1 Liter Sprit für 1,50 €??? Geht es noch???

Benutzer48909 

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Nein, das sagst du mir zwar nicht.
Aber ich würd mal ein BISSCHEN an die Umwelt denken!!
Ich finde es echt traurig, dass das nicht wirklich vielen bewusst ist, dass WIR an den Ausmaßen schuld sind. Wieso wundert sich denn keiner, dass der Winter schon nicht mehr so ist wie vor 10 - 20 Jahren? Wo der Schnee ist? Wieso die Sommermonate immer wärmer werden? Und jedesmal neue Rekorde brechen??

Das nimmt anscheinend keiner wahr. Aber WIR sind daran schuld! Und die Kurzstreckenfahrer, würde ich jetzt mal ganz doof ausdrücken, am meisten!

Wir Menschen sind dazu geboren uns zu bewegen und nicht wie faule Säcke uns überall hintransportieren zu lassen. Wir werden durch Mangel an Bewegung krank! Aber ich denke mal, das weißt du alles schon!

LG,
Drache

Die Klimaveränderung wird heiß diskutiert und ebenso ist immer noch nicht klar, ob die von dir angesprochenen Schwankungen nicht schon immer da waren und immer da sein werden. Von daher gebe ich darauf erstmal nichts. Ich versuche nicht übermäßig zu heizen, meinen Müll zu trennen. etc.
Edit: Aber mein Auto lasse ich mir eben nicht verbieten.

Und meinen Mangel an Bewegung darfst du gerne mir überlassen. Ich lebe sehr gut damit und werde das sicher nicht ändern, nur weil andere Menschen meinen, dass ich das soll. Ich mache mir nichts aus Sport und Bewegung. Habe ich nie, werde ich nie.

Mir ist es egal, was andere dazu denken. Andere Menschen machen auch Sachen, die ich nicht in Ordnung finde:
- Fleisch essen, dass aus Massentierhaltung kommt
- Rauchen
- etc.
Das müssen die aber auch ganz alleine entscheiden, genau wie ich entscheide, was ich tue und was ich nicht tue.
 
K

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Deine Entscheidung Schmusekatze, aber schaden würde es deinem Körper sicher nicht. :zwinker:
 

Benutzer48909 

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Deine Entscheidung Schmusekatze, aber schaden würde es deinem Körper sicher nicht. :zwinker:

Off-Topic:
Mag sein, aber bisher hat er sich in 27 Jahren nicht beschwert, und deswegen bleibt alles so wie es ist und womit ich mich im Leben gut fühle :zwinker:
 

Benutzer62713 

Verbringt hier viel Zeit
Natürlich bin ich auch nicht perfekt.
Habe ja auch nie gesagt, dass ich selber besser bin.

Ich fahre auch gerne Auto, aber halt nur noch zum Nutzen.
Leute, die mit ihrem Caprio oder Motorrad irgendwie einfach nur so rumfahren, da kann ich das ja auch noch verstehen. Ist halt Vergnügen usw.

Aber das man die 500m nicht zu Fuß gehen kann, kann ich nun mal nicht verstehen! ^^...

Ja klar, jetzt geht es dir noch gut. Aber warte ab, in ein paar Jahren wird sich der Mangel an Bewegung bei dir zeigen... gesundheitlich, oder körperlich. Aber dazu will gesagt sein, dass ich selber auch nicht soooo viel besser bin. Zwar bewege ich mich noch, aber nicht ausreichend genug. Auswirkungen dazu hab ich schon (Rückenprobleme)

LG,
Drache
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Darüber kann ich auch nur den Kopf schütteln. :wuerg:
ich auch
und am besten wird auf der anderen seiten noch gejammert, das man ja zu dick ist :kopfschue

sorry, aber man kann nützliche dinge, mit gesunden oder für den körper guten dingen verbinden und das ist nicht mal schwer.

gut ich fahre auch gerne auto, ich fahre auch gerne schnell, immer nur spritsparend fahren langweilt mich auf dauer. absolute unnützfahrten, wie früher verkneife ich mir aber mittlerweile. einfach nur durch die gegend fahren, landschaft angucken und wieder nach hause ist mir zu blöd.
ich versuche einen gesunden mittelweg, sowohl für mich, für meinen geldbeutel, als auch für mein auto zu finden, damit hab ich aber zusätzlich den synergieeffekt, das ich der umwelt parallel auch noch was gutes tue.
kurzstrecken lassen den wagen verrecken und das wird dann noch teurer, als wenn man alle 5 minuten gänge in einen stundenlohn umrechnet. und die "gesparte zeit" im geldwert den reparaturkosten gegenüber setzt.

wenn ich nur so 2-3 teile einkaufen muß, dann lauf ich zum edeka um die ecke. das was ich da für die dinge mehr zahle, spar ich mir durch eine fahrt zum lidl oder kaufland mit dem auto nicht ein. das leg ich doppelt durch den sprit drauf.
wenn allerdings der größere einkauf ansteht, dann fahre ich auch mit dem auto.

ich denke es verlangt keiner, das man seine wasserkästen durch die gegend schleppt, aber zum bäcker, zur bank oder ähnliches kann man bequem auch mal 500m zu fuß gehen.

ich hab mit dem autofahren angefangen, da hat der sprit 1,50 gekostet, aber nicht euro, sondern dm und ich muß sagen, ich find es mehr als traurig. eine verteuerung ist durch die verknappung (die ölreserven sind nicht unendlich) sowieso nicht zu vermeiden.
aber durch eine künstlich hochgehaltene nachfrage trägt jeder der meint er muß auch 500m mit dem auto fahren zur verteuerung noch zusätzlich bei.

die leute die auf das auto wirklich angewiesen sind, die sind die leidtragenden, nicht der gemeine spaßfahrer. und es gibt nunmal berufe oder arbeitszeiten die sich mit den öffentlichen verkehrsmitteln nicht abdecken lassen. auch fahrgemeinschaften sind nicht immer das optimum.
 

Benutzer11320 

Benutzer gesperrt
ein blick auf die strasse zeigt: der sprit ist nicht zu teuer!

mir kann keiner erzählen, daß die unglaublichen verkehrsmassen, die sich hierzulande noch durch die kleinsten und abseitigsten dörfer wälzen alle absolut unverzeichtbar und uneinsparbar wäre. es zeigt sich ja auch hier in der diskussion: solange leute noch für 500m ins auto steigen, kann man die preise gut weiter erhöhen!

preissenkungen sind im grunde von verbraucherseite ganz einfach herbeizuführen, das beispiel milch hat's gerade wieder gezeigt: ein satter umsatzeinbruch, und die verkäufer nehmen alles zurück. ich wette, bei verzicht auf spazier-, zigaretten/brötchenhol- sowie weitere spaßfahrten, vielleicht noch ein zweimal in den bus klettern, schon sind 10-20 prozent eingespart und das merken die anbieter! wer will, kann sich noch absprechen - mittwochs keiner mehr zur tanke oder so, da bricht unter den anbietern die hölle von konkurrenzkampf aus, sollt mal sehen wie die preise purzeln. man kann sie auch noch anders treffen: tankstellen sind keine supermärkte - kauft eure zeitungen und brötchen doch am kiosk und bäcker. immer nur nach dem staat schreien is irgendwie kleingeistig, steuer hin, steuer her!

m.
 

Benutzer472 

Verbringt hier viel Zeit
Ich lauf garantiert auch keine 500 m, weißt du wie weit das ist?
In Innenstädten meist die Entfernung zum nächstgelegenen Parkplatz. :kopfschue

Und ich finde die Spritpreise auch horrend. Keine Ahnung, an was es liegt, der Politik geb ich da aber mal eher weniger Schuld. Der Spritpreis steigt ja so stark an, obwohl die Steuern NICHT verändert wurden, die gab es bei niedrigeren Preisen auch schon!
Das ist nicht ganz richtig: Die Steuern sind ja zum Teil prozentuale Steuern (Mehrwertsteuer), die sich in Abhängigkeit vom Preis berechnen.
 
S

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Gast
die leute die auf das auto wirklich angewiesen sind, die sind die leidtragenden, nicht der gemeine spaßfahrer. und es gibt nunmal berufe oder arbeitszeiten die sich mit den öffentlichen verkehrsmitteln nicht abdecken lassen. auch fahrgemeinschaften sind nicht immer das optimum.

Und DAS ist erst recht blabla. Als wenn jeder Arbeitnehmer auf sein verdammtes Auto angewiesen wäre. Ich möchte mal behaupten, die meisten sind es nicht (und wenn, gibt es doch Fahrgemeinschaften). Aber es ist eben weitaus bequemer, gebt das doch zu!

Ich bin noch nie mit dem Auto zur Arbeit gefahren (und es handelte sich immer um mindestens zweistellige Kilometerzahlen), aber im Gegenzug ist mir meine Zeit zu kostbar, um einen halben Vormittag zu verschwenden, wenn ich weiß, mit dem Auto hab ich das in einer Stunde erledigt.

Mittlerweile hab ich gar kein Auto mehr zur Verfügung, daher hab ich die direkten Vergleiche. Es ist jedenfalls extrem nervig, z.B. fast jeden Tag einkaufen zu müssen, nur weil man nicht so viel schleppen kann etc. etc. Da finde ich es überhaupt nicht verwerflich, ein Auto zu benutzen.

Ich finde es asozial, anderen Umweltsünderei vorzuwerfen, wenn man selbst zu faul ist, für viel viel weitere Strecken öffentl. Verkehrsmittel oder sonstiges zu benutzen.
 

Benutzer8402 

Verbringt hier viel Zeit
Ich lauf garantiert auch keine 500 m, weißt du wie weit das ist? Wenn dir das Spaß macht, bitte...

Zu geil...so weit ist es schon gekommen dass man keine 500 Meter mehr laufen kann weils "zu weit" ist :grin:

Ich sehs ja ein wenn man zu schleppen hat (Bierkiste, große Kartons etc., mehrere Einkaufstaschen voll), keine Frage.

Aber wenn mal eben ein paar Sachen einkäuft, zur Bank oder Apotheke muss, da ist das echt überflüssig und verschwenderisch wenn man seinen Arsch grad mal für mickrige 6 Minuten (500m bei 5km/h Schrittgeschwindigkeit) bewegt.

So eine Einstellung kann ich überhaupt nicht verstehen.
 
S

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Gast
Als wenn jeder Supermarkt, jede Bank und jede Apotheke nur 500 m entfernt wäre :kopfschue

(Wobei 500 m wirklich nicht weit sind, vielleicht hat sie das einfach falsch eingeschätzt)

Edit: Vor allem finde ich es richtig witzig, wie andere über einen bestimmen wollen, was notwendig ist und was nicht... Für mich ist jeder Arbeitnehmer, der sich morgens allein hinter's Steuer klemmt, ein fauler Sack, so. :grin:
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Und DAS ist erst recht blabla. Als wenn jeder Arbeitnehmer auf sein verdammtes Auto angewiesen wäre. Ich möchte mal behaupten, die meisten sind es nicht (und wenn, gibt es doch Fahrgemeinschaften). Aber es ist eben weitaus bequemer, gebt das doch zu!
ach so, klar.
und ich hab nicht geschrieben, das jeder arbeitnehmer auf sein auto angewiesen ist, aber das es berufe und arbeitszeiten gibt, wo man ohne auto aufgeschmissen ist.
nachts um 1, 2, oder 3 sind in der woche die öffentlichen ja wunderbar ausgebaut, das jemand der dann seine arbeit anfängt oder aufhört ohne weiteres darauf zurückgreifen kann.
und jeder hat natürlich einen arbeitskollegen in unmittelbarer nähe wohnen oder auf einer ähnlichen strecke, damit man sich zusammentun kann.

was soll ich da zugeben?
ich hab mich in meinem leben mehrfach um fahrgemeinschaften bemüht. hatte da mal eine ganz nette zu berufsschulzeiten, da durfte man nach feierabend nicht mal mehr schnell auf klo, weil es der dame zu viel war, diese 3 minuten zu warten. aufgrund dieser tatsache, das man vielleicht nach der schulstunde und einer fahrt von ca. 30 minuten nochmal kurz auf toilette möchte, hat sie die fahrgemeinschaft aufgekündigt, so das sie dann ganz alleine gefahren ist und wir zumindest noch zu zweit und teils zu dritt gefahren sind.
ich bin häufiger schon über mitfahrzentralen gefahren, mein freund hat weite strecken da grundsätzlich eingestellt und das auto auch noch mit ankunftszeit nachts um 4 (zu dem zeitpunkt sein arbeitsbeginn) voll bekommen. (da gibt es dann ganz tolle öffentliche verkehrsmittel).

auch wenn es für dich vielleicht immer möglich war, gibt es leider eben berufe, arbeitsorte und ähnliches, die mit öffentlichen einfach nicht zusammen passen und wo auch ein fahrrad dann nicht die ausweichlösung ist.

Mittlerweile hab ich gar kein Auto mehr zur Verfügung, daher hab ich die direkten Vergleiche. Es ist jedenfalls extrem nervig, z.B. fast jeden Tag einkaufen zu müssen, nur weil man nicht so viel schleppen kann etc. etc. Da finde ich es überhaupt nicht verwerflich, ein Auto zu benutzen.
bei einem größeren einkauf sagt doch auch keiner was.
aber würdest du auch jeden tag für 3 teile ins auto steigen? oder würdest du da nicht auch eher 1 mal die woche 20 teile einkaufen?
 

Benutzer18889 

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Und DAS ist erst recht blabla. Als wenn jeder Arbeitnehmer auf sein verdammtes Auto angewiesen wäre. Ich möchte mal behaupten, die meisten sind es nicht (und wenn, gibt es doch Fahrgemeinschaften). Aber es ist eben weitaus bequemer, gebt das doch zu!

Ich bin noch nie mit dem Auto zur Arbeit gefahren (und es handelte sich immer um mindestens zweistellige Kilometerzahlen), aber im Gegenzug ist mir meine Zeit zu kostbar, um einen halben Vormittag zu verschwenden, wenn ich weiß, mit dem Auto hab ich das in einer Stunde erledigt.

Mittlerweile hab ich gar kein Auto mehr zur Verfügung, daher hab ich die direkten Vergleiche. Es ist jedenfalls extrem nervig, z.B. fast jeden Tag einkaufen zu müssen, nur weil man nicht so viel schleppen kann etc. etc. Da finde ich es überhaupt nicht verwerflich, ein Auto zu benutzen.

Ich finde es asozial, anderen Umweltsünderei vorzuwerfen, wenn man selbst zu faul ist, für viel viel weitere Strecken öffentl. Verkehrsmittel oder sonstiges zu benutzen.

Ich glaube, sowas kann nur sagen, wer in einer Stadt lebt. Ich würde definitiv nicht ohne Auto zur Arbeit kommen. Das wäre selbst zu "normalen" Zeiten nicht möglich. Mein Ort verfügt über keinen Bahnhof und die Busse fahren morgens zwar alle zwei Stunden, aber nach 13 Uhr irgendwie noch insgesamt zweimal. Abgesehen davon, dass ich dummerweise gar nicht bis zu meinem Arbeitsplatz käme, selbst mit häufiger fahrenden Bussen nicht.

Ich muss in dem Fall gar nichts zugeben. Dass ich faul bin, weiß ich selbst und stehe dazu. Allerdings halte ich es für etwas gewagt, wenn du behauptest, nahezu jeder könne eine Fahrgemeinschaft nutzen. Wie soll das gehen, wenn man oft Überstunden machen muss oder gar eine Schicht ranhängt? Bei uns kommt das oft vor. Weiterhin gehe ich beispielsweise nach der Arbeit einkaufen, weil ich dann eh schon im Auto sitze. Genauso häufig fahre ich nach der Arbeit nicht nach Hause, sondern zu meinem Freund. Die komplette Flexibilität wäre dahin, müsste man jemanden mitnehmen oder wäre Beifahrer bei jemand anders.

Den Zeitfaktor könnte man bei Kurzstrecken natürlich noch hinzu zählen, wie einige User schon anführten.

Übrigens finde ich besonders meine häufige Fahrt zum Döner/Chinesen total normal. Würde ich zu Fuß gehen, wäre die Pizza Zuhause kalt. Alleine setze ich mich aber auch nicht in so einen Laden. Das wäre richtig nervig ohne Auto.

Mit dem Einkaufen halte ich es so, dass ich eben oft nach der Arbeit losfahre oder auch während der Arbeit die Kleinigkeiten für den Arbeitstag (was zu trinken, mal spontan was Süßes, ...) einkaufe. Das ist dann auch mit einem "Auto", aber nicht mit meinem eigenen. Irgendwie machen wir das alle so. So alle zwei Wochen mache ich einen Großeinkauf, wo ich unter anderem eine Kiste Selter/Cola und einiges an Säften kaufe. Täglich wegen sowas los zu müssen, das wäre mir zu nervig. Andererseits gibt's auch Sachen, die man fast täglich kaufen muss, nämlich Obst. Besonders Weintrauben sind meiner Meinung nach nach zwei Tagen nicht mehr schön. Dafür muss ich dann sowieso alle 3 Tage noch extra los.
 

Benutzer23663 

Verbringt hier viel Zeit
Meiner auch! Der verbraucht da deutlich MEHR, als wenn ich auf der Autobahn in normalem / gemütlichem Tempo (120 - 130 km/h) zur Arbeit fahre!

JEDES Auto verbraucht bei normaler Fahrweise in der Stadt mehr als aufm Land und aufm Land mehr als auf der Autobahn (120-130km/h). Sonst würden die Hersteller sich auch wegen Falschaussagen strafbar machen:grin:

Das ist ja auch wohl total logisch. Weil auf der Autobahn bremst man nicht und muss dann wieder gasgeben wie in der Stadt. In der Stadt kommt dauernd mal ne Ampel oder n Hindernis, bei dem man das Tempo verringern und danach wieder erhöhen muss.
 
S

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ach so, klar.
und ich hab nicht geschrieben, das jeder arbeitnehmer auf sein auto angewiesen ist, aber das es berufe und arbeitszeiten gibt, wo man ohne auto aufgeschmissen ist.
nachts um 1, 2, oder 3 sind in der woche die öffentlichen ja wunderbar ausgebaut, das jemand der dann seine arbeit anfängt oder aufhört ohne weiteres darauf zurückgreifen kann.
und jeder hat natürlich einen arbeitskollegen in unmittelbarer nähe wohnen oder auf einer ähnlichen strecke, damit man sich zusammentun kann.

Klar gibt es das, aber solche Situationen stellen ganz bestimmt nicht die MEHRHEIT dar. Hast Du so einen Job bereits gehabt? Ansonsten brauchst Du das erst recht nicht als Argument anzuführen.

bei einem größeren einkauf sagt doch auch keiner was.
aber würdest du auch jeden tag für 3 teile ins auto steigen? oder würdest du da nicht auch eher 1 mal die woche 20 teile einkaufen?

Ich würde so oder so das Auto nutzen (wohnte noch nie in der Nähe eines Supermarktes). Aber wie gesagt, in der Gesamtbilanz stehe ich trotzdem noch weitaus besser als die Personen dar, die sich jetzt so aufregen :grin:

@Maria

Schön, nicht jeder wohnt auf dem Land. Und es gibt übrigens auch viele Leute, die aufs Land ziehen (wegen der schönen Umgebung) und dann trotzdem noch in die Stadt fahren müssen wegen ihres Jobs (vielleicht hatten sie ja vorher sogar kein Auto).

DAS sind dann also keine Umweltsünder? :zwinker:

Wie gesagt, verwerflich ist letztendlich sehr vieles und da finde ich es absolut unangebracht, über andere zu meckern und zu bestimmen, was notwendig ist und was nicht!
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
@Maria

Schön, nicht jeder wohnt auf dem Land. Und es gibt übrigens auch viele Leute, die aufs Land ziehen (wegen der schönen Umgebung) und dann trotzdem noch in die Stadt fahren müssen wegen ihres Jobs (vielleicht hatten sie ja vorher sogar kein Auto).

DAS sind dann also keine Umweltsünder? :zwinker:

Wie gesagt, verwerflich ist letztendlich sehr vieles und da finde ich es absolut unangebracht, über andere zu meckern und zu bestimmen, was notwendig ist und was nicht!

Ich kenne eher einige Leute, die aus finanziellen Gründen in Randgebiete/Dörfer ziehen, nämlich wegen der günstigen Wohnungskosten. Oft rechnet sich das finanziell trotz der Spritkosten noch. Ich denke, vielen Leute ist die finanzielle Situation da verständlicherweise wichtiger als die Umwelt.

Ich kann wesentlich besser aus Sicht eines "Dorfbewohners" argumentieren, weil ich noch nie in einer Stadt gelebt habe und das auch nicht vorhabe. Mein Freund wohnt aber beispielsweise in einer Stadt mit 30.000 Einwohnern und selbst er käme ohne Auto nicht zur Arbeit. Das geht hier vielen so.
 
S

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Ich kenne eher einige Leute, die aus finanziellen Gründen in Randgebiete/Dörfer ziehen, nämlich wegen der günstigen Wohnungskosten. Oft rechnet sich das finanziell trotz der Spritkosten noch. Ich denke, vielen Leute ist die finanzielle Situation da verständlicherweise wichtiger als die Umwelt.

Richtig, aber da sollte man vielleicht die Klappe nicht so weit aufmachen und mit dem Finger auf andere zeigen :zwinker: Wäre das Benzin günstiger, würdet ihr alle noch viel viel mehr fahren! Da bin ich mir ganz sicher :zwinker:

Wie gesagt, jeder Einzelne von uns könnte unnötige Fahren vermeiden und meiner Meinung nach handelt es sich dabei nicht nur um die "Privatfahrten"!

Ich bin übrigens letztendlich in meine Unistadt gezogen, obwohl es sogar günstiger gewesen wäre, mit der Bahn täglich zu pendeln. :engel:
 

Benutzer11320 

Benutzer gesperrt
ich bin ja baff... dieses "man kommt nicht zur arbeit" ist doch glatt gelogen! ich wohn auch auf'm dorf, und mein arbeitsplatz liegt 5 km vom übeüberüberübernächsten dorf entfernt mitten im wald. klar isses umständlich, aber natürlich würde ich da hinkommen, wenn ich wirklich wollte. statt 30 minuten mit dem aut wären es dann halt 90 minuten mit einer fahrrad-zug-bus-kombi.

das is' aber kein grund zu sagen "es geht nicht" - wer so komfortsüchtig ist (jawohl!), soll bitte nicht über hohe spritpreise jammern! und wer wirklich noch länger bruacht, sollte wielleicht mal über einen umzug nachdenken. da sind hohe spritpreise am ende auch noch wieder ganz sinnvoll...

m.
 
S

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ich bin ja baff... dieses "man kommt nicht zur arbeit" ist doch glatt gelogen! ich wohn auch auf'm dorf, und mein arbeitsplatz liegt 5 km vom übeüberüberübernächsten dorf entfernt mitten im wald. klar isses umständlich, aber natürlich würde ich da hinkommen, wenn ich wirklich wollte. statt 30 minuten mit dem aut wären es dann halt 90 minuten mit einer fahrrad-zug-bus-kombi.

m.

Genau das meinte ich nämlich :zwinker:
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
ich bin ja baff... dieses "man kommt nicht zur arbeit" ist doch glatt gelogen! ich wohn auch auf'm dorf, und mein arbeitsplatz liegt 5 km vom übeüberüberübernächsten dorf entfernt mitten im wald. klar isses umständlich, aber natürlich würde ich da hinkommen, wenn ich wirklich wollte. statt 30 minuten mit dem aut wären es dann halt 90 minuten mit einer fahrrad-zug-bus-kombi.

das is' aber kein grund zu sagen "es geht nicht" - wer so komfortsüchtig ist (jawohl!), soll bitte nicht über hohe spritpreise jammern! und wer wirklich noch länger bruacht, sollte wielleicht mal über einen umzug nachdenken. da sind hohe spritpreise am ende auch noch wieder ganz sinnvoll...

m.

Ich arbeite 35km von daheim entfernt im Nachbarort. Wenn ich da ohne Auto hin wollte, bin ich MINDESTENS 2 Stunden unterwegs (brauche eine Bahn-Zug-Bus-Kombination zuzüglich Fußweg), da ich morgens noch meinen Sohn schnell zu seiner Tagesbetreuung oder zur Schule in meinem Ort bringen muss, wäre das nochmal ne halbe Stunde länger, weil es bis zum nächsten U-Bahnhof 1km wäre und ich davor noch ungefähr 500m Umweg laufen müsste. Alles in allem also für die einfache Strecke 2,5 Stunden - und das ganze abends wieder Retour, weil ich ja auch wieder heim muss! 5 Stunden reine Fahrzeit also, das ist völlig unmöglich (immerhin braucht mein Sohn allein 11 Stunden Schlaf - und dann hätte er noch nichts gegessen und keine Sekunde mit mir geredet und mein Tag bräuchte trotzdem schon 25 Stunden *g*). Und in den einen ort, wo ich manchmal arbeiten muss (nicht regelmäßig, manchmal einen Monat gar nicht, dann wieder 2 Wochen am Stück), käme ich morgens GAR NICHT hin, weil das so ein winziges Kaff ist, dass der Bus morgens dort nur WEG, aber nicht HIN fährt. *lol*

Und umziehen kann ich auch nicht, weil mein Sohn ja HIER betreut wird (ich hab bescheuerte Arbeitszeiten, ich kann ihn nicht in eine öffentliche Tageseinrichtung geben).

Also, einfach so pauschal erklären, JEDER käme IRGENDWIE anders zur Arbeit, ist auch bisschen doof. Das stimmt nämlich nicht.
 
S

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Gast
Man muss ja auch nicht immer die gesamte Strecke per Auto zurücklegen...

Also wie gesagt, Alternativen gibt es oft und Kompromisse mMn IMMER.

Aber wie gesagt, ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn man zugibt, dazu zu bequem zu sein. Andererseits motze ich aber auch nicht über Leute, die keine Lust haben, ihre Kurzstrecken anderweitig zurückzulegen.
 
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