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