1 Liter Sprit für 1,50 €??? Geht es noch???

Benutzer48909 

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Jetzt mal langsam, Novalis hat dich nirgends beschimpft, schon gar nicht in dem Zusammenhang, dass du gern Auto fährst (so wie du das siehst).

Vielleicht bist jetzt beleidigt, aber irgendwo hat er auch recht. Dass du gern Auto fährst ist ja kein Vorwurf, aber es hat äußerst wenig mit dem Hobby zu tun wenn man so extrem kurze Strecken motorisiert zurücklegt :zwinker: Da helfen auch keine Ausreden vonwegen Faulheit, das ist schlicht und ergreifend einfach lächerlich unnötig.

Deswegen braucht man aber niemanden schief anmachen, weil das einfach jeder für sich selbst entscheidet, was nötig und was unnötig ist.
 

Benutzer56469  (36)

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Jetzt mal langsam, Novalis hat dich nirgends beschimpft, schon gar nicht in dem Zusammenhang, dass du gern Auto fährst (so wie du das siehst).

Vielleicht bist jetzt beleidigt, aber irgendwo hat er auch recht. Dass du gern Auto fährst ist ja kein Vorwurf, aber es hat äußerst wenig mit dem Hobby zu tun wenn man so extrem kurze Strecken motorisiert zurücklegt :zwinker: Da helfen auch keine Ausreden vonwegen Faulheit, das ist schlicht und ergreifend einfach lächerlich unnötig.
Naja das er geschrieben hat ich solle fett werden, fass ich schon als Beleidung auf.

Ein gutes Beispiel ist zb mein WE Ausflug. Wir fahren "nur" für einen Tag an den Bodensee, klar ist das auch ein enormer Spritverbrauch und die Fahrt wäre nicht nötig, aber wenn man wohin möchte und etwas sehen will muss man da durch verstehst? Wahrscheinlich müssen wir 2-3 mal tanken, aber das nehme ich gerne in kauf.
 

Benutzer53832 

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Beleidigt? Ich?
Mir liegt da noch ganz anderes auf der Zunge, das wäre beleidigend.

Es ist eine Seite, gerne Auto zu fahren, das mache ich ja auch.
Eine andere ist es, so stinkenfaul zu sein, daß man für Kleinststrecken
das Auto benutzt. Das ist nicht nur der absolute Motorkiller, sondern auch der absolute Umweltkiller.

Und das hier auch noch so schamlos kundzutun... da fehlen mir zum Glück echt die entsprechenden Worte.

Wenn jemand so stinkfaul ist, daß er noch nichtmal 50 Meter zu Fuß gehen kann (soviel gehe ich aus meiner Küche zur Mülltonne !!!), dann hat er es eben auch verdient, fett zu sein.
So ist nunmal diese Welt.

Beieligend wäre es wohl, wenn ich sage, daß sie fett ist.
Aber das kann ich ja nur erahnen.
 

Benutzer56469  (36)

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Wenn jemand so stinkfaul ist, daß er noch nichtmal 50 Meter zu Fuß gehen kann .
Vielleicht hätt ich dazu schreiben sollen dass ich deßwegen mit dem Auto dorthin fahre weil ich danach gleich in die Arbeit fahre, ich fahre ja nicht extra die 50m zum Markt.

Tja und jetzt sieht das ganze natürlich wieder anders aus. :kopfschue

Beieligend wäre es wohl, wenn ich sage, daß sie fett ist.
Aber das kann ich ja nur erahnen.
Zu deiner Info bin ich nicht fett.
 

Benutzer10111 

Verbringt hier viel Zeit
meines erachtens wird der ölpreis nie wieder signifikant fallen, und vom staat zu verlangen, er solle diesen neuen komfort der schnellen aber weiten arbeitswege subventionieren ist erstens unverschämt und wird zweitens überhaupt nicht zu leisten sein. ohne neue billige energiequelle können wir uns diesen luxus (jawohl!) über kurz oder lang abschminken. m.
Lass mal die Kirche im Dorf! Der Staat muss da gar nix subventionieren...der bräuchte sich nur selber nicht den Bauch so vollschlagen. Das man Mineralölsteuer zahlt, dazu die Ökosteuer und dann obendrauf auch auf die Steuern Mehrwertsteuer zahlt- ist doch ne feine Sache...mal anschaulich was oben drauf kommt.
Hier nochmal die Entwicklung der Steuern...anfangs war man ja noch bescheiden: Minderalölsteuer seit 1950 (etwas überdramatisiert aufbereitet, aber ich hab grad keine tollen Quellen gefunden, die nicht die absoluten, sondern die relative Steigerung zeigen.)
 

Benutzer53832 

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Vielleicht hätt ich dazu schreiben sollen dass ich deßwegen mit dem Auto dorthin fahre weil ich danach gleich in die Arbeit fahre, ich fahre ja nicht extra die 50m zum Markt.

Tja und jetzt sieht das ganze natürlich wieder anders aus. :kopfschue

Zu deiner Info bin ich nicht fett.

Is klar...

Habe jetzt alle Beiträge gelesen und ich muss sagen dass ich auch faul bin. 50m von der WOhnung entfernt ist ein Supermarkt da fahre ich auch mit dem Auto hin - einfach weil ich KEINE lust habe zu Fuß zu gehen. Aus pasta. Fahre überall mit dem Auto hin - und bevor jetzt wieder einer sagt - nimm das Fahrrad - ich habe keines.

Und ob Du fett bist oder nicht, interessiert mich nicht im Geringsten.
 

Benutzer7078 

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du hast mich immer noch nicht verstanden - ich will nicht, daß du das machst. ich will nur, daß du zu deiner verantwortung stehst und dir selbst gegenüber zugibst, daß du auto fährst weil du nicht dahinvegetieren willst, nicht weil es partout nicht möglich wäre.
jetzt frag ich mich ernsthaft ob du im leben, den sinn darin siehst nur zu arbeiten oder dahin zu vegetieren.

es ist übrigens noch garnicht lange her, da waren 3 stunde-wege zur arbeit und auch wieder zurück absolut nix unübliches, und es steht nirgends geschrieben daß der gegenwärtige komfort des nicht dahinvegetieren-müssens (wie es einige anscheinend sehen...) auf ewig erhalten bleibt.
es ist auch noch gar nicht so lange her (wenn man die relation der existenz der erde betrachtet) das die menschen in höhlen gelebt haben.
oder um es anders auszudrücken, wir können auch alle wieder zu selbstversorgern mit tauschhandel ohne elektrizität oder gasnutzung zurückgehen.

meines erachtens wird der ölpreis nie wieder signifikant fallen, und vom staat zu verlangen, er solle diesen neuen komfort der schnellen aber weiten arbeitswege subventionieren ist erstens unverschämt und wird zweitens überhaupt nicht zu leisten sein. ohne neue billige energiequelle können wir uns diesen luxus (jawohl!) über kurz oder lang abschminken.
wo soll der staat den subventionieren? bei der kilometerpauschale? da macht der staat immer noch ein dickes plus, wenn man die steuern in gänze die für ein auto und dessen nutzung gezahlt werden dem gegenübersetzt.
 

Benutzer29121  (46)

Verbringt hier viel Zeit
Ich finds immer wieder lustig, wieso sich die Leute über die Spritpreise aufregen, ohne sich aber Gedanken darüber machen, wie man das umgehen kann...

Hier heißt das Zauberwort LPG...da kostet mich der Liter Gas gerade mal 60 Cent...gut die Umrüstung kostet zwischen 1500 und 3000 Euro, aber hat sich bei mir innerhalb eines Jahres schon rentiert.Meine Umrüstung hat 2100,--Euro gekostet
Der ZusatzTank kommt in die Reseverradmulde und der Sprit wird nur zum Starten des Motors gebraucht...sollte allerdings das GAS mal ausgehen, kann ich einfach mit meinem Benzin weiterfahren, bis zur Nächsten Tanke, wo es Gas gibt, und mittlerweile gibts es in fast jeder Stadt mind. eine Tanke mit Autogas...ich rede hier von Flüssiggas (LPG), nicht von Erdgas.
 

Benutzer7078 

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Ich finds immer wieder lustig, wieso sich die Leute über die Spritpreise aufregen, ohne sich aber Gedanken darüber machen, wie man das umgehen kann...

Hier heißt das Zauberwort LPG...da kostet mich der Liter Gas gerade mal 60 Cent...gut die Umrüstung kostet zwischen 1500 und 3000 Euro, aber hat sich bei mir innerhalb eines Jahres schon rentiert.Meine Umrüstung hat 2100,--Euro gekostet
Der ZusatzTank kommt in die Reseverradmulde und der Sprit wird nur zum Starten des Motors gebraucht...
nur zu dumm, das sich nicht alle motoren umrüsten lassen.
diesel scheiden von vornherein aus, viele der neueren motoren ebenso. pumpe-düse benziner.

gas ist zwar grundgenerell nicht verkehrt, zumal es hier auch eine steuerbindung bis ins jahr 2018 gibt. aber wenn sich der wagen nicht umrüsten läßt, ist das auch wieder blöd.

außerdem ist auch gas ein verbrauchbares gut, so das auch dieses ebenso wie öl nicht unendlich zur verfügung steht.

brasilien ist da wesentlich besser, die meisten autos dort sind auf einen ersatzkraftstoff ausgelegt, der aus zuckerrohr gewonnen wird. die autos brauchen lediglich zum starten noch benzin. allerdings hat brasilien auch die entsprechenden landstriche um zuckerrohr in ausreichender menge zu produzieren.
in deutschland dummerweise nicht möglich.
 

Benutzer11128 

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Off-Topic:
@Novalis und Capri:
Bleibt beim Thema !


Tatsache ist, dass sich der Preis für Rohöl nie wieder deutlich senken wird. Das bedeutet, dass Benzin nie wieder "richtig" billig sein wird. Und der Staat wird seine Steuern aus Einnahme- und Steuerungsgründen auch nicht senken.

Und nun ?

Entweder man jammert darüber und nimmt es hin oder man lässt sich Alternativen einfallen.
 

Benutzer53832 

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nur zu dumm, das sich nicht alle motoren umrüsten lassen.
diesel scheiden von vornherein aus, viele der neueren motoren ebenso. pumpe-düse benziner.

gas ist zwar grundgenerell nicht verkehrt, zumal es hier auch eine steuerbindung bis ins jahr 2018 gibt. aber wenn sich der wagen nicht umrüsten läßt, ist das auch wieder blöd.

außerdem ist auch gas ein verbrauchbares gut, so das auch dieses ebenso wie öl nicht unendlich zur verfügung steht.

brasilien ist da wesentlich besser, die meisten autos dort sind auf einen ersatzkraftstoff ausgelegt, der aus zuckerrohr gewonnen wird. die autos brauchen lediglich zum starten noch benzin. allerdings hat brasilien auch die entsprechenden landstriche um zuckerrohr in ausreichender menge zu produzieren.
in deutschland dummerweise nicht möglich.

Und der Zuckerrohranbau zur Kraftstoffgewinnung verdrängt die Viehzucht. Die wiederum verdrängt deswegen den Regenwald.
Auch nicht gut.

LPG ist tatsächlich eine Alternative, leider nicht für mein Fahrzeug.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Und der Zuckerrohranbau zur Kraftstoffgewinnung verdrängt die Viehzucht. Die wiederum verdrängt deswegen den Regenwald.
Auch nicht gut.
natürlich ist zuckerrohr nicht für alle länder geeignet. in brasilien funktioniert es noch ganz gut, allerdings wenn dort noch mehr autos zugelassen werden, dann kippt das ganze in genau die richtung die du angesprochen hast.

wir sehen das doch jetzt schon an deutschland. alles will auf bio bio umrüsten, also auch unsere energieversorger. sprich hier wird getreide für bio-gas angebaut, im gegenzug importieren wir getreide aus den nachbarländern.
im endeffekt, sehr bio.
 

Benutzer11320 

Benutzer gesperrt
Lass mal die Kirche im Dorf! Der Staat muss da gar nix subventionieren...der bräuchte sich nur selber nicht den Bauch so vollschlagen. Das man Mineralölsteuer zahlt, dazu die Ökosteuer und dann obendrauf auch auf die Steuern Mehrwertsteuer zahlt- ist doch ne feine Sache...mal anschaulich was oben drauf kommt.
Hier nochmal die Entwicklung der Steuern...anfangs war man ja noch bescheiden: Minderalölsteuer seit 1950 (etwas überdramatisiert aufbereitet, aber ich hab grad keine tollen Quellen gefunden, die nicht die absoluten, sondern die relative Steigerung zeigen.)

die steuern sind doch in ordnung.... mwst liegt auf allem, ökosteuer zahlt man wegen der umweltbelastung die jeder autofahrer unweigerlich verursacht (auch wenn sie dann für die rente benutzt wird...), und mineralölsteuer auf benzin und diesel deckt unter anderem strassenbau- und erhaltungskosten. das ist kein bauchvollschlagen des staates (wer ist eigentlich "der staat"? du und ich, oder?), sondern eine ganz normale umlage der folgekosten, verursacht durch die nutzung von kraftfahrzeugen. bestuerte steuern sind allerdings schon eine merkwürdigkeit...
 
T

Benutzer

Gast
Off-Topic:
(...)
(...) 50m von der WOhnung entfernt ist ein Supermarkt da fahre ich auch mit dem Auto hin - einfach weil ich KEINE lust habe zu Fuß zu gehen. Aus pasta. (...)

Diese Kurzstrecken fangen sich aber erst an zu rechnen wenn man, während man einkaufen ist, die Fahrertür offen und den Motor laufen lässt. Ansonsten ist das in meinen Augen pure Zeitverschwendung.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
na, das ist doch ganz einfach: du verzichtest auf privatleben und hobbys und gibst die 3-4 stunden dran! davon stirbt man nicht! es geht übrigens nicht darum, daß du das wirklich machen sollst, aber es geht darum, daß du es nicht tust, weil du nicht willst - es besteht eben kein objektiver zwang!
Dann kann ich mir aber auch gleich die Kugel geben...
Ich lebe doch nicht nur um zu studieren oder später um zu arbeiten...
Ich studiere und arbeite, um leben zu können!
Ein Leben ohne Privatleben und Hobbies, die einem Spaß machen ist doch wirklich kein lebenswertes Leben.

Wenn ich kein wirkliches Leben mehr leben kann, sondern nur noch funktioniere, wie ein Roboter ist das für mich ein Zustand, den ich nicht für längere Zeit aushalten.
Von daher ist das Auto für mich absolut notwendig! - Von daher sehe ich es auch nicht ein, dass ich "zugeben" sollte, aus reiner Faulheit Auto zu fahren.

Naja, im allerschlimmsten Notfall muss man eben näher zur Arbeitsstelle ziehen. WENN einem das Klima am Herzen liegen würde (ging es eigentlich in der Diskussion überhaupt darum? :zwinker: ).
Wenn das nur so einfach wäre...
Ich zahle ca. 50€ pro Monat für den Sprit, um zur Uni und wieder nach Hause zu kommen...
Eine brauchbare Wohnung, bzw. ein WG-Zimmer kostet in meiner Uni-Stadt mindestens 250€, eher 300€ pro Monat.
Durch das Wohnen im Haus meiner Eltern entstehen dagegen höchstens minimal höhere Wasser-, Strom- und Heizkosten (die ich aber in einer eigenen Wohnung auch aufbringen müsste).
 

Benutzer10111 

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die steuern sind doch in ordnung.... mwst liegt auf allem, ökosteuer zahlt man wegen der umweltbelastung die jeder autofahrer unweigerlich verursacht (auch wenn sie dann für die rente benutzt wird...), und mineralölsteuer auf benzin und diesel deckt unter anderem strassenbau- und erhaltungskosten. das ist kein bauchvollschlagen des staates (wer ist eigentlich "der staat"? du und ich, oder?), sondern eine ganz normale umlage der folgekosten, verursacht durch die nutzung von kraftfahrzeugen. bestuerte steuern sind allerdings schon eine merkwürdigkeit...
Hatte ja auch nur von den Benzinpreisen gesprochen..kommen ja noch KFZ-Steuern obendrauf, damit ich den guten Sprit und die Straßen auch benutzen darf. Zusätzlich gibts noch die Maut-Gebühren und bunte Umweltplaketten.
Die Steuereinnahmen stehen mit 53 oder 57 Mrd. (laut ADAC) doch weit über den Ausgaben von 17 Mrd. für den Strassenausbau und -instandhaltung. (Natürlich sind das nicht alle Kosten, die der Verkehr verursacht...). Aber die Rechnungen für Kosten und Einnahmen sehen jedes Mal anders aus. Kommt immer darauf an, welchen Blickwinkel man einnimmt und welche Kosten zusätzlich mit draufgeschlagen werden. Hab schon Studien gesehen, da wurde dann der Schienenverkehr und andere mit den absoluten externen Kosten für PKW/LKW gerechnet, ohne Einbezug der Personenanzahl bzw. Personenkilometer und ohne die positiven externen Effekte einzubeziehen.
Den fiskalischen Steueranteil für die aufrechterhaltung der Strassen- und Transportinfrastruktur kann ich gut verstehen (die Verwaltung und Eintreibung des ganzen ist manchmal nicht ganz so optimal). Aber bestimmte Teile die als Art Umverteilungssteuer genutzt werden sollen, zwecks Solidarität, dann ist das eine ganz dumme Methode. Mobilität ist kein reines Luxusgut und da besteht das Hauptproblem. Für manche ist es eine Notwendigkeit, für andere ein Vergnügen.(*) Gerade darin besteht das große Problem - einige Leute haben kaum Ausweichmöglichkeiten bzw. benötigen die Zeit die sie einsparen. Das "Spassfahrten" dadurch teurer werden, finde ich nicht besonders tragisch - 10 mal um den Block zu cruisen..naja...kostet dann halt ein wenig mehr (abgesehen von §30 StVO).
Leider lassen sich diese beiden Dinge nicht voneinander trennen und deshalb trifft es die Leute mit weniger Einkommen, die für ihren Job und sozialen Verpflichtungen darauf angewiesen etwas härter. Der Übergang ist natürlich fließend, allerdings haben auch nicht alle Bürger die gleiche Möglichkeit auf andere Transportmittel umzusteigen.


------
(*)Ich hab beispielsweise vor ein paar Jahren bei der Post gearbeitet und Kataloge (Quelle, Neckermann,etc.) verteilt, dabei mussten mehrere Tausend verteilt werden, die umgerechnet ein paar Tonnen gewogen haben. Das ganze innerhalb weniger Wochen. Das war so schon als junger "Mann" ziemlich anstrengend und ohne Auto unmöglich.
 

Benutzer48909 

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Naja, im allerschlimmsten Notfall muss man eben näher zur Arbeitsstelle ziehen. WENN einem das Klima am Herzen liegen würde (ging es eigentlich in der Diskussion überhaupt darum? :zwinker: ).

Dann stellt sich bei uns schon mal die Frage -> zu wessen Arbeitsstelle. Unsere liegen gut 120 km auseinander ab Juli. Wir werden die Mitte wählen. Egal, wo wor hinziehen, mindestens einer muss immer fahren.

Oder sollten wir dann für immer ne Fernbeziehung führen, damit jeder da wohnen kann, wo er arbeitet? (ich weiß, dass es von dir nicht ernst gemeint war, deswegen ist das jetzt nicht an dich gerichtet, Starla, aber es kamen hier ja so Vorschläge)
Auch nicht wirklich praktikabel, oder?

Denn, das heutzutage beide Partner in der selben Stadt Arbeit finden ist ja wohl nicht mehr der Normalfall, leider....

Dann kann ich mir aber auch gleich die Kugel geben...
Ich lebe doch nicht nur um zu studieren oder später um zu arbeiten...
Ich studiere und arbeite, um leben zu können!
Ein Leben ohne Privatleben und Hobbies, die einem Spaß machen ist doch wirklich kein lebenswertes Leben.

Wenn ich kein wirkliches Leben mehr leben kann, sondern nur noch funktioniere, wie ein Roboter ist das für mich ein Zustand, den ich nicht für längere Zeit aushalten.
Von daher ist das Auto für mich absolut notwendig! - Von daher sehe ich es auch nicht ein, dass ich "zugeben" sollte, aus reiner Faulheit Auto zu fahren.

Das sehe ich ganz genau so. Irgendwann hat das nichts mehr mit Faulheit zu tun, sondern mit Lebensqualität. Wo ist die denn hin, wenn man nach 8 Stunden Arbeit noch 2 Stunden mit Bus und Bahn zurück nach Hause muss. Dann ist man 12 Stunden am Tag nur für die Arbeit unterwegs. Nein Danke...
 

Benutzer78711 

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Ich bin aufs Auto angewiesen.Leider.Gestern hab ich die Chance genutzt,da bei unserer Tanke die Preise für Super-Bleifrei auf 1,37€ runter gegangen sind.Trotzdem viel zu teuer!Heute war der Sprit gleich wieder hoch auf 1,44€.:kopfschue

Allerdings erledige ich kleinere Einkäufe hier im Ort,mit dem KiWa.:smile: Dann bekomm ich und meine Tochter frische Luft und ich spare Sprit.Bis ich nämlich KiWa ins Auto gepackt habe und Babysafe im Auto angeschnallt habe,mich selbst ins Auto verfrachtet und den Moter an habe,bin ich dreimal schneller zu Fuß!:grin:
 

Benutzer72497 

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WOW was für ne Welle habe ich den da losgetretten.
naja aber nicht verwunderlich, da denke ich mehr als 65% auf ihr auto angewiesen sind zwecks arbeit. ohne auto keine arbeit.

es ist sehr interessant zu lesen was jedem dazu so durch den kopf geht. habe noch nicht alles geschaft zu lesen. mach mich aber dran...

die Frau Merkel hat da herzlich wenig Schuld daran.

ich persönlich finde schon das der staat ne menge dazu kann, bestes bsp. USA. Warum können die dort ihre SUVs fahren, ihren alten Ford mustung, ihren GTO usw.? wenn Rohstoffe knapp werden, müsste es dann nicht alle betreffen?ich meine wir sind doch alle gleich und leben in einer gesellschaft. sehen wir uns doch mal andere länder an. ich meine ich kenne keins, wenn ich europa betrachte, wo man hört dort seien die spirtpreise explodiert. Das der rohstoff an sich teuerer wird ist klar. aber in welchen land gibt es sprit über einen euro steuer? über ein euro steuer für mineralöl, 19% mehrwertsteuer. das heißt der ist doppelt besteuert. dazu kommen noch kfzsteuern und versicherung etc. pp.!

auto fahren motiert in deutschland zum luxus, aber da sich allgemein die schere zwischen arm und reich immer weiter öffnet ist dies auch kein wunder...aufjedenfall sollte was passieren, entweder obergrenze setzen oder steuern senken. oder die gehälter werden an den vorhanden lebensstandard angepasst. man hört immer schweiz sei teuer, das ist wohl wahr nur dort stimmt in vielen bereichen auch der nettolohn.

ich finde es ne schweinerei nur ich bin auf mein auto angewiesen, jeden tag 50 km nur für arbeit hin und rück. gäbe es mehr jobs bzw freie stellen müsste man nicht der arbeit hinter her fahren ...

naja aber das sind andere themen...freu mich das ihr so aktiv eure gedanken dazu gepostet habt. war mir schon irgendwie bissel klar das so ne reaktion kommt ... schlimme wäre wenn nicht - dann geht es einigen wohl noch zu gut ne...
 
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