1.Hund im Weltall

Benutzer64931 

Verbringt hier viel Zeit
Dann stand ein ausgebranntes Dorf mit einem Krater ohne Bewohner da? Weißt du in etwa wann und wo das passierte?
Hmm, 60er oder 70er. Die Russen haben das aber sehr lange geheimgehalten, das wurde vor nicht allzulanger Zeit bekannt.
Aber wie gesagt, ich hatte das nur im Fernsehen gesehen und hab auch leider sonst keine Quelle dazu :geknickt:
 

Benutzer54722  (34)

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Kolletaralschaden.......das waren halt Zeiten des kalten Krieges. Schweine werden geschlachtet und gegessen und Hunde fliegen halt in den Weltraum. Und dieser Hund hat unter anderem viel getan dafür, dass es uns heute so gut geht, wie es uns geht. Wenn zu euch jemand sagt ihr müsstet jetzt 20.000€ bezahlen um einen gewissen Hund zu retten.......die meisten würden ihn wohl sterben lassen. So ne Kapsel mit nem Lebewesen wieder auf die Erde zu holen wäre wohl ein wenig teuerer. Dafür fährt heut der eine ein Auto mit Carbon verstärktem Rahmen und der nächste hat ne Teflon beschichtete Bratpfanne. Das sind Alles Dinge die ihren Ursprung in der Weltraumtechnik haben. Ich find es da schlimmer wenn Chinesen im Bergwerk umkommen weil sie Kohle für nen Hungerlohn fördern um den Aufschwung des Landes am Leben zu halten. Fortschritt heißt nunmal auch Opfer bringen und im Vergleich zum erzielten Fortschritt ist ein Hund und ein paar tote Astronauten wohl ein geringer Lohn.
Das mag jetzt hart klingen und mir tut das auch Leid, dass es so war aber das sind einfach Opfer die gebracht wurden. Heutzutage stehen auch jeden Tag leute vor den Pyramiden in Giseh und denken nicht so ein dummes Bauwerk weil dafür Hunderte sterben mussten. Sie denken eher darüber nach was es für eine enorme Leistung war dieses Bauwerk zu errichten.
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Wie säubert man "schnell mal" ein Dorf, in dem eine vollbetankte Trägerrakette abstürzt? Hast du evtl. eine Quelle mit näheren Daten?
Da würden mich Details ebenfalls interessieren, hätte noch nie von so einem Unfall gehört. Der wohl größte Unfall in der Sowjet-Raumfahrt war der Nedelin-Unfall, da hat es aber kein Dorf betroffen. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass zu Zeiten des kalten Krieges mal schnell ein Bus mit westlichen Reportern vorbeikam.

rofl, das ist ja toll: "Ham wurde für seine Arbeit mit einem Apfel und einer Orange belohnt."
Wird sich gefreut haben.
Na ja, Laika ist für Ruhm, Ehre und das Mutterland gestorben. Was ist schon ein Apfel gegen einen Heldentod.

oh...ich bin sicher, dass sie deswegen kein schlechtes gewissen gehabt hätten....ich bezweifle nur, dass sie es der öffentlichkeit wegen getan hätten...keine gute publicity :zwinker:
Ja, allzu offensichtliche Himmelfahrtkommandos kommen in der Öffentlichkeit nicht gut an. Ein Todesrisiko von 1-2% ist schon an der Grenze dessen, was man noch verkaufen kann.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Bei einem Regime, das politischen Strafgefangenen bis sie an Erschöpfung sterben arbeiten lässt, düfte keine großen Schwierigkeiten haben, einen Menschen in den sicheren Tod zu schicken.
Es wäre bestimmt kein Problem gewesen, einen Menschen dafür zu finden, bzw. ihn dazu zu zwingen. Allerdings hätte man für einen (großen, schweren) Menschen eine viel bessere Technik benötigt, als für einen (kleinen, leichten) Hund.

Hauptziel dieses Programmes war es, vor den USA ein höheres Lebewesen ins Weltall zu schießen. Das wäre zum damaligen Zeitpunkt mit einem Menschen technisch niemals möglich gewesen und es wäre auch nicht wirklich propaganda-tauglich, einen Menschen bei einem solchen Experiment absichtlich zu töten...
 
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