1 Liter Sprit für 1,50 €??? Geht es noch???

Benutzer8402 

Verbringt hier viel Zeit
Als wenn jeder Supermarkt, jede Bank und jede Apotheke nur 500 m entfernt wäre :kopfschue

In dem konkreten Fall von Maria88 ist aber die Rede von 500m, mkay?

Ich hab zB 3 Jahre im Studentenheim gewohnt in einem kleinen Dorf, da brauchte ich ungefähr 7 Minuten zum Supermarkt (zu Fuß). Das hab ich fast immer gemacht, war ja nur ein Katzensprung. Zu 90% musste ich immer nur ein paar Sachen einkaufen. Apotheke und Bank waren auch net weit weg.

Das Auto kam nur zum Einsatz wenn ich ne Kiste Bier o.ä. schleppen musste. Das hab ich anfangs übrigens auch ohne Auto probiert, aber die Kiste war mir doch zu schwer.

Und trotzdem haben viele meiner Kollegen das Auto viel öfter genommen als es eigentlich wirklich notwendig war. :kopfschue


Heute wohn ich in der Großstadt und gehe trotzdem jeden Tag 20 min zu Arbeit und 20 zurück. Ja, zu Fuß. :rolleyes:
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Klar gibt es das, aber solche Situationen stellen ganz bestimmt nicht die MEHRHEIT dar. Hast Du so einen Job bereits gehabt? Ansonsten brauchst Du das erst recht nicht als Argument anzuführen.
ich hab auch nicht gesagt, das es die mehrheit betrifft.
ich selber hatte das problem während der berufsschule, die zeiten von den öffentlichen paßten in keiner weise mit dem beginn zusammen. entweder wäre ich jeden tag 10 minuten zu spät gekommen oder ich hätte schon um ca. 7 dort gesessen und beginn war um 8 und wäre dafür knapp 90 minuten unterwegs gewesen. (fahrrad, bahn, lange wartezeit, bus)
sprich ich hätte um 5.30 aus dem haus gemußt, damit ich um 8 in der schule bin.
mit dem auto bin ich um kurz nach 7 losgefahren und war immer 10 minuten vor unterrichtsbeginnda, aber wie gesagt mit dem versuch einer vollen fahrgemeinschaft. 2 von anfang an zusammen, der 3te ca. ab der mitte und die vierte meist nur montags hin und freitags mit zurück, gesamte strecke.
die mit der vollen strecke ist ausgestiegen, ihr auto würde auf einem mitfahrparkplatz geklaut und aufgebrochen werden, keine zeit mal 3 minuten nach der schule zu warten etc.
sowas ist schwachsinn. gerade bei schule mit gleichen stundenplan hat man die perfekten voraussetzungen für fahrgemeinschaften.

während der ausbildung hatte ich stationen, da war es optimal mit der bahn zu fahren. da wäre auto absoluter schwachsinn gewesen (parkplatz 3km weiter und nur mit bezahlen), ebenso hatte ich stationen wo die öffentlichen absoluter schwachsinn waren.
ich hab da immer geschaut, was mehr sinn macht, ich hab kein problem damit mal 10 minuten eher zu sein oder irgendwo zu warten. aber in einem beruf wo man nicht punktum den griffel fallen lassen kann und die verkehrsanbindung so ist, das man das müßte, wiel man ansonsten 60 minuten wartet ist es schon leicht dämlich. wie gesagt ich hatte mehrere stationen, die zum teil sehr ländlich lagen, da bin ich mit den öffentlichen mit der kirche ums dorf gefahren.

ich bin immer so erzogen worden, das ich mit dem rad zur schule fahre. auch in der ausbildung bin ich mit dem rad zur bahn, außer das wetter war mal so beschissen, das ich nur verdreckt schon im zug gesessen hab. auch danach hab ich immer geschaut, auto oder anders, wenn anders ging, dann anders.

mein freund steckt da in einer blöderen situation, er kommt ohne auto definitiv nicht zur arbeit, die arbeitszeiten sind zum teil für die öffentlichen einfach nur dämlich.

Ich würde so oder so das Auto nutzen (wohnte noch nie in der Nähe eines Supermarktes). Aber wie gesagt, in der Gesamtbilanz stehe ich trotzdem noch weitaus besser als die Personen dar, die sich jetzt so aufregen :grin:
wie gesagt für 2 oder 3 teile, schmeiß ich das auto nicht an, da lauf ich lieber ein paar meter. beim großeinkauf definitiv auto.

Schön, nicht jeder wohnt auf dem Land. Und es gibt übrigens auch viele Leute, die aufs Land ziehen (wegen der schönen Umgebung) und dann trotzdem noch in die Stadt fahren müssen wegen ihres Jobs (vielleicht hatten sie ja vorher sogar kein Auto).

DAS sind dann also keine Umweltsünder? :zwinker:
doch genauso.
ich sag mal so, die kinder können nichts dafür das die eltern dahin ziehen.
aber die anbindungen, das auto etc. wird bei einem umzug meist gar nicht betrachtet. ach die schöne umgebung, günstiges bauland, mieten etc.
und dann wird sich irgendwann aufgeregt, das man für allen scheiß ja das auto braucht. das ist schwachsinn. entweder ich bedenke sowas von vornherei oder ich reg mich dann nicht auf und beiß auch in den sauren apfel.

als mien freund und ich umgezogen sind, war von vornherein klar, das er nicht mit den öffentlichen zur arbeit kommt, ich hab aber darauf bestanden, das mir alle optionen offen bleiben. großstadt wollten wir beide nicht, also haben wir uns auf einen ort geeinigt, der ganz gute anbindungen (ice-bahnhof) hat, so das ich eben nicht zwingend auf das auto angewiesen bin, je nachdem, wo ich eine stelle finde und sein arbeitsweg aber auch nicht zu weit wird.
 

Benutzer52592 

Benutzer gesperrt
Ich kann es nicht wirklich glauben, dass du so wenig verbrauchst, weil du nur Stadt und Überland fährst... :eek:

Mein Spritverbrauch ist in der Stadt mit Abstand am höchsten...
Mit einem Mercedes A180CDI verbrauche ich:
Im Stadtverkehr: 6-7,5l/100km (je nach Verkehrsaufkommen)
Landstraße: 4,5-5l/100km
Autobahn gemütlich (100-120km/h): 4,5-5l/100km
Autobahn schnell (wenn es keine Beschränkung gibt ca. 150-170km/h): 5,5-6,5l/100km

Auch bei allen anderen Autos, mit denen ich bisher gefahren bin, habe ich festgestellt, dass man im Stadtverkehr mit Abstand den größten Spritverbrauch hat.

Du redest da von WELTEN! Es ist ein Unterschied ob ich jeden Tag 2 Stunden im Autobahnverkehr stehe oder nur durchbrause oder in der STadt an 20 Ampeln stehe oder zügig durchfahre.
Zudem hängt viel von dem eigenen Fahrverhalten ab. Aber das kannst du schlichtweg nicht verallgemeinern.
 

Benutzer11320 

Benutzer gesperrt
Ich arbeite 35km von daheim entfernt im Nachbarort. Wenn ich da ohne Auto hin wollte, bin ich MINDESTENS 2 Stunden unterwegs (brauche eine Bahn-Zug-Bus-Kombination zuzüglich Fußweg), da ich morgens noch meinen Sohn schnell zu seiner Tagesbetreuung oder zur Schule in meinem Ort bringen muss, wäre das nochmal ne halbe Stunde länger, weil es bis zum nächsten U-Bahnhof 1km wäre und ich davor noch ungefähr 500m Umweg laufen müsste. Alles in allem also für die einfache Strecke 2,5 Stunden - und das ganze abends wieder Retour, weil ich ja auch wieder heim muss! 5 Stunden reine Fahrzeit also, das ist völlig unmöglich (immerhin braucht mein Sohn allein 11 Stunden Schlaf - und dann hätte er noch nichts gegessen und keine Sekunde mit mir geredet und mein Tag bräuchte trotzdem schon 25 Stunden *g*). Und in den einen ort, wo ich manchmal arbeiten muss (nicht regelmäßig, manchmal einen Monat gar nicht, dann wieder 2 Wochen am Stück), käme ich morgens GAR NICHT hin, weil das so ein winziges Kaff ist, dass der Bus morgens dort nur WEG, aber nicht HIN fährt. *lol*

Und umziehen kann ich auch nicht, weil mein Sohn ja HIER betreut wird (ich hab bescheuerte Arbeitszeiten, ich kann ihn nicht in eine öffentliche Tageseinrichtung geben).

Also, einfach so pauschal erklären, JEDER käme IRGENDWIE anders zur Arbeit, ist auch bisschen doof. Das stimmt nämlich nicht.

mal abgesehen davon, daß mir die bahn-zug-kombination besonders gut gefällt, bleib' ich trotzdem dabei: "geht nicht" ist alleine eine frage der konsequenzen die eintreten, wenn man's trotzdem macht! und dann zeigt sich in meines erachtens hierzulande allen fällen: zu den konsequenzen gehört weder daß die sonne am nächsten tag nicht mehr aufgeht, noch drohen vulkanausbrüche oder kriege und meines wissens wurde auch noch niemand mit waffengewalt zum autofahren gezwungen! wenn mindere konsequenzen wie "ich muß 500 m laufen" oder "es dauert über 2 stunden" schon nicht hinnehmbar erscheinen ist das jedem seine sache, aber wie gesagt: da bitte nicht über den spritpreis nörgeln (das war glaub'ich das topic hier...), das ist kein zwang!!

m.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich bin ja baff... dieses "man kommt nicht zur arbeit" ist doch glatt gelogen! ich wohn auch auf'm dorf, und mein arbeitsplatz liegt 5 km vom übeüberüberübernächsten dorf entfernt mitten im wald. klar isses umständlich, aber natürlich würde ich da hinkommen, wenn ich wirklich wollte. statt 30 minuten mit dem aut wären es dann halt 90 minuten mit einer fahrrad-zug-bus-kombi.

das is' aber kein grund zu sagen "es geht nicht" - wer so komfortsüchtig ist (jawohl!), soll bitte nicht über hohe spritpreise jammern! und wer wirklich noch länger bruacht, sollte wielleicht mal über einen umzug nachdenken. da sind hohe spritpreise am ende auch noch wieder ganz sinnvoll...

m.
Ich wohne in einem der am dichtesten besiedelten Gebiete Deutschlands - zwar nicht direkt in einer größeren Stadt, sondern nur in einer Kleinstadt...
Trotzdem ist es für mich nicht möglich, ohne Auto in die (20km entfernte) Uni zu kommen.
Ich wäre mit Zug und Bus mehr als eine Stunde unterwegs (+ 10min Fußweg zur nächsten Bushaltestelle), wobei die Busse seltenst stündlich, meistens nur alle 2 Stunden oder noch seltener fahren.
Insbesondere in der Mittagszeit, wo ich meistens nach Hause will, fährt überhaupt kein Bus.
Das wären pro Tag locker 3-4 Stunden Zeitverschwendung - Das kann ich mir bei meinem zeitaufwändigen Studium nicht leisten, ohne auf mein Privatleben und meine Hobbies zu verzichten (was für mich definitiv nicht in Frage kommt).
Dazu wären die öffentlichen Verkehrsmittel für mich deutlich teurer als das Auto, da zwischen meinem Wohnort und meiner Unistadt die Grenze zwischen 2 Verkehrsverbünden liegt, wobei ich im Verkehrsverbund meines Wohnortes kein Studententicket bekommen würde. Dazu ist das einer der teuersten Verkehrsverbünde in ganz Deutschland.

Auch eine Wohnung in meiner Unistadt kommt aus finanziellen Gründen (extrem hohe Mietkosten schon für kleine WG-Zimmer) auch nicht in Frage.

So und nun: Erkläre mir mal, wie ich auf das Auto verzichten könnte?!?

In Großstädten mag es stimmen, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln überall hin kommt.
Aber es gibt auch genügend Leute, die wirklich auf ein Auto angewiesen sind.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
So und nun: Erkläre mir mal, wie ich auf das Auto verzichten könnte?!?
ist doch ganz einfach.
indem du kein privatleben mehr hast, deine hobbies an den nagel hängst und dein gesamter tag aus:
zur uni fahren und zurückfahren, in der uni sitzen, vielleicht etwas essen und schlafen besteht.

ein bißchen auf dem teppich bleiben sollte man schon.
wenn eine fahrtzeit auf 2-3 stunden ansteigt, nur weil man die öffentlichen nutzt, die gleiche strecke aber mit dem pkw in 30 minuten zu erledigen ist, dann ist das ein faktum, wo man gerne sagen darf, das geht nicht mehr.
wer das für sich als aktzeptabel hält, darf das gerne tun, aber das nicht grundsätzlich für jeden anderen in unzähligen unterschiedlichen lebenssituationen auch verlangen, bzw. im gegenzug sagen, das derjenige sich zu den spritpreisen nicht äußern darf.
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
ist doch ganz einfach.
indem du kein privatleben mehr hast, deine hobbies an den nagel hängst und dein gesamter tag aus:
zur uni fahren und zurückfahren, in der uni sitzen, vielleicht etwas essen und schlafen besteht.

ein bißchen auf dem teppich bleiben sollte man schon.
wenn eine fahrtzeit auf 2-3 stunden ansteigt, nur weil man die öffentlichen nutzt, die gleiche strecke aber mit dem pkw in 30 minuten zu erledigen ist, dann ist das ein faktum, wo man gerne sagen darf, das geht nicht mehr.


dem kann ich zustimmen!

ich bin jahrelang zur schule auch über eine stunde unterwegs gewesen, in fahrrad-bus-lauf- kombi.
mit dem auto bin ich dann zweimal in der woche gefahren. das war für mcih kein luxus, sondern praktisch. so konnte ich die zeit effektiver nutzen.

ich mein ich kann über leute, die 500 meter ziele haben, auch nur den kopf schütteln. aber ich glaube man muss mehr differenzieren.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
ich bin ja baff... dieses "man kommt nicht zur arbeit" ist doch glatt gelogen! ich wohn auch auf'm dorf, und mein arbeitsplatz liegt 5 km vom übeüberüberübernächsten dorf entfernt mitten im wald. klar isses umständlich, aber natürlich würde ich da hinkommen, wenn ich wirklich wollte. statt 30 minuten mit dem aut wären es dann halt 90 minuten mit einer fahrrad-zug-bus-kombi.

das is' aber kein grund zu sagen "es geht nicht" - wer so komfortsüchtig ist (jawohl!), soll bitte nicht über hohe spritpreise jammern! und wer wirklich noch länger bruacht, sollte wielleicht mal über einen umzug nachdenken. da sind hohe spritpreise am ende auch noch wieder ganz sinnvoll...

Wie ich diese Verallgemeinerungen hasse! Ich sage nicht, dass ich die Spritpreise furchtbar finde und darum geht's auch nicht. Es geht darum, dass deine Aussagen meiner Meinung nach absolut nicht durchdacht sind. Du argumentierst mit Aussagen wie: "Es ist gelogen, dass man ohne Auto nicht zur Arbeit kommt".

Meine Hauptarbeitsstelle ist inkl. Autobahn 43 km weg, die Außenstellen so ca. 65 km, wenn man Autobahn fahren kann. Bus/Bahn dahin gibt es nicht. Ich wette, dein Argument wäre nun das Fahrrad. Joah, wie lange wäre ich dann unterwegs? Keine Ahnung, wie weit es ohne Autobahn wäre. Macht in der Dunkelheit aber auch sicher viel Spaß und ist total ungefährlich, so ohne Radwege und viel Beleuchtung. Wenn man da hinter 'ner Kurve nicht gesehen wird, ist man halt platt. Abgesehen davon, dass ich sowas im Dunkeln als Mädchen generell schon gefährlich fände.

Ich weiß auch nicht, wie man darüber diskutieren soll. Ich liebe vernünftige Diskussionen, aber aufgrund einer Aussage, die meiner Meinung nach nämlich tatsächlich eine Lüge ist ("Man kommt immer ohne Auto zur Arbeit), kann man nicht diskutieren.
 
S

Benutzer

Gast
Naja, im allerschlimmsten Notfall muss man eben näher zur Arbeitsstelle ziehen. WENN einem das Klima am Herzen liegen würde (ging es eigentlich in der Diskussion überhaupt darum? :zwinker: ).
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Naja, im allerschlimmsten Notfall muss man eben näher zur Arbeitsstelle ziehen. WENN einem das Klima am Herzen liegen würde (ging es eigentlich in der Diskussion überhaupt darum? :zwinker: ).

Andersrum: Liegt nicht jedem heutzutage eher sein Portemonnaie am Herzen? Ich gucke selbst gerade, ob ich evtl. umziehe und wenn ich für die gleiche Wohnung in der Nähe meiner Arbeit über 100 € mehr zahlen müsste, dann bringt das nicht mehr viel. Rechnet man noch die Besuche bei Freund und Freunden dazu, dann wäre das genau falsch. So würden wohl viele handeln.

Und nein, eigentlich ging es nicht ums Klima, aber das hatte ich selbst auch nie von allein angesprochen, soweit ich mich erinnere. Ich rege mich nur ein wenig über die Aussage des Users auf, dass jeder ohne Auto zur Arbeit kommen könnte.
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Als wenn jeder Supermarkt, jede Bank und jede Apotheke nur 500 m entfernt wäre :kopfschue

(Wobei 500 m wirklich nicht weit sind, vielleicht hat sie das einfach falsch eingeschätzt)

Edit: Vor allem finde ich es richtig witzig, wie andere über einen bestimmen wollen, was notwendig ist und was nicht... Für mich ist jeder Arbeitnehmer, der sich morgens allein hinter's Steuer klemmt, ein fauler Sack, so. :grin:

Okay, vielleicht sind 500m nicht weit, schätzen kann ich nicht besonders gut, und vielleicht würde ich die laufen. Aber ich denke, Starla hat das schon richtig erkannt.

Mir geht es hier ums Prinzip. Und wenn ich 10 m mit dem Auto nur zum Nachbarn fahre, weil mir Auto fahren Spaß macht, dann tue ich das eben. Ich finde nicht, dass andere darüber zu urteilen haben. Gerade die, die über solche Sachen herrlich empören können tun sicher andere Sachen, die auch nicht gut für die Umwelt sind oder (mein Lieblingsbeispiel) essen z. B. Tiere aus Massentierhaltung, was ich tausend Mal schlimmer finde als Kurzstrecken mit dem Auto zurückzulegen. Oder machen halt andere Sachen, heizen und Fenster auf oder oder oder. Jeder, der mal erst mal vor der eigenen Türe kehrt findet sicher auch was.
Jeder setzt da halt andere Prioritäten.

Worum es hier eigentlich ging war -> klar hätte ich gerne Benzin günstiger, aber ich kann mit den Preisen leben. Mit ist Auto fahren so wichtig, dass ich erst mal auf andere Sachen verzichte. Und das ist ja wohl mindestens mein gutes Recht.

Off-Topic:
Ich weiß nicht mehr, wer oben was zum Gewicht und jammern gesagt hat -> 1,68 m mit 51 kg, ich kann es mir auf jeden Fall leisten keinen Sport zu machen und jammere ganz sicher nicht, keine Sorge.
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
hi leute,

ich muss das mal los werden. ich habe gestern den nachmittag an der tankstelle verbracht. habe dort mein auto gewaschen, von innen gereinigt, alles überprüft und vieles mehr, was man alles so macht. naja beim putzen sind mir mal wieder die spritpreise ins auge gefallen und ich muss sagen, wie weit soll das noch gehen? 1,49.9 Euro für nen Liter super bleifrei? ich meine dazu kommt noch das der preis jetzt schon seit 1 - 2 wochen zwischen 1,45.9 und 1,48.9 steht und man keine gelegenheit bekommt, mal für nen bissel weniger geld zu tanken (unter 1,40.9 euro).
da ich das auto brauche um zur arbeit zu kommen, bin ich halt drauf angewiesen. ich fahre keinen großen spritfresser, mir ist nur wichtig das mein auto mich zuverlässig und ("günstig") zur arbeit bringt.

jetz habe ich gerade nen bericht im fernsehen gesehen, das mehrere parteien verlangen, das die preise für sprit gesenkt werden.
die ideen die die einzelnen parteien haben sind nicht schlecht. die mehrwertsteuer sollte von jetzt 19 % auf 7 % für sprit gesetzt werden. so wie es bei lebensmittel und strom der fall ist, weil es einfach eine ressource ist die man zum leben braucht und sprit oder allgemein auto fahren sollte nicht zum luxus motieren. Ne andere idee ist, nen obergrenze des preises festzulegen. bsp. hierfür ist luxemburg. dort hat der staat eine max. obergrenze für sprit von ca. 1.24 euro festgesetzt.

die parteien wandten sich mit ihren ideen an unsere so "tolle" frau merkel. naja und was sagt sie? sie fordert die deutschen zu mehr sparsamkeit auf! hallo? wo und wie soll man noch sparen? Lebensmittelpreise explodieren, spritpreise und strom und gaspreise. solangsam platzt mir der hals mit unserer frau merkel. hauptsache man kümmert sich ausgibig um die außenpolitik und die innenpolitik speißt man mit so einer aussage ab, man solle mehr sparen...

was haltet ihr davon? allgemein von den ideen die die einzelnen parteien vorgeschlagen haben? in wie weit betrifft euch das problem, das ihr vom hart verdienten geld min. 15- 20 % fürs auto ausgeben müsst? laßt euren gedanken zu diesem thema auch mal freien lauf ... bin gespannt auf eure überlegungen und gedanken...
Ich rege mich darüber nicht auf. Ich bin auf mein Auto angewiesen also zahle ich den Sprit. Bei uns ist er ja ein klein wenig "billiger" als in Deutschland. Es gibt soviele Dinge über die man sich aufregen kann. :kopfschue Sicher ist es eine Frechheit dass der Sprit immer teurer wird aber wenn man fahren muss - dann muss man auch dafür bezahlen. So sehe ich das.

edit: Habe jetzt alle Beiträge gelesen und ich muss sagen dass ich auch faul bin. 50m von der WOhnung entfernt ist ein Supermarkt da fahre ich auch mit dem Auto hin - einfach weil ich KEINE lust habe zu Fuß zu gehen. Aus pasta. Fahre überall mit dem Auto hin - und bevor jetzt wieder einer sagt - nimm das Fahrrad - ich habe keines.

Bin der gleichen Ansicht wie Maria88 und Schmusekatze. :jaa: Und noch was, ich bin zwar nur Beifahrerin aber Motorrad fahren ist das geilste was es gibt. Und nur wegen der hohen Spritpreise verzichte ich sicher nicht drauf.
 

Benutzer11320 

Benutzer gesperrt
Das wären pro Tag locker 3-4 Stunden Zeitverschwendung - Das kann ich mir bei meinem zeitaufwändigen Studium nicht leisten, ohne auf mein Privatleben und meine Hobbies zu verzichten (was für mich definitiv nicht in Frage kommt).
So und nun: Erkläre mir mal, wie ich auf das Auto verzichten könnte?!?

na, das ist doch ganz einfach: du verzichtest auf privatleben und hobbys und gibst die 3-4 stunden dran! davon stirbt man nicht! es geht übrigens nicht darum, daß du das wirklich machen sollst, aber es geht darum, daß du es nicht tust, weil du nicht willst - es besteht eben kein objektiver zwang!

m.

Wie ich diese Verallgemeinerungen hasse! Ich sage nicht, dass ich die Spritpreise furchtbar finde und darum geht's auch nicht.

ehm - doch - steht ganz oben in der themenüberschrift!


Es geht darum, dass deine Aussagen meiner Meinung nach absolut nicht durchdacht sind. Du argumentierst mit Aussagen wie: "Es ist gelogen, dass man ohne Auto nicht zur Arbeit kommt".

Meine Hauptarbeitsstelle ist inkl. Autobahn 43 km weg, die Außenstellen so ca. 65 km, wenn man Autobahn fahren kann. Bus/Bahn dahin gibt es nicht. Ich wette, dein Argument wäre nun das Fahrrad. Joah, wie lange wäre ich dann unterwegs? Keine Ahnung, wie weit es ohne Autobahn wäre. Macht in der Dunkelheit aber auch sicher viel Spaß und ist total ungefährlich, so ohne Radwege und viel Beleuchtung. Wenn man da hinter 'ner Kurve nicht gesehen wird, ist man halt platt. Abgesehen davon, dass ich sowas im Dunkeln als Mädchen generell schon gefährlich fände.

Ich weiß auch nicht, wie man darüber diskutieren soll. Ich liebe vernünftige Diskussionen, aber aufgrund einer Aussage, die meiner Meinung nach nämlich tatsächlich eine Lüge ist ("Man kommt immer ohne Auto zur Arbeit), kann man nicht diskutieren.

ich bin auch begeistert, wieviele leute hier ihre tägliche fahrstrecke rauskramen und damit argumentieren "aber das geht nun wirklich absolut nicht". mein punkt ist nicht, euch überzeugen zu wollen das auto stehen zu lassen - aber ihr sollt verdammtnochmal wenigstens soviel eigenverantwortung übernehmen zu sagen: jawohl, ich fahre auto weil das für mich bequemer ist / mehr spaß macht / ich autos geil finde / ich gerne einen job habe wo ich hunderte kilometer am tag zurücklegen muß oder was auch immer. fakt bleibt: einen objektiven zwang zum autofahren gibt es nicht! es ist und bleibt eine komfort-sache!

m.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
ab sofort hat jeder mensch, der einer arbeit nachzugehen hat, sein gesamtes privates umfeld aufzugeben.
keine familie, keine freunde, keine beziehung. partnerschaften, ehen etc. werden aufgelöst und jeder hat sich eine singlewohnung zu nehmen und bis auf 3-5 km an seinen arbeitsort zu ziehen, damit das argument, mit dem auto zur arbeit ausgehebelt ist.
das ist ja auch genau das erstrebenswerte am leben.

sämtliche 3-4 zimmerwohnungen, werden in 1-2 zimmerwohnungen umgebaut um in städten wie frankfurt, münchen, hamburg genügend wohnraum für alle menschen zu schaffen, die in diesen städten arbeiten.

sorry, docm, aber das was du da von dir gibst, ist absolut realitätsfremd.
na, das ist doch ganz einfach: du verzichtest auf privatleben und hobbys und gibst die 3-4 stunden dran! davon stirbt man nicht! es geht übrigens nicht darum, daß du das wirklich machen sollst, aber es geht darum, daß du es nicht tust, weil du nicht willst - es besteht eben kein objektiver zwang!
sterben nicht, aber leben auch nicht mehr, das was du verlangst ist ein dahinvegitieren.
 

Benutzer8402 

Verbringt hier viel Zeit
50m von der WOhnung entfernt ist ein Supermarkt da fahre ich auch mit dem Auto hin - einfach weil ich KEINE lust habe zu Fuß zu gehen. Aus pasta. Fahre überall mit dem Auto hin - und bevor jetzt wieder einer sagt - nimm das Fahrrad - ich habe keines.

Ich tu mir grad echt schwer hierdrin den Sarkasmus zu finden...
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
edit: Habe jetzt alle Beiträge gelesen und ich muss sagen dass ich auch faul bin. 50m von der WOhnung entfernt ist ein Supermarkt da fahre ich auch mit dem Auto hin - einfach weil ich KEINE lust habe zu Fuß zu gehen. Aus pasta. Fahre überall mit dem Auto hin - und bevor jetzt wieder einer sagt - nimm das Fahrrad - ich habe keines.

Hoffentlich wirst Du richtig schön fett.
 

Benutzer11320 

Benutzer gesperrt
sterben nicht, aber leben auch nicht mehr, das was du verlangst ist ein dahinvegitieren.

du hast mich immer noch nicht verstanden - ich will nicht, daß du das machst. ich will nur, daß du zu deiner verantwortung stehst und dir selbst gegenüber zugibst, daß du auto fährst weil du nicht dahinvegetieren willst, nicht weil es partout nicht möglich wäre.

es ist übrigens noch garnicht lange her, da waren 3 stunde-wege zur arbeit und auch wieder zurück absolut nix unübliches, und es steht nirgends geschrieben daß der gegenwärtige komfort des nicht dahinvegetieren-müssens (wie es einige anscheinend sehen...) auf ewig erhalten bleibt.

meines erachtens wird der ölpreis nie wieder signifikant fallen, und vom staat zu verlangen, er solle diesen neuen komfort der schnellen aber weiten arbeitswege subventionieren ist erstens unverschämt und wird zweitens überhaupt nicht zu leisten sein. ohne neue billige energiequelle können wir uns diesen luxus (jawohl!) über kurz oder lang abschminken.

m.
 

Benutzer8402 

Verbringt hier viel Zeit
Und? Ich geb genauso wie andere hier zu dass ich gerne mit dem Auto fahre. Deßwegen brauch ich mich von dir nicht beschimpfen lassen, denk mal über deine Ausdrucksweise nach!

Jetzt mal langsam, Novalis hat dich nirgends beschimpft, schon gar nicht in dem Zusammenhang, dass du gern Auto fährst (so wie du das siehst).

Vielleicht bist jetzt beleidigt, aber irgendwo hat er auch recht. Dass du gern Auto fährst ist ja kein Vorwurf, aber es hat äußerst wenig mit dem Hobby zu tun wenn man so extrem kurze Strecken motorisiert zurücklegt :zwinker: Da helfen auch keine Ausreden vonwegen Faulheit, das ist schlicht und ergreifend einfach lächerlich unnötig.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren